DE2350538A1 - Standhoehenmessgeraet - Google Patents
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Description
DR.-ING. DIPL.-INS. M, SC. DIPt .-PHVS DR. " DIPL-PHVS.
HÖGER-STELLRECHT-GRIESSBACH -HAECKER
PATENTÄNWÄUTEiN STUTTGART .
A 40 352 m
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1. Okt. 1973
Mine Safety Appliances Company Pittsburgh, Penna. 15 222, USA
Standhohenmeßgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Standhohenmeßgerät zur
Anzeige der Standhöhe einer magnetisch beeinflußbaren Flüssigkeit, vorzugsweise von flüssigem Metall, wobei die Impedanz
einer Bezugsspule in einer Brückenschaltung oder ähnlichen mit der Impedanz einer aktiven Spule verglichen wird,
deren Flußlinien das flüssige Metallbad durchsetzen und wobei die Spulen in sich in das flüssige Metallbad erstreckenden
Röhren angeordnet sind.
Bisher weisen übliche Standhöhenmeß- oder anzeigegeräte zur
Anzeige des Flüssigkeitsspiegels von flüssigen Metallen ver-
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1. Okt. 1973 * -«geschiedene Formen auf, obwohl die gebräuchlichste Arten eine
längliche Spule aufweisen, die von einer Röhre aus rostfreiem Stahl umgeben ist, die sich in das Bad hineinerstreckt,
dessen Standhöhe gemessen werden soll. Bei einer solchen Anordnung wirkt die Spule als Primärwicklung eines Transformators,
während das umgebende Flüssigkeitsbad bis zu seinem Spiegel als Sekundärwicklung mit einer einzigen Windung arbeitet,
die an eine Last angeschlossen ist, deren Widerstand gleich ist dem Widerstand des Bades. Die Verkettung des von
der Spule erzeugten Magnetfeldes mit dem die Röhre umgebenden flüssigen Metall bewirkt eine Impedanzänderung der Spule dann,
wenn sich die Standhöhe des umgebenden Metallbades verändert, d.h. ansteigt oder abfällt. Setzt man daher die Spule in einen
Zweig beispielsweise einer Wheatstone'sehen Brücke ein, dann
ist das Ausmaß des Ungleichgewichtes dieser Brückenschaltung ein Maß für die Stahdhöhe der Flüssigkeit, wobei das Ungleichgewicht
sofort in Längenmaßeinheiten, beispielsweise Zentimeter und Meter geeicht werden kann.
Bei einem Anzeigegerät dieser Art verändern sich jedoch die Impedanzen der Spule und die Bedingungen in der Brückenschaltung
nicht nur aufgrund Veränderungen in dem flüssigen Metallbad sondern auch, aufgrund von Temperaturänderungen. Um
diesen Temperatureinfluß zu kompensieren, sind schon zwei Spulen verwendet worden, und zwar eine über der, anderen, die
in gegenüberliegende Zweige einer Brückenschaltung eingeschaltet worden sind, dabei ist die Anordnung dann so getroffen,
daß sich auf Temperatureinflüsse zurückzuführende Veränderungen in der Brücke wieder aufheben.
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Die Verwendung von zwei Spulen in gegenüberliegenden -Brückenzweigen
hat jedoch drei wesentliche Nachteile. Zunächst befindet sich die Bezugs- bzw. Referenzspule nicht genau auf
der gleichen Temperatur wie die aktive Spule aufgrund eines Temperaturgradienten über, die Länge des Meßfühlers, wenn der
Tank nur teilweise gefüllt ist. Das ist darauf zurück2u- . führen, daß sich die Bezugsspule über den Flüssigkeitsspiegel
befinden muß, wohingegen die aktive Spule oder mindestens ein Teil der aktiven Spule sich unterhalb der Standhöhe
des flüssigen Metallbades befinden muß, welches sehr oft naturgemäß eine unterschiedliche Temperatur aufweist.
Zweitens muß die Standhöhe des flüssigen Metalls grundsätzlich unterhalb der Bezugsspule verlaufen,. so daß deren Impedanzänderung
lediglich auf Temperatureinfluß und nicht auf-Veränderungen der Standhöhe zurückzuführen ist. Fällt jedoch
der Flüssigkeitsspiegel unter den oberen Bereich der aktiven Spule, dann wird die Anzeige zweideutig und es müssen Hilfsverfahren
angewendet werden, um die zweideutige Anzeige richtig aufzulösen. Darüber hinaus ist drittens dann auch
noch der echte Arbeitsbereich eines solchen bekannten Standhöhenmeßgerätes
auf etwa die Hälfte der Tiefe der Flüssigkeit beschränkt, da es notwendig ist, die Bezugsspule immer oberhalb
der Flüssigkeitsoberfläche zu halten.
In dem US-Patent 3 058 345 ist eine Anzeigevorrichtung für
einen Flüssigkeitsspiegel dargestellt, bei welcher, zwei Spulen Seite an Seite angeordnet sind und sich fiach unten in
ein Metallbad erstrecken, dessen Flüssigkeitsspiegel festgestellt werden soll. Eine dieser Spulen wirkt als Bezugsspule, während die andere die aktive Spule ist. Einer
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solchen Anordnung gelingt es zwar, den oben genannten dritten
Nachteil zu beseitigen, es sind jedoch zwei Röhren aus rostfreiem Stahl unterschiedlichen Durchmessers erforderlich,
die die jeweiligen Spulen umgeben und die die Leiter in der Weise differentiell mit dem Metall koppeln,damit dann, wenn
sich der Flüssigkeitsspiegel erhöht, die Impedanzen der Leiter
sich unterschiedlich verändern, in einer Weise, die von einer Wheatstone*sehen Brücke festgestellt werden kann. Eine solche Anordnung ergibt zwar bis zu einem gewissen Grade annehmbare
Ergebnisse, sie ist jedoch insofern nachteilig, als Röhren aus rostfreiem Stahl unterschiedlicher Größe jeweils
für die Bezugs- und die aktive Spule verwendet werden müssen; außerdem sind auch relativ hohe Toleranzen erforderlich.
Ausgehend vondiesem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein Standhöhenmeßgerät zu schaffen, welches einen einfachen Aufbau mit präziser Anzeige verbindet
und bei dem Fehlanzeigen aufgrund eines Temperaturunterschiedes nicht zu befürchten sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht .die Erfindung aus von dem
eingangs als bekannt vorausgesetzten Standhöhenmeßgerät und besteht erfindungsgemäß darin, daß die Bezugsspule von einer
metallischen Abschirmung mit hoher Wärmeleitfähigkeit und hoher elektrischer Leitfähigkeit vollständig umgeben ist,
um sicher zu stellen, daß die Temperatur von Bezugsspule und aktiver Spule im wesentlichen gleich ist und daß die Dicke
der Abschirmung so bemessen ist, daß von der Bezugsspule erzeugte Flußlinien die Abschirmung nicht durchqueren und
das flüssige Metallbad durchsetzen können."
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Der Erfindung gelingt es also, ein auf eine Induktivitätsänderung ansprechendes Standhöhenmeßgerät zu schaffen? welches
eine Temperaturkompensation mit Hilfe einer Abschir-. mung aus einem leitenden Material erzielt, die eine Referenzspule
umgibt, derart, daß die von der Referenz- oder Bezugsspule erzeugten Flußlinien nicht die Abschirmung
durchdringen und in das umgebende flüssige Metallbad eindringen
können. Dies sorgt für eine sehr genaue Bezugsspannung über der Wheatstone*sehen Brückenschaltung, unabhängig
von den Bedingungen, die in dei" Flüssigkeitsbad vorherrschen, das die Bezugsspule umgibt. Zur gleichen
Zeit stellt die Abschirmung aufgrund ihrer hohen Wärmeleiteigenschaften
sicher, daß die Temperatur der Bezugsspule im wesentlichen auf dem gleichen Wert liegt wie die
der aktiven Meßspule»
Die Induktivität der Meßspule wird also in einer Brückenschaltung mit der Induktivität, der aktiven Spule verglichen,
deren Flußlinien das Metallbad durchsetzen, dabei kompensiert eine Abschirmung aus leitendem Material um die Bezugsspule Veränderungen in der Induktivität der Bezugsspule,
die auf Temperatureinflüsse zurückzufuhren sind.. Bezugsspule und aktive Spule erstrecken sich nach unten in ein
Metallbad in einer Hebeneinanderordnung, wobei sich die
Standhöhe des Bades über einen Bereich bestimmen läßt, der sich erstreckt-von dem untersten Boden des Tanks oder Behälters
für das Bad bis zum Oberteil.
Bei einem weiter unten noch genauer beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind also Bezugs- und aktive Spule nebeneinander angeordnet und erstrecken sich vom Boden bis zum
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Oberteil des Flüssigkeitstanks, so daßauch die Standhöhe
der Flüssigkeit über diesen gesaraten Bereich bestimmt werden kann. Die Bezugsspule ist, wie schon erwähnt, von einer
Metallabschirmung mit hohen Wärme- und elektrischen Leitfähigkeitseigenschaften
umgeben und weist eine solche Dicke auf, daß die von der Bezugsspule ausgehenden magnetischen
Flußiinien die Abschirmung nicht durchsetzen und in das Metallbad eindringen können. Damit arbeitet die Bezugsspule
als wahrer Standard für Vergleichsmessungen unabhängig von Temperaturänderungen und Eigenschaften des Metallbades
selbst.
Anstelle der Verwendung einer lediglich die Bezugsspule umgebenden
Abschirmung kann auch eine Abschirmung mit hohen-Wärme- und elektrischen Leitfähigkeitseigenschaften sowohl
um die Bezugs- als auch um die aktive Spule vorgesehen werden, dabei ist die die aktive Spule umgebende Abschirmung
geschlitzt ausgebildet und ermöglicht es den von dieser ausgehenden Flußlinien das Flüssigkeitsbad einzudringen. Bei
einer solchen Anordnung erzielt man eine noch bessere Temperaturkompensation, da beide Spulen einer Umgebung zugeordnet
sind, deren Temperatur bestimmt, ist von einem Metall mit gleichen Wärmeübertragungseigenschaften.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel sind die aktive und die Bezugsspuie übereinander auf einer stangenförmigen Halterung
oder einem Meßfühler befestigt, der Meßfühler wird nach oben oder unten in einer Röhre aus rostfreiem Stahl hin- und
herbewegt, bis der Ausgang einer Wheatstone*sehen Brückenschaltung
anzeigt, daß sich der Flüssigkeitsspiegel des Metalls direkt zwischen der Bezugs= und der aktiven Spule be-
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findet. Der Flüssigkeitsspiegel kann dann direkt von einem mechanisch oder elektrisch anzeigendem Gerät abgelesen werden,
welches mit dem beweglichen Meßfühler verbunden ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist wie bei dem soeben beschriebenen eine Abschirmung mit hohen elektrischen
und Wärmeleitfähigkeitseigenschaften vorgesehen, die die Bezugsspule umgibt, um sicherzustellen, daß die beiden Spulen
sich auf der gleichen Temperatur befinden und daß die von der Bezugsspule ausgehenden Flußlinien nicht die Abschirmung
durchdringen. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann sich jedoch die Abschirmung sogar über die aktive Spule
erstrecken, so daß noch bessere Wärmeübertragungseigenschaften und eine gleichförmige Temperatur für beide Spulen
sichergestellt sind. Allerdings muß in diesem letzteren Fall der die aktive Spule umgebende Bereich der Abschirmung
geschlitzt oder sonstwie mit öffnungen irgendwelcher Art
ausgestattet sein, um eine Verkettung des ναι der aktiven
Spule erzeugten Magnetfeldes mit dem umgebenden metallischen flüssigkeitsbad sicherzustellen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und in diesen niedergelegt.
Im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren im einzelnen
näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei aktive und Bezugsspule Seite an Seite angeordnet
sind und sich nach unten in den Behälter für das flüssige Metall erstrecken,
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Fig. 2 zeigt die elektrische Schaltung einer Wheatstone* sehen Brücke und die Art, in welcher
die Spule der Fig. 1 mit der Brücke zur Anzeige der Flüssigkeitsstandhöhe verbunden
sind,
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung ähnlich der Darstellung der Fig. 1, wobei sowohl aktive als auch Bezugsspule von
Abschirmungen umgeben sind und die die aktive Spule umgebende Abschirmung geschlitzt oder
sonstwie mit Öffnungen versehen ist, die
Fig.4A, . ·
4B U.4C zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem die aktive Spule und
die Bezugsspule übereinander an einem Meßfühler befestigt sind und sich innerhalb einer
rostfreien Stahlröhre oder einer anderen Anordnung nach oben oder unten bewegen, die
sich in den das flüssige Metall aufnehmenden Tank erstreckt und
Fig. 5 zeigt in einer perspektivischen Darstellung mit teilweise weggebrochenen Teilen ein weiteres
Ausführungsbeispiel der Erfindung ähnlich dem des in den Fig. 4A -. 4C dargestellten,
wobei sowahl aktive Spule als auch Bezugsspule auf dem Meßfühler von einer Abschirmung
umgeben sind.
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Wie die Zeichnungen und insbesondere Fig. 1 zeigen, enthält
ein Tank 10 ein flüssiges Metallbad 12, dessen Spiegeloder Standhöhe durch das Bezugszeichen 14 angezeigt ist.
Nach unten in den Tank und nahezu bis zu dessen Boden erstrecken sich zwei rostfreie Stahlröhren 16 und 18, jeweils
zur Bildung einer aktiven induktiven Wicklung und einer Referenz- oder Bezugswicklung. Die aktive Wicklung oder Spule,
wie sie im folgenden genannt werden soll, ist mit dem Bezugszeichen 20 versehen, und ist beispielsweise auf einen
Eisenkern aufgewickelt; die Bezugsspule trägt das Bezugszeichen 22 und ist ebenfalls auf einen Eisenkern oder etwas
ähnliches aufgewickelt. Die Dicke der rostfreien Stahlröhre
18 ist so bemessen, daß dann, wenn die Spule 20 von einem Wechselstrom erregt wird, die sich dadurch ergebenden Flußlinien
durch die Wand der rostfreiem Stahlröhre 18 und in das flüssige Metallbad 12 laufen. In diesem Zusammenhang
wirkt dann die Wicklung oder Spule 20 als Primärwicklung eines Transformators, während.das umgebende flüssige Metall
als einzige Sekundärwicklung des Transformators arbeitet; dabei bildet der Widerstand des flüssigen Metalls eine an
die Sekundärwicklung angeschlossene Belastung. Darüber hinaus hängt die Induktivität der Spule 20 von dem Betrag der Kopplung
zwischen dem. Magnetfeld und dem umgebenden Metallbad ab; und dies ist wiederum abhängig von der Standhohe 14 des
flüssigen Metalls.
Die Bezugsspule 22 ist im Inneren einer aus Kupfer oder einem
ähnlichen Metall bestehenden Hülse 24 angeordnet, die sich über die gesamte Länge der Spule 22 und der rostfreien Stahlröhre
16 erstreckt. Die Hülse 24 kann auch aus einem anderen
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Material, beispielsweise aus Aluminium hergestellt sein, sie muß jedoch aus Metall mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit
und einer hohen elektrischen Leitfähigkeit bestehen. Die Dicke dieser Hülse 24, die eine Kupferabschirmung bildet,
ist so, daß die Magnetlinien des von der Spule 22 ausgehenden Flusses nicht durch die Abschirmung und in das umgebende
Metallbad gelangen. Dementsprechend ist die Induktanz bzw. Induktivität der Spule 22 zu allen Zeiten mit Ausnahme
von evtl. Temperaturveränderungen konstant. In dieser Hinsicht stellt jedoch die Kupferabschirmung der Hülse 24
sicher, daß die Temperatur der Spule 22 stets gleich ist der Temperatur der Spule 20, so daß sich auf diese Weise Temperatureinflüsse
beider Spulen gegenseitig aufheben.
Die beiden Spulen 20 und 22 sind über eine Meßschaltung 26
mit einem Anzeigegerät 28 verbunden, welches die Standhöhe der Flüssigkeit anzeigt. Die Meßschaltung 26 ist in Fig..
genauer dargestellt und besteht aus einer Wheatstone*sehen
Brücke, deren zwei entgegengesetzte Eckpunkte mit einer Wechselspannungsquelle 30 verbunden sind. Es versteht sich jedoch,
daß auch jede andere Art einer Impedanzbrücke anstelle der bei dem speziellen Ausführungsbeispiel verwendeten Wheatstone'schen
Brücke verwendet werden kann. Die Frequenz der Wechselspannungsquelle kann beispielsweise im Bereich von 60 Hz bis
10 KHz und beträgt beim Ausführungsbeispiel üblicherweise 1650 Hz. In die Meßdiagonale der in Fig. 2 gezeigten. Wheatstone'schen
Brücke ist dann das Meßinstrument 28 eingeschaltet, dabei umfaßt die Wheatstone*sehe Brücke die üblichen
beiden Zweige, wobei der eine einen veränderbaren Widerstand 32, die Induktivität oder Spule 20 und einen Widerstand 33
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enthält, der hier für den Leitungswiderstand der Spule 22
steht. In ähnlicher Weise umfaßt der zweite Zweig der Brückenschaltung einen veränderbaren Widerstand 36, die
Spule 22 und den Leitungswiderstand der Spule 34.
Bei Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung sei angenommen,
daß der Tank IO flüssiges Metall nicht enthält. Unter
diesen Umständen muß die Tiefenanzeige des Meßinstrumentes N.U11 bzw. im wesentlichen Null sein. Deshalb können die
veränderlichen Widerstände 32 und 36 so eingestellt werden, bis die Brücke im Gleichgewicht ist und das Meßinstrument
28 tatsächlich einen Null-Ausschlag zeigt bzw. einen Ausschlag nahe Null, was davon abhängt, wie weit sich die Spulen
20 und 22 in den Tank hineinerstrecken. Steigt nun die Flüssigkeitshöhe 14 an, dann verändert sich die Induktivität,
die von der Spule 20 in die Brückenschaltung eingeführt wird; die Brückenschaltung gerät aus dem Gleichgewicht
und es erfolgt ein Ausschlag des Meßinstrumentes 28. Das Meßinstrument 28 kann beispielsweise direkt so geeicht
werden, daß die Tiefe in cm oder m oder auch in anderen Maßeinheiten anzeigt.
In Fig. 3 ist ein abgeändertes Ausführungsbeispiel der Fig.l
gezeigt, wobei auch hier die Spule 22 wieder von ihrer, eine Kupferabschirmung bildenden Hülse 24 umgeben ist. In diesem
Fall ist jedoch auch die Spule 20 im Inneren der Röhre 18 von einer Kupferabschirmung 38 umgeben, die mit Schlitzen
40 versehen ist, durch welche die magnetischen Flußlinien hindurchgelangen und das flüssige Metallbad durchsetzen
können. Andererseits kann auch diese Kupferabschirmung 38
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dünn genug gemacht werden, um es. den Flußlinien zu ermöglichen, durch die Abschirmung hindurch in das Metallbad zu
gelangen. In jedem Falle wird der Temperaturgradient entlang der beiden Kupferabschirmungen 24 und 38 der gleiche
sein, so daß sicher gestellt wird, daß die Temperaturen, denen die Spulen 20 und 22 über ihre gesamte Länge ausgesetzt
sind, die gleichen sind und daß Veränderungen in der Temperatur eine Ablesung der Standhöhe nicht beeinträchtigen.
Im folgenden wird genauer auf die Darstellung der Fig. 4A, 4B und 4C eingegangen, wobei die Standhöhe des flüssigen
Metallbades 12 wiederum durch das Bezugszeichen 14 angegeben ist. In diesem Falle erstreckt sLch jedoch nur eine einzige
Röhre 42 aus rostfreiem Stahl durch den Oberteil des Tanks·
10 in das Metallbad 12 nach unten. Im Inneren der Röhre ist hin- und herverschiebbar ein Meßfühler 44 angeordnet,
der ein Paar zueinander im Abstand gehaltener Soulen 46 und 48 trägt, dabei stellt die Spule 46 die Referenzspule und
die Spule 48 die aktive Meßspule dar. In der Position der
Fig. 4A sind die Spulen 46 und 48,die mit einer Brückenschaltung, beispielsweise der in Fig. 2 angegebenen, verbunden
sind, im Gleichgewicht, wohingegen dann, wenn sichdie Spule 48, wie in den Fig. 4B und 42 dargestellt, unterhalb des
flüssigen Metallbadspiegels 14 befindet, die Brücke ins Ungleichgewicht gerat. Dementsprechend kann durch ein Verschieben
des Meßfühlers 44 nach oben oder nach unten der Ort des Flüssigkeitsspiegels präzise bestimmt werden. Andererseits
ist es aber auch möglich, die Spulen 46 und 48 stationär anzuordnen und das Ansteigen der Standhöhe über
einen vorgegebenen Punkt durch den Ungleichgewichtszustand
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der Brückenschaltung selbst zu ermitteln. Es sei wieder
darauf hingewiesenf daß die Spule 46 auch hier wieder von
einer Abschirmung 50 aus Kupfer oder einem ähnlichen geeigneten Material umgeben ist, durch welche die von der
Spule 46 ausgehenden Flußlinien nicht laufen können. Dies bewirkt, daß die Spule 46 auf die Gegenwart des flüssigen
Metalls nicht reagiert und stellt zur gleichen Zeit sicher, daß die Temperatur, der die Spule 46 ausgesetzt ist die
gleiche ist wie die Temperatur, der die Spule 48 unterworfen ist. Ein auf eine Temperaturveränderung zurückzuführendes
Ungleichgewicht der Brücke wird auf diese Weise eliminiert.
In Fig. 5 ist schließlich noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches bis zu einem gewissen
Grade dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ähnelt, jedoch der allgemeinen Anordnung den in den Fig. 4A - AC
dargestellt unterworfen werden kann. Auch hier trägt der Meßfühler 44'eine Bezugsspule 46' und eine aktive Meßspule
48'. In diesem Falle umgibt jedoch die Kupferabschirmung 50 beide Spulen 46' und 48'. Der die Spule 48'
umgebende Bereich ist jedoch mit Schlitzen 52 versehen und erlaubt es der Meßspule, mit dem flüssigen Metallbad in
eine Wechselbeziehung einzutreten. Die Schlitze 52 erstrecken sich jedoch nicht nach oben und über die Bezugsspule 46*. Wiederum sorgt eine solche mit Schlitzen versehene
Abschirmung für einen noch genaueren Temperaturausgleich der beiden Spulen, wobei man jedoch möglicherweise
die Kupplung zwischen der aktiven Spule und dem umgebenden flüssigen Metallbad geringfügig herabsetzt.
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Die vorliegende Erfindung ist unter Bezugnahme auf spezielle
Ausführungsbeispiele dargestellt worden, es versteht sich jedoch für den Fachmann, daß auch entsprechende
Veränderungen innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens liegen,
sofern es sich hierbei um aus den vorliegenden Unterlagen herleitbare Gleichwerte handelt.
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Claims (1)
- a - 1491. Okt. 1973Patentansprü eheStandhohenmeßgerät zur Anzeige der Standhöhe einer magnetisch beeinflußbaren Flüssigkeit, vorzugsweise von flüssigem Metall, vobei die Impedanz einer Bezugsspule in einer Brückenschaltung oderK ähnlichen mit der Impedanz einer aktiven Spule verglichen wird, deren Flußlinien das flüssige Metallbad durchsetzen und wobei die Spulen in sich in das flüssige Metallbad erstreckenden Röhren angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsspule von einer metallischen Abschirmung (24, 38, 50) mit hoher Wärmeleitfähigkeit und hoher elektrischer Leitfähigkeit vollständig umgeben ist, um sicher zu stellen, daß die Temperatur von Bezugsspule und aktiver Spule im weaaitlichen gleich ist und daß die Dicke der Abschirmung so bemessen ist, daß von der Bezugsspule erzeugte Flußlinien die Abschirmung nicht durchqueren und das flüssige Metallbad durchsetzen können.Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Meßspule (20)-von einer metallischen Abschirmung (38, 50) mit dem gleichen hohen Wärmeleitvermögen und elektrischem Leitvermögen wie die Bezugsspule umgeben ist und daß die metallische Abschirmung (38, 50) der Meßspule (18, 48') mindestens einen Teil der von der Meßspule erzeugten Flußlinien zur Durchsetzung der umgebenden Röhre (18) und des Metallbades durchlassende öffnungen (40, 52) aufweist.40981 8/0818A 40 352 ma- 1491. Okt. 1973 Λ3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Röhren (16, 18) vorgesehen sind, wovon die eine Röhre (16) die Bezugsspule (22) und die diese umgebende Abschirmung (24) und die andere Röhre (18) die Meßspule(20) umgibt.4. Gerät nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß Bezugsspule (46, 46*) und Meßspule (48, 48') koaxial angeordnet und von einem sich nach unten ineine Röhre erstreckenden Meßfühler (44) getragen sind und daß die Meßspule (48, 48') sich unterhalb der Bezugsspule befindet.5. Gerät nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die metallische Abschirmung (50) sowohl über Bezugsspule (46') als auch über Meßspule (48') erstreckt und angrenzend an die Meßspule (48*) einen Durchtritt von magnetischen F.lußlinien erlaubenden Schlitzen (52) aufweist.6. Gerät nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren (16, 18) aus Metall sind und eine solche Dicke aufweisen, daß der von der aktiven Meßspule (20, 48, 48') erzeugte magnetische Fluß durch sie hindurch in das umgebende flüssige Metallbad eintreten kann.4098 18/0818■η .Leerseite
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