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DE2350513A1 - Neue polyfluoralkohole, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung - Google Patents

Neue polyfluoralkohole, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung

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Publication number
DE2350513A1
DE2350513A1 DE19732350513 DE2350513A DE2350513A1 DE 2350513 A1 DE2350513 A1 DE 2350513A1 DE 19732350513 DE19732350513 DE 19732350513 DE 2350513 A DE2350513 A DE 2350513A DE 2350513 A1 DE2350513 A1 DE 2350513A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
carbon atoms
alkyl
alkali
radical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732350513
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Huber-Emden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE2350513A1 publication Critical patent/DE2350513A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D303/00Compounds containing three-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D303/02Compounds containing oxirane rings
    • C07D303/08Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by halogen atoms, nitro radicals or nitroso radicals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C43/00Ethers; Compounds having groups, groups or groups
    • C07C43/02Ethers
    • C07C43/03Ethers having all ether-oxygen atoms bound to acyclic carbon atoms
    • C07C43/04Saturated ethers
    • C07C43/13Saturated ethers containing hydroxy or O-metal groups
    • C07C43/137Saturated ethers containing hydroxy or O-metal groups containing halogen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09GPOLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
    • C09G1/00Polishing compositions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Neue Polyfluoralkohole, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Polyfluoralkohole der Formel worin Rf einen perfluorierten Kohlenwasserstoffrest mit 9 bis 22 Kohlenstoffatomen, R Wasserstoff oder Methyl und R1 Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, Alkoxyalkyl mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, den Rest worin R' Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und n 1 oder 2 ist, oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest bedeutet.
  • Der perfluorierte Kohlenwasserstoffrest kann z.B.
  • ein geradkettiger oder verzweigter Perfluoralkylrest mit 4 bis 17 Kohlenstoffatomen sein und entspricht etwa den folgenden Formeln: F (CF2)p p = 4-17 (CF3)2CF (CF2) q q = 1-14 CF3[CF2CF(CF3)Jr r = 1-4 (CF3)2 CF[CF2CF(CF3)]s s = 1-3.
  • Ferner kommen auch ;-H-Perfluoralkylreste in Betracht.
  • Der Rest R1 kann ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest'mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen sein, wie z.B. Methyl, Aethyl, Propyl, iso-Propyl, Butyl, Hexyl, Octyl, iso-Octyl, Decyl oder Dodecyl; ferner ein Cyclopentyl oder Cyclohexyl.-rest oder ein Alkoxyalkylrest, wie CH2CH2OCH3, -CH2CH20C2H5, -CH2C5ROC4H9, $CH2 CH2OC6H13' -CH2CH2OC8H17 ; ausserdem ein Alkoxyäthoxyäthylrest der Formel ~ (CH2CH2O)m-R', worin R' Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und n 1 oder 2 ist, oder ein Phenylrest oder ein alkylsubstituierter Phenylrest mit l bis 4 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette.
  • Von besonderem Interesse sind nun Polyfluoralkohole der Formel worin R Wasserstoff oder Methyl, R2 Alkyl mit 1 bis. 6 Kohlenstoffatomen, Cyclohexyl, Phenyl, Alkoxyalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest bedeuten und n eine ganze Zahl von 4 bis 14 ist, Weitere -Polyfluoralkohole entsprechen den Formeln worin. R die angegebene Bedeutung hat R3 Alkyl mit 1 bis 6 kohlenstoffatomen, Cyclohexyl, phényl oder Methoxyäthyl und nl eine ganze Zahl von 6 bis 12 ist, sowie der Formel worin n2 die ganze Zahl 6, 8, 10 oder 12 ist und R3 die angegebene Bedeutung hat.
  • Die erfindungsgemässen Verbindungen können nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden. Man erhält sie aus Halogenhydrinen, beispielsweise den Chlorhydrinen (vgl.
  • DOS 2160783) der Formel worin Rf einen perfluorierten Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis.
  • 22 Kohlenstoffatomen bedeutet und R Wasserstoff oder Methyl ist, durch mehrsttindiges Erhitzen mit überstöchiometrischen Mengen, z.B. der 1,1 bis 3-fachen Molmenge, von Alkalialkoholaten oder Alkalihydroxyd in Gegenwart einer hydroxylgruppenhaltigen Verbindung der Formel R1-OH, worin R1 die angegebene Bedeutung hat.
  • Besonders geeignete hydroxylgruppenhaltige Verbindungen entsprechen der Formel R2-OH und sind Alkanole mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cyclohexanol, Phenol oder Alkoxyalkanole mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest, vorzugsweise Methoxyäthanol. Die Chlorhydrine der Formel (5a) können kleinere Mengen des Isomers der Formel enthalten.
  • Nach einem anderen Herstellungsverfahren setzt man Alkylenoxyde (vgl. DOS 2160783) der Formel worin Rf einen perfluorierten Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 22 kohlenstoffatomen bedeutet und R Wasserstoff oder Methyl ist, in Gegenwart von Alkalialkoholat, -phenolat oder Älkalihydroxyd mit den entsprechenden Alkoholen und Phenolen um. So kann man die erfindungsgemässen Verbindungen durch mehrstUndiges Erhitzen der Alkylenoxyde mit Alkoholen oder Phenolen in Gegenwart unter- bis überstöchiometrischer Mengen, z.B. der O,l-bis 4-fachen Molmenge, eines Alkalihydroxyds, Alkalialkoholats oder Alkaliphenolats erhalten.
  • Lösungsmittel bei den Herstellungsverfahren sind die Alkohole-oder Phenole, die auch als Reaktionspartner dienen.
  • Gegebenenfalls können zusätzlich weitere organische Lösungsmittel, z.B. solche, die gegen die Alkaliverbindungen inert sind, eingesetzt werden. Geeignet sind z.B. Diäthyläther und Dimethoxyäthan, Dioxan und Tetrahydrofuran. Die Alkalimetalle zur Bildung der verfahrensgemäss verwendeten Alkalihydroxyde, Alkalialkoholate und Alkaliphenolate sind vorzugsweise Lithium, Natrium und Kalium.
  • Bei der Herstellung der Alkoxy- bzw. Aroxyalkanole der Formel (1) verfährt man zweckmässig so, dass man die Perfluoralkyl-chlorhydrine bzw. Perfluoralkylepoxyde in einem Alkohol bzw. Phenol löst, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines weiteren Lösungsmittels, und diese Lösung dann unter Rühren in eine alkoholische bzw. phenolische Lösung von Alkalialkoholat bzw. Alkaliphenolat gibt oder aber mit einer Lösung eines Alkalihydroxyds versetzt. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch bei RUckflusstemperatur etwa 5 bis 100 Stunden zur Reaktion gebracht. Die Aufarbeitung erfolgt anschliessend durch Abdestillieren des Lösungsmittels, Neutratisieren des RUckstandes durch Auswaschen mit Wasser, gegebenenfalls unter Mitverwendung einer Säure, z.B. verdUnnter Schwefel- oder Salzsäure und Destillation oder Umkristallisieren des wasserunlöslichen Reaktionsproduktes.
  • Als Nebenprodukte können in kleinen Mengen niedere Telomere, z.B. Di-, Tri- und Tetramere der eigentlichen Reaktionsprodukte anfallen und separat gewonnen werden.
  • Die im erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten Epoxyde der Formel (6) können in sehr guten Ausbeuten aus den -Chlorhydrinen der Formel (5) durch Umsetzung mit wässrigen Alkaiihydroxydlösungen bei Raustemperatur gewonnen werden.
  • Die erfindungsgemässen Polyfluoralkohole sind wertvolle Zwischenprodukte zur Herstellung von Oleophobierungs- und Hydrophob ierungsmitteln, Sie eignen sich ferner als schmutzabweisende Zusätze ftir Polituren und Wachse, als Korrosionsschutzmittel in Oelen oder Gleitmitteln, aufgrund ihrer oberflächenaktiven Eigenschaften als Verlaufmittel für Farbstoffzubereitungen sowie zur Ausrüstung von Metall-, Glas- und Kunststoffoberflächen, Bei den nachfolgenden Beispielen bedeuten, sofern nichts anderes angegeben, die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente.
  • Herstellung der Epoxyde: Beispiel 1 99,7 g 1-Perfluoroctyl-2-chloräthanol-1 der Formel' das als Verunreinigung eine geringe Menge des isomeren 2-Perfluoroctyl-2-chloräthanol-1 der Formel enthält, werden in 120 ml Methanol gelöst. Zu der Lösung gibt man unter Rühren 120 ml 2n wässrige Natriumhydroxydlösung, wobei Selbsterwärmung eintritt, Es bildet sich ein zweiphasiges Reaktionsgemisch, das 16 Stunden bei Raumtemperatur zur Reaktion gebracht wird. Dann isoliert man die untere der beiden Phasen und wäscht sie durch mehrmaliges VerrUhren mit je 50 ml Wasser neutral. Anschliessend-wird fraktioniert destilliert und man erhält: 1. 81,3 g (87,8% der Theorie) Perfluoroctyläthylenoxyd der Formel Siedepunkt: 62°C / 9 Torr.
  • Analyse: Berechnet: C 26,0 H 0,7 Gefunden: C 26,1 H 0,8 2. 4,2 g (4,2% der Theorie) 2-Perfluoroctyl-2-chloräthanol-1 der Formel (102).
  • Siedepunkt: 103 bis 10600 s 12 Torr Schmelzpunkt: 86 bis 87°C Analyse: Berechnet: C 24,1 H 0,8 Cl 7,1 H(aktiv) 0,20 Gefunden: C 24,4 H 1,0 Cl 6,3 H(aktiv) 0,21.
  • Beispiel 2 a) 160,4 g eines Homologengemisches der Formel worin n 6 8 10 Molprozent 20,3 45,8 26,7 ist, werden in 190 ml Methanol gelöst. Unter Rühren gibt man 190 ml 2'n wässrige Natriumhydroxydlösung hinzu und lässt das Reaktionsgemisch 17 Stunden in einer verschlossenen Apparatur reagieren. Anschliessend wird von dem 2-Phasengemisch die untere Phase abgetrennt und destilliert.
  • Das Reaktionsprodukt wird zwischen 400C und 1000C bei 13 Torr gewonnen.
  • Ausbeute: 135,2 g (91,1% der Theorie) von Verbindungen der Formel worin n 6 8 10 Molprozent 17,9 -46,9 25,7 ist.
  • b) 1096 g eines Perfluoralkyl-äthylenchlorhydrin-Homologengemis ches der Zusammensetzung n 6 8 10 Molprozent 23,7 49,4 24,3 werden in 1400 ml Methanol gelöst. Man lässt unter RUhren 1430 ml 2 normale Natronlauge zufliessen und rUhrt 20 Stunden lang. Nach Absitzenlassen wird die untere Phase abgetrennt und destilliert. Man erhält 936 g (92,1 % d. Theorie) Perfluoralkyl-äthylenoxyd-Homologengemisch vom Siedebereich 45 - 97"C/ll Torr und der Zusammensetzung n 6 8 10 Molprozent 21,1 48,3 25,6 Als Verunreinigung sind noch 4,8 % der isomeren Perfluoralkyl-äthylenchlorhydrine enthalten (nach Gaschromatogramm).
  • Durch fraktionierte Destillation über eine Füllkörperkolonne wird dieses Gemisch getrennt. Man erhält Kp 510/20 Torr Gaschromatographische Reinheit 100 %-ig.
  • Kp 80,50/20 Torr Gaschromatiographische Reinheit 96,5 %-ig.
  • Kp 106-107°/20 Torr Gaschromatographische Reinheit 92 %-ig. Diese Substanz ist fest und wird aus. 250 ml Methanol umkristallisiert; man erhält 201,6 g, Schmelzpunkt 590, gaschromatographische Reinheit 95,4 %.
  • Beispiel 3 6,19 g 1-Perfluorhexyl-2-chlorpropanol-1 der Formel welches geringe Anteile des Isomeren der Formel enthält, werden in 5 ml Methanol gelöst. Zu dieser Lösung gibt man 4,5 ml 4n wässrige Natriumhydroxydlösung und rührt das Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur während 18 Stunden.
  • Nach der vollkommenen Entmischung des 2-phasigen Reaktionsgemisches isoliert man die untere Phase, wäscht sie mit Wasser neutral und unterwirft sie einer fraktionierten Destill;ation 1. 2,9 g (51,4 % der Theorie) l-Perfluorhexylpropylenoxyd der Formel Siedepunkt.: 41 bis 42°C 1 9 Torr Analyse. Berechnet: C 28,7 H 1,3 Gefunden: C 29,1 H 1,4.
  • 2. 0,4 g (6,5 % der Theorie) l-Perfluorhexyl-l-chlor propanol-2 der Formel (107) Siedepunkt: 76°C 1 9 Torr.
  • Herstellung der Alkoxy- bzw. Aroxyalkanole: Beispiel 4 a) 49.9 g der Verbindung der Formel (101) werden in 50 ml Methanol gelöst und unter Rühren zu 300 ml molarer methanolischer Natriummethylatlösung gegeben. Das Reaktionsgemisch wird 17 Stunden am Rückfluss erhitzt. Dann destilliert man die Hauptmenge des Methanols ab, verrührt den öligen RUckstand mit 60 ml 4n Schwefelsäure und wäscht anschliessend bei 60°C mit Wasser neutral. Beim Abkühlen auf Raumtemperatur erstarrt das Oel,das durch fraktionierte Destillation gereinigt wird.
  • 1. 43,1 g (87,3% der Theorie) l-Perfluoroctyl-2-methoxyäthanol der Formel Siedepunkt : 108°c / 12 Torr Schmelzpunkt: 41°C Analyse: Berechnet: C 26,7 H 1,4 H(aktiv) 0,20 Gefunden: C 26,5 H 1,3 H(aktiv) 0,19.
  • 2. 1,5 g Telomeraddukt der Formel z = 2 Siedepunkt : 118°C/9,001 Torr ; Schmelzpunkt ; 52 bis 56°C Analyse: Berechnet: C 26s4 R 1,1 H(aktiv) 0,11 Gefunden: C 26,6 H 1,2 H(aktiv) 0,08.
  • Man verfährt wie unter a )beschrieben, ersetzt jedoch die methanolische Natriummethylatlösung durch 200 ml ln methanolische Natriumhydroxydlösung .
  • Ausbeute: 39 g (79% der Theorie) der Verbindung der Formel (109), 2 g der Verbindung der Formel (1 10) c) Analog dem unter a) beschriebenen Verfahren erhält man aus l-Perfluordecyl-2-chloräthanol die Verbindung der Formel Siedepunkt: 125°C / 11 mm Schmelzpunkt:- 66 bis 6700 Analyse: Berechnet: C 26,3 H 1,2 Gefunden: C 26,0 H 1,1.
  • Beispiel 5 4,62 g der Verbindung der Formel (103) werden zusammen mit 5 ml 0,5 molarer methanolischer Natriummethylatlösung erwärmt, wobei sich eine klare Lösung bildet.
  • Das Reaktionsgemisch wird dann 18 Stunden am Rückfluss erhitzt. Die Aufarbeitung erfolgt analog Beispiel 4.
  • Ausbeute: 3,46 g (70% der Theorie) der Verbindung der Formel (109) 0,2 g der Verbindung der- Formel (110) Beispiel 6 a) 35,6 g eines Homologengemisches der Formel werden in 150 ml 1 molarer methanolischer Natriummethylatlösung gelöst und 30 Stunden am Rückfluss erhitzt. Dann wird die Hauptmenge Methanol abdestilliert, der ölige Rückstand -mit -100 ml 2n Schwefelsäure versetzt, abgetrennt und mit Wasser neutral gewaschen. Durch fraktionierte Destillation des öligen Reaktionsproduktes erhält man im Siedebereich 95 bis 133"C /11 Torr 29,6 g (85,3% der Theorie) des Homologengemisches der Formel worin n 6 8 10 Molprozent 24,4 48,0 20,2 ist, sowie 1,3 g höhersiedende Telomeraddukte.
  • b) Man verfährt wie unter a) beschrieben mit folgendem Ansatz: 23,7 g des Homologengemisches der Formel (105) 75 ml 1 m NaOCH3 in Methanol 20 Stunden am RUckfluss erhitzen.
  • Ausbeute: 20,6 g (79% der Theorie) des Homologengemisches der Formel worin n 6 8 10 Molprozent 23,1 49,7 22,5 ist.
  • Siedepunkt: 85 bis 1330C / 11 Torr.
  • Beispiel 7 4,1 g l-Perfluoroctyl-2-chlorpropanol-l werden in 20 ml Im methanolischer Natriummethylatlösung gelöst und dann 60 Stunden am Rückfluss erhitzt. Anschliessend wird die Hauptmenge des Lösungsmittels im Vakuuni abdestilliert, der RUckstand mit 20 ml In Schwefelsäure versetzt und dann mit Wasser bei 605C neutral gewaschen.
  • Die anschliessende Destillation liefert 2,9 g (71,3% der Theorie) der Verbindung der Formel Siedepunkt: 96 bis 106°C / 9 Torr Schmelzpunkt: 36 bis 38°C Analyse: Berechnet: C 28,4 H 1,8 H(aktiv) 0,20 Gefunden: C 28,5 H 1,7 H(aktiv) 0,20.
  • Weiter werden 0,17 g höhersiedender Telomere gewonnen.
  • Beispiel 8 Man verfährt gemäss den Beispielen 4 bis 7 unter Verwendung der entsprechenden Alkohole und Natriumalkoholate und stellt die folgenden l-Perfluoralkyl-2-alkoxyäthanole her.
    R n Siedepunkt Aus- Analyse
    beute
    (ak-
    C H tiv)
    ber: 29,9 2,1 0,19
    1. -CH(CH3)2 8 114°C/10 Torr 61% gef: 30,2 2,0 0,21
    2. -nC4H9 8 135°C/15 Torr 69,5% ber: 31,4 2,4 -
    gef: 31,4 2,3 -
    3. -nC4H9 6+8+10 115-160°C/15 Torr 73,3% -
    Molekulargewicht:
    4. -nC6H13 8 69°C/0,001 Torr 60% ber: 564
    gef: M+1 565
    M-1 563
    5. -CH2CH2OCH3 8 136°C/11 Torr 71,4% ber: 29,0 2,1 0,19
    ber. 29,3 2,2 0,19
    6. -CH2CH2OCH3 6+8+10 134-160°C/14 Torr 76,3% -
    1) Identifikation erfolgte massenspektroskopisch.
  • Weitere Analysendaten: M-C2H5 535 M-C3H7 521 463 - HF 443 M-C5H11 493 -M-C6H13O 463 C6H13O Beispiel 9 a) 1,16 g Natriumphenolat, 1,88 g Phenol und 4,62 g Perfluoroctyläthylenoxyd der Formel (103) werden in 13 ml Dimethoxyäthan gelöst und dann 40 Stunden am Rückiluss erhitzt.
  • Die Hauptmenge des Lösungsmittels wird dann im Vakuum abdedestilliert. Der Rückstand wird mit 30 ml 1n wässriger Natriumhydroxydlösung versetzt, dann abfiltriert und mit Wasser neutral gewaschen, getrocknet und aus Benzol umkristallisiert oder sublimiert.
  • Man erhält 5,2 g (93,4% der Theorie) der Verbindung der Formel- Schmelzpunkt: 920C Analyse: Berechnet: C 34,5 H 1,6 H(aktiv) 0,18 Gefunden: C 34,5 H 1,7 H(aktiv) 0,18 b) 50 g eines Homologengemisches der Formel worin n 6 8 10 Molprozent 22,8 45,8 27,1 ist, 17,4 g Natriumphenolat und 4,7 g Phenol werden in 40 ml Dimethoxyäthan in der Hitze gelöst und dann 24 Stunden im-RUckfluss erhitzt. Die Aufarbeitung erfolgt wie unter a) beschrieben.
  • Ausbeute: 49,4 g (88,5% der Theorie) des Homologengemisches der Formel worin n- 6 8 10 Molprozent 21,8 42,3 22,1 ist.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Polyfluoralkohole der Formel worin Rf einen perfluorierten Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen, R Wasserstoff oder Methyl und Rl.Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 oder 6 Ringkohlenstoffatomen, AlkoxyaLkyl mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, den Rest -(CH2CH20)n-R', worin R' Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und n li oder 2 ist oder einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest bedeutet.
    -2. Polyfluoralkohole gemäss Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, dass der perfluorierte Kohlenwasserstoffrest ein geradkettiger oder verzweigter Perfluoralkylrest mit 4 bis 17 Kohlenstoffatomen ist.
    3. Polyfluoralkohole gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie der Formel entsprechen, worin R Wasserstoff oder Methyl und R2 Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cyclohexyl, Phenyl oder Alkoxyalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest bedeutet und n eine ganze ZahL von 4 bis 14 ist.
    4. Polyfluoralkohole gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie der Formel entsprechen, worin, R Wasserstoff oder Methyl und R3 Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cyclohexyl, Phenyl oder Methoxyäthyl bedeutet und n1 eine ganze Zahl von 6 bis 12 ist.
    5. Polyfluoralkohole'gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie der Formel entsprechen, worin n2 die ganze Zahl 6, 8, 10 oder 12 ist und R3 die angegebene Bedeutung hat.
    6. Verfahren zur Herstellung von Polyfluoralkoholen gemss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlorhydrine der Formel oder die aus diesen durch Alkalieinasirkung erhaltenen Epoxyde der Formel worin Rf einen perfluorierten Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen und R Wasserstoff oder Methyl bedeutet, in Gegenwart von Alkalialkoholat, -phenolat oder Alkalihydroxyd mit Verbindungen der Formel R1OH worin R1 die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat, umsetzt.
    7. Verfahren gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man Chiorhydrine oder Epoxyde umsetzt, die einen geradkettigen oder verzweigten Perfluoralkylrest mit 4 bis 17 Kohlenstoffatomen enthalten.
    8. Verfahren gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlorhydrine der Formel oder Epoxyde der Formel worin R Wasserstoff oder Methyl bedeutet und n eine ganze Zahl von 4 bis 14 ist, mit Verbindungen der Formel R2OH, worin R2 Alkyl mit 1 bis 6 Kchlenstoffatomen, Cyclohexyl, Phenyl oder Alkoxyalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest bedeutet, umsetzt.
    9. Verfahren gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlorhydrine der Formel oder Epoxyde der Formel worin R Wasserstoff oder Methyl bedeutet und nl eine ganze Zahl von 6 bis 12 ist mit Verbindungen der Formel R30H, worin R3 Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cyclohexyl, Phenyl oder Methoxyathyl bedeutet und n1 eine ganze Zahl von 6 bis 12 ist, umsetzt.
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlorhydrine der Formel oder Epoxyde der Formel worin n2 die ganze Zahl 6, .8, 10 oder 12 ist, mit Verbindungen der Formel R30H umsetzt, worin R3 die angegebene Bedeutung hat.
    11. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch'gekennzeichnet, dass man als Alkali die Hydroxyde des Lithiums, Natriums oder Kaliums oder die Alkalialkoholate oder -phenolate der Alkohole bzw. Phenole der Formel R1OH verwendet.
    12. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen R1OH gleichzeitig die Lösungsmittel sind, in denen die Umsetzung durchgefUhrt wird.
    13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man zusätzlich organische Lösungsmittel verwendet, die gegen die Alkaliverbindungen, Chlorhydrine und Epoxyde inert sind.
    14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei der Siedetemperatur der jeweils als-LUsungsmittel dienenden Verbindung R1OH durchfuhrt.
    15. Verwendung der Verbindungen gemäss einem der AnsprUche 1 bis 5 als schmutzabweisende Zusätze fUr Polituren und Wachse, als Korrosionsschutzmittel oder als Vorlaufmittel.
    16. Verwendung der Verbindungen gemäss einem der AnsprUche 1 bis 5 als Zwischenprodukte zur Herstellung von Oleophobier- und Hydrophobiermittel.
DE19732350513 1972-10-18 1973-10-09 Neue polyfluoralkohole, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung Pending DE2350513A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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