DE2349703A1 - Bohrwagen fuer transport und aufstellung von gesteinbohrmaschinen - Google Patents
Bohrwagen fuer transport und aufstellung von gesteinbohrmaschinenInfo
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- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B7/02—Drilling rigs characterised by means for land transport with their own drive, e.g. skid mounting or wheel mounting
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Description
DI^L.-'NG. KLAUS 3EHN
DIPL-PHVS. ROBERT MUNZhUBER
DIPL-PHVS. ROBERT MUNZhUBER
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 22 Wl □ENMAYERSTRASSE 6
TEL. (089) 22 25 30 - 29 BI 92 0* U Kl/O ΟβΓ 1 y ( J?
Herr Olav L. REIERSDAL, Sandvatn st. 4480 Kvinesdal, Norwegen
Bohrwagen für Transport und Aufstellung von Gesteinbohrmaschinen
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bohrwagen für Transport und Aufstellung von Gesteinbohrmaschinen mit verfahrbarem
Untergestell, einem an diesem befestigten schräg hochragenden Baum und einem an dem freien Baumende schwenkbar
vorgesehenen Bohrvorschubstativ.
Es sind Bohrwagen dieser Art vorbekannt, wobei das Untergestell
von zwei Rädern unterstützt ist und ein oder mehrere hydraulisch heb- und senkbare Stützbeine besitzt,und
wobei das Vorschubstativ dazu eingerichtet ist, von der einen
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Seite zu der anderen verschv/enkt werden zu können,, Iz in Äcr —
artiger-Bohrwagen ist im norwegischen Patent Hr. 116.799
beschrieben. Die dieser Art von Bohrwagen zugrundeliegende Technik ist, dass das Vorschubstativ als iOrtbewegungsmittel
benutz-t wird, indem es schwenkbar an dem freien Ende aufgehängt
ist und mittels eines hydraulischen Zylinders bewegt werden kann. Wenn der Bohrwagen geradeaus verfahren werden
soll, wird der Wagen von den beiden Rädern und dem Stützbein unterstützt, und in dieser Stellung kann das Vorschubstativ
vorwärtageschwenkt werden und dadurch, dass das Stützbein
hochgezogen wird, in Anlage an den Boden gesenkt werdenj Bei sich in angezogener Stellung befindendem Stützbein wird das
Vorschubstativ einwärts zu dem Untergestell geknickt, und während dieser Bewegung wird der Bohrwagen von den Rädern
unterstützt zu dem Vorschubstativ hochgezogen. V/enn das Untergestell so weit wie möglich zu dem Vorschubgestell gelangt ist,
wird das Stützbein auf den Boden hinabgesetzt und presst das Vorsohubstativ aus dem Eingriff mit dem Boden hoch, und das
Ganze wird wiederholt. Dadurch, dass das Vorschubstativ von der einen Seite zu der anderen verschwenkt werden kann, kann
der Kurs geändert werden, und man kann leicht an den Platz an der Arbeitsstelle gelangen.
Selbst wenn die oben beschriebene Maschine grosses Vermögen dazu besitzt, sich im Gelände durchzubahnen, wird
dennoch eine Grenze dafür bestehen, wie steil die Hinderungen sein können, die passiert werden können, und wie schräg das
Gelände, in dem die Maschine aufgestellt werden kann, sein kann. Es wird der Maschine beispielsweise schwerfallen, über
grosse Steine oder stufenförmige Hindernisse im Gelände hinwegzukommen.
Ebenfalls wird es gefährlich sein, sie an einem steilen Abhang entlang zu fahren. Ebenfalls Wird es gefährlich sein,
sie zum Bohren in Linksrichtung eines sich allzu stärk neigenden Geländes aufzustellen, da der Schwerpunkt der Maschine dann
weit aussen zur Seite der Unterstützung hin liegen wird.
Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, eine Verbesserung an einem Bohrwagen der oben genannten Art zu schaffen,
so dass er ein entschieden grösseres Vermögen dazu erhält, sich in besonders schwierigem Gelände durchzubahnen, und in einem
sich stark neigenden Gelände zum Bohren aufgestellt werden kann.
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Dies wird erfincungsgeiräss erzielt durch einen Bohrwagen
für Transport und Aufstellung von Gesteinbohrmaschinen mit verfahrbarem Untergestell und einem an diesem befestigten
schräg hochragenden Baum und einem an dem freien Baumende
schwenkbar vorgesehenen Yorschubstativ, welcher Bohrwagen durch
die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale gekennzeichnet ist':
Dass an dem Untergestell ein oder mehrere hydraulisch heb- und senkbare Beine vorgesehen sind,
dass das Yorschubstativ dazu eingerichtet ist, von
der einen Seite zu der anderen verschwenkt werden zu können,
dass das Untergestell von zwei Räderdrehgestellen unterstützt ist, die schwenkbar ungefähr an der Mitte ihrer
Länge aufgehängt sind und die um eine Achse quer zu der Längsachse
des Untergestells schwenkbar sind, und
dass die Drehgestelle unabhängig voneinander mittels ihres geweiligen Motors, vorzugsweise eines hydraulischen
Zylinders, schwenkbar sind.
Die hydraulischen Zylinder sind horizontal vorgesehen und greifen das Drehgestell an einem über das Drehzentrum *
herausragenden Arm an,"so dass die Drehgestelle um annähernd
180° gedreht werden können.
Die Erfindung wird nachstehend näher erklärt unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die in
Pig.l eine in Perspektive gesehene Ausführungsform
der Erfindung~zeigt.
Fig.2 zeigt dieselbe Ausführungsform beim Bewältigen
von schwierigem Gelände, und
Pig.3 zeigt dasselbe Ausführungsbeispiel zum Bohren in einem sich sehr neigenden Gelände aufgestellt.
Der Bohrwagen besteht aus einem im grossen ganzen
Y-fÖrmigen Stativ 1, an dessen nach rückwärts gerichteten Armen 2, 3 schwenkbare Räderdrehgestelle 4, 5 befestigt sind. Die
Drehgestelle sind um eine Welle 6 drehbar und sind an ihren freien Enden mit Verfahrrädern 7, 8 ausgerüstet. Zwischen diesen
beiden Rädern können weitere Räder 9, 10 mit einem etwas kleineren
Durchmesser als die Räder 7, 8 vorgesehen sein,.so dass diese bei einer gleichmässigen Unterlage nicht an den Boden
anliegen. Jedes Drehgestell 4, 5 besitzt einen.Arm 11, der über
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das Drehzentrtim 6 hochragt. An diese*?. Arm greift ein hydraulischer
Zylinder 12 an, so dass die Drehgestelle in einer Vertikalebene, unabhängig voneinander, gedreht werden können.
In bekannter Weise ist der Bohrwagen ferner von einem Stützbein 13 unterstützt, das mittels eines hydraulischen
Zylinders 14 gehoben und gesenkt werden kann. Ferner hat der
Bohrwagen einen vorwärtsragenden Baum 15, an dessen freiem Ende ein Vorschubstativ 16. für eine Bohrmaschine 17 gelagert
ist. Das Vorschubstativ 16 kann mittels eines hydraulischen Zylinders 18 von der einen Seite zu der anderen verschwenkt
werden.
Wenn ein steiles Hindernis bewältigt werden soll, wird die Maschine an das Hindernis herangezogen, und die
vorderen Räder beider Drehgestelle werden so hoehgepresst, dass das Drehgestell auf den Hinterrädern dicht an dem Hindernis
steht. Die Maschine wird dann weiter vorwärtsgezogen, so dass die Vorderräder der Drehgestelle auf das Hindernis hinaufkommen.
Ansehliessend werden die Hinterräder hoehgepresst, während die
Vorderräder auf dem Hindernis liegen. Wenn man die Drehgestelle ungefähr in waagrechte Stellung bekommen hat t werden beide
Drehgestelle mittels des Vorschubstativs auf das Hindernis hinaufgezogen.
Man kann die Drehgestelle auch, wie in Fig.2 gezeigt,
nacheinander auf ein Hindernis bewegen. Hier werden die Drehgestelle
4» 5 so geschwenkt, dass das Untergestell 1 angehoben und der gesamte Bohrwagen von den hinteren Rädern 8 des Drehgestells
unterstützt wird, während die vorderen Räder 7 auf dem Rand des steilen Hindernisses ruhen, In dieser Stellung wird das eine
Drehgestell, z.B. 5, in ungefähr normale horizontale Stellung zurückgeschwenkt. Das Bohrervorschubstativ 16 wird dann nach links
verschwenkt, so dass das vordere Rad 7 des Drehgestells 5 über den Gipfel des steilen Hindernisses rollen wird, Ansehliessend
kann das Drehgestell 4 in vertikale Stellung zurückgeschwenkt werden, und das vordere Rad 7 des Drehgestells 4 kann dadurch,
dass das Vorschubstativ 16 nach rechts verschwenkt wird, zum Hinüberrollen gebracht werden. Der Bohrwagen kann dann in
normaler Weise im Gelände weitergefahren werden. Der erfindungsgemässe
Bohrwagen wird in einem unwegsamen Gelände allein dadurch, dass die Vorgänge in entgegengesetzter Reihenfolge dessen,
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was oben beschrieben ist, wiederholt werden, ebensogut abwärts
wie aufwärts klettern können.
In Fig. 3 sieht man, wie der erfindungsgemässe Bohrwagen
zum Bohren in einem schrägen Gelände aufgestellt werden kann. Das Drehgestell 4·, das sich in dem Abhang zuoberst befindet,
ruht in normaler horizontaler Stellung auf dem Boden. Das andere Drehgestell 5 wird so gedreht, dass es mehr vertikal
steht, und so, dass das hintere Rad oft am Boden ruht. Auf^
diese Art kann man die Neigung des Geländes unter Beibehaltung normaler horizontaler Stellung des Bohrwagens ausgleichen.
Bei normalem Fahren in einem nicht zu grosse Forderungen stellenden Gelände kann man den hydraulischen Druck
auf die Zylinder 12 ausschalten, so dass der Bohrwagen in
normaler Weise unterstützt von den Räderdrehgestellen 4* 5, die dem Bohrwagen eine bessere Verfahrbarkeit im Gelände als
gewöhnliche einfache Räder verleihen werden, wie in norwegischem Patent Nr, 116.799 beschrieben, vorwärtsbewegt wird. Beim Fahren
steht der Führer hinter de.m Motorkasten 19, und die verschiedenen
Bewegungen werden mittels einer Reihe von Knüppeln 20 ausgeführt, mit Hilfe welcher man hydraulische Steuerventile
für die verschiedenen Zylinder bewegen kann.
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Claims (4)
1. Bohrwagen für Transport und Aufstellung von Gresteinbohrmaschinen mit einem verfahrbaren Untergestell (l)
und. einem an diesem befestigten schräg hochragenden Baum (15) und einem an dem freien Baumende schwenkbar vorgesehenen
Bohrervorschubstativ (16), gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
. Dass an dem Untergestell (l) ein oder mehrere
hydraulisch heb- und senkbare Stützbeine (13) vorgesehen sind,
dass das Vorschubstativ (16) dazu eingerichtet ist, von der einen Seite zu der anderen verschwenkt werden zu
können,
dass das Untergestell (1) von zwei Räderdrehgestellen
(4» 5) unterstützt ist, die schwenkbar ungefähr an der Mitte ihrer Länge aufgehängt sind und die um eine Achse qjier zu der
Längsachse des Untergestells (l) schwenkbar sind, und
dass die Drehgestelle (4f 5) unabhängig voneinander
mittels ihres jeweiligen Motors, vorzugsweise hydraulische Zylinder (12), schwenkbar sind.
2. Bohrwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die hydraulischen Zylinder
(12) horizontal vorgesehen sind und das Drehgestell an einem über das Drehzentrum (6) herausragenden Arm (11) angreifen, so
dass die Drehgestelle um annähernd 180° gedreht werden können.
3. Bohrwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , dass die Drehgestelle (4, 5) mit Rädern mit Bremse oder Rücklaufsperre versehen sind.
4. Bohrwagen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Drehgestell (4, 5) an seinen Enden mit Verfahrrädern (7f 8) versehen ist und dass an diesen Verfahrrädern weitere
Räder (-9, 10) mit kleinerem Durchmesser als dem der Yerfahrräder
(7» 8) angeordnet sind,
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