DE2349351C3 - Hydrauliksystem für eine Presse - Google Patents
Hydrauliksystem für eine PresseInfo
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Description
45
50
Die Erfindung betrifft ein Hydrauliksystem für eine Presse, insbesondere Schmiedepresse, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs I.
Bisher werden Hydraulikpressen nach drei unterschiedlichen Verfahren betrieben; entweder nach dem
Pumpenakkumulatorverfahren, mit direktem Pumpenantrieb
mit Steuerventilen im Hauptkreis oder mit direktem Pumpenantrieb mit umsteuerbaren Pumpen.
Bei dem Pumpenakkumulatorverfahren wird der Druekmittelpumpe ein auf den maximalen Betriebs- eo
druck ausgelegter Druckmittelspeicher parallel geschaltet. Die Pumpenleistung der Druekmittelpumpe kann
dadurch verhältnismäßig klein gehalten werden, doch hat dieser Antrieb einen schlechten Gesamtwirkungsgrad,
weil eine Abstimmung der Antriebseinrichtung auf den jeweils erforderlichen Betriebsdruck nicht möglich
ist und das vorhandene Druckgefälle zwischen dem DruckmittelsDeicher und dem Pressenzylinder zwangsläufig
zu Energieverlusten führt Durch den beim Entspannen des Pressenzylinders auftretenden
Kompressionsverlust wird dieser Wirkungsgrad noch
weiter verringert
Beim direkten Pumpenantrieb mit Steuerventilen im Hauptkreis arbeiten die Pumpen mit konstanter
Förderstro-Tirichtung. Die Richtungsumkehr des Pressenkolbens wird durch Umschaltventile gesteuert.
Die Arbeitsgeschwindigkeit der Pressen richte· sich nach der Förderleistung der Pumpe. Der Aufbau des
Betriebsdrucks im Pressenzylinder erfolgt in Abhängigkeit vom Arbeitswiderstand der Presse. Zwar ist der
Wirkungsgrad bei diesem Pressenantrieb besser als heim Pumpenakkumulatorverfahren, doch ist die Energie,
die zur Kompression des Druckmittels im Pressenzylinder aufgewendet wird, nicht zurückgewinnbar.
Bei dem dritten bekannten Verfahren werden stufenlos regelbare Pumpen eingesetzt, deren Förderrichtung
umsteuerbar ist Bei einer Presse, die gleiche Koibendruckflächen für die Preßbewegung und für die
Rückstellbewegung aufweist, könnte durch die Verwendung der umsteuerbaren Pumpen theoretisch auf
Steuerventile verzichtet werden. Praktisch ist dies jedoeh nicht möglich, da dem Pressenzylinder zusätzlich
Kompressionsöl in einer vom Arbeitswiderstand der Presse abhängigen Ausmaß zugeführt werden muß. Der
dadurch erforderlich werdende Voiumenausgleich erfordert
den Einbau von Nachsaugventilen zum Druckaufbau und von Dekompressionsventilen zum Druckabbau.
Dieser Nachteil wird bei Pressen, die mit unterschiedlich großen Arbeits- und Rückstelldruckflächen
arbeiten, noch dadurch vergrößert, daß zusätzliche Füllpumpen und Füllventile erforderlich werden.
Alle bekannten Antriebsverfahren für Hydraulikpressen setzen also eine relativ aufwendige Einrichtung
voraus. Zur Schonung und Beruhigung des Druckmittels sind große Behälteranlagen und Ventileinrichtungen
erforderlich. Auch müssen besondere Vorkehrungen zum Abbau von Entspannungsdruckstößen getroffen
werden. Nicht vernachlässigbar ist auch der Druckmittelverlust und der Ventilverschleiß bei den
bekannten Einrichtungen.
Es ist bereits bekannt, ein Hydrauliksystem für Pressen mit mehreren Pumpen zu betreiben und
bezüglich Leistung und Volumenstrom der Pumpen an die unterschiedlichen Zylinderräume der Presse anzupassen,
wovon der Oberbegriff des Hauptanspruchs ausgeht (ölhydraulik und Pneumatik 15, 1971, Seiten
506 — 510). Dieses bekannte Hydrauliksystem ist jedoeh
nicht im Hinblick auf eine Rückgewinnung der Dekompressionsenergie ausgelegt worden.
Durch die GB-PS 8 89 489 ist auch ein hydraulischer Pressenantrieb bekannt, bei welchem eine auch als
Motor betreibbare Pumpe Verwendung findet und bei welchem die Dekompressionsenergie beim Rückhub
des Pressenzylinders die Pumpe als Motor betreibt und in dem mit einer Schwungmasse versehenen Antriebsmotor
der Pumpe speicherbar ist. Hierbei werden jedoeh keine förderstromumkehrbaren Pumpen in einer
Schaltung verwendet, die eine günstige Förderung von Druckmittel in die Rückstellkammer des Pressenantriebszylinders
bewirkt, so daß die Wirkungsgradverbesserung, die mit dieser bekannten Pumpenanordnung
erreichbar ist, relativ begrenzt bleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein solches Hydrauliksystem für eine Presse im Wirkungsgrad
des Pressenantriebs zu erhöhen, wobei das System
relativ einfach und verschleißarm aufgebaut ist.
Die gestellte Aufgabe? wird mit einem Hydrauliksystem
der genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwei Pumpen vorgesehen sind, die von einem
gemeinsamen Motor angetrieben und gemeinsam — oder mit Verzögerung der Rückhub-Pumpe — förderstromumkehrbar
sind, von denen nur eine die Rückhub-Druckmittelquelle ist und dazu mit ihrem anderen Anschluß — ebenfalls ventillos, wie bei
förderstromumkehrbaren Pumpen an sich bekannt — an die Rücklaufzylinderkammer angeschlossen ist.
Dabei kann die eine Pumpe zweckmäßig eine kleinere maximale Mengenleistung als die andere Pumpe
aufweisen und das Fördermengenverhältnis der beiden Pumpen gleich dem Verhältnis Hauptkolbenfläche
minus Rückzugkolbenfläche zu Rückzugkolbenfläche sein. Vorteilhafterweise ist außerdem der gemeinsame
Antriebsmotor für die beiden Pumpen mit einer Schwungmasse gekoppelt
In dem erfindungsgemäß ausgebildeten Hydrauliksystem wird also der Vortrieb des Preßkolbens mit Hilfe
beider Pumpen durchgeführt, während die fackstellbewegung
des Preßkolbens von einer, zweckmäßig der kleineren Pumpe, allein bewirkt wird. Dabei wird
erreicht, daß die Dekompressionsencrgie über die Pumpe, größerer maximaler Mengenleistung in die
Schwungmassen des Antriebs eingespeist und damit zurückgewonnen wird und dem Rücktrieb der Presse
zugute kommt Hierbei läßt sich bei der Umsteuerung des Preßkolbens die Verstellbewegung der kleineren
Pumpe vorteilhafterweise in Abhängigkeit vom Druck in der einen Preßzylinderkammer so lange verzögern,
bis die umgesteuerte größere Pumpe eine Entspannung in dieser Preßzylinderkammer bewirkt hat; die kleinere
Pumpe beginnt also verzögert mit der Förderung in die js
andere Preßzylinderkammer zur Rückführung des Kolbens in seine Ausgangslage. Durch die Verwendung
förderstromumkehrbarer Pumpen in dem Hydrauliksystem
lassen sich im System sinusförmige Druckübergänge erzielen, was mit Dekompressionsventilen nicht
möglich wäre. Diese Steuerung der Druckübergänge im Hydrauliksystem ist wichtig für die angestrebte
Wirkungsgraderhöhung.
Das Hydrauliksystem erfordert nur einen relativ geringen Aufwand. Die Hydraulikleitungen können
klein dimensioniert werden, da iie nicht durch Steuerungseinrichtungen verengt werden und da in
ihnen alle Strömungsvorgänge unter Druck ablaufen. Das Leitungsvolumen ist also gegenüber dem Preßzylindervolumen
auf einen geringstmöglichen Wert reduziert Dies wiederum ergibt ein geringes Kompressionsvolumen
und dadurch kurze Druckaufbauzeiten. Bei der hydraulischen Presse gemäß der Erfindung sind
nur Energieverluste auszugleichen, die durch mechanische und hydraulische Reibung entstehen. Wie bedeutend
die mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Hydrauliksystem für den Rücktrieb nutzbare Kompressionsenergie
ist, geht aus den Meßwerten von bekannten Pressen hervor. So muß beispielsweise beim
Antrieb einer 2000-Mp-Freiform-Schmiede-Presse bei einer Pumpenleistung von ca. 2000 kW eine Dauerkühlleistung
von 500 — 600 kW aufgebracht werden, um Kompressionsverluste auszugleichen.
Da Dekompressionsventile, die zu einer starken Erwärmung und Alterung des Öls führen, entfallen, kann
in dem Hydrauliksystem mit einem erheblich kleineren Ölvolumen als sonst üblich gearbeitet werden.
Einer der beiden Anschlüsse der Pumpen kann über ein in Richtung der Pumpen öffenendes Rückschlagventil
mit dem Olsammelbehälter verbunden sein. Auch, der andere Anschluß der einen Pumpe kann über ein in
Pumpenrichtung öffnendes Rückschlagventil mit dem olsammelbehälter verbunden sein. Dadurch lassen sich
Fördermengenungleichheiten der beiden Pumpen ausgleichen und fehlende Fördermengenbruchteile aus dem
olsammelbehälter decken.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Hydrauliksystems für eine Presse wird nachfolgend an Hand der beiliegenden schematischen
Zeichnung näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt den Preßzylinder 10 einer Presse, dessen Preßkolben U mit dem Pressenstempel 12
verbunden ist. Der Pressenstempel 12 führt eine Vorlauf- und Arbeitsbewegung in Richtung des
eingetragenen Pfeiles 13 aus. Seine Rücklaufbewegung erfolgt in Richtung des eingetragenen Pfeiles 14.
Der beidseitig beaufschlagbare Preßkolben 11 teilt
den Preßzylinder 10 in zwei Preßzy'.· -.derkammern 15
und !6. Auf seiner der Preßzylinderkammer !5
zugekehrten Seite ist die gesamte Stirnseile des Preßkolbens 11 als Druckfläche 17 wirksam, während
auf der entgegengesetzten Preßkolbenseite, auf welcher
der Pressenstempel 12 angesetzt ist nur eine kleinere Außenringfläche als Druckfläche 18 wirksam ist
Für den Pressenantrieb ist ein Pumpenaggregat vorgesehen, das aus einer größeren Pumpe 19 und einer
kleineren Pumpe 20 besteht. In beiden Fällen handelt es sich um Pumpen, vorzugsweise Radialkolbenpumpen,
deren Fördermenge stufenlos regelbar ist Der Unterschied der Pumpen liegt in ihrer unterschiedlichen
Förderleistung. Beide Pumpen 19 und 20 sind umsteuerbar, d. h., daß der eine ihrer beiden Anschlüsse 191 und
192 oder 201 und 202 im einen Fall als Förderanschluß und im umgesteuerten Zustand als Sauganschluß oder
umgekehrt wirksam ist Beide Pumpen 19 und 20 werden gemeinsam von einem Elektromotor 22
angetrieben, auf dessen Antriebswelle außerdem eine Schwungmasse 23 angeordnet ist.
Die einen Anschlüsse 191 und 201 der beiden Pumpen (9 und 20 sind über die beiden Anschlußleitungen 24 und
25 und einen Verteilerpunkt 26 beide mit der Vorlaufleitung 27 verbunden, die in die erste Preßzylinderkammer
15 führt. Der andere Anschluß 132 der größeren Pumpe 19 ist über eine Verbindungsleitung 28
mit dem olsammelbehälter 29 des Hydrauliksystems verbunden. Der andere Anschluß 202 der kleineren
Pumpe 20 ist mit der Rücklaufleitung 30 verbunden, die in die Preßzylinderkammer 16 führt. Der andere
Anschluß 202 der kleineren Pumpe 20 ist außerdem über ein in Pumpenrichtung öffnendes Rückschlagventil 3i
und eine Saugleitung 32 mit dem Olsammelbehälter 29 verbunden. Vom Verteilerpunkt 26 führt eine Überbrückungsleitung
.33 über ein ebenfalls in Pumpenrichtung öffnendes Rückschlagventil 34 in den Olsammelbehälter
29.
Beide Pumpen 19 und 20 sind mit hydraulischen Verstelleinrichtun^en 193 und 203 versehen, die eine
willkürliche, von z. B. einem Programmwerk gesteuerte Pumpenverstellung gewährleisten und zusätzlich in
Abhängigkeit von dem in der Anlage .'serrschenden
Druck die Fördermenge der beiden Pumpen beeinflussen, also beim Überschreiten eines zulässigen Maximaldrucks
die Förderitisngen der Pumpen reduzieren können.
Die Wirkungsweise der hydraulischen Presse ist folgende: Zur Erzielung der Vorlaufbewegung des
Preßkolbens 12 fördert die größere Pumpe 19 über den ersten Anschluß 191 öl in die Vorlaufleitung 27 der
Presse, das über die Verbindungsleitung 28 aus dem (^sammelbehälter 29 am anderen Anschluß 192 der
Pumpe 19 angesaugt wird. Gleichzeitig wird das durch die Bewegung des Preßkolbens 11 in Richtung des
Pfeiles 13 auf der /weiten Preßzylinderkammer 16 verdrängte Öl üDer die Rückhufleitung 30 und den
anderen Anschluß 202 von der Pumpe 20 aufgenommen iind über deren ersten Anschluß 201 in die Verbindungsleitung
25 und weiter in die Vorlaufleitung 27 der Presse gefördert. Es fördern also beide Pumpen 19 und 20
Drucköl in die erste Preßzylinderkammer 15.
Trifft der Pressenstempel 12 bei seiner Vorlauf- und Arbeitsbewegting auf ein Werkstück, wird die Bewegungsgeschwindigkeit
des Pressenstempels und damit des Preßkolbens 11 abgebremst, da in der ersten
Preßzylinderkammer 15 das Drucköl für den weiteren
ehe ölmcnge wird von den beiden Pumpen 19 und 20
gemeinsam aufgebracht, wobei die kleinere Pumpe 20 einen Teil ihrer Ansaugmenge über das Rückschlagventil
31 aus dem Ölsanimelbehälter 29 bezieht, da ihre volle Ansaugmenge durch die verminderte Bewegungsgeschwindigkeit
des Preßkolbcns 11 nicht mehr durch das aus der zweiten Preßzylinderkammer 16 verdrängte
Öl gedeckt werden kann.
Zur Bewegung des Pressenstempels 12 in seiner Rücklaufrichtung 14 werden beide Pumpen 19 und 20
über nicht dargestellte und an sich bekannte Servosteuereinrichtungen über ihre Null-Förderstellung hinweg
in die umgekehrte Arbeitsrichtung umgesteuert. Dabei wird die Umsteuerbewegung der kleineren
Pumpe 20 mittels einer entsprechend ausgebildeten Umsteuervorrichtung oder einem Programmsteuerwerk
gegenüber der Umsteuerbewegung der größeren Pumpe 19 etwas verzögert, so daß zunächst die größere
Pur.ipe 19 beginnt, das komprimierte Öl aus der ersten
Preßzylinderkammer 15 abzupumpen. Dabei arbeitet die Pumpe 19 als Ölmotor und setzt die Energie des in
der Preßzylinderkammer 15 komprimierten ölvolumens zur Beschleunigung der Schwungmasse 23 ein.
Sobald in der ersten Preß/ylinderkammer 15 eine
Druckentspannung eingetreten ist, ist auch der Umsteuervorgang der kleineren Pumpe 20 beendet, und die
kleinere Pumpe 20 beteiligt sich am Abpumpen des Öls aus der ersicn PrcQzylindcrkammcr 13. Das von ihr über
die Verbindungsleitting 25 am ersten Anschluß 201 angesaugte öl wird über ihren anderen Anschluß 202
und die Rücklaufleitung 30 in die zweite Preßzylinderkammer 16 des Zylinders 10 gefördert. Die größere
Pumpe 19 fördert dagegen das öl über die Verbindungsleiiung
28 in den ölsammelbehälter. Die Rücklaufbewegung des Preßkolbens Il mit dem Pressenstempel
12 in Richtung des Pfeiles 14 wird also allein durch die kleinere Pumpe 20 bewirkt.
Die unterschiedlichen Fördermengen der beiden Pumpen 19 und 2G sind aufeinander so abgestimmt, daß
die kleinere Pumpe 20 nur die für die Rücklaufbewegung des Preßkolbcns 11 erforderliche ölmenge fördern
kann ΤΓΙ?Όη Hnhri gpringr Fnrdermengendifferenzen
im Antriebssystem auf. kann die kleinere Pumpe 20 über die Verbindungsleitung 25. den Verzweigungspunkt 26
und die Überbrückungsleitung 33 und über das Rückschlagventil 34 öl aus dem Ölsammelbehälter 29
nachsaugen. Da auch die Bewegungsgeschwindigkeit der Presse vom Verhältnis der beiden Druckflächen 17
und 18 des Preßkolbens 11 abhängig ist, wird für die unterschiedlichen Fördermengen Qdcr beiden Pumpen
19 und ?0 das Verhältnis gewählt
: Qn = (F17-F18): F18.
wobei mit Fdie beiden Druckflächen des Preßkolbens 11 bezeichnet sind.
Die Leistung des Antriebsmotors 7 wird in bekannter Weise auf den aus dem Arbeitsrhythmus der Presse
J5 errechneten Durchschnittsleistungsbedarf abgestimmt,
während die Spitzenleistung durch die im Schwungrad 8 gespeicherte Energie gedeckt wird. Die größere Pumpe
19 beschleunigt bei der Rücklaufbewegung des Preßkolbens 11 durch die direkte ölförderung zurück in den
■»ο Ölsaminelraum 29 das mit dem gemeinsamen Antriebsmotor
22 verbundene Schwungrad 23.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Hydrauliksystem für eine Presse, insbesondere Schmiedepresse, mit beidseitig beaufschlagbarem
Preßkolben, der eine Preßzylinderkammer 15 und eine Rücklaufzylinderkammer 16 kleineren Volumens
voneinander trennt, mit einem ölsammelbehäller
und förderstromumkehrbaren Pumpen, von denen alle zum gemeinsamen Vortrieb des Preßkolbens
jeweils der eine Anschluß ventillos mit der Preßzylinderkammer verbunden ist, während für
den Rücklauf der Presse eine Druckmittelquelle von geringerer maximaler Fördermenge als beim
Preßhub in die Rücklaufzylinderkammer fördert, is
gekennzeichnet durctr'zwei Pumpen (19,
20), die von einem gemeinsamen Motor (22) angetrieben und gemeinsam — oder mit Verzögerung
der Rürkhub-Pumpe — förderstromumkehrbar
sind, von denen nur eine (20) die Rückhub-Druckmittelquelle ist und dazu mit ihrem anderen
Anschluß (202), — ebenfalls ventillos, wie bei förderstromumkehrbaren Pumpen an sich bekannt
— an die Rücklaufzylinderkammer (16) angeschlossen ist
2. Hydrauliksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Pumpe (20) eine
kleinere maximale Mengenleistung als die andere Pumpe (19) aufweist und daß das Fördermengenverhältnis
der beiden Pumpen (19, 20) gleich dem Verhältnis Hauptkolbenfläche minus Rückzugkolbenflächr.
zu Rückziigkolbe -fläche ist.
3. Hydrauliksystem mch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß inner der beiden
einen Anschlüsse (191,201) der Pumpen (19,20) über
ein in Richtung der Pumpen öffnendes Rückschlagventil (34) mit dem ölsammelbehälter (29) verbunden
ist.
4. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der andere
Anschluß (202) der einen Pumpe (20) über ein in Pumpenrichtung öffnendes Rückschlagventil (3i>
mit dem ölsammelbehälter (29) verbunden ist.
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| DE2349351A1 DE2349351A1 (de) | 1975-04-03 |
| DE2349351B2 DE2349351B2 (de) | 1977-11-17 |
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| DE2349351A1 (de) | 1975-04-03 |
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