DE2348368A1 - Schnellverbinder - Google Patents
SchnellverbinderInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B5/00—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
- F16B5/02—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread
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Description
Dipl.-lng, H. Sauenfand · Dr.-Ing. R. König - Dipl.-lng. K. Bergen
Patentanwälte · 4ooo Düsseldopf 3D · Cecilienallee 7S · Telefon 432732
25. September 1973 28 920 S
DZUS FASTENER EUROPE LIMITED, Farnham Trading Estate,
Farnham, Surrey, Großbritannien
"Schnellverbinder"
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnellverbinder mit einem mit Kopf versehenen Schaft, der sich durch ein Loch
in einem der beiden miteinander zu verbindenden Teile erstreckt und in ein Loch des anderen Teiles einsteckbar und
lediglich durch Drehen des Kopfes verriegelbar ist. Derartige Verbinder sind unter anderem besonders geeignet, wenn
das Loch in dem zweiten der beiden miteinander zu verbindenden Teile ein Sackloch ist oder der zweite der beiden
miteinander zu verbindenden Teile von einer Tafel gebildet wird, von der nur die Frontseite zugänglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schnellverbinder der obenbezeichneten Art zu schaffen, der sich
durch Einfachheit im Aufbau und vor allem dadurch auszeichnet, daß er aus einer überaus geringen Anzahl von Teilen
besteht, dabei aber seinen Zweck bei äußerst einfacher Bedienung vollauf erfüllt.
Zur Lösung dieser Aufgabe trägt der mit Gewinde versehene
Schaft eine mindestens teilweise zum Kopf hin sich verjüngende Mutter und zwischen dem Kopf und der Mutter eine
Schraubenfeder, die sich über einen Teil der Verjüngung der Mutter erstreckt und unter Vorspannung steht, so daß
beim Drehen des Kopfes die Feder zunächst die Mutter durch
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Reibung an der Teilnahme an der Schaftdrehung hindert und die Mutter in Richtung auf den Kopf zu bewegt wird, worauf
die verjüngte Außenfläche der Mutter das dieser zugewandte Ende der Feder gegen die das Loch des anderen Teiles umgebende
Fläche spreizt.
Neben der Einfachheit des Aufbaus eines Schnellverbinders nach der Erfindung wird dadurch erreicht, daß der erste
der beiden Teile von dem zweiten lediglich durch einfache
Drehung des Kopfes entgegen der beim Verbinden der beiden Teile angewandten Drehrichtung gelöst werden kann, wobei
die Mutter rückwärts bewegt wird, worauf Schaft, Feder und Mutter wieder aus dem Loch in dem zweiten der beiden miteinander
zu verbindenden Teile herausgezogen werden können. Der erfindungsgemäß gestaltete Schnellverbinder kann in der
angegebenen Weise vielfach erneut verwendet werden.
Je nach den Gegebenheiten kann das dem Kopf zugewandte Ende der Feder beim Herstellen der Verbindung sich am Kopf direkt
abstützen. Im allgemeinen wird jedoch der Schnellverbinder in dem Loch des ersten der beiden miteinander zu
verbindenden Teile unverlierbar festgehalten, wobei dann der Kopf an der Frontseite des ersten der beiden Teile anliegt
und die Feder sich an der Rückseite des zweiten der beiden Teile abstützt.
Wenn die Verbindung gelöst wird, so kann es geschehen, daß der Kopf weiter als nötig gedreht wird und die Mutter so
weit auf dem Gewinde des Schaftes zurückwandert, daß die Feder nicht mehr unter Vorspannung steht„ Dadurch kann das
erneute Herstellen der Verbindung sich schwierig gestalten, weil nur eine vernachlässigbar kleine Reibung zwischen der
Feder und der Mutter übrig bleibt, welche vielfach nicht in der Lage ist, die Teilnahme der Mutter in der Drehung
des Schafts zu verhindern. Um diese Möglichkeit auszuschal-
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ten, ist in der bevorzugten Ausführung der Erfindung ein Anschlag vorgesehen, der den axialen Weg der Mutter begrenzt
und verhindert, daß die Mutter sich übermäßig weit vom Kopf entfernt, also dafür sorgt, daß die Feder ständig
unter Vorspannung bleibt. Ein derartiger Anschlag kann aus einem Stück mit dem Schaft bestehen, etwa in Form eines
Bundes des Schaftes oder auch in der Weise, daß das Schaftgewinde an geeigneter Stelle deformiert wird. Bevorzugt
wird jedoch eine einfache selbsthemmende Mutter, die am besten aus Kunststoff besteht und selbstschneidend ist, ihr
Gewinde also dadurch erhält, daß sie auf den Schaft aufgedreht wird ο
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Es zeigen
Fig. 1 einen axialen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäß
gestalteten Schnellverbinder in entriegelter Stellung und
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt, jedoch in verriegelter Stellung des Verbinders.
Im gezeichneten Beispiel ist der Verbinder an einer Tafel 1 angebracht, die lösbar an einem Stützteil 2 montiert ist.
Der Verbinder besteht aus einem Kopf 3 mit einem Querschlitz
4 zur Aufnahme des Stirnendes eines Schraubenziehers, mittels dessen ein Schaft 5, an dem der Kopf 3 ausgebildet
ist und der mit Gewinde versehen ist, gedreht werden kann. Um den Verbinder in einem Loch der Tafel 1 zu
montieren, wird der Schaft 5 durch das Loch gesteckt, worauf eine Druckfeder 6 vom Schraubentyp und eine kegelstumpfförmige
Mutter 7 auf den Schaft aufgesteckt und eine selbstschneidende und selbsthemmende Kunststoffmutter 8 auf das
Gewinde des Schafts aufgedreht wird. Nach dem Aufdrehen der
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Mutter 8 auf den Schaft ist der Schnellverbinder in Bereitschaft für seinen eigentlichen Zweck. Die Stellung der
selbsthemmenden Mutter 8 wird so gewählt, daß die Feder 6 stets unter einer gewissen Vorspannung steht, wobei sie
sich zwischen der Mutter 7 und der Tafel 1 abstützt.
Die Abmessungen des Schnellverbinders richten sich nach den Gegebenheiten. Sie werden so gewählt, daß der Schnellverbinder
durch ein Loch 9 im Stützteil 2 durchsteckbar ist.
Um die Tafel 1 auf dem Stützteil 2 zu montieren, wird der Schaft 5 des Verbinders zusammen mit den zuvor angebrachten
Teilen, also den Muttern 7 und 8 und der Feder 6, durch das Loch 9 gesteckt. Ein geeignetes Werkzeug, im vorliegenden
Beispiel ein Schraubenzieher, dient dazu, den Kopf 3 mit dem Schaft 5 zu drehen. Die Drehung des Schafts
5 im richtigen Sinne in bezug auf das Gewinde hat zur Folge, daß die kegelstumpfförmige Mutter 7 auf den Kopf 3 zu
bewegt wird. Dies geschieht dadurch, daß die unter Vorspannung stehende Feder genügend großen Druck auf die Mutter 7
ausübt, um zu verhindern, daß die Mutter sich mit dem Schaft 5 dreht.
Während sich die Mutter 7 in Richtung auf den Kopf 3 zu bewegt, dehnt sie die Schraubenfeder in radialer Richtung,
und zwar zunächst dort, wo die Feder 6 an der konischen Fläche der Mutter anliegt, und anschließend in geringerem
Maße auch im übrigen Teil der Feder. Diese spreizende Wirkung preßt die Feder gegen die das Loch 9 umschließende
Fläche und spreizt die Feder an ihrem der Mutter 7 zugewandten Ende in solchem Maße, daß sie das Loch überlappt
und dadurch das Herausziehen des Verbinders aus dem Loch durch Formschluß verhindert.
Um die Tafel 1 von dem Stützteil 2 wieder zu lösen, werden
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Schaft und Kopf einfach in entgegengesetztem Sinne gedreht,
so daß die Mutter 7 rückwärts bewegt wird. Die als Anschlag wirkende Mutter 8 hindert die Mutter 7 daran, außer Berührung
mit der Feder 6 zu gelangen.
Je nach dem Abstand zwischen der Mutter 7 und dem Loch 9 tritt die Verriegelung durch den Verbinder nach 1/4 bis
zu 2 1/4 Umdrehungen des Schaftes 5 ein. Die Entriegelung geht daher entsprechend schnell vor sich.
Hat der Stützteil 2 abweichend von der Zeichnung kein Durchgangsloch, sondern ein Sackloch, so wird die Feder
nur bis zur festen Anpressung an der das Loch umschließenden Fläche gespreizt. Dies ist jedoch mehr als ausreichend,
um die Tafel am Stützteil festzulegen.
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Claims (4)
- DZUS FASTENER EUROPE LIMITED, Farnham Trading Estate, Farnham. Surrey, GroßbritannienPatentansprüche;Schnellverbinder mit einem mit Kopf versehenen Schaft, der sich durch ein Loch in einem der beiden miteinander zu verbindenden Teile erstreckt und in ein Loch des anderen Teiles einsteckbar und lediglich durch Drehen des Kopfes verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Gewinde versehene Schaft (5) eine mindestens teilweise zum Kopf (3) hin sich verjüngende Mutter (7) und zwischen dem Kopf (3) und der Mutter (7) eine Schraubenfeder (6) trägt, die sich über einen Teil der Verjüngung der Mutter (7) erstreckt und unter Vorspannung steht, so daß beim Drehen des Kopfes (3) die Feder (6) zunächst die Mutter (7) durch Reibung an der Teilnahme an der Schaftdrehung hindert und die Mutter in Richtung auf den Kopf (3) zu bewegt wird, worauf die verjüngte Außenfläche der Mutter (7) das dieser zugewandte Ende der Feder (6) gegen die das Loch des anderen Teiles (2) umgebende Fläche (9) spreizt.
- 2. Schnellverbinder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf dem Schaft (5) sitzenden, die axiale Bewegung der Mutter (7) begrenzenden und die Vorspannung der Feder (6) aufrechterhaltenden Anschlag (8).
- 3. Schnellverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Anschlag aus einer Mutter (8) aus Kunststoff besteht, die durch Selbsthemmung auf dem Schaft (5) undrehbar sitzt,,
- 4. Schnellverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -409829/0261-Y-durch gekennzeichnet, daß die verjüngte Außenfläche der auf dem Schaft (5) drehbaren Mutter (7) eine Kegelstumpffläche ist.4 0 9829/0261Leerseite
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