DE2348146B2 - Verfahren zur getrennten rueckgewinnung des halbchemischen faseranteils und des kraftfaseranteils von wellpappe - Google Patents
Verfahren zur getrennten rueckgewinnung des halbchemischen faseranteils und des kraftfaseranteils von wellpappeInfo
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Description
Wellpappe besitzt üblicherweise zwei äußere Deckschichten aus Weichholz-Kraftfasern und eine innere
gewellte Schicht aus halbchemischen Laufholzfasern. Die äußeren Schichten besitzen eine hohe Widerstandsfähigkeit
gegen Einstiche und Einrisse. Sie machen ungefähr 2/3 des gesamten Gewichts der Wellpappe aus.
Der Hauptzweck der gewellten Schicht besteht darin, Schläge auifzufangen und das verpackte Gut zu
schützen. Verglichen mit der Deckschicht hat die gewellte Schicht nur eine geringe Festigkeit.
Es ist allgemein bekannt, daß Papier- und Pappeabfälle
wertvolle Rohstoffe darstellen, da sie bei der Papierherstellung wieder verwendet werden können.
Bei den gegenwärtigen bekannten Verfahren zur Aufarbeitung von Wellpappeabfällen wird die Wellpappe
in Wasser zu einer Pulpe verarbeitet Normalerweise beträgt in einer solchen Pulpe der Faseranteil ungefähr
5 Gew -% und der Wasseranteil ungefähr 95 Gew.-%.
Bei der Herstellung der Faserpulpe durch diese bekannten Verfahren werden nun die halbchemischen
Fasern der gewellten Schicht und die Kraftfasern der Deckschicht innig miteinander vermischt Da es bisher
kein zufriedenstellendes Verfahren zum Trennen dieser beiden Faserarten gab, wurde die Pulpe ohne Fasertrennung
weiterverarbeitet Bei dieser Weiterverarbeitung werden schwere aalorganische Stoffe aus der Fasermischung
herausgeholt, worauf diese dann einem leichten Kochvorgang unterzogen wird, um Verunreinigungen
wie Asphalt, Kunststoffe und dergleichen gleichmäßig zu dispergieren. Die resultierende Fasermischung kann
dann entweder zur Herstellung einer Deckschichtpappe oder zur Herstellung von Pappe für die gewellte Schicht
verwendet werden, was von den beim Verfahren angewendeten Bedingungen abhängt Es hat sich
herausgestellt daß das Vorliegen von zwei verschiedenen Faserarten bei der Herstellung der beiden
Erzeugnisse nachteilig ist um die gewünschten Eigenschaften des Erzeugnisses zu erzielen. Besser gesagt, das
Vorhandensein von halbchemischen Fasern in der Deckschichtpappe verringert die Festigkeit während
das Vorhandensein von Kraftfasern in der gewellten Schicht insofern nachteilig ist, als der gewünschte
Steifheitsgrad nicht oder nur schlecht erreicht werden
Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, wurden bereits verschiedene Versuche unternommen, eine
ökonomische Trennung von halbchemischen Fasern und Kraftfasern herbeizuführen. Bei einem bekannten
Versuch wird das Fasergut, welches beide Faserarten enthält durch einen Zentrifugaltrenner geführt, um die
langen Weichholz-Kraftfasern von den kurzen halbchemischen Laubholzfasern abzutrennen. Diese Versuche
haben aber nicht zu einen ökonomischen Verfahren geführt.
Der Erfindung lag nunmehr die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und wirtschaftliches Verfahren zur
getrennten Rückgewinnung des halbchemischen Faseranteils und des Kraftfaseranteils von Wellpappe zu
schaffen.
Die aus halbchemischen Fasern bestehende gewellte Schicht hat eine niedrige Naßfestigkeit und eine hohe
Wasseraufnahmefähigkeit während die aus Kraftfasern bestehende Deckschicht eine hohe Naßfestigkeit und
eine niedrige Wasseraufnahmefähigkeit besitzt. Es hat sich gezeigt daß dieser Unterschied in der Naßfestigkeit
der beiden Faserarten in Wellpappe für ein wirtschaftliches Trennungsverfahren ausgenutzt werden kann.
So wird also gemäß der Erfindung ein Verfahren zum getrennten Rückgewinnen des halbchemischen Faseranteils
der Wellschicht und des Kraftfaseranteils der Deckschicht einer Abfallwellpappe vorgeschlagen,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man (a) die Wellpappe zunächst zerstückelt (b) die zerstückelte
Wellpappe in Wasser verteilt und einer mechanischen Behandlung unterwirft, wobei die Temperatur des
Wassers sowie die Intensität und die Zeitdauer der Behandlung so gewählt werden, daß die Wellschicht in
Fasern und kleine Faseraggregate zerteilt wird, die Deckschicht aber weitgehend in stückiger Form
erhalten bleibt, und schließlich (ς) die Deckschichtstücke
von den Fasern und Faseraggregaten der Wellschicht trennt.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird das Ausgangsmaterial zunächst sortiert, um Fremdstoffe, wie
Metali, Textilien, Schmutz u. dgl zu entfernen.
Während der Zerkleinerung des Ausgangsmaterials kann in Gegenwart eines chemischen Lösungsmittels
gearbeitet werden, um unerwünschte Faserbeschädigungen zu vermeidea Ein solches Lösungsmittel ist z, B.
Wasser oder eine dünne wäßrige Lösung von Harnstoff und/oder Äthylencarbonat oder von einem grenzflächenaktiven
Stoff. Der Anteil eines solchen chemischen Lösungsmittels soll ungefähr 5 Gew.-% des Ausgangsmaterials
nicht übersteigen. Das Ausgangsmaterial wird dann in dieser Stufe in mittelgroße Stücke zerkleinert,
die vorzugsweise Abmessungen zwischen 2,5 und 15,2 cm aufweisen. Es wird dabei bevorzugt, daß die
Stücke eine gleichmäßige Größe besitzea Gleichmäßige Abmessungen sind für die nachfolgende Stufe
deshalb vorzuziehen, weil in der nachfolgenden Stufe dieses Material dann auch gleichmäßiger behandelt
wird. Es dauert nämlich verschieden lang, bis das Wasser die gewellte Schicht in den einzelnen Stücken
durchdringt So ist also leicht einzusehen, daß eine gleichmäßige Größe der Stücke sich günstig auswirkt
Die Zerkleinerungsstufe kann in den verschiedensten handelsüblichen Vorrichtungen erfolgen. Beispielsweise
können Hammermühlen oder Drehschneider verwendet werden. Letztere werden bevorzugt, da sie
Wellpappenstücke mit sauber abgeschnittenen, nicht zusammengequetschten Kanten liefern. Solche Kanten
erlauben es dem Wasser, leichter in die Stücke einzutreten und die gewellte Schicht gleichmäßig zu
durchtränken. j0
Die mechanische Behandlung in der Stufe (b) wird so ausgeführt, daß man das zerkleinerte Gut in Wasser
verteilt welches ein grenzflächenaktives Mittel enthalten kann. Der Anteil der Wellpappe in Wasser kann 0,5
bis 10 Gew.-% des verwendeten Wassers ausmachen. Das grenzflächenaktive Mittel kann anionischer, kationischer
oder nicht-ionischer Natur sein. Der Anteil kann ungefähr 0,1 bis ungefähr 0,3 Gew.-% des Wassers
ausmachen. Die Temperatur des Wassers liegt bei dieser Stufe vorzugsweise zwischen Raumtemperatur und
70° C. Die mechanische Behandlung wird unter verhältnismäßig niedriger Energiezufuhr durchgeführt, so daß
die Wasser aufnehmende gewellte Schicht in einzelne Fasern oder kleine Stücke zerteilt wird, die beispielsweise
eine Größe von 0,6 bis 0,9 cm aufweisen, während die weniger Wasser aufnehmende Deckschicht praktisch
nicht zerkleinert wird oder nur in solche Stücke zerfällt, die weit größer als 0,9 cm sind. Die mechanische
Behandlung kann beispielsweise in einer Papierknetmaschine, mit einem Propellermischer, der ungefähr mit 20
bis 60 U/min arbeitet, oder in einer Kugelmühle mit Glaskugeln, die einen Durchmesser zwischen 0,6 bis
0,9 cm aufweisen, durchgeführt werden. Für eine kontinuierliche Arbeitsweise kommen rohrförmige
Mischer und kontinuierlich*; Kugelmühlen in Frage.
Die mechanische Behandlung kann leicht in der Weise durchgeführt werden, daß höchstens 20% des
Kraftfaseranteils so sehr zerkleinert werden, daß sie in den rückgewonnenen halbchemischen Fasern auftreten.
Werte von 10% oder weniger sind leicht zu er-eichen.
Die Arbeitskenngrößen, die verändert werden können, um die erwünschte differenzierte Zerkleinerung
der beiden Anteile zu erreichen sind die Wassertemperatur, der Anteil des grenzflächenaktiven Mittels, die
Zeitdauer der mechanischen Behandlung und die Höhe der Energiezufuhr. Diese Kenngrößen können von
einem Fachmann leicht so eingestellt werden, daß der erwünschte Zerkleinerungsgrad erreicht wird.
Beispielsweise dauert die Behandhing bei Verwendung von Wasser mit Raumtemperatur, welches eine
niedrige Konzentration an grenzflächenaktivem Mittel aufweist, bei einer niedrigen Leistungszufuhr mehrere
Miauten, beispielsweise 2 bis 3 min. Wenn das Wasser
aber eine höhere Temperatur aufweist, das grenzflächenaktive Mittel in einer relatiy hohen Konzentration
vorliegt und die Leistungszufuhr größer ist, dann dauert die mechanische Behandlung in der Regel nur eine
Minute oder weniger.
Nach dem Erreichen der gewünschten Zerkleinerung werden die verschiedenen Bestandteile getrennt Dies
kann mit Hilfe eines bekannten kontinuierlich bewegten geneigten Siebs oder mit einem Rotationssieb erreicht
werden. Es kann aber auch ein Vibrationssieb verwendet werdea Schließlich sind auch Flotationstechniken brauchbar, bei denen die größeren Stücke auf
der Oberfläche treiben, wo sie abgeschöpft werden, während die kleineren Faserstücke auf den Boden
sinken. Während dieser Trennungsstufe wird es vorgezogen, das zu trennende Material auf eine
günstige Konzentration zu verdünnen. Typisch hierfür sind Konzentrationen von 0,1 bis 5%.
Nachdem die beiden Faserarten getrennt sind, werden sie in üblicher Art und Weise verarbeitet
beisp:elsv/eise auf Pappe für die Wellschicht bzw. auf
Pappe für die Deckschicht Die zurückgewonnenen Faseranteile können natürlich auch anderweitig wieder
verwendet werden.
Ausführungsbeispiel
Das verwendete Material stammte von alten Wellpappekisten. Nach einer Vorsauberung wurde die
Kistenpappe in Stücke von ungefähr 2,5 χ 2,5 cm zerschnitten. Diese Stücke wurden dann in Wasser mit
Zimmertemperatur (ungefähr 18° C) geschüttet, das keinen grenzflächenaktiven Stoff enthielt. Die Wellpappe
machte 2 Gew.-% des verwendeten Wassers aus. Dieses Material wurde 5 min mit einem Laborrührer
behandelt, der sich mit 60 U/min drehte. Das resultierende Material wurde durch ein Sieb geschüttet das
öffnungen von 1,2 χ 1,2 cm aufwies. Jeder Faseranteil wurde dann in Testpapierblätter gemäß Tappi-Standard
Nr. 410 verarbeitet. Die Blätter wurden über Nacht bei
50% relativer Feuchtigkeit konditioniert und dann untersucht, wobei die in der Tabelle angegebenen
Resultate erhalten wurden. Zum Vergleich wurde auch ein Testblatt aus einer Mischung von halbchemischen
Faern und Kraftfasern hergestellt, welches ohne Trennung aus Wellpappe hergestellt worden war.
Festigkeitseigenschaften der erhaltenen Testblätter
| Anteil | Muten | Gewicht | Mah | Bruch | Einriß |
| von | lungs- | ||||
| 413 cm2 | grad·) | ||||
| (kg/cm*) | (g) | (kg/cm) | (g) | ||
| Vergl. | 1,12 | 2,68 | 570 | 1,48 | 83 |
| Deck | 12,8 | 2,65 | 610 | 2,02 | 116,6 |
| schicht | |||||
| Well | 0,58 | 2,64 | 650 | 1,19 | 32 |
| schicht |
*) Kanadischer Standard Mahlungsgrad.
Die Festigkeitswerte der Tabelle zeigen klar, daß die beiden Faseranteile bemerkenswerte Unterschiede in
den Festigkeitseigenschaften aufweisen; dies gilt insbesondere
für die Bruch- und Einrißfestigkeit. Die Unterschiede sind der Beweis dafür, daß die beiden
Faserarten <5urch das erfindungsgemäCa Verfahren
getrennt werden können.
Claims (9)
1. Verfahren zum getrennten Rückgewinnen des
halbchenüschen Faseranteils der Wellschicht und
des Kraftfaseranteils der Deckschicht etaer Abfallwellpappe, dadurch gekennzeichnet, daß
man (a) die Wellpappe zunächst zerstückelt, (b) die
zerstückelte Wellpappe in Wasser verteilt und einer mechanischen Behandlung unterwirft, wobei die w
Temperatur des Wassers sowie die Intensität und die Zeitdauer der Behandlung so gewählt werden, daß
die Wellschicht in Fasern und kleine Faseraggregate zerteilt wird, die Deckschicht aber weitgehend in
stückiger Form erhalten bleibt, und schließlich (e) die DeckschichtstOcke von den Fasern und Faseraggregaten
der Wellschicht trennt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man in der Stufe (a) in Gegenwart eines Lösungsmittels arbeitet. *>
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die
Wellpappe in der Stufe (a) in Stücke mit den Abmessungen 2,5 und 15,2 cm zerkleinert
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß man in der
Stufe (b) in Gegenwart von bis zu 0,3 Gew.-%, bezogen auf das Wasser, eines grenzflächenaktiven
Mittels arbeitet
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß man in der
Stufe (b) einen Wellpappenanteil von 1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Wasser, verwendet
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man in der
Stufe (b) Wasser mit einer Temperatur zwischen Raumtemperatur und 700C verwendet
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß man in der
Stufe (b) die mechanische Behandlung einige Sekunden bis einige Minuten lang durchführt
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß man in der
Stufe (b) die Wellschicht in Aggregate nicht größer als 0,9 cm zerkleinert.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man in der
Stufe (c) die Trennung mittels eines Siebs durchführt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US29195072A | 1972-09-25 | 1972-09-25 | |
| US29195072 | 1972-09-25 |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2348146A1 DE2348146A1 (de) | 1974-04-04 |
| DE2348146B2 true DE2348146B2 (de) | 1977-03-10 |
| DE2348146C3 DE2348146C3 (de) | 1977-10-20 |
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Also Published As
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| JPS5146843B2 (de) | 1976-12-11 |
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| DE2348146A1 (de) | 1974-04-04 |
| FI54819C (fi) | 1979-03-12 |
| ES418659A1 (es) | 1976-02-16 |
| SE401695B (sv) | 1978-05-22 |
| FR2200401A1 (de) | 1974-04-19 |
| BR7307407D0 (pt) | 1974-09-05 |
| JPS4969903A (de) | 1974-07-06 |
| FR2200401B1 (de) | 1976-11-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |