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DE234801C - - Google Patents

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Publication number
DE234801C
DE234801C DENDAT234801D DE234801DA DE234801C DE 234801 C DE234801 C DE 234801C DE NDAT234801 D DENDAT234801 D DE NDAT234801D DE 234801D A DE234801D A DE 234801DA DE 234801 C DE234801 C DE 234801C
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DE
Germany
Prior art keywords
station
stations
switch
donor
transmitter
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT234801D
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English (en)
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Publication of DE234801C publication Critical patent/DE234801C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/002Arrangements for interconnection not involving centralised switching with subscriber controlled access to a line, i.e. key telephone systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 234801 KLASSE 21 a. GRUPPE
und mit Stenographenstationen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Diktierfernsprecheinnchtung, welche aus zwei Geberstationen und einer beliebigen Anzahl von Empfängerstationen, sogenannten Stenographenstationen, besteht, von denen ein Teil wahlweise mit den beiden Geberstationen verbunden werden kann, während ein anderer Teil der Stenographenstationen nur mit je einer der beiden Geberstationen' in Verbindung
ίο gebracht werden kann. Die Leitung zwischen sämtlichen Stationen ist nach dem Dreileitersystem ausgebildet.
Diktierfernsprecheinrichtungen dieser Art sind an sich bekannt; auch die Anwendung des Dreileitersystems bei diesen Einrichtungen ist nicht mehr neu. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet die Verbesserung dieser Einrichtungen und die Beseitigung von Störungsursachen, welche sich bei den bekannten Vorrichtungen im Betriebe herausgestellt haben.
So stellten sich vor allem bei der Verbindung der beiden Geberstationen untereinander dann Störungen ein, wenn der Anruf von beiden Stationen aus zufällig gleichzeitig erfolgte. Diese Störungen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß durch Umlegen von Schaltern für den Anruf der Geberstationen untereinander aus den drei Verbindungsleitungen zwei Stromkreise hergestellt werden, wobei die zu jeder Geberstation gehörigen Rufbatterien in den diesen beiden Stromkreisen nicht gemeinsamen Leitern (Außenleitern) liegen. Bei Herstellung der Sprechstromkreise dagegen werden dieselben Leitungen derart umgeschaltet, daß eine der Sprechbatterien der Geberstationen, wie dieses für den Betrieb der Mikrophone der Stationen erwünscht ist, ausgeschaltet und die andere Sprechbatterie in bekannter Weise in den Mittelleiter der Sprechstromkreise gelegt wird. Auch der Anruf und das Sprechen zwischen den Geberstationen und den Stenographenstationen war bei den bisher bekannten Diktierfernsprecheinrichtungen dadurch Störungen ausgesetzt, daß eine zwischen der einen Geberstation und einer Wahlstation bereits bestehende Verbindung bei Anruf derselben Wahlstation seitens der anderen Geberstation beeinflußt und gestört werden konnte. Um diese Übelstände zu vermeiden, besitzt jede Stenographenwahlstation einen Schalter, welcher vier Kontakte enthält. In diesem Schalter ist je ein Leiter des Dreileitersystems jeder Geberstation bei Nichtbenutzung der Wahlstationen unterbrochen, während nach erfolgtem Anruf dieser Wahlstationen und Umlegen des Schalters immer das nach der einen Geberstation führende Dreileitersystem vollständig geschlossen und gleichzeitig ein zweiter Leiter in dem nach der anderen Geberstation führenden Dreileitersystem unterbrochen wird. Mit dieser Schaltung ist zugleich ein Besetztzeichen derart verbunden, daß eine in jeder Geberstation befindliche Glocke in dem jeweilig unterbrochenen Dreileitersystem in Ruhe bleibt, wenn die an letzteres angeschlossene Geberstation die schon mit der anderen Geber-
station verbundene Stenographenwahlstation anruft. Andererseits gibt diese Glocke der Geberstation das der angerufenen Wahlstation übermittelte Zeichen wieder, wenn diese Wahl-Station frei ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. ι und ia das Schaltungsschema einer Fernsprechdiktiereinrichtung nach vorliegender Erfindung dar, und zwar sind beide Figuren
ίο miteinander in Verbindung stehend zu denken. Auf der Zeichnung sind mit A' und A2 zwei Geberstellen bezeichnet. Die Wahlstenographenstationen B' und B2 sind derartig eingerichtet, daß sie wahlweise mit einer der beiden Geberstationen verbunden werden können. Die übrigen Stenographenstationen C, C2,CZ, C4 können nur mit einer einzigen Geberstation verbunden werden. Natürlich können Stenographenstationen jeder Art in beliebiger Zahl in einer Diktiereinrichtung vorhanden sein. Die in den Zeichnungen dargestellten Stationen sollen nur das Wesen der vorliegenden Erfindung erläutern.
Jede Geberstation hat Stöpsel, Hebel o. dgl.
Einrichtungen, durch welche die Verbindung mit einer der ihr allein zugeordneten Stenographenstationen oder mit den für beide Geberstationen gemeinsamen Stenographenwahlstationen oder schließlich mit der anderen Geberstation selbst hergestellt werden kann. Der in der Fernsprechdiktieranlage zur Verwendung kommende Telephonapparat kann irgendwelcher Art sein. Auf den in der Zeichnung dargestellten Stenographenstationen ist mit 10 die Geber-, mit 11 die Empfängervorrichtung, mit 12 der Schalthaken in üblicher Ausführung und mit 13 die Anrufglocke bezeichnet.
Auf der Geberstation A' stellt 14' die Sendervorrichtung, 15' und 16' zwei Telephonempfänger dar, von denen 15' einen Hörer in üblicher Ausführung zeigt, während mit 16' eine sehr empfindliche sogenannte laut sprechende Vorrichtung bezeichnet ist. 17' stellt die Glocke für den Anruf der Geberstation A' dar, die mit einer Tableauklappe in üblicher Weise verbunden ist. Die Geberstation A2 besitzt dieselben Einrichtungen wie A'. Die Stöpsel oder Hebel auf der Geberstation A' tragen die Zeichen D' E' F' H'; sie sind sämtlich mit den entsprechenden Anzeigeklappen d' e' f g' h' verbunden. Mit 23 bzw. 24 und dem entsprechenden Bezugszeichen sind die Sprech- bzw. Rufbatterien der Geberstationen bezeichnet; 25' und 25s stellen die Schalter auf den entsprechenden Geberstationen dar, durch die der lautsprechende Empfangsapparat in den Sprechstromkreis eingeschaltet wird.
. Die Zeichnung zeigt das Schaltungsschema der Einrichtung, wenn dieselbe nicht benutzt wird. Wünscht nun z. B. die Geberstation A' ein Diktat der Empfangsstation C zu übermitteln, so wird der Hebel G' auf der Geberstation derart umgelegt, daß die längliche Zunge 30 etwas angehoben wird. Hierdurch wird ein Weckstromkreis hergestellt, der von Batterie 24' über die Leitungen V I2, Zungen 31 und 30, Leitung P, Glocke 13 der Stenographenstation C, Schalthaken 12, Leitung I*, Zungen 32 und 33, Leitungen V>, Is, P zurück zur Batterie 24' läuft. Auf diese Weise wird die Stenographenstation C davon in Kenntnis gesetzt, daß eine Verbindung mit ihr verlangt wird, worauf der Hörer dieser Station vom Schalthaken 12 abgenommen wird.
Gleichzeitig wird an der Geberstation A' der Hebel G' nun derart umgelegt, daß der Kontakt zwischen den Zungen 30 und 31 unterbrochen und die Zungen 32, 35, 36 und 37 heruntergedrückt werden. Hierdurch werden zwei getrennte Sprechstromkreise zwischen der Geberstation A' und der Stenographenstation C hergestellt, und zwar läuft in dem einen dieser Sprechstromkreise der Strom vom Sender 14' der Geberstation A' über die Leitung m', die Zungen 39 und 37, die Leitungen ot2, ot3, Ot4, Sprechbatterie- 23', Leitungen Ot5, Ot6, Zungen 40 und 32, Leitung /4 zum Schalthaken 12 der Stenographenstation C und über die Kontaktzungen 42 und 43, den Hörer 11, die Leitung ot7, Zungen 36 und 44, die Leitungen ot8, ot9 zum Sender 14' der Station A' zurück. In diesem Stromkreise liegen also der Sender der Station A', der Empfänger der Stenographenstation, die Sprechbatterie und die beide Stationen verbindenden Leitungen Z4, ot7.
Der zweite Sprechstromkreis wird von der Stenographenstation C zur Geberstation A' auf die folgende Weise hergestellt: Von dem Sender 10 der Stenographenstation läuft der Strom über Leitung P, die Zungen 45 und 35, Leitungen n', n2 zum Hörer 15' der Station A' oder bei anderer Lage des Schalters 25' zur laut sprechenden Vorrichtung 16' und von hier. aus über die Sprechbatterie 23', die Leitungen m5, ot6, die Federn 40 und 32, die Leitung fi zurück zum Schalthaken 12 und durch die Feder 42 zum Sender 10 der Stenographenstation. In diesem Stromkreis liegeri also der Sender 10 der Stenographenstation C, der Empfänger 15' bzw. 16' der Geberstation A' und die Sprechbatterie 23'. Die beiden Stationen werden durch die Leitungen P, P miteinander verbunden.
Wünscht die Stenographenstation C die Station .4' anzurufen, so kann dies geschehen, wenn die Schaltungen auf der Geberstation A' sich in der in Fig. 1 dargestellten Lage befinden. Hierdurch wird beim Abnehmen des Hörers der Stenographenstation vom Haken 12
Kontaktzungeri 54 und 55 des Schalters K', j weiter durch die Leitung fti, m7 zurück zu den Zungen 36 und 44 des Schalters E', die Leitungen ma, m° zum Sender 14' der Station A' zurück.
Der zweite Stromkreis von der Wählst ation B' zur Geberstation A' hat den folgenden Verlauf: Von dem Sender 10 der Wahlstation läuft der Strom über den Zweig ft' der Leitung ^3 zu den Kontaktzungen 52 und 53 des Schalters K', ferner über ft2· und die zur Geberstation führende Leitung I3 zu den Zungen 45 und 35 des auf dieser Station befindlichen Schalters E', die Leitungen n', n2 zum Hörer 15' bzw. 161, über Sprechbatterie 23', die Leitungen m&, m6, die Federn 40 und 32 des Schalters E', die Leitung /4 zurück zum Schalthaken 12 und durch die Federn 42 zum Sender 10 der Wahlstation. Wünscht die Wahlstation B' die Geberstation A' anzurufen, so wird der Hebel K' nach links verschoben, worauf der Anruf nach Abnahme des Hörers in der vorher beschriebenen Weise folgendermaßen stattfindet: Von der Batterie 24' verläuft der Strom über die Leitungen V, 0' zur Anzeigeklappe β' und über die Leitung o2, die Zungen 47 und 36 des Schalters E', die Leitung m1, den Zweig f*, die einander berührenden Zungen 55 und 54 des Schalters K', den Zweig ft3 der Leitung m1, zum Hörer 11 der Wahlstation B' und hier über die Zungen 43 und 42, Schalthaken 12, über die Leitung Z1 zurück zu den Federn 32 und 33 des Schalters E' der Geberstation A' und durch die Leitungen /5, ^6, P zur Batterie 24' zurück. Auf diese Weise fällt die Anzeigeklappe e' auf der Station A' und zeigt an, daß eine Verbindung seitens der Wahlstation verlangt wird.
Wie aus der Schaltung hervorgeht, kann die Geberstation A 2 vermittels ihres Hebels E2 in gleicher Weise die Wahlstation B' anrufen. Ebenso ist ein Anrufen der Wahlstation B2 seitens der Geberstation A' in der vorher beschriebenen Weise mittels des Hebels F' möglich. Die Verbindung zwischen der Geberstation A2 und der Wahlstation B2 geschieht analog mittels des Schalters -F2 dieser Geberstation. Man erkennt, daß bei der Mittellage des auf der Wahlstation befindlichen Schalters K' bzw. K2, welcher vier Kontakte enthält, je ein von jeder Geberstation kommender Leiter (m7) des die Stationen verbindenden Dreileitersystems unterbrochen ist. Beim Umlegen des Schalters K' wird dieser dritte Leiter für die anrufende Station gleichfalls geschlossen, während ein zweiter, nach der nicht anrufenden Station führender Leiter (Is) unterbrochen wird. Die nicht anrufende Station hängt auf diese Weise mit der besetzten Wahlstation nur noch mittels eines Leiters ll zusammen und kann somit an diese Wahlstation keine Zeichen übermitteln, solange dieselbe besetzt ist.
Von den Geberstationen A werden den Wahl-Stationen B Signale nach Übereinkunft gegeben, so daß der Stenograph der Wahlstation weiß, von welcher Geberstation aus er angerufen wird. Der Stenograph legt alsdann den Schalthebel K nach links oder rechts, je nachdem das verabredete Zeichen der Station A' oder A'1 ertönt. Wird eine besetzte Wahlstation seitens der freien Geberstation angerufen, so wird der anrufenden Geberstation ein Besetztzeichen übermittelt. Zu diesem Zwecke sind die von der oberen Feder der Schalthebel E', F', E2, F2 ausgehenden Leitungen 57 nicht wie die entsprechenden Leitungen der Schalterhebel G, H', G2, H2 für die Verbindung mit den festen Stenographen-Stationen C, C2, C3 und C4 unmittelbar an den Draht V angeschlossen, sondern unter Zwischenschaltung der Glocken X' und X2. Diese Glocken ertönen also, sobald die angerufene Wahlstation frei ist, in der Geberstation selbst in demselben Signal, das von· der Geberstation der Wahlstation übermittelt wird. Der Stromkreis enthält z. B. für den Anruf der Station B' von A 2 aus folgende Leitungen:
Zum Anruf werden die Zungen 30, 31 des go Schalters Z?2 miteinander verbunden. Der Strom läuft analog, wie für den Anruf von B' durch Station A' beschrieben, über die Glocke X2, die Batterie 242, die Kontaktzungen 30. 31 zur Leitung V^, weiter zur gleichen benannten Leitung der Fig. 1 über Glocke 13, Haken 12, Leitungen I3, ft' in Richtung 51 zur Zunge 58 und dann in die zur Station A2 zurückführende Leitung I3, welche an dem Schalter E2 angeschlossen ist. Ist der Hörer bei B' an- ioo gehängt, so ertönen beide Glocken X2 und 13, andernfalls keine von beiden, nämlich dann, wenn B' besetzt ist.
Schließlich können noch die einzelnen Geberstationen A sich gegenseitig anrufen und sich miteinander in Verbindung setzen. Zu diesem Zwecke dienen die Schalthebel D' und D2 der Geberstationen und die Leitungen q', q2, q3. Wünscht sich z. B. die Geberstation A' mit der Station A2 in Verbindung zu setzen, so wird durch den Schalthebel D' ein Kontakt zwischen den Zungen 60' und 61' sowie 62 und 63 hergestellt und ein Stromweg eröffnet, der folgendermaßen verläuft: Von der Rufbatterie 24' über Leitung V, Zungen 61' und 60', Leitungen r' und q' zur Station Az und hier über die Zungen 65 und 66, die Signalklappe d2, die Leitungen r2 und q2 zurück zur Station A' und hier über die Zungen 62 und 63 und die Leitungen I6 und V zur Rufbatterie 24' zurück.
Umgekehrt findet ein Anrufen der Station A'
der folgende Stromkreis hergestellt: Von Batterie 24' über Leitungen L' 0' zur Anzeigeklappe g' und über Leitung o2, die Zungen 47 und 36, die Leitung m7 zum Hörer 11 der Stenographenstation C' und hier über die Zungen 43, 42 und Schalthaken 12 über die Leitung l'1 zurück zu den Federn 32 und 33 der Geberstation A' und durch die Leitungen I5, l&, Γ zur Batterie 24' zurück. Auf diese Weise fällt die Anzeigeklappe auf der Station A' und zeigt an, daß eine Verbindung mit dieser Station verlangt wird. Zugleich wird durch das Fallen der Anzeigeklappe g' ein Stromkreis über die Glocke 17', einen Ausschalter, einen Widerstand, die Batterie 24' und die Leitung P geschlossen, der durch das Ertönen der Glocke 17' auf den Anruf aufmerksam macht.
Die Verbindung zwischen den Geberstationen A' und A2 mit den Stenographenstationen C2 bzw. C3 und C4 wird vermittels der Hebel JJ' bzw. G2 und H2 in derselben Weise hergestellt, wie soeben bei der Verbindung der Stationen A' und C beschrieben.
Die Stenographenstationen B' und B2 sind Wahlstationen und können mit jeder der Geberstationen A' und A2 verbunden werden. Jede dieser Stationen trägt einen Schalter Jv' bzw. Ji2, der in der Ruhestellung des Apparates die in der Zeichnung dargestellte Lage einnimmt. In dieser Stellung kann die Station Signale von beiden Geberstationen annehmen. Wünscht z. B. die Geberstation A' sich mit der Stenographenstation B' in Verbindung zu setzen, so wird auf der Geberstation der Hebel E' in derselben Weise bewegt, wie vorher beim Hebel G' beschrieben. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß die Leitungen P und m1 der Wahlstation B' an den Stellen 50 und 51 im Gegensatz zu den Leitungen der Stenographenstation C unterbrochen sind. Die beiden Enden p' p'2 des Drahtes lä der Station A' sind zu den Schaltfedern 52 und 53 geführt, die in der Ruhestellung des Schalters Jv' in Kontakt miteinander stehen.
Ebenso ist der von der Station A2 zu dem Schalter K' führende Draht Is mit den Schaltfedern 58 und 59 verbunden, die in der Ruhestellung des Schalters K' ebenfalls einen Kontakt bilden. In gleicher Weise sind die Enden ■p3, pl der von der Station A' kommenden unterbrochenen Leitung m7 zu den Federn 54 und 55 geführt, die bei der Ruhestellung des Hebels K' nicht in Kontakt miteinander stehen.
Der von der Station A2 kommende Draht m1 läuft in analoger Weise zur Schaltzunge 60, welche in der Ruhestellung des Schalters K' die gegenüberliegende Schaltzunge 61 nicht berührt.
Die Schaltzungen 52 und 59 einerseits sowie 61 und 54 andererseits sind miteinander leitend verbunden.
In der Ruhestellung des Schalters K' steht also die Wahlstation B' sowohl durch die nicht zu dem Schalter K' geführten Leitungen /4 als auch durch den nach dem Schalter K' hinführenden Zweig p' der sich teilenden Leitung la über die Kontaktzungen 52, 53 bzw. 58, 59 und den nach den beiden Geberstationen A' und A2 führenden Teil der Leitung /3 mit beiden Geberstationen in Verbindung. Die dritten Leitungen m1 des Dreileitersystems sind dagegen zwischen den Schaltzungen 54, 55 bzw. 60, 61 des Schalters Jv' geöffnet.
Sobald der Weckstromkreis von der Geberstation A' zur Wahlstation B' durch Umstellen der Zungen 30 und 31 der Schaltvorrichtung E' vermittels der Leitungen Is, l'1 hergestellt wird, so ertönt an der Stenographenstation B' das Weckzeichen.
Der Stromverlauf ist hierbei entsprechend dem vorher beschriebenen Anruf der Station C seitens der Station A' der folgende: Von der Batterie 24' über die Leitungen V, Signalglocke X', Leitung 57, Zungen 31 und 30 der Schaltvorrichtung E', Leitung P, Zweig p2, Schaltzungen 53 und 52 des Schalters Jv', go Zweig p' der in der Wahlstation B' verlaufenden Leitung I3, Glocke 13, Schalthaken 12, Leitung Z4, Zungen 32 und 33 der Schaltvorrichtung E', Leitungen I5,16, I1 zurück zur Batterie 24.
Nach Empfang des Zeichens wird an der Wahlstation B' der Hörer vom Haken abgenommen und der Hebel K' nach links (Fig. 1) bewegt. Hierdurch wird die Leitung ηιΊ der Station A' vermittels der Federn 54 und 55 geschlossen und zugleich die zur Station A2 führende Leitung lz durch Entfernen der Federn 58 und 59 voneinander geöffnet.
Die Verbindung der Sprechstromkreise zwischen den beiden Stationen findet genau in derselben Weise statt, wie vorher bei der Verbindung zwischen den Stationen A' und C beschrieben worden ist, und zwar werden zu diesem Zwecke an der Geberstation A' nach Entfernen der Zungen 30 und 31 des Schalters E' die Zungen 32, 35, 36 und 37 dieses Schalters heruntergedrückt. Die beiden Sprechstromkreise, die hierdurch gebildet werden, sind die folgenden: Vom Sender 14' der Geberstation A' verläuft der Strom des ersten Stromkreises über die Leitung m', die Zungen 39 und 37 des Schalters E', die Leitungen m2, ms, m*, Sprechbatterie 23', Leitungen m5, me, Zungen 40 und 32 des Schalters E1, Leitung i4 zum Schalthaken 12 der Wahlstation B' und über die Kontaktzungen 42, 43, den Hörer 11, die Leitung m7, Zweig p3,
seitens der Station A2 nach Umlegen der Zungen 60' und 61' sowie 62 und 63 des Hebels Z)2 auf die folgende Weise statt: Von der Ruf batterie 24 s der Station A2 verläuft der Strom über die Leitung V dieser Station, die Zungen 61' und 60' des Schalters D2, Leitungen r' und qs zur Station A' und hier über die Zungen 70, Signalklappe d', Leitung q2 zurück zur Station A2 und hier über die Zungen 62 und 63 des Schalters Z)2 und die Leitungen I6, V zur Rufbatterie 24s zurück. Man erkennt also, daß bei dieser Anrufschaltung der gemeinsame Leiter q2 (Mittelleiter) batterielos ist, während die beiden Rufbatterien in den Außenleitern q' bzw. qz liegen. Hierdurch werden die bei anderen Schaltarten, bei welchen eine einzige Rufbatterie im Mittelleiter ■ angeordnet ist, sich zeigenden Störungen vermieden, welche auftreten, wenn sich beide Geberstationen zufällig zu gleicher Zeit anrufen.
Nach dem Anrufen werden beide Geberstationen dadurch in Verbindung miteinander gesetzt, daß durch die Schalthebel D' und D2 die Zungen 68, 69, 70, 71 sowie 65, 72, 73, 74 heruntergedrückt werden. Hierdurch kommt folgender Sprechstromkreis von Station A' nach Station A2 zustande: Vom Sender 14' fließt der Strom durch die Leitung m!, die Zungen 75 und 71, die Leitung q2 zur Station^2 und hier durch die Zungen 76 und 72, die Leitung s', die Empfängervorrichtung 152 oder 162, die Batterie 232, die Leitung s2, die Zungen 78 und 65, die Leitung q' zurück zur Geberstation A' und hier durch die Zungen 68 und 79 und die Leitung m9 zum Sender 14' zurück. In diesem Stromkreis liegen also der Sender der Station A', der Empfänger der Station A2 und eine Sprechbatterie 232, während die Leitungen q\ und q2 die Verbindung zwischen den beiden Stationen herstellen.
In ganz ähnlicher Weise ist ein Stromkreis geschlossen, in welchem der Sender der Station A2 und der Empfänger der Station A' liegt. Der Strom fließt von der Batterie 23 s über, die Leitung t3 zur Kontaktzunge 74 des Schalters Z)2, weiter über die Kontaktzunge 80, die Leitung t*, das Mikrophon 142, die Leitung P-, die Kontaktzungen 81, 73 des Schalters D2, die Leitung q3, die Kontaktzungen 70/84 des Schalters D1, die Leitungen m3 und w4, den Hörer 15', den Schalter 25', die Leitung n2, die Kontaktzungen 69 und 85 des Schalters D', an welch letztere die Leitung q' angeschlossen ist. Diese Leitung führt wieder zurück zur Station A 2, und zwar über die Kontaktzungen 65, 78 des Schalters D2 und die Leitung s2 zurück zur Batterie 23s. Hiermit ist der Stromkreis geschlossen und enthält die Batterie 23s und den Sender 142 der Station Az sowie den Empfänger 15' von A'.
Es haben also beide Sprechstromkreise als gemeinsamen Mittelleiter die Leitung q', die nunmehr die Batterie 23s sowie die Kontaktzungen 78, 65 des Schalters D2 enthält.
Der Sprechstromkreis ist auf diese Weise mittels der Sprechbatterie einer einzigen Geberstation und über getrennte Leitungen hergestellt, wie dies zur Vermeidung von Störungen wünschenswert erscheint.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Diktierfernsprecheinrichtung mit zwei durch Dreileitersystem verbundenen Geber-Stationen und mit Stenographenstationen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Umlegen von Schaltern für den Anruf der Geberstationen untereinander aus den drei Verbindungsleitungen zwei Stromkreise hergestellt werden, wobei die zu jeder Geberstation gehörigen Rufbatterien in den diesen beiden Stromkreisen nicht gemeinsamen Leitern (Außenleitern) liegen, während bei Herstellung der Sprechstromkreise dieselben Leitungen derart umgeschaltet werden, daß eine der Sprechbätterien der Geberstationen ausgeschaltet und die andere in bekannter Weise in den Mittelleiter der Sprechstromkreise gelegt wird.
  2. 2. Diktierfernsprecheinrichtung nach Anspruch 1 für zwei Geberstationen und eine Stenographenstation, die sich wahlweise mit einer der beiden Geberstationen mittels eines Schalters verbinden kann, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem ' Schalter, der vier Kontakte enthält, je ein Leiter des Dreileitersystems jeder Geberstation in der Ruhelage unterbrochen ist und beim Umlegen des Schalters immer das eine Dreileitersystem vollständig geschlossen und gleichzeitig ein zweiter Leiter im anderen Dreileitersystem unterbrochen wird, wobei eine in jeder Geberstation befindliche Glocke in dem jeweilig unterbrochenen Dreileitersystem in Ruhe bleibt, wenn die an letzteres angeschlossene Geberstation die schon mit der anderen Geberstation verbundene Stenographenstation anruft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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