DE2348047A1 - Drehmomentgeschaltete sicherheitskupplung mit formschluessiger drehmomentuebertragung - Google Patents
Drehmomentgeschaltete sicherheitskupplung mit formschluessiger drehmomentuebertragungInfo
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Description
Patentanmeldung und Gebrauclismuster-Hilfsanraeldung
der Firma Ringspann Albrecht Maurer KG, Bad Homburg v.d.H.
Drehmomentgeschaltete Sicherheitskupplung mit formschlüssiger Drehmomentübertragung
Die Erfindung betrifft eine drehmomentgeschaltete Sicherheitskupplung mit formschlüssiger Drehvmentübertragung
mittels zwischen den Kupplungshälften angeordneten Välzkörpern,
Es ist beispielsweise aus dem DBGM 7 008 3^5 und aus
der deutschen Offenlegungsschrift 1 931 ^97 bekannt,
das Drehemoment einer Kupplung formschlüssig mittels zwischen den Kupplungshälften angeordneten Wälzkörpern
zu übertragen. Hierdurch entfernt man sich bereits einen Schritt von den Eigenschaften einer Reibkupplung,
die als Sicherheitskupplung den Nachteil hat, daß Reibkräfte sehr ungenau einstellbar und mit
der Zeit auch sehr wechselhaft sind. Die erwähnten bekannten Sicherheitskupplungen mit Wälzkörpern sind jedoch
immer noch mit dem Nachteil behaftet, daß sie das Auftreten von Reibkräften nicht gänzlich ausschalten. Die
beiden Kupplungshälften sind nämlich durch Nut und Paßfeder
ineinander geführt und in Axialrichtung verschiebbar, wenn das Grenzdrehoment überschritten wirdo
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Das Drehmoment erzeugt an diesen Verbindungsstellen Umfangkräfte, die z-u starken Reibkräften rühren«
Aufgrund dieser Tatsache können diese Sicherheitskupplungen
niemals für eine hohe Genauigkeit und damit Reproduzierbarkeit des Ansprechdrehmoments
gebaut werden« Streuungen in der Größenordnung von 20 bis 30 i° sind unvermeidbar« Eine hohe Ansprechgenauigkeit
von Sicherheitskupplungen ist jedoch insbesondere bei den heutigen Maschinen erforderlich, die aus
Preisgründen oft mit geringerer Sicherheit dimensioniert werden als früher«
Bei den vorbekannten Sicherheitskupplungen tritt noch
hinzu, daß längere Standzeiten die Wirkungsweise noch mehr verschlechtern» Mehrfache Reibungen führen zu Verschleiß,
so daß eine sichere Fun*ktion zeitlich sehr begrenzt ist« Wenn derartige Kupplungen längere Zeit nicht
rutschen, arbeiten sie sehr unzuverlässig, was auf die Umgebungseinflüsse wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur,
Schmutz und Rost zurückgeführt werden kann. Zu der einfachen Gleitreibung tritt dann noch die Haftreibung hinzu,
die am Beginn der Verschiebungsbewegung der beiden Kupplungshälften relativ zueinander auftritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Sicherheitskupplungen
entscheidend zu verbessern und eine Konstruktion zu schaffen, die wirtschaftlich herstellbar
ist und gleichzeitig jegliciie Reibkräfte vermeidet, so
daß ausschließlich die elastischen Eigenschaften des verwendeten
Werkstoffes ausgenutzt werden. Erst der ganzliehe
Portfall von Reibungskräften enaöglicht die ge-
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wünschte hohe Einstellgenauigkeit und die Konstanz dieser Genauigkeit über längere Standzeiten
hinweg·
Gelöst wird diese Aufgabe nacli der Erfindung bei
einer drehemomentgeschalteten Sicherheitskupplung
der eingangs erwähnten Art dadurch, daß Wälzkörper mit der einen Kupplungshälfte formschlüssig verbunden
sind, von denen einige in Einrastvertiefungen einer Anschlagfläche der zweiten Kupplungshälfte eingreifen
und federnd angedrückt sind und einige gegen eine zweite, der ersten Anschlagfläche gegenüberliegende
ebene Anschlagfiäche der zweiten Kupplungshälfte federnd angedrückt sind, wobei eine der genannten
Anschlagflächen Teil eines, nur in Axialrichtung ν
federnd zusammendrückbaren Federorgans der Kupplungshälfte ist.
Zweckmäßig besitzt die eine Kupplungshälfte einen ringscheibenförmigen
Ansatz Mit mindestens drei radial vom Innen- oder Aussenrand verlaufenden Ausnehmungen,
in denen je ein in Axialrichtung ausgerichtetes Wälzkörperpaar untergebracht ist·
Das Federorgan kann aus Mehreren miteinander fluchtenden, im Abstand zueinander stehenden und.nur abschnittsweise
miteinander verbundenen Ringscheiben bestehen* Dieses Federorgan kann aus einem Kreiszylindemohr bestehen,
das in an sich bekannter Weise dur.ch Einsägen in radialer Richtung abwechselnd von der einen und anderen
Seite hergestellt wird*
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Vorteilhaft sind zwischen dem Federorgan und der zugehörigen Kupplungshälfte zusätzliche Federn
eingebaut, die zur Verstärkung der Andruckkraft des Federorgane dienen·
Die Bewegung des Federorgans bei dessen Zusammendrückung kann durch eine unter Federdruck stehende Abtasteinrichtung nach aussen übertragen werden
und auf einen Endschalter oder elektronischen Näherungsschalter einwirken, der den Drehantrieb abschaltet.
Die eine Kupplungshälfte kann auch noch mittels eines Stifts in eine größer bemessene Ausnehmung der anderen Kupplungshälfte eingreifen, so daß nur eine begrenzte Drehbewegung der beiden Kupplungshälften
relativ zueinander möglich ist·
Die zweite Kupplungshälfte kann zweckmäßig als die erste KupplungshäJLfte umschließendes Gehäuse ausgebildet werden, das zum Zweck der Dämpfung mit Fett
oder zähflüssigem Öl gefüllt ist.
Die Verwendung von Wälzkörperpaaren kann bei einer
ersten abgewandelten Ausführungsform auch dadurch ersetzt werden, daß einige Wälzkörper von den anderen
durch einen eingelegten, losen Scheibenring getrennt sind, auf dessen beiden gegenüberliegenden Seitenflächen die Wälzkörper abrollen können·
Ein· zweite abgewandelte Ausführungsform kennzeichnet
sich dadurch, daß auf der Zylindermantelfläche der •inen Kupplungshälfte um radial verlaufende Achsen
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Wälzkörper drehbar gelagert sind, die alternativ an der einen oder der andren der beiden Anschlagflachen
der zweiten Kupplungshälfte anschlagen.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung eine Ausführungsform
der Erfindung näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen f
Figur 1 t die Kupplung im Längsschnitt,
Figur 2 s einen Querschnitt entlang Schnittlinie XI-II in Figur 1,
und
Figur 3 * eine Seitenansicht auf einen Teilschnitt entlang Schnittlinie IXI-III in Figur 1,
Figur 3 * eine Seitenansicht auf einen Teilschnitt entlang Schnittlinie IXI-III in Figur 1,
Die in Figur 1 dargestellte Kupplung besteht im wesentlichen
aus den beiden Kupplungshälften 1 und 6 -letztere mit Einschluß des zugehörigen Federorgans 6' - die das
beispielsweise in Richtung des Pfeils 27 eingeleitete Drehemoment über das Wälzkörperpaar 2,3 und das Federorgan
6f übertragen, so daß es in Richtung des Pfeils
28 weitergeleitet werden kann.
Die erste Kupplungshälfte 1 i3t bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel nabenförraig ausgebildet und besitzt
einen ringscheibenförmigen Ansatz 8, «L in den in regelmäßigenr
Verteilung Randausnehmungen 9 eingelassen sind,
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in denen ein in Axialrichtung ausgerichtetes Wälzkörperpaar 2,3 untergebracht ist. Die Randausnehmunfn9
sind zweckmäßig beiderseitig mit den Verschleißplä%tohen
26 ausgekleidet, so daß diese das Wälzkörper·»
paar 2,3 geoäß Figur 3 foreschlüssig halten·
Das Wälzkörperpaar 2,3 ist zwischen der ebenen Anschlagfläche 7 eines nach innen gerichteten Bundes
2k der gebäuseartig ausgebildeten Kupplungshälfte
6 und zwischen einer gegenüberliegenden Anschlagfläche 5 des Federorgans 6* eingepspannt, wobei der
jeweils rechte Wälzkörper 3 des Wälzkörperpaares in
eine hierfür vorgesehene, entsprechend-ausgebildete Einrastvertiefung 4 in der Anschlagfläche 5 eingreift.
Das Wälzkörperpaar 2,3 wird also durch die zweite Kupplungshälfte 6 von zwei gegenüberliegenden Seiten
her eingespannt, so daß das von dem ringscheibenförmigen
Ansatz 9 der Kupplungshälfte 1 aufgenommene Drehmoment formschlüssig auf die beiden Anschlagflächen
5 und 7 übertragen wird.
Wird jedoch das eingestellte Grenzdrehmoment überschritten, so tritt eine Verschiebung des ringscheibenförmigen
Ansatzes 8 der Kupplungshälfte 1 in Drehrichtung relativ zu den beiden Anschlagflächen 5 und
der anderen Kupplungshälfte 6 »in, wobei das Wälzkörperpaar 2,3 ausschließlich eine Rollbewegung vollzieht
und an keiner Stelle irgendwelche Reibungskräfte auftreten.
Beim Grenzdrehwment drückt sich das Federorgan 6*
in AkIa !richtung zusammen, da das Federorgan 6' so gebaut
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ist, daß es nur in Axialrichtung Federungseigenschaften besitzt· In Tief angsrichtung gesehen ist es
völlig starr und übertragt das aufgenommene Drehmoment rein formschlüssig· Diese gewünschte Federungseigenschaft ergibt sich aus der besonderen Bauform des
Federorgans 6 *, welches aus mehreren miteinander
fluchtenden, im Abstand zueinander stehenden und nur
abschnittsweise 'miteinander verbundenen Lochscheiben 10 besteht. An dem linken äußeren Ende dieses Federorgans 6» ist die oben erwähnte Anschlagfläche 5 mit
den Einrastvertiefungen h» Ferner befindet sich an
diesem Ende ein nach außen gerichteter Bund 23» gegen
welchen sich zusätzliche durch Spannhülsen 19 geführte
Federn 11 abstützen, die soatLt die Andruckkraft des
Federorgans 6* verstärken· £s ist klar, daß diese zusätzlichen Federn 11 es nach ihrer Form, Verstellbarkeit und Anzahl ermöglichen,die Gesamtdruckkraft in
dem gewünschten und geforderten Sinne zu verändern·
Das rechte Ende der Federn It ist an einer Ringscheibe
21 abgestützt, die Mehrere Bohrungen für Befestigungsschrauben 20 besitzt, die die gehäuseartige Kupplungshälfte 6 über die Ringscheibe 21 mit dem Federorgan
61 lösbar verbinden*
In der Kupplungshälfte 6 und. in dem zugehörigen Federorgan 6* sind Bohrungen 18 vorgesehen, w die zum Anschluß eines beliebigen Organs dienen, welches den
Abtrieb des Drehmomentes besorgen kann·
An dem oben erwähnten nach, außen stehenden Bund 23
des Federorgans 6 kann sich aber auch eine unter dem Druck der Schraubenfedern 12 stehend» Abtasteinrich-
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abstützen, die aus den Bolzen 13 und einer Ringscheibe 14 besteht· Die Ringscheibe 14 besitzt
zweckmäßig mehrere Bohrungen ZZ zum freien Durchlaß der BefestigungsBchrauben 20* Bewegt sich bei Überschreiten
des Grenzdrelnomentes der Bund 23 des Federorgans
6l von links nach rechts, so wird diese Bewegung
der Zusammendrückung des Federorgans 6* durch die erwähnte Abtasteinrichtung 13,14 nach außen über·»
tragen und kann entsprechend durch einen elektronischen Näherungsschalter 15 registriert werden, der
daraufhin sofort den Drehantrieb abschaltet, so daß etwaige durch die Grenzdrehmomentüberschreitung entstehende
Folgeschäden vermieden werden·
Venn die beschriebene Kupplung mit der oben erwähnten
Absehalteinrichtung ausgerüstet ist, so machtlos auch
nichts aus, wenn die Kupplung mit einer Vorrichtung zur Begrenzung dex· Drehbewegung der beiden Kupplungshälf ten
relativ zueinander ausgerüstet ist· Sine solche Einrichtung könnte beispielsweise den Zweck haben, daß
die WälzMrper nicht; voll aus den Mulden herausrollen
können, so daß die Kupplung bei Wegfall der Überlast wieder automatisch eingeschaltet ist. Ohne eine solche
Einrichtung, die zweckmäßig aus einem in einer Bohrung 25 der Kupplungehälfte 6 steckenden Stift 16 besteht,
der in eine größer bemessene Ausnehmung 17 der anderen Kupplungshälfte eingreift, könnte nämlich die Kupplung
frei durchrutschen, was mit großen Torsionsschwingungen
durch die gespeicherte und wieder freiwerdende Energie und außerdem mit einer starken Geräuschentwicklung verbunden
wäre·
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Abschließend sei noch, erwähnt, daß infolge der
Gehäuseform der Kupplungshälfte 5 die Möglichkeit besteht, in den Zwischenraum zwischen beiden Kupplungshälften
zum Zweck der Dämpfung Fett oder zähflüssiges
Öl einzufüllen.
Die Vorteile der beschriebenen Kupplung liegen auf der Hand. Das DretaDinent wird formschlüssig
übertragen, wobei nur die elastischen Eigenschaften des hier verwendeten Werkstoffs ausgenutzt werden.
Da die Drehvmenktübertragung ohne jede Reibung erfolgt,
spricht die Kupplung unabhängig von allen Ukgebungsbedingungen stets gleichmäßig an, denn "J.er
Elastizitätsmodul des Stahles ändert sich beispielsweise mit diesen Einflüssen nicht*
Die Eigenschaften der Kupplung werden auoli nach beliebig
vielen Überlastvorgängen nicht beeinflußt,
denn durch die Rollbewegung der Wälzkörper und durch die Zusammendrückung des Federorgans tritt keinerlei
Verschleiß auf. Auch die Frage einer längeren Standzeit spielt keine Rolle, da diese Kupplung auch nach
sehr «langer Zeit immer wieder auf das einmal eingestellte Grenzdrehemoment anspricht. Außerdem besteht
die Möglichkeit, das Grenzdrehmoment sehr feinstufig mit Hilfe der zusätzlichen Federn einzustellen.) Ein
weiterer Vorteil besteht darinf daß die Kupplung unabhängig von der Drehrichtung des Drehmomentes anspricht.
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Claims (1)
- PatentansprücheDrehmomentgeschaltete Sicherheitskupplung rait formschlüssiger Drehmomentübertragung mittels zwischen den Kupplungshälften angeordneten Wälzkörpern,dadurch gekennzeichnet, daß Wälzkörper (2,3) mi* der einen Kupplungshälfte (1) formschlüssig verbunden sind, von denen einige (3) in. Einrastvertief untren (k) einer Anschlagfläche (5) der zweiten Kupplungehälfte (6,6*) eingreifen und federnd angedrückt sind und einige (2) gegen eine zweite, der ersten Anschlagfläche (5) gegenüberliegende ebene Anschlagfläche (7) der zweiten Kupplungshälfte (6,6*) federnd angedrückt sind, wobei eine der genannten Anschlagflächen (5) Teil eines nur in Axialrichtung federnd zusammendrückbaren Federorgans (6*) der Kupplungshälfte (6,6*) ist·2· Sicherheitskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kupplungshälfte (1) einen ringecheibenförmigen Ansatz (8) mit mindestens drei radial vom Innen- oder Aussenrand verlaufenden Ausnehmungen (9) besitzt, in denen je ein in Axialrichtung ausgerichtetes Wälzkörperpaar (2,3) untergebracht ist·409827/02153e Sicherheitskupplung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß das Federorgan (61) aus mehreren Miteinander fluchtenden, im Abstand zueinander stehenden und nur abschnittsweise Biiteinander verbundenen Ringscheiben (1O) besteht·4, Sicherheitskupplung nach Anspruch 3»dadurch gekennzeichnet, daß das Fad-arorgan (6*) aus einen Kreiszylinderrohr besteht, das in an sich bekannter Veise durch Einsägen in radialer Richtung abwechselnd von der einen und anderen Seite hergestellt wird·5. Sicherheitskupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, doi3 swischim dem Federorgan (61) und der zugeh& .?££--» a iCupplisngshälfte {6) zusätzliche Federn (11) dlng^baut sind, die smr Verstärkung der Andruckkraf 1; des Fed«rorgajia (61) dienen·>· Sicherheitskupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung bei Zusanendrückung des Federorgans durch eine unter Federandruck (12) stehende Abtasteinrichtung (13t1*0 nach außen übertragen wird und auf einen Endschalter oder elektronischen Näherungsschalter (15) »inwirkt, der den Drehantrieb abschaltet·409827/02156AD ORJGINAi,7· Sicherheitskupplung nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplungshälfte mittels eines Stifts (i6) in eine größer bemessene Ausnehmung· (17) der anderen Kupplungshälfte eingreift, so daß nur eine begrenzte Drehbewegung der beiden Kupplungshälften (1;6,6·) relativ zueianander möglich ist·8« Sicherheitskupplung nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kupplungshälfte (6) als die erste Kupplungshälfte (1) umschließen«des Gehäuse ausgebildet let, das zum Zweck der Dämpfung mit Fett oder zähflüssigem Öl gefüllt ist.9· Sicherheitskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einige Wälzkörper von den anderen durch einen eingelegten,Hosen Scheibenring getrennt sind, auf dessen beiden gegenüberliegenden Seitenflächen die Wälzkörper abrollen können·10· Sicherheitskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zylindermantelfläche der einen Kupplungshälfte um radialverlaufende Achsen Wälzkörper drehbar gelagert sind, die alternativ an der einen oder der anderen der beiden Anschlagflächen der zweiten Kupplungshälfte anschlagen·409827/0216Λ"Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1117472 | 1972-12-29 | ||
| AT1117472A AT325357B (de) | 1972-12-29 | 1972-12-29 | Drehmomentgeschaltete sicherheitskupplung mit formschlüssiger drehmomentübertragung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2348047A1 true DE2348047A1 (de) | 1974-07-04 |
| DE2348047B2 DE2348047B2 (de) | 1976-03-18 |
| DE2348047C3 DE2348047C3 (de) | 1976-10-28 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517910A1 (de) * | 1975-04-23 | 1976-11-04 | Ringspann Maurer Kg A | Sicherheitskupplung |
| DE3732753A1 (de) * | 1987-09-29 | 1989-04-06 | Jakob Ludwig | Sicherheitskupplung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517910A1 (de) * | 1975-04-23 | 1976-11-04 | Ringspann Maurer Kg A | Sicherheitskupplung |
| DE3732753A1 (de) * | 1987-09-29 | 1989-04-06 | Jakob Ludwig | Sicherheitskupplung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2348047B2 (de) | 1976-03-18 |
| CH566493A5 (de) | 1975-09-15 |
| ES419720A1 (es) | 1976-09-16 |
| AT325357B (de) | 1975-10-27 |
| JPS5521217B2 (de) | 1980-06-07 |
| FR2212881A5 (de) | 1974-07-26 |
| IT1008578B (it) | 1976-11-30 |
| JPS4997150A (de) | 1974-09-13 |
| GB1411468A (en) | 1975-10-22 |
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