DE2347255B2 - Rueckhaltesystem fuer den lenker eines fahrzeuges - Google Patents
Rueckhaltesystem fuer den lenker eines fahrzeugesInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Rückhaltesystem für den Lenker eines Fahrzeuges, insbesondere eines Kraftfahrzeuges,
das innerhalb des Radkranzes eines Lenkrades angeordnet ist und im wesentlichen aus einem
aufblasbaren Kissen, einer Aufblaseinrichtung für das Kissen, einem Tragglied für die gemeinsame Befestigung
der zu einer Baueinheil zusammengefaßten Teile des Rückhaltesystems am Lenkrad, einem das Kissen
aufnehmenden Behälter und einem die Teile des Rückhaltesystems umschließenden Gehäuse besteht,
wobei Behälter und Gehäuse aufsprengbare Öffnungen für den Austritt des Kissens aufweisen.
Ein derartiges Insassen-Rückhallesystem ist aus der
DT-AS 21 09 463 bekannt. Dieses als eine Baueinheit ausgebildetes System kann zwar vor Einbau in das
Lenkrad zusammengebaut und getestet und leicht und schnell in ein Fahrzeug an einer Stelle ein- und
ausgebaut werden, von der aus in einer Notsituation ein schnelles und wirkungsvolles Entfalten des Kissens in
den für den Fahrer besonders gefährlichen Bereich vor dem Lenkrad und seinem Körper möglich ist. Es kann
jedoch nur in solche Kraftfahrzeuge eingebaut werden, bei denen der Betätigungs- und Schaltmechanismus der
Hupe nicht am Lenkrad angeordnet ist, weil der gesamte zentrale Bereich des Lenkrades für das
55
60 Aufprall-Sicherheitssystem benötigt wird. Eine für den Fahrer schwer erreichbare Betätigungseinrichtung für
die Hupe aber kann zu folgenschweren Verkehrssituationen führen, so daß die Zweckmäßigkeit des Einbaus
eines solchen Rückhaltesystem:» ernstlich in Frage zu
stellen ist. ,. „ , .,
Der Erfindung liegt als Aufgabe die Schaifung eines
als eine Baueinheit ausgebildeten Insassen-Rüekhaltesystems
für den Lenker eines Fahrzeuges der eingangs genannten Art zugrunde, durch dessen Einbau in ein
Fahrzeug andere Sicherheitseinrichtungen nicht beeinträchtigtwerden und das demzufolge bedenkenlos in ein
Fahrzeug eingebaut werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die Baueinheit zusätzlich elektrische Schalleinrichtungen
für die akustische Signaigebung aufweist, die zwischen dem Gehäuse und dem Tragglied
angeordnet und durch Druck auf bestimmte Stellen des Gehäuses betätigbar sind.
Hierdurch kann ein Fahrer die Betätigungselemente für die akustische Signaigebung zum Schutz anderer
Verkehrsteilnehmer erforderlichenfalls rasch erreichen. Der Fahrer selbst ist dennoch ausreichend geschützt, da
das Insassen-Rückhaltesystem am günstigsten Ort eingebaut weiden kann. Das als eine einzige Baueinheit
ausgebildete System kann wie das aus der DT-AS 21 09 463 bekannte System leicht zusammengebaut und
getestet und in einer minimalen Zeil in ein Fahrzeug eingebaut oder aus diesem entfernt werden. Für einen
leichten und raschen Einbau in ein Fahrzeug können für die elektrische Schalteinrichtung und für die elektrische
Steuereinrichtung der Aufblaseinrichtungen beispielsweise Steckkontakte an der Baueinheit und entsprechende
Kontaktstellen am Lenkrad vorgesehen sein.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied eine
Vielzahl von Verlängerungen aufweist, die über den Speichen liegen, daß auch der Behälter eine Vielzahl
von Verlängerungen aufweist, die von den Tragglied-Verlängerungen getragen werden, daß das Gehäuse
eine Vielzahl von durch Druck verformbaren Teilen aufweist, die die Behälterverlängerungen abdecken, daß
die elektrischen Schalteinrichtungen für die akustische Signaigebung zwischen den verformbaren Teilen des
Gehäuses und den Behälterverlängerungen angeordnet sind und daß die Schalteinrichtungen durch manuelles
Eindrücken irgendeines der verformbaren Teile des Gehäuses betätigbar sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unier Bezugnahme auf die Zeichnung
näher beschrieben: es .'eigt
Fig 1 eine perspektivische Ansicht eines Kraftfahrzeuglenkrad',
mit einem erfindungsgemäßen zu einer Baueinheit zusammengefaßten Insassen-Rückhallesystem,
F i g. 2 eine vergrößerte, teilweise aufgebrochene Ansicht des Nabenbereiches des in Fig. 1 gezeigten
Lenkrads,
F i g, 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2 im vergrößerten Maßstab,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 2 im vergrößerten Maßstab,
Fig.5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht
eines Kontaktteils der elektrischen Schalteinrichtung für die akustische Signaigebung und
F i g. 6 eine aufgebrochene Ansicht längs der Linie 7-7 in F i g. 3.
Nach Fig. 1 ist die Lenkwelle einer vorteilhafterwei-
se energieabsorbierend ausgebildeten Lenksäulenanordnung 10 mit einem Lenkrad 12 eines Kraftfahrzeuges
drehfest verbunden, an dem ein zu einer Baueinheit zusammengefaßtes Insassen-Rückhaltesystem 14 befestigt
ist. Das Rückhaltesystem 14 umfaßt als Druckfluidquelle einen Gasgenerator 44, der elektrisch betätigt
wird, wenn ein auf Beschleunigung oder Relativgeschwindigkeit ansprechender bekannter Fühler den
Schaltvorgang auslöst.
Nach den F i g. 3,4 und 6 weist das Lenkrad 12 eine in
Draufsicht rechteckige Metallnabe 16 mit einem schalenförmigen Querschnitt auf, die gem. Fig.4 vier
integrale im Querschnitt U-förmige Speichen 18 besitzt, welche von den Nabenecken schräg nach außerverlaufen.
Die äußeren Enden 20 der Speichen 18 sind an einen im Querschnitt kreuzförmigen Ring 22
geschweißt. Die untere Oberfläche der Nabe, die obere Kante der Nabe und die unteren Oberflächen und
Kanten der Speichen 18 sowie der Ring 22 sind durch «in geformtes Plastikmaterial integral bedeckt. Der
Ring 22 bildet den Kern des Radkranzes 26 des Lenkrades.
Nach den Fig. 3, 4 und b umfaßt die Nabe 16 vier
nach oben versetzte, mit Öffnung versehene Flansche 28. Die Plastikabdeckung 24 weist Öffnungen 30 auf, so
daß ein Zugang zu den Flanschen von der Unterseite des Lenkrades möglich ist.
Nach Fig. 7 erstreckt sich ein im illgemeinen rechtwinklig gestaltetes Tragglied 32 über den gleichen
Umfang wie die Öffnung der Nabe 16, das eine zentrale kreisförmige Öffnung 34 gem. F i g. 3 und vier
abgewinkelte Verlängerungen 36 gem. Fig.4 aufweist. Seitlich versetzte Flansche 38 erstrecken sich von dem
Tragglied 32 nach außen und sitzen auf den Flanschen 28, wodurch das Tragglied 32 in bezug auf die Nabe 16 in
einem ALstand gehalten und die Tragglied-Verlängerungen 36 über den Speic>.n 18 liegend gehalten
werden. An den Flanschen 38 angebrachte Muttern 40 mit Innengewinde nehmen Schrauben 42 auf, so daß das
Tragglied 32 an die Nabe des Lenkrades leicht montiert und von dort leicht wieder entfernt werden kann. Das
Tragglied 32 trägt alle Einzelteile des Insassen-Rückhaltesystems,
wodurch das gesamte System als eine Baueinheit an das Lenkrad angebaut und in gleicher
Weise vom Lenkrad entfernt werden kann.
Nach F i g. 3 ist der Gasgenerator 44 in der zentralen Öffnung 34 des Traggliedes 32 aufgenommen. Der
Gasgenerator umfaßt Umfangsflansche 46 mit Öffnungen,
die gegen die Unterseite des Tr-iggliedes 32 sitzen.
Der Auslaß 48 des Gasgenerators erstreckt sich zur oberen Seite des Traggliedes 32, wo ein Kreisförmiger
Diffusor 50 mit einer seitlichen Umfangswand 52 vorgesehen ist, die eine Reihe von kreisförmigen
Öffnungen 54 enthält. Die Umfangswand 52 endet in einem seitlichen Flansch 56, der über der oberen Seite
des Traggliedes 32 liegt.
Ein aufblasbares Insassen-Rückhaltekissen 58 ist um den Diffusor 50 in einem gefalteten Zustand im Paßsitz
Angeordnet, in das Druckfluid durch die Diffusoröffnungen
54 bei Betätigung des Gasgenerators 44 einströmen kann. Nach Fig.3 paßt der offene Endbereich 60 des
Kissens unter den Flansch 56 der Wand 52, und eine Reihe von Bolzen 62 erstrecken sich durch fluchtende
Öffnungen im Flansch 56, im Endbereich 60, im Tragglied 32 und in den Flanschen 46, so daß der
Diffusor, das Kissen und der Gasgenerator an der PIaUe 32 gehallen werden. Das Ende 64 des Flansches 56 ist
nach oben gebogen, wodurch ein runder Übergang für den Endbereich 60 eines aufgeblasenen Kissens
geschaffen und dieses nicht beschädigt wird. Das Kissen 58 kann in herkömmlicher Weise entweder aus einem
nichtporösen Material wie einer beschichteten PoIyester-Kunststoffaser
hergestellt und mit einer oder mehreren Oberdruck-Ventilanordnungen versehen
oder aus porösem Material hergestellt sein.
Ein im allgemeinen rechtwinklig ausgebildeter Behälter 66 aus Kunststoff umfaßt eine Basiswand 68 und eine
Quer-Seitenwand mit Längs-Wandabschnirten 70 und Quer-Wandabschnitten 72. Nach Fig.2 wird die
Basiswand 68 durch eine in Längsrichtung verlaufende Längs-Aufreißlinie 74 in zwei Hälften geteilt, die durch
dünne Schlitze oder Nuten in der Basiswand gebildet wird, welche hintereinander geringfügig voneinander
mit Abstand angeordnet sind. Eine Quer-Aufreißlinie 76 kreuzt jedes an jeden Quer-Wandabschnitt 72 angrenzende
Ende der Längs-Aufreißlinie 74 und erstreckt sich teilweise entlang der Langs-Wandabschnitte 70. Diese
Aufreißlinien teilen die Basiswand 68 in zwei Flügel, von denen jeder mit einem zugeordneten Längs-Wandabschnitt
70 integral gelenkig verbunden ist, um ein Entfalten des Kissens 58 aus dem Behälter 66 zu
ermöglichen. Eine langgestreckte Metallhalterung 78 ist bei 80 an jeden Quer-Wandabschnitt 72 angrenzend an
dessen freies Ende angenietet. Ein mit einer Öffnung versehener Ansatz 82 jeder Halterung erstreckt sich
gemäß Fig. 3 durch einen Schlitz 84 in einer entsprechenden Querseite des Traggliedes 32 zur
Unterseite. In gleicher Weise ist eine langgestreckte Metallhalterung 86 gemäß Fig. 2 bei 88 an jeden
Längs-Wandabschnitt 70 angrenzend an dessen freie Kante angenietet. Die mit Abstand angeordneten, nicht
dargestellten Quer-Ansätze jeder Halterung erstrecken sich durch Schlitze 90 gemäß F i g. 6, in den Längsseiten
des Traggliedes 32 zur Unterseite. Die Ansätze dienen zum Anbringen des Behälters 66 an dem Tragglied.
Der Behälter 66 umfaßt weiterhin an jeder Ecke eine integrale, leicht gewinkelte Verlängerung 92, die zu den
angrenzenden Wandabschnitten 70 und 72 durch eine V-förmige integrale Rippe 94 gemäß Fig.4 verstärkt
ist. Jede Verlängerung ist gegenüber der Basiswand 68 durch eine integrale versetzte Wand 96 versetzt.
Nach den Fig. 1 bis 3 bedeckt ein äußeres, im allgemeinen rechtwinklig gestaltetes, dekoratives Gehäuse
98 den Behälter 66. Das Gehäuse 98 ist aus flexiblem Kunststoff hergestellt, dessen obere Wand auf
der Unterseite Stege 100 und 102 aufweist, die auf der Wand 68 des Behälters 66 sitzen, um das Gehäuse
gemäß F i g. 3 in einem Abstand von der Wand 68 zu halten. Die Stege 100 und 102 definieren dekorative
Nuten 104 bzw. 106 auf der Oberseite des Gehäuses, wie es in den F i g. 1 und 2 gezeigt isf. Das Gehäuse umfaßi
weiterhin gemäß F i g. 2 eine H-förmige Nut 108, die ir der unteren Oberfläche der oberen Gehäusewanc
ausgebildet ist. Die Nut 108 bestimmt eine geschwächte Linie, die sich im allgemeinen mit den H-förmiger
geschwächten Linien 74 und 76 des Behälters 66 übei die gleiche Länge erstreckt. Die obere Wand de;
Gehäuses ist somit in der gleichen Weise wie die Wane 68 des Behälters in zwei Flügel getrennt, um dai
Entfalten des Kissens zu ermöglichen, wenn diese: aufgeblasen wird.
Ein verlängerter Abschnitt 110 erstreckt sich vor jeder Ecke des Gehäuses und liegt über eine:
entsprechenden Verlängerung 92 des Behälters 66 Jeder solcher verlängerter Abschnitt ist mit einen
verformbaren langgestreckten diskreten Betätigungs
kontinuieriicne iNui nt ucaumun ·*·■· i·
■-·· a
rungsabschnitt 1.1.0 umfaßt eine Stirnwand 116, die an
einer flachen Fläche des Radkranzes 26 gemäß Fig.4 anstößt, und Seitenwände 118 und 120 gemäß FigJ
und 2 die zugeordnete Verlängerungen 36 und 92 umschließen undinLängSr undQuer.Seitenwänden 122
bzw 124 des Gehäuses gemäß F i g. 1 und 2 münden. Die Wände 116, 118 und 120 enden gemäß Fig. 7 in einem
kontinuierlichen Flansch 126, der unter der zugeordneten Tragglied-Verlängerung 36 liegt. Die Flansche I/o
münden in Flansche 128 und 130 der Wand 122 bzw. 124. die unter den Längs- und Quer-Seiten-Eckteilen des
Traggliedes 32 liegen.
Behälters 66 zwischen den Stegen 100 und 102. Der Leiter umfaßt obere und untere dünne Lagen aus
Polyestermaterial, die .an 'eine dazwischenliegende
dünne Lage aus Kupfer lamellenartig geklebt sind. Der
Leiter umfaßt einige Öffnungen, die Vorsprünge 158 oer
Basiswand 68 aufnehmen. Die Vorsprünge werden
- mittels Hitze über den Leiter geflanscht, um den Leiter
an seinem Platz zu sichern. Die Querschenkel des
reißlinie 74 der Basiswand 68 eingekerbt, so daß diese reißen können, wenn das Kissen 58 aufgeblasen wird.
Ein Arm 162 erstreckt sich von jeder Ecke des Leiters und ist über der geschwächten Quer-Aufreißlinic 76
eingekerbt. Jeder Arm ist an einem entsprechenden
und
Tra„„!icd g
L1cSSÄ der «Ä
Stege der Flansche 130 auf. um die Flansche zusätzlich zu sichern. Die Halterung 132. die Flansche 128 und die Ansätze der Halterung 86 sind durch Schrauben 138 und an der Platte 32 befestigte Muttern gehalten, um die Halterung 132, das Gehäuse 98 und den Behälter 66 zusätzlich an der Platte 32 zu befestigen. Gebogene Stege 140 auf den Flanschen 128 greifen hinter
Stege der Flansche 130 auf. um die Flansche zusätzlich zu sichern. Die Halterung 132. die Flansche 128 und die Ansätze der Halterung 86 sind durch Schrauben 138 und an der Platte 32 befestigte Muttern gehalten, um die Halterung 132, das Gehäuse 98 und den Behälter 66 zusätzlich an der Platte 32 zu befestigen. Gebogene Stege 140 auf den Flanschen 128 greifen hinter
die Flansche 130 auf der oberen, mit Kunststoff abgedeckten Kante der Nabe 16 des Lenkrades,
während die Flansche 128 in gleicher Weise auf der gleichen Kante der Nabe sitzen. Die Wände 122 und 124
bilden eine Verlängerung der äußeren Seitenwand der Nabe 16 Die Flansche 128 und 130 stehen mn der mit
Kunststoff abgedeckten oberen Kante der Nabe 16 so im Eingriff, daß eine Dichtung geschaffen ist.
Nach Fig 4 liegt ein Drückleil 144 aus Schaum-Kunststoff über jeder Behälter-Verlängerung 92 das
zentrale,! Schlitz 146 aufweist. Zwischen jedem eil 144 und der Behälter-Verlängerung 92 ist das
! eines metallenen Kontakt-Klemmteils ad F i g 5 angeordnet. Vom Basisteil 148 erstrecken
seitlich versetzt zwei integrale, zurückgebogene Schenkel 152. die mit dem Basisteil 148 das äußere Ende
r Verlängerung 92 einklemmen, wobei ein zwischen η Schenkeln 152 gelegener integraier
zu.u^u^.-r Schenkel 154 auf jeder Verlängerung
36 des metallenen Traggliedes 32 sitzt und mit diesem elektrisch verbunden ist. während das metallene
Tragglied seinerseits durch die Lenkwelle an die Fahrzeugmasse angeschlossen ist.
Nach Fig.2 sitzt ein im allgemeinen rechtwinklig Eindrückteil 166 umfaßt, das im Schlitz 146 aufgenommen
ist. Der Kontakt 164 weist die gleiche Konstruktion wie der Leiter auf, jedoch ist die untere Lage aus
Polyestermaterial nicht vorhanden, so daß die Lage aus Kupfer freiliegt.
Das Eindrückteil 166 verbindet, wenn es mit dem
Basisteil 148 des Kontakt-Klemmteils 150 verbunden ist. den Horn- bzw. Hupen-Betätigungskreis mit der Masse,
so daß die Hupe betätigt wird. Will der Fahrer die Hupe betätigen, drückt er das Betätigungsteil 112 des
Gehäuses manuell nieder, das seinerseits das Drückteil 144 zusammendrückt und die untere Oberfläche des
Eindrückteils 166 mit dem Basisteil 148 des Kontakt-Klemmteils 150 in Berührung bringt, das mit der Masse
verbunden ist.
Der Leiter 156 ist über eine elektrische Leitung mit
einem Steckkontakt, der an den Hupen-Beiätigungs
kreis des Fahrzeuges anschließbar ist, verbunden, und in gleicher Weise sind die elektrischen Leiter 168 des
Gasgenerators 44 mit einem geeigneten Steckkontakt verbunden, der an den Steuer- und Überwachungs-Kreis
des Insassen Rückhaltesystems angeschlossen werden kann.
Wird im Betrieb beispielsweise in einer Notsituation der Gasgenerator 44 betätigt, strömen die erzeugten
Gase von dem Auslaß 48 durch die Öffnungen 54 des Diffusors in das Innere des Kissens 58, um das Kissen
aufzublasen. Wenn das Kissen aufgeblasen wird, reißi
der Behälter 66 entlang der geschwächten Aufreißlinier 74 und 76. worauf das Gehäuse 98 entlang der Linie 1Oi
aufgesprengt wird und sich das Kissen vor den' Fahrzeuglenker aufblasen kann. Hierbei reißen dei
Leiter 156 und die Arme 162 an ihren eingekerbter Bereichen, um das Entfalten des Kissens nicht zi
behindern.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Rückhaitesyslem für den Lenker eines Fahrzeuges, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, das innerhalb des Radkranzes eines Lenkrades angeordnet ist und im wesentlichen aus einem aufblasbaren Kissen, einer Aufblaseinrichtung für das Kissen, einem Tragglied für die gemeinsame Befestigung der zu einer Baueinheit zusammengefaßten Teile des Rückhaltesystems am Lenkrad, einem das Kissen tufnehmenden Behälter und einem die Teile des Rückhaltesystems umschließenden Gehäuse besteht, wobei Behälter und Gehäuse aufsprengbare Öffnungen für den Austritt des Kissens aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit zusätzlich elektrische Schalteinrichtungen (156, 166, 144, 148) für die akustische Signaigebung aufweist, die zwischen dem Gehäuse (98) und dem Tragglied (32) angeordnet und durch Druck auf bestimmte Stellen des Gehäuses (98) betätigbar sind.
- 2. Rückhaltesystem nach Anspruch 1. bei dem das die liaueinheit aufnehmende Lenkrad eine Vielzahl von Speichen aufweist, die den Radkranz mit der Nabe verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied (32) eine Vielzahl von Verlängerungen (36) aufweist, die über den Speichen liegen, daß auch der Behälter (66) eine Vielzahl von Verlängerungen (92) aufweist, die von den Tragglied-Verlängerungen (36) getragen werden, daß das Gehäuse (98) eine Vielzahl von durch Druck verformbaren Teilen (112) aufweist, die die Behälterverlängerungen (92) abdekken, daß die elektrischen Schalteinrichtungen (156, 166, 144, 148) für die akustische Signaigebung zwischen den verformbaren Teilen (112) des Gehäuses und den Behälterverlängerungen (92) angeordnet sind und daß die Schalteinrichtungen (156, 166, 144, 148) durch manuelles Eindrücken irgendeines der verformbaren Feile (112) des Gehäuses betätigbar sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00291698A US3819205A (en) | 1972-09-25 | 1972-09-25 | Modular occupant restraint system |
| US29169872 | 1972-09-25 |
Publications (3)
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| DE2347255B2 true DE2347255B2 (de) | 1976-08-26 |
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