DE2346449A1 - Einrichtung zur steuerung der vertikalbewegung eines schreibstiftes in einem automatischen zeichengeraet od. dgl - Google Patents
Einrichtung zur steuerung der vertikalbewegung eines schreibstiftes in einem automatischen zeichengeraet od. dglInfo
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- Automation & Control Theory (AREA)
Description
Pr. rer. n.ii IUFTi R '..<»' r
Dipl.-rhys. CLAV/? Tc
Dipl.-rhys. CLAV/? Tc
D»pl..|ng.FRAN/Lül»; .: 14230/31 2O/H
8500 NURN Ii.
KESSLtKPLA ΓΖ I
KESSLtKPLA ΓΖ I
ASAHI KOGAKU KOGiTO KABUSHIKI KAISHA, Tokyo, Japan
Einrichtung zur Steuerung der Vertikalbewegung eines Schreibstiftes in einem automatischen
Zeichengerät od.dgl.
Bei herkömmlichen Einrichtungen zur Steuerung der Vertikalbewegung
des Schreibstiftes automatischer Zeichengeräte od.dgl. kommt eine auf den Schreibstift wirksame Zugkraft
zur Anwendung, die zwischen einem beweglichen Eisenteil, das dem Schreibstift zugeordnet ist, und einem Magnet aufgebaut
wird. Außerdem wird ein Drehmoment durch eine Drehspule erzeugt. Ein Nachteil derartiger bekannter Einrichtungen
zur Steuerung und zum Antrieb des Schreibstiftes besteht jedoch darin, daß die Andrückkraft, mit der der
Schreibstift auf die Unterlage gedruckt wird, in Abhängigkeit von der Dicke des Zeichenpapiers Schwankungen unterworfen
ist und daß der schwankenden Anpreßkraft entsprechend der Hub des Schreibstiftes sehr beschränkt ist.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß im Antriebsteil des Schreibstiftes der bekannten Einrichtungen die Ge-
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f M 411Ht-I,
schwindigkeit, mit der der Schreibstift nach unten auf das
Papier zu bewegt wird, während der Bewegung zunimmt und ein Maximum in dem Augenblick erreicht, wenn der Schreibstift
auf die Papieroberfläche auftrifft. Als Ergebnis des Aufpralls des Schreibstiftes auf der Papierfläche
vollzieht jener eine Reihe von Sprüngen, die nicht nur die Zeichen- oder Schreibqualität beeinträchtigen können,
sondern u.U. sogar ein Hängenbleiben des Schreibstiftes
auf der Papieroberfläche bewirken. Für die Schreibstifte
werden Kugelschreiberspitzen oder Tintenröhrchen verwendet, wobei insbesondere bei letzteren durch das Springen
des Schreibstiftes ein Verspritzen von Tinte auf der Papieroberfläche
eintreten kann.
Es sind zur Beseitigung dieses Nachteils bereits Verbesserungen vorgeschlagen worden, die dahin gehen, daß zur Steuerung
der Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung und zum Auffangen der erwähnten Sprünge ein Federeleinent vorgesehen
wird. Bei der Anwendung dieser Maßnahme in der Einrichtung zur Vertikalbewegung des Schreibstiftes hat es sich jedoch
trotzdem als schwierig erwiesen, das Springen des Schreibstiftes auf der Papieroberfläche zu verhindern, wenn Ungenauigkeiten
auftreten, wie z.B. eine ungenaue Oberfläche des Zeichenbrettes, schwankende Papierdicke oder Abnutzung
der verwendeten Feder bei Bewegung des Schreibstiftes mit hoher Geschwindigkeit. Außerdem war es schwierig, das Springen
oder Schwingen des Schreibstiftes nach dessen Zurückführung in die obere Endlage zu vermeiden, was deshalb von
besonderem Nachteil ist, weil es gewöhnlich nicht möglich ist, den Schreibstift wieder nach unten zu bewegen, bevor
dieses Springen oder Schwingen abgeklungen ist. Wird näm-
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lieh während des Schwingvorganges die Abwärtsbewegung des
Schreibstiftes eingeleitet, dann besteht die Gefahr, daß
zu Beginn der Abwärtsbewegung deren Anfangsbedingung durch
den Schwingvorgang geändert wird und demzufolge das normale Aufsetzen des Schreibstiftes auf der Papieroberfläche beeinträchtigt
wird. Dies kann dazu führen, daß der Schreibstift sehr heftig auf der Papieroberfläche aufprallt. Eine
wirksame Verbesserung im Sinne einer entsprechenden Steuerung der Geschwindigkeit der Vertikalbewegung mit einer
damit einhergehenden Erhöhung der Zeichen- und Schreibgeschwindigkeit steht daher noch aus.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Steuerung des Schreibstiftes eines automatischen Zeichengeräts
od.dgl. insgesamt zu verbessern, dahingehend, daß die Andrückkraft
des Schreibstiftes unabhängig von der Genauigkeit der zu beschreibenden Oberfläche oder von der Papierdicke konstant bleibt und die Beweglichkeit des Schreibstiftes
erhöht wird, sowie dahingehend, daß trotz hoher Bewegungsgeschwindigkeit des Schreibstiftes in Richtung
auf die Papieroberfläche ein unzulässiger Aufprall vermieden
wird und daher eine hohe Zeichengenauigkeit erzielbar ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Schreibstift
mit einer in einem magnetischen Feld beweglichen Spule verbunden ist, der ein die AndrUckkraft des Schreibstiftes
bestimmender Antriebsstrom zugeführt wird.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist
gekennzeichnet durch einen dem Schreibstift zugeordneten
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Detektor zur Abtastung der jeweiligen Lage und der Bewegungsgrößen
(Geschwindigkeit, Beschleunigung) des Schreibstifts und durch ein Rückkopplungssystem zur Rückführung
und Steuerung des Antriebssystems für den Schreibstift über Größen, die den abgetasteten Größen analog sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer grundsätzlichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung;
Fig. 2 eine Abwandlung der Ausführungsform gemäß Fig. i;
Fig. 3A bis 3D Diagramme, aus denen der den abgetasteten Bewegungsgrößen entsprechende Stromverlauf hervorgeht,
und
Fig. k ein Blockdiagramm, aus dem das Prinzip der Rückführung
der Steuergrößen hervorgeht.
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Gemäß Pig. 1 der Zeichnungen ist eine bewegbare Spule 2 auf einen zylindrischen Wicklungsrahmen 3 innerhalb eines
Magnetfeldes gewickelt, welches durch einen zylindrischen Permanent- oder Dauermagneten 1 über den Polstücken 18 und
19 erzeugt ist; die Spule wird durch Strom einer Konstantstromquelle 23 gespeist. Ein Feder- bzw. Zeichenstifthalter
6 und ein Zeichenstift bzw. eine Feder 7 sind am zylindrischen Wicklungsrahmen 3 befestigt und werden entsprechend
der 3-Finger-Regel bezüglich der Ebene eines auf das Zeichenbrett 7 aufgelegten Bogens Papier 8 nach oben oder nach unten
verlagert. Mit Bezugsnummer 2k ist ein Umschalter bezeichnet. Die Richtung, in welcher der antreibende Strom
durch die Spule 2 fließt, hängt davon ab, ob der Umschalter 2k auf die Seite der Anschlüsse a und b oder auf die Seite
der Anschlüsse c und d gelegt ist. Infolgedessen kann der
Umschalter wahlweise in seiner Position verändert werden, um den Stift bzw. die Feder 7 entsprechend der 3-Finger-Regel
vertikal zu bewegen. Die Vertikalbewegung der Feder bzw. des Zeichenstiftes kann beschleunigt werden, wenn man
den Antriebsstrom über einen elektronischen Strom ändert. Die obere Grenzposition der Bewegung der Feder 7 wird durch
die Relativposition des unteren Endes des Polstücks 18 und eines Anschlags 5 bestimmt, während die untere Grenzposi—
tion durch die Relativpositionen des unteren Endes des zylindrischen
Wicklungsrahmens 3 und eines Außenrahmens 4 bestimmt ist. Die Feder 7 ist immer einer konstanten., nach
oben gerichteten oder nach unten gerichteten Kraft ausgesetzt ,venn die Wicklungslänge der bewegbaren Spule 2 immer
größer ist als die Längsabmessung des Polstückes 19
und venndie Größe des die bewegbare Spule 2 innerhalb ihrer Bewegungsbahn schneidenden magnetischen Kraft—
* der linken Hand 409813/0436
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flusses konstant bleibt. Das bedeutet, daß die im Zeichenstift bzw. in der Feder 7 erzeugte Kraft konstant bleibt,
wennder Ausschlag der Feder 7 der Differenz zwischen der effektiven
Längsabmessung des Polstückes 19 und der Wicklungslänge der bewegbaren Spule 2 entspricht. Der Zeichenstift
bzw. die Feder 7 kann also mit einem verhältnismäßig großen Hub vertikaler Bewegung ausgestattet werden. Die Feder 7
wird demnach unabhängig von der Dicke des Bogens von Papier und unabhängig von der Oberflächengenauigkeit des Zeichenbrettes 9 mit konstantem Schreib- oder Zeichendruck auf den
Papierbogen aufgedrückt. Obwohl bei der vorliegenden Ausführungsform gemäß der Erfindung ein Permanentmagnet zur
Anwendung gebracht ist, kann dieser auch in wirksamer Weise durch einen Elektromagnet ersetzt sein. Die Vertikalbewegung
der Feder 7 kann auch ausgelöst werden, wenn man den Strom in diesem Fall auf den Elektromagneten überführt.
Mit Hilfe der in Fig. 1 dargestellten Anordnung kann die Feder einer automatischen Zeichenmaschine od.dgl. vertikal
so bewegt werden, daß der Schreib- oder Zeichendruck der Feder unabhängig von der Oberflächengenauigkeit des jeweiligen
Zeichenbrettes und unabhängig von der Dicke des verwendeten Papiers konstant gehalten werden. Darüberhinaus
kann der Hub bzw. Ausschlag der Feder vergrößert werden.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform gemäß der
Erfindung ist die bewegbare Spule 2 in gleicher Weise auf einen zylindrischen Wicklungsrahmen 3 gewickelt, der innerhalb
eines Magnetfeldes ausgerichtet ist. Das Magnetfeld wird durch einen zylindrischen Permanent- oder Dauermagneten
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über den Polstücken 18 und 19 erzeugt. Die Wicklung ist mit
Strom einer Stromquelle 23 gespeist. Dadurch wird eine auf
dem zylindrischen Wicklungsrahmen 3 befestigte Feder einer Kraft ausgesetzt, welche bezüglich der Ebene eines auf ein
Zeichenbrett 9 aufgelegten Papierbogens 8 nach oben oder nach unten gerichtet ist. Die Kraft ist entsprechend der
3-Finger-Regel gerichtet. Die oberste Position des Zeichenstiftes bzw. der Feder wird durch die Relativpositionen
des Anschlags 5 und des unteren Endes des Polstückes 18
bestimmt, während die unterste Position der Feder durch die Relativpositionen der Α-Fläche des zylindrischen Wick—
lungsrahmens 3 und der B-Fläche des Außenrahmens k bestimmt
ist. Bei geöffnetem Schalter bzw. fehlender Rückkopplung wird die bewegbare Spule 2 einer Kraft in einer der beiden
entgegengesetzten Richtungen ausgesetzt, was davon abhängt, ob der zum Antrieb dienende Strom vom Anschluß 16 durch
die bewegbare Spule 2 zum Anschluß 17 oder umgekehrt vom Anschluß 17 durch die bewegbare Spule 2 zum Anschluß 16
fließt. Die bewegbare Spule 2 bzw. die Feder 7 können vertikal bewegt werden, indem die Stromrichtung innerhalb
der bewegbaren Spule verändert wird. Ein. Befehlssignal c für
vertikale Bewegung, welches von einer Signalquelle 12 eingespeist wird, besitzt entgegengesetzte Polarität in
nachstehend beschriebener Weise, wenn sich die Bewegung der Feder von nach oben gerichteter Bewegung in eine nach
unten gerichtete Bewegung bzw. von einer nach unten gerichteten Bewegung in eine nach oben gerichtete Bewegung umkehrt.
Entsprechend kann der zum Antrieb dienende Strom von der Stromquelle 23 an der bewegbaren Spule 2 proportional
zum Befehlssignal c der vertikalen Bewegung eingespeist
werden, um eine dem Befehlssignal c entsprechende
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vertikale Bewegung der Feder 7 auszulösen. Zwischen der Α-Fläche des zylindrischen Wicklungsrahmens 3 und der B-Fläche
des Außenrahmens k sind das in Fig. 2 dargestellte
Lichtelement 10 und das das Licht aufnehmende Element ii
wirksam. Das Lichtelement iO wird durch eine Stromquelle 25
gespeist. Das Lichtelement 10 und das das Licht aufnehmende
Element ii sind in dem zwischen den A- und den B-Flächen bestehenden Raum so angeordnet, daß sich das vom Lichtelement
iO ausgesendete Licht entsprechend der Position der Α-Fläche ändert,wenndiese vertikal bewegt wird und infolgedessen
einen Teil des Lichts abdeckt. Ein Signal a entsprechend der Lichtmenge bzw. durch das Element il aufgenommenen
Lichtstärke gibt also das Ausmaß der Bewegung der Feder 7 wieder. Die durch das Liehtelement 10 gemäß Fig. 2
ausgesandte und durch drei Pfeile dargestellte Lichtraenge bzw. Lichtstärke ist auf die durch zwei Pfeile dargestellte
Lichtmenge reduziert, wenn sie durch das Element aufgenommen wird. Diese Reduzierung in der aufgenommenen Lichtmenge
entspricht der Bewegung bzw. der Position der Feder 7. Das Signal a kann durch einen Differentiator 13 differenziert
werden, um ein der Geschwindigkeit der Feder 7 entsprechendes Signal b zu erhalten.
In Fig. 3A, 3B und 3C sind die Wellenformen der Signale a, b
und c wiedergegeben. Bei der das Signal a darstellenden Figur 3A gibt die Abszisse die Zeit wieder, während die Ordinate
den in der Position der Feder 7 entsprechenden elektrischen
Strom anzeigt. Eine Reihe von in Fig. 3A dargestellten Spitzen bzw. Erhöhungen in der ersten Hälfte des Verlaufs
geben die Aufschläge der Feder 7 auf dem Papierbogen 8 wäh-
^ und demzufolge auch das vom Element 11 aufgenommene
Licht
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rend nach unten gerichteter Bewegung wieder, während die Erhöhungen bzw. Spitzen auf der zweiten Hälfte des Verlaufes
die Anschläge der Feder 7 in oberster Position, d.h. am Ende der nach oben gerichteten Bewegung der Feder 7 darstellen.
In Fig. 3B ist das Signal b dargestellt, welches der Geschwindigkeit der vertikal bewegten Feder 7 entspricht.
Das Signal b nimmt positive Polarität ein, wenn die Feder 7 nach unten bewegt wird, während es negative Polarität bei
nach oben sich bewegender Feder 7 einnimmt. In Fig. 3B gibt die Abszisse die Zeit wieder, während die Ordinate den der
Geschwindigkeit der Feder 7 entsprechenden elektrischen Strom darstellt. Fig. 3C stellt das der vertikalen Bewegung
entsprechende Befehlssignal c dar; dieses Signal besitzt
von O-tl positive Polarität entsprechend nach unten gerichteter
Bewegung der Feder 7, während es bei einer den Wert ti übersteigenden Zeit negative Polarität entsprechend nach oben
gerichteter Bewegung der Feder 7 einnimmt. In Fig. 3C gibt
die Abszisse die Zeit wieder, während die Ordinate den elektrischen Strom darstellt. Wenn der Schalter 20 gemäß Fig. 2
von dem in Fig. 3C dargestellten Zustand geschlossen ist, dann wird das Signal (c-b) durch einen Subtraktor bzw. ein
Subtraktionsorgan 15 angelegt, dessen Ausgang der Differenz zwischen dem Signal c der Signalquelle 12 und dem Signal b
vom Differentiator 13 zur Stromquelle 23 entspricht. Nachfolgend
wird der Fall untersucht, bei welchem das der vertikalen Bewegung entsprechende Befehlssignal c positiv ist,
d.h. bei welchem sich die Feder 7 nach unten bewegt. Wenn das Befehlssignal c (Fig. 3C) positive Polarität besitzt
(entsprechend dem Signal für nach unten gerichtete Bewegung der Feder 7), dann wird der Antriebsstrom (oder die Steuergröße
in der Terminologie der Segeltechnik)
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von der Stromquelle 23 an der bewegbaren
Spule angelegt. Der Antriebsstrom für die bewegbare Spule 2 (der proportional zum Signal c-b bestehende Strom) nimmt ab,
wenn die Geschwindigkeit der Feder 7 zunimmt, da das Signal
b (Fig. 3B) der Geschwindigkeit der Feder 7 entspricht. Die Geschwindigkeit der Feder 7 wird deshalb im wesentlichen
konstant gehalten, bevor die Feder 7 auf die Papieroberfläche auftrifft. Die Geschwindigkeit der Feder 7 nimmt ab,
wenn der Antriebsstrom zunimmt; als Folge davon wird der
Aufprall der Feder 7 an der Papieroberfläche entsprechend reduziert. Die Geschwindigkeit der Feder 7 sollte vorzugsweise
hoch sein, solange kein Aufprallen der Feder auf der Fläche des Papiers 8 geschieht, da die Feder vorzugsweise
innerhalb kurzer Zeit von ihrer obersten Position auf die Oberfläche des Papiers 8 heruntergeführt werden soll. Die
Steuergröße wird so gewählt, daß die Geschwindigkeit gehalten wird. Im Falle der nach oben gerichteten Bewegung
der Feder 7, entsprechend negativer Polarität des Instruktions- bzw. Befehlssignals c/ weist auch das Signal b negative
Polarität auf; in der Folge davon wird der Aufprall der sich nach oben bewegenden Feder 7 in ihrer obersten
Position so vermieden, wie dies hinsichtlieh des Auftreffens auf den Bogen von Papier 8 der Fall ist.
Wie durch die gestrichelte Linie a" in Fig. 3D dargestellt
ist, vollzieht die Feder 7 eine optimale Bewegung, wenn dem Befehlssignal c gemäß Fig. 3C ohne Zeitverzögerung gefolgt
wird. In der Praxis bewegt sich jedoch die Feder 7 infolge einer Zeitverzögerung gemäß der ausgezogenen Linie
a1 , Diese Zeitverzögerung ist auf die Massenträgheit der
bewegbaren Elemente zurückzuführen. In Fig. 3D gibt die
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Abszisse die Zeit wieder, während die Ordinate den elektrischen Strom entsprechend der Position der Feder 7 darstellt.
Pig. k ist ein Blockdiagramm eines allgemeinen
Riickkoppelungssystems entsprechend der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform. Mit Bezugsnummer 22 ist ein bewegbares
Element bzw. ein zu steuernder Körper bezeichnet, während Bezugsnummer 21 ein Steuerungsgerät wiedergibt (bestehend
aus dem Differentiator 13 und dem Subtraktor 15 gemäß
Fig. 2), welches geeignet ist, am gesteuerten Objekt bzw. Körper 22 die Steuergröße β anzulegen (d.h. den Antriebsstrom
für die bewegbare Spule 2). Bei der vorstehend beschriebenen Ausfuhrungsform entspricht die Steuergröße e
dem Wertj Bezugseingang d - Ausgangsansprechwert f, wobei der
Bezugseingang d dem Befehlssignal c für die vertikale Bewegung
der Feder 7 (Pig· 3C) entspricht, während der Ausgangsansprechwert f dem elektrischen Strom entsprechend dem Ausmaß
vertikaler Bewegung der Feder 7 entspricht. Als Steuergröße e für die Steuerung der Bewegung der Feder 7 können
fünf weitere nachfolgende Faktoren benutzt werden.
i) Steuergröße e = (Bezugseingang d) - (elektrischer Strom
entsprechend der Geschwindigkeit) + (elektrischer Strom entsprechend der Beschleunigung) ·(!)·
Der der Geschwindigkeit in der Formel (l) entsprechende elektrische
Strom kann durch Zeit-Differenzierung des Ausgangsansprechwertes
f erhalten werden, während der der Beschleunigung in der gleichen Formel (l) entsprechende elektrische
Strom durch Zeitdifferenzierung des elektrischen Stromes
entsprechend der Geschwindigkeit erhalten werden kann. Durch
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Addition des der Beschleunigung entsprechenden elektrischen Stromes zur Steuergröße e wird erreicht, daß die Masse des
in der Vorrichtung zur vertikalen Bewegung der Feder enthaltenen bewegbaren Elementes äquivalent reduziert werden kann,
Als Folge davon ist eine zur vertikalen Bewegung der Feder vorgesehene Einrichtung geschaffen, welche die Ansprechcharakteristik
der Feder in vertikaler Bewegung verbessert.
ii) Steuergröße e = (Bezugseingang d) - (elektrischer Strom
entsprechend dem Bewegungsausmaß) (2).
Der dem Bewegungsausmaß (der Position) des Schreibstiftes
entsprechende elektrische Strom gemäß obiger Gleichung (2) wird derartig eingeregelt, daß er positiv ist, sobald die
Feder 7 nach unten geht und negativ ist, wenn die Feder nach oben bewegt wird. Der Ausgangsansprechwert f sollte stets in
dieser Weise geregelt sein, wenn der dem Bewegungsausmaß der Feder entsprechende elektrische Strom als Steuergröße e betrachtet
wird. Dieser elektrische Strom, der dem Bewegungsausmaß der Feder 7 entspricht, steigt in einem solchen Fall,
wenn die Feder 7 sich dem Papierbogen 8 annähert. Dies bedeutet, daß die Steuergröße e kleiner wird und demzufolge
auch die Bewegungsgeschwindigkeit der Feder 7 bei deren Annäherung an den Papierbogen 8 abnimmt. Als Ergebnis davon
wird ein Aufprall der Feder 7 auf den Papierbogen und das unangenehme Springen gegenüber der Ausführungsform gemäß
Fig. 2 und Gleichung (l) noch weiter reduziert.
Auch beim Anheben der Feder 7 wird deren Geschwindigkeit bei Annäherung an die obere Endlage herabgesetzt und dem-
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zufolge das Springen oder Schwingen in der obersten Position reduziert. Wenn der dem Bewegungsausmaß entsprechende Strom
in dieser Weise dem Steuergerät 21 zugeführt wird, dann wird die Andrückkraft der Feder 7 konstant gehalten, so weit das
Bewegungsausmaß der Feder 7 konstant ist. Dies ist jedoch unmöglich, wenn das Bewegungsausmaß der Feder 7 in Abhängigkeit
von DickenSchwankungen des Papiers 8 oder Oberflächenuiigenauigkeiten
des Zeichenbretts sich verändert. Um diesen Nachteil zu beseitigen, kann der dem Bewegungsausmaß
entsprechende elektrische Strom von der Rückkopplung mit dem Steuergerät 21 in dem Augenblick getrennt werden, in
dem die Feder 7 die Oberfläche des Papiers 8 erreicht. In diesem Fall wird die Andrückkraft der Feder 7 lediglich
durch die Bezugseingangsgröße d konstant gehalten.
iii) Bewegungsgröße e = ( Bezugseingangsgröße d) - (elektrischer
Strom entsprechend dem Bewegungsausmaß) + (elektrischer Strom entsprechend der Beschleunigung)...(3)
Dies ist der Fall, bei dem der der Beschleunigung entsprechende elektrische Strom zu der Steuergröße e gemäß dem vorhergehenden
Fall ii) addiert wird. Dieser der Beschleunigung entsprechende Strom bewirkt eine äquivalente Reduktion der
Masse des beweglichen Elements in der Einrichtung in gleicher Weise wie im Fall i). Deshalb bewegt sich auch die Feder
7 auf gleiche Weise wie im Fall ii) und es ist somit eine Einrichtung zur vertikalen Bewegung der Feder geschaffen,
bei der diese eine schnelle und hochgenaüe Ansprechcharakteristik für die Vertikalsteuerung besitzt.
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iv) Steuergröße e = (Bezugseingangsgröße d) - (elektrischer
Strom entsprechend der Geschwindigkeit)
- (elektrischer Strom entsprechend dem Bewegungsausmaß) (h)
In diesem Fall tritt der Vorteil und zugleich der Nachteil auf, die im Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß Fig.
und dem Fall ii) erläutert worden sind. Jedoch wird der Aufprall der Feder 7 gegen die Papieroberfläche 8 weiter gegenüber
der Ausführungsform gemäß Fig. 2 reduziert. Auch in diesem
Fall besteht jedoch das Problem, daß wie im Fall ii) die Andrückkraft nur bedingt konstant bleibt, so daß hier die
gleichen Betrachtungen wie dort gelten und die dort erwähnte Maßnahme zweckmäßig ist.
v) Steuergröße e = (Bezugseingangsgröße d) - (elektrischer
Strom entsprechend der Geschwindigkeit)
- (elektrischer Strom entsprechend dem Bewegungsausmaß) + (elektrischer Strom
entsprechend der Beschleunigung) ....(5)
In diesem Fall wird der der Beschleunigung entsprechende elektrische Strom zur Steuergröße gemäß Fall iv) addiert.
Der der Beschleunigung entsprechende Strom bewirkt eine äquivalente Reduktion der Masse des beweglichen Elements
in der Einrichtung in gleicher Weise wie im Fall i). Die Feder 7 bewegt sich somit ebenso wie im Fall iv). Es liegt
also eine Einrichtung zur Steuerung der Vertikalbewegung der Feder vor, in der die Feder 7 gegenüber dem Fall iv)
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eine höhere Ansprechcharakteristik für die Vertikulbewegung
zeigt. Auch in diesem Fall besteht das im Fall ii) erläuterte Problem mit der Andrückkraft, so daß auch hier die gleichen
Betrachtungen gelten und die entsprechende Maßnahme wie dort getroffen werden muß.
Im Fall i) ergibt sich eine für das bewegliche Element der Einrichtung geltende Bewegungsgleichung, die folgendermaßen
lautet:
In dieser Gleichung ist m die Masse des beweglichen Elements in der Einrichtung, y die Bewegungsgeschwindigkeit der Feder
und F eine vom Antriebssystem auf das bewegliche Element ausgeübte Kraft, d.h. eine in dem beweglichen Element entsprechend
der Bezugseingangsgröße d erzeugte Kraft, m ~
stellt eine Kraft dar, die auf das bewegliche Element anschließend an die Rückkopplung ausgeübt wird, ^Cv ist
eine durch den der Geschwindigkeit entsprechenden Strom
/ d ν auf das bewegliche Element ausgeübte Kraft und A -rr ist
eine durch den der Beschleunigung entsprechenden Strom auf das Element ausgeübte Kraft. tC und A hängen jeweils von der
Größe der der Geschwindigkeit bzw. der Beschleunigung entsprechenden und dem Steuergerät 21 rückgeführten Ströme ab.
In der Gleichung ist zwar der Einfluß der Erdbeschleunigung g vernachlässigt, da angenommen wird, daß dieser sehr klein
gegen die Kraft F ist. Er läßt sich aber dadurch berücksichtigen, daß anstelle von F der Term (F + mg) gesetzt wird.
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" l6 "
Die Geschwindigkeit ν. der Feder 7 vor deren Auftreffen auf der Papieroberfläche läßt sich durch Auflösen der Gleichung
(6) folgendermaßen schreiben:
e -"Ρ ί (7)
wobei v. die Anfangsgeschwindigkeit der Feder 7 darstellt.
Aus Gleichung (7) ergibt sich, daß bei Rück- oder Aufschal tung des der Beschleunigung entsprechenden Stromes auf das
Steuergerät 21 unter der Bedingung m^p die Geschwindigkeit
ν der Feder 7 schließlich unabhängig von der Anfangs geschwindigkeit ν einem konstanten Geschwindigkeitswert
F A/
ο zustrebt. Je größer der Wert von 0^ ist, desto
te (S -/>)
kürzer ist die benötigte Zeit bis die Geschwindigkeit der Feder 7 den weitgehend konstanten Wert erreicht. Ist die
Geschwindigkeit, bei der die Feder 7 auf die Papieroberfläche
ohne ein Springen auftrifft, festgelegt, so sind dadurch zwangsläufig auch die Größen vÄ, F und bC be-
A O
stimmt. Deshalb wird vorzugsweise Λ im wesentlichen gleich
m gewählt, um einen großen Wert von ^C zu erhalten.
Die Zeit bis zu dem Zeitpunkt, an dem v. den konstanten Geschwindigkeitswert
F /X. annimmt, kann praktisch als Null
angenommen werden, da diese Zeit frei von dem Einfluß der Masse m des beweglichen Elements ist. Die Geschwindigkeit,
mit der die Feder 7 auf das Papier 8 auftrifft und die den Wert F /bC hat, kann daher so eingesteuert werden, daß praktisch
kein Springen erfolgt.
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Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, läßt sieh erfindungsgemäß ein Springen der Feder 7 unabhängig von Oberflächenungenauigkeiten
des Zeichenbrettes und von Dickenschwankungen des Papiers ausschalten. Die Feder 7 kann unabhängig
von ihrer Anfangsgeschwindigkeit mit konstanter Geschwindigkeit bewegt werden, was dazu führt, daß sie
stets mit gleicher Geschwindigkeit, bei der kein Springen auf der Papieroberfläche auftritt, aufgesetzt werden kann.
Dies gilt selbst dann, wenn sie aus einem Schwingungszustand in ihrer obersten Lage oder während ihrer Aufwärtsbewegung
nach unten beschleunigt wird. Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Steuerung der Vertikalbewegung der
Feder oder des Schreibstiftes erweist sich somit als besonders
wirksam im Zusammenhang mit der Anwendung extrem hoher Frequenzen, die beim Zeichnen von Punktzeichen oder
Buchstaben erforderlich sind.
Obwohl in dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel
die Abtastung der Bewegungsgroße der Feder 7 direkt in optischer Weise erfolgt, versteht es sich, daß die entsprechende
analoge physikalische Größe auch elektrostatisch, magnetisch oder mechanisch mit gleichem Effekt
ermittelt werden kann. Ebenso kann mit gleichem Effekt die Geschwindigkeit der Feder 7 unmittelbar abgetastet
werden, soweit anschließend an die Abtastung eine geeignete Verarbeitung des erhaltenen Wertes erfolgt. Für die
direkte Abtastung der der Geschwindigkeit entsprechenden physikalischen Größe kann beispielsweise das Prinzip herangezogen
werden, daß sich in einem elektrischen Kreis, der in einem konstanten permanenten Magnetfeld bewegt wird,
eine elektromotorische Kraft aufbaut. Diese elektromoto-
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rische Kraft entspricht analog der Geschwindigkeit der Bewegung.
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Claims (2)
- Patent- (Schutz-) AnsprücheEinrichtung zur Steuerung der Vertikalbewegung eines Schreibstiftes in einem automatischen Zeichengerät od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstift (6, 7) mit einer in einem magnetischen Feld beweglichen Spule (2) verbunden ist, der ein die Andrückkraft des Schreibstiftes (6, 7) bestimmender Antriebsstrom (e) zugeführt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i gekennzeichnet durch einen dem Schreibstift (6, 7) zugeordneten Detektor (lO, 11) zur Abtastung der jeweiligen Lage und der Bewegungsgrößen (Geschwindigkeit, Beschleunigung) des Schreibstifts (6, 7) und durch ein Rückkopplungssystem zur Rückführung und Steuerung des Antriebssystems (l, 2, 3) für den Schreibstift (6, 7) über Größen, die den abgetasteten Größen analog sind.40981 3/0436Lee to rs eite
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