DE2345728B2 - Zeitregistriergeraet - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zeitregistriergerät zum spaltenweisen Aufzeichnen von jeweils eine Stundenangabe
enthaltenden Zeitinformationen mittels einer zeitgesteuerten Druckvorrichtung auf einem Informationsträger,
insbesondere einer Stempelkarte, wobei Druckvorrichtung und Informationsträger relativ zueinander
verschiebbar sind, mit einer Einrichtung zur Verhinderung des Überdrucken einer Zeitinformation,
die einen die Aufzeichnungsstellungen des Informationsträgers relativ zu- Druckvorrichtung bestimmenden,
aktivierbaren Anschlag und eine relativ zur Druckvorrichtung unverschiebbare, diesen Anschlag
elektrisch steuernde, optische Abtastvorrichtung aufweist, die auf die aufgezeichneten Zeitinformationen
gerichtet in und beim Vorhandensein einer Zeitinformation anspricht.
Es ist schon ein Zeitregistriergerät dieser Art bekannt (DT-OS 21 56 852), dessen Abtastvorrichtung die auf
Stempelkarten aufgedruckten Zeitinformationen selbst abtastet und beim Einschieben einer Stempelkarte in
das Gerät die zuletzt ausgedruckte Zeitinformation erfaßt, um die als nächste zu bedruckende Zeile
festzulegen. Nun erfaßt bei dem bekannten Gerät die optische Abtastvorrichtung die zuletzt ausgedruckte
Zeitinformation jeweils als Ganzes und integriert dabei über die dieser Zeitinformation zugeordnete Fläche,
was aus verschiedenen Gründen nachteilig ist: Zum einen ist die über die gesamte, von einer ausgedruckten
Zeitinformation eingenommene Fläche gemitteke Schwärzungsdichte je nach dem Zahlenwert der
ίο ZeitinfOi .-nation außerordentlich unterschiedlich, wie
ein Vergleich der Zeitangaben 1.11 und 2338 ohne weiteres erkennen läßt Die von unterschiedlichen
Zeitinformationen herrührenden Schwankungen der von der Abtastvorrichtung erfaßten, gemittelten Schwärzungsdichte reichen deshalb in die Größenordnung derjenigen Schwankungen hinein, die aus Unterschieden im Stempelkartenmaterial oder dem Abnutzungsgrad des in der Druckvorrichtung verwendeten
Farbbands od. dgl. resultieren. Des weiteren macht die integrierende Abtastung im bekannten Gerät eine
exakte Positionierung der Stempelkarten vor der Druckvorrichtung allein mit Hilfe der Abtastvorrichtung
unmöglich, so daß stets mechanische Mittel zur exakten Reproduktion der Zeilenabstände der Stempelkarten
erforderlich sind. Zu bemerken ist noch, daß das bekannte Zeitregistriergerät die Zeitinformationen mit
den üblichen, normalen Drucktypen und bis 9,59 in dreistelliger und dann in vierstelliger Form ausdruckt.
Offenbar wegen der integrierenden Abtastung des gesamten von einer Zeitinformation eingenommenen
Feldes ist bei einer Variante dieses bekannten Zeitregistriergeräts vorgesehen, zusätzlich zur eigentlichen
Zeitinformation ein weiteres Symbol (G, K, S) auszudrucken und dieses über eine zweite optische
Abtastvorrichtung abzutasten, um beim abermaligen Einstecken einer bereits bestempelten Stempelkarte
sicherzustellen, daß die nächste Zeitinformation in die nächste leere Zeile ausgedruckt wird. Diese Ausführungsform
eines Zeitregistriergeräts besitzt aber den Nachteil eines erheblichen Aufwands, denn es ist nicht
nur eine zweite optische A.btssiyorrichturi" erforderlich
sondern auch eine kompliziertere Druckvorrichtung, die zusätzlich zu den eigentlichen Zeitinformationen die
weiteren, zur Zeilenfindung erforderlichen Symbole ausdruckt.
Dasselbe gilt für ein bekanntes Gerät zum Einziehen, Beschriften und Auswerfen von Kontokarten (CH-PS
4 96 997), in dem neben der eigentlichen Information unter die Jahreszahl des Buchungsdatums ein besonderes
Zeilenfindungssymbol in Form eines Querstrichs ausgedruckt wird.
Hinzu kommt noch, daß zusätzliche Zeilenfindungssymbole
bei einer späteren Verarbeitung der Informationsträger in Klartext-Lesegeräten unter Umständen
zu Schwierigkeiten führen können.
Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, ein Zeitregistriergerät der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, welches die neuzubedruckende Zeile eines Informationsträgers mit größerer Sicherheit auffindet
als das an erster Stelle erörterte bekannte Zeitregistriergerät. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Druckvorrichtung für die Stundenangabe für einen stets zweistelligen Druck
ausgebildet ist und daß in ar. sich bekannter Weise- die
Abtastvorrichtung auf einen Querstrich gerichtet ist, welcher jedoch integrierter Bestandteil des Ziffernsymbols
der höchstwertigen Stelle der Stundenangabe ist. Die Erfindung macht dabei von dem Umstand
Gebrauch, daß die dann in der höchstwertigen Stelle der
Stundenangabe stets auftretenden Ziffern 0,1 und 2 ohne weiteres in einer Form ausgedruckt werden
können, bei der alle drei Ziffern an derselben Stelle ein
bestimmtes Merkmal aufweisen, nämlich den erwähnten Querstrich. Auf diese Weise läßt sich eine mittelnde und
deshalb unsichere Abtastung vermeiden, obwohl keine zusätzlichen Zeilenfindungssymbole ausgedruckt werden müssen, so daß man mit einer einfachen
Abtastvorrichtung und einer einfachen Druckvorrich tung auskommt, und ein Signal, welches anzeigt, daB die
zuletri bedruckte Zeile ermittelt worden ist, läßt sich so
exakt auslösen, daß der Informationsträger exakt und zeilengenau allein mit Hilfe einer optischen Abtastvorrichtung und beispielsweise einer von dieser gesteuerten
< und als Anschlag dienenden Bremse positioniert werden kann, ohne daß es unbedingt erforderlich ist, die Zeilen,
einer Stempelkarte in einer mechanischen Vorrichtung zu reproduzieren, wie dies bei dem vorstehend
beschriebenen bekannten Zeitregistriergerät durch eine Serie von Anschlägen geschieht, die im Zeilenabstand
untereinander angeordnet sind und von denen jeder durch einen gesonderten Elektromagneten gesteuert
wird.
Zweckmäßigerweise wird man die Druckvorrichtung derart ausbilden, daß die Zeitinformation die Form der
OCR-A-Schrift aufweist, denn diese Schrift eignet sich nicht nur besonders gut für eine maschinelle Auswertung
der Informationsträger, sondern in dieser Schrift besitzen die Ziffern 0,1 und 2 unten an derselben Stelle
einen Querstrich.
Bei den meist beengten Platzverhältnissen in Zeitregistriergeräten empfiehlt es sich, die Abtastvorrichtung
wie bei dem bekannten Zeitregistriergerät mit einer Glasfaseroptik zu versehen, wobei sich eine
besonders genaue Abtastung und damit eine besonders exakte Auslösung des Zeilenfindungssignals erzielen
läßt, wenn die dem Informationsträger zugekehrte Stirnfläche der Glasfaseroptik ungefähr die Abmessungen
des abzutastenden Querstrichs besitzt.
Am einfachsten läßt sich der Zeitinfoi-mationsträger
richtig positionieren, wenn er mit den noch nicht bedruckten Zeilen voran in das Zeitregistriergerät
einführbar und die Abtastvorrichtung in Verschieberichtung des Informationsträgers etwa im Abstand einer
Zeile vor der Druckvorrichtung angeordnet ist. Wenn sich dann der Querstrich der ersten Stelle der zuletzt
ausgedruckten Zeitinformation vor dem wirksamen Bereich der Abtastvorrichtung befindet, liegt die
nächste zu bedruckende Zeile vor dem wirksamen Bereich der Druckvorrichtung, wenn diese sich in ihrer
Druckposition befindet.
Im folgenden wird eine bevorzugte. Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zeitregistriergerats anhand der
Zeichnungen erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine teilweise bedruckte Stempelkarte, wie sie für das in den F i g. 2 bis 4 dargestellte Zeitregistriergerät
verwendet werden kann;
F i g. 2 eine schematische Darstellung der für die Erfindung wesentlichen Teile des Zeitregistriergerats;
F i g. 3 eine Seitenansicht der Druckvorrichtung des Zeitregistriergeräts und
Fig.4 ein Schaltbild eines Teils der Abtastvorrichtung.
Die in Fig. 1 gezeigte Stempelkarte weist sieben (^
Spalten 10 bis 22 auf, von denen jede einem Wochentag
zugeordnet ist. An jedem Tag sollen nun in die jeweilige Spalte diejenigen Tageszeiten eingestempelt werden, an
denen der Mitarbeiter, zu dem diese Stempelkarte gehört, seine Arbeit aufnimmt, bzw. beendet Diese
Zeitinformationen enthalten die Stunde der aufgezeichneten Uhrzeit in der Form 00 bis 23 und hinter einem
Punkt eine Minutenangabe in der Form 00 bis 59. Die F i g. 1 zeigt nun, daß die Zeitinformationen in de/ sog.
OCR-A-Schrift aufgezeichnet worden sind. Bei den Typen dieser Schrift besitzen die Ziffern der jeweils
ersten Stelle der Zeitinformationen ein gemeinsames, gleiches Merkmal: Da in der ersten Stelle der
Stundenaufzeichnung nur die Ziffern 0, 1 und 2 vorkommen können, besteht dieses stets gleiche
Merkmal in einem die Ziffern unten begrenzenden Querstrich 24.
Die Zeilen sind bei 26 gestrichelt angedeutet; sie werden jedoch nicht benötigt, um die Zeitinformationen
untereinander zeilengenau aufzuzeichnen, wie der folgenden Beschreibung noch entnommen werden kann.
Andererseits können die Zeilen auch mit Strichen angedeutet oder eingezeichnet werden, ohne daß dies
die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Konstruktion stört, wenn nämlich bei der im folgenden noch zu
besprechenden Ausführungsform für die Zeilen 26 reflektierende Farben oder solche Farben verwendet
werden, auf die die optische Abtastvorrichtung nicht anspricht.
Die Stempelkarte 32 wird mit einem Kartenschlitten 36 in vertikaler Richtung verschiebbar geführt. Er weist
oben eine Kartenauflage 38 auf, gegen die der untere Rand 32a einer in das Gerät eingeführten Stempelkarte
32 angelegt wird. Der Kartenschlitten 32 wird mit einer unter der Wirkung einer Wickelfeder 42 stehenden
Schnur 40 nach oben gezogen.
Er trägt ferner einen Elektromagneten 58, der als Hubmagnet ausgebildet ist und einen als Riegel 60
dienenden Kern besitzt. Dieser Riegel wird nach links in Richtung auf eine vertikal verschiebbare Zahnstange 46
verschoben, wenn der Stromkreis des Elektromagneten 58 geschlossen wird, und beim Unterbrechen dieses
Stromkreises zieht eine nicht dargestellte Feder den Riegel so weit gemäß F i g. 2 nach rechts zurück, daß er
beim Verschieben des Kartenschlittens 36 die Sägezähne 48 der Zahnstange frei passieren kann.
Eine hinter der Stempelkarte 32 angeordnete, einen Stempelkopf 62 und einen Tastkopf 64 umfassende
Einheit ist im Gerät quer verschiebbar gelagert. Der Stempelkopf kann einen üblichen Aufbau haben und aus
mehreren Zifferrädern zusammengesetzt sein, um die Zeitinformationen auf die Stempelkarte 32 aufzuzeichnen.
Der auf die jeweils erste Stelle der Stundenaufzeichnung gerichtete Tastkopf 64 befindet sich ebenso
wie der Stempelkopf 62 immer vor derjenigen Spalte 10—22 der Stempelkarte (siehe Fig. 1), in die dem
jeweiligen Wochentag entsprechend aufgezeichnet werden soll. Da Aufbau und Steuerung des Stempelkopfs
62 — mit Ausnahme der Querverschiebbarkeit — konventioneller Art sein können, erübrigt sich eine
nähere Beschreibung.
Der Tastkopf 64 ist Teil einer optischen Abtastvorrichtung,
die außerdem eine Lichtquelle 66, einen Fototransistor 68 und eine Glasfaseroptik 70 umfaßt.
Der die Glasfaseroptik bildende Strang endet im Tastkopf 64 mit einer Stirnfläche 72, die die Abmessungen
der abzutastenden Querstriche 24 (siehe Fig. 1) besitzt und demjenigen vertikalen Streifen der jeweiligen
Spalte 10 bis 22 gegenübersteht, in dem die jeweils erste Stelle der Stundenaufzeichnung liegt. Steht nun
dieser Stirnfläche ein Querstrich 24 gegenüber, der eine
Farbe besitzt, die denjenigen Teil des Spektrums der Lichtquelle 66 nicht reflektiert, auf den der Fototransistor
68 anspricht, zeigt die Abtastvorrichtung an, daß ihr eine bedruckte Zeile 26 (siehe Fig. 1) gegenübersteht.
Andere und reflektierende Farben werden von der erfindungsgemäßen Abtastvorrichtung nicht erfaßt, so
daß in solchen Farben Einteilungen der Stempelkarte gedruckt werden können.
Schließlich ist noch ein Endschalter 74 vorgesehen, der mit dem rechten Rand 326 der Stempelkarte 32
zusammenwirkt und geschlossen wird, wenn eine Stempelkarte in das Gerät eingeschoben wird.
Die Fig.2 zeigt schließlich schematisch noch eine Steuerschaltung 76, an die der Elektromagnet 58, die
Lichtquelle 66, der Fototransistor 611 und der Endschalter
74 angeschlossn sind. Die Wirkungsweise wird später noch erläutert werden.
Der Tastkopf 64 ist mit dem Stempelkopf 62 nur in Querrichtung (gem. F i g. 2) gekuppelt und wird bei einer
Querverschiebung des Stempelkopfs von diesem mitgenommen, während er die eigentliche Stempelbewegung
nicht mitmacht.
In Fig.4 ist der Fototransistor 68 als Schalter dargestellt. Reflektiert die der Stirnfläche 72 der
Glasfaseroptik 70 gegenüberliegende Stelle der Stempelkarte 32 das Licht der Lichtquelle 66, so stellt der
Fototransistor 68 einen offenen Schalter dar; wird das Licht der Lichtquelle 66 jedoch zumindest teilweise
absorbiert, insbesondere durch einen Querstrich 24 (siehe Fig. 1), so stellt der Fototransistor einen
geschlossenen Schalter dar, so daß bei geschlossenem Endschalter 74 ein Transistor 100 leitend wird und ein
Relais 102 anzieht und zwei Kontakte 104 und 106 schließt. Über den Kontakt 104 wird der Stromkreis des
Elektromagneten 58 geschlossen, während der Kontakt 106 die Selbsthaltung des Relais 102 bewirkt, wenn der
Fototransistor 68 nicht mehr leitet, wobei die Selbsthaltung so lange andauert, bis der Endschalter 74 beim
Entnehmen der Stempelkarte aus dem Gerät geöffnet wird.
Die Wirkungsweise des Zeitregistriergeräts ist also die folgende:
Beim Einschieben einer Stempelkarte 32 in das erfindungsgemäße Gerät schließt diese Stempelkarte
zunächst den Endschalter 74. Da die Stempelkarte mit ihrem unteren Rand 32a voran in das Gerät
eingeschoben wird, löst der Tastkopf 64 den Elektromagneten 58 aus, sobald er einen Querstrich 24 in der
untersten der schon bedruckten Zeilen 26 erkennt. Es sei dabei vorausgesetzt, daß sich Tastkopf 64 und
Stempelkopf 62 derjenigen der Spalten 10 bis 22 gegenüber befindet, in die dem jeweiligen Wochentag
entsprechend eingestempelt werden soll. Dies wird durch konventionelle Mittel erreicht, auf die hier
deshalb nicht näher eingegangen werden muß.
Der Tastkopf 64 besitzt relativ zum Stempelkopf 62 eine solche Position, daß wenn die Stirnfläche 72 der
Glasfaseroptik 70 den Querstrich 24 in der jeweils zuletzt bedruckten Zeile 26 abtastet, der Stempelkopf 62
ίο in die benachbarte, noch freie Zeile 26 drucken kann.
Zweckmäßigerweise wird man allerdings den Abstand zwischen Stirnfläche 72 der Glasfaseroptik 70 und dem
wirksamen Bereich des Stempelkopfs 62 etwas geringer wählen, damit der Riegel 60 des Elektromagneten 58 vor
Erreichen der waagerechten Flanke 486 desjenigen Sägezahns 48 vorgeschoben wird, welcher der neu zu
bedruckenden Zeile entspricht Um die Reaktionszeit der Abtastvorrichtung nicht zu stark herabdrücken zu
müssen, empfiehlt es sich sogar, den aktivierbaren Anschlag in Form des Riegels 60 auszulösen, sobald er
die vorausgehende Rast in Form der vorausgehenden waagerechten Flanke 486 passiert hat.
Der Abstand der waagerechten Flanken 486 der Zahnstange 46 ist also gleich dem Zeilenabstand in der
Stempelkarte.
Hat nun die Stempelkarte eine Position erreicht, in der sich ihre oberste, noch nicht bedruckte Zeile 26 dem
wirksamen Bereich des Stempelkopfs 62 gegenüber befindet, wird die Zahnstange 46 infolge des vorgeschobenen
Riegels 60 bei einer weiteren Abwärtsbewegung der Stempelkarte 32 mitgenommen. Die weitere
Verschiebung der Stempelkarte nach unten wird allerdings durch den Mikroschalter 56 und ggf. durch
einen nicht dargestellten Anschlag für die Zahnstange 46 begrenzt. Dabei wird jedoch der Mikroschalter 56
geschaltet und löst den Stempelvorgang aus.
Beim Herausziehen der Stempelkarte 32 aus dem Gerät bleibt der Kartenschlitten 36 zunächst so lange in
der zuletzt eingenommenen Aufzeichnungsstellung stehen, bis der Endschalter 74 den Selbsthaltekreis für
den Elektromagneten 58 unterbricht; Voraussetzung hierfür ist natürlich, daß die Kraft mit der der Riegel 6C
durch den Elektromagneten 58 gemäß F i g. 2 nach link« gedruckt wird, zusammen mit den Schrägen 48i
verhindert daß das Federhaus 44 den Kartenschlitten 3f nach oben ziehen kann. Nach dem Entnehmen dei
Stempelkarte und dem öffnen des Endschalters 74 fähr
dann der Kartenschlitten 36 in seine obere Ausgangs stellung zurück.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Zeitregistriergerät zum spalten weisen Aufzeichnen von jeweils eine Stundenangabe enthaltenden Zeitinformationen mittels einer zeitgesteuerten
Druckvorrichtung auf einem Informationsträger, insbesondere einer Stempelkarte, wobei Druckvorrichtung und Informationsträger relativ zueinander
verschiebbar sind, mit einer Einrichtung zur Verhinderung des Überdrucken einer Zeitinformation, die einen die Aufzeichnungsstellungen des
Informationsträgers relativ zur Druckvorrichtung bestimmenden, aktivierbaren Anschlag und eine
relativ zur Druckvorrichtung unverschiebbare, diesen Anschlag elektrisch steuernde, optische Abstastvorrichtung aufweist, die auf die aufgezeichneten
Zeitinformationen gerichtet ist und beim Vorhandensein einer Zeitinformation anspricht, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung (62) für die Stundenangabe für einen stets zweistelligen
Druck ausgebildet ist und daß in an sich bekannter Weise die Abtastvorrichtung auf einen
Querstrich (24) gerichtet ist, welcher jedoch integrierter Bestandteil des Ziffernsymbols der
höchstwertigen Stelle der Stundenangabe ist.
2. Zeitregistriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung (62)
derart ausgebildet ist daß die Zeitinformation die Form der OCR-A-Schrift aufweist.
3. Zeitregistriergerät nach Anspruch 1 oder 2, dessen Abtastvorrichtung eine Glasfaseroptik besitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß die dem Informationsträger (32) zugekehrte Stirnfläche (72) der
Glasfaseroptik (70) die Abmessungen des abzutastenden Querstrichs (24) besitzt.
4. Zeitegistriergerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Informationsträger (32) mit den noch nicht bedruckten Zeilen (26) voran in das Zeitregistriergerät
cinführbar und die Abtastvorrichtung (64) in Verschieberichtung des Informationsträgers
etwa im Abstand einer Zeile vor der Druckvorrichtung (62) angeordnet ist.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHV | Refusal |