DE2345753A1 - Oxid-varistor - Google Patents
Oxid-varistorInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C7/00—Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
- H01C7/10—Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
- H01C7/105—Varistor cores
- H01C7/108—Metal oxide
- H01C7/112—ZnO type
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Description
lokyo Shibaura Electric Co.Ltd. 235/65
Oxid-Varistor
Sie Erfindung betrifft einen Varistor aus einem oxidisohen Halble iter-Material.
Varistoren sind Schaltelemente mit einer nichtlinearen
Spannungs-Stromstärke-Kennlinie. Ihr Widerstand nimmt
mit ansteigender Spannung soharf ab , so daß sich ein in entsprechendem
Ausmaß erhöhter Stromfluß durch den Varistor hinduroh einstellt. Zufolge dieser Eigenschaft werden Varistoren
in der Praxis in großem Umfang als Widerstandselement zur
Vernichtung von abnorm hohen Spannungen oder zur. Stabilisierung Ton Spannungen eingesetzt.
Die SpannungB-Stromstärke-Kennlinie Ton Varistoren
JUB4B.12/.QB&&-.
läßt sloh näherungsweise duroh die Gleiohung
τ - ϊνϊ*
I = (^)
ausdrücken. Darin sind I der Stromfluß durch den Varistor,
V die Spannung über dem Varistor, C eine Konstante und <*. j
der sogenannte nicht-lineare Spannungskoeffizient. Somit läßt j
sioh die Charakteristik eines Varistors kennzeichnen durch, die
Werte für O und <*· bzw. durch die Werte für entsprechende
andere Konstanten, die sioh aus G oder OC ableiten lassen. Sa
die genaue Bestimmung der Konstanten C außerordentlich schwierig ist, wird C zweckmäßig substituiert durch die Angabe der
Spannung Vc (in Volt) bei einer bestimmten Stromstärke ο (in Milliampere). Somit werden in der Praxis zur Kennzeichnung der
Charakteristik eines Varistors normalerweise die Werte für Vo
und für den nicht-linearen Spannungskoeffizienten ot- angegeben.
Die in der Praxis bekanntesten Varistoren sind auf der Basis von SiC aufgebaut, also auf der Basis eines nichtoxidischen
Halbleiter-Materials. Bei diesen SiC-Varistoren
liegt der nioht-lineare Spannungskoeffizient Ct bei Werten von
etwa 3 bis 7 . Grundsätzlich soll der ot-Wert für Varistoren
so groß wie möglich sein, wobei Werte von 3 bis 7 im Bereich dessen liegen, was bislang für möglich gehalten wurde. Pur
viele Anwendungsfälle reiohen diese Werte aber nicht aus.
Zener-Diodeη haben demgegenüber im allgemeinen
einen höheren nioht-lineareη Spannungskoeffizient. Jedooh sind
Zener-Diodeη sehr teuer, und außerdem liegt ihre Betriebs-
409812/Ö9S9
spannung unterhalb von maximal 200 Volt, so daß sie bei elektronischen
Vorrichtungen, die bei höheren Betriebsspannungen arbeiten, nicht eingesetzt werden können. Weiterhin ergeben
sich bei Zener-Dioden auch noch andere praktische Probleme, und zwar deshalb, weil bei ihnen die Temperaturabhängigkeit
der Anspreoh-Spannung größer und die Widerstandsfähigkeit
gegen Stoßströme geringer ist.
Ein großes Anwendungsgebiet für Varistoren sind
Schaltungen mit Halbleitern (integrierte Schaltungen , Transistoren
usw.), die als Folge des bemerkenswerten Fortschritts
der elektronischen Technik in der jüngeren Zeit in zunehmendem Umfang eingesetzt werden. Diesen Halbleiter-Schaltungen ist
gemeinsam, daß sie abnorme Spannungen nur sehr schlecht vertragen
können und deshalb dagegen gesohützt werden müssen. Man
hat dazu bereits mit Hilfe von SiO-Varistoren Überspannungsableiter, Stoßspannungs- bzw. Wanderwellen-Absorber und ähnliohe
Schaltelemente entwickelt, die jedoch wegen der verwendeten SiC-Varistoren nur eine sehr geringe Anspreohgeschwindigkeit
gegenüber Impulsen haben und deshalb die Halbleiter-Schaltungen j
ι nur unvollständig gegen Spannungsstöße oder Wanderwellen I
schützen können.
Ein anderes Einsatzgebiet sind Zündanlagen und ent- j
sprechende Umlauf-Gerate , die durch die moderene Entwicklung j
der Unterbreoher-Teohnik wesentlich verbessert worden sind.
Seit es die Vakuum-Unterbrecher gibt, bildet der sogenannte
nAn-Aus-Spannungsstoß" infolge der Stromunterdrüokung ein
Problem. Zum Sohutz gegen diesen An-Aus-Spannungsstoß wurden
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bislang lonen-Überspannungsableiter oder Kondensatoren verwendet.
Mit einem Ionen-Überspannungsableiter können abnormale
Spannungen infolge einer normalen Stromunterdrüokung absorbiert werden, jedoch ergeben sioh Schwierigkeiten beim Ansprechen
auf Impulse in der Größenordnung von MHz in Strom-ins tab ilen Bereichen und auf Impulse, die bei der Wiederzündung entstehen.
Bei Kondensatoren ist der hohe Preis ein Nachteil sowie auch die Schwierigkeit der Einstellung der Kapazität. Infolgedessen
besteht auch auf diesem Gebiet ein großer Bedarf für einen einfachen, billigen Varistor mit ausgezeichneten Varistor-Eigensοhaften.
Es sind bereits Varistoren aus einem oxidisohen Halbleiter-Material mit einem Gehalt an ZnO und an weiteren
Oxiden bekannt geworden. So beschreibt die US-PS 3 632 529
einen spannungsabhängigen Widerstand in Form einer keramischen Masse, die im wesentlichen aus ZnO mit einem Zusatz von 0,05
bis 10,0 Mol# SrO besteht und als Additiv 0,05 bis 8 Mol# Bi3O5,
PbO, OaO oder CoO enthält. Diese keramische Masse besitzt'
einen nicht-linearen Spannungskoeffizienten in der Größenordnung
von 10 . Dieser Wert ist zwar etwas besser als der Wert für einen SiO-Varistor, er entspricht aber noch nicht den praktischen
Anforderungen.
Die US-PS 3 663 458 beschreibt einen nicht-linearen Widerstand in Form eines Sinterkörpers, weloher die Zusammensetzung
80,0 bis 99,0 Mol% ZnO, 0,05 bis 10 MoljS Bi3O5 sowie
0,05 bis 10 Mo1$ mindestens eines der Oxide CoO, MnO2,
j Sb2O5, OJiO2, B2O5, Al2O5, SnO2, BaO, NiO, MoO5, Ta3O5, Fe
j und Cr3O5 besitzt. Bei diesem Varistor ist es unmöglich,
\
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in der Praxis eine vorbestimmte Ieistungsfähigkeit einzustellen,
und außerdem zeigt der Varistor auch eine verhältnismäßig starke Änderung seiner Kenndaten, wenn er in einem Belastungsdauertest
mit Strom versorgt wird.
Mit der Erfindung soll nunmehr ein hochleistungsfähiger Varistor geschaffen werden, der einen großen, über
30 liegenden nioht-linearen Spannungskoeffizienten ÖL besitzt,
und der eine geringere Varistor-Spannung , eine geringere Temperaturabhängigkeit
, eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen
Stoßströme und eine bessere Alterungsbeständigkeit zeigt als
alle bisher bekannten Varistoren.
Dieses Ziel wird, ausgehend von einem Oxid-Varistor mit einem Gehalt an ZnO und weiteren Oxiden, erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß der Varistor aus einem Grundmaterial de r Zusamme nse t zung
29 - 85 Mol# ZnO
70 - 14 Mol# Me1O2 und
1-20 Mol# Sb0O,
C P »
gebildet ist und daß dem Grundmaterial 1-20 Gew.# an Bi9O,
TT
und 0,5 - 10 Gew.56 an Me« 0, als Additive zugesetzt sind,
I
wobei Me O9 eines oder mehrere der Oxide TiO9, SnO9 und ZrO9
wobei Me O9 eines oder mehrere der Oxide TiO9, SnO9 und ZrO9
TT CC
C
bedeutet und Me2 O5 eines oder mehrere der Oxide Ee2O5,
und Co2O5, und wobei die Gewichtsprozente auf das Gewicht
des Grundmaterials bezogen sind.
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Ι Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile ergeben
sioh aus; der naohfolgenden Erläuterung einer Reihe von Ausführungsbe!spielen
der Erfindung sowie aus den Zeichnungen, in denen darstellen:
Pig. 1 grafisch die Abhängigkeit des spezi-
fisohen Widerstandes von der Zusammensetzung des Grundmaterials, wobei der
Gehalt an Sb2O5 geändert und das Molverhältnis
von Mb Og zu ZnO konstant gehalten ist,
Pig. 2 grafisch die Abhängigkeit des Wider
standes von der Zusammensetzung des
Grundmaterials, wobei der Gehalt an Sb«O,
konstant und das Molverhältnis Me Og
zu ZnO (mit SnO2 als Beispiel) variiert
ist,
Pig. 3A - 60 grafisch die Beziehungen zwischen dem Gehalt an Bi3O5 und dem nicht-linearen
Spannungskoeffizienten et für das vollständige
System Me1O2-ZnO-Sb2O5-Bi2O5-MeI1O5
, wobei jeweils Me2 1O5 als
Parameter verwendet ist.
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Zweokmäßig werden zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Varistors zunächst die für die gewünschte Zusammensetzung erforderlichen Oxide ausgewogen, wobei anstelle der
Oxide auch von einer entsprechenden Menge an solchen anderen Metallverbindungen ausgegangen werden kann, die "bei Erhitzung
in die Oxide umgewandelt werden, wie beispielsweise die
Hydroxide, Karbonate und Oxalate der betreffenden Metalle. Die Ausgangsmaterialien werden zunächst in einer Kugelmühle
miteinander vermischt, so-"darm bei einer relativ niedrigen j
Temperatur von z.B. 600 - 900 0C vorgesintert und anschließend,
zweckmäßig wieder in einer Kugelmühle, zu einem extrem feinen Pulver zerkleinert. Dieses Pulver wird, mit einem Binder, beispielsweise
mit Polyvinylalkohol , vermischt , und die so erhaltene Masse wird dann durch Pressen mit einem Druck von etwa
100 - 1000 kg/cm in die gewünschte Formgebung gebraoht und anschließend in einer Luftatmosphäre bei einer Temperatur von
etwa 1000 - 1300 0O gesintert, wobei die maximale Sintertemperatur
im allgemeinen etwa 1 - 6 Std. lang aufrechterhalten
wird. Die durch das Pressen erzeugte Formgebung kann beispiels- \
weise die Form kleiner Scheiben vom etwa 20 mm Durchmesser j
und etwa 1 mm Stärke sein .Nach der Sinterung werden an diese |
Scheibe Elektroden angebacken, worauf der Varistor fertig ist.
Die Gründe für die Beschränkung der Zusammensetzung
der erfindungsgemäßen Varistoren auf die weiter vorn genannten Werte lassen sich am besten anhand der Zeichnungen erläutern.
Es seien dabei zunächst anhand der Fig. 1 und 2 die Änderung
des spezifischen Widerstandes mit der Zusammensetzung des Grundmaterials, d.h. des Systems ZnO-Ke O2-Sb2O.* betrachtet,
wobei Ms1O2 für TiO2, SnO2 und ZrOg, entweder allein oder in
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Mischung miteinander, steht.
Der Gehalt an St2O5 soll zwischen 1 und 20
betragen. lter Pig. 1 liegen Varistoren zugrunde, bei denen das Molverhältnis von Me1O2 zu ZnO auf 1:2 fixiert ist,während
der Gehalt an Sb2O, entsprechend variiert wurde. Es ist zu
j erkennen, daß bei einem Gehalt an Sb2O^ von mehr als 1
der Widerstandswert ausreichend gering wird, so daß Varistoren ' mit einem Gehalt von mehr als 1 MoI^ Sb9O,, für eine praktische
j Verwendung in Frage kommen. Allerdings steigt der Widerstand
mit steigendem Gehalt an Sb2O, schließlich wieder an und wird
bei einem Gehalt von mehr als 20 Mo 1% Sb9O., für praktische
Zweoke wieder zu groß. Aber selbst wenn der Widerstandswert bei
j einem Gehalt von mehr als 20 MoIfS Sb2O, nooh ausreichend sein
! sollte, ergeben sich dann Probleme bei der Sinterung, weil dann ; die Sinterkörper so porös werden, daß kein brauchbarer Varistor
entsteht. Bevorzugt liegt der Bereich für den Gehalt an 0~ zwischen 5 und 15
Der Gehalt an Me1O2 soll 70-14 Mol# und der Gehalt
an ZnO soll 29 - 85 Mol# betragen. In Fig. 2 sind die Ergebnisse
von Untersuchungen solcher Grundmaterialien niedergelegt, bei
denen der Gehalt an Sb9O- auf 6 Mol# festgelegt wurde, während
I
das Molverhältnis von Me(O2 zu ZnO entsprechend geändert j
das Molverhältnis von Me(O2 zu ZnO entsprechend geändert j
wurde. Es.ist zu erkennen, daß bei einem Gehalt an Ms O2 '
außerhalb/des Bereiches von 70 - 14 Mol% (entsprechend einem |
Gehalt an ZnO außerhalb des Bereiches von 29 - 85 Mol#) der j
Widerstandswert stark ansteigt und das Produkt damit für eine j
praktische Verwendung als Varistor ungeeignet wird. Dabei ergibt!
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unabhängig davon, ob Mb1O2 durch TiOg, SnOg oder ZrO2 ersetzt
wird, jeweils der gleiche Trend.
Wenn ein Varistor mit einem relativ hohen niohtlinearen Spannungskoeffizienten gewünscht wird, liegt der Gehalt
an JiIe On vorzugsweise im Bereich von 60 - 30 Mo 1$ und der Gehalt
an ZnO im Bereich von 35 - 57 Mol#. Wenn dagegen ein Varistor
mit eiBBr relativ geringen Varistor-Spannung gewünscht wird,
liegt der Gehalt an Me O2 vorzugsweise im Bereich von.14 - 20
oder um 70 Mo 1# herum, während dann der Gehalt an ZnO
66 - 85 Mol# "beträgt oder um 30 Mol# herum liegt.
Der ©rfiaäungsgejuäße. Varistor enthält als Additive
zum Me Og-ZnO-SbgO^-Grundsystem noch Zusätze von 1-20 Gew.#
Bi2O3 und 0,5 - 10 Gew.# Me^1O3 , wobei Me2 01O3 für Ik3O3,
Or2O3, Mn2O3 und Go2O3', jeweils entweder allein oder in Misohung
miteinander, steht.
Die Gründe für eine Begrenzung des Gehaltes an
Additiven auf diese vorgenannten Werte lassen sich anhand der Figuren 3A - 60 erkennen. Die in den Fig. 3A - 60 niedergelegten
TJntersuohungsergebnisse sind gewonnen an Varistoren,
deren Grundmaterial die konstante Zusammensetzung 30 Mo 1$
Me O2, 60 Mol# ZnO und 10 Mol# Sb3O3 besitzt,wobei diesem Grundmaterial
unterschiedliche Mengen an den Additiven zugesetzt wurden. Pur die sioh dabei ergebenden Varistoren wurde der
nicht-lineare Spannungskoeffizient öl gemessen, und die Darstellung
der Figuren wurde so gewählt, daß der o(.-Wert in Abhängigkeit
von dem Gehalt an Bi3O3 aufgetragen wurde, während
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der Gehalt an Meί O7 als Kurven-Parameter benutzt wurde. '
In den Fig. 3A - 60 bedeuten dabei alle mit dem Zusatz "A" ■
bezeichneten Figuren den Fall Me = Ti , alle mit dem Zusatz
"B" bezeichneten Figuren den Fall Me = Sn und alle mit dem '
I '
Zusatz "C" bezeichneten Figuren den Fall Me = Zr. Weiterhin j
beziehen sich die Fig. 3A - 30 auf Me11 = Fe, die Figuren !
4A - 40 auf Me11 = Or, die Fig. 5A - 50 auf Me11 = Mn und die :
Figuren 6A - 60 auf Me11 = Co. j
Aus den Fig. 3A - 60 ist zu erkennen, daß außerhalb i
des .zulässigen Bereiches für den Gehalt an den Additiven j
Bi2O5 und Me« 0« der nioht-lineare Spannungskoeffizient durchweg
unter den angestrebten Wert von etwa 30 absinkt und damit
für die Zwecke der Erfindung zu klein wird,Aber selbst wenn
für die Zwecke der Erfindung zu klein wird,Aber selbst wenn
außerhalb des zulässigen Sereiches für den Gehalt an den ]
Additiven der nicht-lineare Spannungskoeffizient noch über l
30 liegen sollte, ergibt sich dennoch kein brauchbarer Varistor, weil dann die Varistor-Spannung etwa 1,5-2 Mal größer
als innerhalb des zulässigen Bereiches und damit zu groß ist. :
Auf jeden Fall führen also Varistoren , bei denen der Gehalt j
an Additiven außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, zu i
Schwierigkeiten bei der praktischen Verwendung. ;
Weiterhin wurde gefunden, daß sich die Spannungs- i
Stromstärke-Kennlinie der erfindungsgemäßen Oxid-Varistoren
mit Änderungen der Zusammensetzung in keiner Weise ändert,
vorausgesetzt, daß die einzelnen Bestandteile in den erfindungsgemäß vorgeschriebenen Mengenanteilen vorhanden waren. Auch
die Elektrode brachte diesbezüglich keinen Einfluß, sie konnte
aus Silber oder einer Indium-Gallium-Legierung oder auch aus
einem anderen Material bestehen.
mit Änderungen der Zusammensetzung in keiner Weise ändert,
vorausgesetzt, daß die einzelnen Bestandteile in den erfindungsgemäß vorgeschriebenen Mengenanteilen vorhanden waren. Auch
die Elektrode brachte diesbezüglich keinen Einfluß, sie konnte
aus Silber oder einer Indium-Gallium-Legierung oder auch aus
einem anderen Material bestehen.
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Der erfindungsgemäß zusammengesetzte Varistor hat aber nicht nur den Vorteil, daß der nicht-lineare Spannungskoeffizient OC oberhalb von etwa 50 liegt, sondern auch noch
weitere beachtliche Vorteile, indem sich die Varistor-Spannung nur sehr geringfügig mit der Temperatur und mit der Zeit ändert,
und indem die Widerstandsfähigkeit gegen hohe Stoßströme
sehr gut ist. Damit führt die erfindungsgemäße Zusammensetzung
zu Varistoren von sehr hoher leistungsfähigkeit.Diese Varistoren
sind bestens geeignet für Überspannungsableiter ,für Spannungsstoß-Unterdrücker bei Vakuum-Unterbrechern usw., für den Schutz
von Haohriohtengeräten und anderen, mit Halbleitern bestückten
Schaltungen gegen Spannungsstöße und Wanderwellen sowie für die Unterdrückung von abnormen Spannungen wie sie z.B. bei
Mikrowellenofen vorkommen können. Im übrigen können die erfindungsgemäß
zusammengesetzten Varistoren auch sehr einfach und billig hergestellt "werden, da die Ausgangsmaterialien
durchweg preisgünstig zur Verfügung stehen.
Nachfolgend werden nun eine Reihe von zahlenmäßigen
Ausführungsbeispielen der Erfindung erläutert, und zwar anhand
der beigefügten Tabellen.
Es wurden insgesamt 147 Proben mit unterschiedlicher, teils im Rahmen und teils" außerhalb der Erfindung liegender
Zusammensetzung hergestellt. Dazu wurden die jeweils erforderlichen
Mengen an den Oxiden (bzw. an den Stoffen, die beim Erhitzen in die Oxide übergehen) genau ausgewogen, und zwar derart,
daß sich ein Grundsystem der Zusammensetzung
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75-9 Mol% Me1O2
24 - 90 Mol$ ZnO und
24 - 90 Mol$ ZnO und
1 - 22 Mol# Sb2O5
ergab, wobei die Summe an Me O2 , ZnO und Sb3O5 sich jeweils
zu 100 Mol$ addierte. Diesem Grundsystem wurde noch 0,5 - 25
Gew# an Bi2O5 und 0,3 - 12 Gew# an Me2 O5 (die Gewichtsprozente
jeweils bezogen auf das Gewicht des Grundmaterials)
beigemischt. Sofern sich dabei Zusammensetzungen im Bereich
der Erfindung ergaben, sind die betreffenden Proben in den beigefügten Tabellen ledig'lioh mit ihrer Nummer bezeichnet,
während im Fall einer Zusammensetzung außerhalb des Rahmens
der Erfindung "bei den betreffenden Proben nooh der zusätzliche
Hinweis "Vergleich" in den Tabellen erscheint.
Die Ausgangsmaterialien wurden sorgfältig in einer Kugelmühle gemischt ,bei 800 0O eine Std. lang vorgesintert
and dann erneut in einer Kugelmühle fein zerkleinert. Das dabei
erhaltene Pulver wurde mit einem Polyvinylalkoho!-Binder
vermischt, durch Pressen mit 1000 kg/cm in die Form kleiner Scheiben gebracht und dann bei einer Temperatur von 1100 1300
0C fertig gesintert, wobei die Sintertemperatur zwei Std.
lang aufrechterhalten wurde.
Die Scheiben hatten einen Durchmesser von 20 mm und
eine Stärke von 1 mm. An ihnen wurden in üblicher Weise Silberelektroden angebacken. Diese Silberelektroden lassen sich aus
Ag oder aus Ag2O erzeugen, da nach dem Backprozeß auch Ag2O
in metallisches Silber umgewandelt wird. Da die gesinterte
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Masse bei den Temperaturen des Backprozesses noch sehr stabil :
ist, kann das Anbacken der Elektroden innerhalb eines weiten Temperaturbereiches von etwa 400 0C - 800 0C durchgeführt werden.
Pur die solcher Art hergestellten Proben wurden die \
Kenndaten, nämlich die Varistor -Spannung Vc bei Zimmertemperatur und der nicht-lineare Spannungskoeffizient crt , mit
üblichen Meßmethoden ermittelt. Die Ergebnisse dieser Unter- : suchungen sowie die Zusammensetzung der zugehörigen Proben I
sind in den Tabellen I - III niedergelegt, wobei sich die ; Tabelle I auf Me1 = Ti, die Tabelle II auf Me1 = Sn und die i
! Tabelle III auf Me1 = Zr bezieht. - j
■ ι
; Es ist aus den Tabellen I - III zu erkennen, daß i
diejenigen Varistoren, bei denen das Grundsystem die Zusammen- j Setzung 60 - 30 Mol# Me1O2, 35 - 57 Mol# ZnO und 5-15 Mol# j
Sb0O, besitzt und bei denen auch die Additive in der er- !
ά ->
"ι
findungsgemäß vorgesehenen Menge vorhanden sind, einen nicht- !
linearen Spannungskoeffizienten von extrem hohen Wert aufweisen.!
Weiterhin haben diejenigen Varistoren, bei denen das Grundsystem; die Zusammensetzung 14-20 Mo1$ oder auch um 70 Mo1$ Me O9,
64 - 85 Mo 1$ oder auch um 30 Mo1$ ZnO und 1-20 Mo1$ Sb3O5
besitzt und bei denen die Additive in der erfindungsgemäß
vorgesehenen Menge vorhanden sind, eine ganze besonders niedrige Varistor-Spannung.
Für einige der Proben gemäß Tabelle I - III wurde
noch die Temperaturabhängigkeit der Varistor-Spannung Vo sowie
die Widerstandsfähigkeit gegen den Stoßstrom bei einem Stromimpuls
von 8 χ 20/us gemessen. Die Ergebnisse dieser Messungen
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sowie auch, der zugehörige, schon in den Tabellen I - III
enthaltene (X.-Wert sind in der Tabelle IV niedergelegt.
Es ist zu erkennen, daß der Temperaturkoeffizient der Varistor-Spannung
bei den erfindungsgemäßen Varistoren bei etwa
-0,003$/°C liegt. Dieser Wert ist um Größenordnungen kleiner
als der entsprechende Wert für einen üblichen SiC-Varistor ; (-O,1$/°C) und für eine Zener-Diode (-O,1$/°O). Außerdem ist
; erkennbar, daß die Widerstandsfähigkeit gegen einen Stoßstrom
• bei den erfindungsgemäßen Varistoren bei mehr als 3000 A/om
, liegt , was im Vergleich zu einem üblichen ZnO-Varistor
(2000 A/cm ) und zu einer Zener-Diode (20 A/cm ) als ausgezeichnet
bezeichnet werden muß.
ι ' Auch bei einigen Varistoren außerhalb des Rahmens
■ der Erfindung, z.B. bei den Proben ITr. 13 , 26, 62, 75 , 111
j usw., liegt der nicht-lineare Spannungskoeffizient Ot oberhalb
von 30 ,so daß sie in diesem Punkt durohaus das Ziel der Erfindung erreichen. Dagegen erreichen die außerhalb des
Rahmens der Erfindung liegenden Varistoren nicht das Ziel der Erfindung bei der Temperaturabhängigkeit der Varistor-Spannung
und bei der Widerstandsfähigkeit gegen Stoßstrom.
Einige weitere Proben an erfindungsgemäß zusammengesetzten
Varistoren wurden in einem Belastungsdauertest mit
einer elektrischen Leistung von 1 Watt belastet, und zwar 500 Std. lang bei 70 0C. Danach wurde die Änderung des nichtlinearen Spannungskoeffizienten Ot , also die Alte rungs ' beständigkeit
des Varistors , bestimmt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind in der Tabelle V niedergelegt, und zwar
im Vergleich zu den spannungsabhängigen Widerständen gemäß der US-PS 3 663 458, wie sie dort in der Tabelle 12 angegeben
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sind. Es ist zu erkennen, daß die Varistoren gemäß der Erfindung sich, "bei Belastung mit der Zeit nur sehr geringfügig
ändern. .
Es ist nicht erforderlich, "bei dem Grundmaterial für die Komponente Me jeweils eines der Elemente Ti, Sn oder
Zr zu verwenden. Gleichermaßen gute Ergebnisse werden auch
dann erzielt, wenn die Elemente Ti, Sn und Zr in Mischung miteinander
die Komponenten Me "bilden. Das gleiohe gilt sinngemäß
auch für die Komponente Me ·
-Patentansprüche-
KBEM 409812/0969
| Tabelle I | Grundmaterial (Mol %) |
ZnO | Sb2O3 | Additiv (Gew.Jfc) | 1 Mexx o0«» 3 λ 3 |
Vc | Λ» |
| TiO | 29 | 1 | Bi2O | (Volt) | \Α | ||
| Vergleich ι | 70 | η | Il - | 1 | Me=Fe 0.6 | 306 | 11.0 |
| ; . ■ 2 | Il | H | η | η | Me=Cr Η | 143 | 34.1 |
| 3 | Il | η | Il | Il | Me=Mn " | 131 | 32.8 |
| 4 | Il | If | Il | η | Me=Co Μ | 138 | 33.6 |
| ■' ' l 5 | Il | 35 | 5 | η | 148 | 34.7 | |
| Vergleich 6 | 60 | It | N | 5 | Me=Fe 2.0 | 557 | 25.4 |
| 7 | N | η | Π | N | Me=Cr " | 286 | 73.2 |
| 8 | Π | η | η | M | Me=Mn " | 274 | 72.1 |
| 9 | η | N | η | If | Me=Co " | 280 | 72.5 |
| 10 | H | η | η | η | Me=Fe 1.0 | 293 | 74.0 |
| 11 | η | H | If | N | Me=Mn " Me=Co " |
295 | 74.6 |
| 12 | η | 42 | 8 | Il | 297 | 74.8 | |
| Vergleich 13 | 50 | It | η | 7 | Me=Fe 4.0 | 726 | 41.4 |
| 14 | η | Il | N | - | Me=Cr " | 425 | 97.5 |
| 15 | If | If | M | .η | Me=Mn " | 414 | 96.3 |
| 16 | η | η | η | η | Me=Co " | 420 | 96.9 |
| 17 | η | Il | η | η | Me=Fe 1.0 Me=Cr " Me=Mn " Me=Co Η |
433 | 98.6 |
| 18 | If | 50 | 10 | H | 438 | 99.0 | |
| Vergleich 19 | 40 | η | η | 9.5 | Me=Fe 4.8 | 776 | 45.8 |
| 20 | Il | η | Il | If | Me=Cr " | 461 | 111.3 |
| 21 | H | If | η | It | Me=Mn " | 452 | 110.0 |
| 22 | If | If | η | n | Me=Co " | 458 | 111.1 |
|
23
j |
η | •ι | 474 | 115.4 |
409812/0969
| 24 | H | η |
mm
N |
V |
J -
η |
Me=Pe Me=Cr Me=Mn |
1.6 H η |
479 | 116 | .2 | |
| 25 | M | ti | H | η | Me=Cr Me=Mn Me=Co |
1.6
η Il |
470 | 114 | .6 | ||
| Vergleich | 26 | 30 | 57 | 13 | 12 | 661 | 36. | 2 | |||
| 27 | N | If | H | • | N | Me=Pe | 6.0 | 362 | 79. | 8 | |
| 28 | N | η | Il | If | Me=Cr | Il | 353 | 78. | 1 | ||
| 29 | η | M | N | ti | Me=Mn | If | 360 | 78. | 5 | ||
| 30 | H | H | H | H | Me=Co | η | 384 | 80. | 4 | ||
| Vergleich | 31 | 20 | 64 | 16 | 14 | 542 | 24. | 4 | |||
| 32 | H | η | H | Il | Me=Fe | 8.0 | 273 | 60. | 1 | ||
| 33 | Π | N | η | η | Me=Cr | H | 260 | 58. | 8 | ||
| 34 | H | η | M | H | Me=Mn | η | 267 | 58. | 2 | ||
| 35 | Il | H | N | H | Me=Co | η | 282 | 61. | 3 | ||
| 36 | N | N | N | H | Me-Pe Me=Cr Me=Mn Me=Co |
2.0
•ι η π |
284 | 61. | 6 | ||
| vergleich | 37 | 14 | 66 | 20 | 20 | 315 | 11. | 5 | |||
| 38 | N | Il | η | N | Me=Fe | 10.0 | 163 | 36. | 0 | ||
| 39 | N | H | η | H | Me=Cr | H | 151 | 35. | 2 | ||
| 40 | H | η | Il | Me=Mn | Il | 148 | 34. | 6 | |||
| 41 | H | H | H | Il | Me=Co | H | 170 | 37. | 3 | ||
| vergleich | 42 | 14 | 85 | 1 | 20 | 291 | 10. | 8 | |||
| 43 | H | H | H | H | Me=Fe | 0.5 | 125 | 32. | 7 | ||
| 44 | H | M | η |
η
1 |
Me=Cr | N | 117 | 31. | 9 | ||
| 45 | η | η | H | η | Me=Mn | η | 120 | 32. | 2 | ||
| 46 | M | H | η | Il | Me=Co | η | 132 | 33. | 6 | ||
| Vergleich | 47 | 75 | 24 | 1 | 25 | Me=Fe | 0.3 | 293 | 16. | 9 | |
| /ergleioh | 48 | 9 | 90 | 1 | 0.5 | Me=Cr | 12.0 | 258 | 14. | 0 | |
| Vergleich | 49 | 48 | 30 | 22 | 6 | Me=Mn | 4.0 | 327 | 21. | 1 |
409812/0969
| Tabelle II | Grundmaterial (Mol %) |
ZnO | Sb2O3 | Additiv (Gew.#) | ΜβΑΧ 203 | Vc | α· |
| Vergleich 50 | SnO2 | 29 | 1 | Bi2O3 | (VoItJ | ||
| 51 | 70 | η | η | 1 | Me=Fe 0.6 | 309 | 11.2 |
| 52 | H | η | N | η | Me=Cr Η | 130 | 31.5 |
| 53 | η | η | Il | η | Me=Mn " | 136 | 32.4 |
| 54 | n | η | η | Il | Me=Co " | 142 | 33.1 |
| Vergleich 55 | η | 35 | 5 | η | 147 | 33.8 | |
| 56 | 60 | η | Il | 5 | Me=Fe 2.0 | 568 | 25.9 |
| 57 | η | Il | H | η | Me=Cr Μ | 281 | 72.5 |
| 58 | η | η | H | η | Me=Mn " | 286 | 73.0 |
| ; 59 | π | Il | It | η | Me=Co " | 295 | 74.2 |
| / 60 | η | η | η | H | Me=Fe 1.0 Me=Cr " |
299 | 75.3 |
| 61 | η | η | It | N |
Me=Mn w
Me=Co " |
302 | 75.6 |
| Vergleich 62 | η | 42 | 8 | H | 304 | 75.8 | |
| 63 | 50 | Il | π | 7 | Me=Fe 4.0 | 735 | 42.5 |
| 64 | η | It | Il | N | Me=Cr " | 407 | 95.2 |
| 65 | η | Il | Il | Il | Me=Mn " | 415 | 96.0 |
| 66 | η | η | Il | Il | Me=Co " | 420 | 96.3 |
| 67 | n | Il | η | Il | Me=Fe 1.0 Me=Cr " Me=Mn " Me=Co " |
426 | 97.7 |
| Vergleich 68 69 |
H |
50
Il |
10
Il |
Il | Me=Fe 4.8 | 431 | 98.4 |
| 70 |
40
η |
Il | Il |
9.5
Il |
Me=Cr " |
783
446 |
47.2
107.5 |
| 71 | Il | η | If | Il | Me=Mn " | 451 | 109.0 |
| 72 | η | η | H | Il | Me=Co " | 457 | 110.8 |
| N | M | 464 | 112.3 |
409812/0969
| 73 | H | Il | η | η | 5 |
Me=Fe
Me=Cr Me=Mn |
1.6
Il Il |
466 | 113.1 | |
| 74 | η | η | Il | ■ι |
Me=Cr
Me=Mn Me=Co |
Il
Il Il |
472 | 113.9 | ||
| Vergleich | 75 | 30 | 57 | 13 | 12 | 663 | 36.6 | |||
| 76 | H | Il | H | η | Me=Fe | 6.0 | 355 | 78.8 | ||
| 77 | It | Il | η | η | Me=Cr | It | 360 | 79.5 | ||
| 78 | N | η | η | Il | Me=Mn | Il | 367 | 81.1 | ||
| 79 | H | η | Il | η | Me=Co | η | 371 | 82.4 | ||
| Vergleich | 80 | 20 | 64 | 16 | 14 | 525 | 24.0 | |||
| 81 | H | It | Il | η | Me=Fe | 8.0 | 250 | 55.9 | ||
| 82 | H | •ι | Il | η | Me=Cr | Il | 256 | 57.2 | ||
| 83 | H | Il | η | tt' | Me=Mn | H | 263 | 58.3 | ||
| 84 | N | Il | η | η | Me=Co | Il | 272 | 59.4 | ||
| 85 | H | η | It | M |
Me=Fe
Me=Cr Me=Mn Me=Co |
2.0
η W It |
277 | 6,0.1 | ||
| Vergleich | 86 | 14 | 66 | 20 | 20 | 318 | 11.8 | |||
| 87 | Il | Il | Il | Il | Me=Fe | 10.0 | 153 | 34.6 | ||
| 88 | η | Il | Il | H | Me=Cr | Il | 165 | 35.0 | ||
| 89 | M | H | Il | Il | Me=Mn | It | 174 | 35.9 | ||
| 90 | η | Il | Il | It | Me=Co | Il | 181 | 36.7 | ||
| Vergleich | 91 | 14 | 85 | 1 | 20 | 288 | 10.6 | |||
| 92 | H | Il | It | Il | Me=Fe | 0.5 | 116 | 31.1 | ||
| 93 | Il | Il | η | η | Me=Cr | Il | 120 | 32.4 | ||
| 94 | η | Il | Il | Il | Me=Mn | Il | 127 | 32.9 | ||
| 95 | Il | It | η | Il | Me=Co | Il | 133 | 33.5 | ||
| Vergleich | 96 | 75 | 24 | 1 | 25 | Me=Fe | 0.3 | 297 | 17.8 | |
| Vergleich | 97 | 9 | 90 | 1 | 0. | Me=Cr | 12.0 | 255 | 13.7 | |
| Vergleich | 98 | 48 | 30 | 22 | 6 | Me=Mn | 4.0 | 320 | 20.4 | |
409812/0969
| Tabelle III | Grundmaterial (Mol %) |
ZnO | Sb2O3 | Additiv (Gew.'#) | MeH2O3 | Vc | Ct |
| Vergleich 9 9 | ZrO2 | 29 | 1 | Bi2O3 | (VoIt | ||
| 100 | 70 | η | η | 1 | Me=Fe 0.6 | 303 | 10.9 |
| 101 | Il | It | η | η | Me=Cr " | 154 | 35.1 |
| 102 | Il | η | η | H | Me=Mn " | 138 | 33.0 |
| 103 | Il | η | Il | η | Me=Co " | 142 | 34.3 |
| Vergleich 104 | η | 35 | 5 | Il | 160 | 36.2 | |
| 105 | 60 | It | η | 5 | Me=Fe 2.0 | 549 | 26.5 |
| 106 | Il | Il | H | η | Me=Cr " | 290 | 74.4 |
| 107 | Il | ι; | η | η | Me=Mn " | 273 | 73.0 |
| 108 | It | Il | N | η | Me=Co " | 284 | 73.6 |
| / 109 | H | H | Il | Il | Me=Fe 1.0 Me=Cr Η |
295 | 75.2 |
| 110 | Il | Il | η | η |
Me=Mn "
Me=Co Μ |
297 | 75.8 |
| Vergleiqhiii | Il | 42 | 8 | η | 301 | 76.1 | |
| 112 | 50 | η | H | 7 | Me=Fe 4.0 | 724 | 40.9 |
| 113 | η | Il | η | •ι | Me=Cr " | 436 | 98.7 |
| 114 | η | η | η | Il | Me=Mn Μ | 425 | 98.0 |
| 115 | Il | η | Il | η | Me=Co " | 418 | 97.1 |
| 116 | It | H | η | H | Me=Fe 1.0 Me=Cr Μ Me=Mn " Me=Co η |
445 | 99.6 |
| Vergleich 117 | η | 50 | 10 | Il | 451 | 100.3 | |
| 118 | 40 | π | η | 9.5 | Me=Fe 4.8 | 757 | 46.2 |
| 119 | η | N | Il | Il | Me=Cr " | 473 | 114.6 |
| 120 | Il | Il | Il | H | Me=Mn " | 465 | 112.3 |
| 121 | η | N | N | N | Me=CO Η | 461 | 111.5 |
| 122 | N | M | η | H |
Me=Fe 1.6
Me=Cr " Me=Mn " |
480 | 115.8 |
| n | N | 484 | 116.1 |
AO9812/0969
| 123 | 40 | 50 | 10 | 9.5 | Me=Cr 1.6 Me=Mn " Me=Co " |
486 | 116.3 |
| Vergleich 124 | 30 | 57 | 13 | 12 | 657 | 35.8 | |
| 125 | η | Il | H | Il | Me=Fe 6.0 | 361 | 79.6 |
| 126 | N | Il | N | It | Me=Cr " | 350 | 77.7 |
| 127 | N | Il | Il | Il | Me=Mn " | 344 | 76.7 |
| 128 | It | Il | η | η | Me=Co w | 365 | 80.2 |
| Vergleioh. 129 | 20 | 64 | 16 | 14 | 545 | 25.0 | |
| 130 | η | It | Il | Il | Me=Fe 8.0 | 282 | 61.5 |
| 131 | H | M | Il | It | Me=Cr " | 271 | 60.3 |
| 132 | η | Il | Il | H | Me=Mn " | 264 | 59.8 |
| 133 | Il | η | W | Il | Me=Co " | 287 | 62.4 |
| 134 | It | H | η | Il | Me=Fe "2.0 Me=Cr " Me=Mn " Me*Co " |
290 | 62.7 |
| Vergleich 135 | 14 | 66 | 20 | 20 | 309 | 11.1 | |
| 136 | H | η | η | N | Me=Fe 10.0 | 173 | 38.0 |
| 137 | H | It | H | η | Me=Cr " | 161 | 36.9 |
| 138 | Il | Il | η | Il | Me=Mn " | 155 | 36.2 |
| 139 | η | H | η | Il | Me=Co " | 182 | 39.3 |
| Vergleioh 140 | 14 | 85 | 1 | 20 | 290 | 10.5 | |
| 141 | It | Il | η | Me=Fe 0.5 | 130 | 33.0 | |
| 142 | η | N | Il | Il | Me=Cr " | 122 | 32.4 |
| 143 | It | η | Il | H | Me=Mn " | 118 | 31.6 |
| 144 | η | N | It | Il | Me=Co " | 137 | 34.5 |
| Vergleich 145 | 75 | 24 | 1 | 25 | Me=Fe 0.3 | 291 | 16.6 |
| Vergleich 146 | 9 | 90 | 1 | 0.5 | Me=Cr 12.0 | 256 | 13.7 |
| Vergleich 147 | 48 | 30 | 22 | 6 | Me=Mn 4.0 | 320 | 20.3 |
409812/0969
ORfQiNAL INSPECTED
| Tabelle IV | Temperatur koeffizient der Varistor-Spannung <*/°C). |
Stoßstrom- Widerstands fähigkeit (A/cm2) |
11.0 |
| Vergleich 1 | -0.004 | 2570 | 41.4 |
| 13 | -0.005 | 2760 | 36.2 |
| 26 | -0.005 | 2830 | 14.0 |
| 11 48 | -0.008 | 2180 | 11.2 |
| 50 | -0.005- | 2550 | 42.5 |
| 62 | -0.004 | 2840 | 36.6 |
| 75 | -0.004 | 2730 | 13.7 |
| " 97 | -0.009 | 2220 | 10.9 |
| 99 | -0.005 | 2540 | 40.9 |
| 111 | -0.005 | 2710 | 25.0 |
| 129 | -0.004 | 2820 | 13.7 |
| 146 | -0.008 | 2130 | 32.8 |
| : 3 | -0.003 | 3390 | 34.7 |
| 5 | -0.002 | 3620 | 72.5 |
| 9 | -0.002 | 3970 | 96.9 |
| 16 | -0.003 | 4220 | 110.0 |
| 21 | -0.001 | 4630 | 116.2 |
| 24 | -0.002 | 4950 | 78.1 |
| 28 | -0.001 | 4110 | 58.2 |
| 34 | -0.003 | 3870 | 36.0 |
| 38 | -0.002 | 3640 | 32.7 |
| 43 | -0.001 | 3380 | 33.1 |
| 53 | -0.002 | 3360 | 72.5 |
| 56 | '-0.003 j | 3580 | 75.3 |
| 59 | -0.001 ! 1 |
3930 | |
409812/0969
| _ 2 | -0.002 | 3 - | 4240 | 234575 | 2 | |
| 66 | -0.002 | 4610 | 97.8 | |||
| 71 | -0.003 | 4950 | 110.8 | |||
| 74 | ' -0.002 | 4100 | 113.9 | |||
| 78 | -0.001 | 3890 | 81.1 | |||
| 84 | -0.002 | 3630 | 59.4 | |||
| 88 | -0.001 | 3420 | 35.0 | |||
| 93 | -0.003 | 3240 | 32.4 | |||
| 100 | -0.002 | 3580 | 35.1 | |||
| 102 | -0.003 | 3880 | 34.3 | |||
| 105 | -0.002 | 4070 | 74.4 | |||
| 113 | -0.002 | 4560 | 98.0^ | |||
| 118 | -0.001 | 4930 | 114.6 | |||
| 121 | -0.002 | 4440 | 115.8 | |||
| 125 | -0.001 | 3950 | 79.6 | |||
| 131 | -0.003 | 3720 | 60.3 | |||
| 134 | -0.001 | 3490 | 62.7 | |||
| 139 | 39.3 |
| Tabelle | V | 99 0 |
.5 .5 |
Prozentuale Änderung des Ot-Wertes nach Belastungsdauertest |
| 18 | 99 0 |
.5 .5 |
-0.8 | |
| 35 | -0.9 | |||
| 72 | -0.3 | |||
| 87 | -0.7 | |||
| 110 | -0.6 | |||
| 133 | -0.8 | |||
| ~-*39 | -0.2 | |||
| Vergleich | ||||
| ZnO Sb2O3 |
-4 | |||
| ZnO SnO2 |
-2 |
4098 1 2/0969
Claims (3)
- PatentansprücheOxid-varistor, bestehend aus einem oxidischen Halbleiter-Material mit einem Gehalt an ZnO und an weiteren Oxiden, dadurch gekennzeiohnet, daß der Varistor aus einem Grundmaterial der Zusammensetzung70-14 MoIJi Me1O2 29 - 85 Mol# ZnO und 1 - 2.0 Mol# Sl)2O3gebildet ist, und daß dem Grundmaterial 1-20 Gew.^ an Bi2O^ und 0,5 - 10 Gew% an Me2 0, als Additive zugesetzt sind, wobei Me O0 eines oder mehrere der Oxide TiO0, SnO0 und ZrO0II c. c. άbedeutet und Me2 0, eines oder mehrere der Oxide Fe2O*, Zr2O,, Mh0O, und Co2O^, und wobei die Molprozente sich jeweils auf 100 Molprozent addieren und die Gewichtsprozente jeweils auf das Gewicht des Grundmaterials bezogen sind.
- 2. Oxid-Varistor nach Anspruoh 1, dadurch gekennze iohnet, daß das Grundmaterial die Zusammensetzung60 - 30 Mo 156 Me1O2 35 - 57 Μο15έ ZnO und5-15 Mol# Sb2O3 besitzt, jeweils mit der Summe .aller Molprozente zu 100$.409812/0969
- 3. Oxid-Varistor naoh Anspruch 1, dadurch gekennae iohne t, daß das Grundmaterial die Zusammensetzung20-14 MoI^ Me1O2 64 - 85 Mol# ZnO und 1 - 20 Μο1?έ Sb2O5besitBt, 3twiX@ mit der Summe aller Molprozente au 1QO^.4» Oxid-Varistor naoh Anspruch 1, dadurch fleIcenneelohnet, daß das ©rundmaterial die Zusammensetzungetwa 70 Mol$ Me1O2 etwa 30 MoI^ ZnO und1-20 Mo\% Sb2O3 , fern ils mit der Summe aller Molproztnte zu 1QQ#,409 812/09S9
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| JP47090447A JPS529303B2 (de) | 1972-09-11 | 1972-09-11 | |
| JP47090446A JPS529302B2 (de) | 1972-09-11 | 1972-09-11 | |
| JP47092897A JPS5224233B2 (de) | 1972-09-18 | 1972-09-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2345753C3 DE2345753C3 (de) | 1978-03-09 |
Family
ID=27306447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2345753A Expired DE2345753C3 (de) | 1972-09-11 | 1973-09-08 | Metalloxid-Varistor |
Country Status (8)
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