DE2344685A1 - Vorrichtung zum foerdern von schuettgut - Google Patents
Vorrichtung zum foerdern von schuettgutInfo
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Description
HÖGER - STELLRECHT-GRIESSBACH - HAECKER
A 40 145 m
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7. August 1973
Firma
Schüttgutfördertechnik: AG
Schüttgutfördertechnik: AG
CH-6300 Zug/Schweiz
Zeughausgasse 7 a Kronenhof
Zeughausgasse 7 a Kronenhof
Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut,
insbesondere unter Wasser lagerndem Sand oder Kies, bei der ein das Schüttgut aufnehmender Förderkopf mit einer Druckmedium-Zuführleitung
und mit einer Förderleitung verbunden ist, in welcher das mit dem Druckmedium vermischte, durch eine Einlaßöffnung
des Förderkopfes eintretende Schüttgut abgefördert wird.
Es sind Fördervorrichtungen bekannt, bei denen über separate Rohrleitungen ein gasförmiges oder flüssiges Druckmedium, vorzugsweise
Druckluft, in den Druckraum des Förderkopfes eingedrückt wird. Das Druckmedium strömt aus dem Druckraum nach
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Umlenkung der Strömungsrichtung in der Förderrichtung des geförderten Schüttgutes in die vom Förderkopf nach oben
führende Förderleitung ein. Durch das in die Förderleitung eintretende Druckmedium wird in der für den Eintritt des
Schüttgutes vorgesehenen Öffnung des Förderkopfes ein Unterdruck erzeugt, so daß das abzufordernde Schüttgut mit Wasser
vermischt in den Förderkopf hinein gezogen wird, in den einströmenden Druckmediumstrom eintritt und von diesem zur Wasseroberfläche
mitgerissen wird. Eine erforderliche Lockerung des verfestigten Schüttgutes vor der Abförderung muß bei derartigen
Vorrichtungen durch zusätzliche mechanische Einrichtungen erfolgen, die den Aufbau des Förderkopfes erheblich
komplizieren·
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Fördern von Schüttgütern vorzustellen, deren Förderleistung und Wirkungsgrad
verbessert ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
-Druckmedium im wesentlichen entgegengesetzt zur Förderrichtung und gegen die Einlaßöffnung hin gerichtet in den Förderkopf
eingeleitet ist.
Dies hat den Vorteil, daß das Druckmedium mindestens teilweise direkt gegen das zu fördernde Gut gerichtet wird, wodurch
dieses aufgelockert und die Konzentration des Schüttgutes im Wasser wesentlich erhöht wird. Dadurch steigt die
Menge des geförderten Schüttgutes erheblich. Das eingeleitete Druckmedium dient außerdem der Förderung des Schüttgutes
durch die Förderleitung.
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Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der
näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Fördervorrichtung beim Abbau von unter Wasser lagerndem
Schüttgut;
Fig. 2 eine seitliche Schnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines
Förderkopfes;
Fig. 3 eine geschnittene Vorderansicht des Förderkopfes und
Fig. 4 eine Schnittansieht entlang der Linie
4-4 in Fig. 2.
Die in Fig. 1 dargestellte, bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung umfaßt einen Schwimmkörper
2, der vorzugsweise aus zwei parallel im Abstand verlaufenden Reihen miteinander verflanschter Pontons 3 und aus (gestrichelt
gezeichneten) Verbindungsteilen 4 besteht. Auf dem Schwimmkörper 2 ist ein Prallbehälter 5 an sich bekannter
Bauart mit einer Entwässerungsrinne 6 vorgesehen. Mit dem Prallbehälter 5 ist eine Förderleitung 7 verbunden. Diese
Verbindung kann vorzugsweise schwenkbar ausgeführt sein. Die Förderleitung 7 ist vorzugsweise starr ausgebildet und besteht
beispielsweise aus einzelnen, aneinander geflanschten
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Rohrabschnitten. Parallel zur Förderleitung 7 und gegebenenfalls mit dieser verbunden ist eine Druckmedium-Zufuhrleitung
8 vorgesehen, die von einer Druckpumpe 9 zu einem Förderkopf 11 verläuft. Als Druckmedium kommen zum Beispiel in Frage
Druckwasser oder Druckluft.
Die Förderleitung 7 kann über Seile 12 und 13 durch auf dem Schwimmkörper 2 angeordnete Windenböcke 14 und 15 und eventuell
durch von hydraulischen oder pneumatischen Arbeitszylindern 16 und 17 betätigbare Schwenkarme 18 und 19 hin und
her ^bewegt werden.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Förderkopf 11. Der Förderkopf
umfaßt ein kastenförmiges Gehäuse 21 zum Beispiel rechteckigen Querschnitts (Fig. 4). An seiner unteren Seite
weist das Gehäuse eine Einlaßöffnung 22 für das zu fördernde Schüttgut auf. An seiner oberen Seite ist das dort vorzugsweise
zylindrisch ausgebildete Gehäuse mit einem Flansch 23 versehen, an den die ebenfalls zylindrische Förderleitung 7
angeflanscht ist. Eine Wand 24 des Gehäuses 21 ist kürzer ausgebildet als die übrigen Wände. An dieser Wand 24 ist auf
der Außenseite eine Kammer 25 angeordnet, die von der Wand 24, den senkrecht dazu angeordneten und über die Wand 24 sich erstreckenden
Seitenwänden 20 und 20a des Gehäuses 21 und durch eine Außenwand 26 gebildet wird. Die Außenwand 26 verläuft
dabei bis zur Öffnung 22. Diese Öffnung 22 wird also von den drei Wänden 24a, 20, 20a des Gehäuses 21 und der Außenwand
gebildet. Die Außenwand 26 kann so angeordnet sein, daß sich · der Querschnitt der Kammer 25 nach oben hin vergrößert. Die
Kammer 25 wird auf der Oberseite durch ein Rohr 27 abge-
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schlossen, das über einen Flansch 28 mit der Druckmittel-Zuführleitung
8 verbunden ist«
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann eine gleiche Kammer 25a zusätzlich auch auf der gegenüberliegenden
Seite des Gehäuses 21 angeordnet sein. Die der Wand 24 gegenüberliegende Wand 24a des Gehäuses 21 ist dann ebenfalls kürzer
ausgebildet. Die Kammer 25a wird analog der Kammer 25 durch die Wände 24a, die bis zur Öffnung 22 reichende Außenwand 26a
und die sich über die Wand 24a erstreckenden, senkrecht dazu angeordneten Seitenwände 20 und 20a des Gehäuses 21 gebildet.
Sie ist über ein Rohr 27a und einen Flansch 28a mit einer zweiten, z. B. von der Leitung 8 abzweigenden Druckmedium-Zuführungsleitung
8a verbunden.
Die Kammern 25 und 25a erstrecken sich über die ganze Breite des Gehäuses 21. Die Außenwände 26 und 26a können an ihrer
der Öffnung 22 zugewendeten Seite Ausnehmungen aufweisen, z.B. eine dreiecksförmige Ausnehmung 40, wie dies in Fig. 3 gezeigt
ist.
In der Höhe des unteren Abschlusses der Wand 24 und gegebenenfalls
der Wand 24a ist ein Ring 29 angeordnet, dessen Durchmesser z.B. gleich dem Abstand gegenüberliegender Wände des
Gehäuses 21 ist. Dieser Ring dient als Grobkornabscheider und soll verhindern, daß besonders große Stücke des Schüttgutes,
insbesondere große Steine, in die Förderleitung 7 gelangen und diese verstopfen.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist an mindestens einer der Seitenwände 20 und 20a des Gehäuses 21
eine Freischwemmeinrichtung 32, 32a vorgesehen. Diese kann
aus einem oder mehreren'parallel zur Längsrichtung des Gehäuses
21 angeordneten oben und unten offenen Rohren bestehen. Die FreiSchwemmeinrichtung kann bei einer anderen,
in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform auch durch eine
Kammer mit rechteckigem Querschnitt gebildet werden, die ebenfalls oben und unten offen ist. Die untere öffnung der
Freischwemmeinrichtung liegt in jedem Fall in der Nähe der
Einflußöffnung 22 des Förderkopfes 11. Derartige Freischwemmeinrichtungen können an einer oder an beiden Seitenwänden
20, 20a des Gehäuses 21 angeordnet sein.
Im Betrieb gelangt das Druckmedium, vorzugsweise Pressluft, in Richtung des Pfeils A in die Kammer 25 und von dort entgegen
der Förderrichtung (Pfeil B) des Schüttgutes durch die Öffnung 22 gegen den Untergrund, das heißt gegen das verfestigte,
zu fördernde Schüttgut. Dieses wird durch den Aufprall des Druckmediums aufgelockert.
Es hat sich in überraschender Weise gezeigt, daß das mit Wasser vermischte, gelockerte Schüttgut durch das entgegen der
Förderrichtung einströmende Druckmedium in die Förderleitung 7 gedrückt und nach oben in den Prallbehälter 5 gelangt, wo
es in die Rinne 6 geführt wird. Von dieser Rinne 6, die als Entwässerungsrinne dient, kann das Schüttgut, z. B. über
Fördex-bänder oder dergleichen zu einem Lagerplatz oder anderswohin abtransportiert werden. Zur Förderung des Schütt-
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gutes durch das Druckmedium ist es also nicht notwendig, das Druckmedium im Förderkopf 11 so umzulenken, daß es parallel
zur Förderrichtung in die Förderleitung 7 einströmt· Hierfür geeignete Umlenkvorrichtungen wurden bisher in gattungsgemäßen
Fördereinrichtungen vorgesehen. Gemäß der Erfindung ist es sogar besser, das Druckmedium entgegen der Förderrichtung
des Schüttgutes einströmen zu lassen, weil man dabei den zusätzlichen Vorteil erreicht, daß durch den auf
den Untergrund aufprallenden Druckmediumstrom der Untergrund aufgelockert wird. Dadurch wird die Konzentration des Schüttgutes
im Wasser erhöht und die Förderleistung und damit der Wirkungsgrad der Fördervorrichtung erheblich erhöht. Dabei
werden keine bewegten, erhöhtem Verschleiß unterworfene Teile benötigt·
Um eine ausreichende Wasserzufuhr in dem Gebiet zu erreichen, in dem durch das Druckmedium der Untergrund aufgelockert und
das mit Wasser vermengte aufgelockerte Material durch die Öffnung 22 abtransportiert wird, sind die Freischwemmeinrichtungen
32 und 32a vorgesehen. Sie führen auch bei im Schüttgut "festgefressenem" Förderkopf 11 von der Oberseite des
Förderkopfes 11 her Wasser in die Nähe der Einlaßöffnung des Förderkopfes und schwemmen diesen wieder frei. Die Aussparungen
40 in den Außenwänden 26 und 26a der Kammern 25 bzw. 25a unterstützen den Wassereintritt in die Einlaßöffnung
22.
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Der beschriebene Förderkopf 11 eignet sich für die Abförderung von Schüttgütern beliebiger Art, z. B. auch
trockener Schüttgüter wie Getreide oder dergleichen·
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Claims (4)
1. Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut,' insbesondere unter
Wasser lagerndem Sand oder Kies, bei der ein das Schüttgut aufnehmender Förderkopf mit einer Druckmedium-Zuführleitung
und mit einer Förderleitung verbunden ist, in welche das mit dem Druckmedium vermischte, durch eine
Einlaßöffnung des Förderkopfes eintretende Schüttgut abgefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmedium
im wesentlichen entgegengesetzt zur Förderrichtung und gegen die Einlaßöffnung (22) hin gerichtet in den
Förderkopf (11) eingeleitet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Förderkopf (11) seitlich .wenigstens eine mit der
Druckmedium-Zufuhrleitung (8,8a) verbundene Kammer (25,
25a) angeordnet ist, aus der das Druckmedium in den Förderkopf (11) austritt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Förderkopf (11) zwei seitliche Kammern (25,25a) angeordnet1
sind. - .
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4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, · dadurch gekennzeichnet,
daß als Freischwemmeinriclvtung (32,32a) längsweise
am Förderkopf (11) wenigstens ein beidseitig offenes Rohr oder dergleichen vorgesehen ist, dessen untere
Öffnung in der Nähe der Einlaßöffnung (22) des Förderkopfes
(11) liegt.
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Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732344685 DE2344685A1 (de) | 1973-09-05 | 1973-09-05 | Vorrichtung zum foerdern von schuettgut |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19732344685 DE2344685A1 (de) | 1973-09-05 | 1973-09-05 | Vorrichtung zum foerdern von schuettgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344685A1 true DE2344685A1 (de) | 1975-03-13 |
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ID=5891656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732344685 Withdrawn DE2344685A1 (de) | 1973-09-05 | 1973-09-05 | Vorrichtung zum foerdern von schuettgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2344685A1 (de) |
-
1973
- 1973-09-05 DE DE19732344685 patent/DE2344685A1/de not_active Withdrawn
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