DE234439C - - Google Patents
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- DE234439C DE234439C DENDAT234439D DE234439DA DE234439C DE 234439 C DE234439 C DE 234439C DE NDAT234439 D DENDAT234439 D DE NDAT234439D DE 234439D A DE234439D A DE 234439DA DE 234439 C DE234439 C DE 234439C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/04—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
- B04B1/08—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
- Apparatus For Making Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234439 KLASSE 45g·: GRUPPE
-■■■ ψ ^s
Bei Schleudertrommeln, besonders Handschleudertrommeln, ist es von Bedeutung, daß
die Austrittsöffnungen für den Rahm und die Magermilch einen möglichst geringen Abstand
von der Trommelachse haben; je geringer dieser Abstand ist, um so geringer ist
auch der Kraftbedarf der Trommel.
Durch die Erfindung, die besonders bei Schleudertrommeln mit Oberteller verwendet
werden soll, soll es ermöglicht werden, die Austrittsöffnungen möglichst nahe an die
Trommelachse heranzurücken. Zu diesem Zweck ist der Oberteller mit einer Bohrung
versehen, durch die der Rahm in den Raum zwischen Oberteller und Trommelhals tritt,,
und in letzterem ist gegenüber dieser Durchtrittsöffnung ein Pfropfen, eine Schraube
o. dgl. vorgesehen, durch welche die Menge des durch die Bohrung des Obertellers tretenden
Rahms geregelt wird. Bisher erfolgte die Regelung durch eine unmittelbar im Oberteller
angeordnete Schraube. Durch die Anordnung der Schraube im'Trommelhals wird
es vermieden, an dem aus dünnem Blech gepreßten Oberteller eine Verstärkung für die
Regelungsschraube anzubringen. Infolgedessen kann dem die Austrittsöffnungen enthaltenden
Trommelhals ein geringerer Durchmesser gegeben werden, wodurch die Austrittsöffnungen
näher zur Trommelachse verlegt werden. Ferner wird es durch die beschriebene
Anordnung der Regelungsschraube ermöglicht, den Trommelhals innen mit einem sich gegen den Oberteller legenden Flansch zu
versehen, welcher eine Vermischung der beiden abgeschiedenen Flüssigkeiten, d. h. des
Rahms und der Magermilch, verhütet.
Auf den Zeichnungen-veranschaulichen die
Fig. i, 3, 4, 5, 7, 9, 11 und 12 im senkrechten
Schnitt acht Ausführungsformen der Erfindung. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie
x-x der Fig. 1, Fig. 6 ein Grundriß der in Fig. 5 dargestellten Schleudertrommel mit
entfernter Verschlußmutter, Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 7 und Fig. 10 ein
Schnitt nach der Linie z-z der Fig. 9 (von unten gesehen). Die Fig. 13, 14, 15 und 16
zeigen einige Ausführungsformen des Regelungspfropfens, der an sich jedoch nicht
Gegenstand der Erfindung ist.
In den Fig: 1 bis 12 bezeichnet 1 die Trommelhaube,
2 den Oberteller, 3 eine ringförmige Verjüngung am Halse der Trommelhaube,
4 die Austrittsöffnung für die Magermilch,
5 eine Rahmdurchtrittsöffnung in dem Oberteller, 6 einen Regelungspfropfen in Form
einer in der Trommelhaube sitzenden Schraube, 7 die Rahmaustrittsöffnung im Trommelhals, 8 die Verschlußmutter und 9
das Mittelrohr der Schleudertrommel.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. ι .'
und 2 wird die Regelung der aus der Schleuder tretenden Rahmmenge dadurch bewirkt,
daß die in dem Trommelhals ι befindliche Regelungsschraube 6, welche dem im zylindrischen
Teil des Obertellers 2 vorgesehenen Rahmauslaß 5 gegenüber liegt, verstellt wird.
Um eine Vermischung der beiden abgeschiedenen Flüssigkeiten zu verhindern, ist der
ίο Trommelhals innen mit einem Flansch 3 versehen,
der im Betrieb unterhalb des Rahmauslasses 5 liegt. Im unteren Teil dieses Flansches
sind die Austrittsöffnungen für die Magermilch ausgespart.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Regelungsschraube 6 mit
einem zylindrischen, einwärts gerichteten Zapfen 61 versehen. Der Rahmauslaß 5 des Obertellers 2 sitzt im Winkel zwischen dem zylin-
drischen Teil und der Kopfplatte des Tellers und besitzt eine Form, welche eine vollständige
Absperrung durch die Regelungsschraube gestattet. Die Verjüngung Flansch 3 am Trommelhals wird dadurch gebildet, daß
der Hals aus zwei Teilen α und b besteht, von welchen der obere Rand des unteren Teiles
die Verjüngung 3 bildet, welche teilweise den oberen Teil α umfaßt und mit ihm fest verbünden
ist.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher der Rahmauslaß 5 des Obertellers
2 im oberen, einwärts gerichteten Teil des Tellers und die Regelungsschraube 6 im
oberen, einwärts gerichteten Teil des Trommelhalses sitzt. Die Verjüngung 3 am Hals
der Trommelhaube 1 wird dadurch gebildet, daß der obere Teil α der Haube 1 sich mit sei-Jiem
verjüngten Rand in den oberen Rand des unteren Teiles b der Haube erstreckt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Regelung in derselben
Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 geschieht. Der Unterschied zwischen
den beiden Ausführungsformen besteht darin, daß eine mehr zusammengezogene Form dadurch
hergestellt wird, daß bei der Vorrichtung gemäß den Fig. 5 und 6 die Rahmaustrittsöffnüng
7 im oberen, einwärts gerichteten Teil des Trommelhalses angeordnet und das 'Mittelrohr 9 der Regelungsschraube 6
gegenüber abgeflacht ist (Fig. 6), wodurch eine Verminderung des Durchmessers des
Trommelhalses eintritt. Die Abflachung des Mittelrohres wird außerdem zur Führung des
Trommelhalses, des Obertellers und der Einsatzteller benutzt.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 7 und 8 wird die Regelung
wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 von der Seite bewirkt. Der Rahmauslaß
5 des Obertellers liegt aber der Verjüngung 3 des Halses der Trommelhaube gegenüber,
und die Magermilchauslässe 4 liegen oberhalb des Rahmauslasses. Zu diesem Zweck ist an der Verjüngung um die Regelungsschraube
6 herum ein Raum 10 ausgespart, in dem der Rahm gesammelt wird. Der
Rahm tritt durch eine Öffnung" 7 aus der Trommel. Die Magermilch tritt zu den Auslässen
durch in der Verjüngung 3 vorgesehene Kanäle 11.
Da bei den Ausführungsformen nach den Fig. 4 und 5 die Abnutzung oder Federung
des Materials des Obertellers den Ubelstand herbeiführen könnte, daß der Abstand zwisehen
dem Oberteller und dem in der .Trommelhaube befindlichen Regelungspfropfen
sich beim Zusammensetzen der Trommel nach dem Reinigen ändert und die Entrahmung
nicht das gewünschte Maß erreicht, falls nicht eine neue Einstellung des Regelungspfropfens
vorgenommen wird, so wird der Regelungspfropfen zweckmäßig in der in Fig. 9 bis 16
dargestellten Weise angeordnet. Bei dieser Anordnung hat, eine Veränderung der Höhenlage
des Obertellers zu der Trommelhaube keine Einwirkung auf die Größe des Rahmauslasses.
Gemäß den Fig. 9 und 10 ist die im oberen
Flansch des Trommelhalses angeordnete Regelungsschraube 6 mit einer zweckmäßig zylindrischen
Verlängerung 61 versehen, die durch die Rahmdurchtrittsöffnung5 des Obertellers
hindurchreicht und an der einen Seite abgeflacht ist. Durch Drehen der Schraube 6
wird die zwischen der Verlängerung 61 und der Begrenzung der Öffnung 5 gelegene Öffnung
in größere oder kleinere Entfernung von der Achse der Schleudertrommel, oder mehr
oder weniger in clie Rahmzone verlegt, so daß die durchtretende Rahmmenge vermindert
oder vergrößert wird.
In Fig. 11 ist eine Ausführungsform veranschaulicht,
bei welcher die Regelung dadurch bewirkt \vird, daß die sich in den Oberteller 2
erstreckende Verlängerung 61 der Schraube 6 hohl und außerhalb des Obertellers 2 mit
einem (oder mehreren) Seitenloch 17 zum Ableiten des Rahms versehen ist. Beim
Drehen der Regelungsschraube kommt das radiale Loch 17 derselben in größere oder
kleinere Entfernung von der Trommelachse, wobei die Rahmmenge in derselben Weise wie
bei der in Fig. 9 und 10 dargestellten Aüsführungsform geregelt wird.
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die hohle, mit Auslässen 17 versehene
Verlängerung 61 der Schraube 6 eine an dem Oberteller 2 befindliche röhrenförmige, den
Rahmauslaß bildende Verlängerung 5 umschließt. Durch Drehen der Regelungsschraube 6 wird der Auslaß 17 mehr oder
weniger von der Trommelachse entfernt. Diese Ausführungsform zeigt außerdem noch
eine Vorrichtung, die verhindert, daß die Magermilch mit dem Rahm vermischt wird.
Fig. 13 zeigt eine Regelungsschraube 6, deren Verlängerung 61 mit zwei gleich großen Abflachungen versehen ist, wodurch dieselbe leicht für zwei bestimmte Rahmmengen eingestellt werden kann.
Fig. 13 zeigt eine Regelungsschraube 6, deren Verlängerung 61 mit zwei gleich großen Abflachungen versehen ist, wodurch dieselbe leicht für zwei bestimmte Rahmmengen eingestellt werden kann.
Fig. 14 zeigt eine Regelungsschraube 6, deren Verlängerung 61 mit länglichen Nuten
verschiedener Breite versehen ist.
Fig. 15 zeigt eine für die in Fig. 11 veranschaulichte
Trommel bestimmte Regelungsschraube, deren Verlängerung 6X aus einem
hohlen zylindrischen Zapfen besteht, der mit einer länglichen Nut 15 versehen ist.
Fig. 16 zeigt eine Regelungsschraube 6 mit einem durchgehenden Kanal 17 für-den Rahm,
welcher bis auf einen Teil 16 zur Drehungsachse der Schraube zentrisch liegt. Die
Schraube.wirkt in derselben Weise wie die in Fig. 9 dargestellte Schraube.
Bei den in den Fig. 9 bis 12 und 16 veranschaulichten
Ausführungsformen kann die Schraube durch einen gewöhnlichen Pfropfen ersetzt werden.
Bei sämtlichen beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung braucht mithin der Ab-
stand zwischen den Hälsen des Obertellers und der Trommel nicht größer gemacht zu
werden, als für den Durchtritt der Magermilch zwischen denselben erforderlich ist.
Folglich kann der Abstand zwischen dem Magermilchauslaß und der Trommelachse und
somit auch der Kraftverbrauch auf ein Minimum beschränkt werden. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, daß die Schaumbildung der ablaufenden Magermilch infolge deren
geringer Umfangsgeschwindigkeit erheblich vermindert wird.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Vorrichtung zur Regelung des Rahmausflusses mittels einer oder mehrerer Schrauben bei Schleudertrommeln mit einem Oberteller o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die im Trommelhals angeordneten Schrauben gegen zugehörige Rahmdurchtrittsöffnungen im Oberteller derart verstellbar angeordnet sind, daß die Achsen der Schrauben mit den Achsen der Öffnungen ganz oder annähernd zusammenfallen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben im zylindrischen Teil des Trommelhalses und die zugehörige Rahmauslaßöffnung im zylindrischen Teil des Obertellers angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Durchtrittsöffnung des Obertellers in der Kante liegt, die von dem zylindrischen Teil des Obertellers und dessen sich nach der Trommelachse erstreckenden Flansch liegt, andererseits die im zylindrischen Teil des Trommelhalses angeordnete Regelungsschraube mit einem in die Durchtrittsöffnung eingreifenden Zapfen versehen ist.
- 4. Vorrichtung" nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben und die Durchtrittsöffnung in den nach der Trommelachse zu gerichteten Flanschen des Trommelhalses bzw. des Obertellers angeordnet sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234439C true DE234439C (de) |
Family
ID=494299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT234439D Active DE234439C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234439C (de) |
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- DE DENDAT234439D patent/DE234439C/de active Active
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