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DE234439C - - Google Patents

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Publication number
DE234439C
DE234439C DENDAT234439D DE234439DA DE234439C DE 234439 C DE234439 C DE 234439C DE NDAT234439 D DENDAT234439 D DE NDAT234439D DE 234439D A DE234439D A DE 234439DA DE 234439 C DE234439 C DE 234439C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
cream
upper plate
neck
screws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT234439D
Other languages
English (en)
Publication of DE234439C publication Critical patent/DE234439C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/04Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
    • B04B1/08Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234439 KLASSE 45g·: GRUPPE
-■■■ ψ ^s
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1909 ab.
Bei Schleudertrommeln, besonders Handschleudertrommeln, ist es von Bedeutung, daß die Austrittsöffnungen für den Rahm und die Magermilch einen möglichst geringen Abstand von der Trommelachse haben; je geringer dieser Abstand ist, um so geringer ist auch der Kraftbedarf der Trommel.
Durch die Erfindung, die besonders bei Schleudertrommeln mit Oberteller verwendet werden soll, soll es ermöglicht werden, die Austrittsöffnungen möglichst nahe an die Trommelachse heranzurücken. Zu diesem Zweck ist der Oberteller mit einer Bohrung versehen, durch die der Rahm in den Raum zwischen Oberteller und Trommelhals tritt,, und in letzterem ist gegenüber dieser Durchtrittsöffnung ein Pfropfen, eine Schraube o. dgl. vorgesehen, durch welche die Menge des durch die Bohrung des Obertellers tretenden Rahms geregelt wird. Bisher erfolgte die Regelung durch eine unmittelbar im Oberteller angeordnete Schraube. Durch die Anordnung der Schraube im'Trommelhals wird es vermieden, an dem aus dünnem Blech gepreßten Oberteller eine Verstärkung für die Regelungsschraube anzubringen. Infolgedessen kann dem die Austrittsöffnungen enthaltenden Trommelhals ein geringerer Durchmesser gegeben werden, wodurch die Austrittsöffnungen näher zur Trommelachse verlegt werden. Ferner wird es durch die beschriebene Anordnung der Regelungsschraube ermöglicht, den Trommelhals innen mit einem sich gegen den Oberteller legenden Flansch zu versehen, welcher eine Vermischung der beiden abgeschiedenen Flüssigkeiten, d. h. des Rahms und der Magermilch, verhütet.
Auf den Zeichnungen-veranschaulichen die Fig. i, 3, 4, 5, 7, 9, 11 und 12 im senkrechten Schnitt acht Ausführungsformen der Erfindung. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 6 ein Grundriß der in Fig. 5 dargestellten Schleudertrommel mit entfernter Verschlußmutter, Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 7 und Fig. 10 ein Schnitt nach der Linie z-z der Fig. 9 (von unten gesehen). Die Fig. 13, 14, 15 und 16 zeigen einige Ausführungsformen des Regelungspfropfens, der an sich jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist.
In den Fig: 1 bis 12 bezeichnet 1 die Trommelhaube, 2 den Oberteller, 3 eine ringförmige Verjüngung am Halse der Trommelhaube,
4 die Austrittsöffnung für die Magermilch,
5 eine Rahmdurchtrittsöffnung in dem Oberteller, 6 einen Regelungspfropfen in Form einer in der Trommelhaube sitzenden Schraube, 7 die Rahmaustrittsöffnung im Trommelhals, 8 die Verschlußmutter und 9 das Mittelrohr der Schleudertrommel.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. ι .' und 2 wird die Regelung der aus der Schleuder tretenden Rahmmenge dadurch bewirkt, daß die in dem Trommelhals ι befindliche Regelungsschraube 6, welche dem im zylindrischen Teil des Obertellers 2 vorgesehenen Rahmauslaß 5 gegenüber liegt, verstellt wird. Um eine Vermischung der beiden abgeschiedenen Flüssigkeiten zu verhindern, ist der
ίο Trommelhals innen mit einem Flansch 3 versehen, der im Betrieb unterhalb des Rahmauslasses 5 liegt. Im unteren Teil dieses Flansches sind die Austrittsöffnungen für die Magermilch ausgespart.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Regelungsschraube 6 mit einem zylindrischen, einwärts gerichteten Zapfen 61 versehen. Der Rahmauslaß 5 des Obertellers 2 sitzt im Winkel zwischen dem zylin- drischen Teil und der Kopfplatte des Tellers und besitzt eine Form, welche eine vollständige Absperrung durch die Regelungsschraube gestattet. Die Verjüngung Flansch 3 am Trommelhals wird dadurch gebildet, daß der Hals aus zwei Teilen α und b besteht, von welchen der obere Rand des unteren Teiles die Verjüngung 3 bildet, welche teilweise den oberen Teil α umfaßt und mit ihm fest verbünden ist.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher der Rahmauslaß 5 des Obertellers 2 im oberen, einwärts gerichteten Teil des Tellers und die Regelungsschraube 6 im oberen, einwärts gerichteten Teil des Trommelhalses sitzt. Die Verjüngung 3 am Hals der Trommelhaube 1 wird dadurch gebildet, daß der obere Teil α der Haube 1 sich mit sei-Jiem verjüngten Rand in den oberen Rand des unteren Teiles b der Haube erstreckt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Regelung in derselben Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 geschieht. Der Unterschied zwischen den beiden Ausführungsformen besteht darin, daß eine mehr zusammengezogene Form dadurch hergestellt wird, daß bei der Vorrichtung gemäß den Fig. 5 und 6 die Rahmaustrittsöffnüng 7 im oberen, einwärts gerichteten Teil des Trommelhalses angeordnet und das 'Mittelrohr 9 der Regelungsschraube 6 gegenüber abgeflacht ist (Fig. 6), wodurch eine Verminderung des Durchmessers des Trommelhalses eintritt. Die Abflachung des Mittelrohres wird außerdem zur Führung des Trommelhalses, des Obertellers und der Einsatzteller benutzt.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 7 und 8 wird die Regelung wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 von der Seite bewirkt. Der Rahmauslaß 5 des Obertellers liegt aber der Verjüngung 3 des Halses der Trommelhaube gegenüber, und die Magermilchauslässe 4 liegen oberhalb des Rahmauslasses. Zu diesem Zweck ist an der Verjüngung um die Regelungsschraube 6 herum ein Raum 10 ausgespart, in dem der Rahm gesammelt wird. Der Rahm tritt durch eine Öffnung" 7 aus der Trommel. Die Magermilch tritt zu den Auslässen durch in der Verjüngung 3 vorgesehene Kanäle 11.
Da bei den Ausführungsformen nach den Fig. 4 und 5 die Abnutzung oder Federung des Materials des Obertellers den Ubelstand herbeiführen könnte, daß der Abstand zwisehen dem Oberteller und dem in der .Trommelhaube befindlichen Regelungspfropfen sich beim Zusammensetzen der Trommel nach dem Reinigen ändert und die Entrahmung nicht das gewünschte Maß erreicht, falls nicht eine neue Einstellung des Regelungspfropfens vorgenommen wird, so wird der Regelungspfropfen zweckmäßig in der in Fig. 9 bis 16 dargestellten Weise angeordnet. Bei dieser Anordnung hat, eine Veränderung der Höhenlage des Obertellers zu der Trommelhaube keine Einwirkung auf die Größe des Rahmauslasses.
Gemäß den Fig. 9 und 10 ist die im oberen Flansch des Trommelhalses angeordnete Regelungsschraube 6 mit einer zweckmäßig zylindrischen Verlängerung 61 versehen, die durch die Rahmdurchtrittsöffnung5 des Obertellers hindurchreicht und an der einen Seite abgeflacht ist. Durch Drehen der Schraube 6 wird die zwischen der Verlängerung 61 und der Begrenzung der Öffnung 5 gelegene Öffnung in größere oder kleinere Entfernung von der Achse der Schleudertrommel, oder mehr oder weniger in clie Rahmzone verlegt, so daß die durchtretende Rahmmenge vermindert oder vergrößert wird.
In Fig. 11 ist eine Ausführungsform veranschaulicht, bei welcher die Regelung dadurch bewirkt \vird, daß die sich in den Oberteller 2 erstreckende Verlängerung 61 der Schraube 6 hohl und außerhalb des Obertellers 2 mit einem (oder mehreren) Seitenloch 17 zum Ableiten des Rahms versehen ist. Beim Drehen der Regelungsschraube kommt das radiale Loch 17 derselben in größere oder kleinere Entfernung von der Trommelachse, wobei die Rahmmenge in derselben Weise wie bei der in Fig. 9 und 10 dargestellten Aüsführungsform geregelt wird.
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die hohle, mit Auslässen 17 versehene Verlängerung 61 der Schraube 6 eine an dem Oberteller 2 befindliche röhrenförmige, den Rahmauslaß bildende Verlängerung 5 umschließt. Durch Drehen der Regelungsschraube 6 wird der Auslaß 17 mehr oder
weniger von der Trommelachse entfernt. Diese Ausführungsform zeigt außerdem noch eine Vorrichtung, die verhindert, daß die Magermilch mit dem Rahm vermischt wird.
Fig. 13 zeigt eine Regelungsschraube 6, deren Verlängerung 61 mit zwei gleich großen Abflachungen versehen ist, wodurch dieselbe leicht für zwei bestimmte Rahmmengen eingestellt werden kann.
Fig. 14 zeigt eine Regelungsschraube 6, deren Verlängerung 61 mit länglichen Nuten verschiedener Breite versehen ist.
Fig. 15 zeigt eine für die in Fig. 11 veranschaulichte Trommel bestimmte Regelungsschraube, deren Verlängerung 6X aus einem hohlen zylindrischen Zapfen besteht, der mit einer länglichen Nut 15 versehen ist.
Fig. 16 zeigt eine Regelungsschraube 6 mit einem durchgehenden Kanal 17 für-den Rahm, welcher bis auf einen Teil 16 zur Drehungsachse der Schraube zentrisch liegt. Die Schraube.wirkt in derselben Weise wie die in Fig. 9 dargestellte Schraube.
Bei den in den Fig. 9 bis 12 und 16 veranschaulichten Ausführungsformen kann die Schraube durch einen gewöhnlichen Pfropfen ersetzt werden.
Bei sämtlichen beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung braucht mithin der Ab- stand zwischen den Hälsen des Obertellers und der Trommel nicht größer gemacht zu werden, als für den Durchtritt der Magermilch zwischen denselben erforderlich ist. Folglich kann der Abstand zwischen dem Magermilchauslaß und der Trommelachse und somit auch der Kraftverbrauch auf ein Minimum beschränkt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Schaumbildung der ablaufenden Magermilch infolge deren geringer Umfangsgeschwindigkeit erheblich vermindert wird.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zur Regelung des Rahmausflusses mittels einer oder mehrerer Schrauben bei Schleudertrommeln mit einem Oberteller o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die im Trommelhals angeordneten Schrauben gegen zugehörige Rahmdurchtrittsöffnungen im Oberteller derart verstellbar angeordnet sind, daß die Achsen der Schrauben mit den Achsen der Öffnungen ganz oder annähernd zusammenfallen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben im zylindrischen Teil des Trommelhalses und die zugehörige Rahmauslaßöffnung im zylindrischen Teil des Obertellers angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Durchtrittsöffnung des Obertellers in der Kante liegt, die von dem zylindrischen Teil des Obertellers und dessen sich nach der Trommelachse erstreckenden Flansch liegt, andererseits die im zylindrischen Teil des Trommelhalses angeordnete Regelungsschraube mit einem in die Durchtrittsöffnung eingreifenden Zapfen versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung" nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben und die Durchtrittsöffnung in den nach der Trommelachse zu gerichteten Flanschen des Trommelhalses bzw. des Obertellers angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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