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DE2343679A1 - Tragrollstuhl - Google Patents

Tragrollstuhl

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Publication number
DE2343679A1
DE2343679A1 DE19732343679 DE2343679A DE2343679A1 DE 2343679 A1 DE2343679 A1 DE 2343679A1 DE 19732343679 DE19732343679 DE 19732343679 DE 2343679 A DE2343679 A DE 2343679A DE 2343679 A1 DE2343679 A1 DE 2343679A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chair
shell
seat
backrest
chair according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732343679
Other languages
English (en)
Inventor
Anfilogoff Alexander Fleming
Madge Ian Richard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANFILOGOFF ALEXANDER FLEMING
MADGE IAN RICHARD
Original Assignee
ANFILOGOFF ALEXANDER FLEMING
MADGE IAN RICHARD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to AU59572/73A priority Critical patent/AU5957273A/en
Application filed by ANFILOGOFF ALEXANDER FLEMING, MADGE IAN RICHARD filed Critical ANFILOGOFF ALEXANDER FLEMING
Priority to DE19732343679 priority patent/DE2343679A1/de
Priority to FR7331881A priority patent/FR2242072A1/fr
Priority to BE135812A priority patent/BE805050A/xx
Priority to CH1372073A priority patent/CH561525A5/xx
Publication of DE2343679A1 publication Critical patent/DE2343679A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/02Reclining or easy chairs
    • A47C1/022Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts
    • A47C1/024Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts the parts, being the back-rest, or the back-rest and seat unit, having adjustable and lockable inclination
    • A47C1/026Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts the parts, being the back-rest, or the back-rest and seat unit, having adjustable and lockable inclination by means of peg-and-notch or pawl-and-ratchet mechanism
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/10Parts, details or accessories
    • A61G5/1091Cushions, seats or abduction devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/10Parts, details or accessories
    • A61G5/1056Arrangements for adjusting the seat
    • A61G5/107Arrangements for adjusting the seat positioning the whole seat forward or rearward

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

In der Antwort bitte angeben Unser Zeichen
A/p 7711
Anmelders Alexander Fleming Anfilogoff, 117 Old Tiverton Road, Exeter* Devon,
lan Richard Madge, 130 Liscard Road, Wallasey, Cheshire, England
Tragrollstuhl
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollstuhl für geschwächte Personen, insbesondere für alte Leute.
Das vorliegender Erfindung zugrundeliegende technische Problem besteht darin, geschwächten Personen eine Stütze zu geben, die insbesondere im Bereich der Rumpfmuskulatur - zu schwach sind, um sich selbst ohne Abstützung aufzurichten. Bisher waren solche Personen entweder bettlägerig oder wurden in einen Stuhl oder eine entsprechende Einrichtung hoch aufgelehnter Stellung gesetzt. Sie können nur aufrecht bleiben, wenn besondere Stützvorrichtungen verwendet werden, z. B. Gurte oder ein Geschirr. Diese Methode ist jedoch nicht zufriedenstellend, da die Gurte am Körper wetzen und reiben, wobei erschwerend ins Gewicht fällt, daß die Blutzirkulation solcher Patienten sowieso nicht gut ist und darüber
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hinaus der Patient einem demoralisierenden Einfluß unterliegt, wenn er mit Gurten in einer Stellung gehalten werden muß, die unerwünscht ist, insbesondere auch, da dieses Problem meist im hohen Alter auftritt.
Für anGsreatrie leidende Patienten fallen folgende drei Nachteile aufgrund ihres geschwächten Zustandes besonders ins Gewicht. Erstens fehlt ihnen die Kraft, sich selbst in einem Stuhl aufrechtzuerhalten, da ihr Rumpf stark geschwächt ist; zweitens sind sie nicht in der Lage, ihre Glieder im ausreichenden Maße zu gebrauchen, um ihre Lage zu verändern; drittens tritt das Problem des Harnflusses auf. Das erste dieser Probleme führt häufig dazu, daß Patienten nach vorne aus dem Stuhl schlüpfen, weil sie nicht genügend Kraft haben, ihren Körper daran zu hindern, und weil sie ihre Beine nicht in ausreichendem Maße unter Kontrolle haben, um sich selbst in eine aufrechte Stellung zurückzuziehen. Diese Schwierigkeit ergibt sich auch bei Patienten, die sich seitlich an der Hüfte abbiegen, so daß ihre Schultern zur Seite und nach abwärts in eine Lage gleiten, aus der sie sich aufgrund ihres schlechten Muskelzustandes nicht selbst befreien können. In ähnlicher Weise kann der Patient, wenn sein Arm unbequem über die Armlehne eines Stuhles hängt, sich häufig nicht bewegen, selbst wenn dies für ihn unbequem oder was schlimmer ist - wunde Stellen oder eine Behinderung der Blutzirkulation ergibt, die letztlich zu einer Thrombose führen kann. Das Problem des HarnfHeßens bzw. Urinierens bringt unabhängig von der unangenehmen Seite für den Patienten aber auch zusätzliche Arbeit für das Pflegepersonal.
Die mit vorliegender Erfindung vorgeschlagene Lösung besteht in einem Stuhl zum Abstützen geschwächter Personen, der eine ausreichende Abstützung gewährleistet, ohne daß zusätzliche Haltemittel, z.B. Gürtel, Geschirre, Gurte oder dgl. erforderlich sind, und gibt gleichzeitig dem Patienten, der sonst gezwungen ist, im Bett zu liegen, die Möglichkeit, ein normaleres Leben zu führen.
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Gemäß der Erfindung wird exn Stuhl für geschwächte Personen vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er eine einteilige Schale mit einem Sitz und einer Rückenlehne auf einem Tragrahmen aufweist, derart, daß die Neigung um eine Querachse verstellbar ist, und daß die Rückenlehne der Schale eine konkave Krümmung sowohl in der Querrichtung als auch in der Richtung senkrecht zur Querachse besitzt, so daß eine im Stuhl sitzende Person gegen seitliche Bewegung abgestützt ist und in einer Sitzstellung gehalten wird, wobei der obere Körperteil ausschließlich durch Schwerkraftwirkung aufrecht bleibt.
Die Querkrümmung der Rückenlehne muß so tief sein, daß verhindert wird, daß Personen mit schlaffen Muskeln seitlich von den Schultern weggleiten, wie vorstehend erwähnt, und in eine Stellung rutschen, von der aus sie aufgrund ihrer geschwächten Muskulatur nicht wieder in die vorherige Stellung zurückkehren können.
Ferner wird gemäß der Erfindung ein Stuhl für geschwächte Personen vorgeschlagen, der gekennzeichnet ist durch eine einteilige Schale, die wenigstens einen Sitz und exne Rückenlehne aufweist und schwenkbar an einem Tragrahmen so befestigt ist, daß die Neigung um eine Querachse einstellbar ist, wobei die Rückenlehne der Schale mit einer in Querrichtung verlaufenden Krümmung und einer Krümmung in einer Ebene senkrecht zur Querachse ausgebildet ist, und letztere Krümmung so gewählt ist, daß beim Kippen der Schale zur Neigung des Sitzes nach hinten der obere Teil des Rumpfes einer im Stuhl sitzenden Person aufrechtgehalten wird, wenn die Neigungen des unteren Teiles der Rücklehne der Schale und des Sitzes gegenüber der Horizontalen eine Kraftwirkung zwischen dem Sitz und einer im Stuhl sitzenden Person ergeben, die im wesentlichen senkrecht zum Sitz verläuft, so daß der Körper nicht aus dem Stuhl gleiten kann, und die Querkrümmung der Rückenlehne so gewählt ist, daß in dieser Stellung der obere Rumpf
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einer aufrecht im Stuhl sitzenden Person daran gehindert wird, nach außen zu rutschen, und zwar aufgrund der Tatsache, daß die aufrechte Sitzstellung eine Sitzstellung mit minimaler Potentialenergie ist.
Die zusammengesetzte Krümmung der Rückenlehne ist vorzugsweise so geformt, daß sie der Krümmung entspricht, die durch das Rückgrat und den Rücken eine sitzende Stellung einnehmenden Person gegeben ist, wenn die Stützmuskulatur entspannt ist, und diese Form ermöglicht den gewünschten und beabsichtigten Effekt. Die Krümmung ist praktisch so gewählt, daß in der normalen, im wesentlichen aufrechten Sitzstellung im Stuhl eine Person eine Stellung einnimmt, bei der die Potentialenergie ein Minimum ist; jede Abweichung von dieser Stellung, wie z.B. ein Kippen nach der Seite, bewirkt durch die Krümmung des Rückens eine Zunahme der Potentialenergie, was eine Anstrengung erforderlich machen würde, um eine Bewegung aus dieser Stellung zu machen. In anderen, bekannten Stühlen dieser Art ist die aufrechte Stellung keine Stellung minimaler Potentialenergie, so daß ein Kippen nach der Seite oder ein Rutschen nach vorne auf dem Sitz möglich ist, da die Potential^nergie durch eine solche Bewegung verringert wird.
Vorzugsweise ist die S.Qhale so geformt, daß sie Seitenarme aufweist, die ausreichend hoch sind, um zu verhindern, daß die Arme einer im Stuhl sitzenden Person überhängen. Die exakte Höhe, die für eine bestimmte Ausführungsform erforderlich ist, hängt natürlich von der Größe des Patienten, für den der Stuhl entworfen ist, ab; beispielsweise würde ein für ein Kind entworfener Stuhl geringere Größenabmessungen haben als ein für einen Erwachsenen entworfener Stuhl; die relativen Proportionen der Stühle bleiben jedoch im wesentlichen die gleichen, so daß die gewünschte Höhe der Arme in bezug auf die Gesamthöhe des Stuhles unabhängig von den Gesamtabmessungen des Stuhles die gleiche bleibt.
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Der Stuhl kann Kissen mit nachgiebiger Polsterung aufweisen, die von der Schale abnehmbar sindund die auf der Schale durch Befestigungsmittel fixiert sind. Derartige Polsterkissen sind zweckmäßigerweise mit einem wasserdichten Material überzogen, insbesondere, wenn die Patienten im Stuhl Urin lassen, da dies eine Reinigung und nachfolgende Sterilisierung wesentlich einfacher macht, als poröse Materialien, wie z.B. Gewebe. Bei einer Ausfuhrungsform werden die wasserdichten Kissen so billig wie möglich ausgeführt, so daß sie bei Verschmutzung nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden, wodurch die Arbeit für das Pflegepersonal erheblich verringert wird.
Bei einer bevorzugten Ausführung-sform der Erfindung ist wenigstens ein Sitzkissen und ein Rückenkissen vorgesehen, wobei die Befestigungsmittel für diese Kissen so angeordnet sind, daß die Kissen getrennt voneinander gehalten werden und einen Raum an der Verbindungsstelle zwischen Sitz und Rückenlehne des Stuhles bilden, in den Urin fließen kann, wenn der Patient uriniert. Diese Entleerungswirkung kann verstärkt werden, indem der Stuhl so eingestellt wird, daß die Schale in bezug auf den Unterrahmen in eine solche Stellung kippt, daß der Sitz nach unten gegen die Rückenlehne gleitet. Der Raum an der Verbindungsstelle zwischen Sitz und Rückenlehne bildet somit den untersten Punkt des Sitzes, in dem auf natürlichem Wege Flüssigkeit gelangt. Das Kippen hat ferner einen weiteren vorteilhaften Effekt insoferne, als es für einen Patienten schwierig, wenn nicht unmöglich gemacht wird, nach vorne aus dem Stuhl zu gleiten, und zwar aufgrund der Tatsache, daß der Sitz selbst nach rückwärts geneigt wird. Der Patient wird somit in einer bequemen Stellung mit* seinem Rücken in einer natürlichen Krümmung abgestützt, ohne daß irgendeine Art von Einspann- bzw. Haltevorrichtung zur Erzielung dieses Effektes erforderlich ist; die Krümmung der Rückenlehne in einer Ebene senkrecht zur Querachse gewährleistet jedoch, daß der obere Teil des Rumpfes
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einer im Stuhl sitzenden Person im wesentlichen aufrecht ist.
Die Schwenkabstützungen bzw. Schwenklagerstellen für die Schale sind im Falle einer Ausführungsform der Erfindung in der Nähe der vorderen Kante des Sitzes angeordnet. Die vordere Kante des Sitzes kann gekrümmt sein, und die Achsenlinie der Schwenkabstützungen kann durch die Verbindungsstelle der vorderen Kante des Sitzes und die Seite des Sitzes laufen. Die Lage der Schwenklinie in dieser Stellung ermöglicht, daß Winkelneigungsverstellungen erreicht werden können, ohne daß der Höhenabstand der FüSse des Patienten vom Boden wesentlich verändert wird, obwohl es erwünscht sein kann, eine Fußstütze auf dem Unterrahmen oder mit der Schale befestigbar vorzusehen.
Bei der bevorzugten Aus führungs form der Erfindung erfolgt die Verstellung der Winkellage der Schale um die Querachse durch eine Einstellvorrichtung, die wenigstens einen Sektor mit einer Vielzahl von Einkerbungen oder Aussparungen in bogenförmiger Anordnung sowie ein damit zusammenwirkendes Element aufweist, daß in Eingriff damit verschoben werden kann, um die Schale in einer ausgewählten Stellung und lösbar davon zu halten und damit eine Verstellung der Neigung durchführen zu können. Der bogenförmige Sektor ist vorzugsweise auf der Schale ausgebildet. Das damit zusammenwirkende Element kann ein schwenkbar mit der Abstützung befestigter Arm oder ein gleitend auf der Abstützung befestigter Bolzen sein. Der Bolzen kann n~achgiebig in die Eingriffsstellung vorgespannt sein, und es können fußbetätigte Gelenkverbindungen vorgesehen sein, um den Bolzen aus der Eingriffsstellung zu verschieben und Einstellungen vorzunehmen. Andererseits kann ein Sektor oder eine Rastenstange auf der Abstützung und ein Schwenkarm oder Bolzen auf der Schale vorgesehen sein, die in entsprechender Weise arbeiten. Des weiteren können zwei solcher Sektoren oder Rastenstangen auf jeder Seite der Abstützung oder der Schale
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und zwei damit zusammenwirkende Elemente, die in Eingriff damit kommen, vorgesehen sein. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Einstellvorrichtung ein teleskopartiges Bauteil auf, das die Schale im Unterrahmen verkettet, wobei die Teleskopwirkung dieses Bauteiles Einstellungen für die Neigung der Schale gegenüber dem Unterrahmen .ergibt.
Der Stuhl kann mit Rädern ausgerüstet sein, um ihn von einer Stelle zur anderen verfahrbar zu machen. Da geschwächte Persor nen nicht in der Lage sind, ihren Körper in genügendem Maße zu kontrollieren, ist es unerwünscht, daß solche Räder dauernd betätigbar sind, da der Stuhl sich z.B. auch bewegen kann, wenn der Patient versucht, seine Lage zu verstellen oder sich in den Stuhl zu setzen oder den Stuhl zu verlassen; es ist deshalb zweckmäßig, daß wenigstens zwei der Räder auf dem Unterrahmen entweder in eine Lage einziehbar sind, in der wenigstens ein Teil des Unterrahmens auf den Boden aufliegt, um eine Verschiebung des Stuhles zu verhindern, oder aber für diesen Zweck Bremsen vorgesehen sind.
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Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung in einer ersten Stellung,
Figur 2 eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Figur 1 in einer zweiten Stellung,
Figur 3 eine Aufsicht auf die Ausführungsform nach Figur 1 in der in Figur 1 gezeigten Stellung,
Figur 4 eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Figur 5 eine schematische Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung, und
Figur 6 eine aufgeschnittene , perspektivische Ansicht eines Teiles der Ausführungsform nach Figur 5.
In der Zeichnung weist der Stuhl eine einstückige, gepresste oder dergleichen Schale 11 auf, die auf einem Rahmen 12 abgestützt ist. Die Schale enthält einen flachen Sitz 13, einen geformten Rücken 14 mit einer Krümmung, die sich aas den Figuren 1 und 3 ergibt, sowie Seitenbauteile, die Seitenarme 15 und Flügel 16 enthalten, welche einstückig als ein einzelnes, flaches Seitenstück ausgebildet sind. Die Form der Arme 15 ist so gewählt, daß sie direkt von der Vorderkante der Basis 13 auf etwa zur Hälfte der Gesamthöhe der Schale 11 ansteigen und mit den Flügeln 16 so verbunden sind, daß sie sich nicht vollständig bis zum Rücken 14 der Schale 11 erstrecken.
Die vordere Kante 17 des Sitzes 13 ist so gekrümmt, daß sie an der Mitte von der Stellung an den Seiten vorsteht, und die Schale 11 ist schwenkbar um eine Achse 18 abgestützt, die sich unter
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den. Sitz 13 an einer Stelle erstreckt, wo die vordere Kante 17 des Sitzes 13 und die Seiten 19 des Sitzes 13 aufeinandertreffen. Die Achse 18 ist mit einer Lagerstelle.«_ 2O auf dem vorderen Schenkel 21 des Rahmens 12 befestigt.
Der Rahmen 12 weist 4 senkrechte Schenkel auf, nämlich 2 vordere Schenkel 21 und zwei hintere Schenkel 22, die durch entsprechende horizontale Schienen 23 und 24 miteinander verbunden sind. Die Achslagerstellung 20 ist mit einer Vielzahl von Bohrungen 25 versehen, mit deren Hilfe die Höhe der Achse 18 zur Anpassung an den jeweiligen Stuhlbenutzer eingestellt werden kann.
Die oberen Längsschienen 24 sind an einer Stelle unmittelbar hinter der Mitte gekröpft und auf die Enden zu nach abwärts geneigt, wo sie mit den hinteren Schenkeln 22 verbunden sind. Die geneigten Teile der Schiene 24 nehmen Rasten 26 auf, die eine Vielzahl von Aussparungen 27 besitzen, in die ein Stab 28 oder dgl. eingreifen kann, der an jedem Ende durch entsprechende Schwenkarme 29 aufgenommen wird, deren andere Enden schwenkbar mit der Schale 11 an den Schwenkpunkten 3O verbunden sind. Eine Einstellung der Winkelstellung der Schale 11 in bezug auf den Rahmen 12 kann somit auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß die Stange 28 in ein beliebiges Paar von Aussparungen 27 verschoben wird; die Schale 11 ist in der Figur 1 in ihrer obersten Stellung und in Figur 2 in der am stärksten geneigten Stellung gezeigt.
Auf diese Weise kann die Schale sowohl in der Höhe als auch in der Neigung eingestellt werden, damit sie dem jeweiligen Stuhlbenutzer angepaßt werden kann? diese Einstellung läßt aich einfach und leicht erzielen.
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Das Innere der Schale ist mit abnehmbaren Kissen gepolstert, die mit wasserdichtem Material überzogen sind. Die Basis 13 ist mit einem Sitzkissen 31 bedeckt, das eine gekrümmte vordere Kante 32 aufweist, die der Vorderkurve 17 des Sitzes 13 angepaßt ist, und das eine geradlinig verlaufende hintere Kante 33 besitzt, die einen Spalt von mehreren cm zwischen sich selbst und der Kurve des Rückens 11 läßt. In ähnlicher Weise ist ein Rückenkissen 34 vorgesehen, dessen untere Kante 35 sich nicht direkt bis zum horizontalen Pegel des Sitzkissens 31 nach abwärts erstreckt, so daß die beiden Kanten 33 und 35 der Kissen 31 und 34 einen Raum 36 ausbilden, in de» Urin einfließen kann, wenn der Patient uriniert. Die Schale 11 ist mit einer Abflußöffnung 43 versehen, in die das Einlaßrohr eines herkömmlichen Urinsammelbehälters eingesetzt werden kann. Der Behälter kann an Haken 44 auf der Schale 11 aufgehängt sein und läßt sich einfach lösen, wenn er benötigt wird.
Dasselbe Kissen 34 ist an einer inneren Schale 38 aus leichtem, glasfaserverstärktem Kunststoffmaterial befestigt, die in der Hauptstuhlschale 11 befstigt, z.B. angeklemmt ist. Um dieses Kissen auszuwechseln, werden ^ie gesamte Innenschale 38 und das Rückenkissen 34 herausgenommen. Das Sitzkissen 31 ist lediglich ein loses Kissen, das auf der flachen Basis 13 der Schale 11 aufliegt und in der entsprechenden Lage durch die Seiten und die gekrümmten Teile des Rückens festgelegt ist. Falls es zweckmäßig sein sollte, können für dieses Kissen Druckknopfbefestigungen oder andere Befestigungen vorgesehen sein.
Die einteilige Schale 11 kann aus einem glasfaserverstärkten Kunststoffmaterial oder einem anderen geeigneten Kunststoff, z. B. Polypropylen bestehen, und der Rahmen kann aus Stahl oder aus glasfaserverstärktem Kunststoffmaterial oder auch aus einem anderen Kunststoff hergestellt sein.
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Die vorderen Schenkel 21 sind beide mit kleinen Rädern 39 versehen, die ihre Stellung dauernd beibehalten, während die hinteren Schenkel 22 mit Rädern 40 versehen sind, die gehoben oder gesenkt werden können; in der abgesenkten Stellung der Räder ist der Stuhl fahrbar, in der angehobenen Stellung der beiden hinteren Räder sitzt er auf dem Boden auf. Die horizontalen Schienen 23 sind wenigstens 11 cm vom Erdboden entfernt, wenn die Hinterräder 40 die angehobene Stellung einnehmen, damit es möglich ist, eine Hubvorrichtung zum einfachen Transportieren des Stuhles einzusetzen.
An der Vorderseite der einen der oberen Schienen 24 ist eine Buchse 41 für einen Tisch (nicht gezeigt) vorgesehen, der in die Buchse 41 eingesteckt werden kann und der sich von einer Seite des Stuhles zur anderen erstreckt.
In Figur 4 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt, in der die obere Schale 11 auf einer Basis 50 aus Kunststoffmaterial abgestützt ist. Ein entsprechendes Material für die Basis ist glasfaserverstärkter Kunststoff. Die Schale 11 ist auf der Basis mit Hilfe von zwei Querstangen gelagert, eine Stange 18 entspricht der Achse der Ausführungsform nach den Figuren 1-3, die durch die Schale in der Nähe der Vorderseite des Bodens 13 verläuft, und eine Stange 45 reicht durch die Schale in der Nähe der Rückseite des Bodens 13.
Die Basis 50 weist zwei längliche Schlitze 47 auf, jeweils einen an jeder Seite, in die entsprechende Enden der Stange 18 eingreifen. Auf jeder Seite der Basis ist eine Rastenanordnung 46 mit einer Vielzahl von Einkerbungen 51 vorgesehen. Die Rastenanordnungen 46 sind gekrümmt und stellen einen Teil eines Kreises dar, dessen Mittelpunkt im unteren Ende des Schlitzes 47 liegt. Die Enden der Stange 45 stehen im Eingriff mit entsprechenden Aussparungen 45, damit die Neigung der Schale 11 festgelegt wird. Um die Neigung der Schale 11 einzustellen, wird die Schale leicht angehoben und nach vorwärts bewegt, so daß die Enden der Stange 18 längs des Schlitzes 47 in eine kleine Vertiefung 52 jeweils
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am oberen Ende des Schlitzes 47 gleiten, wodurch die Stange 45 außer Eingriff mit der jeweiligen Aussparung 51 kommt, mit der die Stange 41 in Eingriff war, und die Schale 11 freigibt, so daß sie in die gewünschte Winkelstellung gedreht werden kann; im Anschluß daran wird die Stange 18 die Schlitze 47 nach unten bewegt und die Enden der Stange 45 werden in Eingriff mit den nunmehr gewählten Aussparungen gebracht, so daß die Schale 11 in der ausgewählten Winkelneigung gehalten wird.
Anstelle der zurückziehbaren Räder bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 - 3,ist die Basis 5O mit kleinen Rädern 48 versehen, die Mittel 49 aufweisen, um die Räder abzubremsen und sie gegen Drehung zu sperren.
Die Ausführungsform nach Figur 5 unterscheidet sich von der nach Figur 4 darin, daß zusätzlich zu einer Schale 11 mit Sitz 13 und Rücken 14 wie in den vorausgehenden Ausführungsbeispielen, ein einstückig geformter unterer Vorderflansch 56 und Seitenflansche
57 vorgesehen sind, die eine Abstützung für einen Schwenkzapfen
58 bilden, mit dessen Hilfe die Schale 53 mit einer Abstützbasis
59 befestigt ist. Die Basis 59 weist einen Teil 60 auf, der nach oben vorsteht und an dessen Unterseite 2 Bolzen 61 befestigt sind, die mit ausgewählten Löchern 62 in gekrümmter Anordnung und in einem sektorförmigen Bauteil 63 vorgesehen starr mit den unteren Seitenflanschen 57 befestigt oder einstückig damit ausgebildet sind. Die Bolzen 61 sind nachgiebig in die Löcher 62 durch entsprechende Federn 64 vorgespannt und werden von den Löchern mit Hilfe eines Fufißedals 65 freigegeben, 'ffes mit den Bolzen über eine Gelenkverbindung verbunden ist, die zwei Winkelhebel 66, einen Zugstab 67 und einen gekröpften Fußhebel (68 aufweisen, welcher das Pedal 65 an einem Ende aufnimmt. Drückt man auf das Fußpedal 65, werden die Bolzen 61 aus den Löchern 62 herausgezogen und es ist eine Einstellung der Neigung der Schale möglich.
Wird das Fußpedal 65 freigegeben, werden die Bolzen wieder zurück
in ein Loch gedrückt, das damit über die Federn 64 ausgerichtet ist.
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Claims (1)

  1. Α/ρ 7711 27.B.1973 F/Sch.
    Patentansprüche
    Krankenstuhl für geschwächte Personen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stuhl eine einteilige Schale (11) mit einem Sitz (13) und einer Rückenlehne (14) auf einem Tragrahmen (12) aufweist, derart, daß die Neigung um eine Querachse verstellbar ist, und daß die Rückenlehne (14) der Schale (11) eine konkave Krümmung sowohl in der Querrichtung als auch in der Richtung senkrecht zur Querachse (18, 58) besitzt, so daß eine im Stuhl.sitzende Person gegen seitliche
    einer ^ 3
    Bewegung abgestützt ist und in;Sitzstellung gehalten wird, wobei der obere Körperteil ausschließlich durch Schwerkraftwirkung aufrecht bleibt.
    Krankenstuhl für geschwächte Personen, gekennzeichnet durch eine einteilige Schale (11), die wenigstens einen Sitz (13) und eine«Rückenlehne (14) aufweist und schwenkbar an einem Tragrahmen (12) so befestigt ist, daß die Neigung um eine Querachse (18, 58) einstellbar ist, wobei die Rückenlehne (14) der Schala mit einer in Querrichtung verlaufenden Krümmung und einer Krümmung in einer Ebene senkrecht zur Querachse (18, 58) ausgebildet ist, und letztere Krümmung so gewählt ist, daß dann, wenn die Schale (11) gekippt wird, um den Sitz (13) nach hinten zu neigen, der obere Teil des Rumpfes einer im Stuhl sitzenden Person aufrecht gehalten wird, wenn die Neigungen des unteren Teiles der Rückenlehne der Schale (11) und des Sitzes (13) gegenüber der Horizontalen eine Kraftwirkung zwischen dem Sitz (13) und einer im Stuhl sitzenden Person ergeben, die im wesentlichen senkrecht zum Sitz (13) verläuft, so daß der Körper nicht aus dem Stuhl gleiten kann, und die Querkrümmung der Rückenlehne (14) so gewählt ist, daß
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    Α/ρ 7711 - *. ■ 27,8,1973 W/Sch.
    in dieser Stellung der obere Rumpf einer aufrecht im Stuhl sitzenden Person daran gehindert wird, nach außen zu rutschen, und zwar aufgrund der Tatsache, daß die aufrechte Sitzstellung eine Sitzstellung mit minimaler Potentialenergie ist.
    3. Stuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (14) der Schale (11) an den Seiten mit parallelen Flügeln (16) versehen ist.
    4. Stuhl nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (11) so geformt ist, daß sie Seitenarme (15) aufweist, die ausreichend hoch sind, um zu verhindern, daß die Arme einer im Stuhl sitzenden Person überhängen.
    5. Stuhl nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß Kissen (31,34) mit nachgiebiger Polsterung vorgesehen sind, die von der Schale (11) abnehmbar sind und die mit einem wasserdichten Materal überzogen sind.
    6. Stuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Sitzkissen (31) und ein Rückenkissen (34) vorgesehen sind, wobei das Rückenkissen (34) abnehmbar in einer solchen Lage auf dem Rückensitz (14) der Schale (11) gehalten wird, daß ein Raum (36) an der Verbindungsstelle zwischen Sitzkissen (31) und Rückenkissen (34) des Stuhles vorhanden ist, in den Urin fließen kann, wenn der Patient urinieren muß.
    7. Stuhl nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (53) zum Entleeren des Raumes (36) an der Verbindungsstelle zwischen Sitz (13) und Rückenlehne (14) der Schale (11), ohne daß der Patient den Stuhl verlassen muß.
    509811/0521
    Α/ρ 7711 - S - 27.0.1973 W/Sch.
    8. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkabstutzungen für die Schale (11) in der Nähe der vorderen Kante des Sitzes (13) angeordnet sind.
    9. Stuhl nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale einen unteren Vorderflansch (56) und untere Seitenflansche (57) aufweist, die von dem Sitz (13) nach unten stehen und eine Befestigung für eine Schwenkabstutzung (58) darstellen, die die Schale (53) mit der Abstützbasis (59) schwenkbar befestigt.
    10. Stuhl nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante des Sitzes (13) gekrümmt ist, und daß die Achslinie der Schwenkstelle (18) durch die Verbindungsstelle der Vorderkante des Sitzes (13) und die Seite des Sitzes verläuft.
    11. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkellage der Schale (11) durch eine Einstellvorrichtung (26,28,30) wenigstens eine mit Aussparungen versehene Sperrvorrichtung (26) auf der Abstützbasis (12) wenigstens einen Schwenkarm (29) an der Schale (11) aufweist, wobei das freie Ende des Armes (29) mit einer ausgewählten Aussparung (27) der Rastenvorrichtung (26) in Eingriff steht.
    12. Stuhl nach Anspruch lO, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Aussparungen versehene Sperrvorrichtungen (26) auf der Abstützbasis (12) und zwei Schwenkarme (29) an der Schale (11) vorgesehen sind, wobei die freien Enden der Schwenkarme (29) durch eine Querschiene (28) miteinander verbunden sind, die in einem ausgewählten Paar von Aussparungen (27) der Sperrvorrichtungen (26) der Abstützbasis (12) in Eingriff bringbar ist.
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    Α/ρ 7711 - 4 - ■ 2 7.8.1973 W/Sch.
    13. Stuhl nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflansche (57) eine gekrümmte Reihe von Löchern oder Aussparungen (62) aufweisen, und daß ein zugeordneter Bauteil (61), der auf der Basis (59) aufgenommen wird, mit einer ausgewählten dieser Aussparungen zusammenwirkt.
    14. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Verstellung der Neigung der Schale (11,53) in Uezug auf die Basis (12,59) ein Fußpedal (65) zur Betätigung eine Kippsperre (61,62,64) aufweist.
    15. Stuhl nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippsperre (61,62,64) Bolzen (61) aufweist, die durch Federn (64) in Eingriff mit entsprechenden ausgewählten Löchern (62) in entsprechenden Reihen solcher Löcher in entsprechenden Bauteilen (63), die von den unteren Seitenflanschen (57) aufgenommen werden, vorgespannt sind.
    16. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützbasis (5O,59) Räder (48) aufweist, von denen wenigstens zwei mit Bremsen (49) versehen sind, mit deren Hilfe der Stuhl in einfacher Weise von einer Stelle zu einer anderen bewegt und an einer bestimmten Stelle festgelegt werden kann.
    17. Stuhl zum Tragen von geschwächten Personen, gekennzeichnet durch eine konkave Rückenlehne (14), die so angeordnet und geformt ist, daß der Rücken und die Seiten einer im Stuhl (11) sitzenden Person sicher gegen seitliche Verschiebung abgestützt sind, und durch einen Sitz (13) , der einteilig mit der Rückenlehne (14) ausgebildet und so in bezug zu dieser ange-
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    ordnet ist, daß der Sitzende fest im Stuhl (11) in einer im wesentlichen senkrechten Sitzstellung ausschließlich aufgrund des Körpergewichtes des Sitzenden gehalten wird, selbst wenn die Muskeln des Sitzenden vollständig entspannt oder unwirksam sind.
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    Le
    erseite
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