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DE234313C - - Google Patents

Info

Publication number
DE234313C
DE234313C DENDAT234313D DE234313DA DE234313C DE 234313 C DE234313 C DE 234313C DE NDAT234313 D DENDAT234313 D DE NDAT234313D DE 234313D A DE234313D A DE 234313DA DE 234313 C DE234313 C DE 234313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eccentric
ring
pump
lubricating device
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT234313D
Other languages
English (en)
Publication of DE234313C publication Critical patent/DE234313C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.-Ja 234313-KLASSE 47e. GRUPPE
EDWARD TILSTON in LONDON.
Schmiervorrichtung mit zwangläufigem Pumpenantrieb.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein „ zwangläufiger Antrieb einer Schmiervorrichtung, insbesondere einer solchen, die an Lagern, Riemenscheiben, Kurbelzapfen ο. dgl. angebracht werden kann und dazu dient, den Reibungsflächen das Schmiermittel selbsttätig unter Druck zuzuführen.
Der zwangläufige Antrieb geschieht in bekannter Weise von einem Exzenter, Nocken ίο o. dgl. aus, der auf einem drehenden Maschinenteil sitzt und durch seine Bewegung zwangläufig einen Rahmen, Ring ο. dgl. in eine hin und her gehende geradlinige Bewegung versetzt. Die hin und her gehende Bewegung des Rahmens wird auf den Pumpenkolben übertragen.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber weist der Antrieb gemäß vorliegender Erfindung das Merkmal auf, daß der Rahmen oder Ring allseitig einen gewissen Abstand von dem Exzenter hat und nur an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen zweckmäßig durch besonders ausgestaltete Stifte dauernd mit ihm in Berührung steht.
Die bisher bekannten zwangläufigen Antriebsvorrichtungen mit einem vom Exzenter bewegten, an zwei gegenüberliegenden Stellen an dem Exzenter anliegenden Mitnehmerrahmen weisen den Nachteil auf, daß infolge des großen Gleitweges zwischen Exzenter und Rahmen die Abnutzung an dieser Stelle eine sehr große ist, zumal die Berührung zwischen Exzenter und Rahmen nur in einem Punkt oder einer Linie erfolgt. Die Härtung-SS des Rahmens oder auch nur der Gleitfläche desselben ist umständlich, und andererseits ist j man bei eingetretener Abnutzung gezwungen, den gesamten Rahmen auszuwechseln, wenn man den vollkommen zwangläufigen Pumpenantrieb beibehalten und ein stoßweises, mit starkem Geräusch verbundenes Arbeiten des Antriebes vermeiden will.
Diese Übelstände werden gemäß vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß der hin und her gehende Rahmen an keiner Stelle an dem Exzenter anliegt, sondern seine Beweg'ung von letzterem nur an zwei einander gegenüberliegenden Stellen von zwei besonderen leicht härtbaren und gegebenenfalls leicht auswechselbaren Körpern erhält.
Die an dem Exzenter anliegenden Körper sind vorteilhaft als Stifte ausgebildet, von denen der eine zweckmäßig zugleich als Pumpenkolben dient. Die Köpfe dieser beiden Stifte legen sich gegen das auf dem drehenden Maschinenteil sitzende Exzenter und sichern auf diese Weise zwangläufig die Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens in der Ölpumpe.
Die ölpumpe selbst kann im Gegensatz zu den. bekannten Vorrichtungen dieser Art leicht aus dem Lagerkörper entfernt werden, um' die Pumpe bequem nachsehen und reinigen zu können. In der Achse des Zylinders sitzt als Auslaß für die Druckflüssigkeit ein Rückschlagventil, das ebenfalls zusammen mit seiner Feder zwecks Reinigung leicht aus dem Pumpenkörper herausgeschraubt werden kann.. Die Ventilspindel gleitet derart im Führungskörper, daß an der Spindel entlang Drucköl nach außen entweichen kann. In der Regel ist diese Auslaßöffnung für das Drucköl durch
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eine Kapselmutter verschlossen. Will man während des Ganges der Pumpe nachsehen, ob diese wirklich öl fördert, so löst man die Kapselmutter etwas, bis öl heraustropft. Wenn man den Druck feststellen will, unter den das Öl durch die Pumpe gesetzt wird, so löst man die Kapselmutter vollkommen und schraubt an dieser Stelle ein Manometer an. Als Säugöffnung für das Öl dienen im Pumpenkörper eingearbeitete Löcher, die durch den Kolben am Beginn des Druckhubes abgesperrt werden.
Die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung gibt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wieder, und zwar stellt
Fig. ι den Längsschnitt durch ein Lager dar, das mit der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung ausgerüstet ist.
Fig. 2 zeigt den Querschnitt zu Fig. 1 in Richtung 2-2; gleichzeitig ist in dieser Figur die Anbringung eines Manometers an der Vorrichtung dargestellt.
Die Welle A (Fig. 1) ruht in dem Lager B, das mit Lagerschalen ausgerüstet sein kann,- oder aber, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, die Welle unmittelbar trägt.
Der Lagerkörper B trägt an seinen beiden Enden zwei Ansätze B1 B-, die mit einer geeigneten Packung C die Kammern D D1 nach außen zu an der Welle abdichten, um so zu verhindern, daß das Öl aus den Kammern herausfließen oder daß Staub und Schmutz von außen in die Kammern hineindringen kann.
Ein Kanal D2 in dem Lagerkörper B verbindet die beiden ölkammern D D1 und dient dazu, das längs der Wellet in die Kammer D1 entweichende Öl der Hauptkammer D zurückzuführen. Am Grunde dieser Hauptkammer D sitzt die Ölpumpe.
Das Exzenter E wird zweckmäßig zweiteilig hergestellt, damit man es leicht auf der Welle A anbringen und festklemmen kann. Der Ring F sitzt in der Schwingungsebene des Exzenters E und läßt zwischen dem Exzenter einen derartigen Spielraum, daß das Exzenter sich frei innerhalb des Ringes drehen kann, ohne dessen innere Wand zu berühren.
Die Mitnahme des Ringes durch das Exzenter geschieht durch die beiden Stifte G und H, die an einander gegenüberliegenden Stellen durch den Ring F hindurchgesteckt und somit durch diesen gehalten sind. Der Stift G bildet in seinem unteren Teil zugleich den KoI-ben der Ölpumpe. Beide Stifte sind durch ihre Köpfe G1 H1 am Hindurchfallen durch den. Ring gehindert. Die Köpfe der Stifte legen sich mit ihren Innenflächen gegen das Exzenter. Während sich, wie schon erwähnt, der Stift G in dem Pumpenkörper/ führt, ragt der Stift H durch die obere Lagerschale des Lagers hindurch und führt sich hier ebenfalls, so daß der Ring F nur eine auf- und abwärts gehende Bewegung ausführen kann. Der aus der Lagerschale herausragende Teil des Stiftes H dient gleichzeitig zum Zeichen, ob bei Drehung der Welle A die Vorrichtung regelmäßig mitarbeitet oder nicht.
Bei Drehen der Welle A und des auf ihr sitzenden Exzenters E wird der Pumpenkolben G entweder durch das Exzenter selbst nach unten gestoßen oder mit Hilfe des Stiftes H und des Ringes F nach aufwärts gesogen.
Der Pumpenkörper I trägt außen Gewinde 71 und einen Sechskant P, so daß er fest mit dem unteren Teil des Lagerkörpers verschraubt oder mittels eines Schlüssels leicht herausgeschraubt werden kann.
'In. diesem Pumpenkörper / sind eine oder mehrere Säugöffnungen / eingearbeitet, durch die das am unteren Teil der Kammer D befindliche Öl in den Pumpenzylinder K hineinfließen kann, in dem der Kolben sich auf und ab bewegt. . ■ ■
Wird der Kolben G mittels des Ringes F durch das Exzenter E über die Öffnungen / hinaus nach oben gezogen, so strömt das Öl in den Pumpenzylinder K. Beim Niedergang des Kolbens schließt dieser die Saugöffnungen / ab und preßt das Öl durch den Kanal L und das Rückschlagventil M in die Leitung N, aus der es durch den Kanal O gegen die untere Seite der Welle A gedrückt wird.
Das Rückschlagventil M wird durch eine geeignete Feder gegen seinen am Ende des Kanals befindlichen Sitz gepreßt. Das Ventil wird in einem geeigneten Körper P geführt, der in dem Pumpenkörper / eingeschraubt ist. Der Führungskörper P trägt in seiner Mitte eine Bohrung Q, die gleichzeitig der Ventilspindel als Führung dient, jedoch dem Drucköl einen Durchfluß nach außen gestattet. Dieser Durchfluß ist für gewöhnlich durch die Kapselmutter R dicht verschlossen. Wenn man jedoch die Kapselmutter R etwas löst, so wird ein wenig Öl mittels des Kolbens G durch die Bohrung Q nach außen gepreßt, wodurch leicht der Nachweis geliefert werden kann, daß die Pumpe zufriedenstellend arbeitet. Will man feststellen, welchen Öldruck während des Schmierens die Pumpe zu liefern imstande ist, so schraubt man nach Entfernung der KapselmutterR ein Manometer Z (Fig. 2) an den Führungskörper P an und erhält auf diese Weise den Druck, wie er während des normalen Arbeitens von der Pumpe geliefert wird.
Der das Exzenter E umgebende Ring wird zweckmäßig aus zwei Teilen hergestellt, ahnlieh wie die bekannten Schmierringe der Ringschmierlager. Überhaupt sind diese
Ringe für den vorliegenden Verwendungszweck sehr geeignet, wenig kostspielig und leicht zu beschaffen. Man kann jedoch auch irgendeine andere Ausführung des Ringes
5 oder auch andere geeignete Körper bei der Schmiervorrichtung verwenden. Ebenso können auch die Köpfe G1 H1 durch andere passende Vorrichtungen ersetzt werden. So kann man z. B. einen ovalen, quadratischen
ίο oder rechteckigen Rahmen an Stelle des Ringes verwenden, der direkt oder indirekt an zwei gegenüberliegenden Punkten gegen das Exzenter drückt, während er im übrigen nicht in die Bahn des Exzenters einschneidet.
An den beiden Punkten, an denen der Rahmen oder auch die Köpfe G1 H1 das Exzenter berühren, kann man ebenfalls Anordnungen vorsehen, welche die Reibung an dieser Stelle vermindern, wie z. B. Kugeln, Rollen o. dgl.
Ebenso kann man die Berührungsstellen zwischen dem sich drehenden Exzenter und dem feststehenden Rahmen oder den Köpfen aus gehärtetem Material herstellen, um die Abnutzung der gleitenden Teile an dieser Stelle zu vermindern.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schmiervorrichtung mit zwangläufigem Pumpenantrieb mittels eines auf : dem drehenden Maschinenteil sitzenden Exzenters, Nockens o. dgl. und eines sich geradlinig bewegenden Rahmens, dadurch gekennzeichnet, daß der die zwangläufige Bewegung auf den Pumpenkolben übertragende Rahmen oder Ring (F) allseitig einen gewissen Abstand von dem Exzenter (E) hat und nur an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen dauernd mit ihm in Berührung steht.
  2. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerring (F) an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen einer Innenfläche Ansätze (H1 G1) trägt, mittels deren er von dem.Exzenter angetrieben wird.
  3. 3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerring (F) an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen Löcher trägt, durch die von innen Stifte (G H) hindurchgesteckt sind, deren Köpfe sich zwischen Exzenter (E) und Mitnehmerring (F) legen, wodurch die Stifte in ihrer Lage gehalten und zugleich die Bewegung des Exzenters auf den Ring übertragen wird.
  4. 4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des einen Mitnehmerstiftes (G) der Ölpumpe (I) als Kolben dient und hierdurch im Pumpenzylinder gerade geführt wird, während der Schaft des anderen Stiftes (H) in der oberen Lagerschale gerade geführt wird und aus dieser etwas hervorragt, so daß von außen das Arbeiten der Schmiervorrichtung kontrolliert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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