DE2342876A1 - Sperrschiebervorrichtung fuer stranggiesskokillen - Google Patents
Sperrschiebervorrichtung fuer stranggiesskokillenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B22D41/00—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
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Description
Sperrschiebervorrichtung für Stranggießkokillen.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen beim Gießen von Metallen, zu denen beispielsweise Stahl, Aluminium und
fiessing gehören, und bezieht sich insbesondere in diesem Zusammenhang auf eine Sperrschiebervorrichtung für Stranggießkokillen,
Bei einem Verfahren zum Stranggießen von Stahl beispielsweise wird die Stahlschmelze bei ihrem Austritt aus einer
mit einer Bodenausgußöffnung versehenen Gießpfanne oder
einem Zwischengießgefäß durch eine Sperrschiebervorrichtung gesteuert, in der ein Schieberkörper so angeordnet
ist, daß er anliegend an eine stationäre Öffnungsplatte eine Gleitbewegung ausführt. Beispiele für derartige
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Sperrschiebervorrichtungen sind in den GB-Patentschriften 1 o93 478 und 1 274 o13 sowie in der GB-Patentanmeldung
25 545/72 beschrieben. Auf diese Beispiele wird hier Bezug genommen. Die obigen Druckschriften
befassen sich mit Anordnungen, bei denen der Schieberkörper geradlinig hin- und herbewegbar
ist. Bei einer alternativen Anordnung läßt sich der Schieber drehen. Diese Art der Schieberbewegung ist
beispielsweise in der US-Patentschrift 3 43o 644beschrieben.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Schieberkörper mit Hilfe von Federn gegen die stationäre öffnungsplatte
zu drücken, um dadurch zwischen dem Schieberkörper und der Öffnungsplatte eine federnde Abdichtung
zu schaffen. Desweiteren hat sich bewährt, sowohl den Schieberk3rper als auch die Öffnungsplatte als hitzebeständigen
Körper auszubilden, der von einem dünnwandigen Metallgehäuse umschlossen wird, um dadurch die
erforderlichen mechanischen und konstruktiven Eigenschaften in Verbindung mit der notwendigen Hitzebeständigkeit
sicherzustellen.
Die Federn unterliegen im Betriebszustand erheblichen Beanspruchungen und zeitweise auch starken Wärmebelastungen.
Daher ist ein Risiko dafür vorhanden, daß die Feder in ihrer Spannkraft nachläßt und versagt, wodurch der
Schieberkörper von der stationären Öffnungsplatte weg
abwärts bewegt wird, was zur Folge hat, daß geschmolzener Stahl entweicht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine verbesserte elastische Vorrichtung zu schaffen, die sich
für eine Sperrschiebervorrichtung beim Gießen von Metallen
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verwenden läßt. Diese zu schaffende Sperrschiebervorrichtung soll also mit einer solchen elastischen oder
federnden Vorrichtung ausgestattet sein. In diesem Zusammenhang soll auch eirie Netallgießanlage geschaffen
werden, die eine solche Sperrschiebervorrichtung aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nun erfindungsgemäß eine
Federvorrichtung geschaffen, die sich beim Gießen von Metallen für einen Sperrschiebervorrichtung verwenden
läßt, und die zwei Pufferkörper aufweist, die federnd gegeneinander drückbar sind, um einen Sperrschieberkörper
der Vorrichtung mit einem Vorrichtungssitz in abdichtende Berührung zu bringen, sobald die Vorrichtung in Betrieb
ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß für den Fall, daß die Federwirkung zwischen den Pufferkörpern
versagt, die Relativbewegung der Körper stark eirgeschränkt wird, um dadurch eine entsprechende Bewegungsbeschränkung des Schieberkörpers beim Ablösen vom Sitzkörper
zu erreichen, sobald die Vorrichtung in Betrieb ist.
Beispielsweise läßt sich die vom Sitzkörper weggerichtete Bewegung des Schieberkörpers im Vergleich zu bekannten
Werten auf einen Betrag zwischen o,13 mm und o,7B Millimeter,
also beispielsweise etwa o,51 mm beschränken.
Erfindungsgemäß wird außerdem eine selbständige elastische Vorrichtung geschaffen, die sich für eine Sperrschiebervorrichtung
beim Gießen von Metallen verwenden läßt und a) einen Kernkörper, b) entgegengesetzte Pufferkörper, die
auf dem Kernkörper so gelagert sind, daß diese eine Relativbewegung in Längsrichtung des Kernkörpers ausführen können,
und c) eine Federeinrichtung aufweist, die zwischen den Pufferkörpertiwirkt,
um diese in bezug aufeinander unter Druck
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zu setzen und die eine Tellerfeder aufweist, die um den Kernkörper angeordnet ist.
Erfindungsgemäß wird darüberhinaus eine elastische
Einrichtung geschaffen, die sich für eine Sperrschiebervorrichtung
beim Gießen von Metallen vswenden läßt und zwei Pufferkörper sowie eine zwischen diesen
befindliche Federeinrichtung aufweist, wobei die Pufferkörper von der Federeinrichtung federnd auseinanderdrückbar
sind, um einen Schieberkörper der Vorrichtung mit einem Sitzkörper der Vorrichtung in Dichtungsberührung
zu bringen, sobald sich die Vorrichtung in Betriebszustand befindet. Die Federeinrichtung weist ihrerseits
eine erste Federanordnung auf, die im Betriebszustand der Vorrichtung die Pufferkörper normalerweise
elastisch auseinanderdrückt, sowie eine zweite Federanordnung, die entspannt ist, sobald die erste Federanordnung
Federkraft entwickelt, und die gleichfalls eine Federwirkung ausübt, um die Pufferkörper auseinander zu
drücken, sobald die erste Federanordnung nicht arbeitet.
Die erfindungsgemäße Sperrschiebervorrichtung weist also
einen Sperrschieberkörper, einen Sitz für diesen Sperrschieberkörper und eine selbständige, elastische Vorrichtung
auf, mit der der Schieberkörper gegen den Dichtungskörper drückbar ist, um mit ihm in Dichtungsberührung zu
treten, wobei eine Federvorrichtung vorgesehen ist, die aus einer Tellerfeder besteht.
Bei der verwendeten elastischen Vorrichtung, die aus zwei Pufferkörpern besteht, welche relativ zueinander mit elastischer
Druckkraft beaufechlagbai/sind, um den Schieberkörper
mit dem Sitzkörper in Dichtungsberührung zu bringen, befindet sich der eine Pufferkörper neben dem Schieberkörper,
während der andere von ihm entfernt ist. Derjenige
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Pufferkörpar, der sich neben dem Schieberkörper befindet,
ist an dem Kernkörper, auf dem beide Schieberkörper relativ zueinander in Kernkörperlängsrichtung beweglich
gelagert sind, befestigt, während die den Kernkörper umgebende Federvorrichtung zwischen den Pufferkörpern arbeitet,
um diese auseinander zu drücken. Der Kernkörper erstreckt sich dabei in eine von dem Schieberkörper wegführende
Richtung gegen einen Anschlag, so daB seine Bewegung für den Fall eines Versagens der Federvorrichtung
ganz erheblich eingeschränkt wird, wodurch die Bewegung des Schieberkörpers in Richtung von dem Sitzkörper weg
in entsprechender Weise beschränkt wird.
Das dünnwandige Metallgehäuse, das einen hitzebeständigen Körper umgibt, aus dem der Schieberkörper oder die stationäre
Öffnungsplatte bestehen kann, hat eine Wanddicke zwischen 2,5 und 3,5 mm, also beispielsweise etwa 3,ο mm.
Dabei ist darauf hinzuweisen, daB selbstverständlich auch beide genannten Teile, also sowohl der Schieberkörper
als auch die stationäre Öffnungsplatte aus einem hitzebs3tändigen
Körper bestehen können, der von dem dünnwandigen Metallgehäuse umschlossen wird.
Die Erfindung^iird nachfolgend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine geschnittene Seitenansicht der hier beschriebenen
Sperrschieber- oder Schieberventilanordnung,
Figur 2 eine vergrößerte, geschnittene Seitenansicht einer elastischen Vorrichtung der Anordnung,
Figur 3 eine erste Ausführungsform der elastischen Vorrichtung,
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Figur 4 eine zweite Ausführungsform der elastischen Vorrichtung, -
Figur 5 eine dritte Ausführungsform der elastischen
Vorrichtung,
Figur 6 eine Schnittansicht einer konischen Tellerfeder,
Figur 7 eine vierte Ausführungsform der elastischen Vorrichtung,
Figur 8 eine Schnittansicht längs der Linie VIII-VIII in Figur 1,
Figur 9 eine Schnittansicht längs der Linie IX-IX in Figur 1, und
Figur 1o eine auseinandergezogene, perspektivische Darstellung bestimmter Teile der Anordnung von
Figur 1 mit einem Kniehebelmechanismus, der sich im gelösten Zustand befindet, und mit einem Sperrschieberträger,
der sich in einer angelenkten, gelösten, senkrechten Stellung befindet.
Die Sperrschieberanordnung, die in den Figuren 1, B, 9
und 1o dargestellt ist, läßt sich beim Abgießen von Stahl in eine nicht dargestellte Stranggußkokille oder ein Zwischengießgefäß
einer Stranggießanlage verwenden, wobei die Stahlschmelze aus einer mit einer Bodenausgußöffnung
versehenen Gießpfanne 1o vergossen wird, die ein äußeres Metallgehäuse 11 und eine hitzebeständige Auskleidung 13
aufweist. Eine Düsenanordnung 12 ist in der Gießpfanne 1o angebracht und weist ein hitzebeständiges Düsenrohr
14 auf, das in hitzebeständigen Blöcken 16, 18 getragen wird, sowie in einem hitzebeständigen, äußeren Düsenkörper
19, der in einer metallenen Lagerplatte 2o angeordnet ist,
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die an dem äußeren Metallgehäuse 11 der Gießpfanne 1o
durch Schrauben 326 (Figur B) befestigt ist. Eine stationäre, hitzebeständige Öffnungsplatte 22 ist unter
der Lagerplatte 2o befestigt und weist eine öffnung 24
auf, die mit dem Düsenrohr 14 fluchtend ausgerichtet ist.
Die Sperrschieberanordnung ist außerdem mit einem Rahmen 26 ausgerüstet, der an der Lagerplatte 2o durch einen
Kniehebelmechanismus 334 entfernbar befestigt ist, wie dies im einzelnen in der britischen Patentanmeldung 25 56/72
dargestellt ist. Ein Schieberträger 28 ist in dem Rahmen waagerecht verschiebbar gelagert. Die waagerechte Gleitbewegung
des Trägers 2B wird durch eine Hydraulikzylinder- und Kolbenanordnung 29 bewirkt, die in einer Konsole 3o
des Rahmens 26 gelagert ist. Ein hitzebeständiger Schieber 32 wird in dem Träger 2B gehaltert und weist ein
Düsenrohr 34 auf, das sich von der stationären Platte 22 aus abwärts erstreckt. Das Düsenrohr 34 wird in oberen
und unteren, hitzebeständigen Ringkörpern 36, 3B getragen. Eine untere Oberfläche 4o der stationären Platte 22 bä. det
einen zustromseitigen Sitz für den Schieber 32.
Man erkennt, daß der Schieber 32 zwischen einer geschlossenen Stellung, wie es in Figur 1 gezeigt ist, in der das
Düsenrohr 34 nicht mit der öffnung 24 fluchtend ausgerichtet ist, und einer geöffneten, nicht dargestellten Stellung,
in der das Düsenrohr 34 mit der öffnung 24 fluchtet und
geschmolzenerStahl frei aus der Gießpfanne 2o ausströmen
und durch das Düsenrohr 14, die öffnung 24 und das Düsenrohr
34 in die Stranggießkokille oder das Zwischengießgefäß
einlaufen kann, bewegbar ist.
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Der Schieber 32 wird durch mehrere Federvorrichtungen
42, die mit Abstand rund um das Düsenrohr 34 verteilt angeordnet sind, gegen die stationäre Platte 22 gedrückt,
so daß er mit dieser in Dichtungsberührung kommt. Es sind beispielsweise zwischen B und 18 Federvorrichtungen
42 vorhanden, wobei in Figur 9 12 dargestellt sind, Jede Vorrichtung 42 wirkt zwischen dem
Träger 28 und dem Schieber 32 und sitzt in einer Bohrung 62 (Figur 2) im Träger 28t Die Federvorrichtungen 42
sind in einem bestimmten Muster rund um das Düsenrohr 34 angeordnet, wie dies aus Figur 9 ersichtlich ist.
Die Kolben- und Zylinderanordnung 29 weist einen Hydraulikzylinder
316 auf, der über Hydraulikleitungen 362 mit Hydraulikmittel versorgt wird. In dem Zylinder 316
ist ein Kolben 363 gelagert und an einer hohlen Stoßstange 365 befestigt. Die Stoßstange 365 erstreckt sich
durch einen Stoßstangenschutz 364 hindurch und ist an dem Schieberträger 28 befestigt, der seinerseits in der
Konsole 3o befestigt ist. Ein Luftschlauch 361 dient dazu, kontinuierlich Luft durch die hohle Stoßstange 365
hindurch zu blasen, um dadurch nicht nur den Zylinder 316 sondern auch den Träger 28 und die Federvorrichtungen
42 zu kühlen. Der Träger 28 weist zu diesem Zweck in
seinem Inneren mehrere angeschlossenen Luftkammern 375 auf, und der Luftschlauch 361, der mit der hohlen Stoßstange
317 verbunden ist, gibt einen konstanten Luftstrom an diese Luftkammern 375 ab, wodurch der Träger
und die Federvorrichtungen 42 gekühlt werden. Die Luft kann trocken oder feucht sein, wobei wahlweise auch Kohlendioxid
Verwendung finden kann.
Die stationäre Platte 22 sitzt in einer in der Lagerplatte 2o vorhandenen Aussparung (Figuren 1 und 1o) und enthält
auch eine zentrale Ringnut, die so bemessen ist, daß sie
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einen Ringkörper 3o8 des äußeren Düsenkörpers 19 aufnimmt.
Die Platte 22 weist zwei gerade, parallele Seiten auf, die durch halbrunde Endteile miteinander verbunden
sind, und bildet einen hitzebeständigen Körper 3o9, der von einem dünnwandigen Stahlgehäuse 31o umgeben ist.
Der hitzebeständige Körper 3o9 ist in dem Gehäuse 31o durch einen wärmehärtenden Klebstoff befestigt. Eine
kreisrunde öffnung 31oa (Figur 1) ist in dem Metallgehäuse 1o neben dem ringförmigen Körper 3o8 vorgesehen,
um eine keramische Verbindung herzustellen, wobei ersichtlich ist, daB dasGehäuse 31o die untere Oberfläche
4o unbedeckt läßt. Eine kittähnliche hitzebeständige Füllmasse, wie sie beispielsweise in der obigen britischen
Patentanmeldung 34 63o/72 beschrieben ist, wird zwischen das Metallgehäuse 31ο und die Platte 22 eingefüllt
und gleicht Unregelmäßigkeiten aus. Somit wird der hitzebeständige Körper der stationären Platte 22 so umschlossen,
daB er für den Fall von Bruch oder Rissbildung in seiner Lags gehalten wird.
Der Schieber 32 besitzt in ähnlicher Weise einen hitzebeständigen Körper, der von dem Düsenrohr 34 und den
Ringkörpern 36, 38 gebildet wird. Dieser hitzebeständigs Körper hat einen oberen Teil mit geraden, parallelen
Seiten und halbrunden Endabschnitten, die der stationären Platte 22 entsprechen, sowie einen unteren, kreisrunden,
zylindrischen Abschnitt. Auch hier wird der hitzebeständige Körper von einemdünnwandigen Stahlgehäuse 37o umgeben,
während die Oberseite des Körpers 36 sowie die Unterseite des Körpers 38 und das Düsenrohr 34 unbedeckt bleiben.
Der hitzebeständige Körper wird wiederum in dem Gehäuse 37o durch einen wärmahärtenden Klebstoff befestigt, und
ein kittähnliches, hitzebeständiges Füllmaterial kann verwendet werden.
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Das Düsenrohr 24 dss Schiebers 32 besteht aus hocherosionsbeständigem,
hitzebeständigsm Material, während der untere Ringkörper 38, der das Düsenrohr 34 umgibt,
aus hitzebeständigem Material geringer Leitfähigkeit gefertigt ist. Der obere Ringkörper 36 besteht im Vergleich
zu dem Material, aus dem die stationäre Platte 22 gefertigt ist, aus einem abriebbeständigen, hitzebeständigen
Stoff.
Das hocherosionsbeständige, hitzebeständige Material
hat beispielsweise einen hohen Aluminiumoxidgehalt, der normalerweise im Bereich zwischen 85 und 95 Gew.% liegt.
Dieses Material besitzt eine hohe Dichte und ist bei hoher Temperatur gebrannt, Die Flächen eines solchen
Materials müssen oft geschliffen werden, um ihnen die gewünschte genaue Form zu geben. Andererseits kann das
hitzebeständige Material, wie es beispielsweise für die Blöcke 16, 18 und den Ringkörper 38 verwendet wird, z.B.
ein poröses Gefüge mit einem niedrigen Aluminiumoxidgehalt aufweisen und gießbar sein. Alternativ dazu IaBt
sich ein gebranntes Material benutzen. Als weitere Alternative für ein solches Material bietet sich ein gießbares
Mierial aus gesintertem Siliziumoxid an.
Die miteinander in gleitender Berührung stehenden Oberflächen des Körpers 36 und der stationären Öffnungsplatte
22 sind geschliffen und poliert, so daß sich die erforderlichen Dichtungseigenschaften ergeben.
Ais Figur 1o geht hervor, daß die Öffnungsplatte 22
auf
in Draufsicht in bezug jede der beiden rechtwinklig zueinander verlaufenden Achsen symmetrisch ausgebildet ist.
In gleicher Weise ist auch der Schieber 32 symmetrisch. Dadurch wird erreicht, daß sich die Öffnungsplatte 22 und
der Schieber 32 zur Vergleichmäßigung der Erosionswirkungen umdrehen lassen.
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Jede Federvorrichtung 42 (Figur 2) bildet eine selbständige Einheit und besteht aus gegenüberliegenden
oberen und unteren Pufferkörpern 44, 46. Der obere Pufferkörper 44 steht mit dem Metallgehäuse 37o des
Schieberkörpers 38 in Berührung, während der untere Pufferkörper 36, der ringförmig ausgebildet ist, von
dem Schieberkörper 3B entfernt liegt und mit einer waagerechten, maschinell bearbeiteten Ringschulter
in Berührung steht, die in der Bohrung 62 des Schieberträgers 28 ausgebildet ist. Der PufferkSrper 44 ist an
einem senkrechten Kernkörper 5o durch eine Schraube 52 böfösoigt, die in eine Gewindebohrung 54 im Kernkörper
5o eingeschraubt ist. Alternativ dazu kann der Pufferkörper 44 mit dem Kernkörper 5o eine untrennbare
Einheit bilden. Der ringförmige Pufferkörper 46 ist auf dem Kernkörper 5o frei beweglich gelagert, der sich
durch den ringförmigen Pufferkörper 46 hindurch nach unten in eine Aussparung 56 hinein erstreckt, die unterhalb
der Schulter 48 liegt. In einer Ringnut 6o im Kernkörper 5o sitzt ein Sprengring 58, der dazu dient,
den ringförmigen Pufferkörper 46 vor dem Einbau der Federvorrichtung 42 in den Träger 28 zurückzuhalten. Man
erkennt, daß die Pufferkörper 44, 46 an dem Kernkörper 5o so angebracht sind, daß diese sich in Längsrichtung
des Kernkörpers 5o relativ zueinander bewegen können.
Ein elastischer Q-Ring 64 sitzt in einer Ringnut 66
im Pufferkörper 46 und dient dazu, die Federvorrichtung 42 in der Bohrung 62 fest anzuordnen.
Eine Hülse 68 ist auf dem Kernkörper 5o zwischen den
Pufferkörpern 44, 46 gleitend gelagert. Ein oberer Endteil der Hülse 68 ist mit einer Ringschulter7o versehen,
und der untere Endteil der Hülse 68 weist eine Ringsaiulter
72 auf. Der obere Endteil der Hülse 68 sitzt in einer
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in dem Pufferkörper 44 vorhandenen Aussparung 68a. Eine
erste Federanordnung, bestehend aus sechs konischen Tellerfedern 74, umgibt die Hülse 68 und sitzt auf der Ringschulter
7o und steht dabei mit dem Pufferkörper 44 in Eingriff. Ähnlich ist eine zweite Federanordnung vorgesehen,
bestehend aus zwei konischen Tellerfedern 76, die die Hülse 68 umgeben, jedoch auf der Schulter 72 sitzen und
mit dem Pufferkörper 46 in Berührung stehen. Die Tellerfedern 74 sind in Reihe geschaltet, während die Tellerfedern
76 parallel geschaltet sind.
Ein Beispiel für eine konische Tellerfeder, oftmals auch als Belleville-Feder bekannt» ist in Figur 6 dargestellt.
Die Tellerfeder von Figur 6 besteht aus einer Metallscheibe mit einer zentralen Bohrung Bo, auf die
hin eine kegelstumpfförmige Seitenwand 82 konvergiert.
Der Aussenumfang 84 der Scheibe ist kreisrund zylindrisch
und koaxial zur Bohrung 8o angeordnet. Wennmehrere solcher
Tellerfedern koaxial in Reihe gelagert werden, d.h. wenn die benachbarten Scheiben umgekehrt zueinander liegen,
so ist die Federcharakteristik der in Reihe geschalteten Federn dieselbe wie für eine einzelne Blattfeder. Wenn
andererseits mehrere Blattfedern/koaxial zueinander parallel geschaltet werden, d.h. wenn alle Scheiben in derselben
Richtung konvergieren, so multipliziert sich die Belastung, die für eine bestimmte Ausbiegung erforderlich ist, mit
der Anzahl der parallel geschalteten Blattfedern. Somit
wird also die parallele Anordnung dar Blattfedern 76 gegenüber
der in Reihe geschalteten Anordnung der Federn 74 bevorzugt.
Bei Normalbetrieb der Federvorrichtung 42 sind die Federn
76 in Parallelschaltung, die eine stärkere Auslenkung oder Ausbiegung erfahren als die in Reihe geschalteten Federn
74, im wesentlichen entspannt, und die Hülse 6Θ erstreckt sich in Längsrichtung des Kernkörpera 5o gegen den Pufferkörper
46, so daß zwischen einer unteren Stirnfläche der
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Hülse Ββ und dem Pufferkörper 46 ein kleiner Spalt Boa
gelassen wird. Somit arbeiten die Blattfedern 74, indem sie federnd nachgeben und zwischen der Hülse ΒΘ und dem
Pufferkörper 44 wirken, um diesen Pufferkörper nach oben gegen den Sperrschieberkörper3B zu drücken. Auch hierbei
wird wieder zwischen einer oberen Stirnfläche der Hülse 66 und dem Pufferkörper 44 ein kleiner Spalt 82a gelassen.
Die tatsächliche Breite des Spaltes B2a variiert in Abhängigkeit von der Genauigkeit der Herstellung des Schiebers
und der zugehörigen Teile, wobei jedoch die Toleranz nicht größer als etwa o,254 Millimeter ist. '
Tallerfedern versagen unter Hitzeeinwirkung und anderen
Belastungen gewöhnlich nicht so leicht wie Schraubenfedern, jedoch bewegt sich beim Versagen der in Reihegeschalteten
Tellerfedern 74 derPufferkörper 44 abwärts, um den Spalt B2a zu schließen, wodurch sich ergibt, daß seine Abwärtsbewegung
stark eingeschränkt ist und durch die Breite des Spaltes 82a begrenzt wird und die Bewegung des Sperrschiebers
32 von der stationären Öffnungsplatte 22 weg ist damit entsprechend stark beschränkt.
Für den Fall, daß zu große Herstellungstoleranzen zum
Schließen des Spaltes 82a entgegen der von der in Reihe geschalteten Tellerfedern 74 ausgehenden Kraft führen,
ohne daß diese Federn versagen, werden die Federn 44 außer Betrieb gesetzt, und die Federn 76 nehmen ihre Federungsarbeit auf, um mit der gegenüber den in Reihe geschalteten
Federn 74 doppelten Lastauslenkung zu arbeiten und dadurch den Schieber federnd an die stationären Platten 22 anzudrücken.
Ea ist ziemlich uriwahrsheinlich, daß die Federn 76 versagen,
jedoch für diesen Fall wird die sich ergebende Abwärtsbewegung der Hülse 68 durch die Breite des Spaltes
8oa begrenzt, die beispielsweise nicht größer ist als
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8-tausendstel Zentimeter. Somit wird also für den Fall
eines Versagens der in Reihe geschalteten Federn 74 und der Federn 76 die gesamte Abwärtsbewegung auf etwa 12-tausendstel
Zentimeter beschränkt. Bei einer Wegbewegung des Schiebers 32 von der stationären Öffnungsplatte 22,
die nur o,254 oder allenfalls o,76 Millimeter
beträgt, ist das Risiko dafür, daB geschmolzenes Metall in großem Umfang ausläuft, minimal.
Es versteht sich, daß in jedem Falle ein Versagen der in Reihe geschalteten Blattfedern 74 nicht notwendigerweise
immer ein Versagen der gesamten Federanordnung 74 bedeutet* es ist vielmehr möglich, daß eine dieser
Federn versagt, während die anderen in Takt bleiben, sine Tatsache, die auch für die Blattfedern 76 zutrifft.
Bei einer anderen Ausführungsform werden die Blattfedern 76 weggelassen, da in diesem Falle die Hülse 68 ständig
mit dem Pufferkörper 46 in Berührung steht. Ein Versagen der in Reihe geschalteten Blattfedern 74 wird in diesem
Falle noch aufgefangen, jedoch sind zu große Herstellungstoleranzen nicht mehr so gut abgedeckt.
Bei einer anderen Ausführungsform werden zwischen den Pufferkörper
46 und die Blattfedern76 dünne Unterlegscheiben angeordnet, um eine weitere mögliche Abwärtsbewegung der Hülse
68 für den Fall eines Versagens der Federn 76 zu begrenzen.
Die erste modifizierte Federvorrichtung, die in Figur 3 dargestellt ist, ist der in Figur 2 gezeigten in vielerlei
Hinsicht ähnlich und wird deshalb hier nur insoweit beschrieben, als sie sich von dieser unterscheidet. Die Federvorrichtung
von Figur 3 weist einen oberen und Binen unteren Pufferkörper 144, 146 sowie einen Kernkörper 15o auf. Eine
Hülse 168 ist auf dem Kernkörper 15o gelagert. Eine einzelne
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Tellerfeder 19o wirkt zwischen der Hülse 166 und dem Puf f erkörper146, indem sie mit diesen beiden Körpern
in Berührung steht, und erfüllt dieselbe Funktion wie die Federn 76 in Figur 2. Eine Shraubenfeder 192 umgibt
diB Hülse 16Θ und wirkt zwischen der Tellerfeder
19Q und dem Pufferkörper 144, mit denen sie ebenfalls in Berührung steht, wobei sie dieselbe Funktion erfüllt
wie die in Reihe geschalteten Tellerfedern 74 von Fig.2.
Die zweite modifizierte Federvorrichtung, die in Figur 4 dargestellt ist, gleicht wiederum derjenigen von Figur 2
in vielerlei Hinsicht und wird deshalb ebenfalls auch nur insofern beschrieben, als sie sich von dieser unterscheidet.
Die in Figur 4 gezeigte Federvorrichtung weist Pufferkörper 244 und 246 sowie einen Kernkörper 25o auf.
Eine Schraubenfeder 294 wirkt zwischen den Pufferkörpern
244, 246 und steht mit ihnen in Berührung. Diese Schraubenfeder hat eng benachbarte Windungen 296, und für den
Fall eines Versagens der Feder wird die Abwärtsbewegung des Pufferkörpers 244 durch den geringen Abstand dieser
Windungen stark eingeschränkt.
Die dritte modifizierte Federvorrichtung, die in Figur 5
dargestellt ist, ähnelt in mancherlei Hinsicht der in Figur 4 gezeigten Vorrichtung und wird deshalb auch nur
hinsichtlich der vorhandenen Unterschiede beschrieben. Diese dritte Federvorrichtung weist einen oberen und einen
unteren Pufferkörper 444, 446, einen Kernkörper 45o und eine Schraubenfeder 494 auf, wie dies in Figur 4 gezeigt
ist, wobei jedoch die Schraubenfeder 494 einen normalen Windungsabstand hat. Die Schraubenfeder 494 wird von
einer verhältnismäßig starken Bandfeder 5oo umgeben, die aus einem Spiralband besteht, das zwischen den Pufferkörpern
444, 446 angeordnet ist, so daß es nur für den Fall einer abnormalen Abwärtsbewegung des oberen Puffer-
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körpers in Betrieb gesetzt wird. Normalerweise ist zwischen der Bandfeder und dem Pufferkörper 444 ein Spalt
462a vorhanden. Bei einer Sperrschieberanordnung, in
die solche Bandfedern eingebaut sind, kann es erforderlich sein, die Federvorrichtungen mit Bandfedern zu verwenden,
die sich nur an bestimmten Stellen rund um das Düsenrohr des Schiebers befinden, während bekannte Federvorrichtungen
an den abringen Stellen zur Anwendung gelangen. Beispielsweise enthalten also von einer Gesamtzahl
von 8-16 Federvorrichtungen nur 4 Bandfedern der beschriebenen Art.
Eine vierte modifizierte Federvorrichtung ist in Figur dargestellt. Sie gleicht wiederum der Vorrichtung von
Figur 4 in mancherlei Hinsicht und wird deshalb nur in Bezug auf die vorhandenen Unterschiede zu dieser Vorrichtung
beschrieben. Die vierte modifizierte Federvorrichtung weist einen oberen und einen unteren Pufferkörper
544, 546, einen Kernkörper 55o und eine Schraubenfeder 594 auf, wobei letztere wieder einen normalen Windungsabstand
besitzt. Der Kernkörper 55o erstreckt sich jedoch in einer Richtung, die von dem Schieberkörper 32 wegführt,
in die in dem Träger 28 vorhandene Aussparung 56 hinein, gegen eine Anschlagvorrichtung, die von einer
Bodenwand 56a der.Aussparung 56 gebildet wird, so daß eine
unters Stirnfläche des Kernkörpers 55o in geringem Abstand von der Bodenwand 56a der Aussparung 56 angeordnet ist.
Die Abwärtsbewegung des Kernkörpers 55o und damit des Pufferkörpers 544 wird durch die geringe Breite des Spaltes zwischen
der unteren Stirnfläche des Kernkörpers 55o und der
Bodenwand 56a stark eingeschränkt. Die Breite dieses Spaltes ist beispielsweise nicht größer als q,64 oder o,76
Millimeter.
Der für die Gehäuse de- hitr.ebostandigen Körper verwendete
Stahl ist sehr zih, beispielsweise ein warmEawalzter, ge-
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beiztar und geölter Edelstahl, der sich zum Ziehen eignet. In gewissen Fällen kann eine Tiefzieheigenschaft
oder besondere Tiefzieheigenschaft angegeben werden.
Geeignete Federmaterialien für Tellerfedern oder Bandfedern, die bei hohen Temperaturen eingesetzt
werden können, sind der folgenden Angabe zu entnehmen, die entsprechend der maximalen Betriebstemperatur geordnet
ist:
18/8 rostfreier Stahl* Nickel/Chrom-Legierungen und
Titan/Vanadium-Legierungen.
So läßt sich beispielsweise 1B/B rostfreier Stahl bis
zu etwa 45o C benutzen, während Nickel/Chrom-Legierungen bis etwa 6oo° C verwendbar sind.
Die hier verwendeten Tellerfedern sind im Handel erhältlich und liegen in einem Größenbereich zwischen 2,54
und 61 Zentimeter Durchmesser, und ihre Dicke weicht von 26 SWG bis mehr als 15,9 mm.
Tellerfedern werden mit verschiedenen Federkennlinien hergestellt, die nicht notwendigerweise linear verlaufen,
sondern beispielsweise progressiv, degressiv oder umgekehrt sind. Dies kann im Falle der Tellerfedern 76 von
besonderer Bedeutung sein.
Es versteht sich, daß die hier beschriebenen Federvorrichtungen und die vom Metallgehäuse umgebenen, hitzebeständigen
Teile der oben beschriebenen Art bei Schieberventilanordnungen für Zwischengießgefäße oder andere Metallschmelze
aufnehmende Behälter oder öfen verwendbar sind, sowie auch für Gießpfannen beim kontinuierlichen Vergießen
von Stahl.
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Obgleich die Erfindung an einem mit einer Bodenausgußöffnung versehenen GieBgefäß beschrieben wurde, leuchtet
ein, daß erfindungsgemäß ausgebildete Sperrschieberanordnungen
auch für andere Gießgefäße verwendbar sind·
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung läßt sich
die Gleitbewegung des Trägers 28 mit Hilfe einer Kolben und Zylindervorrichtung bewirken, die auf einer Seitenwand
der Gießpfanne 1o befestigt ist, wie dies in der US-Patentanmeldung 3oo 957 dargestellt wurde.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung entspricht der hitzebeständige Ringkörper 36 der Öffnungsplatte
22 seiner Form und seinen Abmessungen nach dem hitzebeständigen Körper 3o9 des Schiebers 32. In diesem
Falle endet ein oberer Endteil des Düsenrohres 34 unmittelbar unterhalb des Ringkörpers 36 und erstreckt sich nicht
durch den Ringkörper 36 hindurch.
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Claims (11)
1. Sperrschiebervorrichtung für das Vergießen von Metallen, mit wenigstens einer elastischen Einrichtung,
die zwei Pufferkörper aufweist, die federnd relativ zueinander bewegbar sind, um einen Schieberkörper
der Vorrichtung mit einem Sitzkörper der Vorrichtung in Dichtungsberührung zu bringen, der von
einer stationären Öffnungsplatte gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall eines Versagens
der elastischen Vorrichtung zwischen den Pufferkörpern [44, 46) eine Relativbewegung dieser Pufferkörper stark
Luai.!..üii;sLor ist, um im Betriebszustand der Vorrichtung
eine entsprechende Beschränkungder Bewegung des Schieberkörpers
(32) in Richtung von dem Sitzkörper weg zu erreichen
.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Kernkörper (5o, 51), auf dem die Pufferkörper
(44, 46, 144, 146) in Längsrichtung des Kernkörpers
relativ beweglich gelagert sind, eine Federvorrichtung (74, 76, 19a, 192), die dBn Kernkörper umgibt und die
Pufferkörper auseinander drückt, und durch einen Hülsenkörper (68, 168), der auf dem Kernkörper (5o, 15o) gleitend
gelagert ist und sich in Längsrichtung des Kernkörpers gegen die Pufferkörper (44, 46, 144, 146) erstreckt,
so daß der Hülsenkörper (68, 168) die Relativbewegung der Pufferkörper in Richtung aufeinander für
den Fall eines Versagens der Federvorrichtung stark einschrankt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung aus mehreren Tellerfedern
(74), die in Reihe geschaltet sind, und mehreren Tellerfedern (76) besteht, die parallel geschaltet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung aus einer Tellerfeder
(19o), die zwischen dem Hülsenkörper C168) und einem der Pufferkörper (146) wirkt und mit diesen beiden
Teilen in Berührung steht, und einer Schraubenfeder (192) besteht, die zwischen der Tellerfeder (19o) und
dem anderen Pufferkörper (144) wirkt und mit diesen beiden Teilen ebenfalls in Berührung steht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung eine Schraubenfeder
(294) aufweist, die mit beiden Pufferkörpern (244, 246) in Berührung steht, und daß benachbarte Windungen (296)
dieser Schraubenfeder einen sehr geringen Abstand voneinander aufweisen, so daß die Schraubenfeder (294) die Relativbewegung
der Pufferkörper (244, 246) in Richtung aufeinander für den Fall eines Versagens der Federvorrichtung stark
beschränkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung eine Schraubenfeder
(494) aufweist, die zwischen den Pufferkörpern (444, 446) wirkt und mit diesen Körpern in Berührung steht, sowie
sine Bandfeder (5oo), die zwischen den Puffsrkörpern angeordnet
ist und die Relativbewegung der Pufferkörper (444, 446) in Richtung aufeinander für den Fall eines Versagens
der Schraubenfeder (494) stark einschränkt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Vorrichtung eine selbständige
Einheit ist,und daß die Federvorrichtung wenigstens eine Tellerfeder (74, 76, 19o) aufweist,die den
Kernkörper (5o, 15o) umgibt.
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8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung eine erste Federanordnung (74, 192, 494) aufweist, die normalerweise
eins Federkraft dahingehend ausübt, daß sie die Pufferkörper auseinanderdrückt, sowie eine zweite Federanordnung
(76, 19o, 5oo), die entspannt ist, sobald die erste Federanordnung ihre Federkraft entwickelt,
und die für den Fall, daß die erste Federanordnung außer Betrieb gesetzt wird, eine Federkraft entwickelt,
um die Pufferkörper auseinander zu drücken.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Vorrichtung einen Kernkörper (55o) aufweist,
auf dem die Pufferkörper (544, 546) in Längsrichtung des Kernkörpers relativ beweglich gelagert sind, daß der
erPufferkörper (554), der sich neben dem Sperrschieber (32)
befindet, an dem Kernkörper (55o) befestigt ist, und daß sich der Kernkörper (55o) in einer Richtung von dem Schieberkörper
weg gegen eine Anschlagvorrichtung (56a) erstreckt, um für den Fall eines Versagens der Federvorrichtung (594)
die Bewegung des Kernkörpers stark einzuschränken, und damit sine entsprechende Beschränkung der von dem Sitzkörper
weggerichteten Bewegung des Schieberkörpers (32) zu erreichen,
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Schieberkörper (32) und / oder die stationäre öffnungspLatte (22) einen hitzebeständigen Körper
(34, 36, 38, 3o9) aufweist, der von einem dünnwandigen Metallgehäuse
C37o,31o) umgeben ist, dessen Wanddicke zwischen 2,5 und 3,5 mm beträgt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 1o, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Öffnungsplatte (22) und der Schieberkörper C32) in Draufsicht zwei gerade, parallele Seiten
aufweist, die durch halbrunde Endteile verbunden sind, sowie aine zentrale, kreisrunde Öffnung aufweist, und symmetrisch
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zu jeder zweier sich rechtwinklig schneidenden Achsen ausgebildet ist.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3961872A GB1431892A (en) | 1972-03-22 | 1972-07-26 | Pre-formed sheets for use in the protection of carbon articles |
| GB3296873A GB1440916A (en) | 1972-07-26 | 1973-07-11 | Sliding gate valve assemblies |
Publications (1)
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| DE2342876A1 true DE2342876A1 (de) | 1974-03-28 |
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ID=26261650
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| JP (1) | JPS5024123A (de) |
| DE (1) | DE2342876A1 (de) |
| GB (1) | GB1440916A (de) |
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|---|---|---|---|---|
| WO1987000780A1 (fr) * | 1985-08-08 | 1987-02-12 | Stopinc Aktiengesellschaft | Dispositif de mise en tension pour fermetures coulissantes |
| EP0382878A1 (de) * | 1989-02-15 | 1990-08-22 | NUOVA SIRMA S.p.A. | Schieberverschluss |
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1973
- 1973-07-11 GB GB3296873A patent/GB1440916A/en not_active Expired
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- 1973-08-24 DE DE19732342876 patent/DE2342876A1/de active Pending
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1440916A (en) | 1976-06-30 |
| JPS5024123A (de) | 1975-03-15 |
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