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DE2341544A1 - Magneteinheit - Google Patents

Magneteinheit

Info

Publication number
DE2341544A1
DE2341544A1 DE19732341544 DE2341544A DE2341544A1 DE 2341544 A1 DE2341544 A1 DE 2341544A1 DE 19732341544 DE19732341544 DE 19732341544 DE 2341544 A DE2341544 A DE 2341544A DE 2341544 A1 DE2341544 A1 DE 2341544A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
magnet unit
pole plate
rivet pin
rivet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732341544
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Mohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braun GmbH
Original Assignee
Braun GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braun GmbH filed Critical Braun GmbH
Priority to DE19732341544 priority Critical patent/DE2341544A1/de
Priority to GB3284574A priority patent/GB1476234A/en
Priority to FR7427424A priority patent/FR2241045B1/fr
Priority to US05/496,588 priority patent/US3936678A/en
Priority to JP49092230A priority patent/JPS5044078A/ja
Priority to ES429256A priority patent/ES429256A1/es
Publication of DE2341544A1 publication Critical patent/DE2341544A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/002Igniters using electrically-produced sparks using piezoelectric elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

Patentanwalt DIPL.-PHYS. DR. W. LANGHOFF Rechtsanwalt B. LANGHOFF*
MÜNCHEN 81 · WISSMANNSTRASSE 14 · TELEFON 832774 · TELEGRAMMADRESSE: LANSHOFFPATENT MÜNCHEN
München, den 15.8.1973 Unser Zeichen: £2-1262
Braun Aktiengesellschaft, Prankfurt/Main, Rüsselsheimerstraße
Magneteinheit
Die Erfindung betrifft eine Magneteinheit für den Halter magneten eines Piezoschlagzünders in Feuerzeugen.
Es ist bereits eine derartige Magneteinheit vorgeschlagen worden, bei der ein quaderförraiger Permanentmagnet an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Polplatten verklebt ist, die im Ruhezustand einen ferromagnetischen Hammer eines Piezoschlagzünders halten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Magneteinheit zu schaffen, die sich leichter herstellen läßt und günstigere magnetische Eigenschaften aufweist.
Die Lösung ist gegeben durch einen zwei ebene Flächen aufweisenden Permanentmagneten, der normal zu den ebenen Flächen magnetisiert ist, durch je eine an jede ebene Fläche angrenzende ferromagnetische Polplatte, durch mindestens einen an der einen Polplatte angearbeiteten Nietzapfen aus ferromagnetischem Material, und durch eine an der anderen Polplatte vorgesehene öffnung für den Nietzapfen. Eine derartige Magneteinheit läßt sich einfach herstellen und hat einen durch den Nietzapfen gegebenen magnetischen Nebenschlußwiderstand, der eine Entmagnetisierung eines Permanentmagneten
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beim wiederholten Abreißen des Hammers vermeidet.
Vorzugsweise sind die Polplatte und der oder die Nietzapfen aus Sintereisen hergestellt und bestehen insbesondere aus einem Stück.
Gemäß einer Weiterbildung sind die Polplatten an ihren vom Permanentmagneten abgewandten Seiten zylindrisch gewölbt.
Gemäß einer anderen Ausführungsform sind die Nietzapfen an die zugeordnete Polplatte angesintert.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
Figur 1 ist ein Längsschnitt durch einen Piezozünder mit einer erfindungsgemäßen Magneteinheit.
Figur 2 ist ein Querschnitt durch die Magneteinheit längs der Linie II-II von Figur 1.
Der in Figur 1 dargestellte Piezoschlp.";zünder umfaßt ein zylindrisches Gehäuse 1 aus einem Kunststoff. Das Gehäuse hat eine Kreisquerschnittsform und ist an einem Ende durch einen Boden 2 verschlossen. Der Innenraum des Gehäuses ist ebenfalls kreisquerschnittsförmig. Auf dem Boden des Gehäuses liegt ein piezoelektrischer Wandler 3 auf, der aus zwei hintereinander angeordneten piezoelektrischen Barium-Titanatkristallen k und 5 besteht, zwischen denen eine Elektrode 6 liegt, welche durch eine öffnung 7 in der Gehäusewand nach außen geführt ist. Auf dem obenliegenden piezoelektrischen Barium-Titanat-Körper 5 befindet sich eine Prallplatte 8 aus Metall. Diese Prallplatte kann mit dem Barium-Titanat-Körper verkittet sein, · '*·*. ■--►■■•f·- .»u.-·*
Der Piezoschlagzünder umfaßt ferner einen Hammer 9, der an
509809 AO UO
dem zur Prallplatte 8 hinweisenden Mantelbereich mit einer Umfangsausnehmung versehen ist, die an einer Schulter 10 endet. Zwischen der Prallplatte 8 und der Schulter 10 befindet sich eine Rückholfeder 11, die an ihren beiden Stirnflächen planparallel geschliffen ist.
An dem oben offenen Ende des Gehäuses 1 befinden sich diametral gegenüberliegende Bohrungen 12, durch die ein Haltestift 13 getrieben ist. Dieser Haltestift dient zum Halten einer Betätigungskappe 14 und einer weiter unten noch beschriebenen Magneteinheit.
Die Betätigungskappe lH ist topfförmig ausgebildet und weist zwei diametral gegenüberliegende, achsparallel sich erstreckende Längslöcher 15 auf, durch die der Haltestift 13 gesteckt ist. Die Längslöcher ermöglichen eine ihrer Länge entsprechende Beweglichkeit der Betätigungskappe 14. Diese hat im übrigen einen Außendurchmesser, der etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäuses 1, so daß die Betätigungskappe nicht wesentlich verkantet werden kann.
Die Magneteinheit umfaßt einen quaderförmigen Permanentmagneten 16, an dessen beiden gegenüberliegenden Längsseiten Polplatten 17 angebracht sind, die zu beiden Seiten etwas über die Länge des Permanentmagneten 16 hervorragen.
Die oben überstehenden Enden der Polplatten 17 sind mit Bohrungen 18 versehen, durch die der Haltestift 13 gesteckt ist, Aus diese Weise wird die Magneteinheit gehäusefest gehalten.
Figur 2 zeigt einen Querschnitt durch die Magneteinheit. Die Polplatten 17 sind identisch ausgebildet und sind an ihrer vom Permanentmagneten l6 wegweisenden Fläche 18 kreiszylindermantelförmig gestaltet. Jede der Polplatten 17 ist mit einer Bohrung 19 versehen, die im Bereich der gewölbten Flächen 18
50S8O9/0U0
konisch erweitert sind.
Der Permanentmagnet 16 ist mit einer Bohrung 20 versehen, die gleich dem Durchmesser der Bohrung 19 in den Polplatten ist. Die Polplatten und der Permanentmagnet sind durch eine Niet 21 zusammengehalten, welche durch die linke Polplatte (in Figur 2) durch die öffnung 19 eingeführt ist, bis sie mit ihrem Kopf 22 an der konischen Erweiterung der öffnung 19 anliegt. Das rechts über die Polplatte 17.überstehende Ende der Niet 21 ist in üblicher Weise gestaucht, wodurch die Teile der Magneteinheit fest miteinander verbunden werden.
Die Niet 21 besteht aus einem ferromagnetischen Material. Die Polplatten 17 und die Niet 21 können auch aus Sintereisen bestehen, und die Niet 21 kann in die eine Polplatte eingesintert sein oder auch in einem Stück mit dieser hergestellt sein. In letzterem Fall ist natürlich nicht erforderlich, in der betreffenden Polplatte eine öffnung 19 vorzusehen.
Die unteren Enden der Polplatten 17 liegen an einer Stirnfläche des Hammers 9 an, der aus einem ferromagnetischen Material besteht und daher durch den Magnetfluß des Permanentmagneten festgehalten wird.
Der Piezozünder umfaßt ferner noch eine Kraftspeicherfeder 22, die einerseits an der Stirnfläche des Hammers 9 und andererseits an der Stirnkante des offenen Endes der Betätigungskappe Ik angreift. Die Enden der Kraftspeicherfeder 22 können planparallel geschliffen sein, um zu gewährleisten, daß der Hammer 9 bei seiner Abwärtsbewegung nicht verkantet wird.
Der Piezoschlagzünder hat folgende Wirkungsweise. Im Ruhezustand (Figur 1) befindet sich die Kraftspeicherfeder 22
509809/0140
praktisch in ihrem entspannten Zustand, so daß sie keine wesentliche Kraft auf den Hammer 9 ausübt. Wird nun die Betätigungskappe Ik nach unten gedrückt, so wird die Kraftspeicherfeder 19 gespannt und dementsprechend eine wachsende Kraft auf den Hammer 9 ausgeübt. Sobald die Spannkraft der •Kraftspeicherfeder 22 größer wird als die Haltekraft der Magneteinheit, löst sich der Hammer 9 von derselben und schnellt nach unten gegen die Prallplatte 8, wobei die Rückholfeder 11 bereits einen geringen Druck auf den piezoelektrischen Wandler ausübt, bevor der Hammer 9 auf die Prallplatte auftrifft. Durch diesen Druck der Rückholfeder werden die einzelnen Teile des piezoelektrischen Wandlers jedenfalls soweit zusammengedrückt, daß sie nicht mehr locker oder mit Spiel aneinanderliegen. Durch das Zusammendrücken des piezoelektrischen Wandlers vor dem Auftreffen des Hammers wird erreicht, daß der piezoelektrische Wandler eine maximale elektrische Energie beim Auftreffen des Hammers erzeugt.
Die Umfangsausnehmung an der Mantelfläche des Hammers 9 ermöglicht eine Aufnahme der Rückholfeder 11 im zusammengedrückten Zustand derselben, d.h. wenn der Hammer 9 auf der Prallplatte 8 aufliegt.
Im Ruhezustand des Piezoschlagzünders verläuft ein Teil des Magnetflußes des Permanentmagneten l6 durch den Hammer 9, während ein anderer Teil durch die Niet 21 verläuft. Wegen der geringen Querschnittsfläche der Niet 21 im Vergleich zur Querschnittsfläche der Polplatten 17 und des Hammers 9 verläuft der größte Teil des Magnetflußes durch den Hammer, so daß die Haltekraft der Magneteinheit durch die Niet 21 nicht merklich geschwächt wird.
Reißt der Hammer 9 bei Betätigung des Piezoschlagzünders von den Polplatten 17 ab, so erhöht sich der magnetische Widerstand an dieser Stelle erheblich, so daß die Niet 21 einen
509809/0140
wesentlichen Teil des Magnetflußes aufnimmt. Dadurch wird gewährleistet, daß der Permanentmagnet im Laufe der Zeit nicht wesentlich entmagnetisiert wird. Daher können ohne Nachteil preiswertere Magnete verwendet werden.
509809/OUO

Claims (5)

  1. 23ΑΊ544
    Pat entansprüche
    Magneteinheit für die Halteeinrichtung des Hammers eines Piezoschlagzünders in Feuerzeugen, gekennzeichnet durch einen zwei ebene Flächen aufweisenden Permanentmagneten (16), der normal zu den ebenen Flächen magnetisiert ist, durch je eine an jede ebene Fläche'angrenzende ferromagnetische Polplatte (17), durch mindestens einen an der einen Polplatte anliegenden Niet zapfen (21) aus ferromagnetischem Material, und durch eine an der anderen Polplatte vorgesehene öffnung (19) für den Nietzapfen.
  2. 2. Magneteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß Polplatten (17) und Nietzapfen (21) aus Sintereisen hergestellt sind.
  3. 3. Magneteinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Nietzapfen an die zugeordnete Polplatte angearbeitet, insbesondere angesintert ist.
  4. 1I. Magneteinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die eine Polplatte und der Nietzapfen aus einem Stück bestehen.
  5. 5. Magneteinheit nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Polplatten (17) an ihren vom Permanentmagneten (16) abgewandten Seiten (18) zylindrisch gewölbt sind.
    50 9 809/OUO
    Leerseite
DE19732341544 1973-08-08 1973-08-16 Magneteinheit Pending DE2341544A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732341544 DE2341544A1 (de) 1973-08-16 1973-08-16 Magneteinheit
GB3284574A GB1476234A (en) 1973-08-16 1974-07-25 Piezoelectric igniter
FR7427424A FR2241045B1 (de) 1973-08-16 1974-08-07
US05/496,588 US3936678A (en) 1973-08-08 1974-08-12 Magnetically latched piezoelectric striking igniter
JP49092230A JPS5044078A (de) 1973-08-16 1974-08-12
ES429256A ES429256A1 (es) 1973-08-16 1974-08-14 Perfeccionamientos en los piezoignitores con mecanica de percusion.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732341544 DE2341544A1 (de) 1973-08-16 1973-08-16 Magneteinheit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2341544A1 true DE2341544A1 (de) 1975-02-27

Family

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Family Applications (1)

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