DE2341544A1 - Magneteinheit - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23Q3/00—Igniters using electrically-produced sparks
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Description
MÜNCHEN 81 · WISSMANNSTRASSE 14 · TELEFON 832774 · TELEGRAMMADRESSE: LANSHOFFPATENT MÜNCHEN
München, den 15.8.1973 Unser Zeichen: £2-1262
Braun Aktiengesellschaft, Prankfurt/Main, Rüsselsheimerstraße
Magneteinheit
Die Erfindung betrifft eine Magneteinheit für den Halter magneten eines Piezoschlagzünders in Feuerzeugen.
Es ist bereits eine derartige Magneteinheit vorgeschlagen worden, bei der ein quaderförraiger Permanentmagnet an zwei
gegenüberliegenden Seiten mit Polplatten verklebt ist, die im Ruhezustand einen ferromagnetischen Hammer eines Piezoschlagzünders
halten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Magneteinheit zu schaffen, die sich leichter herstellen läßt und günstigere
magnetische Eigenschaften aufweist.
Die Lösung ist gegeben durch einen zwei ebene Flächen aufweisenden
Permanentmagneten, der normal zu den ebenen Flächen magnetisiert ist, durch je eine an jede ebene Fläche angrenzende
ferromagnetische Polplatte, durch mindestens einen an der einen Polplatte angearbeiteten Nietzapfen aus ferromagnetischem
Material, und durch eine an der anderen Polplatte vorgesehene öffnung für den Nietzapfen. Eine derartige
Magneteinheit läßt sich einfach herstellen und hat einen durch den Nietzapfen gegebenen magnetischen Nebenschlußwiderstand,
der eine Entmagnetisierung eines Permanentmagneten
509809/OnO
beim wiederholten Abreißen des Hammers vermeidet.
Vorzugsweise sind die Polplatte und der oder die Nietzapfen aus Sintereisen hergestellt und bestehen insbesondere aus
einem Stück.
Gemäß einer Weiterbildung sind die Polplatten an ihren vom Permanentmagneten abgewandten Seiten zylindrisch gewölbt.
Gemäß einer anderen Ausführungsform sind die Nietzapfen an die zugeordnete Polplatte angesintert.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
Figur 1 ist ein Längsschnitt durch einen Piezozünder mit einer erfindungsgemäßen Magneteinheit.
Figur 2 ist ein Querschnitt durch die Magneteinheit längs der Linie II-II von Figur 1.
Der in Figur 1 dargestellte Piezoschlp.";zünder umfaßt ein
zylindrisches Gehäuse 1 aus einem Kunststoff. Das Gehäuse hat eine Kreisquerschnittsform und ist an einem Ende durch
einen Boden 2 verschlossen. Der Innenraum des Gehäuses ist ebenfalls kreisquerschnittsförmig. Auf dem Boden des Gehäuses
liegt ein piezoelektrischer Wandler 3 auf, der aus zwei hintereinander angeordneten piezoelektrischen Barium-Titanatkristallen
k und 5 besteht, zwischen denen eine Elektrode 6 liegt, welche durch eine öffnung 7 in der Gehäusewand
nach außen geführt ist. Auf dem obenliegenden piezoelektrischen Barium-Titanat-Körper 5 befindet sich eine
Prallplatte 8 aus Metall. Diese Prallplatte kann mit dem Barium-Titanat-Körper verkittet sein, · '*·*. ■--►■■•f·- .»u.-·*
Der Piezoschlagzünder umfaßt ferner einen Hammer 9, der an
509809 AO UO
dem zur Prallplatte 8 hinweisenden Mantelbereich mit einer Umfangsausnehmung versehen ist, die an einer Schulter 10
endet. Zwischen der Prallplatte 8 und der Schulter 10 befindet sich eine Rückholfeder 11, die an ihren beiden Stirnflächen
planparallel geschliffen ist.
An dem oben offenen Ende des Gehäuses 1 befinden sich diametral gegenüberliegende Bohrungen 12, durch die ein Haltestift
13 getrieben ist. Dieser Haltestift dient zum Halten einer Betätigungskappe 14 und einer weiter unten noch beschriebenen
Magneteinheit.
Die Betätigungskappe lH ist topfförmig ausgebildet und
weist zwei diametral gegenüberliegende, achsparallel sich erstreckende Längslöcher 15 auf, durch die der Haltestift
13 gesteckt ist. Die Längslöcher ermöglichen eine ihrer Länge entsprechende Beweglichkeit der Betätigungskappe
14. Diese hat im übrigen einen Außendurchmesser, der etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäuses 1, so daß
die Betätigungskappe nicht wesentlich verkantet werden kann.
Die Magneteinheit umfaßt einen quaderförmigen Permanentmagneten
16, an dessen beiden gegenüberliegenden Längsseiten Polplatten 17 angebracht sind, die zu beiden Seiten etwas
über die Länge des Permanentmagneten 16 hervorragen.
Die oben überstehenden Enden der Polplatten 17 sind mit Bohrungen 18 versehen, durch die der Haltestift 13 gesteckt ist,
Aus diese Weise wird die Magneteinheit gehäusefest gehalten.
Figur 2 zeigt einen Querschnitt durch die Magneteinheit. Die Polplatten 17 sind identisch ausgebildet und sind an ihrer
vom Permanentmagneten l6 wegweisenden Fläche 18 kreiszylindermantelförmig
gestaltet. Jede der Polplatten 17 ist mit einer Bohrung 19 versehen, die im Bereich der gewölbten Flächen 18
50S8O9/0U0
konisch erweitert sind.
Der Permanentmagnet 16 ist mit einer Bohrung 20 versehen, die gleich dem Durchmesser der Bohrung 19 in den Polplatten
ist. Die Polplatten und der Permanentmagnet sind durch eine Niet 21 zusammengehalten, welche durch die linke Polplatte
(in Figur 2) durch die öffnung 19 eingeführt ist, bis sie mit ihrem Kopf 22 an der konischen Erweiterung der öffnung
19 anliegt. Das rechts über die Polplatte 17.überstehende
Ende der Niet 21 ist in üblicher Weise gestaucht, wodurch die Teile der Magneteinheit fest miteinander verbunden werden.
Die Niet 21 besteht aus einem ferromagnetischen Material.
Die Polplatten 17 und die Niet 21 können auch aus Sintereisen bestehen, und die Niet 21 kann in die eine Polplatte
eingesintert sein oder auch in einem Stück mit dieser hergestellt sein. In letzterem Fall ist natürlich nicht erforderlich,
in der betreffenden Polplatte eine öffnung 19 vorzusehen.
Die unteren Enden der Polplatten 17 liegen an einer Stirnfläche des Hammers 9 an, der aus einem ferromagnetischen
Material besteht und daher durch den Magnetfluß des Permanentmagneten festgehalten wird.
Der Piezozünder umfaßt ferner noch eine Kraftspeicherfeder 22, die einerseits an der Stirnfläche des Hammers 9 und
andererseits an der Stirnkante des offenen Endes der Betätigungskappe Ik angreift. Die Enden der Kraftspeicherfeder
22 können planparallel geschliffen sein, um zu gewährleisten, daß der Hammer 9 bei seiner Abwärtsbewegung nicht verkantet
wird.
Der Piezoschlagzünder hat folgende Wirkungsweise. Im Ruhezustand (Figur 1) befindet sich die Kraftspeicherfeder 22
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praktisch in ihrem entspannten Zustand, so daß sie keine wesentliche Kraft auf den Hammer 9 ausübt. Wird nun die Betätigungskappe
Ik nach unten gedrückt, so wird die Kraftspeicherfeder
19 gespannt und dementsprechend eine wachsende Kraft auf den Hammer 9 ausgeübt. Sobald die Spannkraft der
•Kraftspeicherfeder 22 größer wird als die Haltekraft der
Magneteinheit, löst sich der Hammer 9 von derselben und schnellt nach unten gegen die Prallplatte 8, wobei die Rückholfeder
11 bereits einen geringen Druck auf den piezoelektrischen Wandler ausübt, bevor der Hammer 9 auf die Prallplatte auftrifft.
Durch diesen Druck der Rückholfeder werden die einzelnen Teile des piezoelektrischen Wandlers jedenfalls soweit zusammengedrückt,
daß sie nicht mehr locker oder mit Spiel aneinanderliegen. Durch das Zusammendrücken des piezoelektrischen Wandlers
vor dem Auftreffen des Hammers wird erreicht, daß der piezoelektrische Wandler eine maximale elektrische Energie beim
Auftreffen des Hammers erzeugt.
Die Umfangsausnehmung an der Mantelfläche des Hammers 9 ermöglicht
eine Aufnahme der Rückholfeder 11 im zusammengedrückten Zustand derselben, d.h. wenn der Hammer 9 auf der
Prallplatte 8 aufliegt.
Im Ruhezustand des Piezoschlagzünders verläuft ein Teil des Magnetflußes des Permanentmagneten l6 durch den Hammer 9,
während ein anderer Teil durch die Niet 21 verläuft. Wegen der geringen Querschnittsfläche der Niet 21 im Vergleich
zur Querschnittsfläche der Polplatten 17 und des Hammers 9 verläuft der größte Teil des Magnetflußes durch den Hammer,
so daß die Haltekraft der Magneteinheit durch die Niet 21 nicht merklich geschwächt wird.
Reißt der Hammer 9 bei Betätigung des Piezoschlagzünders von den Polplatten 17 ab, so erhöht sich der magnetische Widerstand
an dieser Stelle erheblich, so daß die Niet 21 einen
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wesentlichen Teil des Magnetflußes aufnimmt. Dadurch wird
gewährleistet, daß der Permanentmagnet im Laufe der Zeit nicht wesentlich entmagnetisiert wird. Daher können ohne
Nachteil preiswertere Magnete verwendet werden.
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Claims (5)
- 23ΑΊ544Pat entansprücheMagneteinheit für die Halteeinrichtung des Hammers eines Piezoschlagzünders in Feuerzeugen, gekennzeichnet durch einen zwei ebene Flächen aufweisenden Permanentmagneten (16), der normal zu den ebenen Flächen magnetisiert ist, durch je eine an jede ebene Fläche'angrenzende ferromagnetische Polplatte (17), durch mindestens einen an der einen Polplatte anliegenden Niet zapfen (21) aus ferromagnetischem Material, und durch eine an der anderen Polplatte vorgesehene öffnung (19) für den Nietzapfen.
- 2. Magneteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß Polplatten (17) und Nietzapfen (21) aus Sintereisen hergestellt sind.
- 3. Magneteinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Nietzapfen an die zugeordnete Polplatte angearbeitet, insbesondere angesintert ist.
- 1I. Magneteinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die eine Polplatte und der Nietzapfen aus einem Stück bestehen.
- 5. Magneteinheit nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Polplatten (17) an ihren vom Permanentmagneten (16) abgewandten Seiten (18) zylindrisch gewölbt sind.50 9 809/OUOLeerseite
Priority Applications (6)
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