DE2341499A1 - Stossfaengereinrichtung fuer einkaufswagen - Google Patents
Stossfaengereinrichtung fuer einkaufswagenInfo
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Description
Stoßfangereinrichtung für Einkaufswagen
.Die Erfindung betrifft einen verschränkbaren Einkaufswagen mit
einem auf Rollen oder Rädern gelagerten Rahmen, von dem Rahmen im Bereich seines hinteren Endes hochstehenden Streben, einem
von den hochstehenden Streben getragenen oberen Rahmen, einem oberhalb und im Bereich des hinteren Endes des oberen Rahmens
angeordneten festen Handgriffs und einem auf dem oberen Rahmen vorgesehenen Warenkorb, wobei der Warenkorb ein vorderes nach
oben und vorwärts schwenkbares Teil zum Verschränken enthält, mit dessen Hilfe der Boden des vorderen Varenkorbteiles auf recht
gegen den Handgriff eines gleichartigen Einkaufswagens führbar ist, der sich vor ihm befindet. Somit bezieht sich die
Erfindung insbesondere auf eine Stoßfangereinrichtung für.verschränkbare
Einkaufswagen und dabei insbesondere auf solche Einkaufswagen, die mit einem nach hinten weisenden Handgriff
und einem Warenkorb versehen sind, der in seiner verschränkten Stellung eine nach vorne weisende Wand besitzt, die diesem
Handgriff gegenüber liegt.
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Es ist seit langem gebräuchlich, beispielsweise für die Kunden von Supermärkten, Einkaufswagen zur Verfügung zu stellen, die
aus Gründen der Raumersparnis verschränkbar oder zusammenschiebbar sind. Dieses Verschränken wird in der Regel dadurch ausgeführt,
daß ein Einkaufswagen nach vorne in eine verschränkende Stellung in den rückwärtigen Teil eines anderen Wagens hineingeschoben
wird. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von Einkaufswagen in raumsparender Weise untergebracht werden, da die Wagen
in unverschränkter Stellung einen viel größeren Platzbedarf besäßen.
Wenngleich eine Vielzahl von verschränkbaren Einkaufswagen-Konstruktionen
bekannt gev/orden ist, so zeichnet sich ein^ besonders
vorteilhafte Bauweise dadurch aus, daß ein oberer Haupt-Warenkorb oder Warenbehälter vorgesehen ist, der im wesentlichen
rechtwinklige Gestalt besitzt und eine relativ große Fläche zur Aufnahme von Waren oder Gegenständen auf v/eist, so daß
ein großer Stauraum für Waren zur Verfugung steht, ohne daß · der Wagenkorb eine zu große Tiefe aufweisen muß. Um das Verschränken
zu ermöglichen, ist der vordere Hauptteil des Warenkorbes, der eine Vorderwand, im wesentlichen parallele und
im Abstand zueinander angeordnete Seitenwände und einen Boden enthält, um die hintere Kante des Bodens schwenkbar auf dem
Wagenrahmen gelagert, um ein Verschwenken aus einer ersten Stellung, in welcher der Korb zur Aufnahme von Gütern bereit
steht in eine zweite Stellung zu gestatten, welche die Verschrankungsstellung
darstellt und ii welcher der vordere Teil des Warenkorbes den hinteren Abschnitt des Warenkorbes
umgibt und sich von diesem aus gesehen nach oben erstreckt, wobei der boden des ver schwenkten Warenkorbteiles nach vorne
weist. Bei derartigen Einkaufswagen ist ein von Hand durch den Wagenbenutzer betätigbarer Handgriff vorgesehen, der an dem
hinteren Teil des Warenkorbes befestigt ist und sich im Abstand hinter diesem befindet. Ein derartiger Einkaufswagen
ist in dem US-Patent 3 503 622 beschrieben.
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Ein Nachteil derartiger Einkaufswagen ist jedoch darin zu
sehen, daß beim Verschachteln oder "Verschwenken derartiger Vagen die Vorwärtsbewegung des hinteren Wagens erst dadurch
beendet wird, wenn der hochstehende Boden des verschwenkbaren vorderen oder Haupt-Warenkorbteils mit dem nach hinten
weisenden Handgriff des vorderen Wagens in Berührung gelangt· Diese Handgriffe sind, wie auch die Handgriffe bei lang bekannten
Wagenmodellen mit einem aus Kunststoff gefertigten
Handteil versehen, auf welchen üblicherweise bestimmte Inschriften, wie der Name des Supermarktes od.dgl. angebracht
ist, in denen der Wagen seine "Verwendung findet * Derartige
Handgriffkonstruktionen sind bei den Käufern derartiger Einkaufswagen sehr belieb^, da sie nicht nur einen bequemen und
wirksamen Handgriff darstellen, mit dessen Hilfe der Kunde den Wagen erfassen und vorwärtsbewegen kann, sondern auch
zur Identifizierung des jeweiligen Supermarktes u.dgl. dienen und Möglichkeiten für Reklameaufschriften sowie für eine
Numerierung des jeweiligen Einkaufs\ifagens bieten» Gerade die
Numerierung der Einkaufswagen ist wichtig, fails der Einkaufswagen durch die Kunden aus dem jeweiligen Supermarkt od.dgl.
' herausgeführt wird· Leider hat sich herausgestellt, daß nach
einmaligem oder häufigerem Verschränken der Handgriff bereits beschädigt ist, da er durch den nach vorne weisenden Boden
des aufrechtgestellten Hauptwarenkorbteiles eines anderen Einkaufswagens verletzt worden ist. Auf diese Weise wird
der Handgriff eingerissen oder werden Teile abgebrochen und zerkratzt, was die Inschrift unleserlich und das Aussehen
des Handgriffes zum Mißvergnügen des Supermarkt-Publikums unästhetisch macht. Bei schwereren Beschädigungen des Handgriffes
können scharfe Bruchkanten auftreten und können die Wagennummern oder die Reklamenschriften gänzlich verschwinden.
Somit steht der Supermarkt vor der Wahl, entweder relativ häufig teure und zeitraubende Griffreparaturen oder Griffersetzungen
ausführen zu lassen oder den fortgesetzten Gebrauch von Wagen mit beschädigten Handgriffen zum Mißfallen des
Käuferpublikums zu gestatten..
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Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Einkaufswagen
der eingangs genannten Gattung derart auszubilden, daß Beschädigungen des Wagenhandgriffes als Folge
der Verschränkung derartiger Einkaufswagen ausgeschlossen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein
hinterer Stoßfänger hinter dem hinteren der hochstehenden
Streben angeordnet ist und sich in Querrichtung im wesentlichen über die Breite des Wagens erstreckt, daß der hintere
Stoßfänger in vertikaler Richtung zwischen dem oberen und dem unteren Rahmen angeordnet ist, daß ein fester vorderer
Stoßfänger im Abstand von den hochstehenden Streben angeordnet
ist, der ein Paar aufrechter Stäbe besitzt, wobei jeder der Stäbe einen Teil besitzt, der den hinteren Stoßfänger
in einem Abstand nach vorne überlappt, daß der Abstand zwischen den Stäben und dem hinteren Stoßfänger derart
größer ist als der horizontale Abstand zwischen dem Handgriff und dem nach vorne weisenden Boden des in die verschränkte
Stellung überführten Teils des Warenkorbes, daß beim Ver-' schränken des Einkaufswagens mit einem gleichartigen Wagen
der vordere Stoßfänger des ersten Wagens mit dem hinteren Stoßfänger des zweiten Wagens in Anlage bringbar und somit
eine weitere Verschränkung der Wagen untereinander verschiebbar ist, wobei der nach vorne weisende Boden des einen Wagens
im Abstand von dem Handgriff des anderen Wagens gehalten ist.
Dabei hat das in dem Einkaufswagen nach der Erfindung vorgesehene
Stoßfängersystem den Vorteil, daß wirksam eine Berührung
zwischen dem Wagenhandgriff eines vorderen Wagens und dem nach vorne weisenden Bodenteil eines anderen Wagens, der
von hinten in eine Sich mit dem vorderen Wagen verschränkende
Stellung geschoben ist, vermieden wird· Ein weiterer Vor-
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teil des Einkaufswagens nach der Erfindung besteht darin, daß die Stoßfänger einen Teil eines zweiten oder zusätzlichen Warenkorbes
bilden, der unter dem ersten oder Haupt-Warenkorb angeordnet ist. Dank seiner günstigen Anordnung innerhalb
des Wagens nach der Erfindung ist dieser zweite oder zusätzliche Warenkorb insbesondere zur Aufnahme spezieller V/aren 'in
einer geeigneten Lage oder Stellung geeignet. So kann der Kunde beispielsweise auf dem zusätzlichen Warenkorb seine Börse
ablegen. Dabei ist dieser zusätzliche Warenkorb derart in dem Einkaufswagen angeordnet, daß die gesamte Aufnahmefähigkeit
oder Ladekapazität des Wagens erhöht wird, ohne daß dabei die Betriebsbereitschaft oder die Bedienbarkeit des Wagens
durch den Benutzer leidet. Der Wagen nach der Erfindung gestattet außerdem, daß mehrere derartige Wagen schnell·, und
mit beträchtlicher Kraft ineinander verschränkt oder verschachtelt werden, ohne daß dabei Beschädigungen an den Wagen
oder besonderen Wageneinzelteilen auftreten·
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht zweier Einkaufswagen nach der Erfindung in
miteinander verschränkter Anordnung, Fig. 2 einen vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie 2-2
in Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie 3-3
Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie 3-3
in Fig. 1, und
Fig. 4 einen Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 3·
Fig. 4 einen Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 3·
Fig. 1 zeigt zwei vorzugsweise gleichartige Einkaufswagen 10 und 1OA in miteinander verschränkter Anordnung. Teile des
in der,Zeichnung rechts dargestellten hinteren Wagens 1OA,
die mit gleichen Teilen des in der Zeichnung links dargestellten vorderen Wagens 10 übereinstimmen, werden mit den
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gleichen Bezugszeichen bezeichnet, tragen jedoch den Zusatz 11A".
Der Wagen 10 besitzt einen Rahmen 11, der einen' sich nach vorne verjüngenden und im allgemeinen U-förmig gestalteten
unteren Rahmen 12 enthält. In Querrichtung voneinander entfernt angeordnete aufrechtstehende hintere Streben 16 erstrecken
sich von dem hinteren Ende des unteren Rahmens 12 aus nach oben. In Querrichtung voneinander entfernt angeordnete
aufrecht stehende Torderstreben 17 erstrecken sich
von dem unteren Rahmen 12 aus nach oben. Diese Streben 17 sind vor den hinteren aufrechtstehenden Streben 16 und im
wesentlichen parallel zu denselben angeordnet. Der Abstand der Streben 17 voneinander ist etwas geringer als der Abstand
der Streben 16 voneinander, was eine Folge davon ist, daß sich der untere Rahmen 12 nach vorne verjüngt. Ein im
wesentlichen horizontal angeordneter und sich nach vorne verjüngender oberer Rahmen 19 von U-förmiger Gestalt erstreckt
sich von den oberen Enden der hinteren aufrechtstehenden
Streben 16 nach vorne und ist in der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform mit diesen Streben einstückig
ausgebildet. Die oberen Enden der vorderen aufrechtstehenden Streben 17 sind fest mit dem oberen Rahmen 19 mit Hilfe ihrer
vorderen und rückwärtigen Enden verbunden, wodurch sie den oberen Rahmen 19 tragen. Die offenen rückwärtigen Enden des
unteren Rahmens 12 und des oberen Rahmens 19 sind in der Lage, zum Zwecke der Verschränkung oder Verschachtelung
teilweise die entsprechenden unteren und oberen Rahmen 12A bzw. 19A des hinteren Wagens 1OA in der in den Pig. 1-4 dargestellten
Weise aufzunehmen. Der obere Rahmen 19 ist vorzugsweise kürzer als der untere Rahmen 12 und erstreckt
sich weniger weit von den aufrechtstehenden Streben 16 und 17 aus nach vorne. Der Rahmen oder das Rahmensystem 11 ist
ortsbexfeglich gelagert, wozu ein Paar schwenkberer und im
seitlichen Abstand zueinander angeordneter vorderer Vorlauf-
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rollen 21 und ein Paar vorzugsweise fester und in seitlichem
Abstand zueinander angeordneter Vorlaufrollen 22 dient. Die vorderen Vorlaufrollen 21 sind an dem unteren Rahmen 12 im
Bereich dessen vorderen Endes "befestigt, während die hinteren Vorlaufrollen 22 am hinteren Ende des unteren Rahmens
befestigt sind. Bei der in der Zeichnung dargestellten Aus-·
führungsform sind die hinteren Vorlaufrollen 22 an den unteren Enden der hinteren aufrechtstehenden Streben 16 angeordnet.
Das Rahmensystem 11 besteht vorzugsweise aus einer gesehweißten Stahlrolir-Konstruktion.
Vorteilhafterweise kann in dem unteren Rahmen 12 ein Aufnahmebrett
24 zur Aufnahme von länglichen Waren oder Gütern vorgesehen sein, welches zwischen den Enden des unteren Rahmens
12 angeordnet ist. Dieses Aufnahmebrett 24 ist schwenkbar
mit seinem vorderen Ende an dem unteren Rahmen 12 derart befestigt, daß sich das hintere Ende des Brettes 24 in
schwenkbarer Weise etwas anhebt, wenn das vordere Ende des unteren Rahmens 12A des hinteren Einkaufswagens 1ΌΑ bei der
Verschränkung der Einkaufswagen mit dem hinteren Ende des Auflagebrettes
24 in Berührung gelangt. Wenn sich die Wagen nicht in verschränkter Anordnung untereinander befinden,
so wird das hintere Ende des Auflagebrettes 24 auf dem unteren Rahmen 12 mit Hilfe eines geeigneten Querstabes 26
gehalten, der am hinteren Ende des Auflagebrettes 24 angeordnet ist.
Ein Haupt-Warenbehälter oder -korb 28 mit offener Oberseite
wird auf dem oberen Rahmen 19 gehalten und erstreckt sich über den" Rahmen 19 nach vorne und in der dargestellten Ausführungsform
auch et\<ras von diesem aus nach hinten. Der Haupt-Warenbehälter
28 besitzt ein hinteres Teil 29 und ein größeres Vorderteil 38, welches sich von einem Orte nach vorne
erstreckt, der im wesentlichen oberhalb der vorderen aufrechte lohenden streben 17 liegt. Der hintere Warenkorbteil
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besitzt Seitenwandungen 32, eine Rückwandung 33 und einen
nicht dargestellten Boden, der auf dem oberen Rahmen 19 in ' dem Bereich zwischen den vorderen und hinteren aufrechtstehenden Streben 17 bzw. 16 befestigt ist. Ein sich in
Querrichtung erstreckender Handgriff 36 ist hinter der
Rückwand 33 angeordnet und erstreckt sich zu beiden Seiten hinter den rückwärtigen Warenkorbteil 29. Mit diesem ist er
mit Hilfe eines nach oben und nach hint en abgewinkelten
unteren Stabes 37 und mit dem unten weisenden Teil eines L-förmigen oberen Stabes 38 verbunden. Dieser L-förmige
obere Stab 38 bildet einen verlängerten Teil des oberen
Umfangselementes der entsprechenden Seitenwandungen 32.
Der vordere Teil 30 des Haupt-Warenkorbes 28 enthält paarweise
angeordnete aufrecht st eh ende Seitenwandungen 4-1, eine
vordere Querwand 42 und einen Boden 43. Erforderlichenfalls
kann die vordere Querwand 4-2 als nach unten und nach vorne schwenkbare Klappe ausgebildet sein. Der Warenkorbteil 30
erstreckt sich nach vorne über das vordere .Ende des oberen Rahmens 1.9 hinaus und steht somit über den oberen Rahmen 19
hervor. Das Warenkorbteil 30 ist um das hintere Ende seines
Bodens 4-3 schwenkbar, wobei sich das hintere Ende des Bodens 4-3 auf den Enden des oberen Rahmens 19 abstützt. Die Verschwenkung
des Warenkorbteiles 30 erfolgt nach oben und nach hinten um einen Winkel von etwa 90° aus seiner zur
Aufnahme von Waren geeigneten Verwendungsstellung in eine aufrechtstehende Verschränkungsstellung, die mit dem Bezugszeichen 3OA bei dem hinteren Einkaufswagen 1OA dargestellt
ist. Die Seitenwandungen 41 des vorderen Warenkorbteiles 30 stehen etwas über die Seitenwandungen 32 des hinteren Warenkorbteiles
29 vor, um das oben erwähnte Verschwenken ohne Behinderung zu gestatten. Die νerschwenkbare Lagerung des
vorderen Warenkorbteiles 30 enthält Schwenkbügel 46, die
auf dem oberen Rahmen 19 befestigt sind und mit einem in
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Querrichtung verlaufenden Umfangsteil des Bodens 43 des vorderen Warenkorbteiles 30 zusammenwirken. Ein derartiges
in Querrichtung verlaufendes Umfangsteil des Korbbodens ist
mit dem Bezugszeichen 47A bei dem Wagen 1OA bezeichnet.
Von besonders erfindungswesentlicher Bedeutung ist das Stoßfängersystem 51» mit welchem der Wagen 10 versehen ist.
Dieses Stoßfängersystem 51 wird mit Hilfe von Teilen der
aufrechtstehenden Streben 16 und 17 im Bereich deren unterer
Enden getragen. Das Stoßfängersystem 51 (Fig. 3 und 4-)
enthält einen stabartigen hinteren Stoßfänger 53» der sich in Querrichtung zwischen den hinteren aufrechtstehenden
Streben 16 erstreckt und vorzugsweise durch Schweißen an deren hinteren Flächen befestigt ist. Ein vorderer Stoßfänger
55 enthält ein Paar von in Querrichtung voneinander entfernten und im wesentlichen aufrecht stehenden Stäben 56»
die vor dem hinteren Stoßfänger 53 angeordnet sind und den selben in vertikaler Richtung überlappend Wie bei dem Wagen
1OA (Fig. A\ dargestellt, übersteigt der Abstand B zwischen
den Stäben 56A his zu dem hinteren Stoßfänger 53A zumindest
um einen kleinen Betrag den Abstand-A zwischen dem Wagenkorbboden
43A und dem Wagen-Handgriff 36A, was im folgenden
noch näher erläutert wird.
Die Stäbe 56 sind nach vorne von den auf recht stehenden
Streben 17 des Wagenrahmensystems versetzt angeordnet und liegen diesen gegenüber etwas nach innen. Der vordere Stoßfänger
3!? enthält weiterhin eine Schleife oder Umbiegung
58, die sich in Querrichtung zwischen den oberen Enden der Stäbe 56 erstreckt und diese Stäbe miteinander verbindet.
Ferner enthält der vordere Stoßfänger 55 ein Paar von VorSprüngen 59» die sich nach hinten im wesentlichen horizontal
von den Böden der zugehörigen Stäbe 56 zu Punkten
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erstrecken, die in der Nähe der hinteren aufrechtstehenden ,Streben 16 liegen. Der vordere Stoßfänger 55 ist mit Hilfe
eines Paars von Querstäben 61 und 62 fest an dem Vagen 10
befestigt. Diese Querstäbe 61 und 62 erstrecken sich jeweils zwischen den aufrechtstehenden Streben 17 und zwischen
den aufrecht stehenden Streben 16, wobei sie mit denselben und den oberen Flächen der Vorsprünge 59 verbunden
sind, mit welchen sie sich kreuzen. Die Verbindung dieser Teile erfolgt vorzugsweise durch Schweißen. Der in Querrichtung
zentrale Teil 64 einer im wesentlichen U-.förmig
gestalteten Stütze 65 ist vorzugsweise durch Schweißung mit
den rückwärtigen Flächen der Stäbe 56 in der Nähe, jedoch
unterhalb der Schlaufe 58 befestigt. Die Arme 67 dieser
Stütze erstrecken sich, im wesentlichen von den Enden des zentralen feiles 64 aus nach hinten und gelangen in einen
festen, vorzugsweise geschweißten Kontakt mit dem hinteren Stoßfänger 53» wobei diese Berührungsstelle im Bereich de- „
rer hinterer Enden liegt. Der hintere Stoßfänger 53» der
vordere Stoßfänger 55» die Stäbe 61 und 62 sowie die Stütze 65 sind vorzugsweise aus StahlstaDen gefertigt und
miteinander verschweißt.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform dienen die obenbeschriebenen Elemente des Stoßfängersystems 51
zur Ausbildung des stütztenden Tragwerks oder Rahmens eines oben offenen zweiten Warenkorbes oder Warenbehälters, wobei
dieser zweite Warenkorb durch die Ausbildung eines im wesentlichen
rechteckigen, nach oben offenen Korbes vollendet wird. Dieser offene Korb besteht vorzugsweise aus miteinander
verschweißten Längs- und Querstäben 71» die auf den
Stäben 61 und 62 aufliegen und mit denselben verbunden sind, um einen Korbbodeh zu bilden. Die Stäbe 71 besitzen auf-
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wärtsgebogene Eiden, die aufwärts weisen und mit den
Stützenarmen 67 verbunden sind, um auf recht st eh ende Seitenwandungen zu bilden. Sie erstrecken sich nach
oben bis zu dem zentralen Teil 64 der Stütze, um eine Vorderwand zu bilden· und erstrecken sich aufwärts zu
dem hinteren Stoßfänger 53» um eine hintere aufrechtstehende
Wand auszubilden. Die Stäbe 71 sind vorzugsweise mit
den Stäben 61 und 62, den Stützenarmen '67» dem zentralen
Teil 64 der Stütze und dem hinteren Stoßfänger 53- verschweißt, um einen festen, einheitlichen, korbähnlichen
zweiten Waren-Aufnahmebehälter zu bilden.
Im Betrieb dient das Stoßfänger sys tem 51 in. seinem zur
Ausbildung* eines zweiten Warenkorbes mit den Stäben 71
versehenen Zustand dazu, Gegenstände oder Waren zusätzlich zu jenen aufzunehmen oder zu'tragen, die mit Hilfe
des Haupt-Warenkorbes 28 und des Aufnahmebrettes 24 aufgenommen sind. Für tüte Verwendung eines zusätzlichen Warenbehälters
liegt ziB· ein Bede* f vor, wenn sich der Kunde
durch einen Supermarkt od.dgl, bewegt, um beim Einkaufen
Waren aufzunehmen.
Wenn die Einkaufswagen 10 und 1OA leer sind, ßo kann der
Wagen 1OA in das Hinterteil des Wagens 10 durch eine Vorwärtsbewegung
hineingeschoben oder mit demselben verschränkt werden, wobei der Wagen 1OA in der in den Fig. 1 bis 4
dargestellten Weise mit dem hinteren Ende des Wagens 10 in Berührung bzw. in Eingriff steht. Da der Abstand B
(Fig. 4) größer ist als der Abstand A, wie bereits erwähnt, berühren die Stoßfängerstäbe 56A des hinteren Wagens 1OA
die hintere Fläche des hinteren Stoßfängers 53 des vorderen Wagens 10 bevor irgendein anderes Teil, insbesondere
der aufrechtstehende Boden 43A des hinteren Wagens 1OA mit dem Handgriff 36 des vorderen Wagens 10 in Berührung
koiamt. Eine derartige Berührung des Stoßfängers 53 und-des
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Stoßfängerarm.es 56A verhindert in wirksamer Weise eine
weitere Verschränkung bzw. Verschränkungsbewegung des hinteren
Wagens 1OA mit dem vorderen Wagen 10. Auf diese V/eise wird die Beschädigung des Handgriffes 36 des vorderen
Wagens 10 durch den Boden 4-3A des rückwärtigen
oder hinteren Wagens 1OA wirksam verhindert.
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Claims (5)
- PatentansprücheU Verschränkbarer Einkauf swagen mit einem auf. Rollen ccer \__Jfcadern gelagerten Rahmen, von dem Rahmen im Bereich seines hintere'n Endes hochstehenden Streben, einem von den hochstehenden Streben getragenen oberen Rahmen, einem oberhalb und im Bereich des hinteren Endes des oberen Rahmens angeordneten festen Handgriff und einem auf dem oberen Rahmen vorgesehenen Warenkorb, wobei der Warenkorb ein vorderes nach oben und vorwärts schwenkbares Teil zum Verschränken enthält, mit dessen Hilfe der Boden des vorderen Warenkorbteils aufrecht gegen den Handgriff eines gleichartigen Einkaufswagens führbar ist, der sich vor ihm befindet, dadurch gekennzei chne-t , daß ein hinterer Stoßfänger (53) hinter den hinteren der hochstehenden Streben (16) angeordnet ist und sich in Querrichtung im wesentlichen über die Breite des Wagens erstreckt, daß der hintere Stoßfänger (53) in vertikaler Richtung zwischen dem oberen und dem unteren Rahmen (12,19) ,angeordnet ist, daß ein fester vorderer Stoßfänger (55) im Abstand von den hochstehenden Streben (16,17) angeordnet ist, der ein Paar aufrechtstehender Stäbe (56) besitzt, wobei jeder der Stäbe einen Teil besitzt, der den hinteren Stoßfänger (53) in einem Abstand nach vorn überlappt, daß der Abstand B zwischen den Stäben (56) und dem hinteren Stoßfänger (53) der art größer ist als der horizontale Abstand (A) zwischen dem Handgriff (36) und dem nach vorne weisenden Boden (43A) des in die verschränkte Stellung überführten Teilen des Warenkorbes (28), daß beim Verschränken des Einkaufswagens (10A) mit einem gleichartigen Wagen (10) der vordere Stoßfänger (55,56A) des Wagens (1OA) mit dem hinteren Stoßfänger (53) des Wagens (10) in Anlage bringbar und somit eine weitere409809/0537? 341499Verschränkung der Vagen (10,1OA) untereinander verhinderbar ist, wobei der nach vorne weisende Boden (4-3A) des Wagens (10A) im Abstand von dem Handgriff (36) des anderen Wagens (10) gehalten ist.
- 2. Einkaufswagen nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ eichnet , daß ein oben offener zweiter Warenkorb (71) an und zwischen den hochstehenden Streben (16,17) "befestigt ist, um dieselben zwischen dem oberen und den unteren Rahmen (12,19) zu verbinden, wobei der zweite Warenkorb (71) eine vordere Wandung (56,71) und eine hintere Wandung (53571) besitzt, welche die Stäbe (56) des vorderen Stoßfängers bzw. den hinteren Stoßfänger (53) umfassen.
- 3· Einkaufswagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Warenkorb (71) einen Boden (59)61,62,71) besitzt, wobei der Boden im Abstand unter dem hinteren Stoßfänger (53) angeordnet ist und eine vordere Kante besitzt, die an den unteren Enden der Stäbe (56) vorgesehen ist, und daß jeder der Stäbe (56) eine sich nach hinten erstreckende Verlängerung (59) besitzt, welche den Boden (59»61,62,71) des zweiten Warenkorbes (71) unterfaßt, während die oberen Enden der Stäbe (56) mit Hilfe einer sich in Querrichtung erstreckenden Schlaufe (58) verbunden sind.
- 4. Einkaufswagen nach Anspruch 3» dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Stäbe (56) die Schleife (58), die Vorsprünge (59) und der hintere Stoßfänger (53) aus Stabstahl hergestellt sind und daß die Wandungen des zweiten Warenkorbes (71) aus einem Drahtgitter bestehen.409809/05377341499
- 5. Einkaufswagen nach Anspruch 3 oder 4-, dadurch gekennzeichnet , daß die hochstehenden Streben ein Paar in Querrichtung voneinander entfernt angeordneter hinterer hochstehender Streben (i6) und ein Paar in Querrichtung voneinander entfernt angeordneter vorderer hochstehender Streben (17) umfassen, wobei letztere im räumlichen Abstand vor den hinteren aufrechtstellenden Streben angeordnet sind, daß der zweite "Warenkorb (71) Seitenwandupgen (59?67) besitzt, die innerhalb der hochstehenden Streben (16,17) angeordnet sind und sich von den hinteren hochstehenden Streben (16) über die vorderen hochstehenden Streben (17) erstrecken, daß der hintere Stoßfänger (53) an der hinteren Oberfläche der hinteren hochstehenden Streben (16) befestigt ist, daß der zweite Viarenkorb (71) einen Stiitzstab (62) besitzt, der mit der vorderen Oberfläche der hinteren hochstehenden Streben (16) und mit den hinteren Enden der Vorsprünge (59) verbunden ist, daß eine im wesentlichen U-förmig gestaltete Umfarrgsstütze (65) vorgesehen ist, die sich nach vorne von dem hinteren Stoßfänger (53) im Bereich dessen Enden längs der Oberkante der Seitenwandungen zu dem vorderen Ende des zweiten Warenkorbes (71) und in Querrichtung längs des vorderen Endes zwischen und über mittleren Abschnitten der Stäbe derart erstreckt, daß dadurch die Ausbildung einer !förderwand des zweiten Warenkorbes (71) gebildet ist.409809/0537'6 .Leerseite
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