DE2340431A1 - Hydraulische steuervorrichtung fuer einen kran - Google Patents
Hydraulische steuervorrichtung fuer einen kranInfo
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Description
Patentanwälte *) <9 / a t *% λ
Dipl.-lng. A. Grünecker 2 3 A Q A 3 I
Dr.-ing. H. Kinkc-ΙΦψ
Dr.-lmj. W. S'.uck:\r:ir
S München 22, Maximiiijnstr. 43 Q ■ t ifY
P 6841
HARMSCHPEGER CORPORAHOli
4400 West National Avenue West Milwaukee, Wisconsin 53246 USA.
Hydraulische Steuervorrichtung für einen Kran
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steuervorrichtung für hydraulisch betStigbare Druckmittelzylinder einer Maschine
und dient dazu, eine unregelmäßige Bewegung beim Einziehen der Kolbenstange des Druckmittelzylinders zu verhindern,
während diese einer Last ausgesetzt ist. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Steuervorrichtung für die Auslegerhubzylinder
von Kränen, Löffelbaggern o.dgl.
Einige Arbeitsgeräte, wie z.B. Kräne, Löffelbagger u.dgl. besitzen Ausleger, die von einem oder mehreren hydraulischen
Auslegerbetätigungszylindern (sogenannte Auslegerhubzylinder)
angehoben oder abgesenkt werden, wobei diese Zylinder ausziehbare und einziehbare Zylinderstangen aufweisen. Der Auslegerhubzylinder
wird von einer Hauptpumpe mit Druckflüssig-
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keit versorgt, damit er den Ausleger anhebt oder*absenkt,
.wobei die Steuerung im allgemeinen mit einem von Hand betätigbaren
Dreiwegehauptsteuerventil erfolgt, das eine Aufzugs-, Absenk- und Neutralstellung aufweist. Der Auslegerhubzylinder
ist mit "einem Zweiwegehaiteventil ausgestattet (mit einer
Schließ- und einer Öffnungsstellung), welches verhindert, daß die Zylinderstange zurückgezogen wird, wenn der Ausleger
angehoben ist und von einer Last beaufschlagt wird. Wenn das Hauptsteuerventil in die Auslegerabsenklage gebracht wird,
um den Zylinder zum Einziehen der Zylinderstange mit Druck zu beaufschlagen, dann wird das Halteventil ebenfalls geöffnet,
so daß eine Flüssigkeitsströmung von dem Zylinder ermöglicht wird. Das Halteventil wird in Abhängigkeit von dem Steuerdruck
von einem Zweiwegesteuerdruckventil (mit einer Öffnungsund einer Schließstellung) gesteuert. Bisher war das Steuerdruckventil
auf dem Zylinder angeordnet und wurde in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitsdruck am Stangenende des Zylinders
betätigt. Da jedoch ein solcher Flüssigkeitsdruck dazu neigt, sich zu ändern, insbesondere, wenn der Ausleger von einer
großen Last beaufschlagt wird, ergab sich, daß die Betätigung sowohl des Steuerdruckventils als auch des Halteventils
unregelmäßig war, was dazu führte, daß die Zylinderstange zu schwingen oder sich unregelmäßig zu bewegen begann, wenn sie
zurückgezogen wurde.' Ein solch unruhiger Gang ist unerwünscht,^
weil er zu unerwünschten Belastungen des Krans führt und die Steuerung der sich absenkenden Last schwierig und gefährlich
macht.
Gemäß der Erfindung wird eine Maschine vorgeschlagen, z.B. ein Kran mit einem beweglichen Bauteil, wie z.B. einem Ausleger,
der in entgegengesetzten Richtungen bewegbar ist und zwar in eine Aufzugs- und eine Absenkstellung, indem die Zylinder-.
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stange wenigstens eines hydraulischen Zylinders, wie z.B. eines Auslegerhubyzlinders, ausgefahren oder eingezogen wird.
Der Zylinder wird mit einer Betriebsflüssigkeit gespeist, die von einer Druckmittelquelle kommt, wie z.B. von einer motorbetriebenen,
auf der Maschine angeordneten Hauptpumpe, wobei die Förderung der Betriebsflüssigkeit über ein Hauptsteuerventil
erfolgt, wie z.B. über ein von Hand betätigbares, mit einem Hebel einstellbares Dreiwegesteuerventil (mit einer Aufzugsstellung,
einer Absenkstellung und einer neutralen Stellung) . Der Zylinder ist erfindungsgemäß mit einem Halteventil
ausgestattet,wie z.B. mit einem Zweiwegeventil (mit einer öffnungs-
und einer Schließstellung), welches in seiner Schließstellung z.B. einen Flüssigkeitsstrom von einer Seite des Zylinders
und damit das Absenken des Auslegers verhindert.
Das Halteventil wird von der Steuerdruckflüssigkeit, die von einer Druckmittelquelle gefördert wird, in seine Öffnungsstellung
bewegt, wobei die Druckmittelquelle unabhängig von derjenigen Druckmittelquelle ist, die die Flüssigkeit zu dem Zylinder
fördert. Die Flüssigkeitsströmung von der unabhängigen Druckmittelquelle zu dem Halteventil wird mittels eines Steuerdruckventils
gesteuert, wie z.B. mittels eines Zweiwegeventils (mit einer öffnungs- und einer Schließstellung), welches z.B.
in seiner Öffnungsstellung den Steuerdruck durchläßt, damit dieser das Halteventil öffnet. Bei einem bevorzugten Ausführunqsbeispiel
der Erfindung besteht die unabhängige Druckmittelquelle für den Steuerdruck z.B. aus einer zusätzlichen.motorbetriebenen
Pumpe, welche außerdem Druckflüssigkeit zu anderen Maschinenaggregaten pumpt, wie z.B. zur Haupt- und Hilfswindenbremse.
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Gemäß der Erfindung ist eine Einrichtung vorgesehen, die das
Steuerdruckventil mit"dem Hebel verbindet, welcher das Hauptsteuerventil
betätigt, so daß, wenn sich das Hauptsteuerventil in seiner Neutralstellung befindet, das Steuerdruckventil
geschlossen ist, aber wenn das Hauptsteuerventil in die Auslegerabsenklage
bewegt wird, das Steuerdruckventil öffnet. Eine
solche Einrichtung gestattet es, daß das Hauptsteuerventil in die Auslegeraufzugs stellung bewegt wird, während das Steuerdruckventil
geschlossen bleibt.
Durch die erfindungsgemäße hydraulische Steuereinrichtung oder
das System für einen hydraulischen Zylinder wird eine ungleichmäßige Bewegung verhindert und ein gleichmäßiger Betrieb erreicht,
wenn die Zylinderstange zurückgezogen wird, insbesondere wenn sie unter Last eingezogen wird, weil das Steuerdruckventil
keiner schwankenden oder sich ändernden Druckmittelquelle ausgesetzt ist. Während das Steuerdruckventil offen ist,
ist es nur einer stetigen Strömung der Druckmittelflüssigkeit von einer Druckmittelquelle ausgesetzt, die vollständig unabhängig
von dem Flüssigkeitsdruck in den Auslegerhubzylindern oder in der Hauptpumpe ist. Außerdem wird das Steuerdruckventil
in Abhängigkeit von der Bedienung eines von Hand bedienbaren Steuerhebels geöffnet und geschlossen, anstatt in Abhängigkeit
von den Druckverhältnissen und arbeitet gleichzeitig und in gleicher Richtung wie das Hauptsteuerventil.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das erfindungsgemäße
Steuersystem einfach herzustellen und zu bedienen ist und im Betrieb störungsfrei arbeitet.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Aus-
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führungsbeispiels anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Ausleger und mit einem Steuersystem zur Steuerung
der den Ausleger bewegenden Hydraulikzylinder gemäß der Erfindung;
Fig.2 eine schematische Schaltplandarstellung des Steuersystems für den Kran nach Fig.l;
Fig.3 eine Draufsicht auf die von Hand bedienbare Steuereinrichtung für das Hauptsteuerventil und das Vor-"Steuerdruckventil nach Fig.l und
Fig.4 eine Seitenansicht der Steuereinrichtung nach Figur 3.
In der Fig.l ist ein Autokran IO mit einem Chassis 11, Laufrädern 12 und einer Fahrerkabine 13 zu erkennen mit einem
horizontal drehbaren Kranaufsatz 14, der auf dem Chassis montiert ist, sowie mit einem teleskopartig verschiebbaren Ausleger 15, der drehbar auf dem Kranaufsatz gelagert ist, und
mit einem Paar Auslegerhubzylinder 16 und 17 (von denen nur ein Hubzylinder 16 in der Fig.l zu erkennen ist), die zwi
schen dem Kranaufsatz und dem Ausleger befestigt sind.
Die Fig.l läßt erkennen, daß clex Ausleger 15 aus mehreren
teleskopartigen Äuslogerabschniicen besteht^ nüslich; aus
einem Grundabschnitt 20, einem in^enlieganden Mittelabschnitt
21, einem zwischenliegenden Mittelabschnitt 22, sinsm äußeren
Mittelabschnitt 2 3, einem fliegend gelagerten Abschnitt 24 und einem von Hand bedienbaren Abschnitt 25. Das rückwärtige Ende des Grundabschnittes 20 ist an gegenüberliegenden
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Seiten mit Aufhängebeschlägen 26 ausgestattet, die zur Aufnahme von Zapfen 27 dienen, welche den Grundabschnitt 20 am Kranaufsatz 14 schwenkbar halten. Die Hubzylinder 16 und 17 sind
an gegenüberliegenden Seiten des Grundabschnittes 20 angeordnet und mittels Zapfen 28 an den Auflagern29 des Kranaufsatzes 14 schwenkbar befestigt. Die Kolbenstangenenden der Hubzylinder 16 und 17 sind mittels Zapfen 3O auf gegenüberliegenden
Seiten des Grundabschnittes 20 an Konsolen 31 schwenkbar befestigt. Das vordere Ende des Abschnittes 25 ist mit einem
Arbeitskopf 32 ausgestattet, der z.B. mit einer Seilscheibe 33 versehen ist. Der Ausleger 15 weist mehrere in dem Ausleger aufgenommene Hydraulikzylinder auf (nicht dargestellt),
die dazu dienen, die Auslegeabschnitte auszufahren oder zusammenzuziehen.
Hie in der Fig.2 zu erkennen ist, werden die Zylinder 16 und
17 mit einer Betriebsflüssigkeit von einer Druckflüssigkeitsquelle gespeist, wie z.B. einer von einem Motor angetriebenen, auf dem Autokran angeordneten Hauptpumpe 34, wobei die
Speisung über ein Hauptsteuerventil erfolgt, das z.B. ein von Hand betätigbares, über einen Hebel steuerbares herkömmliches
Dreiwegeventil 35 sein kann (mit Auf-, Ab- und Neutralstellung}.
Die Zylinder 16 und 17 sind mit Halteventilen 36 bzw. 37 ausgestattet j die s«B» jeweils von Zweiwegeventilen gebil- *
det werden können (mit einer öffnungs- und einer Schließstellung)
und die z.B. in ihrer Schließstellung eine aus einer
Richtung kommende FlüssigkeitEStrömm~ der jeweiligen angeschlossenen
Zylinder unterbinden und dadurch verhindern, daß der Ausleger 15 abgesenkt wird. Die Halteventile 36 und 37
werden mittefe einer Steuerdruckflüssigkeit in ihre Öffnungsstellung bewegt, wobei die Steuerdruckflüssigkeit von einer
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BAD
Druckflüssigkeitsquelle, wie z.B. einer Pumpe 38 kommt, die von der Druckflüssigkeitsquelle oder Pumpe 34 unabhängig ist,
welche die Druckflüssigkeit zu den Zylindern 16 und 17 fördert. Die Pumpe 38 ist z.B. eine von einem zusätzlichen Motor
betriebene Pumpe, die die Steuerflüssigkeit auch zu anderen Maschinenteilen pumpt, wie z.B. zum Hauptwindenbremsventil
und zum Zusatzwindenbremsventil 42 bzw. 43 über die vorgeschalteten Ventile 44 bzw. 45. Die Flüssigkeitsströmung von
der Pumpe 38 zu den Halteventilen 36 und 37 wird von einem Vorsteuerdruckventil, wie z.B. von einem Zweiwegeventil 40
mit einer öffnungs- und Schließstellung gesteuert, das z.B. in seiner Öffnungsstellung einen Steuerdruck abgibt, um die
Halteventile zu öffnen.
Die vorgeschalteten Ventile 44 und 45 sind jeweils mit einem Flüssigkeitseinlaßanschluß P, einem Tankanschluß T, einem
Steueranschluß R und einem By-pass-Anschluß BP versehen. Die vorgeschalteten Ventile 44 und 45 dienen dazu, den Flüssigkeitsstrom
von der Pumpe 38 gleichmäßig auf die Bremsventile 42 bzw. 43 zu verteilen und dazu, die Flüssigkeit von der
Pumpe 38 zum Steuerdruckventil 40 zu leiten. Die Pumpe 38 ist mittels einer Flüssigkeitsleitung 47 an den Flüssigkeitseinlaßanschluß
P des Ventiles 44 angeschlossen, der seinerseits über einen innenliegenden Kanal 48 an den By-pass-Anschluß
BP des Ventiles 44 angeschlossen ist. Der By-pass-Anschluß BP des Ventiles 44 ist über eine Flüssigkeitsleitung
49 an den Flüssigkeitseinlaßanschluß P des Ventiles 45 angeschlossen, der seinerseits über einen innenliegenden
Kanal 50 mit dem By-pass-Anschluß BP des Ventiles 45 in Verbindung steht. Der By-pass-Anschluß BP des Ventiles 45 ist über
eine Flüssigkeitsleitung 52 an einen Flüssigkeitseinlaßanschluß IP des Steuerdruckventiles 40 angeschlossen. Das Ven-
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til 4O weist einen Tankanschluß TP aufr der über eine Flüssigkeitsleitung
54 an den Tankanschluß T des vorgeschalteten Ventiles 44 angeschlossen ist. Die Tankanschlüsse T der vorgeschalteten
ventile 44 und 45 sind über eine Flüssigkeitsleitung 55 miteinander verbunden, und der Tankanschluß T des
Ventiles 45 ist über eine Flüssigkeitsleitung 56 an ein Reservoir oder einen Tank 57 angeschlossen. Die Steueranschlüsse
R der vorgeschalteten Ventile 44 und 45 sind über Flüssigkeitsleitungen 60 bzw. 61 an das H auptwindenb reins ventil 42
bzw. des Zusatzwindenbremsventils 43 angeschlossen.
Das Steuerdruckventil 40 ist ferner mit einem Flüssigkeitsförderanschluß
A ausgestattet, der über eine Flüssigkeitsleitung 63 an den Steuerdruckanschluß B des Halteventils 36 des
Auslegerhubyzlinders 16 angeschlossen ist. Der Anschluß B des Ventiles 36 steht mit dem Steuerdruckanschluß C des Halteventils
37 des Auslegerhubzylinders 17 mittels einer Flüssigkeitsüberlaufleitung 64 in Verbindung.
Die Hauptpumpe 34 ist mittels einer Flüssigkeitsförderleitung 70 an das Hauptventil 35 angeschlossen, und dieses ist
mittels einer Flüssigkeitsrücklaufleitung 71 an ein Flüssigkeitsreservoir
72 angeschlossen. Außerdem 1st das Hauptventil 35 mittels der Flüssigkeitsleitungen 73 und 74 an die
Ausfahr- bzw. Rückzugsseiten der beiden Auslegerhubzylinder 16 und 17 angeschlossen.
Wie die Fig.2 zeigt, ist eine Einrichtung vorgesehen, die
den Schieber 80 des Steuerdruckventils 40 an einen von Hand betätigbaren Steuerhebel 81 anschließt, der den Schieber 82
des Hauptsteuerventils 35 derart betätigt, daß, wenn das Hauptsteuerventil sich in seiner neutralen Lage befindet,
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das Steuerdruckventil geschlossen ist, wenn jedoch das Hauptsteuerventil
in eine Auslegeabsenkstellung bewegt wird, das Steuerdruckventil öffnet. Diese Einrichtung gestattet, daß
das Hauptsteuerventil in eine Auslegeaufzugsstellung bewegt wird, während das Steuerdruckventil geschlossen bleibt.
Wie in den Fig.3 und 4 zu erkennen ist, ist der von Hand betätigbare
Steuerhebel 81 schwenkbar auf einer Steuerbühne 83 gelagert, die sich unter dem Fahrerhaus 13 des Krans 10 befindet
und ist an dem einen Ende einer axial verschieblichen Steuerstange 84 befestigt. Das andere Ende der Steuerstahge
84 ist schwenkbar mittels eines Gabelkopfes 85 an dem Ventilschieber 82 des Hauptsteuerventils 35 befestigt. Eine Schwenkbewegung
des Steuerhebels 81 bewirkt eine axiale Verschiebung des Ventilschiebers 82 des Ventils 35 in eine Aufzugsstellung,
Absenkstellung oder neutrale Stellung. Das Steuerdruckventil 40 ist mittels einer Ventilmontageplatte 86 und Montagebolzen
87 starr am Fahrzeug befestigt und schließt sich an die Steuerstange 84 an, so daßsein Ventilschieber 80 axial und parallel
zur Steuerstange liegt. Auf der Steuerstange 84 ist eine Befestigungseinrichtung
90 angeordnet und an dem Ventilschieber 80 des Steuerdruckventils 40 befestigt. Die Befestigungseinrichtung
90 weist einen hohlen, zylindrischen Stellring 91 auf, der fest mit einer ersten Federdruckplatte 92 verbunden
ist und in einer bestimmten Lage gegenüber der Steuerstange 84 mit Hilfe einer Feststellschraube 94 festgelegt werden
kann. Auf der Steuerstange 84 ist ein Verbindungsring 95 verschieblich
gelagert und an einer zweiten Federdruckplatte 96 starr befestigt. Die Federdruckplatten 92 und 96 sind mit
geeigneten Bohrungen 97 ausgestattet, die mehrere Gewindebolzen 98 aufnehmen, auf denen Distanzmuttern 99 und Kontermut-
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tern 1OO aufgeschraubt sind. Zwischen den beiden Federdruckplatten 92 und 96 ist auf der Steuerstange 84 eine Schraubenfeder 101 gelagert. An dem Verbindungsring 95 greift ein Gewindestutzen 102 an, der mittels Muttern 103 an dem Ende des
Ventilschiebers 80 des Steuerdruck.ventils 40 befestigt ist.
Wenn man annimmt, daß der von Hand verstellbare Steuerhebel
81, die Steuerstange 84, der Hauptsteuerventflschieber 82
und der Ventilschieber 80 des Steuerdruckventils sich in einer neutralen Position befinden, die in der Fig.2 dargestellt
ist, dann erfolgt der Betrieb folgendermaßen. Eine nach linke gerichtete (vorwärts) oder eine Auslegerabsenkbewegung des Hebels 81 bewirkt eine nach links gerichtete Bewegung der Ventiischieber 82 und 80 und betätigt das Hauptsteuerventil 35,
das sich von einer Neutralstellung in die Auslegerabsenkstei
lung bev/egt und das Steuerdruckventil 40 von einer geschlosse nen in eine Öffnungsstellung betätigt. Die Befestigungseinrichtung 90 trägt jedem Unterschied in der Ventilschieberbewegung zwischen den beiden Ventilen Rechnung. Eine nach
rechts gerichtete Bewegung (rückwärts oder neutral) des Steuer hebels 81 bewirkt eine nach rechts gerichtete Bewegung der Ventilschieber 82 und 80, und das Hauptsteuerventil 35 bewegt sich
von einer Auslegerabsenkstellung in eine neutrale Stellung und betätigt das Steuerdruckventil 40 von einer Öffnungsstellung in
eine geschlossene Stellung. Eine weiter nach rechts ausgeführte Bewegung (rückwärts oder Anheben des Auslegers) des Steuerhebels
81 bewirkt eine nach rechts gerichtete Bewegung des Ventilschiebers 82 {aber keine Bewegung des Ventilschiebers 8o),
und das Hauptsteuerventil 35 bewegt sich aus einer Neutralstellung in eineAuslegpraufzugsstellung, jedoch bleibt das
Steuerdruckventil 4O geschlossen.
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Der Kran 10 funktioniert gemäß der Erfindung folgendermaßen. Es sei angenommen, daß der Ausleger 15 sich in seiner ausgezogenen
Stellung befindet, daß die beiden Pumpen 34 und 38 in Betrieb sind, daß die Bremsventile 42 und 43 geschlossen
sind, daß sich der von Hand betätigbare Steuerhebel 81 in seiner Neutralstellung befindet, daß das Hauptsteuerventil
sich in seiner Neutralstellung befindet, daß das Steuerdruckventil 40 geschlossen ist und daß die Halteventile 36 und 37
für die Auslegerhubzylinder 16 bzw. 17 geschlossen sind.
Um den Ausleger 15 weiter anzuheben, bewegt der Kranführer den Steuerhebel 81 von Hand aus der Neutralstellung rückwärts
(in Bezug auf die Fig.4 nach rechts), um das Hauptsteuerventil
35 für die Aufzugsbewegung entsprechend zu betätigen und damit eine Aufzugsbewegung der Auslegerhubzylinder 16 und 17
hervorzurufen. Wenn das Steuerdruckventil 40 geschlossen
bleibt, dann bleiben die Halteventile 36 und 37 ebenfalls geschlossen.
Um den Ausleger 15 abzusenken, bewegt der Kranführer den
Steuerhebel 81 aus der Neutralstellung von Hand vorwärts (nach links in Bezug auf die Fig.4), um das Hauptsteuerventil
35 für die Absenkbewegung entsprechend zu betätigen und um gleichzeitig das Steuerdruckventil 40 zu öffnen. Ein Öffnen
des Steuerdruckventils 40 bewirkt ein öffnen der Halteventile
36 und 37, und die Auslegerhubzyiinder 16 und 17 führen
die Absenkbewegung des Auslegers aus]
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Claims (4)
1.!Steuervorrichtung für hydraulisch betätigbare Druckmittel-
^—' zylinder einer Maschine, insbesondere für die Hubzylinder
eines Krans, dadurch gekennzeichnet , daß ein von wenigstens einem ausfahrbaren und einziehbaren
Hydraulikzylinder (16,17) in entgegengesetzte Richtungen bewegbares Bauteil (15) vorgesehen ist sowie ein Hauptsteuerventil
(35) mit einer Ausfahr-, Neutral- und Einfahrstellung
zur Betätigung des Hydraulikzylinders sowie ein lösbares Halteventil (36,37) mit einer öffnungsstellung
und einer Schließstellung, um den Zylinder in seiner ausgefahrenen Lage zu halten, sowie ein Steuerdruckventil
(iO)zur Betätigung des Halteventils, daß die Ventile jeweils mit einem axial bewegbaren Ventilschieber (80,82)
ausgestattet sind, daß unabhängig arbeitende Druckmittelquellen für die hydraulische Flüssigkeit inlbrm von unabhängigen
Pumpen (34,38) für das Hauptsteuerventil und für das Steuerdruckventil vorgesehen sind und eine Betätigungseinrichtung
(90) mit einem von Hand bedienbaren Hebel (81) und eine von dem Hebel verschiebbare Steuerstange
(84) zur Betätigung des Hauptsteuerventils und des Steuer druckventils, daß die Steuerstange derart an dem Haupt
steuerventil angelenkt ist, daß sie dessen Ventilschieber bewegen kann, daß die Betätigungseinrichtung ferner ein
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ORIGINAL INSPECTED
Verbindungsgestänge (94-103) zwischen der Steuerstange und dem Ventilschieber des Steuerdruckventils aufweist
und die Betätigung des Steuerdruckventils bewirkt, die zu einem Öffnen des Halteventils führt, während die Betätigungseinrichtung
die Bewegung des Hauptsteuerventils in die Einfahrstellung hervorruft.
2. Steuervorrichtung für einen Autokran mit einem Ausleger
und wenigstens einem ausfahrbaren und einziehbaren Hydraulikhubzvlinder zum Anheben und Absenken des Auslegers, dadurch
gekennzeichnet , daß eine erste Pumpe (34) zur Förderung von Druckflüssigkeit für die Betätigung
der Zylinder (16,17). vorgesehen ist sowie ein zwischen der ersten Pumpe und dem Zylinder angeschlossenes Hauptsteuerventil
(35) zur Betätigung des Zylinders, daß das Hauptsteuerventil eine Aaslegeraufzugssteilung, eine Neutralstellung
und eine Auslegerabsenkstellung aufweist, daß an dem Zylinder ein Halteventil (36,37) vorgesehen
ist, das eine geschlossene Stellung aufweist, in welcher der Ausleger in seiner ausgefahrenen Stellung gehalten
wird, und das eine Öffnungsstellung aufweist, um den Ausleger zurückzuführen, daß eine zweite Pumpe (38) sowie
ein Steuerdruckventil (40) vorgesehen sind, welches zwischen
der zweiten Pumpe und dem Halteventil zur Bedienung desselben angeordnet ist, wobei das Steuerdruckventil eine
geschlossene Stellung aufweist, in welcher es das Halteventil in Schließstellung hält, und eine Öffnungsstellung
aufweist, in welcher es das Halteventil in einer Öffnungsstellung hält, daß eine Betätigungseinrichtung (90). für
das Hauptsteuerventil und das Steuerdruckventil vorgesehen ist, die das Schließen des Steuerdruckventils bewirkt,
wenn sich das Hauptsteuerventil in neutraler Lage befindet,
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INSPECTED
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und die ein öffnen des SteuerdrucRventils bewirict, wenn
sich das Hauptsteuerventil in der Auslegerabsenkstellung
befindet, und ein Schließen des SteuerdruckventiIs, wenn
sich das Hauptsteuerventil in der Auslegeraufzugsstellung befindet.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Hauptsteuerventil (35) und das
Steuerdruckventil (40) jeweils mit einem axial verschiebbaren Ventilschieber (30,82) ausgestattet sind, daß die
Betätigungseinrichtung (90) einen von Hand bedienbaren Steuerhebel (81) und eine mit dem Hauptsteuerventil verbundene
Steuerstange (84) aufweist, die mit dem Steuerhebel bewegbar ist, und daß ein Verbindungsgestänge zwischen
der Steuerstange und dem Schieber des Steuerdruckventils angeordnet ist.
4. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet , daß das Verbindungsgestänge ein erstes mit der Steuerstange (84) verbundenes
und mit dieser bewegbares Teil (91) aufweist sowie ein zwaites
mit den Ventilschieber (8C) des Steuerdruckventils
(40) verbundenes Teil (95) , das la Abstand vom ersten
Teil angeordnet ist, sowie eine Druckfeder (101), die zwischen dem ersten und den zweiten 'C iil angeordnet ist, und
daß zwischen dem ersten und dem zweiten Teil Bauteile (92, 96,94,100) vorgesehen sind, die eine auseinanderweichende
Bewegung begrenzen, während sie ein aufeinander Zubev/egen
der Teile zulassen.
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