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DE223978C - - Google Patents

Info

Publication number
DE223978C
DE223978C DENDAT223978D DE223978DA DE223978C DE 223978 C DE223978 C DE 223978C DE NDAT223978 D DENDAT223978 D DE NDAT223978D DE 223978D A DE223978D A DE 223978DA DE 223978 C DE223978 C DE 223978C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
armature
plug
delay
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT223978D
Other languages
English (en)
Publication of DE223978C publication Critical patent/DE223978C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223978 KLASSE 21 a. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung in Fernsprechämtern, die dazu dient, einen verlangten Teilnehmer vom Amte aus selbsttätig mehrmals anzurufen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine gewisse Dauer des beim Stecken des Verbindungsstöpsels eingeleiteten Teilnehmeranrufs dadurch zu erzielen, daß man die Anschaltung der Rufstromquelle in Abhängigkeit von einer Verzögerungseinrichtung vornahm, die nach einer gewissen Zeit die Rufstromquelle wieder abschaltete. Diese Einrichtungen gestatteten jedoch nur ein einmaliges Anrufen des Teilnehmers; zum wiederholten Anrufen waren bisher mechanisch angetriebene, dauernd bewegte gemeinsame Kontakteinrichtungen erforderlich.
Gemäß der Erfindung erfolgt das selbsttätige mehrmalige Anrufen des Teilnehmers in der Weise, daß ein bei Herstellung der Verbindung über die Stöpseladern in Tätigkeit gesetztes Verzögerungsrelais durch seinen Anker in bestimmten Zeitabschnitten ein wiederholtes Anschalten der Rufstromquelle an die Teilnehmerleitung bewirkt, vorzugsweise in der Weise, daß der Anker auf seinem Wege eine Reihe von Kontakten schließt, über die die Anschaltung der Rufstromquelle unmittelbar oder mit Hilfe eines Relais geschieht, worauf alsdann selbsttätig nach einer bestimmten Zeit die Abschaltung der Rufstromquelle erfolgt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung durch
einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Wird bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 der Ver-
. bindungsstöpsel 1 in die Vielfachklinke 2 gesteckt, so kommt ein Stromfluß von einer Batterie 3 über ein Verzögerungsrelais 4, den Anker 5 eines Relais 22, die c-Ader des Stöpsels, den Stöpselteil 6, die Buchsenleitung 7 und einen Widerstand 8 nach Erde zustande. Das Relais 4 zieht infolgedessen seinen segmentartig ausgebildeten Anker 9 an. Dabei wird ein Kontakt 10 geschlossen, so daß ein Bremselektromagnet 11 anspricht, dessen Anker 12 auf eine am Anker 9 des Relais 4 angebrachte Bremsscheibe 13 einwirkt. Der angezogene Anker 9 hat über eine Kontaktfeder 14 und an ihm angebrachte Kontaktstücke 15 die Einschaltung eines Relais 16 in einen Stromkreis Batterie 17, Relais 16, Feder 14, Kontaktstück 15 des Ankers 9, Erde bewirkt, das über seinen Anker 18,19 die Anschaltung der Rufstromquelle 20 an die a- und b-Ader der Teilnehmerleitung vornimmt und über seinen Anker 21 ein Abschaltrelais 22 zum Ansprechen bringt, das durch seinen Anker 5 das Verzögerungsrelais 4 stromlos macht und sich selbst in einen ■ Haltestromkreis von der Batterie 23 aus einschaltet. Durch das Stromloswerden des Relais 4 gewinnt der unter Einwirkung einer nicht dargestellten Rückzugsfeder stehende Anker 9 die Möglichkeit, in seine Anfangslage zurückzukehren, was unter Einwirkung der Bremseinrichtung 11,12, die im dargestellten Falle als Selbstunterbrecherbremse ausgebildet ist, nur langsam geschieht. Jedesmal wenn dabei die Feder 14 auf einen der Kontakte 15, i5'> 15" gelangt, wird das Relais 16 erregt und der Teilnehmer gerufen, während in der Zwi-
schenzeit, solange 14 auf dem isolierenden Teil von 9 schleift, der Ruf unterbrochen wird. Bei seiner Rückkehr in die Ruhelage unterbricht der Anker 9 den Stromkreis des Bremselektromagneten 11. Eine wiederholte Anschaltung der Rufstromquelle kann erst nach durch Ziehen des Stöpsels bewirktem Stromloswerden des Relais 22 vorgenommen werden. Statt die wiederholte Kontaktgabe für die Einschaltung der Rufstromquelle durch eine auf einem Kontaktsegment des Ankers gleitende Feder herbeizuführen, könnte auch naturgemäß ein Vorsprung des Schaltankers dazu benutzt werden, auf seinem Wege nacheinander eine Anzahl von Kontakten zu schließen, über deren jeden das Rufrelais erregt wird.
Während bei der durch Fig. 1 dargestellten Einrichtung das Rufen während des Ankerrücklaufes erfolgt,' wird bei der durch Fig. 2 dargestellten Anordnung das Rufen vorgenommen, während sich der Anker 9 des Verzögerungsrelais 4 aus der Ruhelage bewegt. Beim Stecken des Stöpsels 1 in die Klinke 2 wird hier zunächst die Wicklung 24 eines Differentialrelais 25 von einer Batterie 26 über die c-Ader, die Buchsenleitung und einen Widerstand 27 nach Erde enregt. Es schließt an seinem Kontakt 28 den Stromkreis für das Verzögerungsrelais 4, das seinen Anker 9 anzuziehen sucht.
Die Anzugsbewegung kann jedoch nur langsam vor sich gehen, da kurz vorher (durch entsprechende Justierung der Kontakte) der Bremselektromagnet 11 über den Kontakt 29 des
■ Relais 25 eingeschaltet ist und wieder mittels seines Ankers 12 auf die Bremsscheibe 13 des Ankers 9 einwirkt.
Sobald der Anker 9 sich aus der Ruhelage bewegt hat, schließt er über einen Kontakt 30 einen Stromweg für das Relais 4, der nur vom Stöpselstecken, nicht mehr vom Zustande des Relais 25 abhängig ist., und gleichzeitig schaltet er über einen Kontakt 31 eine Gegenwicldung 32 zur Wicklung 24 des Relais 25 ein, die so bemessen ist, daß das Relais seinen Anker fallen läßt, sobald der Teilnehmer sich meldet. Sobald dies nämlich geschieht, spricht das Anrufrelais 33 des Teilnehmers an und bewirkt eine Veränderung des Stromes in der c-Ader, im dargestellten Falle durch Aufhebung der Überbrückung eines Widerstandes 34. Das auf diese Weise in Abhängigkeit vom Zustande der Teilnehmerleitung gebrachte Relais 25 findet gemäß der Erfindung zweckmäßig Anwendung als Schlußzeichenrelais, indem es über einen Arbeitskontakt eine Schlußzeichenlampe (nicht dargestellt) einschaltet.
Der durch die Erregung des Relais 4 angezogene Anker 9 bewegt sich unter Einwirkung der Bremse 12 nur langsam in die Anzugslage.
Dabei schließt er durch Vorsprünge 15, 15', 15" usw. wiederholt über Kontakte 18, 19 die Rufstromquelle 20 an die Teilnehmerleitung. Meldet sich der gerufene Teilnehmer, bevor der Anker 9 vollkommen angezogen ist, so wird in der oben geschilderten Weise das Relais 25 stromlos und unterbricht am Kontakt 29 den Stromkreis des Bremselektromagneten 11, so daß die Ankerbewegung jetzt nicht mehr verzögert wird und der Anker sofort rasch ohne Wiederholung des Rufes in die Anzugslage gelangt. Ein von den Vorsprüngen 15 jeweils mit der Anschaltung des Rufstromes an die Teilnehmerleitung geschlossener Kontakt 35 verhindert, daß der Bremselektromagnet 11 dadurch stromlos wird, daß der Rufstrom das an der Teilnehmerleitung liegende Relais 33 vorübergehend zum Ansprechen bringt.
Fig. 3 zeigt die neue Rufeinrichtung in Anwendung auf ein zweiadriges Fernsprechamt. Das Relais 4 erhält hier beim Stecken des Stöpsels ι in die Teilnehmerklinke über die b-Ader der Teilnehmerleitung, an welcher die geerdete Haltewicklung des Anrufreläis 33 liegt, Erregerstrom. Der Erregerstromkreis dient gleichzeitig als Haltestromkreis für das Anrufrelais, der verhindert, daß es seinen Kippanker 40 umlegt, wenn sich der gerufene Teilnehmer meldet. Die Anordnung arbeitet im übrigen genau in der gleichen Weise wie die Anordnung nach Fig. 1. Meldet sich der Teilnehmer, bevor der Anker 9 seinen Weg beendet hat, so bewirkt das ansprechende Schlußrelais 41 durch Öffnen des Kontaktes 42, daß der Bremselektromagnet 11 stromlos wird, so daß der Anker den Rest des Weges in der bei Fig. 2 erläuterten Weise schnell zurücklegt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum selbsttätigen mehrmaligen Teilnehmeranruf bei Fernsprechämtern, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (9) einer bei Herstellung der Verbindung in Tät:gkeit gesetzten Verzögerungsvorrichtung (4) auf seinem Wege eine bestimmte Anzahl von Kontakten (14, 15) schließt und durch diese die Rufstromquelle (20) wiederholt an die Teilnehmerleitung a, b geschaltet wird, wobei die Höchstzahl der Anschaltungen durch die Zahl der genannten Kontakte (15) bestimmt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mittels eines in der dritten Stöpselader (c) liegenden Relais (25) in Tätigkeit gesetzte Verzögerungsrelais (4) sich beim Ansprechen in einen bis zum Stöpselziehen aufrechterhaltenen Haltestromkreis legt und gleichzeitig eine Gegenwicklung (32) für sein Einschaltrelais (25) unter Strom setzt, die so bemessen ist, daß sie die Wirkung der Ein-
schaltwicklung (24) aufhebt, sofern der über diese und die dritte Stöpselader fließende Strom durch das Melden des Teilnehmers geschwächt ist (durch Einschalten eines Widerstandes 34), zum Zwecke, das Einschaltrelais als Schlußzeichenrelais für den gerufenen Teilnehmer geeignet zu machen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Melden des Teilnehmers vor Ablauf der Verzögerungseinrichtung (4) deren Bremse (11) unwirksam gemacht wird, so daß der Anker (9) rasch ohne Rufwiederholung in eine Endlage gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT223978D Active DE223978C (de)

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DE (1) DE223978C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2147795A2 (de) 2008-07-24 2010-01-27 Pelikan Hardcopy Production AG Tintenpatrone, insbesondere für einen Tintenstrahldrucker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2147795A2 (de) 2008-07-24 2010-01-27 Pelikan Hardcopy Production AG Tintenpatrone, insbesondere für einen Tintenstrahldrucker

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