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DE2237801B2 - Impfgerät - Google Patents

Impfgerät

Info

Publication number
DE2237801B2
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Authority
DE
Germany
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prongs
vaccine
vaccination
vaccination device
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2237801A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2237801A1 (de
DE2237801C3 (de
Inventor
Otto Dr.Oec. Bern Mueller
Richard Dr.Sc.Nat. Habstetten Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cilag GmbH International
Original Assignee
Schweiz Serum und Impfinstitut und Institut zur Erforschung der Infektionskrankheiten
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweiz Serum und Impfinstitut und Institut zur Erforschung der Infektionskrankheiten filed Critical Schweiz Serum und Impfinstitut und Institut zur Erforschung der Infektionskrankheiten
Publication of DE2237801A1 publication Critical patent/DE2237801A1/de
Publication of DE2237801B2 publication Critical patent/DE2237801B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2237801C3 publication Critical patent/DE2237801C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/20Surgical instruments, devices or methods for vaccinating or cleaning the skin previous to the vaccination
    • A61B17/205Vaccinating by means of needles or other puncturing devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)
  • Medicines Containing Antibodies Or Antigens For Use As Internal Diagnostic Agents (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Impfgerät mit einem zur Aufnahme des Impfstoffes bestimmten Kopf mit nach vorn abstehenden Zinken, deren äußere Begrenzungsfläche Teile einer gemeinsamen Kegelmantelfläche bil det.
Bei einem bekannten Impfgerät dieser Art (US-PS 3 194 237) sind am Kopf desselben zwei flache Gabelzinken vorgesehen, zwischen die der Impfstoff eingebracht wird. Das bekannte Impfgerät ist daher in erster Linie als Eindrücknadel zu verwenden, da, falls das bekannte Gerät zum Skarifizieren benutzt werden soll, genau darauf geachtet werden muß, daß das Impfgerät in einer bestimmten Stellung zur Haut gehalten wird, nämlich mit den Flachseiten der Gabelzinken parallel zur Haut. Hinzu kommt, daß auch das bei der Skarifiziertechnik übliche Abstreifen des auf den Außenflächen der Zinken befindlichen Impfstoffes in die Schürfwunde wegen der abgeflachten Zinkenausbildung Schwierigkeiten macht.
Bekannt sind ferner reine Eindrück-Impfgeräte, die eine Mehrzahl von einzeln konischen Zinken aufweisen, deren äußere Begrenzungsflächen jedoch keine gemeinsame Kegelmantelfläche bilden (GB-PS 974 614 und 1 107 410). Zur Anwendung der Skarifiziertechnik eignen sich diese Geräte daher nicht, einmal weil dabei eine Mehrzahl von Schürflinien entstehen und zum anderen ein Abstreifen der Außenflächen der Zinken zur optimalen Ausnutzung des Impfstoffes nicht möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Impfgerätes der in Rede stehenden Art, welches vornehmlich als Skarifiziergerät verwendet werden kann und dabei im wesentlichen nur eine strichformige Hautschürfung ergibt sowie eine optimale Ausnutzung des Impfstoffes ermöglicht, ohne besonders auf die Stellung der am Kopf des Impfgerätes angeordneten Zinken zur Haut achten zu müssen, wobei ferner das Gerät für eine automatische Füllung geeignet ausgebildet sein soll.
Bei einem Impfgerät der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß mindestens drei der vorbeschriebenen Zinken vorgesehen sind, d. h. solche, deren äußere Begrenzungsflächen Teile einer gemeinsamen Kegelmantelfläche bilden.
Auf Grund dieser Ausbildung ist es möglich, den Kopf des Impfgerätes in jeder beliebigen Stellung über die Haut zu führen und dabei nur eine im wesentlichen gleichbleibende strichformige Hautschürfung zu erzeugen, wobei derjenige Impfstoff, der sich zwischen den Zinken befindet, infolge seiner inneren Koherenz herausgezogen und in die Schürfwunde geleitet wird, worauf dann anschließend das Gerät, unter Drehen um seine Längsachse nochmals über der Schürfwunde abgestreift werden kann, so daß auch derjenige Impfstoff, der sich auf den äußeren Mantelflächen der Zinken befindet, in die Schürfwunde gelangt.
In Weiterbildung der Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn der Kopf des Impfgerätes einen die Zinken tragenden Halter aufweist, wobei zwischen den Zinken und dem Halter eine Absetzung vorgesehen ist. Auf Grund dieser Ausbildung kann zur maschinellen Aufbringung des Impfstoffes eine Einfülldüse auf die Zinken und eine bestimmte Menge des Impfstoffes auf den durch die Zinken gebildeten Kegel aufgebracht werden, wobei sich die Stirnseite der Einfülldüse gegen die Absetzung zwischen dem Halter und den Zinken abstützt.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
F i g. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Impfgerätes mit abgezogener Schutzhülse im Schnitt und in
F i g. 2 eine Vorderansicht des Gerätes ohne Schutzhülse.
Das Impfgerät besitzt einen Stiel 1 und einen axial angesetzteil Kopf 2 von kleinerem Durchmesser, so daß sich /wischen diesen beiden Teilen eine Schulter 3 bildet. Der Kopf 2 besteht aus einem zylindrischen Hai ter 4, der über eine Absetzung 5 in einen spitz zulaufenden Konus 6 übergeht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Konus 6 durch zwei senkrecht gegeneinanderliegende Schlitze 7 in vier zangenartig angeordnete Zinken 8 unterteilt.
An Stelle der vier Zinken könnten auch deren drei oder mehr als vier vorgesehen sein.
Die Schutzkappe 9 besitzt eine innere Schulter 10, welche dazu bestimmt ist, so weit über den Halter geschoben zu werden, bis die Schulter 10 gegen die Absetzung 5 ansteht, in welchem Fall duich den Schutzkappenboden 11 und den zwischen ihm und der Schulter 10 liegenden Teil der Kappeninnenwand eine die Zinken 8 gegen äußere Einflüsse schützende Haube gebildet wird.
Zwischen die vier Zinken 8 wird maschinell eine Dosis Impfstoff eingegeben und anschließend die Schutzkappe 9 über den Kopf 2 geschoben. In dieser Form kann das Impfgerät an die behandelnden Ärzte abgegeben werden, welche dank der beschriebenen Ausbildung des Kopfes 2 bzw. der Zinken 8 nach Abzug der Schutzkappe die Möglichkeit haben, das Gerät sowohl als Skarifizierinstrument als auch als Eindrückinstrument zu verwenden, indem die freien Zinkenenden nicht nur der Halterung des Impfstoffes, sondern gleichzeitig auch als Impfspitzen dienen.
Das Impfgerät eignet sich vorzüglich dazu, als Massenartikel hergestellt zu werden, der nach Gebrauch weggeworfen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Impfgerät mit einem zur Aufnahme des Impfstoffes bestimmten Kopf mit nach vorne abstehenden Zinken, deren äußere Begrenzungsfläche Teile einer gemeinsamen Kegelmantelfläche bildet, d a durch gekennzeichnet, daß mindestens drei solcher Zinken (8) vorgesehen sind.
2. Impfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (2) einen die Zinken (8) tragenden Halter (4) aufweist, wobei zwischen den Zinken (8) und dem Halter (4) eine Absetzung (5) vorgesehen ist.
15
DE2237801A 1971-08-31 1972-08-01 Impfgerät Expired DE2237801C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1277571A CH541957A (de) 1971-08-31 1971-08-31 Impfgerät

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2237801A1 DE2237801A1 (de) 1973-03-08
DE2237801B2 true DE2237801B2 (de) 1975-02-13
DE2237801C3 DE2237801C3 (de) 1975-09-11

Family

ID=4386271

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2237801A Expired DE2237801C3 (de) 1971-08-31 1972-08-01 Impfgerät

Country Status (16)

Country Link
JP (1) JPS4835690A (de)
AT (1) AT322091B (de)
AU (1) AU4581872A (de)
BE (1) BE787582A (de)
BR (1) BR7205868D0 (de)
CA (1) CA987985A (de)
CH (1) CH541957A (de)
DE (1) DE2237801C3 (de)
DK (1) DK128096B (de)
ES (1) ES183500Y (de)
FR (1) FR2150994A1 (de)
GB (1) GB1345140A (de)
IL (1) IL40136A (de)
IT (1) IT961952B (de)
NL (1) NL147631B (de)
ZA (1) ZA725928B (de)

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Also Published As

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DE2237801A1 (de) 1973-03-08
DE2237801C3 (de) 1975-09-11
ES183500Y (es) 1974-05-01
JPS4835690A (de) 1973-05-25
IL40136A0 (en) 1972-10-29
AT322091B (de) 1975-05-12
BE787582A (fr) 1972-12-01
IL40136A (en) 1975-05-22
IT961952B (it) 1973-12-10
CH541957A (de) 1973-09-30
GB1345140A (en) 1974-01-30
NL147631B (nl) 1975-11-17
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NL7211744A (de) 1973-03-02
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AU4581872A (en) 1974-02-28
BR7205868D0 (pt) 1973-11-01
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Legal Events

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