DE2237869A1 - Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerk - Google Patents
MantelstromgasturbinenstrahltriebwerkInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02K—JET-PROPULSION PLANTS
- F02K1/00—Plants characterised by the form or arrangement of the jet pipe or nozzle; Jet pipes or nozzles peculiar thereto
- F02K1/54—Nozzles having means for reversing jet thrust
- F02K1/64—Reversing fan flow
- F02K1/68—Reversers mounted on the engine housing downstream of the fan exhaust section
Landscapes
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerk
Die Erfindung betrifft eine Schubablenkeinrichtung für ein Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerk,
das an einem stromlinienförmigen Körper, z.B. dem Tragflügel, aufgehängt ist.
Die Erfindung geht aus von einem Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerk,
welches von einem stromlinienförmigen Bauteil getragen wird und ist dadurch gekennzeichnet, daß der stromlienförmige Bauteil
wenigstens eine Schwenkklappe aufweist, die in Ruhestellung einen Teil des äußeren Gehäuses des Gasgenerators des Triebwerks bildet
und derart schwenkbar gelagert ist, daß sie in eine Wirkstellung t
Überführbar ist, in der der Mantelstrom auf sie auftrifft und abgelenkt
wird, und daß die Schwenkbewegung der Klappe nach einer Stelle außerhalb des Gehäuses um wenigstens eine Gelenkachse erfolgt, die
den stromoberseitigen Rand der Schwenkklappe mit dem stromlinienförmigen Bauteil verbindet.
Vorzugsweise ist der stromoberseitige Rand jeder Klappe so gestaltet,
daß in der Arbeitsstellung dieser Sand an das Gasgeneratorgehäuse in einem rechten Winkel anschließt.
Vorzugsweise ist der übrige Rand der Schwenkklappe so gestaltet, daß
er im wesentlichen der äußeren Umfangsgestalt der.Gebläsedüse identisch
ist. - -
Vorzugsweise ist ein Gehäuse vorgesehen, das zwischen einer Schwenkklappe,
wenn diese nicht im Betrieb befindlich ist, und dem Gasgeneratoraufbau vorgesehen ist.
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Vorzugsweise wird dieser innere Aufbau vom Gasgeneratorstrahlrohr
gebildet.
Vorzugsweise sind Mittel vorgesehen, durch die wenigstens eine Klappe
selektiv veranlaßt werden kann, in die Arbeitsstellung bzw. die Ruhestellung zu schwenken.
Vorzugswelse bestehen diese Vorrichtungen aus einer Schraubenwinde,
die an der Klappe angreift.
Vorzugsweise ist an die Schwenkklappen eine Lippe am äußeren Umfang
angeformt, wodurch die Gebläseluft weiter abgelenkt wird.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerks,
Pig. 2 eine perspektivische Teilansicht des Triebwerks nach Fig.l,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Ablenkklappen, Fig. 4 eine weitere Ausgestaltung eines Triebwerks als Frontgebläsetriebwerk»
Fig. 1 zeigt ein insgesamt mit dem Bezugszeifchan 10 gekennzeichnetes
Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerk.
Der Oasgenerator 12 des Triebwerks wird von einer äußeren Verkleidung
14 über mehrere feste Streben 16 getragen und zwischen Verkleidung
14.und Oasgenerator 12 verbleibt ein von den Streben durchsetzter
Mantelstromkanal 18, durch den Luft abströmt, die von einem Gebläse 20 erzeugt wurde.
Der stromunterseitige Abschnitt, d.h. der in Strömungsriohtung von
Luft und Oasen hinten liegende Absohnitt des Oasgenerators IU
steht über die AustrittsdUse 22 des Mantelstromkanals 18 vor.
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Der Gasgenerator ist von einem stromlinienförmigen Gehäuse 24 umschlossen und ein Teil des Strahlrohrs 26 des Gasgeneratoraufbaus
ist strichliert in Fig.l dargestellt.
Das Mantelstromgasturbinenstrahltriebwefek ist an einem stromlinienförmigen
Pylon 28 am Tragflügel 30 des nicht-dargestellten Flugzeugs aufgehängt. Die Querschnittsgestalt des Pylons 28 1st aus
Fig.2 ersichtlich.
Eine längsverlaufende Strebe 32 stromlinienförmiger Gestalt ist
zwischen der Verkleidung 14 und dem Gasgenerator 12 festgelegt und
erstreckt sich nach dem stromunterseitigen Ende des Gasgenerators. Diese strebe liegt dem Pylon 28 diametral gegenüber und die Form
der Wände ist im wesentlichen gleich der Form jener Teile der Pylonwände, die diametral gegenüberliegen.
Das am weitesten stromunterseitig liegende Ende des Gehäuses 24 ist von dem übrigen Gehäuse getrennt und besteht aus zwei spiegelsymmetrischen
Teilen,von denen außer in Fig.3 nur der Teil 34
dargestellt ist. In Fig.3 ist sowohl der Teil 34 als auch der
hierzu spiegelsymmetrische Teil 36 ersichtlich.
jeder dieser Teile bildet eine Tür mit einer Ablenkklappe 38,40,
42,44 unten und oben und jede Tür ist mittels eines Scharniergelenkes
45,46 (Fig.l) am Pylon 28 bzw. an der Strebe 32 angelenkt. Damit die Türen um ihre Gelenkachsen schwingen können, sind Schraubenwinden
48 innerhalb des Pylons 28 bzw. innerhalb der Strebe 32 gelagert, die mit den Türen über einen Lenker 50 in Verbindung stehen,
der durch Schlitze 52 im Pylon bzw. in der Strebe naoh jeder Tür vorsteht. Durch Drehung der Schraubenwinden werden die Türen
34,36 geöffnet und durch Drehung der Schraubenwinden in der Gegenrichtung werden die Türen über dem Gehäuse 24 geschlossen.
Das Gehäuse 24 kann, wie durch die gekrümmte Linie 54 in Fig. 2.
angedeutet, mit einer solchen Ausnehmung versehen sein, daß die
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äußere Oberfläche der Tür glatt in die äußere Oberfläche des übrigen Gehäuses übergeht.
Das von dem Mantelstromtriebwerk angetriebene Plugzeug ist in der
Praxis mit mehreren solchen Triebwerken ausgerüstet.
Wenn sich ein solches Plugzeug im Landeanflug befindet, werden
von dem Piloten die Schraubenwinden 48 eingeschaltet und die Türen 24,36 beginnen, sich zu öffnen. Die Türen können langsam
oder mit einer intermittierenden Bewegung geöffnet werden, indepi
die Drehzahl der Schraubenwinden gesteuert wird. Auf diese Weise kann bis zu einem gewissen Grade die Vorwärtsgeschwindigkeit des
Flugzeuges geändert werden, wenn sich die Türen progressiv in den Pfad der Luft hinein bewegen, die vom Gebläse 22 geliefert wird
und so wird der Schub des Gebläsaausgangs abgelenkt. Wenn das Plugzeug tatsächlich niedergeht, werden die Türen veranlaßt, sich
bis in ihre maximale Ausschwenketeilung zu bewegen, in der sie
im wesentlichen die gesamte Gebläseluft in einer Richtung normal zur Triebwerksachse ablenken. Dies bewirkt eine Verminderung des
Vorwärtsschubes des Gebläses und es wird durch die die Türen treffende Gebläseluft eine gewisse physikalische Bremswirkung erzeugt.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich, wird der Heißgasstrom, der den Gasgenerator 12 verläßt, zu keiner Zeit
während des Landeanflugs abgelenkt. Dies entspricht einem Sicherheitsbedürfnis,
da beim Landeanflug die Triebwerke auf vollen Schub- bzw. auf wenigstens hohen Schub eingestellt bleiben können,
wobei Jedoch dieser auf das Flugzeug einwirkende Schub durch Verstellung der Türen 34 und 36 geändert werden kann.
Wenn dann die Türen ausfallen oder das Flugzeug über die Landebahn
hinaus80hi«ft oder wenn die Landung aus irgendeinem anderen Grunde
als wegen des Ausfalls sämtlicher Triebwerke abgebrochen werden
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muß, dann steht der volle Schub unmittelbar zur Verfügung, um wieder
auf die zum Durchstarten erforderliche Geschwindigkeit zu kommen. .
Falls erforderlich, können kleine Flansche 56,58 an den äußeren Bändern
der Türen ]54 und 36 derart angeordnet werden, daß ein gewisser
Rückschub anstelle der bloßen Ablenkung und Verteilung erreicht wird.
Eine abgewandelte Ausfuhrungsform eines Triebwerks ist in Fig.4
dargestellt. Ein Frontgebläsetriebwerk 60 ist am stromlinienförmigen Gehäuse 62 des Gasgenerators am Tragflügel 64 eines Flugzeugs aufgehängt.
Eine der Tür j}4 des ersten Ausführungsbeispiels identische
Tür 34a bildet einen Teil des Gehäuses und des Tragflügelaufbaus
und ist hieran über Gelenke 45a,46a schwenkbar'.
Die Tür wird durch Betätigung von Schraubenwinden 48a geöffnet und
geschlossen, von denen nur eine mit dem Betätigungslenker 50a dargestellt ist. Beim öffnen wird der Ausgang des Gebläses 66 abgelenkt,
wodurch ein Umkehrschub erzeugt wird.
Auf der gegenüberliegenden Seite (nicht dargestellt) ist am Gehäuse
62 bzw. am Flügel 64 eine spiegelsymmetrisch ausgebildete Tür angelenkt und diese Tür wirkt in der gleichen Weise mit der Tür J4a
zusammen, wie dies bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde.
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Claims (4)
- Patentansprüche :Yj Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerk, welches von einem stromlinienförmigen Bauteil getragen wird, dadurch g ekennzeichnet , daß der stromlinienförmige Bauteil (28,32) wenigstens eine Schwenkklappe (34,36) aufweist, die in Ruhestellung einen Teil des äußeren Gehäuses (24) des Gasgenerators (12) des Triebwerks (10) bildet und derart schwenkbar gelagert ist, daß sie in eine Wirkstellung überführbar ist, in der der Mantelstrom auf sie auftrifft und abgelenkt wird,und daß die Schwenkbewegung der Klappe (34,36) nach einer Stelle außerhalb des Gehäuses (24) um wenigstens eine Gelenkachse (45,46) erfolgt, die den stromoberseitigen Rand der Schwenkklappe mit dem stromlinienförmigen Bauteil (28,32) verbindet.
- 2. MantelstromgttBtM»«gasturblnenstrahltriebwerk nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß ein Teil jenes Randes der Klappe (34,36), der das Gelenk (45,46) enthält, so gestaltet ist, daß wenigstens in einer Betriebsstellung der Teil dieses Randes an der äußeren Oberfläohe des Oasgeneratorgehäuses (24) dichtend anliegt.
- 3. Mantelstromgaeturbinenstnahltriebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzei ohnet , daß der übrige Rand der Schwenkklappe (34,36) so gestaltet ist, daß er Im wesentlichen identisch mit der äußeren Umfangeform der Auslaßdüse (22) des Gebläses (l6) des Triebwerks (10) ist.
- 4. Mantelfltromgasturbinenstrahltrlebwerk naoh Anspruch 3, daduroh gekennzeichnet, daß der restliche Rand der Tür (34,36) eine Lippe (56,58) aufweist, die derart angeformt 1st, daß im Betrieb eine Richtungsumkehr der Obläseluft, die aus der Gebläsedüse (22) austritt, bewirkt wird.309810/0102Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2237869A Pending DE2237869A1 (de) | 1971-08-07 | 1972-08-01 | Mantelstromgasturbinenstrahltriebwerk |
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Families Citing this family (4)
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-
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- 1971-08-07 GB GB3721171A patent/GB1364692A/en not_active Expired
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- 1972-08-07 JP JP47079020A patent/JPS4827118A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4827118A (de) | 1973-04-10 |
| GB1364692A (en) | 1974-08-29 |
| IT963706B (it) | 1974-01-21 |
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