DE2236001C2 - Laufhalterung für Wechselläufe an Handfeuerwaffen - Google Patents
Laufhalterung für Wechselläufe an HandfeuerwaffenInfo
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- DE2236001C2 DE2236001C2 DE19722236001 DE2236001A DE2236001C2 DE 2236001 C2 DE2236001 C2 DE 2236001C2 DE 19722236001 DE19722236001 DE 19722236001 DE 2236001 A DE2236001 A DE 2236001A DE 2236001 C2 DE2236001 C2 DE 2236001C2
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- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/48—Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
- F41A21/487—Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using friction, e.g. by clamping a barrel surface
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/48—Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
- F41A21/482—Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using continuous threads on the barrel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eint Laufhalterung für Wechselläufe an Handfeuerwaffen, bei der das Hinterende
des ausschließlich im Hülsenkopf gehaltenen Laufes in eine korrespondierende Ausnehmung im
Hinterkopf, der auf seiner dem Schaft der Waffe zugewandten Unterseite verstärkt ausgebildet ist,
eingesetzt und durch wenigstens ein die Hülsenkopfunterseite quer durchsetzendes Spannelement festlegbar
ist, wobei zwischen Laufende und Hülsenkopf im festgelegten Zustand in axialer Richtung eine formschlüssige
Verbindung besteht, bei der ferner die Hülsenkopfunterseite durch einen vertikalen Längsschlitz
zweigeteilt ist, die einander gegenüberstehenden Seiten der Hülsenkopfunterseite durch das Spannelement
zusammenspannbar sind und bei der sich im von der Ausnehmung entfernten Abschnitt des Längsschiitzes
eine als Gegenlager zu den Spannelementen wirkende Abstützung befindet, nach Patent 20 57 995.
Die Laufhalterung nach dem Hauptpatent 20 57 995 weist den Vorteil auf, daß der Lauf einfach und
problemlos aus- und eingebaut werden kann, ohne daß sich dabei der einmal einjustierte Verschlußabstand
verändern kann. Ein gewisser Nachteil dieser Lösung ist jedoch, daß die erstmalige Einstellung des Verschlußabstandes
nur von einem Fachmann vorgenommen werden kann, da wirtschaftlich vertretbare Fertigungs- t>o
toleranzen der betreffenden Teile nicht automatisch den geforderten Verschlußabstand ergeben. Das Einstellen
wird üblicherweise durch wiederholtes vorsichtiges Nachreiben des Patronenlagers vorgenommen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, b5
die Laufhalterung nach dem Hauptpatent so zu gestalten, daß unter Beibehaltung des Vorteils des
einfachen und Droblemlosen Laufwechsels auch ohne erstmalige Einstellung des Verschlußabstandes durch
einen Fachmann Schußleistung und Treffpunktlage den Anforderungen genügen, die an Präzisionswaffen
gestellt werden. Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß insbesondere bei Büchsen für jagdliche
Zwecke zwischen dem Laufende und dem Grund der Ausnehmung des Hülsenkopfes zumindest eine den
axialen Anschlag darstellende Distanzscheibe eingesetztist
Während also bei der Laufhalterung nach dem Hauptpatent eine Schulter des Laufes an der Stirnkante
der Hülsenkopfausnehmung anliegt, liegt bei der
vorliegenden Erfindung das Laufende unter Zwischenschalten einer Distanzscheibe am Grund der Hülsenkopfausnehmung
an. Der Lauf wird also so weit in die Ausnehmung im Hülsenkopf eingesetzt, bis er fest
gegen die Distanzscheibe stößt und in dieser Lage dann durch die Spannvorrichtung für den Gebrauch festgespannt
Durch geeignete Wahl der Stärke oder gegebenenfalls Anzahl der Distanzscheiben ist es somit
dann auch dem Nichtfachmann möglich, den gewünschten Abstand des Laufendes vom Verschluß exakt
einzustellen.
Als Distanzscheiben werden bevorzugt solche benutzt,
die aus einer Vielzahl sehr dünner Einzelscheiben aufgebaut sind, welche durch einen Kleber zusammengehalten
werden.
Bei der Herstellung der Waffe in dieser Weise kann insofern wesentlich wirtschaftlicher vorgegangen werden,
als bei Verwendung der lameliierten Distanzscheiben vom 1 mm Dicke erhebliche Fertigungstoleranzen
zugelassen werden können, so daß Lauf, Hülse, Kammer oder Verschlußelemente nach Gesichtspunkten moderner
Serienfertigung hergestellt werden können. Die jeweilige Justage des Verschlußabstandes erfolgt einzig
durch Einlegen der Distanzscheibe, deren Dicke durch Abziehen von Einzelschichten noch weitgehend veränderbar
ist.
Nun ist zwar in der DE-PS !9 59 748 bereits das Thema des leicht justierbaren Verschlußabstandes
angesprochen und auch eine Lösung angegeben. Die vorbekannte Lösung ist jedoch ausdrücklich auf die
Anwendung bei Schonzeitwaffen, also Waffen mit geringer Verschlußbelastung beschränkt Eine lose
Übertragung der vorbekannten Lösung auf stärker beanspruchte Waffen ist nicht möglich, weil die Gefahr
besteht, daß sich der Verschlußabstand unter stärkeren Schußbelastungen vergrößert, mit der möglichen Folge
eines Platzens der Patronenhülse.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Handfeuerwaffe im
Bereich des Laufhinterendes. Der mit 10 bezeichnete Lauf besitzt ein im Durchmesser geringfügig dünneres
Hinterende 11, das in eine Ausnehmung des vom an der
Verschlußhülse 12 sitzenden Hülsenkopfes 13 mit einem verstärkt ausgebildeten Widerlager 14 versehen, das
einen auf der Zeichnung angedeuteten Längsschlitz aufweist und quer von Spannelementen 15 durchsetzt
ist. In der Hülse ist die Kammer 16 mit dem darin eingelagerten Schlagbolzen 17 erkennbar. Die übrigen
Elemente brauchen in diesem Zusammenhang nicht besonders bezeichnet zu werden.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel hat zwischen Hülsenkopf 13 und Hinterende 11 des Laufes 10 eine
Gewindeverbindung 18, so daß der Lauf bei gelösten Spannelementen 15 ohne Zuhilfenahme besonderer
Werkzeuge durch Schrauben vom Hülsenkopf getrennt werden kann. Um nun den erforderlichen Abstand
ι dem Verschluß der Waffe und dem Laufhinter-•zustellsn,
werden auf den Grund der Ausnehl Hülsenkopf 13 Distanzscheiben 19 eingelegt
ich der Lauf so weit mittels des Gewindes 18 in senkopf 13 eingeschraubt, bis er handfest auf
anzscheiben 19 aufsitzt Eine exakte Distanzeinstellung ist somit möglich, ohne daß eine stets mit
Herstellungstoleranzen behaftete Anschlagkante unmittelbar am Lauf vorhanden sein muß, die gegen einen
Bund am Hülsenkopf anläuft Die Montage ist denkbar einfach und die Lagerhaltung der Distanzscheiben nicht
kostspielig.
Hierzu 1 BIaU Zeichnungen
Claims (2)
1. Laufhalterung für Wechselläufe an Handfeuerwaffen, bei der das Hinterende des ausschließlich im
Hülsenkopf gehaltenen Laufes in eine korrespondierende Ausnehmung im Hülsenkopf, der auf seiner
dem Schacht der Waffe zugewandten Unterseite verstärkt ausgebildet ist, eingesetzt und durch
wenigstens ein die Hülsenkopfunterseite quer durchsetzendes Spannelement festlegbar ist, wobei
zwischen Laufende und Hülsenkopf im festgelegten Zustand in axialer Richtung eine formschlüssige
Verbindung besteht, bei der ferner die Hülsenkopfunterseite durch einen vertikalen Längsschlitz zweigeteilt
ist, die einander gegenüberstehenden Seiten der Hülsenkopfunterseite durch das Spannelement zusammenspannbar
sind und bei der sich im von der Ausnehmung entfernten Abschnitt des Längsschlitzes
eine als Gegenlager zu den Spanneleaer.ten wirkende Abstützung befindet, nach Patent
205799S, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei Büchsen für jagdliche Zwecke
zwischen dem Laufende und dem Grund der Ausnehmung des Hülsenkopfes (13) zumindest eine
den axialen Anschlag darstellende Distanzscheibe (19) eingesetzt ist
2. Laufhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzscheiben (19) aus einer Vielzahl sehr dünner Einzelscheiben zusammengeklebt
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722236001 DE2236001C2 (de) | 1970-11-25 | 1972-07-21 | Laufhalterung für Wechselläufe an Handfeuerwaffen |
| US00354773A US3834053A (en) | 1972-07-21 | 1973-04-26 | Methods and apparatus for detachably assembling the barrel of a firearm |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2057995A DE2057995C3 (de) | 1970-11-25 | 1970-11-25 | Laufhalterung für Wechselläufe an Handfeuerwaffen |
| DE19722236001 DE2236001C2 (de) | 1970-11-25 | 1972-07-21 | Laufhalterung für Wechselläufe an Handfeuerwaffen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2236001A1 DE2236001A1 (de) | 1974-01-31 |
| DE2236001C2 true DE2236001C2 (de) | 1984-03-29 |
Family
ID=25760102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722236001 Expired DE2236001C2 (de) | 1970-11-25 | 1972-07-21 | Laufhalterung für Wechselläufe an Handfeuerwaffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2236001C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT293917B (de) * | 1969-02-03 | 1971-10-25 | Heinrich Plattner | Einsatzstück (Patronenadapter) zur Verwendung von kalibergleichen Patronen kleinerer Hülsenabmessungen in Schußwaffen |
-
1972
- 1972-07-21 DE DE19722236001 patent/DE2236001C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2236001A1 (de) | 1974-01-31 |
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Legal Events
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