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DE223599C - - Google Patents

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Publication number
DE223599C
DE223599C DENDAT223599D DE223599DA DE223599C DE 223599 C DE223599 C DE 223599C DE NDAT223599 D DENDAT223599 D DE NDAT223599D DE 223599D A DE223599D A DE 223599DA DE 223599 C DE223599 C DE 223599C
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DE
Germany
Prior art keywords
rod
measuring
buttons
around
slots
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT223599D
Other languages
English (en)
Publication of DE223599C publication Critical patent/DE223599C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth
    • A41H3/04Making patterns by modelling on the human body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223599 KLASSE 3d. GRUPPE
MARGARETE STOLZ geb. MICKLEY in BERLIN.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Maßnehmen zur Herstellung von Kleidungsstücken, das bestimmt ist, auch ungeübten Personen diese Arbeit zu er-. möglichen. Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß man um den zu messenden Körperteil einen dehnbaren Stoff, z. B. Kreppapier, herumlegt und ihn in der erhaltenen Form durch Aufkleben von Querbändern
to festhält.
Es ist nun allerdings schon bekannt, den menschlichen Körper in der Weise abzuformen, daß man mittels Ankleben von Binden auf einer sich der Körperform anschmiegenden Unterlage eine entsprechende Form herstellt. Jedoch wurde hierbei eine steife Form erzielt, die ohne weiteres für Maßzwecke nicht zu gebrauchen war. Zur Ausübung des Verfahrens dient der Erfindung. gemäß eine Vorrichtung, die in der Hauptsache aus zwei biegsamen Randstäben besteht, die durch Kreppapier ο. dgl. miteinander verbunden sind. Der eine der Randstäbe ist mit aufgerollten, gegebenenfalls gummierten Bändern versehen, die mit ihrem freien Ende an dem Randstab verschiebbar befestigt sind. Auf dem dehnbaren Stoff können auch noch Schnittlinien angebracht sein; diese bleiben bei entsprechender Dehnung oder Zusammenziehung des Stoffes immer in ihrem gegenseitigen Verhältnis.
Im nachfolgenden ist die Erfindung zunächst mit besonderer Rücksicht auf die Anfertigung von Damentaillen beschrieben. Hierbei besitzt der erwähnte dehnbare. Stoff ein;n Ärmelausschnitt, der der betreffenden Figur ungefähr angepaßt ist. An den beiden Seiten der Stoffbahrt sind die erwähnten biegsamen Stäbe oder Leisten befestigt. In einer dieser Leisten sind Führungen angeordnet, in denen Knöpfe o. dgl. laufen. Von diesen Knöpfen gehen Bänder aus, die quer über die Stoffbahn reichen, und die zunächst lose sind. Vor Gebrauch der Vorrichtung sind die Bänder zweckmäßig bis ungefähr zu den Knöpfen aufgerollt. Diese Bänder sind bestimmt, die-hauptsächlichsten Quermaße aufzunehmen.
Außerdem ist es in gewissen Fällen zweckmäßig, auf dem obersten Band noch ein weiteres Band gleitend zu befestigen, das die Schulterbreite angeben kann.
Nachdem die Bänder in ihrer Höhenlage eingestellt sind, werden sie auf den dehnbaren Stoff aufgeklebt, wobei die auf diesen angebrachten Schnittlinien ohne weiteres in die dem zu fertigenden Kleidungsstück entsprechende Lage kommen.
In ähnlicher Weise werden auch Ärmel, Röcke, Korsette, wie auch Herrenröcke, Jacken, Hosen ö. dgl. angemessen, wobei gegebenenfalls, wie noch nachstehend erläutert, dem Zweck und der Form des betreffenden Kleidungsstückes entsprechende Abänderungen im einzelnen getroffen werden können.
Bei Schuhen wird zweckmäßig die eine Schiene hinten um den Fuß herumgelegt, also 6g auf der Rückseite des Beines und unter der Fußsohle weg, während die andere Schiene über den Spann hinweggelegt wird. Es sind dann im allgemeinen drei Maße nötig, nämlich die obere Schuh weite, die Weite von der Ferse zum Spann und die Ballenweite.
Es ist übrigens auch in manchen Fällen vor-

Claims (3)

teilhaft, wenn man die herzustellenden Maßschablonen nicht auf halbe Figuren, sondern auf ganze Figuren bez'eht. Namentlich ist dies der Fall, wenn es sich um nicht normale Figuren handelt. Auf den Zeichnungen ist das Verfahren in einigen Ausführungsformen veranschaulicht. Hierbei geben die Fig. ι bis 3 die Erfindung in ihrer Anwendung zum Maßnehmen von Frauenkleidung wieder. Fig. 4 gibt eine hierzu gehörige Einzelheit. Fig. 5 stellt die Anwendung des Verfahrens, zum Maßnehmen für Männerhosen dar, und Fig. 6 zeigt, wie für Schuhwerk Maß genommen ward. In Fig. ι bis 4 ist 1 der auf der Rückenseite anzulegende Stab, in dem sich die Schlitze 2 befinden. In diesen Schlitzen sind die um den Leib zu legenden Bänder 3 mittels Knöpfe 4 verschiebbar angeordnet. Die Bänder sind in Fig. 4 aufgerollt gezeichnet. Das um den Hals zu legende Band 5 trägt verschiebbar mittels einer Öse das für die Schulterweite bestimmte Band 6. 7 ist der vorn anzulegende Stab. 8 ist der dehnbare, sich der Körperform anpassende Stoff. 9 sind die auf diesem dehnbaren Stoff sichtbar gemachten Schnittlinien. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, können die Schlitze 2, in denen die Knöpfe 4 beweglich sind, entweder für jeden einzelnen Knopf besonders vorhanden sein oder auch für mehrere Knöpfe durchgehen, wodurch eine größere Beweglichkeit des Maßes erzielt wird. In Fig. 5 ist 1 der seitlich anzulegende Stab, von dem aus die Bänder 3 in der geschilderten Weise ausgehen, und in dem sie ebenso beweglich angeordnet sind, wie es insbesondere Fig. 4 zeigt. 7 ist der auf der entgegengesetzten Körperseite anzulegende Stab, während 10 der auf der inneren Beinfläche anzulegende Stab ist. In Fig. 6 ist 1 wiederum der Stab, an dem die Meßbänder verschiebbar angeordnet sind, 7 der auf der entgegengesetzten Fußseite anzulegende Stab. 3 sind die Meßbänder. Ausführungsformen der Vorrichtung, wobei der dehnbare Stoff 8 um den ganzen Körper oder Körperteil herumgeht, und wobei demgemäß der Stab 7 über den Stab 1 zu liegen kommt, sind nicht gezeichnet, ergeben sich aber aus dem Gesagten unmittelbar. In diesem Falle ist es zweckmäßig, den Stab 7 mit Knöpfen o. dgl. Vorrichtungen zu versehen, die ein genaues Übereinanderpressen beider Stäbe während des Maßnehmens ermöglichen. Die zum Maßnehmen dienenden Vorrichtungen werden in einer Anzahl von Größen vorrätig gehalten, deren jede für das Maßnehmen einen gewissen Spielraum läßt. Die einmal angepaßten Vorrichtungen werden dann so, wie sie sind, aufbewahrt und können jederzeit wieder zur Anfertigung neuer Kleidungsstücke für die betreffende Person verwendet werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Verfahren zum Maßnehmen für die Herstellung von Kleidungsstücken, dadurch gekennzeichnet, daß man dehnbaren Stoff
(z. B. Kreppapier) um den zu messenden Körperteil herumlegt und ihn in der erhaltenen Form durch ■ Aufkleben von Querbändern festhält.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kreppapier o. dgl. (8) zwischen zwei biegsamen Randstäben (1, 7) angeordnet ist, an denen aufgerollte, gegebenenfalls gummierte Querbänder (3) mit ihren freien Enden verschiebbar befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreppapier
o. dgl. mit Schnittlinien (9) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003056957A1 (de) * 2001-12-21 2003-07-17 Atways Ag Verfahren und vorrichtung zur erfassung einer körperkontur

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003056957A1 (de) * 2001-12-21 2003-07-17 Atways Ag Verfahren und vorrichtung zur erfassung einer körperkontur
US6883243B2 (en) 2001-12-21 2005-04-26 Atways Ag Method and device for detecting the contour of a body

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