DE2235519A1 - Sichtschalter - Google Patents
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/70—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
- H01H13/83—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard characterised by legends, e.g. Braille, liquid crystal displays, light emitting or optical elements
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- Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)
Description
2235518
J 593
PATENTANWÄLTE
Dr.-Ing. HAMS RUSOHKE
BERLiN 3ό
Augusta-Vikioriü-Straö« |ft
Industrial Electronic Engineers, Ino.,Van Nuys,California, V.St.A.
Sichtsehalter
Zusammenfassung der Offenbarung
Die Erfindung betrifft einen Schalter aus einer Vielzahl von
dünnen Elementen, die Licht hindurchlassen. Ein erstes dünnes Element weist ein elektrisch leitendes Gitter auf einer Oberfläche,
ein zweites dünnes Element ebenfalls ein elektrisch leitendes Gitter auf einer Oberfläche auf, wobei diese Oberfläche
dem elektrisch leitenden Gitter auf der ,Oberfläche des
ersten dünnen Elementes gegenüberliegt. Zwischen dem "ersten
und dem zweiten dünnen Element 1st ein drittes dünnes Element angeordnet, das eine Öffnung aufweist, die dazu dient, einen
elektrischen Durchgang zwischen dem leitenden Gitter des er*en und dem des zweiten dünnen Elementes herzustellen, wenn das
erste dünne Element zum zweiten und dritten Element gedrückt wird. Am dritten Element lässt sich ein viertes Element" vorsehen,
das eine Stützlage für die dünnen Elemente bildet, so dass das erste dünne E-Umtn-f -cum zweiltn. und dritten dünnen
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Element gedrückt werden kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schalter, der Zwangskontakt
zwischen den elektrischen Kontaktelementen, wenn diese
gegeneinander gedrückt werden, herstellt. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Schalter, der beleuchtet werden kann, damit
sich Zeichen, die auf dem Schalter angebracht sind, ablesen lassen oder von einer vom Schalter entfernt angeordneten Vorrichtung
auf diesen projiziert werden können.
Es gibt Vorrichtungen, mit denen Mitteilungen auf die Sichtfläche einer Röhre projiziert werden können. Diese Vorrichtungen
enthalten Schalter, um die auf die Sichtfläche der Röhre zu proj!zierenden Mitteilungen oder Zeichen zu steuern. In
bestimmten Ausführungsformen derartiger Anordnungen bewirkt
beispielsweise das Schließen eines Schalters die Auswahl einer bestimmten einer Vielzahl von Mitteilungen oder Zeichen, die
bzw. das dann auf einen Bildschirm projiziert wird. In andern Ausführungsformen wird beim Schliessen des Schalters eine Mitteilung
auf einen Bildschirm projiziert, um einem Bedienungsmann mitzuteilen, welche von einer Vielzahl von Anweisungen
er ausführen soll.
Damit die Vorrichtung, die oben beschrieben wurde, zufriedenstellend
arbeiten kann, müssen die hierin enthaltenen Schalter bestimmte Eigenschaften aufweisen. Beispielsweise dürfen sie
beim Schließen nur minimal prellen. Weiterhin müssen sie in der Lage sein, ohne Verschleiß eine grosse Anzahl von Schließ- und
Öffnungszyklen durchzuhalten, da ein Verschleiß die Betriebsfähigkeit des Schalters beeinträchtigt. Weiterhin dürfen die
Schalter nur einen geringen Raumbedarf haben und sollten vorzugsweise feuchtigkeitsdicht sein. Falls möglich, sollten sie
weiterhin im geschlossenen oder offenen Zustand beleuchtet werden können, um die Mitteilungen oder Zeichen, die sich auf
der Vorderfläche befinden, sichtbar zu machen. Weiterhin ist wünschenswert, die Öffnung um den in einer geeigneten Platte
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oder Vorrichtung montierten Schalter herum abzudichten, ohne
dabei die Sichtbarkeit oder den mechanischen Betrieb des Schalters zu stören. ·
Es ist vielfach versucht worden, Schalter mit den oben aufgeführten
Vorzügen zu schaffen; diese.Versuche sind nicht vollständig
erfolgreich gewesen. Es war insbesondere schwierig, Schalter zu schaffen, bei denen eine Feuchtigkeitsdichtung
zwischen Schalter und Montageplatte vorgesehen werden kann und die weiterhin auch andere Vorteile wie lange Lebensdauer,
minimales Kontaktprellen, beleuchtete Zeichen und minimalen Raumbedarf aufwiesen.
Die vorliegende Erfindung schafft einen Schalter mit allen oben erwähnten Vorteilen. Der Sehalter setzt sich aus einer Vielzahl
dünner Elemente zusammen, die aneinandergrenzen und lichtdurchlässig sind. Der Schalter weist ein erstes und ein zweites Element
auf, die jeweils auf einer Fläche ein elektrisch leitendes Gitter aufweisen. Jedes dieser Gitter lässt sich aus einer Vielzahl
dünner, auf Abstand liegender leitender Linien darstellen, die durch eine leitende Umfassung miteinander verbunden sind.
Die leitenden Linien des einen der Gitter können quer zu den leitenden Linien des anderen Gitters liegen. Von den leitenden
Umfassungen der Güter können Zuleitungen abgehen.
Das erste und das zweite Element sind so angeordnet, dass die leitenden Gitter einander gegenüberliegen. Zwischen dem ersten
und dem zweiten Element befindet sich ein "(Wittes dünnes Element,
das lichtdurchlässig ist und mindestens eine Öffnung aufweist, so ä&üii, wenn das erste zum zweiten Element gedrückt wird, das
leitende Gitterauf dem ersten Element das leitende Gitter auf dem zweiten Element berühren kann. Weiterhin lässt sich ein
steLfes Element, das lichtdurchlässig ist, unmittelbar am zweiten
Element vorsehen,, um als Stützlage zu dienen, so dass der Bedienungsmann
in der Lage ist, auf das erste"Element einen Druck auszuüben, der ausreicht, um das erste Element auf das zweite
Element zu drücken.
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Der oben beschriebene Schalter lässt sich in einer Vielfalt von Ausführungsformen verwenden. In einer Ausführungsform
der Erfindung weist eine Maske verschiedene Öffnungen auf, die bestimmte Zeichen - wie z.B. die Buchstaben des Alphabets
tragen. Sodann wird Licht durch die verschiedenen Öffnungen zu den entsprechenden Schaltern geschickt, wenn die Schalter
gedrückt sind, so dass die Zeichen leuchtend an den Schaltern dargestellt werden. In einer weiteren Ausführungsform ist ein
fünftes dünnes Element unmittelbar am ersten Element angeordnet und trägt eine Mitteilung oder ein Zeichen auf der am ersten
dünnen Element anliegenden Fläche. Das fünfte Element ist so aufgebaut, dass die Mitteilung bzw. dasZeichen auf dem fünften
Element nur sichtbar ist, wenn der Schalter beleuchtet wird.
Fig.. 1 ist eine aufgebrochene Perspektivdarstellung einer Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 ist eine Seltenansicht der Ausführungsform der Fig. 1;
Fig. j5 ist ein Seitenriß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 ist eine Draufsicht der Aus führungs form der Fig. 3 unc*
zeigt ein Schaltbild, das diese einschliesst;
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer Art von Vorrichtungen,
in denen die verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung
angewendet werden können;
Fig. 6 ist eine schematische Darstellung, die eine weitere Art von Vorrichtungen darstellt, bei der die verschiedenen Ausl'ührungsformen
der Erfindung eingesetzt werden können.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist ein erstes dünnes
Blatt oder Element IO aus einem geeigneten lichtdurchlässigen
oder durchsichtigen Material hergestellt, wie es beispielsweise
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unter den HändeIsnamen "Mylar" oder "Teflon" erhältlich ist.
Das Element 10 ist farblich klar, so dass Licht hindurchtreten kann. Weiterhin sollte es mittels eines Lösungsmittels zu
reinigen sein, damit ein guter Schalterkontakt gewährleistet und ein elektrischer Übergang vermieden sind, ausser wenn der
Schalter betätigt wird. Das Element kann verhältnismässig dünn sein, wobei eine Dicke von in der Grössenordnung von
0,005 inch (0,127 mm) typisch ist. Auch Höhe und Breite des Elements kann verhältnismässig gering sein - beispielsweise
in der Grössenordnung von 0,675 inch (17,145 mm).
Ein allgemein mit "12" bezeichnetes elektrisch leitendes Gitter ist auf einer Fläche des Elementes 10 angebracht. Das Gitter
kann aus einer Vielzahl elektrisch leitender Linien 14 bestehen, die jeweils eine geeignete Breite von beispielsweise 0,002 oder
0,005 inch (0,051 oder 0,076 mm) und untereinander einen geeigneten Abstand von beispielsweise etwa 0,026 inch (0,66 mm) haben«
Das Gitter 12 lässt sich mit einer leitenden Einfassung 16 einer Breite von etwa 0,025 inch (0,655 mm) versehen. Die Einfassung
16 lässt sich aus Gründen, die unten im einzelnen dargelegt sind, von der Kante des Blattes auf Abstand anordnen. Eine
Leitung 18 steht mit der Einfassung in Verbindung, und erstreckt sich von dieser hinweg.
Das elektrisch leitende Gitter 12 lässt sich ausbilden, indem man das Blatt 10 mit einer dünnen Schicht Kupfer kaschiert und
diese so abätzt, dass die Linien 14 und die Einfassung 16 übrigbleiben.
Alternativ kann man Nickel galvanisch so auf eine Kupferfolie aufbringen, dass das entstehende Muster den Linien
14 und der Einfassung 16 entspricht. Das Blatt 10 wird dann am
Element 10 angebracht und überflüssiges Kupfer vom Blatt abgeäzt. Falls erwünscht, kann man dann Gold oder Rhodium galvanisch
auf das Nickel aufbringen; ebenso ist möglich, das Gold oder Rhodium galvanisch auf das Nickelaufzubringen, bevor man das
Kupfer abätzt.
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Ein zweites dünnes Blatt 20 wird vorzugsweise mit den Abmessungen und Eigenschaften entsprechend dem Blatt 10 und mit einem leitenden
Gitter versehen, wie es allgemein mit "22" Zeichnet ist. Das leitende Gitter 22 kann aus leitenden Linien 24 und einer
Einfassung 26 ausgebildet werden, wie es oben beschrieben ist. Vorzugsweise liegen die Linien 24 quer zu den Linien 14 des
Blattes 10, so dass die Linien 24 mit Sicherheit die Linien 14 berühren, wenn die Blätter 10 und 20 gegeneinander gedrückt
werden. In der vorzugsweise verwendeten Ausfuhrungsform sind
die Leitungen 24 auf dem Blatt 20 zu den Leitungen 14 des Blattes 10 senkrecht angeordnet. Eine Leitung 28 steht mit der Einfassung
26 in Verbindung und erstreckt sich von dieser weg; die Anordnung entspricht der der Leitung 18 und der Einfassung 16.
Die Leitung 28 liegt jedoch von der Leitung 18 auf Abstand.
Wie in Fig. 2 dargestellt, lässt sich der Schalter auf einer Platte 60 anordnen, mit der er verdichtet ist. Der Schalter
kann so angeordnet sein, dass das Blatt 10 an einer Öffnung 62 der Platte 60 an dieser anliegt. Eine Dichtung 62 aus geeignetem
Isoliermaterial - wie z.B. Gummi - liegt zwischen dem Schlitz 10 und der Platte 60. Die Dichtung 64lässt sich so ausführen,
dass sie sich unter Druck leicht verformt, damit die Ausbildung eines dichten Abschlusses und insbesondere eines feuchtigkeitssicheren
Abschlusses zwischen dem Blatt 10 und der Platte 60 erleichtert wird. Wie ersichtlich, kann die Dichtung 64 auch
am Element 50 in Fig. 3 angeordnet sein, um das Element 50 und
die Platte 60 gegeneinander dicht abzuschliessen.
Ein durchsichtiges oder lichtdurchlässiges Blatt JO aus einem
geägneten Material wie z.B. aus Mylar oder Teflon wird mit den
den Blättern 10 und 20 ensprechenden Abmessungen ausgebildet und ist vorzugsweise farblich klar, damit Licht hindurchtreten
kann. Das Blatt ^O weist etwa Ln seiner Mitte mindestens eine
Öffnung j)2 auf, die hier - lediglich zum Zweck der Erläuterung als
kreuzförmig dargestellt isb. Das Blatt jX) zwischen den
Blättern 10 und 20 dient als Abstandhalter. Die Kanten der Blätter
10, 20 und 30 lassen sich durch Wärme oder ein Klebemittel
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ausserhalb der leitenden Einfassungen 16 und 26 miteinander
abdichten, um einen hermetisch dichten Abschluss zu erreichen.
Am Element 20 lässt sich ein durchsichtiges oder lichtdurchlässiges
Stützglied 40 anordnen, das aus einem geeigneten Material - Wie z.B. klarem Plexiglas - besteht. Das Glied
40 kann eine geeignete Dicke wie z.B. etwa 1/352 inch (0,794 mm)
oder 1/16 inch (1,587 mm) und stützt den aus den Elementen 10, 20 und 30 gebildeten Schalter ab, so dass sich zu dessen Betätigung
auf das Element 10 eine sinnvoll grosse Kraft aufbringen lässt.
Ein aus geeigneten Material - wie z.B. Mylar - bestehendes Blatt 50, das lichtdurchlässig *6-fe· sein kann, lässt sich unmittelbar
am Blatt 10 anordnen. Es kann vor dem Blatt 10 liegen, so dass der Bedienungsmann das Blatt 50, nicht das Blatt 10
berührt. Dieser Punkt ist erwünscht, damit das Element 10 seine guten Isoliereigenschaften behält. Das Blatt 50 besteht vorzugsweise
aus Mylar, da es widerstandsfähig sein soll, um zu gewährleisten, dass es der fortwährenden Beaufschlagung mit Druckkraft
durch den Bedienungsmann standhält.
Bringt man auf das Element 10 eine Kraft auf, berührt das leitende
Gitter 12 auf dem Element 10 das leitende Gitter 22 auf dem Element 20 durch die Öffnung 32 im Blatt 30 hindurch. Hierdurch
entsteht ein elektrischer Durchgang zwischen den Leitungen l8 und 28. Dieser Durchgang läa£ sich mittels einer. Lampe
64 anzeigen, die mit einer Spannungsquelle 66 und den Leitungen
18 und 28 in einem Stromkreis und hinter dem Schalter liegt, um Licht durch ihn hindurchzuschicken und seine Vorderfläche
zu beleuchten. Es ist wünschenswert, eine Lampe 64 vorzusehen, da der Beöienungsmann evtl. nicht in der Lage ist, beim Aufdrücken
des Elementes 10 auf das Element 20 die Berührung zwischen den Gittern 12 und 22 berührungsmässig zu erfassen.
Anstelle der Lampe 64 lassen sich jedoch auch andere wahrnehmbare Anözigemittel - wie z.B. akustische - vorsehen.
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Der Schalter nach vorliegender Erfindung lässt sich in verschiedenen
Formen ausführen, ohne dabei den Umfang der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise lässt er sich in einer Projiziervorrichtung
einsetzen, wie sie in der US-PS J 201 784 beschrieben
ist. Eine solche Vorrichtung enthält eine Vielzahl von Lampen 100, die Licht durch die Öffnungen 102 und Kondensatorlinsen
104 auf einzelne Zeichen oderSymbole auf einer Maske 10ό schicken. Die Abbilder der einzelnen Symbole werden dann
durch die Optiken 110 und die Mehrkanal-Projektionslinse 122 geschickt, die das Bild des Symbols auf den Schaltern 114
fokussiert, die jeweils dem oben beschriebenen Schaltern entsprechen. Dieses Bild bildet sich leuchtend auf den Vorderflächen
der Schalter ab, da alle Schalterelemente lichtdurchlässig sind. Der Schalter 114 lässt sich betätigen, um die
Darstellung eines neuen Symbols auf der Vorderfläche des Schalters zu erreichen. Dieses neue Symbol kann entsprechend der
Punktion eines Rechners 116 ausgewählt werden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Licht
der Lampen 200 durch eine Linse 204 auf der Oberfläche der allgemein mit "206" bezeichneten Schalter fokussiert werden. Jeder
aer Schalter 206 kann die Elemente 20b, 210 und 212, die jeweils den Elementen 10, 20 und j50 entsprechen, sowie ein Stützglied
2l4 aufweisen, das dem Stützglied 40 entspricht. Jedoch ist hier bei jedem Schalter ein Element 216 vorgesehen, das spezielle
Eigenschaften hat. Vorzugsweise ist seine Oberfläche mattiert, damit es lichthalbdurchlässig, nicht volldurchlässig ist, um
das durchtfetende Licht diffus abzugeben. Das Element 216 weist an seiner Innenfläche eine Emulsion in Form dicht angeordneter
Pünktchen auf, die in einem bestimmten Muster angeordnet sein können, um ein Symbol, eine Mitteilung, Zeichen oder dergl. bei
Beleuchtung des Schalters 260 darzustellen. Ist der Schalter nicht beleuchtet, verhindert die Emulsion, dass das Symbol, die
Mitteilung bzw. das Zeichen sichtbar sind. Wie einzusehen ist, kann die EmuIkion auch die gesamte Innenfläche abdecken, wenn
verschiedene Symbole oder Mitteilungen oder Zeichen leuchtend
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dargestellt werden sollen,die sich auf der Aussenflache des
Elementes 216 befinden.
Wie ersichtlich, können an dem oben beschriebenen Schalter Änderungen
durchgeführt werden, ohne dabei den Umfang der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise können die Blätter 10 und 20 mit
Goldgittern 12 bzw. 22 versehen werden, die so dünn sind, dass sie Licht hindurchlassen. Selbst wenn die Gitter lichtdurchlässig
dünn sind, wird ein elektrischer Durchgang hergestellt, wenn man aas Blatt 10 zum Blatt 20 drückt. Weiterhin kann man eines der
Gitter 12 bzw. 22 mit einem Zickzack-Muster anstelle von geraden Linien versehen. Das Linienmuster in der zweiten Richtung in
diesem Gitter entspricht hierbei dem Linienmuster auf dem anderen Gitter, Eine solche Anordnung kann die Herstellung eines
elektrischen Durchganges zwischen den Gittern 12 und 22 erleichtern, wenn man das. Blatt 10 zum Element 20 drückt. Weiterhin ist
ein Zickzack-Linienmuster auf einem der Elemente 10, 20 erwünscht, um den Schalter optimal gegen die Einstreuung hochfrequenter
Störsignale zu schützen.
Mittels der Form und der Abmessungen der Öffnung 32 im Blatt 50
lässt sich der Druck variieren, der erforderlich ist, um zwischen den Gittern 12 und 22 einen elektrischen Durchgang herzustellen.
Anstatt nur eine Öffnung 32 kann man eine Vielzahl kleinerer- Öffnungen
im Blatt 30 anbringen, durch die hindurch der elektrische
Kontakt zwischen den Gittern 12, 22 der Blätter 10, 20 hergestellt wird.
Die oben beschriebene Vorrichtung hat bestimmte wiehtlge Vorteile.
Sie stellt einen Schalter dar, der zur Darstellung von Mitteilungen oder Zeichen zur gleichen Zeit beleuchtet werden kann, wenn
der Schalter betätigt wird, oder danach. Weiterhin sind seine Abmessungen mindestens in der Tiefendimension erheblich geringer
als die der Druckknopfschalter, die bisher herkömmlicherweise verwendet werden. Beispielsweise kann die Tiefe eines Schalters
nach der vorliegenden Erfindung in der Grössenordnung von 5/l6
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inch (7*937 mm) liegen - im Unterschied zu der Tiefe von 2 inch
(51 mm) der bisher allgemein eingesetzten Druckknopfschalter.
Die oben beschriebene Vorrichtung hat weitere wichtige Vorteile. Sie stellt einen Schalter dar, be}, dem die Kontakte beim Schliessen
nicht Prellen. Der Schalter lässt sich leicht hermetisch abdichten, um ihn feuchtigkeitssicher zu machen. Weiterhin ist
er kaum empfindlich gegenüber hochfrequenten Störeinstrahlungen sowie elektromagnetischen Feldern, dies insbesondere dann, wenn
eines der leitenden Gitter ein Zickzackmuster aufweist und das andere geerdet ist. Weiterhin hat der Schalter eine verhältnismässig
lange Lebensdauer. Nach der vorliegenden Erfindung aufgebaute Schalter haben einwandfrei 2 Millionen (2.000.000)
Schaltzyklen ohne Schwierigkeiten überstanden. Aufgrund dieser Tests lässt sich erwarten, dass der Schalter problemfrei bis
zu 100 Millionen (lOO.OOO.OOO) Schaltzyklen übersteht. Weiterhin kann der Schalter verhältnismässig hohe Ströme führen, ohne
Schaden zu nehmen. Der Schalter hat beispielsweise Ströme von 15 mA ohne Beeinträchtigung aufgenommen. Es ist zu erwarten,
dass dieser Wert ohne Hahteil bis auf 25 mA erhöht werden kann.
Eine höhere Stromkapazität lässt sich erreichen, indem man die Breite und Dicke der leitenden Linien auf den beiden Blättern
erhöht, die die leitenden Elemente des Schalters bilden.
Die Abmessungen der Öffnung 32 im Blatt 30 lassen sich variieren,
um den Druck einzustellen, der zwischen den Blättern 10 und liegen muss, um den durch die Blätter gebildeten Schalter zu
schliessen. Weiterhin kann die Öffnung J>2 durch eine Vielzahl
kleiner Öffnungen im Blatt 30 ersetzt werden. Falls erwünscht,
kann man das Blatt 30 lichtundurchlässig machen, so dass das
Licht nur durch die Öffnung 32 tritt. Hierbei wird man die
Öffnung so ausgestalten, wie das durch den Schalter hindurch leuchtend darzustellende Muster,
Obgleich die vorliegende Erfindung anhand bestimmter Anwendungsfälle offenbart und erläutert wurde, lassen sie die ihr zugrunde-
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- 11 - . J 593
liegenden Prinzipien für eine Vielzahl anderer Fälle einsetzen, die der Fachwelt offensichtlich sind0 Die Erfindung ist daher>
nur durch den Umfang der folgenden Ansprüche definiert»
- Patentansprüche -
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Claims (7)
- Patentansprüche :Schalter aus der Kombination eines ersten Elementes, das auf seiner Innenfläche ein leitendes Gitter aufweist, eines zweiten Elementes, das auf seiner Innenfläche ein leitendes Gitter aufweist, und eines dritten, zwischen dem ersten und zweiten Glied liegenden Elementes, das mindestens eine Öffnung aufweist, um einen elektrischen Durchgang zwischen dem ersten und dem zweiten Element durch die Öffnung hindurch herzustellen, wenn das erste oder das zweite Glied mit Druck beaufschlagt wird, um das erste bzw. das zweite Glied zum jeweils anderen Glied hin zu bewegen.
- 2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Gitter des ersten Elementes eine Vielzahl auf Abstand liegender Linien aufweist, die sich in einer ersten Richtung erstrecken, und dassdas. leitende Gitter des zweiten Elementes eine Vielzahl von auf Abstand liegenden Linien aufweist, die sich in mindestens einer, zur ersten querliegenden Richtung erstrecken.
- 3. Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Gitter auf dem ersten Element in Verbindung steht mit einer leitenden Einfassung an einem Ende des ersten Elementes, wobei eine leitende Zuleitung309812/0721- 13 - J 593sich von der leitenden Einfassung des ersten Elementes zu einem Punkt ausserhalb des ersten Elementes erstreckt, und dass das leitende Güter auf dem zweiten Element in Verbindung steht mit einer leitenden Einfassung auf dem zweiten Element, wobei eine leitende Zuleitung sich von der leitenden Einfassung des zweiten Elementes zu einem Punkt ausserhalb des zweiten Elementes erstreckt.
- 4. Kombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lampe und eine Energiequelle mit dem Schalter in einem Stromkreis verbunden sind, wobei die Lampe hinter dem Schalter liegt, um diesen zu beleuchten, wenn er betätigt wird, um den Stromkreis zu schliessen.
- 5· Kombination aus einem ersten dünnen Element mit einer Innen- und einer Aussenfläche und einem auf der Innenfläche angebrachten elektrisch leitenden Gitter, einem zweiten dünnen Element aus einem flexiblen Material mit einer Innen- und einer Aussenfläche und einem auf der Innen/lache angeordneten elektrisch leitenden Gitter, einem zwischen dem ersten und dem zweiten dünnen Element angeordneten dritten dünnen Element, das mindestens eine Öffnung aufweist, tturch die bei Biegung des zweiten dünnen Elementes zum ersten dünnen Element an der Stelle der Öffnung des zweiten dünnen Elementes ein elektrischer Durchgang zwischen den leitenden Gittern des ersten und des zweiten Elementes hergestellt wird.
- 6. Kombination nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch leitende Gitter auf dem ersten Element aus einer Vielzahl dünner, auf Abstand liegender leitender Linien besteht, die in einer ersten Richtung verlaufen, und dass das elektrisch leitende Gitter auf dem zweiten Element aus einer Vielzahl dünner, auf Abiand liegender und leitender Linien besteht, die in mindestens einer zweiten Richtung verlaufen, die zur ersten Richtung quer liegt.309812/0721- 14 - J 593
- 7. Kombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine leitende Einfassung die Vielzahl von leitenden Linien auf dem ersten Element verbindet und eine erste leitende Zuleitung von dieser leitenden Einfassung zu einem Punkt ausserhalb des ersten Elementes verläuft, und dass eine leitende Einfassung die Vielzahl von leitenden Linien auf dem zweiten Element verbindet und eine zweite leitende Zuleitung von dieser leitenden Einfassung zu einem Punkt ausserhalb des zweiten Elementes verläuft.Cl./Br.309812/0721
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