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DE2235203A1 - Einrichtung zum entfernen von giftstoffen und ueberschuessigem wasser aus blut - Google Patents

Einrichtung zum entfernen von giftstoffen und ueberschuessigem wasser aus blut

Info

Publication number
DE2235203A1
DE2235203A1 DE2235203A DE2235203A DE2235203A1 DE 2235203 A1 DE2235203 A1 DE 2235203A1 DE 2235203 A DE2235203 A DE 2235203A DE 2235203 A DE2235203 A DE 2235203A DE 2235203 A1 DE2235203 A1 DE 2235203A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dialysis solution
dialyzer
blood
pipe
vacuum pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2235203A
Other languages
English (en)
Inventor
Nikolaj Nikolajewit Begitschew
Adolf Iserowitsch Chajtlin
Jurij Gotlibowitsch Koslow
Geb Chochlowa Galina Lisizina
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VNI I ISPYTATELNYJ I MED TECHN
Original Assignee
VNI I ISPYTATELNYJ I MED TECHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VNI I ISPYTATELNYJ I MED TECHN filed Critical VNI I ISPYTATELNYJ I MED TECHN
Priority to DE2235203A priority Critical patent/DE2235203A1/de
Publication of DE2235203A1 publication Critical patent/DE2235203A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/14Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis
    • A61M1/16Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis with membranes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/14Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis
    • A61M1/16Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis with membranes
    • A61M1/1601Control or regulation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

  • Beschreibung EINRICHTUNG ZUM ##TFEI?iNEN VON GIFTSTOFFFEN UND ÜBERSCHÜSSI-GEM WASSER AUS BLUT Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Entfernen von Giftstoffen.und überschüssigem Wasber ("Kunstniere") aus Blut, die in der Medizin zur Reinigung des Bluts außerhalb der Niere bei Eranken#i#it großer und chronischer Niereninsuffizienz verwendet werden.
  • Die Wirksamkeit des Arbeitsverlaufs von Einrichtungen zum Entfernen von Giftstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut hängt im wesentlichen-mit der Geschwindigkeit des Blutflusses durch diese Einrichtung zusammen. Dieser Blutfluß wird in bisher bekannt gewordenen Entfernungseinrichtungen hauptsächlich durch den Druck einer Perfusionspumpe oder durch den arteriovenösen Druckunterschied des Kranken selbst erreicht. Durch die Anwendung der Perfusionspumpe wird der Aufbau der Einrichtung kompliziert und der Gebrauch #er Einrichtung erschwert. Die Benutzung des arteriovenösen Druckunterschiedes erweist sich unter den meisten Verhältnissen als unmöglich, wie dies beispielsweise bei einer arteriovenösen isel oder beim Anschluß der Einrichtung nach dem "Vene - an - Vene" - bzw. ~Vene - an - Arterie" -Verfahren der Fall ist.
  • Die genannten Umstände machen es unter Umständen notwendig, das Blut ohne Benutzung der Perfusionspumpe oder des arteriovenösen Druckunterschiedes des Kranken durch die Einrichtung fließen zu lassen.
  • Diese Aufgabe ist in einer bekannten Einrichtung gelöst (s. Lewis W., Bluemle u.a. Gedrängte Einrichtung zur Blutdialyse1, in ~Kunstorgane", USA, Bd. XI, 1965, 5.15?), die einen Dialysator, einen Behälter für Dialyselösung* der mit dem Raum der Dialyselösung über mit einem Mittel zur Förderung der Dialyselösung und mit einem Mittel zur Veränderung des'Widerstandes der durch die Rohrleitung fließenden Dialyselösung versehene Zuleitungs- -und Abführungsrohre kommuniziert, sowie Umsteuerungsmittel einschließt, welche am Zuleitungs- sowie Abführungsrohr des blutführenden Dialysatorraumes montiert sind. Das Förderungsmittel der Dialyselösung stellt eine Druck- und Vakuumpumpe dar, die am Zuleitungs- bzw. Ableitungsrohr eingebaut sind, währenddäs Mittel zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der durch die Rohrleitung strömenden Dialyselösung in Form von gesteuerten Ventilen ausgelegt ist; die#in das Zuleitungs-bzw. Ableitungsrohr des blutführenden Dialysatorraums eingebauten Umsteuerungsmittel bestehen aus gesteuerten Ventilen.
  • Beim Einschalten der gesteuerten Ventile am Zuleitungsrohr der Dialysierlösung und am Ableitungsrohr des blutführendenDialysatorraums unter Einwirkung des durch eine Druckpumpe entwickelten Drucks verstellt sich die Dialysiermembran in dem Sinne, daß sich der Rauminhalt des blutführenden Dialysatorraums verkleinert und das Blut ausdem Dialysator durchs Ableitungsrohr verdrängt wird. Hiernach werden die. gesteuerten Ventile am Dialysierlösungszuleitungsrohr und am Ableitungsrohr des blutführenden Dialysatorraums abgestellt und die gesteuerten Ventile am Ableitungsrohr der Dialysierlösung und am Zuleitungsrohr des blutführenden Dialysatorraums schalten ein. Dabei verstellt sich die Dialysiermembran unter Einwirkung des durch-die Vakuumpumpe erzeugten Vakuums in der Richtung, daß der Inhalt des blut führenden Dialysatorraums größer wird und das Blut über das Zuleitungsrohr in den Dialysator tritt. Im weiteren wiederholt sich das bereits beschriebene Arbeitsspiel der Entfernungseinrichtung.
  • Diese bekannte Entfernungseinrichtung ist dadurch nachteilig, daß in dieser die Blutförderung durch den Dialysator durch periodische Abänderung des Inhaltes des blutführenden Dialysatorraums bei Einwirkung der Druckänderung im bialysierlösungsraum des Dialysators unter Auslegung der Umsteuerungsmittel als gesteuerte Ventile, die in das Zu- bzw. Ableitungsrohr des blut führenden Dialysatorraums ein#gebaut sind, stattfindet, was den Einrichtungsaufbau kompliziert, die Zuverlässigkeit der Einrichtung #beeinträchtigt und die Bedienung derselben erschwert.
  • Der Erfindung#liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Entfernen von Giftstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut zu entwickeln, in der die Umsteuerung in dem Zu- und Ableitungsrohr des blutführenden Dialysatorraums ohne ge-steuerte Ventile möglich ist, so daß der Aufbau der Einrichtung vereinfacht, die Arbeitssicherheit der Einrichtung gesteigert und ihre Bedienung erleichtert wird.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der Einrichtung zum Entfernen von Giftstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut, die einen Dialysator, einen Behälter für die Dialysierlösung, der mit dem Dialysierlösungs raum des Dialysators mittels eines Zu- und eines Ableitungsrohrs kommuniziert, die beide mit Mitteln zur Förderung der Dialysierlösung und mit einem Mittel zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der durch Rohrleitungen fließenden Dialysierlösung versehen sind, sowie Umsteuerungsmittel einschließt, die in das Zu- bzw. Ableitungsrahr des blutführenden Dialysatorraums eingebaut sind, erfindungsgemäß die genannten Umsteuerungsmittel Rückschlagventile darstellen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung empfiehlt sich die Benutzung eines Platten-Dialysator und die Auslegung des Fördermittels der Dialysierlösung in Form einer Vakuumpumpe sowie des Mittels zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der Dialysierlösung in Gestalt eines gesteuerten Ventils.
  • Die Vakuumpumpe und das gesteuerte Ventil können hintereinander geschaltet und in das Dialysierlösungsablei tungsrohr eingebaut werden oder es wird gegebenenfalls das gesteuerte Ventil im Zuleitungsrohr und die Vakuumpumpe im Ableitungsrohr der Dialysierlösung montiert.
  • Eine derartige Auslegung der erfindungsgemäßen Entfernungseinrichtung gibt die Möglichkeit, die Umsteuerung des Blutflusses im blutführenden Dialysatorraum mittels der Rückschlagventile bei einfacherem und zuverlässigerem Aufbau der Mittel zur Dialysierlösungsförderung und derjenigen zum Verändern des Durchflußwiderstandes der Dialysierlösung im Rohr vorzunehmen.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Zig 1 den Aufbauplan einer erfindungsg-emäßen Einrichtung zum Entfernen von Giftstoffen,und überschüssigem Wasser aus dem Blüt in schematischer Darstellung; Fig. 2 den Querschnitt des Platten-Dialysators, Fig. 3 den Aufbauplan der erfindungsgemäßen Entfernung#seinrichtung mit dem Platten-Dialysator und den gesteuerten Ventilen im Ableitungsrohr Bür die Dialysierlosung in schematischer Darstellung, und Fig. 4 den Aufbauplan der erfindungsgemäßen Entfernungseinrichtung#mit dem Platten-Dialysator und einem gesteuerten Ventil im I)ialysierlösungszuleitungsrohr in schematischer Darstellung.
  • Die Einrichtung zum Entfernen von GiftStoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut enthalt einen Dialysator 1 (Fig. 1), einen Behälter 2 für die Dialysierlösung, der mit einem Dialysierlösungsraum 3 des Dialysators 1 mittels# einer Rohrzuleitung 4 und -ableitung 5 kommuniziert, die mit einem Dialysierlösungsfördermittel7 einer Vakuumpumpe 6 Druckpumpe 7 und einem Mittel zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der durch die Rohrleitungen 4 und 5 fließenden Dialysierlösung, mit gesteuerten Ventilen 8 und 9 versehen sind, sow#ie Umsteuerungsmittel, die am Zuleitungs- 10 und Ableitungsrohr 11 des blutführenden Dialysatorraums 12 des Dialysators 1 eingebaut sind, und zwar Rückschlagventile 13 und 14. Die Arbeitsräume 3 und 12 des Dialysators 1 sind durch eine Membran 15 voneinander getrennt.
  • Es ist zweckmäßig, in der erfindungsgemäßen Einrichtung einen in Fig. 2 wiedergegUbenen Platten-Dialysator zu verwenden. In diesem Dialysator wird der blutführende Raum 12 aus zwei Membranen 15 gebildet, von denen jede sich in die Zwischenspitzen der Flanken von Nuten 16 stützt die in Platten 17 ausgespart sind. Diese Nuten 16 der Dialysatorplatten 17 bilden den Dialysierlösungsraum 3-des Dialysators.
  • In der Entfernungseinric'htung mit diesem Platten-Diaylysator (Fig. 3, 4)'ist das Fördermittel der DialySierlösung eine Vakuumpumpe 6 und das Mittel zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der durch die Rohrleitung fließenden Dialysierlösung ein gesteuertes Ventil 9 in der Rohrableitung (X'ig.3) oder-ein gesteuertes Ventil 8 in der Rohrzuleitung (Fig.4).
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Entfernen von Giftstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut arbeitet wie folgt.
  • Das gesteuerte Ventil 8 (Fig. 1) soll in der Anfangsstellung geöffnet und das gesteuerte Ventil 9 geschlossen sein.
  • Unter Einwirkung des Drucks der Pumpe 7 tritt die Dialysierlösung aus dem Lösungsbehälter 2 über das offene Ventil 8 und die Rohrzuleitung 4 in den Dialysierlösungsraum 3 des Dialysators 1, der Druck in diesem Dialysatorraum 3 steigt an und die Membran 15 verstellt sich, den Füllungsinhalt des Dialysatorraums 12 vermindernd, und das Blut wird somit aus dem Dialysator durch das Rückschlagventil 14 und das Ableitung rohr 11 verdrängt. Hiernach schließt sich das Ventil 8, während das Ventil 9 öffnet. Durch das Vakuum der Vakuumpumpe 6 bewegt sic#h die Membran 15 in umgekehrter Richtung unter Vergrößerung des Füllungsinhaltes des Dialysatorraums 12; das Blut füllt diesen Dialysatorraum 12 über das Zuleitungsrohr 10 und das Rückschlagventil 13 aus. Im weiteren wiederholt sich das beschriebene Arbeitsspiel der erfindungsgemäßen Entfernungseinrichtung.
  • Unter Anwendung des Plattendialysators (Fig.3, 4) erfolg#en die Verstellung der Membran 15 und die Veränderung des Füllungsinhaltes des Dialysatorraums 12 durch das in der Vakuumpumpe 6 entwickelte Vakuum.
  • Bei ansteigendem Vakuum verformt sich die Membran 15, -indem sie sich in die Nuten 16 (Fig. 2) der Platten 17 hineinbiegt. Hierdurch vergrößert sich der Füllungsinhalt des Dialysatorraums 12.
  • Nimmt das Vakuum ab, so kehrt die Membran 15 infolge der Elastizitätskräfte in ihre Anfangsstellung zurück und der Füllungsinhalt,des Dialysatorraums 12 erreicht seinen Anfangswert.
  • Diese Veränderung des Vakuums wird beim Einschalten des gesteuerten Ventils 9 (Fig. 3) in der Rohrableitung 5 oder der gesteuerten-Ventil,s 8 (Fig. 4) in der Rohrzuleitung 4 eingestellt.
  • Beim Einschalten des Ventils 9 (Fig. 3) verstellt sich die Membran 15 im Sinne der Vergrößerung des Füllungsinhaltes des Dialysatorraums 12 und das Blut tritt über das Zuleitungsrohr 10 und das Rückschlagventil 13 in den Dialysator 1. Nachdem das Ventil 9 verschlossen ist, nimmt das Vakuum im Dialysatorraum 3 ab und die membran 15 kehrt in ihre Anfangsstellung zurück, wobei das Blut aus dem Blutraum 12 des Dialysators 1 über s Rückschlagventil 14 und das Ableitungsrohr 11 verdrängt wird.
  • Beim Abschalten des Ventils 8 (Fig. 4) steigt das Vakuum im Dialysierlösungsraum 3 des Dialysators 1 an, die Membran 15 verstellt sich im Sinne einer Vergrößerung des Füllungsinhaltes des Blutraums 12, und das Blut tritt über das Zuleitungsrohr 10 und das Rückschlagventil 13 in den Dialysator 1 ein. Nachdem das Ventil 8 geöffnet hat, vermindert sich das Vakuum im Dialysatorraum 3, und die Membran 15 bewegt sich unter Verdrängung des Blutes aus dem Blutraum 12 des Dialysators 1 über das Rückschlagventil 14 und das Ableitungsrohr 14 in ihre Anfangsstellung zurück.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Entfernen von Giftstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut ist im Vergleich mit bekannten Einrichtungen einfacher aufgebaut, ist zuverlässiger und einfacher zu bedienen, was durch die Anwendung der in das Zuleitungs- und Ableitungsrohr des blutführenden Dialysatorraums eingebauten Rückschlagventile als Umsteuerungsmitteil erreicht wird.
  • Die Förderleistung des Blutflusses ergibt sich in der erfindungsgemäßen Entfernungseinrichtung aus dem Änderungsgrad des Füllungsinhaltes des blutführenden Raums 12 des Dialysators 1 und aus der Häufigkeit des Einsatzes von Mitteln zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der durch die Rohrleitung fließenden Dialysierlösung,der gesteuerten Ventile 8 und 9 (Fig. 1).
  • Bei konstantbleibender Einsatzhäufigkeit wird die größte Förderleistung des Blutflusses bei dem Einrichtungsaufbau erreicht, der in der Fig. 1 wiedergegeben ist und bei dem durch aufeinanderfolgende Einwirkung des Drucks der Druckpumpe 7 und des Vakuums der Vakuumpumpe 6 der Verstellungsausschlag der Membran 15 größer wird, wodurch entsprechend auch die Veränderungsgröße des Füllungsinhaltes des blutführenden Raums 12 des Dialysators 1 ansteigt.
  • Bei dem in Fig. 3 gezeigten Einrichtungsaufbau ist die Förderleistung geringer, da die Bewegungsamplitude der Membran 15 in diesem Fall hauptsächlich nur durch die Vakuumsänderung im Dialysierlösungsraum 3 des Dialysators 1 bestimmt wird. Der positive Druck setzt im Dialysierlösungs--raum 3 nur bei Unterbrechung des Dialysierlösungsflusses während des Abschlusses des gesteuerten Ventils 9 ein.
  • Die geringste Förderleistung hat die in Fig. 4 gezeigte Einrichtung, bei der die Membran 15 sich nur durch Veränderung des durch die Vakuumpumpe 6 im Dialysierlösungsraum 3 des Dialysators 1 entwickelten Vakuums verstellt.
  • Bei dieser Einrichtung treten keine positiven Drücke auf.
  • Infolgedessen kann die nicht sterilisierte Dialysierlösung bei einer Verletzung der Membran 15 nicht in das Blut eindringen. Diese Eigenschaft bedingt bei Verwendung der erfindungsgemäßen, gemäß Fig. 4 aufgebauten Einrichtung im Vergleich mit den nach den Fig. 1, 3 aufgebauten Einrichtungen eine größere Sicherleit bei der Durchführung von Hämodialyseoperationen, wo höhere Anforderungen an die Kontrolle der Membran 15 gestellt werden müssen. Diese Anforderunge,n müssen bei den bekannten Einrichtungen, zum Entfernen von Giftstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut durch Anwendung von Vorrichtungen erfüllt werden, mit denen'die Blutverluste durch die Membran in die Dialysierlösung festgestellt werden können.
  • Patentanspräche,

Claims (4)

  1. Patentansprüche g Einrichtung zum Entfernen von Giftstoffen und überschüssigem Wasser aus dem Blut, die einen Dialysátor, einen Behälter für die Dialysierlösung, der mit dem Dialysierlösungsraum des Dialysators durch eine Rohrzuleitung und -ableitung kommuniziert, die mit einem Mittel zur Förderung der Dialysierlösung und mit einem Mittel zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der durch die Rohrzu- und Ableitung fließenden Dialysierlösung versehen sind, sowie in das Zuleitungsrohr und das Ableitungsrohr des blutführenden Dialysatorraums eingebaute Umsteuerungsmittel enthält, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Umsteuerungsmittel aus Rückschlagventilen (13, 14) bestehen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß in dieser ein Plattendialysator (1) vorgesehen ist, daß das Fördermittel der Dialysierlösung aus einer Vakuumpumpe (6) besteht und daß das Mittel zur Veränderung des Durchflußwiderstandes der Dialysierlösung aus einem gesteuerten Ventil (8 bzw. 9) besteht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß das gesteuerte Ventil (9) und die Vakuumpumpe (6) hintereinander verbunden und in die Rohrableitung (5) für die Dialysierlösung eingebaut sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß das gesteuerte Ventil (8) in die Rohrzuleitung (4) für die Dialysierlösung und die Vakuumpumpe (6) in die Rohrableitung (5) der Dialysierlösung eingebaut sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2842118A1 (de) * 1977-09-28 1979-04-05 Isamu Kato Verfahren und vorrichtung zur blutdialyse in einer kuenstlichen niere
US4317725A (en) * 1978-06-15 1982-03-02 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Portable artificial kidney with separable parts

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2842118A1 (de) * 1977-09-28 1979-04-05 Isamu Kato Verfahren und vorrichtung zur blutdialyse in einer kuenstlichen niere
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