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DE2235270A1 - Verfahren zur erzeugung eines faserflors - Google Patents

Verfahren zur erzeugung eines faserflors

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DE2235270A1
DE2235270A1 DE2235270A DE2235270A DE2235270A1 DE 2235270 A1 DE2235270 A1 DE 2235270A1 DE 2235270 A DE2235270 A DE 2235270A DE 2235270 A DE2235270 A DE 2235270A DE 2235270 A1 DE2235270 A1 DE 2235270A1
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DE
Germany
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guide tube
fiber
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vacuum
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DE2235270A
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DE2235270B2 (de
DE2235270C3 (de
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Preston Fairfax Marshall
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Kendall Co
Original Assignee
Kendall Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H1/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres
    • D04H1/70Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres characterised by the method of forming fleeces or layers, e.g. reorientation of fibres
    • D04H1/72Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres characterised by the method of forming fleeces or layers, e.g. reorientation of fibres the fibres being randomly arranged

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. W. Scherrmann Dr.-ing. R. Rüger
73 Esslingen (Neckar), Fabrikstraße 9, Postfach 348
Telofon 13. Juli 1972 Stuttgart (0711) 356539
ΡΛ 33 nallä Telegramme Patentschutz
Essllngenneckar
The Kendall Company, 95 West Street, Walpolo Massachusetts o2o3l, UGA
Verfahren zur Urzeugung eines Fascrflqri
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Urzeugung eines Faserflors aus eineui an seinem vorderen Unde verziehbaren Strang aus Textilfase'rn.
Bei den bekannten Verfahren 'zur Urzeugung von Faserflorcn, dit; ;:ur Harn teilung von ungewebten Stoffen ,.Matten, Garnspulen und dergleichen dienen, wird eine Menge von Stapel fasern einer Karde, einer Garnette,- einer Air-li\y-Maschine oder dergleichen zugeführt, die einzelne und kleine Gruppen oder Klumpen von Fasern aus dor Fasermenge abtrennt und die einzelnen Fasοrklumpen in Gestalt eines Faserflors zusammenfaßt.
Die bekannten Verfahren zur JJrzeugung derartiger Faserflore besitzen zumindest zwei ifachteile: erstens worden' die kunrjtli chan Fasern in Gestalt eines üündels oder Kabels endloser Filamente erzeugt, die, um als Kardenvorlage zu dienen, durch eine Schneidvorrichtung in Ftinprn von i>t£ipel^ lange /.ersehn it ton werden müssen. Zweitens besteht ein schwerwiegender Wachtoil darin, daß die oben erwähnton, bekannten · Vorrichtungen zur Urzeugung eines Faserflors die Far.orn nicht vollständig voneinander trennen, sondern kleine
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BAD
Faserklumpen aus der llauptf asermasse uorausziehon, so daß die von Karden und Garnetten erzeugte, l-'aserflore ein flockiges Aussehen besitzen. Darüber hinaus besitzt ein Faserflor, der aas F a T3 erk lumpe η besteht, nicht die Festigkeit eines Faserflors, dessen Fanern vollständig voneinander getrennt und dann zu einem Faserflor vereinigt worden sind.
Aufgabe der Lrfindung ist es, ein Verfahren zur Erzeugung eines Faserflors aus einem an seinen vorderen :;nde verziehbaren Strang aus Textilfasern zu schaffen, bei dem es vor der Zusammenf as sang zu dem Faserflor zu einer vollständigen Trennung der einzelnen Fasern kommt und der Faserflor daher eine gleichmäßige Beschaffenheit und eine verhältnismäßig große Festigkeit besitzt.
Gemäß der Crfindun-j wird der Faserstrang durch ein offenes Führungsrohr bewegt., in dem ein Vakuum aufrechterhalten wird, so daß die Fasern des stranges beim eintritt in das Führungsrohr unter dem Einfluß dos Vakuums verzogen wcruqn, und der ,'Strom, in weichen sie von tier Luft getragen werden, bein Durchgang durch das Führungsrohr beschleunigt und eingeengt wird, während ein gasförmiges itediai:v von hoher Gesenwindjjkelt, das konzentrisch mit dem Führungsrohr über dessen Ausgangsende hinweg in derselben Richtung wie die F-'-cern strömt, den Faserstrom weiter beschleunigt und einengt, wenn die Fasern das Führungsrohr verlassen, so daß ein von einem gasförmigen iiodiurn getragener Strom von getrennten Fasern zustandekommt, die aus diesem Strom zu einem Faserflor abgelegt werden.
Das Vorfahren ist somit ein zweistufiges Verfahren, bei dem die erste wirksame Kraft, durch welche die Fasern von dem Strang getrennt v'erueiyiudurch angreift, daß der Strang
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BAD ORlGiNAi
einein £asernverzii.-henden Vakauia ausgesetzt wird, das am ISingangseude des "Führungsrohrs hergestellt wird. Die Luftgeschwindigkeit, die infolge des Vakuums in dem Führungsrohr zustandekommt f liegt vorzugsweise nahe bei der !Schallgeschwindigkeit oder stimmt mit dieser überein. Der in dem Führungsrohr gebildete Faserstrom wird sodann weiter auf eine höhere Geschwindigkeit beschleunigt," wenn er das Auslaßende des Führungsrohrs verlassen hat, und zwar mit Hilfe eines zweiten Luftstroms oder anderen.-Stroms eines gasförmigen Mediums von hoher Geschwindigkeit.
Wenn der Faserstrang drehungsfrei ist, ist es möglich, einen von der Luft getragenen Strom einzelner getrennter Fasern zu erzeugen, der,■ wenn die 'Durchsatzmenge nicht zu groß ist, frei von Fascrklurapen ist, indem man den Strang erst ctm 7vu3(jau'j3ende der; Führungsrohrs einer L'inenguny und Schwächung unterwirft und dafür sorgt, daß das Führungsrohr über den grüßten Teil seiner Länge von dem -Strang ausgefüllt ist. Das zweistufige Verfahren gemäß der Erfindung jedoch, bei dem die Fasern am Eingang des Führungsrohrs •und auf ihrem Wege durch dieseiiyiliiiiVi vakuum und einer Einengung ausgesetzt sind bringt eine; gleichmäßigere /2erstreuungdcr Fasern mit sich, wenn sie in einer Speicher-· kammer verlangsamt und -ausgebreitet v/erden. Weiterhin ist das erfinduji.jS'jemäße zweistufige Verfahren nicht notwendigerweise nur für drehungsfreie Faserstränge anwendbar.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Saugvorrichtung in einem axialen Schnitt,
Fig. 2 das Eintritts- und das Austrittsende des Führungsrohrs der Saugvorrichtung nach Fig. 1 in einem axialen Schnitt in einer vergrößerten Teildarsteilung,
Fig. 3 ein Diagramm mit einer Anzahl von Kurven, die die Änderung des statischen Vakuums im Eintrittsende des Führungsrohr« in Abhängigkeit von dem Luftdruck zeigen,der in dem Lufteinlaß der Saugvorrichtung herrscht,
Fig. 4 eine Speicherkaiomer in einem senkrechten Schnitt und
Fig. 5 die Spoicherkammer in einer Vorderansicht.
Die Saugvorrichtung Io gemäß Fig. 1 enthält eine zylindrische Kammer 15, auf deren Zylinderwand 12 an dem einen Ende eine Einlaßkappe 2o aufgeschraubt ist, die einen sich verjüngenden Einlaß 18 aufweist und an der ein Führungsrohr 16 befestigt ist, das gleichachsig mit der Kammer 15 angeordnet ist. Das andere Ende der Kammer 15 trägt eine mit Gewinde versehene Ausgangskappe 24, durch welche ein grader Ausgangsteil und eine konvergent-divergent gestaltete Düse 23 an der Saugvorrichtung Io befestigt ist. Um die Herstellung zu vereinfachen, sind das Teil 22 und die Düse 23 getrennte Stücke. Im Betrieb werden sie an einer seitlichen Verschiebung gegenüber dem Führungsrohrl6 durch den Luftdruck in der Kammer 15 gehindert.
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Der Kammer 15 wird.über einen Lufteinlaß 14 Druckluft zugeführt. Die Länge mit welcher das Führungsrohr 16 über die engste Stelle der Düse 23 hinausragt, ist rait Hilfe der Schraubkappe 2o einstellbar. Die unter Druck eintretende Luft erzeugt ein ausgebreitetes Vakuum, das sich zurück durch das Führungsrohr 16 erstreckt und-an dessen Einlaß 13 ein stetiges Vakuum herstellt. Der Luftstrom der in dem konvergenten Teil 21 der Düse 23. in einen konvergenten Luftstrom umgewandelt wird, divergiert in dem divergenten Teil 25 als konzentrisch zum Führungsrohr χβ verlaufender Luftstrom der mit Überschallgeschwindigkeit strömt. . -.
Der Saugvorrichtung wird ein an seinem vorderen Ende verziehbarer Strang 13 zugeführt d,h. ein Band oder ein Kammzug aus Textilfasern, die im allgemeinen eine Länge von 2,5 cm bis 15,2 oder-2o,3 cm besitzen und in-einem Strang zusamraen^tjefaßt sind, in welchem die Fasern allgemein parallel liegen und in welchem sie ausreichend frei sind von einem gegenseitigen Reibungsangriff durch Verflechtung,. Drehung oder Kräuselung, so daß durch eine 'aerodynamische Zugwirkung, die auf das vordere Ende des Stranges ausgeübt wird, einzelne Fasern zum Unterschied von Faserklum]pGn oder- büschelh ausgezogen werden können.
Wie. Fig. 2 zeigt, wird der Strang 13 bei Λ von umlaufenden Speisewagen 17 gefaßt und bei B. der Wirkung eines starken Vakuums cVJögesetzt, das vorzugsweise 3 81 bis 635 mm Quecksilbersäule betrügt und "am Einlaßende 10 der Saug=* vorrichtung Io hergestellt ist. Die Wirkung des Vakuums an dem Punkt B besteht in einer Schwächung des Stranges, so daß der von der Luft getragene Faserstrom,der in das Führungsrohr 16 eintritt,pro Querschnittneinheit nur ein Bruchteil dar Fasern enthält, die die Querschnittüoinheit das unverzcyjenan Stranges 13 aufweist.
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-Jf-
Dadurch, daß die Walzen 17 näher an den Uinlaß des Führunysrohrs IG herangerückt werden, ist es möglich/ zu erreichen, daß der Einlaß weitgehe 1 mit Fasern angefüllt ist. Dann tritt keine wesentliche Schwächung des Str£inges während des llauptteils r.eines lieg es durch das Führungsrohr ein, bis or der Wirkung des Luftstroms ausgesetzt ist. der aus der Düse 23 austritt und der "nit hoher Geschwindigkeit über das Auslaßende 28 des Führungsrohrs Iß hinweg und in den Ausgangsteil 22 hinein strömt. Indem man den Strang aia Linlaß des Führungsrohr einem ersten aerodynamischen Verzug unterwirft, ist es möglich,eine größere Gleichmäßigkeit der Faserverteilung in dem Material, das die Saugvorrichtung verläßt und in. dem Flor, in dem die Fasern schließlich zusatnmengefaßt werden,zu erreichen.
Der Faserstroat ist frei, um bei C im Führungsrohr 16 weiter beschleunigt zu v/erden (Fig. 2) . Beim Austritt aus dem Führungsrohr 16 LstfheL D wiederum dem Luftstrom von großer Geschwindigkeit ausgesetzt,der in dem divergenten Teil 25 der Düse 23 erzeugt^wird.
Die Abmessungen und Proportionen an der geeigneten Saugvorrichtung ändern sich naturgemäß mit der denier-Sahl des verziehbaren Strangers und mit dar Ausgangsliefermengc, mit der das Verfahren betrieben werden soll. Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 kann z.U. aus einem /iessingrohr von 3o,5 cm Länge und mit einem Innendurchmesser von 5 cm bestellen, mit dem ein gleiches Rohrs tuck 14 durch Silberlötung verbunden ist.
Die Verarbeitung von Fasersträngen von großer denior-^Zahl zur Urzeugung großer Ausyangslicferniengen erfordert naturgemäß größere Führungsrohre und größere Saugvorrichtungen. Diese Dimensionierung der Vorrichtung ist jedoch eine bloße Angelegenheit der Ingeniour-betailurbeit.
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Bei der Berechnung dos Querschnitts der engsten Stelle der Düse muß naturgemäß die. große Querschnittsfläche um die Fläche verkleinert v/erden, die das Führungsrohr 16 einnimmt.
Folgende Bauarten dar Saugvorrichtung haben sich als ge- eignet erwiesen:
A- B C Durchmesser der engsten
Stelle der Düse 15,8 mm 23,4 mm. 14,3 mm
Winkel des divergenten Teils 5,7° 5 7 °- 2 7° Durchmesser des Ausgangsteiles 22 17,0 mm 3o,5 mm 15,2 ram Länge des Ausgangsteilcs 22 127 mm 127-nun 127 mm /vaßendurchuesser des Führanjs-
rohres 16 ' 12,7 mn 25,4 mm 12,7 mm
Innendurchmesser des Führungsrohr es 16 9,7 mm 19,1 ram 9,7 mm 'Wirksamer Oderschnitt der >
engsten Stelle der Düse 2,8 mm 5,ο mm 1,3 r.tn
Die Bauart B ist geeignet für die Behandlung von Fasersträngen bis hinauf zu 5oo ooo den.
Die Saugvorrichtung kann anstatt mit Luft mit Dampf oder einem anderen Medium betrieben werden.
Die folgenden Erwägungen können allgemein als grundlegende Richtlinien für c.ie Auswahl einer Saugvorrichtung dienen, die zur Urzeugung eines stetigen Vakuums an ihrem Eintrittsende in der Lage isti
1. LIs können entweder Niederdruck- oder Hochdruck- Saugvorrichtungci) verwendet werden, wobei die ersteren verhältnis-
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BAD ORIGINAL
mäßiggrößere Luftrnengen erfordern, um eine gegebene Größe einer Saugvorrichtung zu betreiben.
2. Je größer das Verhältnis der Querschnittsgrüße der Saugvorrichtung zur Querschnittsgröße der Strahlpumpe ist/ v/elche die Saugvorrichtung betreibt, desto höher muß der Luftdruck sein, der erforderlich ist, um ein gegebenes Vakuum zu erzeugen.
3. Line Saugvorrichtung, die derart ausgelegt ist, daß sie bei einem gegebenen Luftdruck ein größtes Vakuum erzeugt, sbellt,wie die Kurven in Fig. 3 zeigen, bei einem entweder höheren oder niedrigerem Luftdruck ein kleineres Vakuum her.
4. Die Energie, die erforderlich ist, um eine gegebene Saugvorrichtung für ein gegebenes Vakuum zu betreiben, bestimmt sich in erster Linie durch die Querschnittsgröße der Saugvorrichtung. Die Größe dieser' Fläche hängt ihrerseits in erster Linie von der Größe des Strangs oder der Stränge ab, die zu verarbeiten sind.
5. Das Vakuum, das den Strang in dem Führungsrohr verzieht, wird am besten in einem statischen Zustand gemessen, da Messungen eines dynamischen oder bewegten Vakuums mit dem Pitot-Rohr nicht zuverlässig sind, wenn die Luftgeschwindigkeit oberhalb einer Machzanlv. von o,7 liegt. Aus diesen Grunde wird das im vorliegenden Fall bevorzugte Vakuum von 381 bis 635 mm Quecksilbersäule gemessen,, indem der Eingang des Führungsrohres durch ein Manometer völlig abgeschlossen und der Luftdruck entsprechend eingestellt wird.
Fig. 3 zeigt das Verhältnis zwischen dem statischen Vakuum und dem JJingamjsluftdruck bei .den drei oben beschriebenen Saugvorrichtungen A,B und C. Hieraus kann der Fachmann
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den Luftdruck bestimmen, der zur Erzeugung eines größten Vakuums erforderlich ist, wie auch die Luftdrucke über oder unter diesem optimalen Luftdruck verwendet werden können, um . immer noch in dem bevorzugten Bereich des statischen Vakuums von 381 bis 635 mm Quecksilbersäule am Eingangsende des Führungsrohrs zu bleiben.
Um die große Geschwindigkeit des Faserstroms auf eine handsame Geschwindigkeit zu verringern, wird zweckmäßig eine Speicherkaramer vorgesehen, in v/elcher der Strom der vereinzelten Fasern hineingeblaseri wird. '
Fig. 4 zeigt eine geeignete Speicherkammer bei der die Seitenwand abgenommen ist. Die Speicherkammer ist in eine obere Kammer 3o, eine mittlere Kammer 32 und eine untere Kammer 34 unterteilt, die durch Platten 42 und 44 getrennt sind, die sich nicht über, die ganze Länge der Speicherkammer erstrecken. Ein Boden 4 6 reicht dagegen über die ganze Länge der Kammer hinweg.
Der an seinem vorderen Ende ver'ziehbare Strang. 13 stellt, nachdem er durch die Speisewalzen 17 auf ein bestimmte's Maß ,gebracht worden ist.und in der Saugvorrichtung Io im Vakuum verzogen worden ist, einen feinen Faserstrom dar, der durch die Einwirkung des zweiten Luftstroms von hoher Geschwindigkeit am Auslaß des Führungsrohrs 16 beschleunigt und weiter geschwächt wird. Der sich hierdurch ergebende doppeltverzogene Faserstrom von hoher Geschwindigkeit, der aus der Saugvorrichtung Io austritt, wird in der oberen Kammer 3o in einen Strom einzelner getrennter Fasern zerstreut. Der ΐ-ieg der Fasern, deren Geschwindigkeit abnimmt, verläuft in Serpentinen, wie dies durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. Die hintere Wand 36 und die vordere Viand 3 8 der Speicherkamner wirken als Prallplatten, die den Luftstrom umlenken, so,daß aus dem Ausgang 48 der Speicher-
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-Io -
kammer ein konstanter und gleichmäßige-■- Faserstrom mit einer hemdsamen Geschwindigkeit austritt und hiernach auf die Außenfläcne eines porösen Förderbandes 5o auftrifft. An der Innenfläche des porösen Förderbandes ist ein Vakuumbehälter 52 angeordnet, der die letzten Luftreste abzieht und sicherstellt, daß ein Faserflor 54 einwandfrei auf dem Förderband 5o abgelegt wird.
Wenn der Faserflor einer nachfolgenden Dehandlang unterzogen v/ird, z. B. einer Beschichtung mit einem anderen Material, ist es zweckmäßig, zwischen dem Förderband und dem Faserstrom eine Lage eines durchlässigen Stützmaterials, z.B. aus Gaze, einem Zollstoffgewebe, einem porösen angewehten Stoff oder dergleichen anzuordnen.
Der BegriCf "handsame Geschwindigkeit", der oben verwendet v/ordeli ist, bedeutet eine Geschwindigkeit, bei der die Fasern kontinuierlich auf einem sicli bewegenden porösen Band abgelegt v/erden können, ohne das Faserklumpen entstehen oder der Faserstrom abgelenkt wird. Der Zweck der Speicherkammer ist es demgemäß, den Luftstrom von großer Geschwindigkeit über einein großen Querschnitt auszubreiten, so daß die kinetiscne Energie des Stromes infolge der Ausbreitung in Druck umgewandelt wird. Dieser Druck läßt die Luft durch das poröse Förderband hindurchgehen, das die Fasern in Gestalt eines Flors oder Vlieses ausfiltert. Zweckmäßig beträgt die Luftgeschwindigkeit, mit welcher der verlangsamte Faserstrora auf das poröse Förderband auftrifft, etwa o,9 bis 9 m/sec.
Bei jedem der folgenden Ausführungsbeispiele v/ird der an seinem vorderen Ende ausziehbare Faserstrang 13 der Saugvorrichtung mit einer Geschwindigkeit zugeführt, die von den Speisewalzen 17 bestimmt v/ird. Außerdem wird eine Spoicherkamiaer verwendet wie sie in den Fig. 4 und 5 dar-
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ΛΛ
gestellt ist. Die obere Kammer 3o der Speicherkammer
2 hat hierbei einen Querschnitt von o,5 m und besitzt eine kreisrunde Einlaßöffnung mit einem Durchmesser von o,4 m. Die mittlere Kammer 32 ist ο,76 m breit und o,15m tief, während die untere Kammer 34 eine Breite von I,o2 m und eine Tiefe von o,12 m besitzt« Die Länge der Speicherkaramer beträgt I,o2 ia.
Ausführungsbeispiel 1
Ein Rayonkaimazug von 191 317 den, der aus 34 785 Fasern besteht, jede von 5,5 den und von einer Länge von 15,2 cm, wird aus einem endlosen Rayon-Spinnkabel hergestellt, das durch einen Pacific-Konverter zerschnitten und sodann mit Hilfe eines Zapfens verzogen wird. Es wird zwischen den Speisewalzen 17 hindurch - und einer Saugvorrichtung der . Bauart B zugeführt, und zwar mit einer Geschwindigkeit von 6,58 m/min, oder o,85 kg/Std. Dem Einlaß 14 wird Luft von einem Druck von 8,3 atü zugeführt. Der Abstand'zwischen den Speisewalzen 17 und dem Einlaß 18 des Führungsrohres beträgt etwa 17,8cm. · ·
Der die vereinzelten Fasern tragende Luftstrom von hoher Geschwindigkeit wird von dera Ausgang der Saugvorrichtung unmittelbar der Speicherkaminer zugeführt worauf er auf dem Förderband 5o als ein leichter, gleichmäßiger Flor abgelegt wird. Dieser besitzt eine.Breite von I,o2 m . Seine Fasern
haben eine Länge von 15,2 cm, und o,84 m Fasern wiegen 6,3 g . Die Geschwindigkeit des Förderbandes beträgt etwa 1,75 m/min.
Ausfuhrungsboispiel 2
Vier Enden des Stranges des Ausführungsbeispiels 1 von insgesamt 765 268 den werden gleichzeitig durch vier getrennte Saugvorrichtungen dex- Bauart A hindurchgeführt/
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und zwar rait einer Geschwindigkeit von 3,56 rn/min. und demselben Abstand zwischen den Speisewalzen 17 und den Führungsrohren wie im Ausführungsbeispiel 1. Der Luftdruck an deia Einlaß 14 der Saugvorrichtungen beträgt3,16 atü, wobei sich am Einlaß der Führungsrohre ein statisches Vakuum von etwa 584 mm Quecksilbersäule einstellt.
Der Faserstro-Ti wird in die Speicherkammer eingeblase^ worauf sich ein Flor von I,o2 m Breite bildet, von dem
2
o,84 m 18 g wiegen. Das Förderband bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 13,88 m/min.
Ausführungsbeispiel 3
Unter Verwendung des gleichen I-lehrf achstranges und derselben 5peicherkamnier,wie im Ausführungsbeispiel 2, werden vier Saugvorrichtungen der Bauart C verwendet. Am Einlaß herrscht ein Luftdruck von 5,27 atü,der ein statisches Vakuum von nahezu 1GIo mm am Eingang der Führungsrohre erzeugt.
Der erzeugte Faserflor mit einer Breite von I,o2 m wird mit einer Geschwindigkeit von 51,8 ra/min. erzeugt, wobei
2
o,84 m 14,4 g wiegen.
Faserflore mit Gewichten von etwa 6 bis über 4oo g pro
o,34 ra können erzeugt werden, indem das Eingangsgewicht, die Geschwindigkeit und andere Parameter verändert werden. Die Ablieferungsmengen pro Stunde betragen bei den Ausführungsbeispielen 1,2 und 3 8,43 kg bzw. 13,23 kg bzw. 54,66 kg .
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Claims (5)

  1. Patent ansp r ίϊ ehe
    Verfahren zur Erzeugung eines Faserflors aus1 einem an seinem vorderen Ende verziehbaren Strang aus Textilfaser η,, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstrang (13) durch ein offenes Führungsrohr (16) ,bewegt wird, in dem ein Vakuum aufrechterhalten wird, so daß die Fasern des · '
    r.
    Stranges (13) beim Eintritt in das Führungsrohr (16) unter dem Einfluß des Vakuums verzogen werden, und der Strom,, in dem sie von der Luft getragen werden, beim Durchgang durch das Führungsrohr (16) beschleunigt und eingeengt w/Ird> während ein gasförmiges Medium von hoher Geschwindigkeit, das konzentrisch mit dem Führungsrohr (16) über dessen Ausgangsende (28) hinweg-in derselben Richtung wie die Fasern strömtr den Faserstrom weiter beschleunigt und einengt:,, wenn die Fasern das Führungsrohr (16) verlassen,, so daß ein von einem, gasförmigen Medium getragener Strom von getrennten Fasern zustandekoinmt,. die aus diesem Strom zu einem Faserflor abgelegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstrang (13) ein Strang aus Viskose-Rayon—Fasern
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  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstrang (13) eineden-Zahl zwischen 3o; ooo und
    ' '" 5oo ooo besitzt.
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  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche f da-
    durch gekennzeichnet, daß der mediumgeträgene Strom von getrennten Fasern in einer Speicherkammer verlangsamt und durch Ausbreitung zerstreut wird und die Fa&ern der Speicherkaramer in Gestalt eines Faserflors zusammengefaßt v;erden.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingang des Führungsrohrs (16) ein Vakuum von etwa 381 bis -635 mm Qu.S. aufrechterhalten wird.
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    Af
    Leerseite
DE2235270A 1971-07-20 1972-07-19 Verfahren zur Herstellung eines Wirrfaservlieses Expired DE2235270C3 (de)

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