DE2234892A1 - Blinkleuchtenschaltung - Google Patents
BlinkleuchtenschaltungInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B39/00—Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
- H05B39/09—Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources in which the lamp is fed by pulses
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- Stroboscope Apparatuses (AREA)
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Description
v PATENTANWÄLTE
DipUng. WERNER COHAUSZ · Dipl.-lng. WILHELM FLORACK-DiPUn9-RUDOLF KNAUF
4 Düsseldorf, Schumannstraße 97
S lit
C.A.V. Limited 14. Juli 1972
Well Street
Birmingham / England
Birmingham / England
Die Erfindung betrifft eine Blinkleuchtenschaltung mit
einem Kondensator, der beim Einschalten von einer Gleichstromquelle
aufgeladen wird, und einer Schalteinrichtung, die das Aufleuchten der Leuchten bewirkt, wenn die Spannung
des Kondensators einen vorbestimmten Wert erreicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache und zweckmäßige Schaltung anzugeben, die im Falle eines Ausfalls der Leuchte
oder, wenn mehrere Leuchten vorhanden sind, einer Leuchte das Versagen anzeigt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Blinkleuchtenschaltung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Schalteinrichtung ein Relais enthält, dessen Schaltwicklung
unter Strom gesetzt wird, wenn die Spannung des Kondensators den vorbestimmten Wert erreicht, und daß ein
StrömfUhler/zur Peststellung des Stromdurchgangs durch die
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U/Be - 2 -
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Leuchte oder Leuchten vorgesehen ist, der die Relaisschaltwicklung
im Falle des Ausfalls einer oder mehrerer Leuchten beim Betrieb der Schaltung unter Strom hält.
Zwei Beispiele von Blinkleuchtenschaltungen gemäß der Erfindung werden anhand der Fig. 1 und 2 der beigefügten
Schaltbilder beschrieben.
Bei der in Pig. 1 dargestellten Schaltung sind zwei Klemmen 10 und 11 für den Anschluß an die positive bzw. negative
Klemme einer Gleichstromquelle vorgesehen. Ferner ist ein pnp-Transistor Tl vorgesehen, dessen Emitteranschluß über
den Widerstand Rl mit der Klemme 10 und dessen Kollektoranschluß über die Schaltwicklung 12 eines Relais mit der
Klemme 11 verbunden sind. Der Basisanschluß des Transistors Tl ist über einen Widerstand R3 mit einer Stelle zwischen
einem Kondensator C und einem Widerstand R1I- verbunden. Das
andere Ende des Widerstandes R4 ist mit einer Zwischenleitung 13 und die andere Platte des Kondensators C ist über
die Diode Dlmit der Klemme 10 verbunden, wobei die Kathode
der Diode an die Klemme 10 angeschlossen ist. Ferner ist der Emitteranschluß des Transistors Tl über den Widerstand
R2 mit der Zwischenleitung 13 verbunden.
Das Relais ist mit einem Paar normalerweise offener Kontakte 14 versehen, von denen einer mit der Zwischenleitung 13 und
der andere über den Widerstand R5 mit der Klemme 10 verbunden
ist. Dieser Kontakt ist auch mit dem Emitteranschluß eines pnp-Transistors T2 verbunden, dessen Kollektoranschluß
über den Widerstand R8 mit dem Kollektoranschluß des Transistors Tl in Verbindung steht. Der Basisanschluß des Tran-
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sistörs T2 ist über den Widerstand R9 mit der Klemme 11
sowie über den Widerstand Ro und die Diode D2, die in
Reihe geschaltet sind, mit der Klemme 10 verbunden, wobei die Anode der Diode mit der Klemme 10 in Verbindung steht.
Außerdem ist eine Diode Dj5 vorgesehen:, deren Kathode an .,
die Anode der Diode Dl und deren Anode an den Kollektor des Transistors T2 angeschlossen ist.
Die von der Schaltung betriebenen Blinkleuchten sind bei 15 dargestellt. Im Stromkreis dieser Leuchten ist zwischen
der Zwischenleitung 1J> und der Klemme 11 ein manuell betätigbarer
Schalter 16 vorgesehen, und zwischen der Klemme 10 und der Zwischenleitung 13 ist eine Warnlampe 17 angeordnet
.
Wenn beim Betrieb der Schalter 16 geschlossen wird, leuchtet sofort die Warnlampe 17 auf, und der Kondensator C wird
über die Diode DJ geladen. Sobald die Spannung des Kondensators
einen vorbestimmten Wert erreicht, beginnt der Transistor Tl zu leiten, wodurch die Relaiswicklung unter
Strom gesetzt wird und die Kontakte Ik- schließen. Beim
Schließen der Kontakte 14 leuchten die Lampen I5 in voller
Stärke auf, von dem Spannungsabfall an dem Widerstand R5 natürlich abgesehen. Gleichzeitig erlischt die Warnlampe
17. Bei geschlossenen Kontakten 14 entlädt sich der Kondensator über die Diode Dl sowie die Widerstände Rj5 und R4.
Wenn der Kondensator entladen ist, hört der Transistor Tl auf zu leiten, und der Vorgang wiederholt sich solange, wie
der Schalter 16 in geschlossener Stellung bleibt.
Unter normalen Bedingungen hört der Transistor T2, der
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sofort nach dem Schließen des Schalters 16 leitet, auf zu
leiten, kurz nachdem die Kontakte 14 geschlossen worden sind. Dies geschieht, weil durch den durch den Widerstand
R5 fließende Leuchtenstrom das Potential des Emitters des Transistors T2 negativer als dasjenige der Basis wird. In
diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß der beim Schließen des Schalters l6 durch den Transistor T2 fließende
Strom nicht ausreicht, um einen Strom genügender Stärke durch die Relaiswicklung fließen zu lassen, so daß die
Kontakte 14 geschlossen werden. Falls eine der Leuchten defekt ist, erreicht der gesamte Leuchtenstrom nicht die
notwendige Stärke, um den Transistor T2 abzuschalten, so daß, wenn der Transistor Tl nicht leitend wird, der durch
den Transistor T2 und damit durch die Relaiswicklung fließende Strom ausreicht, die Kontakte 14 geschlossen zu
halten und dadurch eine Störung in dem Stromkreis in der Weise anzuzeigen, daß die Warnlampe YJ erloschen bleibt
und die Lampen 15 erleuchtet bleiben.
Die Dioden Dl und D3 sind dazu bestimmt sicherzustellen,
daß die Schaltung in dem Falle, daß der Transistor T2 ausfällt und der Stromkreis offen wird, nicht in richtiger
Weise welterarbeitet. In diesem Falle würde der Kondensator C nicht geladen, wenn der Schalter 16 geschlossen
wird, und in der Praxis würde der Transistor Tl mit hoher Frequenz, an- und abgeschaltet und dadurch den Ausfall des
Transistors T2 oder zugehöriger Schaltungselemente anzeigen.
Fig. 2 zeigt eine alternative Anordnung, in der, soweit möglich, die gleichen Bezugszeichen wie in der Schaltung
von Fig. 1 benutzt sind. Bei der in Fig. 2 dargestellten
~ 3 —
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Schaltung ist der Transistor Tl der Schaltung von Fig. 1
durch ein Transistorenpaar T3 ersetzt, die als Darlington-Paar
zusammengeschaltet sind. Die Kollektoren der Transistoren sind mit einem Ende der Relaiswicklung verbunden,
und zwischen der Verbindungsstelle der Widerstände Rl und R2 und dem Emitter des zweiten Transistors des Paares ist
eine Diode D4 angeordnet. Ferner ist die Basis des.ersten
Transistors des Paares mit einer Stelle zwischen einem
Paar Widerständen RIO und RIl verbunden. Das andere Ende
des Widerstandes RIO ist mit der Klemme 10 verbunden, während
das andere Ende des Widerstandes RIl an die Kathode einer Zenerdiode ZDl angeschlossen ist, deren Anode mit
der Klemme 11 verbunden ist.
Ein pnp-Transistor T4 ersetzt den Transistor T2 und ist
mit seinem Kollektor an ein Ende des Widerstandes R8 und auch an die Anode einer Diode D5 angeschlossen, deren Kathode
mit der Zwischenleitung 1J5 in Verbindung steht. Der.Emitter
des Transistors T4 ist ebenfalls mit der Zwischenleitung
Ij5 verbunden, und die Basis, des Transistors T4 ist über
den Widerstand R12 mit einer Stelle zwischen dem Kontakt 14 und dem Widerstand R5 über eine Diode D6 verbunden. In
dieser Schaltung ist der Widerstand R5 mit der Leitung 13
verbunden» Die Basis des Transistors Τ4 ist ferner über den
Widerstand Rl^ mit der Anschlußklemme 11 verbunden. Außerdem
ist die Basis über eine Diode D7 an ein Ende eines Widerstandes
Rl4 angeschlossen. Das andere Ende des Widerstandes
Rl4 ist über einen Widerstand RI5 mit der Anschlußklemme
11 und über eine Diode D8 mit der Zwischenleitung
13 verbunden. Ferner ist die Anode der Zenerdiode ZD2 mit
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der Verbindungsstelle der Widerstände Rl4 und RI5 und die
Kathode der Zenerdiode ZD2 mit der Anschlußklemme 10 verbunden. Außerdem enthält die Leitung I3 einen V/iderstand
Rio, der zwischen der Kathode der Diode D5 und dem Widerstand
R4b angeordnet ist. Die Leitung 13 wird über den
Widerstand RI5 und die Diode D8 von der negativen Anschlußklemme
gespeist, und die Zenerdiode ZD2 legt das Potential der Leitung 13 gegenüber der positiven Anschlußklemme 10
fest.
Wenn der Schalter 16 geschlossen wird, so wird die Kette
RI6, R2 und Rl in Betrieb gesetzt, wobei die Zenerdiode ZD2 das Potential an den Widerständen Rl und R2 aufrechterhält.
Diese Kette setzt den Emitter des ersten Transistors des Darlington-Paars TJ in Betrieb. Der Kondensator
lädt sich über den Widerstand R4 auf, bis das Potential
an dem Widerstand RIO ausreicht, um den Transistor TJ anzuschalten.
Die Relaiskontakte schließen dann, und die Lampen leuchten auf. Der Kondensator entlädt sich dann durch die
parallelen Wege RIO/RJ und R4, bis der Transistor TJ abschaltet,
worauf der Vorgang sich wiederholt.
Wenn der Transistor T4 in der AN-Zeitspanne der Leuchten
15 sich anschaltet, hält er das Relais geschlossen und damit die Warnleuchte dunkel. Dabei erhält die Basis des Transistors
T4 durch die Kette RI3, R12 und Γ6 eine Vorspannung.
Falls die Spannung an dem V/iderstand R5 auf einen ausreichend niedrigen Wert abfällt, wird der Transistor T4
angeschaltet. Die Spannung an dem Widerstand R5 wird ausreichend niedrig, wenn eine Leuchte ausfällt und der Strom
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— ι —
durch R5 absinkt. Die Spannung an der Basis des Transistors
T4 ist ferner teilweise von der Spannung an der Zenerdiode ZD2 über den Widerstand Rl4 abgeleitet. Dies
bedeutet, daß die Spannung an der Basis des Transistors T4 nicht linear mit der Speisespannung schwankt. Dadurch
werden Schwankungen des Leuchtenstromes bei Schwankungen der Speisespannung ausgeglichen.
Die Zenerdiode ZDl und der Widerstand RIl dienen dazu,
den Transistor TJ im Falle hoher Spannungsspitzen anzuschalten
und so ein Durchschlagen des Transistors T^ zu verhindern. Die Diode D4 schützt den Transistor T3 gegen
'Spannungsumkehrungen. Die Diode D6 gleicht Schwankungen der Basis- Emitter-Spannung des Transistors T4 mit der
Temperatur aus. Die Diode P5 schützt den Transistor T4
gegen Spannungsumkehrungen. Die Diode D7 schützt den Transistor Τ4 gegen eine Umkehr der Basis-Emitter-Spannung,
wenn die Kontakte geöffnet sind.
Der Widerstand R8 stellt sicher, daß die durch den Transistor T4 an der Relaiswicklung erzeugte Spannung nur
ausreicht, um das Relais geschlossen zu halten. Die parallel zur Relaiswicklung geschaltete Diode nimmt Spannungsspitzen
beim Abschalten der Relaiswick^-ung auf.
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Claims (1)
- Ansprüche1.1 Blinkleuchtenschaltung mit einem Kondensator, der beim - ' Einschalten von einer Gleichstromquelle aufgeladen ,wird, und einer Schalteinrichtung, die das Aufleuchten der Leuchten bewirkt, wenn die Spannung des Kondensators einen vorbestimmten Wert erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung ein Relais enthält, dessen Schaltwicklung (12) unter Strom gesetzt wird, wenn die Spannung des Kondensators (C) den vorbestimmten Wert erreicht, und daß ein Stromfühler (T2, Τ4, R5) zur Peststellung des Stromdurchgangs durch die Leuchte oder Leuchten (15) vorgesehen ist, der die Relaisschaltwicklung (12) im Falle des Versagens einer oder mehrerer Leuchten (15) beim Betrieb der. Schaltung unter Strom hält.2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwicklung (12) des Relais mit dem Emitter-Kollektor-Weg eines ersten Transistors (Tl, Tj5) in Reihe geschaltet ist, der auf die Spannung des Kondensators(c) reagiert.5. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromfühler aus einem Widerstand (R5)* durch den der Strom zu der Leuchte oder den Leuchten (15) fließt, und einem zweiten Transistor (T2, T4) besteht, der auf die Spannung an dem Widerstand(R5) reagiert, der im Falle eines Ausfalls einer oder mehrerer Leuchten (15) den Haltestromfluß zu,dem Relais (12) aufrechterhält.26 278 - 2 -U/Be2098Ö4/03174- Schaltung nach Anspruch 3 j dadurch gekennzeichnet, daß dem Relais ein Paar normalerweise offener Kontakte (14) zugeordnet sind, die mit dem Widerstand (R5) in Reihe geschaltet sind.5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zu den Relaiskontakten (14) parallelen Stromkreis eine Warnlampe (17) angeordnet ist.6. Schaltung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladestrom für den Kondensator durch die Leuchte oder Leuchten (I5) fließt.2098 84/03 17AOLeerseite
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