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DE2234262A1 - Datenuebertragungseinrichtung - Google Patents

Datenuebertragungseinrichtung

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Publication number
DE2234262A1
DE2234262A1 DE2234262A DE2234262A DE2234262A1 DE 2234262 A1 DE2234262 A1 DE 2234262A1 DE 2234262 A DE2234262 A DE 2234262A DE 2234262 A DE2234262 A DE 2234262A DE 2234262 A1 DE2234262 A1 DE 2234262A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
data
signal
switch
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2234262A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles L Jacobson
John Tambert
Stanley J Zurakowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE2234262A1 publication Critical patent/DE2234262A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/06Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/32Circuits or arrangements for control or supervision between transmitter and receiver or between image input and image output device, e.g. between a still-image camera and its memory or between a still-image camera and a printer device
    • H04N1/327Initiating, continuing or ending a single-mode communication; Handshaking therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Daten übertragungseinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Datenübertragungseinrichtung zum Aussenden und Empfangen von Daten über TeIe-. fonleitungen mit einer automatischen Verbindungsschaltung, mit der ein Daten-Übertragungskanal zu den Telefonleitungen herstellbar ist und wobei zwischen eine sich am Ort befindende Örtliche Datenstation und die Verbindungsschaltung eine Einrichtung zur Steuerung der Datenübertragung zwischen der örtlichen Datenstation und einer entfernten Station geschaltet ist. ■ /
Diese Datenübertragungseinrichtung soll eine automatische Steuerung der Dateneinrichtung von einem entfernten Ort aus genauso ermöglichen, wie eine Handsteuerung dieser Dateneinrichtung von euer Bedienungsperson.
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In den letzten Jahren haben verschiedene Datenei'nrichtungen, wie allgemein anwendbare digitale Computer, Telemetrie·- Dateneinrichtungen, Faksimile-Einrichtungen und dgl. auf · breiter Basis und für unterschiedlichste Zwecke Anwendung gefunden. Baruberhinau?.? hat die Benutzupg öffentlicher Telefonanlagen, die ein ausgedehntes System bestehender Übertragungskanäle darstellen, für die Datenübertragung einen'scheinbar unbegrenzten Zugriff zu einer Dateneinrichtung, die sich an einem bestimmten-Ort befindet, von an unterschiedlichen entfernten Orten anwesenden Teilnehmern ermöglicht. Darüberhinaus hat die Entwicklung von tragbaren und billigen Verbindungsschaltungen die Benutzung eines herkömmlichen Telefonanschlusses, als Datenendstelle ermöglicht. So ist z.B. die Datenübertragung, wie z.B. von Faksimile-Information, über herkömmliche Tölefonleitungen leicht durch eine akustische Kopplung eines herkömmlichen Faksimile-Sendeempfängers mit einer Telefonleitung zu erreichen. Typische Faksimile-Sendeempfänger, die gegenwärtig in Verbindung mit Telefonnetzen in großem Umfang benutzt werden, sind die von der Xerox Corporation hergestellten Telekopier II und Telekopier III. Diese Faksimile-Sendeempfänger sind tragbare Geräte, so daß eine Bedienungsperson Faksimile-Information aussenden und empfangen kann, zu und von einem gleichen Faksimile-Sendeempfänger, wobei die Aufstellungsorte dieser Faksimile-Sendeempfänger nicht beibehalten werden müssen.
Obwohl die akustische Ankopplung von Dateneinrichtungen an Telefonleitungen gern benutzt wird, sind doch bestimmte Nachteile mit dieser verbunden. So hat die Benutzung eines akustischen Kopplers in einer geräuschreichen Umgebung, wie z.B. einer Fertigungsstätte oder ähnlichem, eine nachteilige Wirkung auf die Qualität des Faksimile-Signals,
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in die Telefonleitung eingefe©ppel.ft: vdLrd. In gleicher Weise v/erden die empfangenen Falcsalmile—Signale relativ kleiner Amplituden oft nicht mit der erforderlichen Wiedergabetreue erhalten. Um diese laditeila mi beseitigen, wurden automatische Daten-Verbindtongsnc&alt-iangen geschaffen, mit denen Datensignale unmittelbar an· Telefonleitungen eingegeben und von diesen abgenommen wer dien können.
Eine dieser afcomatischen DM-en-Yeonbindungsschaltungen ist der Bell System Data Coupler.1 for- Automatic Terminals (CBS) 1001-A. Diese Schaltung erlaubt- eänem Telefonteilnehmer einen herkömmlichen Daten—IFCadula'feor und Demodulator zum .Senden und Empfangen von Bsiifcen über eine Telefonleitung zu benutzen, die mit die sei" Schaltung verbunden ist. Die vorerwähnte automatische· D^tai-YetPbindungsschaltung ermöglicht den Abgang von fel.e-.fong©,sprächen nach draussen und die Beantwortung von KÄoimeiMleri: Telefongesprächen. Außerdem kann die Schaltung; ©in moduliertes Datensignal so modifizieren, daß dieses; ©aterasigUEal den besonderen Übertragungseigenschaften eine.3" Seief'Anleitung angepaßt ist.
Da die automatische Daten—¥s::E'bißi.iai.:iaag;iE»®chaltung, wie die des vorstehend genannten T-^psjfilm*1 universelle Anwendungen geschaffen wurde, muß die Jeweils: bea-atzte Dateneinrichtung so abgeändert werden, daß sale mil« dieser Verbindungsschaltung zusammenarbeiten kann. Es liegt jedoch auf der Hand, daß verschiedene Dateneinr.isiitungent die gegenwärtig im Handel erhältlich sind, nicfct besOnders für die Betriebsweise mit einer automatisehen Da-feen-ferbindungsschaltung konstruiert wurden. Es wirö). daher bevorzugt eine Zwischenschaltung zwischen der Datenneinrichtung und der automatischen Daten-Verbindungsschaltung Tbentttzt, iun die Daten-
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Übertragung von und zu einer Dateneinrichtung über herkömmliche Telefonleitungen zu erleichtern. Außerdem soll die Dateneinrichtung und die automatische Daten-Verbindung sschaltung möglichst automatisch betrieben werden, also ohne die Hilfe einer Bedienungsperson, so daß Daten an und von der Dateneinrichtung Jederzeit gesendet werden können. Diese Forderungen brirg en es mit sich, daß die Datenübertragung an eine bestimmte Dateneinrichtung über herkömmliche Telefonleitungen während der Stunden durchzuführen ist,, während der der Telefonverkehr und die Gebühren möglichst gering sind und in dem lediglich die Telefonnummer der Station angewählt wird, an der sich die Dateneinrichtung befindet. Darüberhinaus erlaubt die zusätzliche Möglichkeit einer Handbedienung der Zwischenschaltung durch eine Bedienungsperson, die Arbeitsweise der Dateneinrichtung zu steuern und auch die Telefonleitungen in herkömmlicher Weise für die Übertragung von Gesprächen und auch Daten zu benutzen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Datenübertragungseinrichtung zu schaffen, die mit einer automatischen Datenverbindungsschaltung zum Aussenden und Empfangen von Daten über Telefonleitungen zusammenarbeitet, wobei diese Daten sowohl automatisch als auch im Handbetrieb.ausgesendet und empfangen werden können. Die Datenübertragungseinrichtung soll dabei den Aufbau eines Übertragungsweges zwischen einer Dateneinrichtung und einer Telefonleitung in Abhängigkeit eines ankommenden Telefongespräches oder aber einer bestimmten Handbetätigung aufbauen. Die Datenübertragungseinrichtung soll beim automatischen Betrieb in Abhängigkeit eines von einer entfernten Station ausgesendeten Signals selektiv das Aussenden und Empfangen von Daten
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durch die Dateneinrichtung oder aber diesen gleichen Betrieb in Abhängigkeit einer Handbetätigung zulassen. Die Datenverbindungsschaltung soll dabei eihe Datenübertragung mit einer überwachten oder nicht™überwachten Dateneinrichtung ermöglichen. ' ·
Bei einer Datenübertragungseinrichtung -der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung gelöst durch einen · zwischen der örtlichen Datenstation und der Verbindungsschaltung geschalteten Datensender, mit dem Daten von der örtlichen Datenstation'an die Verbin dungs schaltung sendbar sind,.durch einen zwischen die örtliche Datenstation und die Verbindungsschaltung geschalteten Datenempfänger, mit dem über die Verbindungsschaltung Daten durch die örtliche Datenstation empfangbar sind,· durch eine Steuerschaltung zur wahlweisen Einstellung einer automatischen oder" * Handsteuerung der Datenübertragung, durch eine mit der Verbindungsschaltung verbundene automatische Ansprechschaltung, die auf ein von der entfernten Station ausgesendetes Anforderungssignal ansprechbar ist, um die Verbindungsschaltung zu betätigen und den Betrieb der örtlichen Datenstation zu veranlassen, entsprechend einer von der Steuerschaltung eingestellten automatischen Steuerung, und durch eine mit der Verbindungsschaltung verbundene Ansprechschaltung für Handbetrieb, die auf eine Handbetätigung eines Schalters anspricht, um die Verbindungsschaltung zu betätigen und den Betrieb der örtlichen Datenstation zu veranlassen, entsprechend einer von der Steuerschaltung eingestellten Handsteuerung. .
Gemäß der Erfindung, ist also eine .Verbindungsschaltung vorgesehen, die eine Dateneinrichtung mit einem "Übertragungs-
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kanal verbindet, wobei eine automatische Ansprechschaltung auf ein Anforderungssignal anspricht, das von einer entfernten Station ausgesendet wurde, um die Dateneinrichtung über einen Übertragungsweg mit -dem Übertragungskanal zu verbinden. Eine von Hand betätigbare Ansprechschaltung spricht auf die Handbetätigung von Schaltern an, um die D at en einrichtung über einen "Übertragungsweg mit dem Übertragungskanal zu verbinden. Eine Steuerschaltung ermöglicht wahlweise einen automatischen oder einen Handbetrieb zurEinstellung des Betriebs der automatischen und von Hand betätigten Ansprechschaltungen. Eine Einschaltschaltung spricht auf die Verbindung der Dateneinrichtung mit dem Übertragungskanal über den Übertragungsweg an, / um den Sende- oder Empfangsbetrieb der Dateneinrichtung zu veranlassen. Die Daten-Verbindungsschaltung kann zwir : sehen einer Daten-einrichtung und einem automatischen Datenkopple-r eingeschaltet sein, um dessen Arbeitsweise zu steuern, so daß eine Datenübertragung zwischen einer Dateneinrichtung und einer mit diesem automatischen Datenkoppler verbundenen Telefonleitung bewirkt werden kann. Ein derartiger automatischer Datenkoppler wird in Verbindung mit herkömmlichen Telefonleitungen von den verschiedenen Telefongesellschaften vorgesehen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Im einzelnen zeigen: '
Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Datenübertragungseinrichtung in.Verbindung mit einer Dateneinrichtung und einem automatischen Datenkoppler,
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Fig. 2 die logische Schaltung eines Teiles der erf'indungsgemäßen Datenübertragungseinrichtung und
Pig. 3 die logische Schaltung eines anderen Teils der erfindungsgemäßen Datenübertragungseinrichtung.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Blockschaltbild der erfin- · dungsgemäßen Datenübertragungseinrichtung ist eine örtliche Dateneinrichtung 101, ein automatischer Datenkoppler 102 und eine Datenverbindungsschaltung 100 gezeigt. Die örtliche Dateneinrichtung 101,kanu eine herkömmliche datenerzeugende Einrichtung, wie ein Tastenfeld, ein Lochkartenleser, ein optischer Leser, ein Faksimile-Sender od.dgl. aufweisen* Andererseits kann die örtliche Dateneinrichtung 101 eine typische Ausleseeinrichtung, wie ein Tastenfeldschreiber, ein Zeilenschreiber, ein Bandgerät, eine mit einer Kathodenstrahlröhre versehene Anzeigeein·^· richtung oder ein Faksimile-Empfänger aufweisen. Die örtliche Dateneinrichtung 101 kann einen Daten-Sehdeempfänger aufweisen, der Daten-Signale aussenden und empfangen.kann. Zur Erläuterung wird angenommen, daß die Dateneinrichtung 101 einenFaksimile-Sendeempfanger, wie die von der Xerox-Corporätion hergestellten Telekopier II oder Telekopier III, aufweist, der wahlweise Faksimile-Information aussenden oder empfangen kann.
Der automatische Datenkoppler 102 kann der Datenkoppler Bell System Data Coupler (CBS) 1001-A sein, der in dem Bell System Technical Journal, August 1970 beschrieben ist. Der automatische Datenkoppler 102 ist mit Telefonleitungen 103 verbunden und kann Daten über die Telefonleitungen
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aussenden und empfangen, die in geeigneter Weise moduliert sind. Die über die Telefonleitungen 103t von dem automatischen Datenkoppler 102 ausgesendeten Daten wenden von ' einem in der Dateneinrichtung 101 enthaltenen geeigneten Modulator moduliert. Andererseits werden die von dem auto- ; mätischen Datenkoppler 102 über die Telefonleitungen 103 . . < empfangenen Daten mit einem geeigneten Demodulator demo- ; duliert, der sich in der Dateneinrichtung 101 befindet. ■ Der automatische Datenkoppler102 ist an die Telefonleitungen 103 und|iie in den übrigen Telefonnetzteilen vor- 1^ gesehenen Vermittlungsanlagen angepaßt, um eine geeignete ; Signalbildung für abgehende Telefongespräche und" ankommende Telefongespräche zu ermöglichen. Dementsprechend kann der automatische -Datenkoppler 102. zusammen mit einem her-, kömmlichen Telefonapparat vorgesehen sein, so daß eine Bedienungsperson die Telefonleitungen 103 belegen kann, und durch Wählen einer bestimmten Telefonnummer eine leitende Verbindung mit einem entfernten Ort herstellen und mit ' einem sich an diesem Ort befindenden Teilnehmer ein Gespräch führen kann. Ankommende und von einer entfernten Station stammende Telefongespräche werden durch ein Klingelzeichen angegeben. Der automatische Datenkoppler 102 kann einen abgehobenen Zustand des Telefonapparates her- ' stellen, wodurch die ankommenden Telefongespräche beantwortet und eine leitende Verbindung zwischen der entfernten Station und dem automatischen Datenkoppler hergestellt wird. Der automatische Datenkoppler 102 kann mehrere Be- : triebsarten aufweisen, von denen jede durch Handbetätigung ; eines geeigneten Schalters auswählbar ist. Die folgenden ; zwei Betriebsarten werden in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung berücksichtigt. -
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Bei der Betriebsart "Sprechen?1 wird der automatische Datenkopperl 102 von einer Bedienungsperson so benutzt, daß diese sich mit einem entfernten Teilnehmer über die iV Telefonleitungen 103 unterhalten kann. VEin ankommendes Telefongespräch kann in der herkömmlichen. Weise von Hand beantwortet werden, wenn der automatische'Datenkoppler 102 sich in der Betriebsweise "Sprechen" befindet.
Bei der Betriebsweise "Datenübertragung" kann der automatische Datenkoppler 102 Datensignale über die Telefonleitungen 103 aussenden und empfangen. Der automatische Datenkoppler 102 kann in Abhängigkeit einer Handbetätigung aus der Betriebsweise "Sprechen" in die Betriebsweise "Datenübertragung" umgeschaltet werden. Ein ankommendes Telefongespräch kann automatisch beantwortet werden, wenn sich der- Datenkoppler 102 in der Betriebsweise "Datenübertragung" befindet. .
Die Datenverbindungsschaltung 100 ist. zwischen der örtlichen Dateneinrichtung 101 und dem automatischen Datenkoppler 102 angeordnet. Die Datenverbindungsschaltung 100 kann einen Übertragungsweg zwischen der örtlichen Daten einrichtung 101 und dem automatischen Datenkoppler 102 aufbauen, die Funktionsweise der Dateneinrichtung 101 steuern und den automatischen Datenkoppler 102 so betätigt ' gen, daß Datensignale über die Telefonleitungen 103 aus-" gesendet werden, können. Die Datenverbindungsschaltung 100 weist einen Datensender zum Aufbau eines Sendeweges zwisehen der örtlichen Dateneinrichtung 101 und dem automa- % tischen Datenkoppler 102 sowie einem Datenempfänger auf, mit dem ein Empfangsweg zwischen dem automatischen Datens koppler 102 und der örtlichen Dateneinrichtung 101. aufaubauen ist. Der Datensender weist eine Dämpfungsschal-
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tung 104, einen Filter-Verstärker 105 und eine Impedanzanpassung 106 auf. Die Dämpfschaltung 104 ist mit der örtlichen Dateneinrichtung 101 verbunden und kann aus einer herkömmlichen Dämpfungseinrichtung, wie*einem Widerst ands-Netzwerk oder ähnlichem gebildet sein, um die Größe des von der örtlichen Dateneinrichtung 101 gesendeten Signals zu dämpfen, so daß die gesendeten Signale an die Eigenschaften eines Telefonsystems angepaßt sind. Die Dämpfungsschaltung 104 kann daher fortgelassen werden, wenn die von der örtlichen Dateneinrichtung 101 erzeugten Signale bereits eine geeignete Größe haben.
Die Dämpfungsschaltung 104 ist mit dem Filter-Verstärker 105 verbunden, mit dem das Spektrum der von der örtlichen Dateneinrichtung 101 gesendeten Signale entsprechend den Signalerfordernissen des Telefonsystems geformt werden kann. Sendet die örtliche Dateneinrichtung 101 z.B. frequenzmodulierte Datensignale in Form einer frequenzmodulierten Rechteckwelle aus, so sollen die Datensignale möglichst die nngeraden harmonischen Oberwellen einer Sinus-Gr vmdwelle enthalten. Es ist darauf hinzuweisen, daß die öffentlichen Telefon-Betriebsgesellschaften die Übertragung; von höheren Oberwellen über ihre Anlagen verbieten. Der Filter-Verstärker 105 entfernt die höheren Oberwellen und sendet die Sinus-Grundwelle aus. Dementsprechend kann der Filter-Verstärker 105 ein herkömmliches aktives Filter oder eine Kombination eines mit einem, herkömmlichen Verstärker verbundenen Tiefpasses aufweisen. Der Ausgang des Filter-Verstärkers 105 ist mit dei1 Impedanzanpassimg 106 verbunden, die die wirksame Impedanz der Dateneinrichtung an die Impedanz des automatischen Datenkopplers 102 anpaßt.
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Wenn die vorliegende Erfindung nur mit einem einzigen Typ eines automatischen Datenkopplers benutzt wird, kann die Impedanzanpassung 106 fortgelassen werden. Es ist jedoch "beabsichtigt, daß die erfindungsgemäße Datenübertragungseinrichtung in·Verbindung mit jedem automatischen Datenkoppler leicht zu verwenden ist. Die Impedanzanpassung 106 ist daher notwendig, um eine Anpassung auf die Impedanz des ■ jeweils verwendeten automatischen Datenkopplers vorzunehmen. Die Impedanzanpassung 106 ist mit der Primärwicklung eines Transformators 107 verbunden, dessen Sekundärwicklung mit dem automatischen Datenkoppler 102 verbunden ist. Die Primärwicklung des Transformators 107 ist außerdem mit einer Bezugsspannung, wie Erdpotential, verbunden, so daß die ausgesendeten und empfangenen Datensignale, eine gemeinsame Bezugsspannung haben. . . .
Der Datenempfänger ist aus einem Phasenentzerrer 108, einem Filter-Verstärker 109 und einem Begrenzer 110 gebildet. Eine unerwünschte- Eigenschaft herkömmlicher Telefonle'itungen ist die ihnen eigene Phasenverzerrung. Die Phasenverzerrung der Telefonleitung ändert sich nicht linear mit der Frequenz des über sie übertragenen Signals. Der Phasenentzerrer 108 ist mit der "Primärwicklung des'Transformators 107 verbunden und gleicht die nicht-linearen Phasenverzerrungen aus, indem eine nicht-lineare Ausgleichs-Phasenverzerrang zu dem zugeführten Signal hinzuaddiert wird. Obwohl daher das über die Telefonleitungen 103 empfangene Signal einer nicht-linearen Phasenverzerrung unterworfen wird, haben die an den Filter-Verstärker 109 gegebenen Signale eine lineare Phasenverschiebung.
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Der Filter-Verstärker 109 ist mit dein Ausgang des Phasenentzerrers 108 verbunden und gleicht dem zuvor beschriebenen Filter-Verstärker 105« Der Filter-Verstärker 109 kann daher ein aktives Filter oder ein mit einem herkömmlichen Verstärker verbundenen Tiefpaß aufweisen, -der unerwünschte Störungen aus dem empfangenen Datensignal entfernt. Zusätzlich dient der Filter-Verstärker 109 zur Formung der Wellenform des empfangenen Signals um eine sinusförmige Signalform anzunähern. Der Ausgang des Filter-Ver-
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stärkers-109 ist mit der Örtlichen Dateneinrichtung 101 über den Begrenzer 110 verbunden. Der Begrenzer 110 kann eine herkömmliche Begrenzungseinrichtung aufweisen·, wie ein herkömmlicher logarithmischer Verstärker, der ; ein sinusförmiges Signal in ein rechteckförmiges Signal umformen kann. Die örtliche Dateneinrichtung 101 spricht dabei auf rechteckförmige Signale an.
Die Arbeitsweise der bisher beschriebenen Einrichtung wird nun erläutert. Es wird angenommen, daß der automatische Datenkoppler 102 auf Daten- oder einen vergleichbaren Betrieb eingestellt ist und eine Telefonübertragung mit einer entfernten Station aufgebaut ist. Zwischen der Sekundärwicklung des Transformators 107 und der Telefonleitung ist daher ein Übertragungskanal hergestellt.-Die Art, in welcher der Datenkoppler 102 auf Datenbetrieb eingestellt wird, wird im einzelnen später erläutert. ,Ist die örtliche· Dateneinrichtung 101 aus einem Datensender gebildet oder ist die örtliche Dateneinrichtung aus einem Datensendeempfanger gebildet, der sich im Sendebetrieb befindet, werden die von ihm erzeugten rechteckigen Datensignale durch die Dämpfungsschaltung 104 in ihrer Größe verkleinert.
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Die ungeraden harmonischen Oberwellen der Datensignale ;t . werden von dem Filter-Verstärker 105 entfernt und anschließend wird ein im wesentlichen sinusförmiges Signal an die Impedanzanpassung 106 gegeben. Die Impedanzanpassung 106, die einen in Serie geschalteten Widerstand aufweisen kann, gibt das sinusförmige Signal an die Primär-. wicklung des Transformators 107· Ein entsprechendes Daten--) signal wird daher in der Sekundärwicklung des Transformators t 107 induziert und über den automatischen Datenkoppler 102 ; an die Tslefonleitungen gesendet. Dabei ist festzustellen, v daß die an die Primärwicklung des Transformators 107 ge- £■) gebenen Signale auch den Phasenentzerrer 108, den .FiIteri'j Verstärker 109 und den Begrenzer 110 durchfließen können. Die ausgesendeten Datensignale werden auf diese Weise an j die örtliche Dateneinrichtung 101 zurückgegeben. Die zurückt ; gegebenen. Datensignale werden jedoch nicht von der internen ' Schaltung der örtlichen Dateneinrichtung 101 benutzt,wenn sich die Einrichtung in ihrem Sendebetrieb befindet.
Wird die örtliche Dateneinrichtung 101 von einem Datenempfänger gebildet oder wird.sie .von einem Daten-S en de empfänger, der sich in seinem Empfangsbetrieb befindet, gebildet, so werden über die Telefonleitungen 103 gesendete Datensignale der Sekundärwicklung des Transformators. 107 von dem automatischen Datenkoppler 102 zugeführt. Entsprechende Datensignale' werden in der Primärwicklung, des .Transformators 107. induziert und an den Phasenentzerrer. 108 gegeben. Die nic.ht-lineare Phasenverzerrung der empfangenen Daten-Signale werden durch den Phasenentzerrer 108 ausgeglichen und Datensignale mit linearer Phasenverschiebung werden an den Fil-ter-Verstärker. 109 gegeben.' Es ist darauf hinzuweiseni daßvf..wenn;Gdie:
foiileitungen 103 keine nicht-line are Phasenverze'rrung aufweisen, was der Fall ist, wenn die'Telefonleitungen keiiie Amtsleitungen sind, der Phasenentzerrer 108 fortgelassen werden kann. Der FiIter-Verstärker 109 beseitigt unerwünschte Störsignale aus den empfangenen Datensignalen und formt diese in ein annähernd sinusförmiges Signal um . Der Begrenzer 110 formt die sinusförmigen Signale in rechteckförmige Signale um, die an die örtliche Dateneinrichtung 101 gegeben werden. Die von der örtlichen Da teileinrichtung 101 ausgesendeten und empfangenen Datensignale können in geeigneter Weise modulierte, rechteckförmige Signale sein. Demgemäß kann in der örtlichen Dateneinrichtung 101 ein geeigneter Modulator vorhanden sein, der mit der Dämpfungsschaltung 104 verbunden ist, und es kann in der örtlichen Dateneinrichtung ein geeigneter Demodulator vorhanden sein, der mit dem Begrenzer 110 verbunden ist.
Die in der Daten-Verbindungsschaltung 100 enthaltenen Einrichtungen, die zur Steuerung der Betriebsweise der örtlichen Dateneinrichtung 101 und zur Betätigung des automatischen Datenkopplers 102 benutzt werden, sind in Blockform dargestellt und weisen eine automatische Ansprechschaltimg 111, eine handbetätigte Ansprechschaltung 112, eine Steuerschaltung 113, eine Betätigungsschaltung 115 und eine Einschaltschaltung 116 auf. Die automatische Ansprechschaltung 111 ist mit dem automatischen Datenkoppler 102 verbunden und von der Steuerschaltung 113 gesteuert. Zusätzlich weist die automatische Ansprechschaltung 111 einen mit der örtlichen Dateneinrichtung 101. verbundenen Eingang auf. Die automatische Ansprechschaltung 111 spricht auf ein Anforderungssignal an, das über die Telefonleitungen 103 von einer entfernten Station ausgesendet wird, um den automatischen Datenkoppler zu betätigen,
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wodurch, der Betrieb der örtlichen Daten ein richtung- 101 ermöglicht wird. Das Anforderungssignal entspricht einem ankommenden Telefongespräch, das eine Anforderung einer entfernten Station zum Verkehr mit der örtlichen Dateneinrichtung 101 darstellt.. ■ *
Die handbetätigte Ansprechschaltung 112 ist mit dar Steuerschaltung 113 verbunden und weist einen mit der Örtlichen Dateneinrichtung 101 verbundenen Eingang auf. Die handbetätigte Ansprechschaltung 112 spricht auf eine Bedienung von Hand, wie das Schließen eines Schalters, an. um den automatischen Datenkoppler 102 zu beft tigen, wodurch der Betrieb der örtlichen Dateneinrichtung 101 ermöglicht wird. Die Steuerschaltung 113 kann wahlweise eine automatische Steuerung oder eine Steuerung von Hand für die Betätigung des automatischen Datenkopplers 102 veranlassen. Die Steuerschaltung 113 kann selektive Schalter zur Beaufschlagung der automatischen Anspreehschaltung 111 mit einem ersten Einschaltsignal und der handbetätigten Anspreehschaltung 112 mit einem zweiten Einschaltsignal aufweisen. Der Betrieb der automatischen Anspreehschaltung 111 und der handbetätigten Anspreehschaltung 112 wird daher selektiv von der Steuerschaltung 113 bestimmt. Darüberhinaus wird der Betrieb der automatischen Anspreehschaltung 111 und der handbetätigten Anspreehschaltung 112 verhindert, wenn die örtliche Dateneinrichtung 101 zum Senden oder Empfangen von Daten nicht betriebsbereit ist.
Die automatische Anspreehschaltung 111 und die handbetätigte Anspreehschaltung 112 sind selektiv mit einem Speicher 114-verbunden.i Der Speicher 114 kann eine herkömmliche Speichereinrichtung, wie einen Speicherkondensator, ein !Register,
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eine bistabile Schaltung od.dgl. aufweisen, mit der ein Betätigungssignal, das wahlweise von der automatischen Ansprechschaltung 111 und der handbetätigten Ansprechschaltung 112 erzeugt ist, speichern kann. Der 'Speicher 114 ist zusätzlich mit einer Rucks et ζ schaltung .117 verbunden, mit der der Inhalt des Speichers zu lößchen ist. Weist der Speicher 114 daher einen Speicherkondensator auf, so kann die Rücksetzschaltung 117 für diesen einen Entladungskreis vorsehen. Weist der Speicher 114 ein Register oder eine bistabile Schaltung auf, .so kann die Rücksetzschaltung 117 herkömmliche Schaltungen zum Zurücksetzen des Registers oder der bistabilen Schaltung enthalten. Die Rücksetzschaltung II7 löscht die Inhalte des Speichers 114 in Abhängigkeit der Erfassung des Endes der Datenübertragung. Die Betätigungsschaltung 115 ist mit dem Speicher 114 verbunden und gibt ein Betätigungssignal an den automatischen Datenkoppler 102, das wahlweise von dem Speicher 114 gespeichert wird. Die Betätigungsschaltung 115 kann einen herkömmlichen Verstärker··, eine Torschaltung od.dgl. aufweisen.
Die Einschaltschaltung 116 ist zwischen den automatischen Datenkoppler 102 und die örtliche Dateneinrichtung 101 geschaltet und dient zur Erzeugung eines Signals zur Einleitung der Datenübertragung, \^enn der automatische Datenkoppler 102 betätigt ist. Die Einschaltschaltung 116 kann einen herkömmlichen Verstärker, eine Torschaltung od.dgl. aufweisen.
Während des Betriebs wird ein ankommendes Telefongespräch durch ein Klingelsignal dargestellt, daß über die Telefonleitungen 103 zugeführt wird. Das Klingelsignal wird erzeugt,
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wenn eine entfernte Station die SeieXonnummer,wählt, die der Station zugeordnet ist, in der sich der automatische Datenkoppler 102 befindet. Das Klingelsignal wird also dann empfangen, wenn eine entfernte Station eine Übertragung mit der örtlichen Daterieinrichtung 101 wünscht. Ein die Aufnahme eines eingehenden TelefOBgespräches anzeigendes Signal wird von dem automatischem Datenkoppler 102 an die automatische Ansprech schaltung 111 gegeben. Bei der Verwendung eines automatischen Dateiakopplers 102, der dem weiter vorne angegebenen Typ Bell. System (CBS) 1001-A entspricht, wird das .Signal an die automatische Ansprechschaltung 111 gegeben, wenn sieb.'der automatische Datenkoppler in seinem Datenbetrieb befindet.
Das Ansprechen der automatischen. Ansprechschaltung 111 auf das an diese von dem automarfrisciien Datenkoppler 102 gegebene Signal wird von der Steuerschaltung 115 bestimmt. Ist' die'Steuerschaltung 113 daher auf automatischen Betrieb eingestellt, so gibt die automatische Ansprechschaltung 111 ein erstes Betätigungssignal an den Speicher 114. Ist dagegen die Steuerschaltung; 113 auf ifendbetrieb eingestellt, so kann die automatische Anspreclnschaltung 111 nicht auf ein. ihr vom automatischen Datenkoppler 102 zugeführtes Signal ansprechen. Die Steuerschaltung 113 kann daher einen herkömmlichen Schalter aufweisen» der von einer Bedienungsperson auf automatische oder Handsteuerung eingestellt wird. Bei der vorliegenden Beschreibung wird angenommen, daß die Steuerschaltung 113 auf automatische Steuerung eingestellt ist und daher die automatische Ansprechschaltung 111 ein erstes Betätigungssignal an den Speicher 114·. geben kann.
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Ein weiteres Signal wird der automatischen Ansprechschaltung 111 von der Dateneinrichtung 101 zugeführt,, das die Betriebsbereitschaft der Dateneinrichtung angibt. Dieses zusätzliche Signal w^.rd von der örtlichen' Dateneinrichtung 101 immer dann erzeugt, wenn alle für das . Senden oder Empfangen von Daten notwendigen Bedingungen erfüllt sind. Ist daher die Steuerschaltung 113 auf automatischen Betrieb eingestellt und die örtliche Dateneinrichtung 101 betriebsbereit, dann spricht die automatische Ansprechschaltung 111 auf das ihr vom automatischen Datenkoppler 102 zugeführte Signal an, das die Aufnahme eines ankommenden Telefongesprächs angibt, um ein erstes Betätigungssignal an den Speicher 114 zu geben. Der Durchschnitt sfachmann wir'd sofort feststellen, daß diese Betriebsitfeise von einer herkömmlichen Torschaltung od.dgl. durchgeführt werden kann. Das erste von dem Speicher 114 gespeicherte Betätigungssignal wird über die Betätigungsschaltung 115 an den automatischen Datenkoppler 102 gegeben. Der automatische Datenkoppler 102 spricht auf das zugeführte Betätigungssignal an, indem er automatisch das ankommende Telefongespräch beantwortet und einen Übertragungsweg zwischen der Sekundärwicklung des Transformators 10? und den Telefonleitungen 103 aufbaut. Entspricht daher der automatische Datenkoppler 102 dem zuvor angegebenen Typ Bell System (CBS) 1001-A, spricht cfer automatische Datenkoppler auf das zugeführte Betätigungssignal so an, daß er den abgehobenen Zustand eines Telefonapparates bewirket und das an die automatische Ansprechschaltung 111 gegebene Signal beendet. Der automatische Datenkoppler 102 spricht weiterhin auf ein ihm zugeführtes Betätigungssignal an, indem er ein Signal an die Einschaltschaltung 116 gibt, das angibt, daß der automatische Datenkoppler
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das ankommende Telefongespräch "beantwortet hat, d.h., der abgehobene Zustand hergestellt ist und der automatische Datenkoppler auf eine Datenübertragung vorbereitet ist. Die Einschaltschaitung 116 spricht daher auf dieses ihr zügeführte Signal an, indem sie ein' Einschaltsignal an die örtliche Dateneinrichtung 101 gibt. Die Einschalt schaltung: 116 kann daher einen ge- ■ eigneten Signalgenerator, wie einen Verstärker od.dgl. aufweisen, so daß das von ihr erzeugte., Eins ehalt signal auf die Betriebsschaltung der Dateneinrichtung 101 so abgestimmt-ist, daß deren Betrieb eingeleitet wird.
Damit ist zu erkennen, daß die automatische Ansprechschaltung 111 auf ein ankommendes telefongespräch anspricht, um den automatischen Datenkoppler 102 zu betätigen und die örtliche Dedfceneiarichtung einzuschalten. Ist die örtliche Dateneinriehtung; 101 zum Senden von Datensignalen vorbereitet, so leitet das ihr zugeführte Einschaltsignal das Senden τοη Da-ten von der örtlichen Dateneinrichtung 101 über cEsn Datensender zum Transformator 107 und von diesem über den automatischen Datenkoppler 102 zu den Telefonleitungen 103- ein. Ist die örtliche Dateneinrichtung 101 auf den Empfangsbetrieb für Datensignale vorbereitet·, dann schaltet das von der Einschaltschaltung 116 erzemgte E'inschaltsignal in gleicher Weise die Dateneinrichtung 101 zum Empfang der an sie über die Telefonleitungen 103,. über den automatischen Datenkoppler 102 sram Transformator 107 und über den Datenempfänger gesendeten Datensignale ein. Das Ende einer Datenübertragung wird von der Rücksetzschaltung erfaßt, um die Inhalte des Speichers 114· zu löschen. Der
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automatische Datenkoppler erhält daher nicht langer ein Betätigungssignal und der Übertragungsweg zwischen der Sekundärwicklung des Transformators 107*'und den Telefonleitungen 103 wird daher unterbrochen. Daraus ist leicht zu erkennen, daß der automatische Datenkoppler 102 auf die Beendigung des Betätigungssignals anspricht, indem er den abgehobenen Zustand beendet, was einem "Aufhängen" eines Telefonapparates entspricht. Das Löschen des Speichers 114 bedingt auch eine Beendigung des an die Einschalt schaltung 116 gegebenen Signals. Damit beendet auch die Einschaltschaltung die Erzeugung des Einschaltsignales, wodurch ein weiterer Betrieb der örtlichen Dateneinrichtung beendet wird.
Da das Aussenden von Datensignalen über Telefonleitungen 103 von einem modulierten Trägersig-nal bewirkt wird, wird das Ende der Datenübertragung durch das Verschwinden des Trägersignals hervorgerufen. Die Rücksetzschaltung 117 kann daher einen herkömmlichen Trägersignal-Dstektor aufweisen. Andererseits kann das Ende der Datenübertragung von einem Einzelsignal angegeben werden, das von der sendenden Station erzeugt wird. Die Eücksetzschaltung 117 kann daher einen herkömmlichen Signal-Detektor aufweisen, der dieses Einzelsignal erfaßt. Falls gewünscht, kann die Rückset ζschaltung zusätzlich eine Anzeigeschaltung aufweisen, die das Ende der Datenübertragung anzeigt.
Die Rücksetzschaltung 117 kann einen herkömmlichen Zeitkreis aufweisen, so daß die Inhalte des Speichers 114-nicht vor Ablauf einer bestimmten Zeit nach der Erfassung des Endes der Datenübertragung gelöscht werden. Dieses erlaubt eine weitere Datenübertragung zwischen der ortHieheη
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Dateneinrichtung 101 und der mit den Telefonleitungen 103 verbundenen entfernten Station, die unmittelbar auf die anfängliche Datenübertragung folgt. Wird daher ein nach- |: folgendes Datensenden eingeleitet, so werden die.Inhalte des Speichers 114 nicht gelöscht und der automatische Datenkoppler 102 behält den abgehobenen Zustand bei. Das von der Ein schaltschaltung 116 erzeugte Einschaltsignal erlaubt daher den nachfolgenden Betrieb der örtlichen Dateneinrichtung 101, um die notwendigen Punktionen auch während der weiteren Datenübertragung auszuführen. Das Ende dieser weiteren-Datenübertragung wird dann von der Rücksetzschaltung 117 erfaßt, worauf die Inhalte des Speichers 114 zu einem bestimmten Zeitpunkt danach gelöscht werden. Der automatische Datenkoppler 102 kehrt dann inden aufgehängten Zustand zurück und die Einschaltschaltung 116 beendet die Erzeugung des Einschaltsignales'.
Wird jetzt angenommen, daß eine Bedienungsperson einen geeigneten Schalter so betätigt hat, daß die Steuerschaltung 113 auf Handbetrieb eingestellt ist. Das von der Steuerschaltung 113 zuvor an die automatische Ansprechschaltung 111 gegebene Signal wird daher beendet und jetzt ein Signal an die handbetätigte Ansprechschaltung 112 von der Steuerschaltung gegeben. Befindet sich der automatische Datenkoppler 102 in der Betriebsstellung "Sprechen" so kann die Bedienungsperson geeignete .Maßnahmen ausführen, um den automatischen Datenkoppler in den abgenommenen Zustand zu versetzen,, wenn ein Telefongespräch ankommt. Wird daher ein automatischer Datenkoppler ähnlich dem genannten Typ Bell . System ,(GBS) .1001-A benutzt, so kann das ankommende Telefongespräch ,"Beantwortet" werden undcbr automatische Daten-, koppler 102 in den, abgehobenen Zustand gebracht werden,.,in.-dem der Telefonhörer von der Gabel abgehoben wird.
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Ein Übertragungskanal -wird jetzt zwischen dem Telefonapparat über den automatischen Datenkoppler 102 zu den Telefonleitungen 103 und der entfernten Station aufgebaut. Dieser Übertragungskanal kann wieder durch herkömmliches Wählen der Telefonnummer der entfernten Station aufgebaut werden. Diener Übertragungskanal ermöglicht es der Bedienungsperson, mit der entfernten Station zu sprechen. Soll eine Datenübertragung zwischen der örtlichen Dateneinrichtung 101 und der entfernten Station eingeleitet werden, so wird der automatische Datenkoppler 102 dazu in die Lage versetzt, wie z.B. durch Umschaltung des automatischen Datenkopplers von seinem Betrieb "Sprechen" auf seinen Betrieb "Datenübertragung". Die Bedienungsperson kann einen herkömmlichen Schalter, wie z.B. einen Startschalter, betätigen, der sich in der Daten-Verbindungsschaltung 100 befindet. Die Betätigung des hier nicht gezeigten Schalters bewirkt, daß ein geeignetes Signal an die handbetätigte Ansprechschaltung 112 gelangt. Ist jetzt die Örtliche Dateneinrichtung betriebsbereit für eine Datenübertragung, so spricht die handbetätigte Ansprechschaltung 112 auf die Betätigung des Schalters so an, daß der Speicher 114 ein zweites Betatigungssignal erhält. Die handbetätigte Ansprechs.chaltung 112 kann daher in gleicher Weise aufgebaut sein wie die automatische Ansprechsclialtung 111 und kann eine herkömmliche Torschaltung od.dgl. aufweisen.
Das vom Speicher 114 gespeicherte Betätigungssignal bewirkt die .gleiche Arbeitsweise wie vorstehend in Verbindung mit den Betätigurigssignalen von der automatischen Ansprechschaltung 111 beschrieben wurde. Eine weitere Be schreibung der Einzelheiten ist daher hier nicht vorge-
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sehen. Unabhängig davon ist jedoch festzustellen, daß das vom Speicher 114 gespeicherte Betätigungssignal über die Betätigungsschal.tung 115 an den automatischen Datenkoppler 102 gegeben wird. Da sich der" automatische Datenkoppler, wie bereits angenommen wurde, in seinem abgehobenen Zustand befindet, wird das zugeführte Betätigungssignal dazu benutzt, ein Signal zu erzeugen, das angibt, daß der aromatische Datenkoppler für eine Datenübertragung bereit ist. Dieses Signal wird der Einschaltschaltung 116 zugeführt, wodurch ein Einsehaltsignal erzeugt und an die örtliche Däeneinrichtung 101 gegeben wird. Ist daher die örtliche Dateneinrichtung zum Aussenden von Daten bereit} so werden die gesendeten Daten von der örtlichen Dateneinrichtung über den Datensender an den Transformator oder Übertrager 107 und über den automatischen Datenkoppler 102 an die Telefonleitungen 103 gegeben. Ist in gleicher V/eise die örtliche Dateneinrichtung 101 zum Empfang von Daten bereit, so werden die über die Telefonleitungen 1Q3 gesendeten Datensignale an den Übertrager 107 durch den automatischen Datenkoppler 102 gegeben und über den Datenempfänger an die örtliche Dateneinrichtung 101. Die empfangenen Datensignale werden dann von der örtlichen Dateneinrichtung in geeigneter Weise benutzt bzw. weiterverarbeitet. Bei Erfassung des Endes der Datenübertragung löscht die Rüeksetzschaltung 117 die Inhalte des Speichers 114 . Es ist jedoch später noch zu erkennen, daß das an den automatischen Datenkoppler 102 gegebene Betätigungssignal von diesem nicht fortgenommen wird, wenn die Steuerschaltung 113 auf Handsteuerung eingestellt ist. Der automatische Datenkoppler kehrt daher in seinen aufgehängten Zustand zurück, indem von Hand der Telefonhörer auf.die Gabel gelegt wird. Dabei ist daran zu erinnern, daß die Inhalte des Speichers
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114 nicht vor Ablauf einer bestimmten Zeit nach dem Ende der Datenübertragung gelöschtverden. Wird daher eine Bedienungsperson vom Ende der Datenübertragung unterrichtet, wie z.B. durch die vorerwähnte Anzeigeschaltung, kann der automatische Datenkoppler 102 noch für ein Gespräch mit der entfernten Station benutzt werden. Entspricht der automatische Datenkoppler dem Typ Bell System (CBS) 1001-A, kann der Betrieb "Sprechen" anschließend an eine Datenübertragung aufrechterhalten werden, um eine Gesprächsübertragung zu erwirken. Das anschließende Löschen des Speichers 114- durch die Hücksetzschaltung 117 beendet nicht das Betätigungssignal, das an den automatischen Datenkoppler 112 zugeführt ist, so daß der automatische Datenkoppler nicht in seinen aufge- · hängten Zustand zurückkehrt. Daher kann eine nachfolgende Datenübertragung durch erneutes Versetzen des automatischen Datenkopplers 102 in eine Betriebsweise für die Datenübertragung und durch Betätigung des angegebenen Schalters eingeleitet v/erden, der sich in der Daten-Verbindungsschaltung 100 befindet. Der automatische Datenkoppler 102 kann dann in seinen aufgehängten Zustand zurückgeführt werden, indem der Telefonhörer auf die Gabel gelegt wird.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die automatische Ansprechschaltung 111 und die handbetätigte Ansprechechaltung 112 ihre entsprechenden ersten und zweiten Betätigungssignale erzeugen können, wenn die örtliche Dateneinrichtiing 101 für die Datenübertragung betriebsbereit ist. Dementsprechend kann jede der automatischen Ansprechschaltung 111 und der handbetätigten Ansprechschaltung 112 einen Sperreingang
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aufweisen, die mit der örtlichen Dateneinrichtung 101 verbunden sind. Ist die örtliche Dateneinrichtung für eine Datenübertragung nicht betriebsbereit, wird von
ihr ein bestimmtes Signal erzeugt und an'die Sperreingänge der Ansprechschaltungen 111 und 112 gegeben, um deren Arbeitsweise zu unterbinden. Ein Betätigungssignal wird daher nicht an den automatischen Datenkoppler 102" gegeben, bevor sich die örtliche Dateneinrichtung 101 in ihrem betriebsbereiten Zustand befindet. Demzufolge wird der automatische Datenkoppler 102 daran gehindert, automatisch ein ankommendes Telefongespräch "zu beantworten", wenn die örtliche Dateneinrichtung 101 nicht betriebsbereit für eine Datenübertragung ist. In gleicher Weise wird, obwohl ein ankommendes Telefongespräch durch Handbetätigung "beantwortet" werden kann,, die Einschaltschaltung 116 für die Erzeugung eines Einsehaltsignales gesperrt, wenn die .örtliche Dateneinrichtung 101 nicht betriebsbereit für eine Datenübertragung ist.
Eine logische Schaltung des Teils der Datehverbin dungs schaltung 100, die zur Steuerung der örtlichen Dateneinrichtung und des automatischen. Datenkopplers ^benutzt wird, ist in Fig. 2 dargestellt und weist die automatische Ansprechschaltung 111, die handbetätigte Ansprechschaltung 112, die Steuerschaltung 113, den Speicher 114, die Betätigungsschaltung 115i die Einschaitschaltung 116 und die Rücksetzschaltung 11.7 auf. Um ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung zu erleichtern, wird die in Fig. 2 gezeigte, logische.Schaltung in Verbindung mit einem besonderen Beispiel einer örtlichen Dateneinrichtung und einem besonderen Beispiel eines automatischen Datenkopplers erläutert. Es wird daher lediglich für die vorliegende Be-
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Schreibung angenommen, daß die örtliche Dateneinrichtung durch Faksimile-Sendeempfänger, ähnlich dem von der Xerox Corporation hergestellten Telekopier II oder Telekopier III, und der automatische Datenkoppler von dem Typ Bell System (GBS) 1001-A gebildet ist, der im Anschluß nur noch äLs Datenkoppler bezeichnet wird. Der Faksimile-Sendeempfänger kann wahlweise Faksimile-Information in Form einer frequenzmodulierten Trägerwelle aussenden und empfangen. Ist er in seinem Sendebetrieb, so sendet der Faksimile-Sendeempfänger ein "Bereit"-Tonsignal an eine entfernte Station vor der Übertragung der FaIcsimile-Information aus. Das "Bereit"-Tonsignal kann ein .Trägerfrequenzsignal vorbestimmter Frequenz sein. Befindet sich der Sendeempfänger im Ernpfangsbetrieb, so kann der Faksimile-Sendeempfänger das "Bereit"-Tonsignal an einen entfernten und sendenden · Faksimile-Sendeempfänger aussenden, um dem entfernten Sende empfänger anzuzeigen, daß die Faksimile-Information gesendet werden kann. Der Datenkoppler des genannten Typs wurde bereits zuvor beschrieben, so daß hier keine weitere Beschreibung mehr erforderlich ist. Es genügt daher die Aussage, daß der Datenkoppler automatisch'auf ankommende Telefongespräche ansprechen kann, wenn er sich im Betrieb "Datenübertragung" befindet und einen Datenübertragungskanal aufbauen kann. Darüberhinaus kann der Datenkoppler von Hand auf den Betrieb "Sprechen" in seinen Betrieb "Datenübertragung" umgeschaltet werden, um eine Handbetätigung der Datenübertragung bewirken zu können. Außerdem kann der Datenkoppler einen Übertragungskanal nur dann aufbauen, wenn der Telefonhörer in geeigneter Weise von der Gabel entfernt ist. Eine weitere Beschreibung des Datenkopplers ist der bereits weiter vorne genannten Druckschrift zu entnehmen.
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Die automatische Ansprechschaltung 111 ist durch eine Koinzidenzschaltung 212 gebildet, die mehrere Eingänge aufweist und ein Ausgangssignal dann abgibt, wenn an Jedem ihrer Eingänge ein Eingangssignal gegeben wird. Die Koinzidenzschaltung212 kann eine herkömmliche Verknüpfungsschaltung sein, die jedes der an sie gegebenen Eingangssignale zur Bildung eines Ausgangssignals verknüpft. Im einzelnen wird.ein Ausgangssignal dann erzeugt, wenn die entsprechenden Eingangssignale koinzidierend zugeführt werden. Die Koinzidenzschaltung 212 kann .daher ein herkömmliches UND-Glied sein, das in binärer Schreibweise ein binäres 1-Signal am Ausgang erzeugt, wenn binäres 1-Signal an jeden seiner Eingänge gegeben ist. Für die hier vorliegende Beschreibung wird angenommen, daß das binäre· 1-Signal von einem positiven Gleichspannungspegel und das binäre O-Signal von einem Bezugsspannungspegel, wie Erdpotential, gegeben wird. Es ist jedoch klar, daß die angegebenen Spannungspegel für die binären 1- und O~Signale miteinander vertauscht werden können und darüberhinaus auch negative Spannungspegel benutzt werden können. Die Koinzidenzschaltung 212, die andererseits auch ein herkömmliches NAND-Glied' enthalten kann, .weist einen ersten, mit einem Anschluß 213 verbundenen Eingang, einen zweiten, mit einem· Anschluß 204 verbundenen Eingang und einen dritten, mit der Steuerschaltung 113 verbundenen Eingang auf. Der Ausgang der Koinzidenzschaltung 212 ist über eine herkömmliche, selektive Verknüpfungsschaltung 206, wie ein ODER-Glied od.dgl. mit dem Speicher 114 verbunden. Die von Hand betätigte Ansprechschaltung 112 ist ähnlich der automatischen Ansprechschaltung 111 ausgebildet und weist eine Koinzidenzschaltung 203 mit einem ersten und mit dem Anschluß 204 verbundenen Eingang, einem zweiten, mit der Steuerschaltung 113 verbundenen Eingang und einen dritten, mit der Steuörschal- · tung 113 verbundenen Eingang auf, der, wie noch gesehen wird,
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auf den handbetätigten Schalter 205 anspricht. Der Ausgang der Koinzidenzschaltung 203 ist über das ODER-Glied 206 mit dein Speicher 114 verbunden. Der Schalter 205 kann ein geeignetes binäres Signal an die Koinzidenzschaltung 203 in Abhängigkeit seiner Betätigung von Fand geben. Der Schalter kann einen herkömmlichen Umschalter, wie einen Tipschalter, einen einpoligen Schalter, einen, ein Relais bringenden Schalter, einen Druckschalter od.dgl. aufweisen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Schalter 205 einen federbeaufschlagten Druckknopfschalter auf, der als Start-Schalter bezeichnet ist und zwei Paare von Kontakten trägt. In der Ruhestellung stellt der Schalter 205 eine Verbindung zwischen einem der Kontaktpaare und in seiner betätigten oder gedrückten Stellung stellt er eine Verbindung zi^ischen dem anderen Kontaktpaar her. Ein Kontakt jedes Kontaktpaares ist mit Erdpotential und der andere Kontakt des ersten Paares mit dem dritten Eingang der Koinzidenzschaltung 203 über die Koinzidenzschaltung 226 verbunden, die sich in der·Steuerschaltung 113 befindet, der verbleibende Kontakt des zweiten Kontaktpaares ist mit keiner weiteren Schaltung verbunden.
Der Speicher 114 weist einen herkömmlichen, bistabilen Multivibrator , wie ein Flip-Flop 207 mit einem Setz- und Rücksetzeingang und einem 1- und O-Axisgang auf. Ein an den Setzeingang des Flip-Flops 207 gegebenes binäres 1-Signal setzt das Flip-Flop injseinen 1-Schaltzustand, wodurch ein binäres 1-Signal an dem 1-Ausgang erscheint. In gleicher Weise setzt ein an den Rücksetzeingang des Flip-Flops 207 gegebenes binäres 1-Signal das Flip-Flop in seinen 0-Schaltzustand zurück, wodurch binäres O-Signal an dem 1-Ausgang dos Flip-Flops erscheint. Der 1-Ausganr; dos
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Flip^Flops 207 ist mit der Betätigungsschaltung 115 über das ODER-Glied 230 verbunden, die hier als herkömmliche. Verstärker 208 dargestellt ist. Der Ausgang des Yerstärkers 208 ist mit dem Datenkoppler verbunden.
Der 1-Ausgang des Flip-Flqps 207 ist zusätzlich mit der Rücksetzschaltung Ί17 verbunden, die aus einer veränderbaren Zeitschaltung 214 gebildet ist. Die veränderliche Zeitschaltung 214· weist einen mit einem Anschluß 215 verbundenen Sperreingang auf, wodurch die Arbeitsweise der Zeitschaltung 214- gesperrt wird, wenn ein binäres 1-Signal an den Anschluß 215 gegeben wird. Die Zeitschaltung 214-erzeugt ein binäres 1-Signal an ihrem Ausgang, wenn ein binäres 1-Signal'an den ersten oder zweiten Eingang zu einer ersten oder zweiten vorbestimmten Zeit gegeben wird, •die auf das Anlegen eines binären O-Signals an den Sperreingang folgt. Lediglich für die hier vorliegende Beschreibung können die erste und zweite vorbestimmte Zeit z.B. durch JO und 3 Sekunden jeweils gegeben sein. Der erste Eingang der Zeitschaltung 214· ist daher mit dem 1-Ausgang des Flip-Flops 207. und der zweite Eingang der Zeitschaltung 214· ist über eine Inverterschaltung 228 mit dem Anschluß 204· verbunden. Die Zeitschaltung 214-kann einen herkömmlichen Zeitgeberkreis, wie einen .Binärzähler, ein RC-Zeitglied od.dgl. aufweisen. Die Inverterschaltung 228 führt eine' logische Negation des an ihren' Eingang gegebenen binären Signals durch. Dementsprechend kann die Inverters da altung 228 eine herkömmliche logische Schaltung aufweisen, die binäres O-Signal bei an sie gegebenen binärem 1-Signal und binäres 1-Signal bei ah sie gegebenen O-Signal erzeugt. ■ : ' "
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Die Steuerschaltung 113 weist eine zwei Zustände annehmende Schaltung 202, eine v/eitere Eins ehalt schaltung 2Q1, Koinzidenzschaltungen 216 und 217 und Anzeigeachaltungen 221 und •224 auf. Die die zwei Zustände annehmende Schaltung 202 kann einen triggerbaren bistabilen Multivibrator, wie z.B. ein J-K-Flip-Flop od. dgl. auf v/eisen, die einen Trigger ein gang und einen 1-Ausgang.sowie einen 0-Ausgang aufweist. Die Schaltung 202 soll einen ersten und zweiten Ausgangs-Schaltzustand in Abhängigkeit von an ihren Triggereingang gegebenen-Impulsen annehmen. Ein erster an die Schaltung gegebener Impuls bringt diese daher in ihren ersten Ausgangs-Schaltzustand und ein zx\reiter Impuls schaltet sie in ihren zweiten Ausgangs-Schaltzustand. Aufeinanderfolgende Impulse schalten daher abwechselnd und laufend die zwei Zustände annehmende Schaltung 202 in ihren ersten und zweiten Ausgangs-Schaltzustand. Die Einschaltschaltung 201 kann Impulse erzeugen, die selektiv die Schaltung 202 einschalten und kann z.B. einen herkömmlichen ZweiStellungs-Schalter ähnlich dem zuvor beschriebenen Schalter 205 aufweisen. Demgemäß ist ein erster Kontakt jedes Kontaktpaares des Schalters 201 mit Erdpotential und ein zweiter Kontakt eines der Kontaktpaare mit dem Trigger-Eingang der Schaltung 202 verbunden. Es ist zu erkennen, daß während des Ruhezustandes der Schalter 201 den Trigger-Eingang der Schaltung 202 nicht mit Erde verbindet, während bei betätigtem Schalter 201 dieser den Trigger-Eingang mit Erdpotentiai verbindet. Die Kontakte des Schalters -201 als auch der Kontakt des Schalters 205 können miteinander vertauscht werden, wenn dieses gewünscht ist. Darüberhinaus können jene Kontakte der Schalter, die mit Erdpotential verbunden sind, andererseits auch mit einer Speisespannungsquelle verbunden sein. Der eine Ausgang der zwei Zustände annehmenden Schaltung 202 ist mit dein dritten Eingang der Koinzidenzschaltung 212 und zusätzlich mit einem
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ersten Eingang der Koinzidenzschaltung 217 verbunden* Die Koinzidenzschaltung 217 ist ähnlich der zuvor beschriebenen Koinzidenzschaltung 212 aufgebaut und weist einen zweiten mit dem Anschluß. 204 verbundeneu Eingang auf. Der , Ausgang der Koinzidenzschaltung 217 ist mit der Basis eines Transistors 220 über ein ODER-Glied 218 und einen in Serie geschalteten, strombegrenzenden Widerstand 219 verbunden. Der Ausgang der Scha-'ltung 202 ist zusätzlich mit der Basis eines Transistors 223 über die Koinzidenzschaltung und einen in Serie geschalteten, strombegrenzenden Widerstand 222- verbunden.. Die Ausgänge, des Transistors 223 sind in Serie mit einer Lampe 224 "automatisch" und Erdpotential verbunden..Die Lampe 224 ist zusätzlich mit einer Speisespannungsquelle +Y verbunden. Der Transistor 223dient als Schalter in Abhängigkeit eines an seine Basis gegebenen binären 1-Signals und kann daher auch durch irgendeinen anderen herkömmlichen Schalter ersetzt werden, wie er zum Stand der Technik gehört. Der Transistor 223 kann ein herkömmlicher NPN, PNP oder FET-Transistor sein. Die Basisoder Steuerelektrode des Transistors 223 ist mit dem Ausgang der Koinzidenzschaltung 227 verbunden, dessen anderer Eingang mit dem Anschluß 225 verbunden ist.
Der O-Ausgang der zwei Zustände aufweisenden Schaltung ist mit dem zweiten Eingang der Koinzidenzschaltung 203 und zusätzlich mit dem ersten Eingang der. Koinzidenzschaltung 216 verbunden. Die Koinzidenzschaltung 216 ist ähnlich der zuvor beschriebenen Koinzidenzschaltung 212 aufgebaut und weist einen zweiten Eingang auf, der mit dem Anschluß 204 verbunden ist, sowie einen dritten Eingang auf, der mit einem Ausgang des Flip-Flops 207 verbunden ist. Der Ausgang der Koinzidenzschaltung 216 ist
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mit der Basis des Transistors 220 über das ODER-Glied und den in Serie Geschalteten, strombegrenzenden Widerstand 219 verbunden. Das ODER-Glied 218'Yist gleich dem zuvor beschriebenen ODER-Glied 206 aufgebaut und gibt ein von der Koinzidenzschaltung 216 oder ein von der Koinzidenzschaltung 217 erzeugtes binäres 1-Signal an die Basis des Transistors 220. Die Ausgänge des Transistors 220 sind in Serie mit der Lampe 221 "bereit" und Erde verbunden. Die Lampe 221 ist zusätzlich mit einer Speisespannungsquelle +V verbunden. Der Transistor 220 ist gleich dem zuvor beschriebenen Transistor 223 aufgebaut und arbeitet als Schalter. Dementsprechend kann der Transistor 220 auch durch einen anderen herkömmlichen Schalter ersetzt werden. Der O-Ausgang der Schaltung 202 ist außerdem mit einem zusätzlichen Eingang des ODER-Glieds 230 verbunden, dessen Ausgang mit dem Verstärker 208 verbunden ist.
Die Einschaltschaltung 116 ist durch den Verstärker 210, die Zeitschaltung 211 und die Koinzidenzschaltungen 231 und 252 gebildet. Der Verstärker 210 kann ein herkömmlicher Verstärker, wie z.B. ein Gleichspannungsverstärker, sein und v/eist einen mit der Steuerschaltung eines laksimile-Sendeempfängers verbundenen Ausgang auf. Die Zeitschaltung 211 kann ein herkömmliches Zeitglied, wie ein Mnärzähler, ein RC-Zeitglied od .dgl. aufweisen und soll zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Zuführung eines Eingangssignales an diese ein Ausgangssignal erzeugen. Der Ausgang der Zeitschaltung 211 ist mit der Steuerschaltung des Faksimile-Sendeempfängers verbunden. Lediglich zur Veranschaulichung wird angenommen, daß das von der Zeitschaltung 211 gesteuerte bestimmte Zeitintervall etwa 3 Sekunden lang ist. Die Koinzidenzschaltung
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weist einen ersten Eingang, der mit dem Anschluß.209 verbunden ist, und einen zweiten Eingang auf, der mit dem 1~Ausgang des Flip-Flops 20'7 verbunden ist. Die Koinzidenzschaltung 231 ist mit ihrem Ausgang mit der Zeitschaltung 211 zusammengeschaltet, die ihrerseits mit einem Eingang der Koinzidenzschaltung 232 verbunden ist. Die letztere Koinzidenzschaltung weist einen mit dem Anschluß.209 verbundenen Eingang und einen mit dem Verstärker 210 verbundenen Ausgang auf*
Der Anschluß 204 ist mit dem Faksimile-Sendeempfänger verbunden und führt ein geeignetes binäres Signal, das angibt, ob der Faksimile-Empfänger sende- oder empfangsbereit ist. -Wird daher dem Faksimile-Sendeempfänger Papier, auf dem die Faksimile-Information aufgezeichnet wird, in geeigneter Weise zugeführt, oder aber ist der Faksimile-Empfänger in geeigneter Weise mit einem als Original dienenden Dokument beschickt, wird binäres 1-Signal an den Anschluß 204 gegeben. Der Anschluß 209 ist mit dem Datenkoppler verbunden und empfängt binäres 1-Signal, wenn der Datenkoppler betätigt wird. Das an den Anschluß 209 gegebene binäre Signal wird von der Steuerschaltung des Datenkopplers erzeugt. Der Anschluß 213 ist außerdem mit dem Datenkoppler verbunden., wodurch ein-von dem,Datenkoppler erzeugtes. Signal,, das die Erfassung eines ankommenden ..Telefongespräches darstellt,, d.h. ein Klingelsignal gelangte an den Datenkoppler, diesem zugeführt- werden kann- Der Anschluß 215 ist mit "dem Faksimile-Sendeempfänger· verbunden und kann während der. Faksimile-Sendung ein geeignetes binäres Signal empfangen. Der in dem Faksimile-Sendeempfanger-vorhandene Motor wird· während einer Faksimile-Sendung oder einen Empfanges ein-
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geschaltet und bei Beendigung der Faksimile-Sendung oder des Empfanges abgeschaltet. Das an den Anschluß 215 gegebene Signal gibt daher die Arbeitsweise des Faksimile-Sendeempfänger-Motors an. Der Anschluß.225 ist mit dem Datenkoppler verbunden und dient zum Empfang eines geeigneten Signals, wenn der Telefonhörer des Datenkopplers von-der Gabel abgenommen wurde und sich der automatische Datenkoppler'in seinem Datenbetrieb befindet. Die Aufgabe dieses Signals wird im einzelnen später erläutert.
Die Arbeitsweise der in Fig. 2 gezeigten logischen Schaltung wird nun erläutert. Eine Bedienungsperson kann die jeweils gewünschte Betriebsweise auswählen, d.h. einen unüberwachten automatischen oder einen überwachten Handbetrieb durch geeignete Betätigung des Schalters 201 "Automatik" betätigen. Im Ruhezustand wird von dem Schalter 201 binäres 1-Signal an den Trigger-Eingang der zwei Zustände aufweisenden Schaltung 202 gegeben. Beim Drücken des Schalters 201 wird an den Trigger-Eingang Erdpotential, das binärem O-Signal entspricht, gegeben. Dementsprechend wird ein Impuls an den Trigger-Eingang gegeben und die Schaltung 202 kann ihren 1-oder 0-Ausgangszustand annehmen. Wird der 1-Ausgangszustand erreicht, so wird, binäres 1-Signal von einem Ausgang der Schaltung 202 an den Eingang der Koinzidenzschal tung 227 gegeben. Es wird bald beschrieben, daß der Anschluß 225 binäres 1-Signal erhält. Daher gibt die Koinzidenzschaltung 227 binäres 1-Signal an die Basis des Transistors 223. Das binäre 1-Signal schaltet den Transistor 223 in den leitenden Zustand, wodurch über ihn Strom fließt. Daher fließt ein Strom von der Speisespannungsquelle +V über die Lampe 224 und die Kollektor-Emitter-Strecke des Transitors 223 nach Erde.
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Die Lampe 224 leuchtet daher, ununterbrochen auf und gibt an, daß die Schaltung 202 sich in ihrem 1-Zustand befindet. Dabei ist su beachten, daß der von der Schaltung 202 angenommene 1-Sehaltzustand dem automatischen Betrieb entspricht. Wird Handbetrieb gexninscht, so bewirkt die nachfolgende Betätigung des Schalters 201 eine Umschaltung der Schaltung 202 in ihren O-Ausgangszustarid. Es ist klar, daß der Transistor 223 seinen nicht-leitenden Zustand beibehält und die Lampe 224 nicht aufleuchtet» Der O-Ausgangszustand der Schaltung. 202 entspricht dabei dem Handbetrieb. Eine nachfolgende Betätigung des Schalters 201 jedoch gibt einen folgenden Impuls an den Triggereingang der Schaltung 202, um damit wieder den automatischen Betrreb herzustellen. Auf diese Weise kann eine Bedienungsperson die. jeweils gewünschte Betriebsart auswählen, wobei diese Betriebsart durch das Aufleuchten der Lampe 224 angegeben wird.
Beim Automatikbetrieb ist der Telefonhörer des. Datenkopplers gewöhnlich von der Gabel abgehoben und der Datenkoppler ist auf Datenbetrieb geschalte't. Der Hakenumschalter innerhalb des Datenkopplers ist daher angehoben und das vorstehend angegebene binäre 1-Signal wird an den Anschluß 225 gegeben. Befindet sich der Telefonhörer des Datenkopplers dagegen in dessen' Gabel, wird binäres 0-^ignal an den Anschluß 225. gegeben. Tritt diese Bedingung auf, so erhält die Koinzi- · . denzschaltung 227 binäres O-Signal und binäres 1-Signal . wird an dem 1-Ausgang der Schaltung. 20,2 abgegeben, so daß der Transistor 223 kein binäres 1-Signal erhält. Daher erzeugt auch die Koinzidenzschaltung 227 binäres O-Signal. Der Transistor 223 bleibt daher in seinem gesperrten Zustand. Die Lampe 224 wird daher nicht aufleuchten. Eine anschließende Betätigung, des Schalters 201 schaltet jedoch die Schaltung 202 eine geeignete Anzeige dieses Schaltens
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wird aber von der Lampe 224 micht, gegeben
Ist der Faksimile-Sendeenipfakger· eiim Senden oder Empfangen von Faksimile-Information beArie&sbereit, gelangt binäres 1 -Signal an den Anschluß 2QXl·:·. Jedler Eingang der Koinzidenzschaltung 217 erhält daher Mnär.es 1-Signal, so daß auch diese binäres 1-Signal übeir dias (DäUSfe-Glied 218 an die Basis des Transistors 220 a&^ibt;«. B>er Transistor 220 wird daher in seinen leiteaiäien Zwsft&nä geschaltet und es fließt ein Strom von der Sgieisesjsannuagsquelle +V, über die Lampe 221 "Bereit" und. dale Koaiefetor-Emitter-Strecke des Transistors 220 nach Emäte.Büi.© Lampe 221 leuchtet daher auf und zeigt an, daß die g^aeigifce Anordnung nun für eine Datenübertragung bereit isfev Es jLast darauf hinzuweisen, daß das Aufleuchten der Lampe 2SF4 "Automatik" und das Aufleuchten der Lampe 221 "Bereit"' angib/fc, daß der Faksimile-Sendeempfänger zum Senden oder Μφ£artigen von Faksimile-Information ohne Unterstützung eiiner Bedlienuiigsperson bereit ist. Befindet sich der Datenkopigilffir in seiner Datenbetriebsstellung, so vird ein ankommendes. Telefongespräch erfaßt und der Datenkoppler gibt mm Mmäres '1-Signal an den Anschluß 213. Die KoinzidenzsxsfeialtraüQg 2Ί2 gibt daher wegen des 1-Signals an jedem ihrrec Eingänge auch 1-Signal über das ODER-Glied 206 an den Sfetzeinugaag; des Flip-Flops 207 ab. Das am ,O-Ausgang der SchaLÜÄEig 2©2 anstehende binäre 0-Signal verhindert die Durchschaltung der Koinzidenzschaltung 203. Das an den Setz-Eaüsgang des Flip-Flops 207 Se~· * gebene binäre 1-Signal wirdi. τοη dem Flip-Flop gespeichert, wodurch daß Flip-Flop in seamen "tl-Zustand gesetzt wird. Dabei gibt das Flip-Flop 2®?/ binäres 1~Signal an seinem 1-Ausgang ab, das durch das ODER-Glied 2JO und den Verstärker 208 als Betätigungssignal an den Datenkoppler gegeben wird. Das binäre 1-Signal v><ird außerdem an den ersten
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Eingang der änderbaren Zeitschaltung 214· gegeben.
Das an den Datenkoppler gegebene Betätlgungssignal tätigt diesen zur Herstellung des'abgehobenen Scjialtzustandes, wodurch ein ankommender Telefonanruf beantwortet wird. Nach Auftreten des Betätigungssignales gibt der Datenkoppler binäres 1-Signal an den Anschluß 209, das die geeignete Betätigung des Datenkopplers angibt. Das an den Anschluß 209 gegebene binäre 1-Signal wird in , der Koinzidenzschaltung 231 mit dem von dem Flip-Flop ι erzeugten binären 1—Signal verknüpft, wodurch binäres j 1-Signal an den "Bereit"~Tongenerator gegeben wird, der t in dem Faksimile-Sendeempfänger vorgesehen ist. Das von der Koinzidenzschaltung 231 erzeugte binäre 1-Signal schaltet zusätzlich die Zeitschaltung 211 ein. Am Ende
} der von der Zeitschaltung bestimmten Zeit wird binäres
ί -
1-Signal von. dieser an die Koinzidenzschaltung 232 und
zusätzlich an den "Bereit"-Tongenerator des Faksimile- { Sendeempfängers gegeben. Die Koinzidenzschaltung 232 '■ empfängt binäres 1-Signal vom■Anschluß 209 um binäres i 1-Signal zu erzeugen, das vom GVerstärker 210 geeignet . verstärkt an den Faksimi-le-Sendeempfanger gegeben wird. i Befindet sich der Faksimile-Sendeempfänger in seinem
Sendebetrieb, so wird das vom Verstärker 210 verstärkte i Signal zur Einschaltung des Motors des FaksimileSende-I empfängers wirksam. Außerdem dient das von der Koinzi-I denzschaltung 231 erzeugte binäre 1-Signal zur Ein- ) schaltung des "Bereit"-Tongenerators und das von der ν Zeitschaltung 211 erzeugte binäre 1-Signal dient f zur Abschaltung des "Bereit"-Tongenerators. Das "Bereit"-Tonsignal wird daher während einer von der Zeitschaltung
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211 bestimmten Zeitdauer an die entfernte und rufende Station ausgesendet und der in dem Faksimile-Sendeempänger vorhandene Motor nimmt.seinen Betrieb auf. Darüberhinaus wird an den Ans/chluß 215 ein geeignetes Sperrsignal gegeben, das an den Sperreingang der einstellbarep Zeitschaltung 214 gelangt.Es ist zu erkennen, daß das "Bereit-Tonsignal über den Datensender, den Übertrager 107, clen Datenkoppler 102 und Telefonleitungen 103, die in Verbindung mit Fig.. 1 bereits vorher beschrieben wurden, ausgesendet wird. Am Ende des von der Zeitschaltung 211 bestimmten Zeitintervalls gibt die Zeitschaltung binäres 1-Signal an eine geeignete Schaltung in dem Faksimile-Sendeempfänger, der bei seinem Sendebetrieb das "Bereit"~ Tonsignal unterbricht und Faksimile-Information aussendet.
Befindet sich der Faksimile-Sendeempfänger in seinem Empfangsbetrieb, so bewirkt das vom Verstärker 210 an den Faksimile-Sendeempfänger gegebene, verstärkte Signal die Einschaltung des Motors des Faksimile-Sendeempfängers in Abhängigkeit von empfangenen Synchronisationssignalen. Beim Empfangsbetrieb wird jedoch das "Bereit"-Tonsignal von dem Faksimile-Sendeempfänger nicht ausgesendet, bis die Zeitschaltung 211 binäres 1-Signal an die geeignete Schaltung des Faksimile-Sendeempfängers gibt. In Übereinstimmung mit dem angenommenen Beispiel wird der Faksimile-Sender ein "Bereit"-Tonsignal an den Faksimile-Sendeempfänger, der sich an der entfernten und rufenden Station befindet, etwa 3 Sekunden nach dem An-sprechen des Datenkopplers auf den ankommenden Telefonruf aussenden. Der entfernte Faksimile-Sendeempfänger spricht auf das empfangene "Bereit"-Tonsignal an$ um Synchronisationssignale und Faksimile-Information über die Telefonleitungen 103, über
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den Datenkoppler 102 zum übertrager 107 und über den Datenempfänger zum Empfang durch den Faksimile-Sendeempfänger auszusenden. Es. ist darauf hinzuweisen, daß der in dem Faksimile-Sendeempfanger enthaltene geeignete Schaltkreis, der mit dem Verstärker 210 und der Zeitschaltung 211 verbunden ist, für sich keinen Teil der Erfindung darstellt. Ein solcher Schaltkreis gehört für sich zum Stand der Technik und ist z.B. ist den von der Xerox Corporation hergestellten Faksiiaile-SendeempfängernTel'ekopier II oder Telekopier III enthalten.
Am Ende der Faksimile-Sendung oder des Faksimile-Empfangs wird der Faksimile-Sendeempfänger-Motor abgeschaltet und das an den Anschluß 215 gegebene Signal zeigt einen Übergang von binären 1- auf binäres O-Signal. Der Motor des Faksimile-Sendeempfängers kann in Abhängigkeit eines das Ende der Sendung angebenden Signals abgeschaltet werden, das von einer entfernten und sendenden Faksimile-Station an den Faksimile-Sendeempfänger gegeben wird, oder aber nach der vollständigen Abtastung eines Dokumentes durch den Faksimile-Sendeempfänger selbst ausgegeben wird. Das zuvor an den Sperreingang der einstellbaren Zeitschaltung 214 gegebene Sperrsignal verschwindet daher.' Die einstellbare Zeitschaltung 214 kann daher auf das binäre 1-Signal ansprechen, das an ihren ersten Eingang gegeben ist, um binäres 1-Signal an ihrem Ausgang nach der zuvor erwähnten, ersten bestimmten Zeit'abzugeben. Entsprechend dem zuvor angenommenen Beispiel wird binäres 1-Signal an den Rücksetzeingang des Flip-Flops 207 dreißig Sekunden nach der Beendigung der Faksimile-Übertragung gegeben. Das Flip-Flop 207 wird auf diese Weise in seinen O-Schaltzustand zurückgesetzt und binäres O-Signal wird "von ihm
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an die einstellbare Zeitschaltung 214 und den Verstärker 208 über das ODER-Glied 230 gegeben. Das gespeicherte binäre 1-Signal wird daher in dem Flip-Flop 207 gelöscht, um damit das zuvor an den Datenkoppler gegebene Betätigungssignal zu beenden. Die Beendigung des Betätigungssignals schaltet den Datenkoppler ab, der -so den aufgehängten Zustand einnimmt. Diese Arbeitsweise kann in Abhängigkeit eines nachfolgend ankommenden Telefonrufes erneut durchgeführt werden.
Ist !fahrend des Sendens oder Empfangens von Faksimile-Information der Faksimile-Sendeempfänger nicht langer betriebsbereit für eine Datenübertragung, wie dieses z.B. der Fall ist, wenn der Eaksimile-Sendeempfanger nicht länger eine geeignete Papierzufuhr erhält oder aber das Ende eines als Original benutzten Dokumentes abgetastet ist, so wird binäres O-Signal an beide Anschlüsse 204 und 215 gegeben. Das an den Anschluß 204 gegebene binäre 0-Signal wird über den Inverter 228 an den zweiten Eingang der einstellbaren Zeitschaltung 214 als "binäres 1-Signal gegeben. Ein an diesen Eingang gegebenes binäres 1-Signal schaltet die einstellbare Zeitschaltung 214 unabhängig von den an ihren ersten Eingang gegebenen Signal ein. Bei dem hier angenommenen Beispiel wird daher binäres 1-Signal an den Rücksetz-Eingang des Flip-Flops 207 drei Sekunden nach dem Ausbleiben des Papiers gegeben. Als Folge wird der Datenkoppler abgeschaltet, so daß dieser den aufgehängten Zustand annimmt.
Wird Handbetrieb gewünscht, so wird der Schalter 201 "Automatik" von einer Bedienungsperson gedrückt, um einen Impuls an den Trigger-Eingang der zwei Zustände einnehmenden Schaltung 202 zu geben. Die Schaltung 202 wird
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daher von ihrem 1-Ausgangszustand in ihren O-Ausgangszustand umgeschaltet. Dementsprechend'tritt binäres O-Signal. am 1-Ausgang der Schaltung auf und die Lampe 224- erlischt. Bewirkt dagegen die Betätigung des Behälters 201 das Aufleuchten der Lampe 224·, so muß der Schalter erneut gedruckt werden j um die Lampe' 224· abzuschalten und Handbetrieb vorzusehen. Binäres 1-Signal tritt daher am 0-Ausgang der Schaltung 202 auf und wird an den ersten Eingang der Koinzidenzschaltung 203 und an den Verstärker 208 über das ODER-Glied 230 gegeben. Befindet sich der Datenkoppler in Betriebszustand "Sprechen", so wird ein. ankommender Telefonruf erfaßt und der ankommende Telefonanruf kann von einer Bedienungsperson in der herkömmlichen Weise beantwortet werden, d.hä durch Abheben des Telefonhörers von der Gabel des Datenkopplers.
Bei der Beantwortung des ankommenden ^elefonanrufes kann die Bedienungsperson, sich mit der rufenden, entfernten Station in Form eines Gespräches unterhalten..Es ist sofort zu erkennen., daß ein Telefonanruf von der Bedienungsperson durch geeignete Betätigung der in den Datenkoppler vorgesehenen Wahlscheibe eingeleitet werden kann. Wird jedoch festgestellt, daß eine Faksimile-Sendung oder ein Faksimile-Empfang eingeleitet werden soll, so schaltet die.Bedienungsperson den Datenkoppler vom Betrieb "Sprechen" auf den Betrieb "Datenübertragung" um und der Telefonhörer wird nicht auf seine Gabel zurückgelegt. Wird dagegen der Telefonhörer auf die Gabel zurückgelegt, so wird die aufgebaute Telefonverbindung unterbrochen.
Die Handbetätigung des Start-Schalters 205 gibt ein binäres 1-Signal an den dritten Eingang der Koinzidenzschaltung 203.
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Ist der Faksimile-Sendeempfänger ausreichend mit Papier für das Senden oder Empfangen von Faksimile-Information versorgt j so wird binäres 1~Signal an den Anschluß 204-gegeben. Entsprechend wird jetzt die Koinzidenzschaltung .203 durch Zuführung eines binären 1-Signals- an den S.etz-Eingang des Flip-Flops 207 über das ODER-Glied 206 durchgeschaltet. Ein der Datenaussendung durch den Datenkoppler vorausgehender Betriebszustand erfordert, daß der Telefonhörer des Datenkopplers in geeigneter Weise von der Gabel abgehoben ist. Ist diese Bedingung nicht erfüllt,' wird binäres O-Signal an den Anschluß 225 und damit an die Koinzidenzschaltung 226 gegeben. Dadurch wird binäres O-Signal an den dritten Eingang der Koinzidenzschaltung 20J unabhängig von der Betätigung des Start-Schalters 205 gegeben.
Das an den Setz-Eingang des Flip-Flops 207 gegebene binäre 1-Signal wird von dem Flip-Flop gespeichert, wenn die zwei Zustände annehmende Schaltung 202 in den Händbetrieb bewirkenden Schaltzustand umgeschaltet wurde, eine geeigne-, te Papierzufuhr an den Faksimile-Sendeempfänger vorgesehen ist, der Telefonhörer am Datenkoppler in geeigneter V/eise von der Gabel entfernt und der Startschalter 205 gedruckt ist. Der Verstärker 208 jedoch spricht auf das binäre 1-Signal an dem einen Ausgang der zwei Zustände aufweisenden Schaltung 202 an, das an diesen über das ODER-Glied 230 gegeben wird, um ein Betätigungssignal an den Datenkoppler zu geben. Eine in dem Datenkoppler enthaltene geeignete Schaltung spricht auf das zugeführte Betätigungssignal an und entsprechend der angenommenen Betriebsweise "Datenübertragung" des Datenkopplers wird ein Übertragungsweg zwischen der Sekundärwicklung des Übertragers I07
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und den Telefonleitungen 103- der Fig. 1 aufgebaut und zusätzlich binäres 1-Signal an den Anschluß 209 gegeben. Das an dem einen Ausgang des Flip-Flops 207 erzeugte binäre 1-Signal wird zusammen mit dem an den Anschluß 204 gegebenen binären "T-Signal sowie dem an demΌ-Ausgang der ■ Schaltung 202 erzeugten binären 1-Signal an die Koinzidenzschaltung 216 gegeben. Dementsprechend gelangt binäres 1-Signal an die Basis des Transistors 220 über die Koinzidenzschaltung 216 und das ODER-Glied 218. Der Transistor
220 wird daher leitend und ein Strom fließt von der Spannungsquelle +V über die Lampe 221 "Bereit" und die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 220 nach Erde. Die Lampe
221 leuchtet daher auf, um der Bedienungsperson anzzeigen, daß der Faksimile-Sendeempfänger zum Senden oder Empfangen, von Faksimile-Information bereit ist. Das an den Anschluß
209 gegebene binäre 1-Signal wird in der Koinzidenzschaltung 231 mit dem vom Flip-Flop 207 erzeugten binären 1~ Signal verknüpft, um ein geeignetes und die Zeitschaltung 211 einschaltendes Signal zu erzeugen. Am Schluß des bestimmten Intervalls erzeugt die Zeitschaltung 212 ein binäres 1-signal, das in der Koinzidenzschaltung 232 mit dem am Anschluß 209 anstehenden binären 1-Signal verknüpft wird, um binäres 1-Signal .zu erzeugen, das vom Verstärker
210 verstärkt und als Einschaltsignal an den Faksimile-Sendeempfänger gegeben wird. Der Motor des Faksimile-Sendeempfängers wird daher zur Betriebsaufnahme eingeschaltet. Ein geeignetes Sperrsignal wird dann an den Anschluß 215 und schließlich an den Sperreingang der einstellbaren Zeitschaltung 214 gegeben. Befindet sich der Faksimile-Sendeempfänger in seinem Sendezuotand, so bewirkt das von der Koinzidenzschaltung 23I an diesen gegebene binäre 1-Signal das Aussenden des '/Bereit "-Tones von dem Faksimile-Sendeempfänger an die entfernte Station.
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Am Ende des von der Zeitschaltung 211 bestimmten Zeitintervalls wird binäres 1-Signal von dieser an den Faksimile-Sendeempfänger gegeben, um den "Bereit"-Ton zu unterbrechen. Entsprechend des "zuvor'angenommenen Beispiels wird dieses Tonsignal unterbrochen und die Faksimile-Information ausgesendet drei Sekunden nach der Betätigung des Start-Schalters 205. Die Faksimile-Information wird über den Datensender an den übertrager 107, über den Datenkoppler 102 an die Telefonleitungen und schließlich zur entfernten Station gesendet. Befindet sich andererseits der Faksimile-Sendeempfänger in seinem Empfangsbetrieb und soll er Faksimile-Information empfangen, öo schaltet das vom Verstärker 210 zugeführte Einschaltsignal den Motor des Faksimile-Sendeempfängers in Abhängigkeit von empfangenen Synchronisationssignalen ein und das von der Zeitschaltung 211 erzeugte binäre 1-Signal leitet das Aussenden des "Bereit-11 Tones vom Faksimile-Sendeempfänger an die entfernte Station ein. Es wird daran erinnert, daß die Synchronisationssignale und die Faksimile-Information durch den Faksimile-Sendeempfänger von der entfernten Station empfangen werden, nachdem der "Bereit"-Ton von der entfernten Station erfaßt wurde. Die von der entfernten Station ausgesendete Faksimile-Information wird über die Telefonleitungen 103» über den Datenkoppler 102, den Übertrager 107 und schließlich über den Datenempfänger von dem Faksimile-Sendeempfänger empfangen.
Ist das Aussenden oder Empfangen von Faksimile-Information beendet, so wird der Motor des Faksimile-Sende-Empfängers abgeschaltet und das an den Anschluß 215 gegebene Signal ändert sich von binärem 1- auf den binären O-Zustand. Die einstellbare Zeitschaltung 214 wird nicht langor gegenüber
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dem·Ansprechen auf das binäre 1-Signal gesperrt, das an ihren Eingang gegeben ist und erzeugt anschließend binäres 1-Signal an ihrem Ausgang. Das. Flip-Flop 207 wird so in seinen O-Zustand dreißig Sekunden nach-der Beendigung-der . Eaksimile-Übertragung zurückgesetzt. Ist das Flip-*Flop 207 in seinen O-Zustand zurückgesetzt, so wird als Folge davon die Koinzidenzschaltung 216 gesperrt. Auch der Transistor 220 wird dann gesperrt und die Lampe 221 erlischt, um der Bedienungsperson die Abschaltung des Datenkopplers anzuzeigen. Der Datenkoppler bleibt jedoch in seinem abgenommenen Zustand, da das an den Verstärk"er 208 von der zwei Zustände annehmenden. Schaltung 202 über das ODER-Glied 230 zugeführte 1-Signal das Betätigungssignal aufrechterhält.
Ist die Faksimile-Übertragung beendet wird eine das Ende der Botschaft angebende Anzeigelampe, die gleich noch beschrieben wird, eingeschaltet, um der Bedienungsperson eine geeignete Anzeige zu geben. Es ist zu erkennen, daß eine vorbestimmte Zeitdauer, d.h. dreißig Sekunden bei dem zuvor gewählten Beispiel, zur Verfügung steht, während .,dem weitere Schaltvorgänge stattfinden können, bevor das Einschaltsignal beendet wird. Dementsprechend kann der Datenkoppler von Hand in seine· Betriebsstellung "Sprechen" umgeschaltet werden, um der Bedienungsperson ein Gespräch mit der entfernten Station zu ermöglichen. Wie bereits erwähnt, bewirkt das Rücksetzen des Flip-Flops 207 in seinen O-Zustand nicht die Abschaltung des Datenkopplers, wenn die Schaltung 202 Handbetrieb veranlaßt« Ist eine nachfolgende Faksimile-Übertragung erwünscht, so wird der Datenkoppler von Hand in seine Betriebsweise "Datenübertragung" umgeschaltet und die beschriebene Arbeitsweise der erfindungs~ gemäßen Einrichtung wird wiederholt. .
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Es ist'zu erkennen, daß beim Handbetrieb wie bei dem zuvor bescliriebenen, automatischen Betrieb die Lampe 221 "Bereit" nicht aufleuchten wird, vienn der Faksimile-Sendeempfänger zum Senden oder Empfangen von Faksimile-Information nicht bereit ist. Wird daher der Faksimile-Sendeempfänger nicht mit einer geeigneten Papierzufuhr für den Empfang von 'Faksimile-Information oder mit einem Dokument .zum Aussenden von Faksimile-Information versorgt, wird binäres 0-Signal an den Anschluß 204 gegeben und die Koinzidenzschaltung 216 erzeugt binäres O-Signal. Entsprechend wird die Basis des Transistors 220 über das ODER-Glied 218 mit binärem O-Signal beaufschlagt. Es wurde ebenfalls darauf hingewiesens daß , wenn während des Sendens oder Empfangene von Faksimile-Information beim Plandbetrieb der Faksimile-Sendeempfänger seine Sende- oder Empfangsbetriebsbereitschaft verliert, binäres O-Signal an den Anschluß 204 gegeben wird. Das binäre O-Signal wird vom Inverter 228 zu binärem 1-Signal invertiert und an den zweiten Eingang der einstellbaren Zeitschaltung 214 gegeben. Es wird daran erinnert , daß das an den zweiten Eingang der einstellbaren Zeitschaltung gegebene binäre 1-Signal das Rücksetzen des Flip-Flops 207 in dessen O-Zustand zu einem zweiten vorbestimmten Zeitpunkt unabhängig von dem an den Sperreingang der einstellbaren Zeitschaltung gegebenen Signal bewirkt wird. Dementsprechend wird bei dem zuvor angenommenen Beispiel der Datenkoppler automatisch drei Sekunden nach der Aufgabe der Betriebsbereitschaft durch den Faksimile-Sendeempfänger abgeschaltet, wenn von der Schaltung 202 automatische Betriebsweise veranlaßt wird. Der Datenkoppler wird dann in den aufgehängten Zustand zurückversetzt. Sowohl beim automatischen als auch beim Handbetrieb bewirkt das Rücksetzen des Flip-Flops 207 in seinen 0-
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Zustand die Beendigung des Einschaltsignäls, das vom Verstärker 210 erzeugt wird, wodurch" der Motor des Faksimile-Sendeempfängers' abgeschaltet wird.
Vie bereits vorstehend beschrieben, weisfen die Koinsidenzschaltungen 203 und 212 mit dem Anschluß 204 verbundene Eingänge auf. Diese Eingänge ermöglichen ein Sperren der entsprechenden Koinzidenzschaltungen gegenüber der Erzeugung eines Betätigungssignales, wenn der Faksimile-Sendeempfänger zum Senden oder Empfangen von Faksimile-Information nicht betriebsbereit ist. Ein an den Anschluß 204 gegebenes binäres O-Signal erzeugt daher binäres 0-Signal an jedem der Ausgänge der Koinzidenzschaltungen und 212. Die Betriebsbereitschaft des Faksimile-Sendeempfängers zum Senden oder Empfangen von Faksimile^Information hängt jedoch nicht allein von einer geeigneten Papierzufuhr an ihn ab. So wird binäres O-Signal, an den Anschluß 204- gegeben, wenn irgendeine der vor einer Faksimile-Übertragung von dem Faksimile-Sendeempfänger erforderliche Bedingung nicht ,erfüllt ist. Außerdem ist es möglich, daß der Faksimile-Sendeempfänger und die erfindungsgemäße Daten-Verbindungsschaltung für eine Faksimile-Übertragung bereit sind, jedoch der Datenkoppler sich nicht in dem entsprechenden Zustand befindet. In diesem Fall werden der Verstärker 210 und die Zeitschaltung 211 an der Einleitung einer Faksimile-Übertragung gehindert, da das dazu erforderliche Signal von dem Datenkoppler nicht an den Anschluß 209 gegeben wird. Die zuvor beschriebene Anzeige des Endes einer Faksimile-Übertragung wird von d3r in Fig. 3 -gezeigten Anordnung erzeugt, die NAND-Glieder 303 und 304-, eine Koinzidenzschaltung 305 und eine Lampe 307 aufweist. .Die NAND-Glieder 304 und 303 sind in herkömmlicher Weise zur Bildung eines Flip-Flops zusammengeschaltet. Selbstverstand!ich können aber auch andere erhältliche Flip-Flops,
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wie das zuvor beschriebene Flip-Flop 207 > in dieser Schaltung benutzt werden. V/ie dem Fachmann bekannt ist, entspricht ein NAND-Glied einer Koinzidenzschaltung und kann binäres 0-Signal an seinem Ausgang in/Abhängigkeit eines an jeden seiner Eingänge gegebenen binären 1-Signals erzeugen. Umgekehrt wird binäres 1~Signal erzeugt, wenn jeder Eingang binäres 0-Signal erhält.Das NAND-Glied 303 weist einen über die Inverterschaltung 302 mit dem Anschluß 301 verbundenen Eingang auf. Die Inverterschaltung 302 gleicht der zuvor beschriebenen Inverterschaltung 228. Der Ausgang der Inverterschaltung 302 und der Ausgang des NAND-Glieds 303 sind jeweils mit einem Eingang der Koinzidenzschaltung 305 verbunden. Ein Eingang des NAND-Gliedes 304 ist sowohl mit einem Schalter 308 als auch mit einem Anschluß 309 verbunden. Der Schalter 3O8 entspricht dem zuvor beschriebenen Schalter 201 und kann ein einpoliger Umschalter, ein federbeaufschlagter Druckknopfschalter od.dgl. sein. Ein Kontakt jedes Kontaktpaares des Schalters 3O8 ist mit Erdpotential verbunden und der andere Kontakt eines der Kontaktpaare ist mit dem Eingang des NAND-Gliedes 304 verbunden.
Der Ausgang der Koinzidenzschaltung 305 ist über einen strombegrenzenden Widerstand 310 mit der Basis eines Transistors 3O6 verbunden. Die Ausgänge des Transistors 3O6 sind in Serie mit einer Lampe 307 und Erdpotential verbunden. Der Transistor 306 ist außerdem mit einer hier nicht gezeigten alcus ti sehen Alarmschaltung verbunden. Die Lampe 307 ist außerdem mit einer Speisespamiungsquelle +V verbunden. Der Transistor 3O6 arbeitet als Schalter und kann "ein IiPN-, PNP- oder FET-Tr ans ist or od.dgl. sein.
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Andererseits kann der Transistor 306 durch Jeden anderön. herkömmlichen Schalter ersetzt werden.
Während des Betriebs wird eine Faksimile-Übertragung durch Einschaltung des Motors des Faksimile-Sendeeüipfängers über den Verstärker 210 eingeleitet, wie dieses in Verbindung mit 2?ig. 2 zuvor beschrieben wurde. Die in dem 'Faksiiiiile-Sendeempfänger enthaltene Steuerschaltung spricht auf die Einschaltung des Motors an, indem sie binäres 1-Signal an den Anschluß 301 gibt. Das binäre 1-Signal wird von dem Inverter 302 invertiert und als binäres O-Signal an den Eingang des NAND-Gliedes 303 gegeben. Von dem NAND-Glied 303 wird daher binäres 1-Signal erzeugt und an die Koinzidenzschaltung 305 gegeben. Das binäre 1-Signal wird außerdem lan..,, einen Eingang des NAND-Glieds 304 gegeben. Befindet sich der Schalter 3O8 in der gezeigten Stellung und liegt am Anschluß 309 kein binäres O-Signal an, so erhält das NAND-Glied 304 an jedem seiner Eingänge 1-Signal', wodurch dieses an seinem Ausgang binäres-O-Signal erzeugt. Es ist zu erkennen, daß der Koinzidenzschaltung 305 "vom NAND-Glied 303 binäres 1-Signal und binäres O-Signal vom Inverter zugeführt wird. Der Transistor 3O6 erhält daher an seiner Basis binäres O-Signal und bleibt im gesperrten Zustand. Bei der Beendigung der Faksimile-Übertragung wird der Motor des Faksimile-Sendeempfängers abgeschaltet und eine geeignete Schaltung gibt -binäres O-Signal an den Anschluß. 3d. Der Inverter 302 gibt daher an das NAND-Glied 303 und dieKoinzidenzschaltung 305 binäres 1-Signal. Es ist zu erkennen, daß das an das NAND-Glied 303 gegebene binäre 1-Signal das von diesem erzeugte Ausgangssignal nicht beeinflußt, da das NAND-Glied 304 weiterhin binäres O-Signal an den mit ihm verbundenen Eingang des NAID-Gliedes 303
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gibt. Dementsprechend erfaßt die Koinzidenzschaltung 305 nun binäres 1-Signal an jedem ihrer Eingänge, so daß binäres 1-Signal auch an die Basis' des Transistors 306 gegeben wird· Der Transistor wird daher in seinen leitenden Zustand umgeschaltet und es fließt ein "Strom von der Speisespannungsquelle +V über die Lampe 307 und die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 306 nach Erde. Die Lampe 307 leuchtet daher auf und zeigt einer Bedienungsperson das Ende der Faksimile-Übertragung an. Zusätzlich wird der leitende Zustand des Transistors 306 auch dem nicht-gezeigten akustischen Alarmkreis zur Erzeugung eines hörbaren Tones übermittelt. Die Beendigung einer Faksimile-Übertragung wird daher optisdiund akustisch angezeigt. Tritt eine nachfolgende Faksimile-Übertragung auf, so erhält der Anschluß 301 binäres 1-Signal entsprechend der Einschaltung des Motors und die Inverterschaltung führt binäres O-Signal an die Koinzidenzschaltung 305» um die Lampe 307 abzuschalten.
Die vorstehenden Anzeigen können über den Schalter 308 von Hand abgeschaltet werden. Es ist zu erkennen, daß beim Drücken des Schalters 308 ein Eingang des NAND-rGlie-&3S 304 mit Erde verbunden wird. Dieses entspricht der Zuführung binären 0»Signals an den Eingang, wodurch das NAND-Glied 304 an seinem Ausgang binäres 1-Signal erzeugt. Das binäre 1-Signal wird an das NAND-Glied 303 weitergegeben, das nun an jedem, seiner Eingänge binäres 1-Signal erhält. Als Folge gibt das NAND-Glied 303 binäres O-Signal ei:, die Koinzidenzschaltung 305$ was ein Sperren des. Transistors 306 bewirkt* Der Transistor 306 kehrt daher in saiii&i nicht-leitenden Zustand zurück und die Lampe 307
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wird abgeschaltet. Außerdem wird der von dem nicht gezeigten akustischen Alarmkreis erzeugte akustische Ton beendet. Es ist zu erkennen, daß dafc von dem NAiTD-■Glied 303 erzeugte Signal auf binäres O-Signal umgeschaltet werden kann und daö von dem NAND-Glied 304- erzeugte Ausgangssignal auf binäres Ί-Signal umgeschaltet werden kann, wenn binäres O-Signal an den Anschluß 309 gegeben wird«. Der Anschluß 309 ist mit dem Faksimile-Sendeempfänger derart verbunden, daß der in ihm enthaltene Schaltkreis binäres O-Signal an den Anschluß 309 in Abhängigkeit einer von der Bedienungsperson vorgenommenen Schaltmaßnahme gibt. Entspricht daher z.B. der Faksimile-Sendeempfänger den Geräten Telekopier II und Telekopier III, so wird binäres O-Signal an den Anschluß 309 gegeben, wenn die Öffnung für die Papierzufuhr geöffnet wird. Die Anzeige eines Endes.der Faksimile-übertragung wird daher nur in Abhängigkeit der Einschaltung und nachfolgenden Abschaltung des Motors des Faksimile-Senders bewirkt. Die Anzeige kann hur durch einen Eingriff der Bedienungsperson oder aber eine nachfolgende Faksimile-übertragung gelöscht werden. V/ird daher die erfindungsgemäße Datenverbindungsschaltung in ihrem automatischen Betrieb betrieben, wird die Anzeige des Endes einer Faksimile-Übertragung angezeigt, bis die in Fig. 3 gezeigte logische Schal-, tung von einer Bedienungsperson zurückgesetzt wird.
Obwohl die vorliegende Erfindung im einzelnen in Verbindung mit einer besonderen Ausführungsform gezeigt und beschrieben wurde, ist es für den Fachmann offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung auch eine allgemeine Anwen- ' dung mit jeder herkömmlichen Dateneinrichtung .erlaubt. So :u;t; die Verwendung der Daten-Verbindung schaltung, nicht
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allein auf Faksimile-Sendeempfänger beschränkt. So kann jede Art von Daten zwischen zwei Teilnehmern über herkömmliche Telefonleitungen übertragen v/erden, wobei jeder Teilnehmer mit der erfindungsgemäßen Daten-Verbindungsschaltung ausgerüstet ist. Obwohl die vorliegende Erfindung im einzelnen besonders für die Verwendung mit einem automatischen Datenkoppler ausgelegt wurde, ist es doch sofort einzusehen, daß die Datenübertragung auch über herkömmliche Übertragungskanäle ohne Benutzung eines automatischen' Datenkopplers vorgenommen werden kann. Die Erfindung kann daher in Verbindung mit ersten und zweiten Stationen benutzt werden, die anstelle eines öffentlichen Telefonnetzes auch über andere geeignete Leitungen mit einander verbunden sind.
Außerdem ist darauf hinzuweisen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die besonderen Bauelemente beschränkt ist, die hier beschrieben und gezeigt wurden. So können z.B. die Koinzidenz schaltungen. UND-Glieder, NAITD-GIi eder od. dgl. aufweisen. Zusätzlich können die zwei Zustände aufweisende Schaltung und die Flip-Flops jede herkömmliche bistabile Schaltung sein. Darüberhinaus kann jede Lampe mit ihr zugeordneten Schaltern zu einer gemeinsamen Schalteinheit· zusammengefaßt werden, wie dieses zum Stand der Technik, gehört. Die vorstehend genannten und yerschieden-e andere Änderungen und Modifikationen in der Form und in den Einselheiten können daher vorgenommen werden, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird. Die nachfolgenden Patentansprüche sind daher so auszulegen, daß alle diese Änderungen und Modifikationen unter ihren Schutzbereich fallen.
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Claims (20)

  1. Patentansprüche
    1« Datenübertragungseinrichtung zum Aussenden und· Empfangen von Daten über Telefonleitungen mit einer automatischen Verbindungsschaltung, mit- der ein Daten-Übertragungskanal ) zu den Telefonleitungen herstellbar ist und wobei zwischen eine sich am Ort befindende örtliche Datenstation und die Verbindungsschaltung eine Einrichtung zur Steuerung der \ Datenübertragung zwischen der örtlichen" Datenstation und ■. einer entfernten Station geschaltet ist, g e k e η η ~ j zeichnet durch einen zwischen der örtlichen Daten-} station (101) und der Verbindungs schaltung (102) geschalt teten Datensender (104,105,106), mit dem Daten von der Ört- ; liehen Datenstation an die Verbindungsschaltung sendbar sind, durch einen zwischen die örtliche Datenstation und die Yerbindungsschaltung geschalteten Datenempfänger (108, 109*110), mit dem über die Verbindungsschaltung Daten durch die örtliche Datenstation empfangbar sind, durch eine Steuerschaltung (113) zur wahlweisen Einstellung einer automatischen oder Handsteuerung der Datenübertragung, durch eine mit der Verbindungsschaltung verbundene automatische Ansprechschaltung (111), die auf ein von der entfernten Station ausgesendetes Anforderungssignal ansprechbar ist, um die Verbindungsschaltung zu betätigen und den TJetrieb der örtlichen Datenstation zu veranlassen, entsprechend einer von der Steuerschaltung eingestellten automatischen Steuerung, und durch eine mit der Verbindungs- ! schaltung verbundene Ansprechschaltung (112) für Handbetrieb, die auf eine Handbetätigung eines Schalters anspricht, um die Verb in dungs schaltung zu betätigen und den Betrieb der örtlichen Datenstation zu veranlassen entsprechend einer
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    von der Steuerschaltung eingestellten Handsteuerung.
  2. 2. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuerschaltung (113) eine zwei Zustände annehmende Schaltung .(202) aufweist, die bei ihrem ersten Zustand ein erstes, automatische Steuerung angebendes Signal und bei ihrem zweiten Zustand ein zweites, Handsteuerung angebendes Signal erzeugt, daß mit dieser Schaltung eine Einschaltschaltung (201) verbunden ist, mit der die erstere "in den ersten und zweiten Zustand schaltbar ist, und daß mit dieser Schaltung eine Anzeigeschaltung (224) verbunden ist, zur Erzeugung einer ersten Anzeige, wenn- sich die Schaltung in ihrem ersten Zustand befindet, und einer zweiten Anzeige, wenn sich die Schaltung in ihrem zweiten Zustand befindet.
  3. 3. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die automatische Ansprechschaltung (111) eine erste, mit der Verbindungsschaltung (102) verbundene Verknüpfungsschaltung (212) aufweist, mit der ein von der Verbindungsschaltung erzeugtes Signal, das eine Anforderung der entfernten Station zum Übertragungsbetrieb mit der Örtlichen Datenstation (101) darstellt^ und das erste Signal zur Bildung eines ersten Betätigungssignals verknüpfbar ist, daß eine der Verbindungsschaltung das erste Betätigungssignal zuführende Schaltung (115) vorgesehen ist, und daß eine auf die Betätigung der Verbin~ dungsschaltung ansprechende Einschaltschaltung (116) vorgesehen ist, mit der ein Einsehaltsignal für den Betriebsbeginn der örtlichen Datenstation dieser zuführbar ist.
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  4. 4. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet , daß -die.Ansprechschaltung (112) für Handbetrieb eine zweite Verknüpfungsschaltung (205) aufweist, die mit haiidbetätigbaren. Schaltern (201, 205) und der zwei Zustände annehmenden Schaltung*(202) verbunden ist, mit welcher ein von den handbetätigbaren Schaltern erzeugtes Signal und das zweite Signal zur Bildung eines zweiten Betätigungssignals verknüpfbar ist, x daß eine der Yerbindungsschaltung (102) das zweite Betätigungssignal -zuführende Schaltung (114,115) vorgesehen ist, wodurch^die Einschaltschaltung (116) auf die Betätigung der Verbindungsschaltung anspricht, um der örtlichen Datenstation das Einsehaltsignal zuzuführen.
  5. 5. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
    g e k e η η zeichnet, daß die Schaltung (114,115) zur Zuführung des ersten-und zweiten Betätigungssignals an die Verbindungsschaltung (102) einen Speicher (114) zum wahlweisen Speichern des ersten und zweiten Betätigungssignals, mit der ersten und zweiten Verknüpfungsschaltung (212,203) verbundene Schaltungen (206) sum wahlweisen Zuführen des ersten und zweiten Betätigungssignals an den Speicher, mit dem Speicher verbundene Schaltungen (115) zum Zuführen des wahlweisen gespeicherten ersten und zweiten Betätigungssignals an die Verbindungsschaltung und eine Poicksetzschaltung (.117) zum Löschen der ersten und zweiten Betätigungssignale im Speicher aufweisen.
  6. 6. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Rücksetzschaltung (117) eine Detektorschaltung zur Erfassung des Endes einer Datenübertragung zwischen der örtlichen Datenstation und '
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    der entfernten Station aufweist und daß' eine Zeitschaltung (214·) vorgesehen ist, mit der zu einer vorbestimmten Zeit nach dem erfaßten Datenübertragung-sende*, ein Eücksetzsignal an den Speicher (114) gebbar ist, mit dem die Verbindungsschaltung (102) abschaltbar ist.
  7. 7* Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch'6, dadurch gekennzeichnet , daß eine ein zusätzliches Betätigungssignal an die Yerbindungsschaltung (102) gebende Schaltung (230) vorgesehen ist, das dann abgegeben wird, wenn die die zwei Zustände annehmende Schaltung (202) sich in ihrem zweiten Zustand befindet, wobei dieses zusätzliche Betätigungssignal die Abschaltung der Verbindungsschaltung verhindert, wenn der Speicher gelöscht ist.
  8. 8. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß eine mit der ersten und zweiten Verknüpfungsschaltung (203,212) verbundene Sperrschaltung (204) vorgesehen ist, mit der die Punktion der Verknüpfungsschaltungen sperrbar ist, wenn die örtli~ ehe Datenstation (ΙΟΙ) nicht übertragungsbereit mit der entfernten Station ist.
  9. 9« Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Anzeigeschaltungen (224) eine Sichtanzeige aufweist, mit der anzeigbar ist, wenn die örtliche Datenstation (101) zur automatischen und handbetätigten Datenübertragung betriebsbereit ist.
  10. 10. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet , daß die Sichtanzeige (224) mindestens eine Lampe, eine erste mit doi.* ?:wei Zustande an-
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    nehmenden Schaltung (202) verbundene Einsehaltschaltung (223) zur Erzeugung eines ersten Einschaltsignals, wenn sich die Schaltung in ihrem ersten Schaltzustand befindet und die örtliche Datenstation übertragun'gsbereit ,mit der entfernten Station ist, eine zweite mit der genannten Schaltung und dem Speicher (114) verbundene Eih.sch.altschaltung (220) zur Erzeugung eines zweiten Einschaltsignals ,. wenn sich die Schaltung in ihrem zweiten Zustand befindet, wobei der Speicher wahlweise das erste und das zweite Betätigungssignal speichert und die örtliche Datenstation mit der entfernten Station übertragungsbereit ist, und eine mit der ersten und zweiten Einsehaltschaltung verbundene Schaltung zur wahlweisen Zuführung der ersten und zweiten Einsehaltsignale an die Lampe aufweist:
  11. 11. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, ' daß mindestens eine zusätzliche Lampe (307) vorgesehen ist,mit der das Übertragungsende anzeigbar ist, daß mit der Lampe eine weitere Ein™ ' schaltschaltung (306) zur Einschaltung der Lampe bei Übertragungsende verbunden ist und daß eine Handbetätigungsschaltung (308) zur Abschaltung der Lampe .vorgesehen ist.
  12. 12. Yerbindungsschaltung zur Verbindung einer Dateneinrich™ tung mit einem Übertragungskanal, gekennzeichnet durch eine erste auf ein Anforderungssignal ansprechende Schaltung (111), mit dem eine entfernte und mit dem Übertragungskanal (10 3) verbundene Einrichtung eine Übertragung mit der Dateneinrichtung (1O1) und den Aufbau
    Ii , eines {Jbertragungswegs (100) zwischen der Dateneinrichtung
    : und dem Übertragungskanal anfordert, durch eine zweite,
    auf die Handbetätigung eines Schalters (205) ansprechende
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    Schaltung (112) zum Aufbau des Übertragungswegs zwischen der Dateneinrichtung und dein Übertragungskanal, durch eine mit der ersten undjzweiten Schaltung verbundene Steuerschaltung (113) zu deren wahlweiser Steuerung und durch eine auf den Aufbau des Übertragungsweges ansprechende Einschaltschaltung (HG) zur Einschaltung der Dateneinrichtung. ■
  13. 13· Verbiridungsschaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß der Übertragungsweg (IOO) einen Datensender (104,105,106), der zwischen der Dateneinrichtung (101) und dem Übertragungskanal (103) zum Aussenden von Daten von der Dateneinrichtung aus zum Übertragungskanal geschaltet ist, und einen. Daten empfänger (108,109, 110) aufweist, der zwischen dem Übertragungskanal und der Dateneinrichtung zur Zuführung von über den Übertragungskanal übertragenen Daten an die Dateneinrichtung geschaltet ist.
  14. 14. Verbindungsschaltung nach Anspruch 13* dadurch g e ~ kennzeichnet , daß die Steuereinrichtung (H 3' eine zwei Zustände annehmende Schaltung (202) aufweist, die einen ersten und zweiten Schaltzustand annimmt, um ein erstes Signal an die erste Schaltung (111) zu deren Einschaltung au geben, wenn sich die genannte Schaltung in ihrem ersten Schaltzustand befindet und ein zweites Signal an die zweite Schaltung (112) zu deren Einschaltung gibt, wenn sich die genannte Schaltung in ihrem zx-zeiten Schaltzustand befindet, und daß mit der genannten Schaltung eine Anzeigeeinrichtung (224) zur Anzeige des Schaltzustandes der Schaltung verbunden ist.
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  15. 15* Verbindungsschaltung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, ■ daß die erste Schaltung (HI) eine erste Koinzidenzschaltung (212) aufweist, zur Erzeugung eines ersten Betätigungssignals, wenn das Anforderungssignal und das erste Signal koinzidierend an d:j.ese gegeben wird-
  16. 16. Verbindungsschaltung nach Anspruch 15,. dadurch gekennzeichnet, daß die- zweite Schaltung (112) eine zweite Koinzidenzschaltung (20J) aufweist·, zur Erzeugung eines zweiten Betätigungssignals, wenn das zweite Signal koinzidierend mit einer Handbetätigung des Schalters (205) an diese gegeben wird. " .
  17. 17· Verbindungsschaltung nach Anspruch 16, dadurch g e kennz eichn et, daß mit der ersten und zweiten Koinzidenzschaltung (212,203) eine Betätigungseinrichtung (115) verbunden ist, die selektiv auf die ersten undkweiten Betätigungssignale zur Verbindung des Datensenders (104, 105,106) und des Datenempfängers (108,109,110) mit dem Übertragungskanal (103) ansprechen.
  18. 18. Verbindungsschaltung nach Anspruch 17, dadurch g' e kennzeichnet , daß die Einschalt schaltung (116) mit der Dateneinrichtung (101) verbunden ist und den Betrieb der Dateneinrichtung in Abhängigkeit der Verbindung des Datensenders (104,105,106) und des Datenempfängers (108,109,110) mit dem ttbertragungskanal (H3) einleitet.
  19. 19. Verbindungsschaltung nach Anspruch 18, dadurch g e kennz e i c h η e t ., daß die Betätigungseinrichtung (115) eine Detektorschaltung (214) aufweist, mit der das Betriebsende der Dateneinrichtung zum Abtrennen des Datensenders (104,105,106) und des Datenempfängers (108,109,110)
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    vom Übertragungskanal (113) erfaßbar ist.
  20. 20. Verbindungsschaltung nach Anspruch 19? dadurch gekennzeichnet , daß diet Betätigungseinrichtung (115) außerdem eine Sperrschaltung (230) aufweist, mit der das Abtrennen des Datensenders (104 bis 106) und Daten empfänger π (108 bis IIO) unt,erbindbar ist, wenn sich die zwei Zustände annehmende Schaltung (202) in ihrem zweiten Schaltzustand befindet.
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