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DE223411C - - Google Patents

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Publication number
DE223411C
DE223411C DENDAT223411D DE223411DA DE223411C DE 223411 C DE223411 C DE 223411C DE NDAT223411 D DENDAT223411 D DE NDAT223411D DE 223411D A DE223411D A DE 223411DA DE 223411 C DE223411 C DE 223411C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
rollers
roller
rotation
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT223411D
Other languages
English (en)
Publication of DE223411C publication Critical patent/DE223411C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE A5d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1909 ab.
Die bekannten Handpressen für lithographischen Umdruck mit Metallplatten bestehen aus zwei übereinander gelagerten Druckwalzen, in deren Mitte horizontal nach beiden Seiten sich Tischplatten befinden; sie werden zur Her-Stellung größerer Auflagen, kleiner und größter Zeichnungen usw. verwendet. Die eine der Tischplatten dient zum Auflegen und Herrichten der Metallplatten mit dem darauf befindlichen Negativ und des Papiers zur Aufnahme des Abdruckes. Die auf angeführte Weise hergerichtete Platte wird nun zwischen die Druckwalzen eingeführt und mittels einer Kurbel, die auf beide Walzen durch Zahnräder wirkt, hindurchgedreht, wodurch die Platte mit dem fertiggestellten Druck auf die andere Tischplatte zu liegen kommt. Um einen weiteren Abdruck vornehmen zu können, muß die Metallplatte mit ihren anderen Teilen über die
ao Walzen hinweg wieder nach der ersten Tischplatte gebracht werden. Hierzu ist ein bedeutender Kraftaufwand erforderlich, was das Bedienen der Maschine schwächeren Personen auf die Dauer unmöglich macht. Auch leiden die großen Druckplatten unter Verbiegung und dergleichen Nachteilen.
Die angeführten Übelstände zu beseitigen, bezweckt vorliegende Erfindung, und wird durch die neue Einrichtung eine leichte Bedienung möglich.
Das Drucken geht, wie die Zeichnung zeigt, in Pfeilrichtung vor sich. Nachdem der Anfang der Druckplatten durch die Druckwalzen hindurch ist, wird dieser von zwei Mitnehmerwalzen, die durch Verbindung mit dem Antrieb die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit der Druckwalzen haben, aufgenommen. Die obere der Mitnehmerwalzen wirkt als Klemmwalze und steht daher unter Federwirkung. Ist die Druckplatte mittels des Antriebes hindurchgedreht, wird der Vorwärtsgang in Rückwärtsgang umgeschaltet. Es tritt hierbei eine Vorrichtung in Tätigkeit, die die Tischplatte, auf welcher die Metalldruckplatte mit dem fertigen Druck liegt, in gleiche Höhe mit der höchsten Stelle der oberen Druckwalze bringt; dies geschieht entweder durch ein wagerechtes Heben der Tischplatte oder, wie die Zeichnung zeigt, durch Schrägstellung der Tischplatte. Während der Höchststand erreicht wird, wird die Druckplatte bei dem Rückwärtsgang mittels der Mitnehmerwalze und Klemmwalze über die obere Druckwalze auf die erste Tischplatte zum größten Teil zurückgebracht, worauf die Druckplatte von Hand mit Leichtigkeit vollends in ihre richtige Lage gebracht und zum neuen Abzug vorbereitet werden kann. Sobald die Kurbel wieder in die Vorwärtsumdrehung gebracht wird, kommt der schrägstehende Tisch mechanisch herunter, und der zuerst beschriebene Vorgang vollzieht sich von neuem.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform, und hierbei ist das Verhältnis der einzelnen Teile zueinander zwecks deutlicher Darstellung in die Länge gezogen.
Fig. 2 zeigt anstatt zweier Mitnehmerwalzen ein Transportband ohne Ende und ohne Klemmwalze, da die schweren Metallplatten genügende Adhäsion besitzen.
Die Walzen α und b sind, wie bekannt, zum Drucken erforderlich und werden hier mittels
einer Kurbel α bewegt, c ist eine feste Tischplatte zum Herrichten während des Drückens. Die zweite Tischplatte d ist mittels eines Tischhalters h drehbar auf einer in einem Konsol e des Hauptgestelles f gelagerten Welle g gelagert. Der Tisch d ist von einer auf der Welle g befestigten Mitnehmerwalze i unterbrochen, auf die von oben eine unter Federwirkung stehende Klemmwalze k drückt,
ίο die in einem Schlitzlager m, das zum Ausgleich bei dicken und dünnen Druckplatten dient, und im Ansatz I der Konsole β gelagert ist. Walze i und Walze α werden mittels Kette ο und Zahnräder in gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit gebracht. Ist ein Druck erfolgt, so dient, um die Tischkante der beweglichen Platte mit der höchsten Stelle der oberen Druckwalze in gleiche Höhe zu bringen, folgende Einrichtung. An der Tischplatte d ist
20. ein Schlitzlager p befestigt, in das ein Zapfen q an einem Arm eines doppelarmigen Hebels r eingreift, der gleichfalls auf Konsole e gelagert, während an dem entgegengesetzten Arm eine Stange s angelenkt ist, die von einem exzentrisch gelagerten Zapfen t, der auf einer Scheibe u sich in gleicher und ständiger Bewegung mit der Walze α befindet, mittels zweier Anschläge υ und w abwechselnd bewegt wird. Hierzu ist das freie Ende der Stange s auf der Welle a lose im Lager x, in bekannter Weise zum Hin- und Hergleiten, geführt. Die an der Stange s befestigten Anschläge υ und w sind nach entgegengesetzter Seite umlegbar und werden durch Federwirkung, eine an sich bekannte Vorrichtung, stets nach einer Umlegung wieder aufgerichtet.
Die Arbeitsweise ist wie folgt:
Die Zeichnung zeigt den Tisch d in wagerechter Lage, und es ist angenommen, daß mittels Kurbel ax und Walze α und b das Durchdrehen der Druckplatte in Pfeilrichtung erfolgt ist. Bei jeder Umdrehung hat der auf Scheibe u befestigte Anschlagszapfen t Anschlag w umgelegt, der unter seiner Federwirkung sich wieder aufgerichtet hat, und hat . den Anschlag ν unberührt gelassen. Es soll nun der Rücktransport der Druckplatte erfolgen. Hierzu wird in entgegengesetzter Richtung gedreht, wodurch der Anschlagszapfen t auf Anschlag w auch in entgegengesetzter Richtung wirkt; er kann jetzt den Anschlag w nicht umlegen -und nimmt ihn daher mit, bis er an ihm abgleitet. Dem Mitnehmen des Anschlages w ist die Stange s gefolgt und mit ihr der Doppelarm r, wodurch der im Schlitzlager p eingreifende Zapfen q den Tisch einseitig hebt, so daß seine vordere Kante mit der höchsten Stelle der oberen Druckwalze in gleicher Höhe liegt. Beim Einsetzen der Rückwärtsdrehung ist zugleich auch mittels der Kette 0 die Mitnehmerwalze i und die Klemmwalze k in entgegengesetzter Richtung bewegt worden, die die eingelegte Druckplatte, wie eingangs erwähnt, nunmehr über die obere Druckwalze auf Tisch c fast vollständig überführt.
Wie oben gesagt, könnte auch, um die Kante des Tisches mit der Oberkante der oberen Druckwalze in gleiche Höhe zu bringen, der Tisch wagerecht gehoben werden.
Fig. 2 zeigt . eine andere Ausführungsform des beweglichen Tisches. Das hier zur Anwendung kommende Transportband wird mittels einer an sich bekannten Spannvorrichtung yx in seinem erforderlichen Zustand erhalten.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Druckpresse für lithographischen Umdruck mit Metallplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter den Druckwalzen angeordnete Tischplatte (d) beweglich gelagert ist, so daß deren den Druckwalzen benachbartes Ende mittels eines Gestänges (s, r) mit zwei Anschlägen (v und w), auf die ein umlaufender Zapfen (t) wirkt, abwechselnd je nach der Umdrehungsrichtung des Antriebes auf oder nieder bewegt
/ wird, wobei die so bewegliche Tischplatte (d) zur Rückbeförderung der Druckplatten von einer vom Antrieb in Umdrehung versetzten Mitnehmerwalze (i), auf die eine Klemmwalze (k) drückt, unterbrochen ist.
2. Druckpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerwalzen durch ein um den Tisch ohne Ende laufendes Transportband (y), welches ebenfalls in zwei Richtungen nach Bedarf bewegt werden kann, ei'setzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE223411C true DE223411C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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