DE223411C - - Google Patents
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- DE223411C DE223411C DENDAT223411D DE223411DA DE223411C DE 223411 C DE223411 C DE 223411C DE NDAT223411 D DENDAT223411 D DE NDAT223411D DE 223411D A DE223411D A DE 223411DA DE 223411 C DE223411 C DE 223411C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/18—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
- B41F3/30—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE A5d. GRUPPE
Die bekannten Handpressen für lithographischen Umdruck mit Metallplatten bestehen aus
zwei übereinander gelagerten Druckwalzen, in deren Mitte horizontal nach beiden Seiten sich
Tischplatten befinden; sie werden zur Her-Stellung größerer Auflagen, kleiner und größter
Zeichnungen usw. verwendet. Die eine der Tischplatten dient zum Auflegen und Herrichten
der Metallplatten mit dem darauf befindlichen Negativ und des Papiers zur Aufnahme
des Abdruckes. Die auf angeführte Weise hergerichtete Platte wird nun zwischen die Druckwalzen eingeführt und mittels einer
Kurbel, die auf beide Walzen durch Zahnräder wirkt, hindurchgedreht, wodurch die Platte
mit dem fertiggestellten Druck auf die andere Tischplatte zu liegen kommt. Um einen weiteren
Abdruck vornehmen zu können, muß die Metallplatte mit ihren anderen Teilen über die
ao Walzen hinweg wieder nach der ersten Tischplatte gebracht werden. Hierzu ist ein bedeutender
Kraftaufwand erforderlich, was das Bedienen der Maschine schwächeren Personen auf die Dauer unmöglich macht. Auch leiden
die großen Druckplatten unter Verbiegung und dergleichen Nachteilen.
Die angeführten Übelstände zu beseitigen, bezweckt vorliegende Erfindung, und wird
durch die neue Einrichtung eine leichte Bedienung möglich.
Das Drucken geht, wie die Zeichnung zeigt, in Pfeilrichtung vor sich. Nachdem der Anfang
der Druckplatten durch die Druckwalzen hindurch ist, wird dieser von zwei Mitnehmerwalzen,
die durch Verbindung mit dem Antrieb die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit der Druckwalzen haben, aufgenommen. Die
obere der Mitnehmerwalzen wirkt als Klemmwalze und steht daher unter Federwirkung.
Ist die Druckplatte mittels des Antriebes hindurchgedreht, wird der Vorwärtsgang in Rückwärtsgang
umgeschaltet. Es tritt hierbei eine Vorrichtung in Tätigkeit, die die Tischplatte,
auf welcher die Metalldruckplatte mit dem fertigen Druck liegt, in gleiche Höhe mit der
höchsten Stelle der oberen Druckwalze bringt; dies geschieht entweder durch ein wagerechtes
Heben der Tischplatte oder, wie die Zeichnung zeigt, durch Schrägstellung der Tischplatte.
Während der Höchststand erreicht wird, wird die Druckplatte bei dem Rückwärtsgang mittels
der Mitnehmerwalze und Klemmwalze über die obere Druckwalze auf die erste Tischplatte
zum größten Teil zurückgebracht, worauf die Druckplatte von Hand mit Leichtigkeit vollends
in ihre richtige Lage gebracht und zum neuen Abzug vorbereitet werden kann. Sobald die
Kurbel wieder in die Vorwärtsumdrehung gebracht wird, kommt der schrägstehende Tisch
mechanisch herunter, und der zuerst beschriebene Vorgang vollzieht sich von neuem.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform, und hierbei ist das
Verhältnis der einzelnen Teile zueinander zwecks deutlicher Darstellung in die Länge
gezogen.
Fig. 2 zeigt anstatt zweier Mitnehmerwalzen ein Transportband ohne Ende und ohne Klemmwalze,
da die schweren Metallplatten genügende Adhäsion besitzen.
Die Walzen α und b sind, wie bekannt, zum
Drucken erforderlich und werden hier mittels
einer Kurbel α bewegt, c ist eine feste Tischplatte
zum Herrichten während des Drückens. Die zweite Tischplatte d ist mittels eines
Tischhalters h drehbar auf einer in einem Konsol e des Hauptgestelles f gelagerten
Welle g gelagert. Der Tisch d ist von einer auf der Welle g befestigten Mitnehmerwalze i
unterbrochen, auf die von oben eine unter Federwirkung stehende Klemmwalze k drückt,
ίο die in einem Schlitzlager m, das zum Ausgleich
bei dicken und dünnen Druckplatten dient, und im Ansatz I der Konsole β gelagert
ist. Walze i und Walze α werden mittels Kette ο und Zahnräder in gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit
gebracht. Ist ein Druck erfolgt, so dient, um die Tischkante der beweglichen Platte mit der höchsten Stelle der
oberen Druckwalze in gleiche Höhe zu bringen, folgende Einrichtung. An der Tischplatte d ist
20. ein Schlitzlager p befestigt, in das ein Zapfen q
an einem Arm eines doppelarmigen Hebels r eingreift, der gleichfalls auf Konsole e gelagert,
während an dem entgegengesetzten Arm eine Stange s angelenkt ist, die von einem exzentrisch
gelagerten Zapfen t, der auf einer Scheibe u sich in gleicher und ständiger Bewegung mit
der Walze α befindet, mittels zweier Anschläge υ und w abwechselnd bewegt wird. Hierzu ist
das freie Ende der Stange s auf der Welle a lose im Lager x, in bekannter Weise zum
Hin- und Hergleiten, geführt. Die an der Stange s befestigten Anschläge υ und w sind
nach entgegengesetzter Seite umlegbar und werden durch Federwirkung, eine an sich bekannte
Vorrichtung, stets nach einer Umlegung wieder aufgerichtet.
Die Arbeitsweise ist wie folgt:
Die Zeichnung zeigt den Tisch d in wagerechter Lage, und es ist angenommen, daß mittels Kurbel ax und Walze α und b das Durchdrehen der Druckplatte in Pfeilrichtung erfolgt ist. Bei jeder Umdrehung hat der auf Scheibe u befestigte Anschlagszapfen t Anschlag w umgelegt, der unter seiner Federwirkung sich wieder aufgerichtet hat, und hat . den Anschlag ν unberührt gelassen. Es soll nun der Rücktransport der Druckplatte erfolgen. Hierzu wird in entgegengesetzter Richtung gedreht, wodurch der Anschlagszapfen t auf Anschlag w auch in entgegengesetzter Richtung wirkt; er kann jetzt den Anschlag w nicht umlegen -und nimmt ihn daher mit, bis er an ihm abgleitet. Dem Mitnehmen des Anschlages w ist die Stange s gefolgt und mit ihr der Doppelarm r, wodurch der im Schlitzlager p eingreifende Zapfen q den Tisch einseitig hebt, so daß seine vordere Kante mit der höchsten Stelle der oberen Druckwalze in gleicher Höhe liegt. Beim Einsetzen der Rückwärtsdrehung ist zugleich auch mittels der Kette 0 die Mitnehmerwalze i und die Klemmwalze k in entgegengesetzter Richtung bewegt worden, die die eingelegte Druckplatte, wie eingangs erwähnt, nunmehr über die obere Druckwalze auf Tisch c fast vollständig überführt.
Die Arbeitsweise ist wie folgt:
Die Zeichnung zeigt den Tisch d in wagerechter Lage, und es ist angenommen, daß mittels Kurbel ax und Walze α und b das Durchdrehen der Druckplatte in Pfeilrichtung erfolgt ist. Bei jeder Umdrehung hat der auf Scheibe u befestigte Anschlagszapfen t Anschlag w umgelegt, der unter seiner Federwirkung sich wieder aufgerichtet hat, und hat . den Anschlag ν unberührt gelassen. Es soll nun der Rücktransport der Druckplatte erfolgen. Hierzu wird in entgegengesetzter Richtung gedreht, wodurch der Anschlagszapfen t auf Anschlag w auch in entgegengesetzter Richtung wirkt; er kann jetzt den Anschlag w nicht umlegen -und nimmt ihn daher mit, bis er an ihm abgleitet. Dem Mitnehmen des Anschlages w ist die Stange s gefolgt und mit ihr der Doppelarm r, wodurch der im Schlitzlager p eingreifende Zapfen q den Tisch einseitig hebt, so daß seine vordere Kante mit der höchsten Stelle der oberen Druckwalze in gleicher Höhe liegt. Beim Einsetzen der Rückwärtsdrehung ist zugleich auch mittels der Kette 0 die Mitnehmerwalze i und die Klemmwalze k in entgegengesetzter Richtung bewegt worden, die die eingelegte Druckplatte, wie eingangs erwähnt, nunmehr über die obere Druckwalze auf Tisch c fast vollständig überführt.
Wie oben gesagt, könnte auch, um die Kante des Tisches mit der Oberkante der
oberen Druckwalze in gleiche Höhe zu bringen, der Tisch wagerecht gehoben werden.
Fig. 2 zeigt . eine andere Ausführungsform des beweglichen Tisches. Das hier zur Anwendung
kommende Transportband wird mittels einer an sich bekannten Spannvorrichtung yx
in seinem erforderlichen Zustand erhalten.
Claims (2)
1. Druckpresse für lithographischen Umdruck mit Metallplatten, dadurch gekennzeichnet,
daß die hinter den Druckwalzen angeordnete Tischplatte (d) beweglich gelagert
ist, so daß deren den Druckwalzen benachbartes Ende mittels eines Gestänges (s, r) mit zwei Anschlägen (v und w),
auf die ein umlaufender Zapfen (t) wirkt, abwechselnd je nach der Umdrehungsrichtung
des Antriebes auf oder nieder bewegt
/ wird, wobei die so bewegliche Tischplatte (d) zur Rückbeförderung der Druckplatten
von einer vom Antrieb in Umdrehung versetzten Mitnehmerwalze (i),
auf die eine Klemmwalze (k) drückt, unterbrochen ist.
2. Druckpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerwalzen
durch ein um den Tisch ohne Ende laufendes Transportband (y), welches ebenfalls
in zwei Richtungen nach Bedarf bewegt werden kann, ei'setzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223411C true DE223411C (de) |
Family
ID=484233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223411D Active DE223411C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223411C (de) |
-
0
- DE DENDAT223411D patent/DE223411C/de active Active
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