DE2233872A1 - Signalanalysator - Google Patents
SignalanalysatorInfo
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Description
WESTERN ELECTRIC COMPANY Incorporated B. S. Atal - 5
Die Erfindung betrifft einen Signalanalysator für die Bestimmung der Grundwellenperiode eines komplexen Signals, bei dem ein im
wesentlichen die Formantstruktur eines komplexen Signals darstellendes Signal erzeugt wird.
Einrichtungen für die Verringerung der Kanalkapazität, die für die
Übertragung komplexer Signale erforderlich sind, wie beispielsweise Sprachsignale, wurden bereits vorgeschlagen. Die meist
bekannte Einrichtung dieser Art ist der Vocoder. Ferner wurden kürzlich Techniken beschrieben, die den Signalen inhärente Redundanz
durch die Verwendung einer linearen Vorhersage-Technik beseitigen.
Bei allen diesen genannten Einrichtungen wird ein Sprachsignal analysiert, um seine kennzeichnenden Charakteristika zu
bestimmen, woraufhin dann kodierte Information bezüglich dieser Charakteristika anstelle des Sprachsignals selbst übertragen wird.
Auf der Empfangsseite wird dann aus der kodierten Information ein künstliches Sprachsignal erzeugt.
Im allgemeinen wird bei jeder Systemart für eine Bandbreitenkompression
von kodierter Signalinformation verwendet. Alle verwenden jedoch in Wahrheit ein Merkmal des Sprachsignals, nähmlich
seine Grundfrequenz. Diese Charakteristik bezeichnet die Grundfrequenz, mit der die Stimmbänder während der Erzeugung
verschiedener stimmhafter Sprachsignale vibrieren. Die meisten Systeme für eine Sprachbandbreitenkompression verwenden ferner
kodierte Information, um ein Sprachsignal als stimmhaft oder stimmlos
zu kennzeichnen. Einige dieser Systeme kombinieren zwei Informationsformen,,
so daß das Sprachgrundsignal inhärent die Stimmhaftbedingung spezifiziert.
Es wurden ferner verschiedene Vorschläge für das automatische Messen und Kodieren der Grundfrequenzmerkmale eines Sprachsignals
vorgeschlagen und in der Praxis verwendet. Einige basieren auf einer einfachen Filtertechnik, andere auf der Signalkorrelation,
andere auf der formanten Feststellung und Beobachtung und andere auf einer Transformation des Logarithmus des Sprach-
? 0 fHl H Π / 0 8 7 8
signalspektrums, dem sogenannten Cepstrum des Signals, Alle genannten
Anordnungen arbeiten auf bestimmte Weise mit dem Sprachsignal selbst, um Spitzenwerte im Signal oder deren Multifizierungen
aufzufinden, die die Sprachgrundcharakteristik identifizieren. Unglücklicherweise
sind Spitzenwerte der Formanten, insbesondere des ersten Formanten eines Sprachsignals oft stärker, als ein
Spitzenwert, der zur Angabe der Sprachgrundfrequenz erzeugt wurde. Wenn die beiden Spitzenwerte sehr dicht beieinander liegen, ist es
sehr schwer, festzustellen, welcher für die Sprachgrundwelle repräsentativ ist. Daher unterliegen selbst komplizierte Grundfrequenzdedektoren
diesem Fehler und charakterisieren nicht immer korrekt die Grundfrequenz eines Signals.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gesetzt, die vorstehend genannten
Schwierigkeiten zu vermeiden und insbesondere eine Einrichtung anzugeben, die eine weitgehend fehlerfreie Sprachgrundfrequenzmessung
gestattet.
Für einen Signalanalysator für die Bestimmung der GrundweUenp^-
riode eines komplexen Signals, bei dem ein im wesentlichen die
Formantstruktur eines komplexen Signals darstellendes Signal
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erzeugt wird, besteht die Erfindung darin, das ein Subtrahiernetzwerk
für die Subtraktion eines im wesentlichen die Formantstruktur darstellenden Signals von einem komplexen Signal zur Bildung
eines Differenz signals vorgesehen ist und das die Grundfrequenz des Differenz Signals bestimmt und als Angabe der Grundwellenperiode
des komplexen Signals verwendet wird.
Weitere Merkmale, vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
des Gegenstandes der Erfindung sind den Unter ansprächen zu entnehmen.
Die Vorteile, der Erfindung, die weitgehend fehlerfreie Bestimmung
der Sprachgrundfrequenz basieren auf der Analyse eines komplexen Sprachsignals zur Bestimmung seiner Grundfrequenz. Diese Analyse
beruht auf der Analyse des Fehlers zwischen einem vorhergesagten Wert des Sprachsignals, basierend auf seinen früheren Abtastwerten
und seinem im Augenblick gerade vorliegenden Wert.
Das Zeitintervall, das durch eine Anzahl von Abtastwerten repräsentiert und für die Gewinnung des Vorhersagewertes verwendet
wird, ist in typischerweise eine Millisekunde lang. Aufgrund des
Kurzzeitspeichers, der in dem Vorhersagoprozess verwendet wird,
2098R3/fl«7fl
stellen die vorher ge sagten Signalwerte in großem Maße die Formantstruktur
des Sprachsignals dar. Die Grundfrequenzanalyse einrichtung der Erfindung ist besonders effektiv, da bei der Erzeugung
eines Differenzsignals, d.h. des Vorhersagefehlersignals, die Formantstruktur des Signals vom Eingangssignal entfernt wurde.
Da jedoch die Grundfrequenz der Sprachsignale in typischer Weise in einem Bereich von 3 msek. bis 20 msek. liegt, ist die Vorhersage
der Grundfrequenzstruktur, basierend auf 1 msek. eines vergangenen Sprachabschnittes vollständig vernachlässigbar. Daher
wird die Grundfrequenzinformation in dem Vorhersagefehlersignal zurückgehalten. Deshalb gibt es auch nur eine geringe oder
garkeine Rückwirkung von der Formantstruktur, und die Spitzenabtrennoperation
ist bei der Erzeugung eines Meßwertes der Sprachgrundfrequenzcharakteristik des Eingangs signals wirksam.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung basiert auf der zusätzlichen Verwendung von Vorhersagefehlerabtastungen, um ein Stimmhaft /Stimmlos-Unterscheidungssignal
zu erzeugen. Die Stimmhaftentscheidung wird abgeleitet aus dem Verhältnis des quadratischen
Mittelwertes der Eingangssignalabtastwerte zu dem quadratischen Mittelwert der entsprechenden Vorhersagefehlerabtastwerte.
209B8370878
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren beispielsweise näher erleutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild eines Sprachsignalanalysators,
daß das Prinzip der Erfindung verdeutlicht und
Fig. 2 eine Darstellung der Wellenform eines stimmhaften
Sprachsignals, der Positionen festgestellter Grundfrequenzimpulse in dem stimmhaften
Sprachsignal (vertikale Linien) und eines stimmlosen Sprachsegments.
Ein Signalanalysator, der das Prinzip der Erfindung beinhaltet, ist in Fig. 1 dargestellt. Die Sprachsignale, die von einer beliebigen
Quelle geliefert werden, werden zu dem Analysator übertragen und durch ein Tiefpassfilter 10 geschleußt. Das Filter 10
hat eine typische Grenzfrequenz in der Gegend von 5 kHz. Das sich ergebende Signal wird dann mit einer Frequenz von etwa 10
kHz im Abtaster 11 abgetastet, wobei dieser Abtastvorgang von den Signalen des Taktgebers 12 gesteuert wird. Die Sprachabtast-
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werte, s , die auf diese Weise abgeleitet werden, werden zu einer
Speichereinheit 13 übertragen, die diese Signale geordnet speichert
und zwar in typischen Blöcken von 200 Abtastungen, d.h. S1, s , ..., S. Die Blöcke oder Rahmen von Abtastwerten *
Xu uUU * '
werden periodisch aus der Speichereinheit 13 entnommen, beispielsweise
ebenfalls von einem Signal des Taktgehers 12 gesteuert
und zu einer adaptiven Vorhersageschaltung 14, einem. Vorhersage-Parameterrechner
und zu einem Subtrahiernetzwerk 16 übertragen.
Die adaptive Vorhers age schaltung 14 bearbeitet die angelieferten
Signalabtastwerte, um den augenblicklichen Wert jedes Abtastwertes auf der Basis einer gewichteten Summation einer Anzahl
von früheren Abtastwerten vorher zusagen. Die Vorhers ageoperation
erfolgt auf der Basis Abtastwert zu Abtastwert, und die Vorhersageschaltung 14 wird periodisch mit einem neuen Rahmen
von Abtastungen von der Speiche reinheit 13 beschickt. Eine
für die Verwendung in dem System gemäß der vorliegenden Erfindung geeignete adaptive Vorhersageschaltung ist beispielsweise in der US-PS 3 631 820 ausführlich beschrieben.
Zur Anpassung des sich konstant ändernden Charakters des Eingangssprachsignals,
wird die adaptive Vorhers age schaltung 14
so gesteuert, daß sie sich an den laufenden Signalzustand anpasst.
Es hat sich als genügend erwiesen, die Werte der verwendeten Parameter nach zu st'ellen, um die Vorher sage schaltung in Intervallen
zu steuern, die mit der Grundwellenperiode des Signals vergleichbar sind. Da das exakte Grundwellenintervall nicht zur
Verfugung steht (obwohl das Grundfrequenzausgangssignal des Systems in einer Rückkoppelanordnung zur Annäherung des Intervalls
einer späteren Grundwellenperiode verwendet werden kann), ist eine Nachstellung der Parameterwerte in Intervallen von etwa
der Zeit von 200 Abtastungen vollständig ausreichend. Dieses entspricht einem Zeitintervall von etwa 20 msek.
Der Vorhersage-Parameterrechner 15 bearbeitet so Sprachabtastwerte
der Speichereinheit 13, um eine Folge von Parametersignalen
a = a , a , ... a zu erzeugen, die periodisch zur Nachstellung \ & η
der Vorhers age schaltung 14 verwendet werden. Die Parameterwerte
a werden so ausgewählt, daß sie den quadratischen Mittelwert-Vorhersagefehler des Systems minimal halten. Eine ausführliche
Erläuterung der Beziehung der Parametersignale a zu dem Ein-
209883/087B
gangssignal, ihrer Erzeugung und die Art in der sie zur Steuerung der Vorhersageschaltung verwendet werden,, werden ausführlich
in der obengenannten US-Patentschrift erläutert. Die Parametersignale
des Vorhersage-Parameterrechners 15 werden noch vor dem Zeitpunkt erzeugt, zu dem ein Signalblock in der Vorhersageschaltung
14 verarbeitet wird., und zwar wegen der der Vorhersageoperation
inhärenten Verzögerung. In typischer Weise werden die Parametersteuersignale innerhalb eines Intervalls erzeugt, daß der
Zeit von annähernd 60 Abtastungen entspricht.
Die Abtastwerte, die von der adaptiven Vorhersageschaltung 14 erzeugt
werden, werden in dem Subtrahiernetzwerk 16 von dem. tatsächlichen
Wert der entsprechenden Signalabtastungen, die von der Speichereinheit 13 zu dem Subtrahiernetzwerk 16 übertragen werden,
subtrahiert. Das sich ergebende Differenz signal repräsentiert den '
Fehler bei der Vorhersage des Signalwertes. Dieses Signal wird daher "Vorhersagefehler" genannt. Offensichtlich wird eine geeignete
Verzögerung vorgesehen, beispielsweise für das Auslesen der Abtastwerte aus der Speichereinheit 13 oder bei ihrer Abgabe an das
Subtrahierhetzwert 16, damit für die Vervollständigung der Vorhersageoperation genügend Zeit zur Verfügung steht. Natürlich werden
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alle hier beschriebenen Operationen auf konventionelle Weise synchron
ausgeführt.
Es ist für die genannten Operationen von Bedeutung, das die Signalabtastwerte weitgehend auf der Basis ihrer formanten Zugehörigkeit
vorhergesagt werden. Vorhergesagte Signale stellen daher im wesentlichen die Formantstruktur des Eingangs signals dar. Da die
vorhergesagten Signalwerte von den tatsächlichen Signalwerten subtrahiert werden, ist das Vorhersagefehlersignal am Ausgang des
Subtrahiernetzwerkes 16 im wesentlichen frei von jeglicher formanten
Information. Dennoch hat sich das Vorher sage fehler signal zur
Bewahrung und Bezeichnung des Grundfrequenzcharakters des übertragenen Signals als notwendig erwiesen.
Die Vorhersagefehlersignale der Subtrahierschaltung 16 werden über
das Tiefpassfilter 17 geleitet. Dieses Filter 17 besitzt eine relativ niedrige Grenzfrequenz, da die Sprachgrundfrequenz des anliegenden
Signals im allgemeinen im unteren Bereich des Bandes liegt. Die Beseitigung höherer Frequenzanteile hilft bei der Isolation des Grundfrequenzsignals.
Gemäß der Erfindung werden die Positionen der individuellen Grund-
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frequenzimpulse in dem übertragenen Signal dadurch bestimmt,
daß die Abtastwerte lokalisiert werden, für die der Vorhersagefehler groß ist. Die von dem Filter 17 übertragenen Abtastwerte
besitzen daher Amplituden, die der Differenz zwischen dem üb'ertragenen
Signalabtastwert und dem vorher ge sagten Signal proportional sind. Es ist daher notwendig nur die Grundfrequenz des
Vorhersage (Fehler)-Signäls zu suchen. Dieses kann mit jedem beliebigen Grundfrequenzdedektor 18 durchgeführt werden. Ein
geeigneter Dedektor besteht aus einem Halbwellengleichrichter 19, der zur Aufrechterhaltung hur der positiven Spitze des Signals verwendet
wird, um spätere Operationen zu vereinfachen. Das gleichgerichtete
Signal wird dann zu dem Spitzenabtrenner 20 übertragen, der den größten Abtastwert in jedem Signalrahmen sucht. Derartige
Spitzenabtrenner sind ansich bekannt und werden häufig in Grundfrequenzdedektoren verwendet, insbesondere in solchen des
Cepstrumtyps. Auf diese Weise ermittelte Spitzensignale werden
zu einem Schwellenwertdedektor 21 übertragen, der auf einen Pegel eingestellt ist bei dem kleinere Spitzen am Ausgang des Analysators
unterdrückt werden. Der Schwellenwert ist so eingestellt, daß er in die festgestellten Waren Grundfrequenzspitzen, beispielsweise
aus den Erfahrungswerten anpasst. Die sich ergebende
1 9
Folge von Grundfrequenzimpulsen ist für die Grundfrequenz oder Periode des anliegenden Sprachsignals indikativ und sie kann auf
jede gewünschte Weise weiter verwendet werden.
Alternativ hierzu kann; wie von früher schon bekannt der Grundfre-.
quenzdedektor einen Autokorrelator enthalten, dem ein Spitzenabtrenner und ein Schwellenwertdedektor nachfolgen.
Fig. 2 zeigt ein typisches Intervall des Sprachsignals. In der Zeile
A ist ein stimmhaftes Sprachsegment gezeigt. Die Zeile B illustriert die Impulsfolge, die von dem Grundfrequenzdedektor 18 als
Ausgangs signal des Analysators erzeugt wurde. In der Zeile C
ist dagegen ein typisches stimmloses Sprachsegment dargestellt.
Um sicherzustellen, daß eine klare Unterscheidung zwischen stimmhaften
und stimmlosen Signalsegmenten möglich ist, wird gemäß der Erfindung ein Stimmhaft-/Stimnalos-Unterscheidungssignal erzeugt.
Hiernach basiert die Stimmhaft-/Stimmlos-Entscheidung auf dem Verhältnis des quadratischen Mittelwertes der Sprachabtastwerte
zu dem quadratischen Mittelwert der Vorhersagefehlerabtastwerte. Es hat sich gezeigt, daß dieses Verhältnis für stimmlose Sprachab-
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schnitte beträchtlich kleiner ist als für stimmhafte Sprachabschnitte
und zwar in typischer Weise um einen Faktor von etwa 10.
Daher werden die Sprachabtastwerte von dem Abtastwert zu. dem quadratischen Mittelwertnetzwerk 22 und die Vorhersagefehlerabtastwerte
von dem Subtrahiernetzwerk 16 zu dem quadratischen Mittelwertnetzwerk 23 übertragen. Die Netzwerke für die Erzeugung
eines Signals, das den Mittelwert der Folge von Abtastwerten proportional ist, sind ansich bekannt und sie werden häufig
in Einrichtungen für die akustische Signalverarbeitung verwendet.
Ein typisches Netzwerk enthält eine Einrichtung zur Erzeugung eines Signals, das dem Quadrat jedes Signalabtastwertes proportional
ist, ein Addiernetzwerk für die Aufsummierung einer Folge von quadratischen Signalwerten und ein Teilernetzwerk für die Erzeugung
eines Signals, das einen Durchschnittswert oder Mittelwert des auf summierten quadratischen Signals proportional ist.
Zwei Signale, jeweils dem quadratischen Mittelwert von Sprachabtastwerten
und dem quadratischen Mittelwert der Vorhersagefehler Abtastwerte proportional, werden zu dent Teiler 24 übertragen,
20 9 8B37 Π8 78
der an seinem Ausgang ein Signal erzeugt, das dem Quotienten
der beiden Signalwerte entspricht. Dieses quotienten Signal wird dann zu dem Schwellenwertdedektor 25 übertragen, der ein erstes
Signal für Quotientenwerte größer als 10, als Angabe für ein stimmhaftes Signalintervall und ein zweites Signal für Quotienten
kleiner als 10 erzeugt, das als Angabe für ein stimmloses Signalintervall dient. Die Ausgangs signale des Dedektors 25 können in
jeder gewünschten Weise verwendet werden, um den Stimmcharakter des Eingangssignals anzugeben.
Die Einrichtung zur Grundfrequenzbestimmung gemäß der Erfindung verbessert zusammen mit der Stimmart Entscheidungseinrichtung
weitgehend die Zuverlässigkeit, mit der zwei wichtige Sprachcharakteristiken bestimmt werden können. Diese verbesserte Zuverlässigkeit
stammt in erster Linie von dem tatsächlichen Fehlen der Formantenstruktur in dem Signal zu dem Zeitpunkt, zu dem die Grundfrequenzmessung
durchgeführt wird. Darüberhinaus ist der Grundfrequenzdedektor gemäß der Erfindung insbesondere für eine Anwendung
in einem Sprachübertragung- oder Sprachanalysesystem geeignet, indem eine lineare Vorhersageeinrichtung verwendet wird.
Für diesen Fall ist es offensichtlich, daß das Vorhersagefehlersignal
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das zu dem Subtrahiernetzwerk 16 übertragen wird, von der Vorhersageschaltung
erzeugt wird, die bei der Kodierung der Sprachsignale verwendet wird.
Ferner ist es offensichtlich, daß das Stimme ntseheidungssignal im
Zusammenhang mit anderen Kriterien verwendet werden kann, wie beispielsweise der spektralen Balance der niedrigen Frequenzen
zu den höheren Frequenzen., um die Stimmhaft- /Stimmlos-Entscheidung
noch zuverlässiger zumachen.
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Claims (6)
1. ) Signalanalysator für die Bestimmung der Grundwellenperiode
eines komplexen Signals, bei dem ein im wesentlichen die Formantstruktur
eines komplexen Signals darstellendes Signal erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet,
das ein Subtrahiernetzwerk (16; Fig. 1) für die Subtraktion eines im wesentlichen die Formantstruktur darstellenden Signals (am Ausgang
von 14) von einem komplexen Signal (am Ausgang von 13) zur Bildung eines Differenz signals vorgesehen ist und das die Grundfrequenz
des Differenzsignals (in 18) bestimmt und als Angabe der Grundwellenperiode des komplexen Signals verwendet wird.
2. Signalanalysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das eine adaptive Vorher sage schaltung (14; Fig. 1) vorgesehen ist,
die ein Signal erzeugt, das für die Formantstruktur eines komplexen
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Signals repräsentativ ist.
3. Signalanalysator nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
das die adaptive Vorhers age schaltung (14; Fig. 1) eine Schaltung
für die Absetzung der gerade vorliegenden Amplitude eines Sprachsignals in Relation zu vorhergehenden Amplituden des Sprachsignals
enthält.
4. Signalanalysator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
das ein Schwellenwertdedektor (21; Fig. 1) vorgesehen ist, der auf
Spitzenamplituden des Differenzsignals anspricht, um die Grundperiode des Differenz signals zu bestimmen, die eine Angabe der Grundperiode
des komplexen Signals darstellt.
5. Signalanalysator nach einem oder mehreren der Ansrpüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
das ein erstes quadratisches Mittelwertnetzwerk (22; Fig. 1) für die
Eürzeugung eines ersten Signals vorgesehen ist, das proportional
'/,u eiern quadratischen Mittelwert der Sprachwelle ist, das ferner ein
/.Wt-iu'·. quadratisches Mittelwertnetzwerk (23) vorgesehen ist, da.; ein
20'JH 83/0878
Signal erzeugt, das dem quadratischen Mittelwert des Differenzsignals
proportional ist und das eine Vergleichsschaltung (Teiler
24) vorgesehen ist, der ein Signal erzeugt, daß dem Verhältnis des
ersten quadratischen Mittelwertsignals zu dem zweiten quadratischen Mittelwertsignal proportional ist.
24) vorgesehen ist, der ein Signal erzeugt, daß dem Verhältnis des
ersten quadratischen Mittelwertsignals zu dem zweiten quadratischen Mittelwertsignal proportional ist.
6. Signalanalysator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
das die Werte des Verhältnisses der quadratischen Mittelwertsignale,
die größer sind als ein vorgegebener Schwellenwert, zur Angabe verwendet werden, daß das Sprachsignal ein stimmhaftes ist und das die
Werte des Verhältnisses der quadratischen Mittelwertsignale, die kleiner sind, als der vorgegebene Schwellenwert zur Angabe dienen, daß
das Sprachsignal stimmlos ist.
2 0 9 B R 3 / Π 8 7 R
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