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DE2233352A1 - V/stol-flugzeug - Google Patents

V/stol-flugzeug

Info

Publication number
DE2233352A1
DE2233352A1 DE19722233352 DE2233352A DE2233352A1 DE 2233352 A1 DE2233352 A1 DE 2233352A1 DE 19722233352 DE19722233352 DE 19722233352 DE 2233352 A DE2233352 A DE 2233352A DE 2233352 A1 DE2233352 A1 DE 2233352A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzles
aircraft
plane
swivel
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722233352
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Justus Meier
Herbert Sadowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Original Assignee
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH filed Critical Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Priority to DE19722233352 priority Critical patent/DE2233352A1/de
Priority to GB2906573A priority patent/GB1435567A/en
Publication of DE2233352A1 publication Critical patent/DE2233352A1/de
Priority to US05/696,207 priority patent/US4140290A/en
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/0008Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded
    • B64C29/0041Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by jet motors
    • B64C29/005Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by jet motors the motors being fixed relative to the fuselage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

72-33 11-28 2Ö Bremen, den 5« J«3i 1972
Meinecke/we
Vereinigte Flugtechnische Werke-Fokker Gesellschaft mit beschränkter Haftung
V/STOL-Flugzeug
Die Erfindung betrifft ein V/STOL-Flugzeug, das mit mindestens einem Marschtriebwerk mit Schwenkdüsen und gegebenenfalls Hubtriebwerken, sowie mit mit Zapfluft beaufschlagten Steuerdüsen für die Flugsteuerung in der Start— bzw. Landungs- und Transitionsphase ausgerüstet ist.
Die zur Verfügung stehende Menge an Zapfluft, die aus den Marschund/oder Hubtriebwerken entnommen werden kann, ist begrenzt. Sie reicht im Regelfall nur zur Abdeckung der beim Entwurf des Flugzeugs berücksichtigten Normaleinsatzfalle aus, Bei einer gegebenen Triebwerlcsanlage ist daher eine weitere nachträgliche Steigerung der Zapfluftmenge nicht mehr möglich.
In der Praxis bedeutet diese Einschränkung, daß Forderungen nach einer Erweiterung des ursprünglichen Einsatzspektrums, z.B. nachAnbringung zusätzlicher Außenlasten am Flügel, nicht mehr erfüllt werden können, weil ein beispielsweise in der Schwebeflugphase um die Rollachse auftretendes Störmoment mit den vorhandenen Einrichtungen nur mit gefährlich großer Verzögerung, wenn überhaupt, ausgeglichen werden kann.
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BAD ORIGINAL
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten ist bereits vorgeschlagen " worden, das verfügbare .Steuermoment in Kritischen Phasen dadurch zu steigern, daß entweder die Druckluft in den Steuerdüsen aufgeheizt wird oder daß zusätzliche Raketenmotoren vorgesehen werden. Beiden Vorschlägen haften die gleichen Mangel an, Sie erfordem einen erheblichen zusätzlichen Gewichtsauf wand für Leitungen, Zündanlagen, Tanks usw. Außerdem sprechen diese Einrichtungen nui· mit erheblicher Verzögerung an, so daß das Steuerverhalten insgesamt unbefriedigend bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Erhöhung des Steuermoments, insbesondere um die Rollachse zu schaffenj die nur einen geringen zusätzlichen Aufwand erfordert und ein schnelles Ansprechen in kritischen Phasen gewährleistet. Erfindungsgemäß weisen die Austrittsdüsen des bzw. der Marschtriebwerke und/oder gegebenenfalls der Hubtriebwerke Mittel zur Schubvektorsteuerung quer zur Flugseuglängsachse auf. Insbesondere können die Schwenk— düsen des bzw. der Harschtriebwerke als mehrteilige Rohrkrümmer ausgebildet sein, von denen mindestens der Letzte um eine Achse schwenkbar ist, die.in einer Parallelebene zur X-Z-Ebene des Flugzeugs liegt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß die Austrittsdüsen der Hubtriebwerke kardanisch aufgehängt sind. Das gilt sowohl dann, wenn die Hubtriebwerke im Rumpf entlang der Längsachse des Flugzeugs, als auch für den Fall, daß die Hubtriebwerke in Gondeln seitlich des Rumpfes oder an den Flügelenden angeordnet sind.
In den beigefügten Zeichnungen ist ein Beispiel für die Berechnung des zusätzlichen Steuermoments, sowie einige Beispiele für Aus— führungsformen nach der Erfindung dargestellt. Und zwar zeigens
Figuren la — c verschiedene Anordnungen der Schwenkdüsen eines
Marschtriebwerks
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BAD ORIGINAL
Figur 2 schematisch die Berechnungsgrundlagen für das zusätzliche Steuermoment
Figur 3 die Ausführ^ungsform dex" Schwenkdüsen eines Marschtriebwerks Und
Figur 4 die Anordnung der Austrittsdüse eines Hubtriebwerks i.·
Die Figur la stellt die Lage der Schwenkdüsen eines irarschtriebuerks dar, deren Austrittsöffnungen oberhalb der Schwerpunktsebene liegen. Entsprechend zeigen die Figuren 1 b bzw. 1 c die Anordnung der Schwenkdüsen, wenn ihre Austrittsöffnungen in Höhe bzw. unterhalb der Schwerpunktsebene liegen. In der Figur 2 s'ind die geome~ trisehen Zusammenhänge dargestellt, die eine Berechnung des durch die Schubvektorsteuerung erreichbaren zusätzlichen Steuernioraents ermöglichen. Dabei bedeuten D die Lage des Schwerpunktes des Flugzeugs, S den Schubvektor, A die Schwenkachse des (letzten) Rohrkrümmers 2 der Schwenkdüse 3, a den Abstand der Achse A von der X-Z-Ebene des Flugzeugs, h den Abstand der Achse A von der Schwerpunktsebene des Flugzeugs, r den Abstand des Mittelpunkts der Austrittsebene des Rohrkrümmers 2 von der Achse A und ψ den Schwenkwinkel des Rohrkrümmers 2.
Die Figur 3 ist ein schematischer Querschnitt durch einen Flugzeugrumpf 31 in Höhe der Schwenkdüsen 33» die an einem Marschtriebwerk 34 angeordnet sind. Mit 35 ist der Tragflügel und mit 36 der Drehkranz für die Schwenkdüsen bezeichnet. Die Schwenkdüsen bestehen jeweils aus den Rohrkrümmern 37 und 32» von denen der letztere um die Achse 38, die in einer Parällelebene zur X-Z-Ebene des Flugzeugs zusammen mit der Schwenkdüse 33 schwenkbar ist, drehbar ist· Dabei ist in der Figur 3 ,der Rohrkrümmer 32 in der Normalstellung auf der linken Seite, in einer um den Winkel - %* auf der
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BAD ORIGINAL
rechten Seite gezeichnet.
Die Figur 4 zeigt ein Hubtriebwerk 41 mit der schwenkbaren Aus~ trittsdUse 42, die kardanisch um die Achsen 43 und 44 schwenkbar am Hubtriebwerk 41 befestigt ist.
Aus der Darstellung der Figur 2 läßt sich das zusätzliche Steuermoment M„. für den Fall, daß der Schubvektor des Marschtriebwerks senkrecht nach unten gerichtet ist, leicht berechnen. Dabcd entfällt auf die beiden beiderseits des Rumpfes angebrachten Schwenkdüsen jeweils die Hälfte des Schubs mit dem Ergebnis, daß das von ihnen erzeugte Steuermoment Mc, gleich groß ist, solange die beiden Rohrkrümmer 2 ihre Normalstellung einnehmen. Wie sie auf der linken Seite der Figur 2 dargestellt ist. Wenn, wie auf der rechten Seite der Figur 2 zu sehen ist, der Rohrkrümmer 2 um den Winkel + 0 aus seiner Normalstellung herausgedreht ist, ergibt sich insgesamt ein Steuermoment um die Rollachse nach der Formel:
Mc, = - 1/2 . S . (a + r) + 1/2 S / j/ a + h cos (v - arc
tg ~) +
Bei der Berechnung nach dieser Formel ist die_ Größe h mit positivem Vorzeichen zu versehen, wenn die Austrittsebene der Schwenk— düse unterhalb der Schwerpunktsebene liegt, und mit negativem Vorzeichen, wenn die Austrittsebene der Schwenkdüse oberhalb der Schwerpunktsebene angeordnet ist. Der Winkel Φ ist positiv zu rechnen, wenn eine Verschwenkung des Schubvektors nach innen, d. Iu in Richtung auf die durch den Flugzeugschwerpunkt gehende Vertikalebene erfolgt.und mit negativem Vorzeichen, wenn eine Schubvektorschwenkung nach außen erfolgt.
Daraus ergibt sich, daß in dem in der Figur 2 dargestellten Fall, das Gesaratsteuermoment Mc zu einer Linksdrehung um die Rollachse
— 5 —
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BAD ORIGINAL
führt, obwohl die Vertikalkomponente des Schubstrahls kleiner wird. ·
Bei Plugzeugen mit kleinem Massenträgheitsmoment um die Rollachse läßt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Schubvektor— Kippsteuerung die übliche Druckluft— Reaktionssteuerung mit Düsen in den Tragflächenenden ganz oder teilweise ersetzen. In solch einem Fall kann durch den Wegfall von Zuleitungen, Steuerdüsen usw. der Tragflügelraura für andere Zwecke genutzt werden, z. B. als Kraftstoffbehälter, oder der Aufbau und die Fertigung des Flügels können stark vereinfacht werden.
Mechanisch bietet eine solche zusätzliche Schwenkdüsen-Kippsteuerung keine ,Schwierigkeiten. Sie ist ohne weiteres auch bei variablen Düsen, wie man sie bei Triebwerken mit Äufheizung des kalten Kreises benutzt, anwendbar. Die erförderlichen Stellorgane können ähnlich ausgebildet sein, wie sie beispielsweise bei der Schtienk— vorrichtung verwendet werden.
Eine Berechnung des zusätzlich zu gewinnenden Steuermoraents ergab für ein bekanntes V/STOL-Flugzeug, daß eine Steigerung von 50$ der in diesem Flugzeug verwendeten Bleed-Steuerung erreichbar ist.
— Patentansprüche —
309884/0183

Claims (2)

Patentansprüche
1. I V/STOL~Flugzeug rait mindestens einem Marschtriebwerk mit Schwenkdüsen und gegebenenfalls Hubtriebwerkenj sowie mit mit Zapfluft beaufschlagten Steuerdüsen für die Flugzeugsteuerung in der Start- bzw. Landungs- und IVansitionspbase, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkdüfsen (3> 33) des bzw. der Marschtriebwerke (34) und gegebenenfalls der Hubtriebwerke (41) mit Mitteln (2j 32? 3öj 42, 43» 44) zur Schubvektor-'-Steuerung quer zur Flugzeuglängsachse ausgerüstet sind.
.
2. V/STOL—Flugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkdüsen (3» 33) als mehrteilige Rohrkrümmer ausgebildet sind, von denen mindestens der Letzte (2, 32) um eine Achse (A, 38) schwenkbar ist, die in einer Parallelebene zur X-Z-Ebene des Flugzeugs liegt.
3· V/STOLr-Flugzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Äustrittsdüsen (42) der Hubtriebwerke (41) kardanisch aufgehängt sind.
309834/0183
L e e r s e i t e
DE19722233352 1972-07-07 1972-07-07 V/stol-flugzeug Pending DE2233352A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722233352 DE2233352A1 (de) 1972-07-07 1972-07-07 V/stol-flugzeug
GB2906573A GB1435567A (en) 1972-07-07 1973-06-19 Vertical take-off and landing aircraft
US05/696,207 US4140290A (en) 1972-07-07 1976-06-15 V/STOL aircraft with thrust control

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722233352 DE2233352A1 (de) 1972-07-07 1972-07-07 V/stol-flugzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2233352A1 true DE2233352A1 (de) 1974-01-24

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