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DE2232335C2 - Aktive Induktionsschleife für Verkehrsdetektoren - Google Patents

Aktive Induktionsschleife für Verkehrsdetektoren

Info

Publication number
DE2232335C2
DE2232335C2 DE19722232335 DE2232335A DE2232335C2 DE 2232335 C2 DE2232335 C2 DE 2232335C2 DE 19722232335 DE19722232335 DE 19722232335 DE 2232335 A DE2232335 A DE 2232335A DE 2232335 C2 DE2232335 C2 DE 2232335C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
loops
detector
induction loop
induction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722232335
Other languages
English (en)
Other versions
DE2232335A1 (de
Inventor
Anton 8033 Krailling Harm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Signalbau Huber - Designa 8000 Muenchen De GmbH
Original Assignee
Signalbau Huber - Designa 8000 Muenchen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Signalbau Huber - Designa 8000 Muenchen De GmbH filed Critical Signalbau Huber - Designa 8000 Muenchen De GmbH
Priority to DE19722232335 priority Critical patent/DE2232335C2/de
Publication of DE2232335A1 publication Critical patent/DE2232335A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2232335C2 publication Critical patent/DE2232335C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/01Detecting movement of traffic to be counted or controlled
    • G08G1/042Detecting movement of traffic to be counted or controlled using inductive or magnetic detectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine aktive Induktionsschleife für Verkehrsdetektoren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Verkehrsdetektoren sollen, sofern nicht für Sonderzwecke eingesetzt, das Verkehrsgeschehen gleichwertig registrieren, d. h. sowohl Straßenbahnzüge als auch rrichtschienengebundene Fahrzeuge, z. B. Autobusse, die auf derselben Trasse oder Fahrspur verkehren, müssen den Verkehrsdetektor sicher und eindeutig auslösen. Mit den gebräuchlichen aktiven Induktionsschleifen, die zur gemeinsamen Erfassung von schienengebundenen und -ungebundenen Fahrzeugen zwischen Schienengleise verlegt werden müssen, bestehen Schwierigkeiten, da infolge der ungleichen Stromverteilung in den beiden Schienen durch Stromstöße Spannungsimpulse in den Induktionsschleifen induziert werden. Diese können zu Auslösungen im Verkehrsdetektor führen, ohne daß ein Fahrzeug die Meßstellen passiert hat.
Solche Schienenstrom-Fehlauslösungen machen eine genaue Verkehrserfassung unmöglich und müssen unterdrückt werden.
Es ist schon eine Einrichtung zur Fahrortbestimmung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, bekannt, bei der die Strecke zur Bildung eines Fahrortkriteriums, das an eine Zentrale übertragen wird, in einzelne Abschnitte unterteilt und jedem Abschnitt eine hochfrequenzgespeiste Leitungsschleife zugeordnet ist, und bei der mit jeder Leitungsschleife eine oder mehrere Empfangsantennen derart gekoppelt sind, daß die in ihnen induzierte EMK durch das Vorbeifahren eines Fahrzeugs zusammenbricht und das dadurch erhaltene Meldekennzeichen als Fahrortkriterium dient, und bei der durch asymmetrische Kreuzung einzelner Leitungsschleifen innerhalb der Abschnitte Schleifenhälften gebildet werden, von denen die größere eine Fläche Fund die kleinere, die als Kompensationswicklung mit η Windungen ausgeführt ist. eine Fläche — bedeckt (DE-OS 17 80 093); in bekannter Weise werden so die in den Schienen fließenden Ströme kompensiert.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung (es wird auf Fig. 1 verwiesen) wurden die Induktionsschleifen für die Verkehrsdetektoren bei Verlegung zwischen Gleis-Schienen so klein gewählt, daß die Schienenstromimpulse gerade nicht mehr zur Auslösung der Detektoren ausreichten. Hierbei müssen aber durch Schienenstromausgleichsverbinder vor und nach dem Meßstellenbereich die Stromunterschiede in den beiden Schienen weitgehend ausgeglichen werden und die Detektoren dürfen nicht zu empfindlich sein. Nichtschienengebundene Fahrzeuge lösen aber über solche Schleifen nicht mehr sicher aus.
Als eine andere Erfassungsmöglichkeit bieten sich passive Detektoren, d. h. solche, bei denen der Detektor mit Schleife nur als Empfänger dient. Hierzu müssen jedoch alle Fahrzeuge, die das System auslösen sollen, mit einer angepaßten Sendeeinrichtung ausgerüstet sein. Das ist umständlich und teuer, und Privatfahrzeuge werden nicht erfaßt.
Es ist ferner schon ein Schleifendetektor bekannt, dessen Induktionsschleife in ihren Abmessungen dem sie überfahrenden Fahrzeug entspricht, aus einer oder mehreren Windungen besteht und in eine Fuge der Fahrbahndecke eingelassen und vergossen ist (DE-Zeitschrift »SEL-Nachrichten« 1967, H. 2, S. 75-79).
Aufgabe der Erfindung ist es, eine aktive Induktionsschleife zu schaffen, die einfach im Aufbau ist und bei Eliminierung der vorerwähnten Schienenstromfehlauslösungen gleichwertig und sicher registriert.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die in den Patentansprüchen angegebenen Maßnahmen gelöst.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Induktionsschleife herkömmlicher bekannter Art,
F i g. 2 bis 4 Induktionsschleifen in Form einer Acht,
F i g. 5 den Feldlinienverlauf einer achtförmigen Induktionsschleife.
In den Figuren sind, jeweils mit I und 2 bezeichnet, die Gleisschienen z. B. einer Straßenbahn gezeigt, zwischen denen eine Induktionsschleife 3 angeordnet ist. Bei der bekannten Ausführung nach F i g. 1 wird bei großen Stromstößen in der Schiene 1 (ausgezogener Pfeil) in der Induktionsschleife 3 ein Spannungsimpuls induziert, der entsprechend den Pfeilen 4-4 in voller Höhe zum nicht näher dargestellten Detektor gelangt und diesen oft genug auszulösen vermag.
In den Fig. 2 bis 4 ist diese Induktionsschleife 3 in zwei Schleifenhälften 5 und 6 unterteilt. Die Schleifenhälften liegen in Fahrtriojitung hintereinander und die
Leitungen sind in F i g. 2 in Form einer Acht gekreuzt.
Fig.3 stellt eine Ausführung der achtförmigen Induktionsschleife mit mehreren Windungen dar.
Fig.4 zeigt eine Modifikation einer mehrdrähtigen achtförmigen Induktionsschleife. Die beiden Schleifenhälften 5 und 6 sind hier getrennt gewickelt und erst anschließend gegensinnig zu einer achtförmigen Induktionsschleife zusammengeschaltet. Diese Anordnung ist in der elektrischen Wirksamkeit der der F i g. 3 gleichzusetzen, hat jedoch darüber hinaus Herstellungsvorteiie.
Die Schleifen selbst werden zweckmäßig in entsprechend geformte Nuten in der Fahrbahndecke eingelegt und vergossen.
In Fig. 5 ist der ungefähre Verlauf der Feldlinien 7
einer achtförmigen Induktionsschleife mit den Schleifenhälften 5 und 6 in Gleis-, d. h. in Verkehrsrichtung dargestellt. Die gestrichelten Linien 8 zeigen die Umhüllenden für drei Ansprechkeulen, die jeweils Punkte gleicher Ansprechempfindlichkeit verbinden. Sie stellen den Ansprechbereich der Detektoreinnchtung auf eine bestimmte Schleifenbelastung in drei verschiedenen Empfindlichkeitsgraden dar.
Durch die erfindungsgemäße Schaltung werden Schienenstromauslösungen vermieden. Die Anordnung spricht bei 3 Ilen auch nichtschienengebundenen und solchen Fahrzeugen größerer Bodenfreiheit, soweit diese den Schleifenbereich passieren, gleichwertig und sicher an. Durch Dämpfung wird die elektrische Güte der Meßschleife verschlechtert, und der Abfall der Schwingspannung löst den Detektor aus.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)

Patentansprüche: ,
1. Aktive Induktionsschleife für Verkehrsdetektoren mit Dämpfungsauswertung, bei der die Dämpfung der Induktionsschleife beim Passieren eines Fahrzeuges die Schwingspannung des speisenden Oszillators beeinflußt, was den Detektor auslöst und zur Auswertung herangezogen wird, wobei die Induktionsschleife zwischen den Schienen eines Gleises verlegt ist und gemeinsam mit dem gleisgebundenen Verkehr auch den auf gleicher Trasse geführten gleisungebundenen Verkehr erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsschleife (3) in Schienenlängsrichtung in Form einer Acht unter Kreuzung der Leitungsführung verlegt ist, wobei die sich ergebenden Schleifenhälften (5,6) elektrisch und geometrisch zur Einspeisestelle symmetrisch sind.
2. Aktive Induktionsschleife nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei Induktionsschleifen diese bei Normalverlegung jeder Induktionsschleife zu einer Acht in elektrischem und geometrischem Sinn zusammengeschaltet sind.
DE19722232335 1972-06-28 1972-06-28 Aktive Induktionsschleife für Verkehrsdetektoren Expired DE2232335C2 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2232335A1 DE2232335A1 (de) 1974-01-10
DE2232335C2 true DE2232335C2 (de) 1984-09-06

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ID=5849377

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722232335 Expired DE2232335C2 (de) 1972-06-28 1972-06-28 Aktive Induktionsschleife für Verkehrsdetektoren

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DE2232335A1 (de) 1974-01-10

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