DE2231862A1 - Elektrischer schalter - Google Patents
Elektrischer schalterInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schalter mit einem oder mehreren festen Kontaktpaaren und einem oder, mehreren mit den festen Kontakten
zusammenwirkenden "beweglichen Kontaktpaaren, die an Sicherungen -liegen und mit diesen auf einer "beweglichen Träger- ■
platte angeordnet sind, die durch Antriebeglieder zwischen einer geschlossenen Stellung, in der über die beweglichen Kontaktpaare
die festen Kontakte verbunden sind, und einer geöffneten Stellung beweglich ist, in der die festen Kontakte und die beweglichen
Kontakte getrennt und die Sicherungen frei zugänglich sind,.
-2-
2 Π y 8 8 3 / O 7 A Ü
Bekannte Schalter dieser Art sind im allgemeinen so aufgebaut,
daß die Patronensicherungen nur dann entfernt und ausgetauscht werden können, wenn die mechanischen Kontakte des Schalters
offen sind. Aber dabei muß die Bedienungsperson besonders vorsichtig sein, um nicht die den Sicherungen benachbarten spannungsführenden
Teile zu bex'ühren.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schalter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem die Sicherungen
in eine Stellung völlig außerhalb des Schaltergehäuses gebracht werden können, so daß sie ohne jegliche Gefahr für den
Bedienenden entfernt oder ausgetauscht werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem solchen Schalter dadurch gelöst, daß die bewegliche Trägerplatte um etwa 180°
schwenkbar an iliren Antriebsglisdern angelenkt ist, wobei sich
in ihrer geöffneten Stellung die Sicherungen auf der nach außen gekehrten Seite befinden und durch die Trägerplatte selbst von
den festen Kontakten getrennt sind, und gegenüber den Antriebsgliedern eine Verriegelung für die Trägerplatte zum !feststellen
sowohl in ihrer geschlossenen wie in ihrer geöffneten Stellung vorgesehen ist.
Der besonders ¥01 teil nach der Erfindung liegt in der Anordnung
der Sicherungen auf einer beweglichen Trägerplatte, wobei die
?n 9HR 3/0 74 0 ~5~
endseitigen Klemmen dieser Sicherungen mit den festen Kontaktstücken
des Schalters zusammenwirken, die gestellfest im Schalterrahmen gelagert sind. Somit bilden die Sicherungsklemmen
die beweglichen Kontakte des Schalters. In dessen geöffneter Stellung, d.h., wenn die bewegliche Trägerplatte ihre Endstellung
in Abkehrung von den festen Kontaktstücken erreicht hat, ist die Trägerplatte um 180° umgedreht, so daß die Sicherungen
nun auf der nach außen gekehrten Seite der Trägerplatte angeordnet
sind. In dieser umgekehrten Lage kann die Trägerplatte festgestellt werden, und danach kann ihr Antriebsmechanismus
wieder betätigt werden, um sie in eine Stellung nahe der festen Kontaktstücke des Schalters zu bringen, in der sie mit ihrer
jetzt nach innen gekehrten Seite diese spannungsführenden Teile abdeckt. Die Bedienungsperson kann sich dann ohne die Gefahr
einer Berührung stromführender Teile den Sicherungen nähern. In dieser besonderen Lage kann die Trägerplatte auch den Verschlußteil
eines die spannungsführenden Teile umgebenden Gehäuses bilden, so daß die gefährlichen Teile des Schalters überhaupt
nicht zugängglich sind.
Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Schalter werden vorteilhaft
Patronensicherungen verwendet, deren Endklemmen die beweglichen Kontakte des Schalters bilden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der. Zeichnung an einem bevorzugten.
Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen:
2 f! H ίϊ 8 3/07 LQ ~4~
Figur 1 die perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Trennschalters, der sich in seiner geschlossenen Stellung "befindet,
Figur 2 die gleiche Ansicht des Schalters wie nach Figur 1,
jedoch "bei geöffneter Stellung des Schalters,
Figur 3 eine Darstellung des neuen Schalters ähnlich der Fig.2,
wobei jedoch die bewegliche Trägerplatte umgedreht ist, um die Sicherungen nach außen zu kehren,
Figur 4- den Schalter mit umgekehrter Trägerplatte, die jedoch
wieder in Richtung auf die festen Kontakte des Schalters verschoben ist, d.h., wenn der Schalter „unwirksam"
geschlossen ist,
Figur 5 einen Längsschnitt durch den Schalter längs der Linie '
IV-IV in Figur 1,
Figur 6 eine gesprengte perspektivische Darstellung einer Einzelheit
einer der Sicherungsvorrichtungen, mittäLs derer die"Sicherungspatronen an der beweglichen Trägerplatte
befestigt sind,
Figur 7 einen vergrößerten Ausschnitt einer Einzelheit der Arretiervorrichtung,
mit der die bewegliche Trägerplatte
2 0 9 H R 3 / Π 7 L 0 -5-
an einem ihrer Antriebsglieder festgestellt werden kann,
Figur 8 eine Einzelheit des Arretiersystems für den Betätigungshebel
des Schalters im Schnitt,
Figur 9 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt des
HiIf»kontaktsystems, das neben den Hauptkontakten
des Schalters vorhanden ist,
Figur 10 eine perspektivische Ansicht in gesprengter Darstellung,
das die wichtigsten Teile dieses letzten Systems zeigt,
Figur 11 die prinzipielle Anordnung einer Lichtbogen-Löschvorrichtung,
die den Hauptkontakten des Schalters beigeordnet sein kann
und
und
Figur 12 eine- abgeänderte Ausführungsform des Betätigungsmechanismus
des Schalters.
Der in Figur 1 dargestellte Schalter ist ein Gestell, das aus zwei seitlichen Gehäusen 1 und 2 besteht, welche in geeigneter
Weise miteinander durch zwei Stege 3 verbunden sind (Figur 5)·
Diese Gehäuse 1 haben abgewinkelte Enden 1a zur Befestigung an geeigneten Schienen 4 , die beispielsweise als C-förmige Profile
209883/0740 "6"
ausgebildet sein können. Jedes Gehäuse enthält eine Schnellschal t-Vorrichtung, diese Vorrichtungen werden über eine gemeinsame
Achse 5 betätigt, die über einen seitlichen Handhebel 6 angetrieben werden kann.
Auf jedem der Stege 5 sind Isolierkörper 7 angeordnet (Figur 5)j
jeder dieser Isolierkörper 7 trägt eines der festen Schaltstücke
8 des Haupt-Kontaktsystems des Schalters. Die festen Schaltstücke 8, welche in einer jeweils geeigneten Art verwendet werden,
sind für da» Zusammenwirken mit endseitigen Kontakt klemmen
9 von Patronensicherungen 10 ausgebildet. Die Sicherungen 10 schließen somit den Stromkreis zwischen den paarweise einander
zugeordneten Schaltstücken 8, die satzweise jeweils von den Stegen 3 getragen sind.'
Die Sicherungen 10 sind an einer beweglichen Trägerplatte 11 befestigt,
die im wesentlichen eine rechteckige Gestalt hat. Die Platte 11 ist aus einem geeigneten Isoliermaterial hergestellt,
und sie ist an ihren beiden Schmalseiten mit je einem Gleitstück 12 verbunden, das in Führungen 1b bzw. 2b, die in die Frontseiten
der Gehäuse 1 und 2 eingelassen sind, verschieblich ist. In Figur 2, in der die Außenwandung des Gehäuses 1 teilweise weggebrochen
ist, ist zu erkennen, daß das Gleitstück 12 gelenkig . mit einer "Verbindungsstange 13 verbunden ist, welche von der jeweiligen
Schnellschalt-Vorrichtung angetrieben ist. Das bedeutet,
daß bei dieser Anordnung die Betätigung des Handhebels 6 eine
2 0 9 !383/0740 -7-
Bewegung der Trägerplatte 11 bewirkt, die in einer Richtung
senkrecht zur Ebene der Stege 5 (oder der Schiene 4-) zwischen
einer Sehließ-Stellung und einer Offen-Stellung verschieblich
ist. In dieser Schließ-Stellung greifen die Kontaktklemmen 9 der Patronensicherungen 10 in die festen Schaltstücke 8 ein
(Stellung in Figur 1 und 5), und in der Offen-Stellung stehen
die Kontaktklemmen 9 der Sicherungen 10 in Abstand von diesen festen Schalt stücken 8 (Stellung nach Figur 2).
Jede Sicherung 10 ist lösbar auf der Trägerplatte 11 über Nasen (14) befestigt, die üblicherweise an jedem Ende des Körpers
einer solchen Patronensicherung vorgesehen sind. Wie in Fig.6 gezeigt ist, ist zu diesem Zweck die Trägerplatte 11 in Höhe
jeder der Nasen 14- mit einer Aussparung 11a versehen, welche eine Blattfeder 15 mit der Gestalt eines i~l aufnimmt. Die rechtwinklige
Öffnung der Aussparung 11a ist mit einem Deckel 16 überdeckt, der eine Durchbrechung 16a in Form eines Knopflochs hat.
Diese Durchbrechung 16a besitzt einen weiteren Teil für den Durchtritt der Nase 14· und einen engeren Teil, dessen Weite dem
Abstand zwischen den Unterseiten zweier einander gegenüberliegender, seitlicher Einbuchtungen 14-a in der Nase 14- entspricht.
Die beiden Nasen jeder Sicherung 10 werden in den weiteren Teil der Durchbrechungen 16a der jeweils entsprechenden Deckel 16
hineingeschoben, wobei sie in den mittleren Teil der jeweils entsprechenden Federn 15 eintreten, und sie werden danach in
Längsrichtung der Durchbrechungen 16a in deren engeren Teil
2 ü 9 fl 8 3 / 0 7 4 0 -8-
hinein verschoben, wobei sie die Federenden spreizen, zwischen
denen sie somit elastisch festgehalten sind·
Vorteilhaft hat die Trägerplatte 11 in Höhe des Mittelteils jeder der Patronensicherungen 10 ein Fenster 11c, durch welches
der Sicherungskörper sichtbar ist, wie z.B. zur Kontrolle der Angaben, die darauf aufgedruckt sein können, oder zur Überwachung
der seitlichen Anzeigeplättchen, die bei manchen Typen von Patronensicherungen vorgesehen sind, um anzuzeigen, daß das Schmelzelement
durchgebrannt ist. Die Fenster 11c sind durch transparente Abdeckungen 17 überdeckt.
Es ist bekannt, daß bei anderen Typen von Patronensicherungen die Anzeige-Vorrichtung auch einen Stift besitzt, der in Längsrichtung
über einen der Köpfe der Sicherung vorsteht, um einen Mikroschalter oder einen ähnlichen Alarmkontakt zu betätigen.
In einem solchen Fall muß die Sicherung genau auf der Trägerplatte 11 mit ihrem Anzeigestift in Höhe des entsprechenden
Mikroschalters angeordnet werden. Zu diesem Zweck ist die Trägerplatte 11 mit nach innen hin vorspringenden Fingern 11d ausgerüstet
(sieh.e Figuren 3 - 5) > welche Gegenlager für die Anzeiger
bilden und somit eine falsche Anordnung der Sicherungen verhindern. Die erwähnten Mikroschalter, die so angeordnet sind,
daß sie von diesen Anzeigestiften betätigt werden können, sind nicht dargestellt worden, trotzdem ist erkennbar, daß sie auf
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den Isolierkörpern 7 angeordnet werden können oder vorzugsweise
an zusätzlichen Stegen, welche in geeigneter Weise zwischen den Gehäusen 1 und 2 verlaufen.
Die Trägerplatte 11 ist derart mit den Gleitstücken 12 verbunden, daß sie um 180° um ihre Längsachse gedreht werden kann. Für diesen
Zweck ist sie mittels kooxialer Zapfen 18 an den Gleitstücken 12 drehbar gelagert, wobei diese Zapfen 18 an der Trägerplatte
11 sitzen und drehbar in Lagern in den Gleitstücken 12 gehaltert sind. Eines der Gleitstücke 12 besitzt ferner einen
Knopf 19 (Figur 7)> der gegen die Trägerplatte 11 durch eine Feder 20 verspannt ist, welche in einer Bohrung 12d des Gleitstückes
12 angeordnet ist und welche sich gegen eine Schulter 19a des Knopfschaftes abstützt. Diese Schulter ist in der Bohrung
12d gleitend längs einer Achse geführt, welche gegenüber der Drehachse der Trägerplatte 11 parallel versetzt ist. Unter
der Kraft der Feder 20 greift das freie Ende des Knopfes 19 in ein Sackloch 11e ein, das in der Trägerplatte 11 vorgesehen ist.
Somit wirkt der Knopf 19 als Arretierbolzen, um die Trägerplatte 11 gegenüber dem Gleitstück 12 festzustellen. Die Trägerplatte
11 besitzt ferner eine Ausnehmung mit einer Schräge 11f, welche als eine Rampe für das Ende des Knopfes 19 dient, um diesen Knopf
gegen die Kraft der Feder 20 zurückzudrücken, wenn die Trägerplatte 11 um die Zapfen 18 gedreht wird, um so automatisch die Trägerplatte
11 automatisch gegenüber den Gleitstücken 12 festzustellen. Die Trägerplatte 11 besitzt deshalb ,zwei Bohrungen 11e
2 Γ) 9 8 R 3 / Ü 7 4 0
mid zwei entsprechende Ausnehmungen 11f, um sie in zwei um 180°
gegeneinander versetzte Stellungen feststellen zu können (Stellung in Figur 2 und Stellung in Figur 4·).
Im normalen Betrieb ist die Trägerpia tte 11 gegenüber den Gleitstücken 12 in einer solchen Lage festgestellt, daß sie Kontaktklemmen
9 der Patronensicherungen 10 mit den festen Kontaktstücken 8 zusammenwirken» Dies entspricht einer Stellung der
Trägerplatte 11 in den Figuren 1, 2, 5 und· 7· Wenn im Gegensatz
dazu es gewünscht wird, Zugang zu den Sicherungen zu nehmen, wird der Schalter zuerst in seine Aus-Stellung gebracht, entsprechend
Figur 2, um die Sicherungsklemmen 9 außer Eingriff von den festen Kontaktstücken 8 zu bringen. Danach wird der Knopf 19
bezogen, um die Trägerplatte 11 freizugeben, und die Trägerplatte 11 wird um die Zapfen 18 um 180° gedreht, bis sie wieder
durch den Knopf 19 in umgedrehter Lage entsprechend der Figur 3 festgestellt ist. Die Sicherungen liegen nun völlig frei und
können ohne weiteres ohne jedes Risiko für den Bedienenden entfernt und ausgetauscht werden.
Es ist ferner von besonderem Vorzug, daß der Handhebel 6 bedient werden kann, wenn die Trägerplatte 11 in dieser Weise umgedreht
ist, um den Schalter in eine Stellung zu bringen, welche normalerweise seine Ein-Stellung ist, wobei die Trägerplatte 11 in
ihre Stellung gebracht ist, in der sie den festen Kontaktstückeη
8 am nächsten steht, wie in Figur 4- gezeigt isto Es ist offen—
? 0 98 83/0740 ^11-
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sicktlick, daß die Klemmen der Sickerungen nun nickt in Eingriff mit den festen Kontakten 8 kommen, weil sick die Sickerungen
jetzt auf der nack außen gekehrten Seite der Platte 11 befinden. Mit anderen Worten kann der Schalter ohne jegliche Wirkung eingelegt
werden, seine Stromkreise bleiben offen. Wenn der Schaltmechanismus
in einer solchen Position blockiert wird, ist es für eine unbefugte Person unmöglich, die Trägerplatte 11 umzudrehen.
Die durch den Schalter abgeschalteten elektrischen Teile sind somit völlig sicher für irgendwelche von Hand aus zuführenden
Arbeiten.
Figur 8 zeigt eine Einzelheit einer weiteren Ausbildungsform zur Arretierung des Betätigungshebels 6 durch ein Vorhängeschloß.
Der Hebel 6 ist deshalb mit einer Ausnehmung 6a an seiner der Achse 5 benachbarten Innenseite ausgebildet, diese Ausnehmung 6a
ist zu dem Gehäuse 1 hin offen. Ein im wesentlichen flacher Bolzen 21 ist in dieser Ausnehmung 6a verschieblich geführt, was
beispielsweise durch längliche Vorsprünge 6b und 6c in der Ausnehmung 6a bewirkt werden kann. Der Bolzen 21 hat einen Vorsprung
21a, und er erstreckt sich nach oben, um ein seitliches Betätigungsglied 21b zu bilden. Eine Feder 22 ist einerseits am
Bolzen 21 und andererseits an der Seitenwandung der Ausnehmung 6a befestigt, und sie hält den Bolzen 21 in der Ausnehmung 6a (doh.
in Richtung nack reckts in Figur 8). Das Gekäuse 1 besitzt seitlich eine Platte 23, in die zwei Schlitze 23a eingearbeitet sind,
709 MR 3 /07/, 0 - ~12~
die gegenüber dem Hebel 6 in dessen entsprechender Endlage angeordnet
sind. Der Hebel 6 besitzt weiterhin ein Querlock 6d, we Icke s durck den Boden der Ausnehmung 6a kindurckgekt ·
Durch die Wirkung der Feder 22 wird der Bolzen 21 normalerweise in seiner Ruhestellung gehalten, in der der Vorsprung 21a nicht
in Richtung auf das Gehäuse 1 und die Platte 23 vorsteht. Jedoch
durch Betätigung des Gliedes 21b ist es möglich, den Bolzen 21 nach links gemäß Figur 8 entgegen der Kraft der Feder 22 zu
drücken und somit den Vorsprung 21a in einen der Schlitze 23a zu schieben. Wenn jetzt ein geeignetes Schloß in das Lock 6d
eingesetzt wird, wird der Bolzen 21 in dieser Stellung festgekalten und der Hebel 6 ist gesichert.
Ein System mit Vor-unterbrechenden Hilfskontakten ist in den Figuren
9 und 10 wiedergegeben. Es besitzt einen Nocken 25, der
auf einer Welle 5 innerhalb des Gehäuses 2 angeordnet ist« Der Nocken 25 betätigt über ein abgewinkeltes Ende 26a einen Schieber
26, der parallel zu den Gleitstücken 12 (oder horizontal nach den Figuren 1 bis 5) geführt ist. Zu diesem Zweck dient
eine feststehend angeordnete Platte 27 mit zwei abgewinkelten Laschen 27a,· die zwischen sich den Schieber 26 seitlich führen.
Der Schieber 26 ist weiterhin mit einer länglichen rechtwinkligen Durchbrechung 26b ausgebildet, in der eine Druckfeder 28
angeordnet ist. Diese Feder 28 ruht auf einer Stützlasche 27, die von der Platte 27 abgewinkelt ist und durch die Durck-
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brechung 26b hindurchragt, um die Führung des Schiebers 26 zu
ergänzen. Der Schieber 26 betätigt ein Isolierstück 29» welches bewegliche Kontakte 30 trägt. Diese Kontakte 30 wirken mit festangeordneten
Kontakten 31 zusammen, die auf einer Isolierplatte 32 angeordnet sind. Diese Isolierplatte 32 ist in einer geeigneten,
nickt dargestellten Weise mit der Platte 27 oder deren abgewinkelten Laseken 27a verbunden. Diese Kontakte sind durck
eine transparente Abdeckung 33 geschützt. Beim dargestellten Beispiel ist das Isolierstück 29 von rechteckiger Gestalt versckieblick
geführt durck die Abdeckung 33» und es ist mit dem
Schieber 26 durck einen Stift 29a verbunden, der am Isolierstück
29 festgemacht ist und in ein Loch 26c des Sckiebers 26 eingreift.
Wie vorstehend schon erwähnt, betätigt der Handhebel 6 die Gleitstücke
12 über einen Scknellschalt-Mechanismus, der nicht dargestellt ist. Solch ein Mechanismus besitzt in üblicher Weise eine
Feder, welche das Antriebsglied des Mechanismus zusaimendrückt oder auseinanderzieht, bis diese Feder jeweils in der Lage ist,
auf das Antriebsglied zurückzuwirken, damit dieses von seiner einen Lage in seine andere Lage einschnappt. Ea besteht daher
für den Hebel 6 eine Anfangspkase, während der die durck ihn betätigte
Achse 5 sich dreht, ohne daß die Gleitstücke 12 betätigt werden. Der Nocken 25 ist dabei so angeordnet, daß er den Schieber
26 während dieser Aöfaogaphaee bewegt, um die Hilfskomtakte
30 bis 31 zu schließen. Die von diesen Kontakten gesteuerten
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Stromkreise sind deshalb schon geschlossen, wenn die Hauptkontakte
des Schalters (das sind die Kontaktklennen 9 und Sehaltstücke
8) mxsul öffnen. Die Hilfskontakte 30 bis 31 werde», verwendet,
uu einen Ausschalter zu betätigen, welcker in Eeihe
nit dem vorliegenden Schalter liegt». Bei einer solchen Anordnung
öffnet der Schalter nicht unter Last, und seine Hauptkontakte 9 und 6 können trotz ihrer niedrigen Abschaltleistung
nicht zerstört werden.
Wenn es erforderlich ist, diese Abschaltleistung zu erhöhen, ist es möglich, an dem Schaltergestell zwischen den festen
Schaltstücken 8 und der Trägerplatte 11 eine Anzahl von kleinen in Abstand voneinander parallel angeordneten Platten 34· zu befestigen
(Figur 11), die für den Durchtritt der Kontaktklemmen 9 mit Schlitzen 34a ausgerüstet sind. Wenn der Schalter öffnet,
treten die Kontakt klemmen 9 durch die Schlitze 34a hindurch,
sobald sie außer Eingriff mit den Schaltstüeken 8 sind, wodurch
der entstehende Lichtbogen zwischen den Eontaktklemmen 9 und den festen Schaltstüeken 8 durch die Platten 34 wirksam gekühlt
wird, und dieser Lichtbogen wird dadurch sehr schnell gelöscht. Die Platten 34- bestehen dabei aua einem Metall und sind in geeigneter
Weise gegeneinander und gegenüber dem Schaltergestell isoliert.
Figur 12 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform, bei der die Welle 5 ei* konisch verzahntes Segment 35 trägt, welches
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mit einem entsprechend ausgebildeten Gegenstück 36 kämmt,
das auf einer seitlich, angeordneten Welle 37 sitzt. Die Welle
37 ist an einem Träger 38 drehbar gelagert und trägt an ihrem freien Ende ein Handrad 39· Eine solche Anordnung, welche den
Handhebel 6 überflüssig macht, kann dann von Vorteil sein, wenn es bevorzugt wird, den Schalter von der Vorder- oder der Rückseite
aus (vgl· Figur 1) zu betätigen.
Die stromführenden Teile des Schalters sind vorzugsweise durch transparente Abdeckungen geschützt, wie die Abdeckungen 4-0, 4-1,
welche lösbar an seitlichen Platten 4-2 befestigt sein können. Diese Abdeckungen können sich ein wenig bis unter die drehbare
Trägerplatte 11 erstrecken, in diesem Fall besitzen sie eine Ausnehmung, sowie die Ausnehmung 40a, für den Durchtritt der
Kontakt klemmen 9· Wenn der Schalter „unwirksam" geschlossen
ist (Figur 4·), übernimmt* die Trägerplatte 11 die Aufgabe einer
frontseitigen Abdeckung für das Gehäuse, das durch die Abdekkungen 4-0 und 4-1 sowie die Platten 4-2 gebildet ist, wobei die
wichtigen Teile des Schalters völlig geschlossen und geschützt sind.
9R8-3/fm-0
Claims (8)
1. J Schalter mit einem oder mehreren festen Kontaktpaaren und einem oder mehreren mit den festen Kontakten zusammenwirkenden "beweglichen Kontaktpaaren, die an Sicherungen liegen
und mit diesen auf einer beweglichen Trägerplatte angeordnet sind, die durch Antriebsglieder zwischen einer geschlossenen Stellung , in der über die beweglichen Kontaktpaare
die festen Kontakte verbunden sind, und einer geöffneten Stellung beweglich ist, in der die festen Kontakte und die
beweglichen Kontakte getrennt und die Sicherungen frei zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche
Trägerplatte (11) um etwa 180° schwenkbar an ihre». Antriebsgliedern (12) angelenkt ist, wobei sich in ihrer geöffneten
Stellung die Sicherungen (10) auf der nach außen gekehrten Seite befinden und durch die Trägerplatte (11) selbst von
de» festen Kontakte» (8) getrennt sind, und gegenüber de» Antriebsgliedern (12) eine Verriegelung (19, 11e) für die
Trägerplatte (11) zum Feststellen sowohl in ihrer geschlos-• sene» wie in ihrer geöffneten Stellung vorgesehen ist.
-2-
2 O 9 P, R 3 / Π 7 4 Π
2.) Schalter mach Amspruch 1, dadurch gekeamzeichmet, daß .im
umgekehrter Stelltimg die Trägerplatte (11) über ihre Am-. triebsglieder (12) wie im der geschlossenem Stellumg zurückgeholt
ist umd die festem Kontakte (8) gamz abdeckt.
3.) Schalter mach Amspruch 1 oder 2, gekemmzeichmet durch eim
die festem Kontakte (8) umgebemdea Gehäuse (40, 41, 42),.
das vorm offern ist für dem Durchtritt der Trägerplatte (11),
die im ihrer geöffmetem Stellumg durch ihre Amtriebsglieder
(12) im die gleiche Positiom wie im ihrer geschlossemem Stellumg zurückgeholt da* Gehäuse gegen Zugriff zu spannungsführenden
Teilen beim Arbeiten an den Sicherungen(IO) auf der Außenseite der Trägerplatte (11) verschließt.
4.) Schalter nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegliche Trägerplatte (11) aus einem Isoliermaterial besteht.
5.) Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherungen als Patronensicherungen (10) mit endseitigen Kontaktlöchern (9) ausgebildet sind, wobei
die Patronenkörper (10) auf der Trägerplatte (11) befestigt sind und die Kontaktlöcher (9) die beweglichen Schalterkontakte
bilden.
-3-7 0 9 R R 3 / 0 7 A 0
2731862
6.) Schalter nach Anspruch 5 ißit Patronensicherungen, deren
Körper Befestigungsnasen von einem T—förmigen Profil tragen,
dadurch gekennzeichnet, daß für eine unverrückbare Befestigung der Sicherungspatronen (10) auf der Trägerplatte
(11) jede Nase (14) zwischen die Enden einer JD.-förmigen
Feder (15) eingreift, die in einer Aussparung (11b) durch einen Deckel(16) mit einer knopflochartigen
Öffnung (16a) gehalten ist.
7·) Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerplatte (11) an zwei seitlichen Führungsschlitten (12) gelagert ist, die senkrecht zur Ebene
der festen Kontaktpaare beweglich sind, und die Verriegelung (19j 11e) zwischen der Trägerplatte (11) und zumindest
einem der Führungsschlitten (12) angeordnet ist, wobei einerseits'
für jeden Führungsschlitten eine Antriebsvorrichtung und andererseits eine gemeinsame Betätigungsvorrichtung (6)
für simultane Betätigung der beiden Antriebsvorrichtungen vorgesehen ist,
8.) Schalter nach Anspruch 7> bei dem die Antriebsvorrichtungen
der Führungsschlitten als Schnellschaltvorrichtungen ausgebildet sind, gekennzeichnet durch ein System von Hilfskoritakten
(30,31)ι die beim öffnen des Schalters über die Betätigungsvorrichtung
(6) während der Anfangsphase des Bewe-
gungsablauf s betätigt sind und einen in Reihe mit dem
Schalter liegenden Leistungsschalter steuern, der vor dem Öffnen bzw. nach dem Schließen der Hauptkontakte (8, 9)
betätigt ist·
2 09B8 3/0740
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so.
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-
1971
- 1971-07-05 FR FR7125391A patent/FR2144625B1/fr not_active Expired
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1972
- 1972-06-29 DE DE19722231862 patent/DE2231862A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4430046C2 (de) * | 1994-08-24 | 2001-08-16 | Wermelinger Ag Wolhusen | Sicherungs-Lastschaltgerät und/oder -Trennschaltgerät |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2144625B1 (de) | 1975-07-11 |
| FR2144625A1 (de) | 1973-02-16 |
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