DE2231550A1 - Schneidwerkzeug, insbesondere fraeser oder raeumnadel - Google Patents
Schneidwerkzeug, insbesondere fraeser oder raeumnadelInfo
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- B23C5/22—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts
- B23C5/2204—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts with cutting inserts clamped against the walls of the recess in the cutter body by a clamping member acting upon the wall of a hole in the insert
- B23C5/2208—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts with cutting inserts clamped against the walls of the recess in the cutter body by a clamping member acting upon the wall of a hole in the insert for plate-like cutting inserts
- B23C5/2213—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts with cutting inserts clamped against the walls of the recess in the cutter body by a clamping member acting upon the wall of a hole in the insert for plate-like cutting inserts having a special shape
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Description
- Schneidwerkzeug, insbesondere Fräser oder Räumnadel Die Erfindung betrifft ein Schneidwerkzeug mit einem an den Begrenzungsflächen einer stufenartigen Halterausnehmung anliegend gelagerten, plattenförmigen Schneidkörper aus einem harten Schneidwerkstoff, insbesondere Fräser oder Räumnadel, bei welchem der Schneidkörper mit einer etwa lotrecht zur die Freifläche bildenden Deckfläche verlaufenden, zentralen Bohrung zum Eingriff eines im Halter verspannbaren Spannbolzens versehen ist.(DT-PS 1 502 096) Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schneidwerkzeug der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich die Hauptschneiden sämtlicher Schneidkörper über die gesamte Werkzeugbreite erstrecken, so daß mit den Werkzeugen Einsticharbeiten ausgeführt werden können Die Lösung dieser Aufgabenstellung setzt eine besonders sichere und nachhaltige Spannung der verhältnismäßig kleinen Schneidkörper voraus, die dadurch erschwert wird, daß jede Ausnehmung zur Aufnahme eines Schneidkörpers wegen des Einsatzzweckes des Einstechens zur Seite hin offen, also im wesentlichen stufenartig ausgebildet ist. Offensichtlich wegen dieser Schwierigkeiten haben Wegwerfschneidkörper für Scheibenfräser und Räumnadeln mit sich jeweils über die gesamte Werkzeugbreite erstreckender Haupt schneide noch keine ins Gewicht fallende Verwendung in der Praxis gefunden, obwohl die generellen Vorteile von Wegwerfschneidkörpern mit Klemmspannung in der Zerspanungstechnik allgemein bekannt sind.
- Ausschlaggebend hierfür konnen auch die weiteren Schwieigkeiten der Unterbringung des Spannmechanismus in verhältnismänig schmalen Haltern, wie z.B.Räumnadeln und Fräserkörpern, gewesen sein.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Schneidkörper sich über die gesamte Halterbreite erstreckt, daß die die Auflagefläche gegen den Hauptschnittdruck bildende Seite des Schneidkörpers zwei im wesentlichen V-förmig zueinander stehende, mit ihren V-SchenkelnXan die Freiflächen der Nebenschneiden angrenzende Stützflächen aufweist, daß die Stützflächen in einem stumpfen Winkel in die Schneidkörperfnifläche einmünden und daß der Spannbolzen innerhalb des Halters um eine lotrecht zu seiner Längsachse verlaufende Achse in Richtung etwa der Winkelhalbierenden zwischen den Stützflächen auf die Hauptschnittdruckabstützung des Halters bewegbar gelagert ist.
- Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen nach Art eines zweiarmigen Hebels in seinem Mittelbereich schwenkbar gelagert und das dem Schneidkörper abgewandte Ende durch ein Verstellmittel in radialer Richtung beaufschlagt ist. In besonders einfacher Weise kann die Lagerstelle des Spannbolzens dadurch geschaffen werden, daß sie durch den Mantel eines lotrecht zur Spannbolzenlängsachse den Spannbolzen tangierend verlaufenden,im Halter befestigten Lagerbolzens gebildet ist.
- Die Lagerstelle kann dabei gleichzeitig als Verliersicherung für den Spannbolzen dienen, indem der Spannbolzen im Bereich seiner Lagerstelle zur Einlage des Lagerbolzens ausgekehlt ist.
- Um die Betätigung der Spanneinrichtung von der Seite eines Scheibenfräsere oder der Raumnadel her durchführen zu können, ist weiterhin vorgesehen daß das Verstellmittel mindestens ein im wesentlichen lotrecht zur Spannbolzenachse verschiebbares Keilteil ist. Insbesondere kanw das Verstellmittel ein mittels Konusflächen den Spannbolzen beaufschlagendes, undrehbar im Halter geführtes Druckteil sein. Das Betätigungsmittel für die Verstellung ist insbesondere eine Schraube.
- Eine modifizierte Auführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen etwa im Bereich seines halterseitigen Endes schwenkbar gelagert und in etwa seinem Mittelbereich radial beaufschlagt ist. Insbesondere kann ein Zugglied den Spannbolzen ringartig umfassen und mit einer Zug schraube in Wirkverbindung stehen. Hier ist die kritische Frage des Angriffes des Betätigungsmittels dadurch gelöst, daß die Zug schraube mit ihrem Betätigungsende in die Rückseite eines Fräser- oder Räumnadelzahnes mündet.
- Der Gegenstand der Erfindung wird anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbei spielen näher erläutert.
- Es zeigen Fig.1 einen Teilschnitt durch den Zahn eines Scheibenfräsers, Fig.2 einen Schnitt entsprechend der Linie II-II in Fig.1 Fig.3 eine Draufsicht auf den Schneidkörper des Fräserzahnes entsprechend dem Pfeil 3 in Fig. 1, Fig.4 eine Schnittdarstellung entsprechend Fig.1 durch eine andere Ausführungsform eines Fräserzahnes, Fig.5 eine Draufsicht auf die Freifläche des Schneidkörpers, Fig.6 einen Schnitt entsprechend der Linie VI-VI in Fig.5, Fig.7 die Seitenansicht einer erfindungsgemäß mit Schneidkörpern bestückten-Räumnadel.
- Der bei den Schneidwerkzeugen gemäß der Erfindung verwendete Schneidkörper 1 weist die Spanfläche 2, die Hauptschneide 3, die Freifläche 4 der Hauptschneide 3 und die V-förmig zueinander stehenden Stützflächen 5 zur Aufnahme des Hauptschnittdruckes auf. Die Stützflächen 5 grenzen nach außen hin an die Freiflächen 6 der Nebenschneiden an.
- Sie münden in einem stumpfen Winkel 7 in die Schneidkörperfreifläche 4 ein. Die rückwärtige Anlagefläche 8 des Schneidkörpers verläuft parallel zur Freifläche 4. Der Schneidkörper 1 ist mit einer lotrecht zur Freifläche 4 verlaufenden zentralen Bohrung 9 versehen. Endseitig weist die Bohrung 9 Abfasungen 10,11 auf. Der in die Schneidkörperbohrung 9 in Betriebstellung eingreifende Spannbolzen ist mit 12 bezeichnet.Die Spannung des Spannbolzens 12 erfolgt um eine lotrecht zu seiner Längsachse verlaufende Achse (Lagerbolzen) 13 in Richtung 14 etwa der Winkelhalbierenden zwischen den Stützflächen 5 auf die Hauptschnittdruckabstützung des Halters 15. Hierbei liegt der Schneidkörper 1 mit seinen Flächen 5 und 8 an entsprechenden Flächen der Ausnehmung des Halters 15 an.
- Der Spannbolzen 12 übt die Funktion eines zweiarmigen Hebels aus. Das vom Schneidkörper 1 abgewandte Ende 16 des Spannbolzens 12 ist durch ein insgesamt mit 17 bezeichnetes Verstellmittel beaufschlagt. Der Spannbolzen 12 ist im Bereich des Lagerbolzens 13 zu dessen Einlage bei 18 ausgekehlt. Hierdurch ist weiterhin sichergestellt, daß der Bolzen 12 in Axialrichtung nicht aus der Aufnahmebohrung 19 herausfallen kann.
- Das insgesamt mit 17 bezeichnete, im Bereich des unteren Spannbolzenendes 16 angreifende Verstellmittel wird an Hand von Fig.2 näher beschrieben. Es besteht im wesentlichen aus zwei undrehbar, jedoch in Axialrichtung 19a im Halter 15 längsverschiebbar gelagerten Druckteilen 20,die eine durch/Zuganker- oder Differentialschraube 21 miteinander verbunden sind. Die Zuganker- oder Differentialschraube 21 weist im Bereich der beiden Druckteile 20 je ein Gewinde 22,23 auf, die beide zueinander gegensinnig oder von unterschiedlicher Steigung sind. Die Druckteile 20 liegen im Bereich ihrer Konusflächen 24,25 am Mantel des Spannbolzens 12 an. Wird die Differentialschraube 21 so angezogen, daß die Druckteile 20 in Richtung aufeinander zubewegt werden, so üben die Konusflächen 24,25 einen seitlichen Druck in Pfeilrichtung 26 auf den Spannbolzen 12 aus. Die Differentialschraube 21 ist von beiden Seiten des Halters 15 her bedienbar.
- Die Anordnung des Schneidkörpers 1 im Werkzeug kann auch so vorgenommen sein, daß 2 die Freifläche und 4 die Spanfläche ist. Derartige Spannungen wären insbesondere für Holz- oder Aluminiumzerspanung geeignet.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 ist der Spannbolzen 30 im Bereich seines halterseitigen Endes 31 um die Achse 32 drehbar gelagert. Die Spannung erfolgt über ein Zugglied 33, welches den Spannbolzen 30 ringartig umfaßt und im Bereich eines gratartigen Vorsprunges 34 an dessen Mantel anliegt. In das Zugglied 33 ist eine Schraube 35 eingeschraubt, welche mit ihrem Kopf 36 in die Rückseite des Zahnes 37 des Halters 15 einmündet. Das Zugglied 33 ist innerhalb des Halters 15 längsverschiebbar geführt.
- Die Aufnahmebohrungen 19,37 für die Spannbolzen 12,30 weisen ein solchesÜbermaß gegenüber dem Durchmesser des Spannbolzens 30 auf, daß dieser den für die Spannbewegung benötigten Spielraum hat.
- Das Schneidwerkzeug kann eine oder mehrere der beschriebenen Schneiden aufweisen.
Claims (10)
- P atentan srücheSchneidwerkzeug mit einem an den Begrenzungsflächen einer stufenartigen Halterausnehmung anliegend gelagerten, plattenförmigen Schneidkörper aus einem harten Schneidwerkstoff, insbesondere Fräser oder Räumnadel, bei welchem der Schneidkörper mit einer etwa lotrecht zur die Freifläche bildenden Deckfläche verlaufenden, zentralen Bohrung zum Eingriff eines im Halter verspannbaren Spannbolzens versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidkörper (1) sich über die gesamte Breite des Halters (15) erstreckt, daß die die Auflagefläche gegen den Hauptschnittdruck bildende Seite des Schneidkörpers (1) zwei im wesentlichen V-förmig zueinander stehende, mit ihren V-Schenkeln an die Freiflächen (6) der Nebenschneiden angrenzende Stützflächen (5) aufweist, daß die Stützflächen (5) in einem stumpfen Winkel (7) in die Schneidkörperfreifläche (4) einmünden und daß der Spannbolzen (12) innerhalb des Halters (15) um eine lotrecht zu seiner Längsachse verlaufende Achse in Richtung (14) etwa der Winkelhalbierenden zwischen den Stützflächen (5) auf die Hauptschnittdruckabstützung des Halters (5) bewegbar gelagert ist.
- 2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen t2) nach Art eines zweiarmigen Hebels in seinem Mittelbereich schwenkbar gelagert und das dem Schneidkörper (1) abgewandte Ende in radialer Richtung durch ein Verstellmittel beaufschlagt ist.
- 3. Schneidwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle des Spannbolzens(12) durch den Mantel eines lotrecht zur Spannbolzenlängsachse den Spannbolzen tangierend verlaufenden, im Halter befestigten Lagerbolzen (13) gebildet ist.
- 4. Schneidwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (12) im Bereich seiner Lagerstelle zur Einlage des Lagerbolzens (13) ausgekehlt ist.
- 5. Schneidwerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ver -stellmittel (17) mindestens ein im wesentlichen lotrecht zur Spannbolzenachse verschiebbares Keilteil ist.
- 6. Schneidwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß das Verstellmittel (17) ein mittels Konusflächen (a4,25) den Spannbolzen tal2) beaufschlagendes,undrehbar im Halter (15) geführtes Druckteil ist.
- 7. Schneidwerkzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellmittel tl7) durch eine von der Halterseite her bedienbare Schraube (21) betätigt ist,
- 8. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (30) etwa im Bereich seines halterseitigen Endes schwenkbar gelagert und in etwa seinem Mittelbereich radial beaufschlagt ist.
- 9. Schneidwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zug glied (33) den Spannbolzen (30) ringartig umfaßt und mit einer Zugschraube (35) in Wirkverbindung steht.
- 10. Schneidwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschraube (35) mit ihrem Betätigungsende in die Rückseite eines Fräser- oder Räumnadelzahnes (37) mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722231550 DE2231550C3 (de) | 1972-06-28 | Einstich-Schneidwerkzeug, z.B. Scheibenfräser oder Räumnadel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722231550 DE2231550C3 (de) | 1972-06-28 | Einstich-Schneidwerkzeug, z.B. Scheibenfräser oder Räumnadel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2231550A1 true DE2231550A1 (de) | 1974-01-10 |
| DE2231550B2 DE2231550B2 (de) | 1975-05-22 |
| DE2231550C3 DE2231550C3 (de) | 1976-01-15 |
Family
ID=
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| RU2746778C2 (ru) * | 2017-01-30 | 2021-04-20 | Искар Лтд. | Индексируемая односторонняя режущая вставка, имеющая два зажимных отверстия, и режущий инструмент для нее |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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