[go: up one dir, main page]

DE2230649A1 - Duesenanordnung zum formspritzen - Google Patents

Duesenanordnung zum formspritzen

Info

Publication number
DE2230649A1
DE2230649A1 DE2230649A DE2230649A DE2230649A1 DE 2230649 A1 DE2230649 A1 DE 2230649A1 DE 2230649 A DE2230649 A DE 2230649A DE 2230649 A DE2230649 A DE 2230649A DE 2230649 A1 DE2230649 A1 DE 2230649A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
valve
arrangement according
piston
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2230649A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2230649C3 (de
DE2230649B2 (de
Inventor
Virgil Vasile Stanciu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TEMPCRAFT TOOL AND MOLD
Original Assignee
TEMPCRAFT TOOL AND MOLD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TEMPCRAFT TOOL AND MOLD filed Critical TEMPCRAFT TOOL AND MOLD
Publication of DE2230649A1 publication Critical patent/DE2230649A1/de
Publication of DE2230649B2 publication Critical patent/DE2230649B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2230649C3 publication Critical patent/DE2230649C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C67/00Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00
    • B29C67/24Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00 characterised by the choice of material
    • B29C67/241Moulding wax

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

DIPL.-ING. A. GFvC1NECKEP aooo Mönchen ns
DR.· I N Q. W. STOOKMAIR, AG, C, (calif. INOr Ci rOW] Ttlagrommt Monapat Mundi«n PATENTANWÄLTE · HLxOJ-SMtO
P 4707-
TEMPCRAFT TOOL & MOLD, INC.
3960 South Marginal Road, Cleveland., Ohio, USA.
Düsenanordnung zum Formspritzen
Die Erfindung betrifft eine Düsenanordnung zum Einspritzen von fließfähigem, verformbaren) Gut in eine Form,insbesondere von heißem Wachs od.dergl.
Das Einspritzen von fließfähigem, verformbarem Gut wie heißem Wachs in Formen muß sorgfältig gesteuert werden, damit eine Turbulenz im Einspritzstrahl möglichst vermieden wird, weil eine derartige Turbulenz zu Fehlern an der Oberfläche des Modells führt, z.B. zur Bildung von Wellen, Fließlinien usw., sowie zum Verspritzen von Wachs und zum Einschluß von Luftbläschen·
In der erfindungsgeraäßen Düsenanordnung wird diese Forderung dadurch erfüllt, daß zur Steuerung des EinspritζstrafeXs eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels deren der Einspritsvorgang .je nach der Größe der zu füllenden Form, der Temperatur und dem Druck des heißen Einspritzgutes und anderen
209886/0755
ORJQlNAt INSPECTED
gleichzeitig herrschenden Bedingungen genau steuerbar ist. Dazu sind erfindungsgemäß Bedienungseinrichtungen vorgesehen, mit denen Jene Kennwerte des Einspritzstrahls, die für das Auftreten einer Turbulenz maßgebend sind, z.B. die größte Strömungsmenge des Einspritzgutes pro Zeiteinheit in die Geschwindigkeit der Zunahme dieser Strömungsmenge, genau reproduziert werden können. Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine bestimmte. Düsenkonstruktion mit zügig gesteuerter Düsenbewegung nach Einstellung der richtigen Bedingungen durch die Bedienungsperson vor.
Eine Düsenanordnung der eingangs genannten Art· ist so ausgebildet, daß ein allgemein zylindrisches ^Gehäuse ein Düsenmundstück mit einer Austrittsöffnung am einen Ende * besitzt, mit der ein im Gehäuse angeordnetes Gutsteuerventil in Verbindung steht, das eine im_Gehäuse stromaufwärts von der Austrittsöffnung des Ventils angeordnete Guteintrittscffnung aufweist und durch Axialbewegung eines Ventilteils von der Austrittsöffnung des Ventils weg bzw. zu ihr hin in Offen- und Schließstellung bringbar ist, daß zum Herbeiführen der Axialbewegung des Ventilteils eine im Gehäuse mit Abstand von der Austrittsöffnung des Ventils angeordnete Einrichtung vorhanden ist und daß eine ortsfeste Trageinrichtung das Gehäuse zwischen seinen Enden derart axialbewegbar haltert, daß ein Teil des Gehäuses in der Trageinrichtung hin- und herverschieblich sowie zwischen letzterer und diesem Teil des Gehäuses eine Antriebseinrichtung eingeschaltet ist, mittels deren das Gehäuse in der genannten Weise hin- und herbewegbar ist,
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausfüh-
209886/07S5
rungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin' zeigt:
Fig. 1 eine Teii-Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Düsenanordnung, die in einem mit heißem Wachs gefüllten Behälter Mn- und her verschiebbar ist,
Fig. 2 und 2A zusammengehörige vertikale Längsschnitte einer vollständigen Düsenanordnung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine Draufsicht entsprechend,der Linie 3-3 in Fig. 2 und 2A,
Fig. 4 und 5 de eine Schnittansicht entsprechepd der Linie 4-4 bzw. 5-5 in Fig. 3,
Fig. 6 ein Diagramm des zeitlichen Verlaufs von Einspritzmengen und
Fig. 7 eine schematisierte Schnittansicht zur Darstellung der zeitlichen Veränderung der Einspritzmengen bzw. -wege aus der Düsenanordnung heraus.
Die gezeichnete Düsenanordnung besitzt ein langgestrecktes, allgemein zylindrisches Gehäuse 10, das an"seinen vorderen Ende ein dünnwandigeres Rohr 10a aufweist, das bei 11 mit einem dickwandigeren .Rohr 10b verschraubt ist, in dem Innenbofcrungen Bit verschiedenen Durchmessern vorgesehen sind. Dies wird später erläutert* Das Rohr 10b ist an seinem hinteren Ende in ein hinteres Formstück 12 angeschraubt» an dessen anderem Ende ein Anecnlagtragatück 13 angeschraubt int. Dieseο hat sin Innengewinde 14» in das ein Anschlag 15,mit einen Gewinde 15a eingeschraubt ist. Dor Anschlag 15 ist &it Hilf« eines Handgriffs 16 drehbar und wird durch eino Hi ehe rungs scheibe I7 reibtingsschlÜ3sig festgehalten. Am vorderen Ende des Gehäuseteil« 10a ist ein
209886/0755
BAD ORlOlNAL
Duse «mundstück 18 angeschraubt, das eine Austrittsoffηung 19 besitzt und vorzugsweise von eirijem Heizkörper 20 umgeben ist, der das Düsenmundstück 18 auf der richtigen (Temperatur hält.
Ein Ventil zur Steuerung der Strömung des Gutes durch das Düsenmundstüok 18 ist in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien in der Schließstellung und mit strichpunktierten Linien in der offenen Stellung gezeigt. Dieses Ventil bes-itzt ein kegelstumpf förmi ge s, zum Düsenmundstück 18 hin verjüngtes Ver-BChlußstück 21, das mit einem kegelstumfförmigen Sitz 22 zusammenwirkt, der vorzugsweise aus einem Gußstück beateht und in dem Gehäuseteil 10a festgelegt ist, beispielsweise wie in der USA-Patentanmeldung 68 096 vom 21.11.196,9 angegeben. Diese Festlegungsweise stellt keinen Teil der Erfindung dar und braucht daher hier nicht genauer beschrieben zu werden.
Der hintere Teil 21a des Verschlufistückee 21 ist zylindrisch, im Rohrstück 10a dea Gehäuses verschiebbar und mit Hilfe von elastischen O-Ringen darin abgedichtet. Dieses Ventil ist eo ausgebildet, daß es durch eine Bewegung des Verschlußetückes in Axialrichtung dee Gehäuses 10 von dem Düseniaundstück 18 weg geöffnet und zu dem Düsenmundstück hin geschlossen vird. Wenn sich das Verschlußstück in der in Pig.2 strichpunktiert angedeuteten, offenen Stellung befindet, kann heißss Wachs aus einem Behälter 25 durch öffnungen 26 im Gehäuseteil 10a strömen, wie aus Fig. 1 deutlich hervorgeht.
Im Abstand von dem Büsenmundstück 18 ist in dem Gehäuse 10 eine Antriebseinrichtung angeordnet, die zum zügigen Axial-
209 886/0755
b. ewe gen des Verschlußstückes 21 zwischen der in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Schließstellung und einer in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten, offenen Stellung bewegbar ist. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel besitzt diese Antriebseinrichtung eine Kolbenstange 27, die in das hintere Ende des Verschlußstückes 21 eingeschraubt und konzentrisch im Gehäuse 10. angeordnet ist. An der Eintrittsstelle der Kolbenstange in die zentrale Bohrung des Gehäuseteils 10b ist eine Dichtung 28 vorgesehen» Gemäß Fig. 2A ist auf das hintere Ende der Kolbenstange 27 ein Kolben 29 aufgeschraubt*, der' mit Hilfe der üblichen Kolbendichtringe verschiebbar in der Bohrung 50, des Gehäuseteils 10b gelagert ist.
Die Kolbenstange 27 ißt nach hinten durch einen Fortsatz verlängert, der mittels einer Abdichtung 32 im Formstück abgedichtet ist und mit seinem hinteren Ende an dem einstellbaren Anschlag 15 angreift, wenn der Kolben 29 seine Bewegung zum öffnen des Ventils durchgeführt hat. Es sind Anschlüsse vorgesehen,' über die der Kolben 29 aur hin- und hergehenden Bewegung mit einem Druckmittel beaufschlagbar * ist. Eine Ein- und Austrittsleitung 33 für das Druckmittel steht über den Ringkanal 34· mit dem Arbeitsraum 100 rechts von dem Kolben 29 in Verbindung (Fig. 2A). Eine weitere Ein- und Austrittsleitung 35 für das Druckmittel steht über einen Kanal 36 im Kolbenstangenfortsatz 31 und einen Verbindungskanal 37 in* hinteren Endteil der Kolbenstange 27 mit dem .Arbeitsraum 101 links von dem Kolben 29 (Fig. 2A) in Verbindung. Mit den Leitungen 33 und 35 ist ein Um- . Steuerschieber 33a verbunden, tittels dessen der Kolben 29
209886/0755
«6-
wahlweise über eine der beiden Leitungen 33 und 35 Druckmittel-Druck beaufschlagbar ist. Die andere dieser Leitungen i3t mit einem Behälter zur Aufnahme des abströmenden Druckmittels verbunden. Gegebenenfalls kann man Einrichtungen' zur Druckregelung des z.B. hydraulischen Druckmittels vorsehen, so daß dessen Druck auf Jedem gewünschten Wert gehalten werden kann.
In den Leitungen 33 und 35 ist ,je ein Mengenrege !ventil 33b bzw. 35b vorgesehen. Das Mengenregelventil 33b steuert die Strömungsmenge der aus dem Arbeitsraum 100 abströmenden Druckflüssigkeit und damit die Geschwindigkeit der Öffnungsbewegung des Verschlußstückes 21. Das Mengenrege!- ventil 35b steuert die Strömungsmenge der aus dem Arbeitsraum 101 abströmenden Druckflüssigkeit und damit die Geschwindigkeit der Schließbewegung des Verschlußstückes 21.
Es ist eine ortsfeste Trageinrichtung vorgesehen, die das Gehäuse 10 zwischen seinen Enden so haltert, daß es relativ zu der Trageinrichtung axialbewegbar ist. Zum Gebrauch wird die ganze Düsenanordnung etwa in der Weise montiert, die in der USA-Patentschrift 3 535 74-3 angegeben ist. Der Behälter 38 für heißes Wachs ähnelt dem Behälter 10 in der genannten Patentschrift} er ist oben luftdicht durch einen Kopf 39 geschlossen, der dem Kopf 11 in der genannten Patentschrift entspricht. Das im Behälter 38 befindliche, beiße Wachs wird durch einen Rührer 40 in Bewegung gehalten, wie dies in der genannten Patentschrift mit einem Rührer 36 beschrieben ist, und durch die Aufwärtsbewegung
209886/0755
eines Kolbens 41 unter Druck gehalten. Dieser Kolben entspricht dem Kolben 29 und sein Kolbenkopf 42 entspricht dem Kolbenkopf 30 in der erwähnten Patentschrift.
Die Einrichtung zum Beaufschlagen des Kolbens 41 von unten mit Druckmittel-Druck (Arbeitsraum 31 der genannten Patentschrift) ist in Fig. 1 nicht gezeigt. Infolge dieser Anordnung kann man das im Raum 25 befindliche, heiße Wachs unter jeden gewünschten Druck setzen, indem man die Bedienungseinrichtungen einer hydraulischen Pumpe, entsprechend einstellt, welche eine leitung (z.B. 23 in der genannten Patentschrift) speist. An der Durchtrittsstelle durch die Wände·des Behälterkopfes 39 hat das Gehäuse 10 Abdichtungen 43 und 44.
Die ortefeste Trageinrichtung ist in Fig. 2 bis 5 ta einzelnen dargestellt. Ein einstückige3 Gußstück 45 hat durch einen Steg 48, der allgemein die Form eines unten offenen U hat, verbundene Endflansche 46 und 47. Gemäß Fig. 2 ist der Endflansch 46 an der Wand des Kopfes 39 mit Schrauben 49 befestigt.
An dem rechten Ende dee Gußstückes 45 ist eine druckmittelbetätigte Einrichtung starr angebracht, mit deren Hilfe die ganze Düsenanordnung in der· I'rageinrichtung hin- und herbewegbar ist, so daß sich das Gehäuse 10 in seiner Längsrichtung im Kopf 39 des Wachsbehälters bewegt«, Diese druckmittelbetütigte Einrichtung besitzt einen Zylinderkopf 50, der mit Schrauben 51 an dem Flansch 47 befestigt ist, und einen zweiten Zylinderkopf 52, der durch Zugachrauben 53
209886/0755
gegenüber dem Zylinderkopf 50 festgelegt ist. Zwischen den Zylinderköpfen ist ein rohrförroiger Zylindermantel 54 fest gehalten, der mit einem ßipgkolben 55 zusammenwirkt, welcher im gezeichneten Ausführungsbeispiel von dem Gehäuseteil 10b radial auswärts gerichtet und gegen den Zylindermantel 54 abgedichtet ist. Ein Austritt von Druckmittel an den gegenüberliegenden Enden des Zylinders wird durch Dichtungen 56 und 57 verhindert.
An den entgegengesetzten Enden des Zylindermantels 54 sind in den Zylinderköpfen 50 und 52 kombinierte Ein- und Austrittsleitungen 58 bzw.' 59 für das Druckmittel, vorgesehen, über welche wahlweise die eine oder andere. Seite des KoI-bens mit Druckmittel-Druck beaufschlagt und die entgegengesetzte Seite druckentlastet werden kann. Zur Steuerung der hin- und hergehenden Bewegung des Kqltens 55 dienen in den Druckmittelleitungen 58 und 59 angeordnete Schieber 58a bzw. 59a. Diese beiden Schieber sind vorzugsweise so miteinander koordiniert, daß durch öffnen des einen Schiebers für das unter Druck stehende Druckmittel der andere Schieber für das Abströmen des Druckmittels in einen Druckmittelbehälter geöffnet wird. Um eine Drehung des Gehäuses 10 während seiner hin- und hergehenden Bewegung zu verhindern, ist in dem Steg 48 oben ein Längsschlitz 48a vorgesehen, in den eine Schraube 60 oder ein anderer geeigneter Vorsprung ragt, der eine längsbewegung des Gehäuseteila 10a gestattet, dessen Drehung aber verhindert.
Die Strömung des aus der Düsenaustrittsöffnuag 19 austretenden Wachaes kann auf folgende Weise beeinflußt werden.
209886/0755
Zur Einstellung der größtmöglichen Strömungsmenge von Wachs wird das Ausmaß der Öffnungsbewegung des Verschlußstückes 21 verändert, indem man den Anschlag 15 am hinteren Ende· der Düsenanordnung durch Drehen mit Hilfe des Handgriffs 16 in der Mutter 14 verstellt. Diese Einstellung wird durch eine öffnung 13a im oberen Teil des Tragstückes 13 kontrolliert» Formalerweise ist dort eine geeichte Skala vorgesehen, welche die Einstellung erleichtert. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann das Ausmaß der Öffnungsbewegung des Verschluß-Stückes so groß gewählt werden, daß das Wachs in einer Menge von z.B. bis zu 11,5 l/min austreten kann.
Die Geschwindigkeit der Zunahme der Wachs-Strömungsmenge kann durch Einstellen des Ventils 33a beeinflußt werden,' das die Strömungsmenge des über die Leitung 35 zugeführten Druckmittels un4 damit die Geschwindigkeit des sich (in Pig. 2A nach rechts) bewegenden Kolbens 29 steuert.
Man kann die Strömungsmenge des Wachses auch durch eine Veränderung des Druckes des heißen Wachses im Behälterraum 25 steuern. Zu diesem Zweck wird die Beaufschlagung des Kolbens 41 mit dem Druckmittel-Druck verändert, der den. Kolben 41 in dem Behälter 38 aufwärtsbelastet.
In Pig. 6 ist durch je eine ausgezogene und eine gestrichelte Kurve der Verlauf der Strömungsmenge des Wachses während eines Einspritsvorganges von gegebener Dauer dargestellt. Die Steilheit der ansteigenden Kurventeile 61a und 62a entspricht der eingestellten Geschwindigkeit der Strömungsmengenzunähme. Die Kurventeile 61b
209886/0755
und 62b entsprechen der mit Hilfe des Anschlages 15 eingestellten, größtmöglichen Strömungsmenge des Wachses.
Die Beeinflussung der Wachs-Strömungsinenge ist weiter in Pig. 7 erläutert. Es sei angenommen, daß der in dem Raum 25 (Fig· Ό herrschende Wachseinspritzdruck rund 14 kp/cm beträgt, daß das Ausmaß der Öffnungsbewegung des Verschlußstücke3 21 (Fig. 7 und 2A) entsprechend der gewünschten maximalen Wachs-Strcmungsmenge gewählt worden und das Mengenregelventil 35b auf einen Skalenwert 10 eingestellt ist. Hat man diese Einstellungen vorgenommen und ist keine Form^ in einer Stellung zur Aufnahme von aus der Düse gespri&iütera Wachs, so kann man beobachten, daß der aus de* Düsenaustrittsöffnung 19 austretende Wachsstrahl eine Zeit T benötigt, um die Strecke D zurückzulegen. Wenn das iiengenregelventil auf den Skalenwert 15» der einer größeren Strömungsmenge entspricht, eingestellt wird und die übrigen Einstellungen unverändert bleiben, braucht das Wachs zum Zurücklegen derselben Strecke D nur die Zeit T1, welche kurzer ist als der Ze.itraum T. Infolgedessen wird die Geschwindigkeit der Strömungsmengenzunahme des Wachses erhöht, aber nicht die maximale Wachs-Strömungsmenge.
Jetzt sei angenommen, daß durch eine Neu-Einstellung die größte Strömungsmenge erhöht wird, während die übrigen Einstellungen unverändert bleiben. Der Wachsstrahl legt hierbei während eines Zeitraums T2 eine Strecke DI zurück. Die Zeit T2 ist größer als T, die Strecke D1 größer als D.
Wenn dagegen der Ein sprit zd.ru ck in dem Baum 25 a.B. auf 18 kp/cm erhöht wird und die anderen Einstellungen wie
209886/0755
im zuerst angenommenen Fall gewählt werden, legt der Wachsstrahl während de3 Zeitraums T die Strecke D2 zurück, wobei auch die am Ende dieses Zeitraums Ϊ erzielte maximale Strömungsmenge größer ist.
Durch Veränderung der erfindungsgemäß möglichen Einstellungen kann man die Strömungsmenge des durch die- Düse strömenden Wachses praktisch unbegrenzt verändern. Wählt man die eingestellte maximale Wachs-Strömungsmenge so groß wie möglich und eine niedrige Geschwindigkeit der Strömungsmengenzunahme, so ergibt sich eine sehr langsame Zunahme der Strömungsmenge des Wachses von .Null bis zum Maximum. Durch Erhöhen der Strömungsmenge der Druckflüssigkeit wird die Zunahme der Wachs-Strömungsmenge beschleunigt und deren Maximum daher in kürzerer Zeit erreicht. Bei einem Herabsetzen der Stromungsmenge der Druckflüssigkeit wird auch die erzielbare größte Strömungsmenge des Wachses verringert. Hat man für eine bestimmte Form die Einstellungen ermittelt, so lassen sich diese Einstellungen und der verwendete Einspritζdruck aufzeichnen und die so festgelegten Werte jedesmal einstellen, wenn diese Form benutzt wird.
Mir 63 ist eine Führung bezeichnet, die über dem hinteren Ende der Düsenanordnung angebracht werden kann.
In Fig. 2 ist ein Sickerloch 64 angezeigt, das gewährleistet, daß sich in dem Raum 65 keine Flüssigkeit sammelt.
Dao in Fig. 2A gezeigte !Eragstück 13 ist bei 13b so daß es bei der hin- und hergehenden Bewegung des Kolbenstangenfortsatzes 31 eine freie Bewegung des Zuleitungs Schlauches 35 gestattet.
209886/0755
Die Bedienung dieser Vorrichtung ist sehr einfach. Wenn die Teile in der in den einzelnen Figuren gezeigten Weise zusammengesetzt sind und der Raum 25 heißes Wachs unter einem vorbestimmten Druck enthält, wird Druckmittel bei 59 eingeleitet, das bei 58 abströmen kann. Der Kolben 55 fährt aus, in Fig. 2k nach links, wobei er die . ganze ■Düsenanordnung einschließlich der Teile 10a und 10b (in den Zeichnungen nach links) mitnimmt'und das Düsenmundstück 18 an eine Form angestellt wird, in die das Wachs eingespritzt werden soll. Ist der Anschlag 15 in der vorstehend angegebenen Weise und der Mengenregler 33b zur Steuerung der Geschwindigkeit der Strqmungsmengenzunahme des Wachses so eingestellt worden, daß der Kolben 29 dem Verschlußstück 21 eine öfirvungabewegung mit der gewünschten Geschwindigkeit erteilt, so kann ein Einspritzvorgang erfolgen. Indem man mit demselben Druck "im Raum 25 derselben Einstellung der maximalen waohs-Strömungsmenge mittels des Anschlages 15 und derselben Einstellung der Geschwindigkeit der Strömungsmengenzunähme des Wachses mittels des Mengenxegelventils 33b baw, der Bewegung den VerschlußstückeB 21 aus der Schließstellung in die der größten Wachs-Strcmungsnenge entsprechende Stellung arbeitet, kann snaa Einspritzvorgänge in ein und dieselbe Form mit hoher Genofcdgkeit reproduzieren. \
Hämtliehe aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Sinseiheiten, räumlicher Anordnungen und Vorfahrensschritfcen, können sowohl für sieb &1ε auch in beliebiger Kombination erfindungswsoentlich sein.
209886/0 755

Claims (11)

  1. Patent ansprücb e
    Düsenanordnung zum Einspritzen von fließfähigem, verformbaren Gut in eine Form, dadurch gekennzeichnet," daß ein allgemein zylindrische3 Gehäuse ei*1 Düsemnundstück mit einer Austrittsöffnung am einen Ende besitzt, mit der ein in Gehäuse angeordnetes Gutsteuerventil in Verbindung steht, das eine im Gehäuse stromaufwärts von der Austrittsöffnung des Ventils angeordnete Guteintrittsöffnung aufweist und durch Axialbewegung eines Ventilteils von der Austrittsöffnung des Ventils tweg bzw. zu ihr hin in Offen- bzw. Schließstellung bringbar ist, daß zum Eerbeiführen der Axialbewegung des Ventilteils eine im Gehäuse mit Abstand zu der Austrittsöffnung des Ventils angeordnete Einrichtung vorhanden ist und daß eine ortsfeste Trageinrichtung das Gehäuse zwischen seinen Enden derart axislbewegbar haltert, daß ein Teil des Gehäuses in der Trageinrichtung hin- und herverschieblich sowie zwischen letzterer in diesem Teil des Gehäuses eine Antriebseinrichtung eingeschaltet ist, mittels deren das Gehäuse in der genannten Weise hin- "und herbewegbar ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zum Begrenzen der von der Austrittsöffnung des Ventils wegführenden Bewegung des Ventilteils am Gehäuse ein verstellbarer Anschlag vorgesehen ist,
    209886/075 5
    2230643
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 21 dadurch gekennzeichnet , daß die ortsfeste 'Trageinrichtung starr mit einer Wand eines Behälters für heißes Einspritzgut verbunden ist, daß die Guteintrittsöffnung zum Aufnehmen des in Behälter-befindlichen, heißen Gutes in dieses eintaucht und daß der Druck des heißen Gutes im Behälter mittels einer Stelleinrichtung veränderbar ist.
  4. 4-, Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet , daß die ortsfeste Trageinrichtung einen rohrförmigen Teil besitzt, der' mit dem verschiebbaren Teil des Gehäuses konzentrisch und radial auswärts von diesem verschiebbaren Teil angeord- ' net ist, daß die Antriebseinrichtung einen Ringkolben aufweist, der mit dem verschiebbaren Teil des Gehäuses starr verbunden und gegen den rohrförmigen Teil abgedichtet ist, und deß mittels einer Einrichtung wahlweise die eine oder die andere Seite des Ringkolbens mit einem Druckmitteldruck beaufschlagbar und so das Gehäuse in der ortsfesten Trageinrichtung hin- und herbewegbar ist.
  5. 5« Anordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4t dadurch gekennzeichnet , daß das Gutsteuerventil einen kegelstumpfförmigen Sitz hat, der mit dem Gehauso starr verbunden ist und eine zum Düsemaundstück hin konvergierende Wandung besitzt, und daß der bewegliche Ventilteil als kegelstumpfförmiges Verßchluß*- stück mit einer su der Wandung de3 Sitzes komplementären Außenwandung ausgebildet ist.
    209886/0755
    223064a
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß an dem vom Düsenmundstück entfernten, hinteren Ende des Verschlußstückes eine mit dem Gehäuse konzentrische, nach hinten ragende Kolbenstange befestigt ist, daß die Einrichtung zum Herbeiführen der Axialbewegung des Ventilteils einen" Ventilsteuerkolben aufweist, der am hinteren Ende der Kolbenetc.uge angeordnet und im Gehäuse hin- und herbewegbar ist,, und daß sum Betätigen des Kolbens durch Beaufschlagung mit einem Druckmittel-Druck eine Betätigungseinrichtung vorhanden ist.
  7. 7» Anordnung nach Anspruch 6, dadurch* g^e kennzeichnet, daß der Ventilsteuerkolben einen , nach rückwärts gerichteten Fortsatz besitzt und daß zur reproduzierbaren Einstellung dee Ausmaßes der Öff-; nungsbewegung des Ventils in Gehäuse ein in dessen Axialrichtung verstellbarer Anschlag angeordnet ist j der sich in der Bahn des beim öffnen des Ventils zurückfahrenden .Fortsatzes befindet und diese Bewegung begrenzte
  8. 8* Anordnung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet , daß in dem Portsata ein Kanal ausgebildet ist, der mit dem Arbeitsraum auf der zum Öffnen deo Ventils druckzubeaufschlagenden Seite des Ventil Ffteuerkolbens in Verbindung steht und im Bereich des hinteren Endes des Fortsatzes endet, und daß das Gehäuse von einer Öffnung durchsetzt ist, durch die eine mit den genannten Ende des Kanals verbundene Lruckmittellejtung während der ganzen VentilÖffnungebewegung dea Vf-ntiüstexierkolbens 3>it diesem mitbev/eglich geführt i
    2 098 8 0/0755
  9. 9· Anordnung nach wenigstens einem der Ansprüche J bis 8, gekennzeichnet durch einen geschlossenen Behälter für.heißes Wachs und durch eine Einrichtung aum Verändern des Druckes des Wachses in dem Behälter, wobei die ortsfeste Trageinrichtung mit einer Wand des Behälters starr verbunden und die .Guteintrittsöffnung so angeordnet ist, daß sie zum Aufnehmen des in Behälter befindlichen, heißen Wachses in dieses eintaucht« .
  10. 10. Anordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9» gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Verändern der Öffnungsgeschwindigkeit des Verschlußstückes.
  11. 11. Anordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse einen verstellbaren Anschlag trägt, welcher die von der Austrittsöffnung des Ventils wegführende Bewegung des Yentilteils begrenzt und dadurch die maximale Strömungsmenge des Sinspritzgutes bestimmt, daß die Einrichtung zum Herbeiführen der von der Austrittsöffnung des Ventils wegführenden Axialbewegung des Ventilteils einen druckmittelbetätigten Kolbentrieb sowie eine Steuereinrichtung zum Steuern der Druckbeaufschlagung des Kolbentriebes auf einen gewünschten Wert aufweist, daß das Gehäuse in einem Behälter für heißes Wachs mit in dieses ragender Guteintrittsöffnung angeordnet ist, so daß dieses heißesWachs aufnehmen kann, und daß zur wiederholten Durcnführung von Einspritavorgängen in eine gegebene Form unter im wesentlichen gleichen Bedingungen das heiße Wachs unter einem vorherbestimmten Druck steht.
    209886/0755
DE19722230649 1971-07-14 1972-06-22 Vorrichtung zum Ausspritzen einer fließfähigen verformbaren Masse in eine Form Expired DE2230649C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US16248071A 1971-07-14 1971-07-14
US16248071 1971-07-14

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2230649A1 true DE2230649A1 (de) 1973-02-08
DE2230649B2 DE2230649B2 (de) 1976-05-06
DE2230649C3 DE2230649C3 (de) 1976-12-23

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2462405A1 (de) * 1974-01-10 1977-05-18 Control Process Inc Kunststoff-spritzgiessmaschine zum herstellen von spritzguss-formteilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2462405A1 (de) * 1974-01-10 1977-05-18 Control Process Inc Kunststoff-spritzgiessmaschine zum herstellen von spritzguss-formteilen

Also Published As

Publication number Publication date
FR2145463B1 (de) 1976-08-06
IT955209B (it) 1973-09-29
US3698640A (en) 1972-10-17
CA966964A (en) 1975-05-06
FR2145463A1 (de) 1973-02-23
GB1380956A (en) 1975-01-22
BE786160A (fr) 1973-01-12
CH539499A (de) 1973-07-31
DE2230649B2 (de) 1976-05-06
JPS5541905B1 (de) 1980-10-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7905666U1 (de) Vorrichtung zum mischen eines kunststoffgemisches
DE2603891C3 (de) Antrieb zum Bewegen eines Einspritzkolbens einer Druckgießmaschine
EP0044517A1 (de) Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung beider Sitzflächen eines wenigstens einseitig produktbeaufschlagten Doppelsitzventils und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE1142058B (de) Verfahren zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe in einer Spritzgiessmaschine
DE2555156B2 (de) Hochdruck-Mischkopf
EP0024608A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Formteilen aus einem Massiv- oder Schaumstoff bildenden, fliessfähigen Reaktionsgemisch
DE3120482A1 (de) Vorrichtung zum zuleiten eines insbesondere chemischreaktionsfaehigen kunststoffgemisches zu einer form
CH628230A5 (de) Zufuehrungs- und steuerungsvorrichtung fuer druckfluessigkeiten, insbesondere fuer kaffeemaschinen und maschinen zur herstellung von andern aufguessen.
CH635655A5 (en) System for controlling an actuating member with a flow medium
DE1450584A1 (de) Ventilanordnung
DE3023916C2 (de) Rückzugszylinderaggregat für eine Vertikal-Druckgießmaschine
DE2230649A1 (de) Duesenanordnung zum formspritzen
DE2127375C3 (de) Doppeltwirkender Hydrozylinder, insbesondere für Werkzeugmaschinen
DE1301761B (de) Pneumatisch-hydraulischer Druckumsetzer mit selbsttaetiger Umsteuerung einer Steuervorrichtung fuer Einspanneinrichtungen, wie Schraubstoecke u. dgl.
DE1801555B2 (de) Einspritzvorrichtung für Wachs oder ähnliche plastische Massen
EP0976520B1 (de) Kunststoffschmelze-Schusskolben
DE2349001A1 (de) Zylindereinrichtung mit tandemkolben
DE3836876A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verdichten von giesserei-formstoff
DE2230649C3 (de) Vorrichtung zum Ausspritzen einer fließfähigen verformbaren Masse in eine Form
DE731723C (de) Spritzgussmaschine fuer waermeformbare Stoffe
CH420593A (de) Vorrichtung mit einer Schlauchdüse zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff
DE3239551A1 (de) Vorrichtung zum zuleiten eines insbesondere chemisch reaktionsfaehigen kunststoffgemisches zu einer form (mischkopf)
DE2914472C2 (de) Einspritzeinheit einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
DE3153689C2 (de) Schwimmerventil zur Steuerung des Wassereinlaufs in einem Toiletten-Spülkasten
DE2419975A1 (de) Vorrichtung zur hydraulischen steuerung des spritzdrucks, nachdrucks und staudrucks von spritzgiessmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee