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DE2230396A1 - Hochgeschwindigkeitsmaschine zum druckverformen von werkstuecken - Google Patents

Hochgeschwindigkeitsmaschine zum druckverformen von werkstuecken

Info

Publication number
DE2230396A1
DE2230396A1 DE19722230396 DE2230396A DE2230396A1 DE 2230396 A1 DE2230396 A1 DE 2230396A1 DE 19722230396 DE19722230396 DE 19722230396 DE 2230396 A DE2230396 A DE 2230396A DE 2230396 A1 DE2230396 A1 DE 2230396A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
space
piston
container
sleeve
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722230396
Other languages
English (en)
Inventor
Igor Grigorjewitsch Fedosenko
Wadim Grigorjewitsch Kononenko
Anatolij Sergejewit Morgolenko
Gennadij Dmitriewits Seliwanow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KH AWIAZIONNIJ I
Original Assignee
KH AWIAZIONNIJ I
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KH AWIAZIONNIJ I filed Critical KH AWIAZIONNIJ I
Priority to DE19722230396 priority Critical patent/DE2230396A1/de
Publication of DE2230396A1 publication Critical patent/DE2230396A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

  • HOCHGESCHWINDIGKEITSMASCHINE ZUM DRUCKVERFORMEN VON WERKSTÜCKEN Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Druckverformen von Werkstück und konkreter auf Hochgeschwindigkeitsmaschinen mit regelbarer Schlagenergie zum Druckverformen von Werkstück, welche die Hochdruckgasenergie zum Beschleunigen des Arbeitswerkzugs auf hohe Geschwindigkeiten verwenden und welche im geschlossenen thermodynamischen Kreisprozeß, d. h. ohne Ausstoßen des Gases in die Außenluft, arbeiten.
  • Am zweckmäßigsten wird die gemäß der vorliegenden Er-Präzisionsfindung ausgeführte Maschine beim Erzeugen von/Schmiedestücken aus gewähnlichen und schwerverformbaren Metallen und Legierungen verwendet, wenn die Schmiedestücke hohe und dünne-Rippen mit geringen wiandschrägen oder ohne solche besitzen (z. B. Schmiedestücke für Flügelräder von Kreiselpumpen u. a.).
  • Es sind Hochgeschwindigkeitsmaschinen zum Druckverformen von Werkstück bekannt, die einen Ständer mit einer auf ihm auf Dämpfern aufgesetzten Grundplatte besitzen, über der an Senkrechtsäulen ein Behälter befestigt ist, in dessen Gehäuse sich im llittelteil ein zylindrischer Raum und an dessen Umfang sich ein mit Druckgas gefüllter Ringraum befindet, wobei letzterer mit dem kolbenseitigen Raum des koaxial zum Zentralraum angeordneten Kraftzylinders in Verbindung stent, dessen Kolbenstange das arbeitsausführende Werkzeug betätigt.
  • Durch den Druck des in den Zylinder aus dem Behälter ringraum eintretenden Druckgases auf den Kolbenboden wird der Kolben auf eine bedeutende Geschwindigkeit beschleunigt.
  • Bei diesen maschinen kann die Schlagenergie stufenweise und stufenlos geregelt weraen. Die energie wird stufenweise geregelt, indem ein Teil des Gasvolumens von der Anteilnahme an der Arbeit ausgeschlossen wird.
  • Das Ausschließen eines Teils aes im Behälterhohlraum befindlichen Gasvolumens von der Anteilnahme an der Arbeit ohne Änderung des Ausgangsgasdrucks erinöglicht es, dem arbeitsausführenden Werkszeug eine kinetische Energie zu erteilen, die 40% vom Nennwert, d. h. von der bei der Arbeit des ganzen, Ausgangsdruck besitzenden Gasvolumens erhaltenen Energie, beträgt.
  • Das stufenwei-se Regeln der Schlagenergie beschränkt die technologischen Möglichkeiten der Hochgeschwindigkeitsmaschinen und erschwert ihren Einbau in £etigungsstraßen mit häufigem Wechsel der Werkstücke.
  • Die Schlagsenergie wird stufenlos entweder durch Ableiten eines Teils des Gasvolumens, wenn geringere Energie erhalten werden soll, oder durch ein zusätzliches Gasvolumen, wenn die Energie erhöht werden soll, geregelt.
  • Zum stufenlosen Regeln wird der Ausgangsgasdruck im Behälterhohlraum geändert. Dies hat zur Folge, daß entwerder Gas in die Außenluft oder in einen Zusatzbehälter geleitet werden muß.
  • Bs sind auch Hochgeschwindigkeitsmaschinen zum Druckverformen von Werkstoffen bekannt, bei denen die Schlagenergie durch Ändern der Hubgröße des arbeitsausführenden Werkzeugs und durch Ändern der Flächen der Öffnungen, welche den kolbenseitigen Zylinderraum mit dem Behälterhohlraum verbinden, geregelt wird.
  • Diese Maschinen besitzen eine Schwimmhülse, die im zentralen zylindrischen Behalterhohlraum verschiebbar angeordnet ist. Die Hülse ist ein arbeitsaufwendiges sperriges Teil mit einem Auflagesitz für den Kolben sowie mit Ein-und Auslaßöffnungen.
  • In der Hülse bewegt sich der Kolben mit der Kolben stange, welche das arbeitsausführende Werkzeug tragt.
  • In der Ausgangsstellung wird der Kolben an den Sitz angepreßt, der in der Hülse ungefähr in der Mitte ihres Körpers vergesehen ist, und überdeckt in der H(ilsenwand befindliche Öffnung@@. Letztere verbinden den kolbenseitigen Raum mit dem Behälterhohlraum, wenn der Kolben den Sitz verläßt.
  • Um den Kolben vor dem Freigeben der Öffnungen in Bewegung zu setzen, wird Flüssigkeit auf den Kolbenboden geleitet, welche bei@der Rückkehr des Kolbens in die Ausgangsstellung über die Auslaßöffnungen zusammen mit dem in ihr gelösten Gas in ein'Gefäß fließt. Die Gasmenge beträgt (bei Stickstoff) ungefähr 12% des gesamten Flüssigkeitsvolumens. Dieser konstante Verlust muß systematisch kompensiert werden.
  • Es wird, um die Schlagenergie zu regeln, die Fläche der Öffnungen teilweise durch Verschieben der Hülse in bezug auf den zentralen zylindrischen Behälterhohiraum überdeckt.
  • Bei einem relativ geringen Überdeckungsgrad der Öffnungen wird eine größere Schlagenergie erhalten. Der kolben bewegt sich zusammen mit der Hülse, bis die Öffnungen auf erforderliche Weise überdeckt werden. Danach hört ihre gemeinsame Verschiebung auf. Druckgas aus dem Behälterhohlraum beginnt über die Offnungen zuzuströmen und verschiebt den Kolben.
  • Auf aiese Weise wird der Kolbenhub, bevor das Freigeben der Öffnungen beginnt, praktisch nicht ausgenutzt.
  • Das Verwenden einer so gebauten, beweglichen Hülse zum Regeln der Schlagenergie hat zur Folge, daß eine Sonderüberwachungsanlage vorgesehen werden muß, die Befehl zum Intätigkeittreten (des Kolbens) gibt, wenn die hülse eine Stellung einnimmt die der bestimmten Schlagenergie entspricht.
  • Außerdem fünrt eine solche konstruktive Ausführung der Maschine zum Vergrößern ihrer Außenmaße und zum Vermindern des wirkungsgrads, da bei jedem Arbeitshub Energie verloren geht, welche zum gemeinsamen Verschieben von Hülse und Kolben erforderlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hochgeschwindigkeit smaschine mit stufenlos regelbarer Schlagenergie zum Druckverformen von Werkstück zu schaffen, welche verhältnismäßig geringe Außenmaße und einen hohen Wirkungsgrad besitzt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Hochgeschwindigkeits maschine zum Druckverformen von werkstück gelöst, die einen Ständer mit einer auf ihm auf Dämpfern aufgesetzten Grundplatte besitzt, über der an Senkrechtsäulen ein Behälter beSestigt ist, in dessen Gehäuse sich im Mittelteil ein zylindrischer Raum und an dessen Umfang sich ein mit Druckgas gefüllter Ringraum befindet, wobei letzterer mit dem kolbenseitigen Raum eines koaxial zum Zentralraum angeordneten Kraftzylinders in Verbindung steht, dessen Kolbenstange das arbeitsausführende Werkzeug betätigt.
  • Erfindungsgemäß ist der Kraftzylinder im BehältergehäuSe befestigt und zwischen ihnen ist ein Ringspalt vorgesehen, in dem eine Hülse angeordnet ist, welche unter Einwirkung des Unterschieds des Drucks im Behälterringraum und des (Druckquelle) Drucks, der unter der Hülse im mit dem Antrieb#verbundenen Ringspalt erzeugt wird, in Axialrichtung bewegbar ist.
  • Zweckmäßigerweise besitzt die Hülse eine Anzeigevorrichtung, die ihre Verschiebung in bezug auf den Ständer angibt.
  • Es ist auch zweckmäßig, daß der Raum unter dem Kolben mit Gas, das einen verhältnismäßig niedrigen Druck besitzt, gefüllt ist, um den Kolben nach dem Ausführen des Schlags in die Ausgangsstellung zurückzuführen.
  • Die gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführte Maschine besitzt verhältnismäßig kleine Äiißenznaße und tolg-1.ich ein geringeres Gewicht, ist in konstruktiver Hinsicht einfach und hat eine hohe Leistungsfähigkeit.
  • Nachstehend wird ein koakretes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Hinweis auf beliegenden Zeich -nung beschrieben, die einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäß Hochgeschwindigkeitsmaschine zum Druckverformen von Werkstoffen zeigt.
  • Die Hochgeschwindigkeitsmaschine zum Druckverformen von Werkstoffen besitzt einen Ständer 1, auf dem auf Dämpfern 2 eine Grundplatte 3 aufgesetzt ist, über welcher an Säulen 4 ein Behälter 5 befestigt ist. Die Grundplatte 3, die Säulen 4 und das Gehäuse des Behälters 5 Eind starr miteinander verbunden und bilden einen Rahmen, welcher die Belastung beim Maschinenbetrieb aufnimmt. Die Dämpfer 2 dienen zum Dämpfen der Schwingungen des Rahmens bei seiner Bewegung in bezug auf den Ständer 1.
  • An der Grundplatte 3 ist der Unterteil 6 dgs arbeitsausführenden Werkzeugs mit dem Rohling 7, welcher durch Schläge zu verformen ist, befestigt.
  • Der Oberteil 8 des arbeitsausführenden Werkzeugs ist am Schlagbär 9 befestigt, der mit Kolbenstange 10 und Eolben 11 eine Einheit bildet. Der Kolben 11 bewegt sich im Raum eines Kraftzylinders 12.
  • Der Behälter 5 enthält einen mit druckgas gefüllten Ringraum 13. In diesem Fall wird Stickstoff, das unter einen Druck von 150 at steht, verwendet. Die Hochdruckgasenergie wird in kinetische Verschiebungsenergie der gegenläufigen Teile des arbeitsausführenden erkzeugs umgewandelt. Diese Energie wird beim Verformen des Ronlings verbraucht.
  • Im oberen Teil des Gehäuses des Behälters 5 befindet den sich ein zylindrischer Raum 14, inveine Durchgangsbohrung mündet, Symmetrisch zur Achse des zylindrischen Raums 14 sind im Gehäuse des Behälters 5 noch zwei Durchgangsbohrungen aus6reführt, welche ebenfalls in den Ringraum 13 munden. Außerhalb des Gehäuses des Behälters 5 sind die drçi Bohrungen durch eine Rohrleitung mit Drossel 15 und Rückschlagventil 16 verbunden.
  • Der zylindrische Raum 14 dient zum Aufnehmen des Oberteils des Kolbens 11, wenn dieser seine Ausgangsstellung einnimmt.
  • Die Seitenflächen des Oberteils des Kolbens 11 und des zylindrischen Raums 14 sind so ausgeführt, daß, wenn der Kolben 11 sich in der Ausgangsstellung befindet, bedeutend weniger Gas aus dem Ringraum 13 über die Luftspalte zwischen diesen Oberflächen auf den Boden des Kolbens 11 strömt als Gas über die Drossel 15 längs der Rohrleitung zuströmt.
  • Hierdurch ist es möglich, den Kolben 11 im zylindrischen Raum 14 während der Zeit, in der letzterer über die Drossel 15 über die Rohrleitung mit Gas gefüllt wird, festzuhalten. Die Füllzeit wird mit Hilfe der Drossel 15 geregelt und entsprechend der Dauer der dem Arbeitshub vorausgehenden Arbeitsgänge gewählt. Bin Rück@@hlagventil 16 dient zum Kolben durch das Vermindern des dem«Gas, welches aus dem zylindrischen Raum 14 bei der Rückkehr des Kolbens 11 in die Ausgangsstellung verdrängt wird, entgegengesetzten Widerstands.
  • Der Kraftzylinder 12 ist koaxial zum Raum 14 des Behälters 5 angeordnet und tritt teilweise in ihn ein. Der kolbenstangenseitige Raum des Zylinders 12 ist mit Niederdruckgas gefüllt; in diesem Falle wird unter einem Druck von 5 at stehender Stickstoff verwendet. Der erwähnte Raum ist mit dem (nicht abgebildeten) Druckumformerantrieb verblinden.
  • Letzterer dient zum Zuführten von Hochdruckflüssigkeit in den kolbenstangenseitigen Raum des Zylinders 12, wenn der Kolben 11 in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
  • Niederdruckgas dient zum Verdrängen dieser Flüssigkeit.
  • Durch den Gasdruck auf die untere Fläche des Kolbens 11 wird der Oberteil 8 des arbeitsausführenden Werkzeugs in der Ausgangsstellung festgehalten, bis aie Flüssigkeit vollkommen abgelaufen ist.
  • Im Gehäuse des Behälters 5 ist konzentrisch mit dem Zylinder 12 ein Ringspalt vorgesehen, - in den eine SChtimmhülse eingesetzt 17 ist. Der Oberteil der Hülse 17 befindet sich im Ringraum 13 des Behälters, wahrend der Unterteil der Hülse 17 sich in einem Raum 18 befindet, welcher mit dem Hydraulikantrieb und dem Flüssigkeitsablauf in ein Gefäß über ein Steuerelement verbunden ist. Als letzteres wird ein (nicht abgebildeter) Schieber verwendet.
  • Die zwischen der Stirnseite der Hülse 17 und dem Behältergehäuse entstandene Offnung verbindet den Ringraum 13 mit dem kolbenseitigen Raum des Zylinders 1a.
  • Die Verbindung des Raums 18 unter der Hülse 17 mit zum Heben derselben oder zum Senken derselben dem Hydraulikantrieb ç dem Äblaufgefaß"ermöglicht es, die Hülse in der erforderlichen Richtung zu verschieben und (des Ringspalts) hierdurch die Fläche der Durchlaßöffnung@, welche zwischen der oberen Stirnfläche der Hülse 17 und dem Gehäuse des Behälters 5 entsteht, zu vergrößern oder zu vermindern, Das Ändern der Größe der Fläche der Durchlaßöffnung ermöglicht es, die Größe der Schlagenergie zu regeln, d. h. das durch die Öffnung strömende Gas wird gedrosselt und sein Druck auf den Kolben 11 ändert sich.
  • Die Hülse 17 wird in der erforderlichen Lage durch Einstellen des 1ydraulikantriebsschiebers in die Nullstellung festgehalten.
  • Die Verschiebung der Hülse 17 wird mit Hilfe einer Anzeigevorrichtung 19 überwacht, die starr an der unteren Stirnfläche der Hülse 17 befestigt und über ein Dichtung aus dem Gehäuse des Behälters 5 herausgeführt ist. Die Größe der Verschiebung wird mittels einer am Ständer 1 befestigten Skala 20 bestimmt.
  • Zum Verbessern der Arbeitsweise der Maschinenreibflächen wird in den Ringraum 13 des Behälters 5 eine Schmierflüssigkeit, z. B. Mineralöl, gegossen.
  • Die Hochgeschwindigkeitsmaschine arbeitet folgendermaßen.
  • Auf der Zeichnung ist links von der Symmetrieachse die Maschine in der Stellung abgebildet, in der sie bereit zum Ausführen des Schlags auf den Rohling 7 ist, der auf den Unterteil 6 des arbeitsausfuhrenaen Werkzeugs aufgelegt ist.
  • Der Kolben 11 mit der Kolbenstange 10 und dem Schlagbär 9 mit dem Oberteil 8 des arbeitsausführwadan Werkzeugs wird dadurch festgehalten, daß der kolbenstangenseitige Raum, welcher mit dem Druckumformerantrieb verbunden ist, mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Schwimmhülse 17 überdeckt die öffnwig zwischen ihrer oberen Stirnfläche und dem Gehäuse des Behälters 5 um ein Maß, welches so bestimmt wird, daß die erforderliche Schlagenergie zum Verformen des Rohlings 7 erhalten wird.
  • Zum Ausführen des Schlags wird der kolbenstangenseitige Raum des Zylinders 12, welcher mit Flüssigkeit gefüllt ist, mit dem Abfluß verbunden. Hierbei verdrängt das in diesem Baum befindliche Niederdruckgas die Flüssigkeit. Daher wird der Kolben 11 in seiner höchsten Stellung während einer Zeit, die zum Ablauf der Flüssigkeit erforderlich ist, festgehalten.
  • Während dieser Zeit beginnt das Gas, welches aus dem Ringraum 13 des Behälters 5 längs der Rohrleitung über die regelbare Drossel 15 zuströmt, den Kolben 11 so lange herabzuschieben, bis der kolbenseitige Raum des Zylinders 12 mit dem Raum 15 des Behälters 5 in Verbindung gelangt.
  • Die Drossel 15 wird so eingestellt, daß die zum Austreten des Kolbens 11 aus dem Raum 14 erforderliche Zeit größer als die zum Flüssigkeitsablauf aus dem kolbenstangenseitigen Raum des Zylinders 12 ist.
  • Sobald der Kolben 11 den Raum 14 verlaß"t, wirkt auf ihn der Druck des im Raum 13 des behälters 5 befindlichen Gases.
  • Hierbei wird das arbeitsaustührende Werkzeug 8 beschleunigt. Der Gasdruck wird in kinetische Energie aes ßchlagbärs 9 mit dem Werkzeug 8 umgewandelt. Diese Energie wird beim Verformen des Rohlings 7 verbraucht. Die zum Verforlaen erforderliche schlagenergie wird durch die entsprecnende Sceiiuug der Hülse 17 in bezug auf den Kraft-Zylinder mit Hilfe der Anzeigevorrichtung 19 an der Skala 20 vorbestimmt.
  • Zur Rückführung des Schlagbärs 9 mit dem Oberteil 8 des arbeitsausführenden Werkzeuges in die Ausgangsstellung wird in den kolbenstangenseitigen Raum des Kraftzylinders 12 vom Druckumformerantrieb kommende Flüssigkeit geleitet.
  • Durch das Füllen des kolbenstangenseitigen Raums mit Flüssigkeit wird der Kolben 11 mit der Kolben@stange 10 und dem Schlagbär 9 in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Gleichzeitig wird das Gas im Behälter 5 komprimiert. Das durch den Kolben 11 im zylindrischen Raum 14 eingesperrte Gas wird über das REckschlagventil 16 und die regelbare DrOssel 15 in den Ringraum 13 des Behälters 5 verdrängt.
  • Die Hochgeschwondigkeitsmaschine ist zum Ausführen des nächsten Schlags bereit.
  • Beim Maschinenbetrieb während des Pressens oder Einrichtens ist es ausreichend, ohne daß der Kolben 11 in den Raum 14 eintritt, den kolbenstangenseitigen Raum mit dem Ablauf zu verbinden.
  • Die gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführte Hochgeschwindigkeitsmaschine ist einfach im Aufbau und besitzt verhältnismäßig geringe Außenmaße, Das stufenlose Regeln der Schlagenergie ermöglicht es, die Maschine zum Erzeugen von verschiedenartigen Werkstücken zz verwenden, wodurch ihr Einsatzbereich vergrößert wird.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE
1. Hochgeschwindigkeit smaschirie zum Druckverformen von Werkstück, die einen Ständer mit einer auf ihm auf Dämpfern aufgesetzten Grundplatte besitzt, über der an Senkrechtsäulen ein Behälter befestigt ist, in dessen Gehäuse sich im Mittelteil ein zylindrischer Raum und an dessen Umgang sich ein mit Druckgas gefüllter Ringraum befindet, wobei letzterer mit dem kolbenseitigen Raum eines koaxial zum Zentralraum angeordneten Kraftzylinders in Verbindung steht, dessen Kolbenstange das arbeitsausführende Werkzeug betätigt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kraftzylinder (12) im Gehäuse des Behälters (5) befestigt und zwischen ihnen ein Ringspalt (18) vorgesehen ist, in dem eine Hülse (17) angeordnet ist, welche unter Einwirkung des Unterschieds des Drucks im Ringraum (13) des-Behälters (5) und des Drucks, der unter der Hülse (17) im mit dem Antrieb verbundenen Ringspalt (18) erzeugt wird, in Axialrichtung bewegbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Hälse (17) eine Anzeigevorrichtung (19) besitzt, die ihre Verschiebung in bezug auf den Ständer (1) angibt.
3. Maschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß aer Raum unter aem Kolben (11) mit Gas, das einen verhältnismäßig niedrigen Druck besitzt, gefüllt ist.
DE19722230396 1972-06-22 1972-06-22 Hochgeschwindigkeitsmaschine zum druckverformen von werkstuecken Pending DE2230396A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2818008A1 (de) * 1978-04-25 1979-11-08 Knaebel Horst Vorrichtung fuer die umformtechnik zum erzeugen einer schlagartigen belastung oder verformung (arbeitsphase) - jeweils innerhalb weniger millisekunden oder innerhalb von bruchteilen davon - eines zu bearbeitenden und/oder zu verformenden koerpers und steuerung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2818008A1 (de) * 1978-04-25 1979-11-08 Knaebel Horst Vorrichtung fuer die umformtechnik zum erzeugen einer schlagartigen belastung oder verformung (arbeitsphase) - jeweils innerhalb weniger millisekunden oder innerhalb von bruchteilen davon - eines zu bearbeitenden und/oder zu verformenden koerpers und steuerung

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