DE223001C - - Google Patents
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K73/00—Drawn nets
- A01K73/12—Nets held vertically in the water, e.g. seines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883
τ- , die Priorität
14. Dezember 1900
Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Ausführung von Senknetzen, und zwar im besonderen
von jenen Beutelnetzen, welche mittels Gewichte ins Wasser versenkt und alsdann nach Entfernung der Gewichte, durch Schwimmkörper
zum Hochsteigen veranlaßt werden.
In den Zeichnungen ist durch Fig. 1 und 2 der Gebrauch solcher Netze erläutert, wobei
Fig. ι das Netz beim Auswerfen und Fig. 2 dasselbe in versenktem Zustande fertig zur
Auslösung der Senkgewichte zeigt. Fig. 3 stellt das Netz in ausgebreiteter Form dar.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit des Netzes, während die Fig. 5, 6 und 7 die Einrichtung zum Halten
und zur Auslösung der Gewichte im Schnitt und Seitenansichten zeigen. Fig. 8 ist ein senkrechter
Schnitt durch eine besonders zweckmäßige Form des Netzes. Die Fig. 9 und 10
zeigen die sich beim Aufsteigen des Netzes er-
ao gebende Faltung desselben. Die Fig. 11 und 12
zeigen das Netz in Vorder- bzw. Seitenansicht,
. wie es zum Versenken bereit ist. Fig. 13 zeigt das Netz in dem Augenblicke, wo die Gewichte
ausgelöst werden. Die Fig. 14 und 15 stellen die Lage der zum Zusammenhalten des Netzes
dienenden Seile und der Gewichte beim Versenken dar.
■Das Netz 1 hat zweckmäßig die Form einer
Halbkugel von bedeutender Größe. Versenkt wird es durch Gewichte in losem Zustande gemäß
Fig. ι und 2 oder durch Seile entsprechend Fig. Ii und 12, zusammengefaltet. Wenn das
Netz jedoch von den Gewichten gelöst wird, beginnt es emporzusteigen, und damit es sich
alsdann zu einer offenen halbkugeligen Form schnell ausbreitet und dadurch befähigt wird,
die über ihm befindlichen Fische aufzunehmen, ist eine Spreizvorrichtung vorgesehen, welche'
entweder die Form eines trichterförmigen Flansches 2 (z. B. aus Segeltuch) hat, oder welche
aus einer Anzahl von Brettchen besteht, die in einer schrägen Stellung am Rande des Netzes
gehalten werden. Dieser Flansch 2 sowohl wie der Rand des Netzes sind mit Schwimmkörpern
versehen.
Wie schon erwähnt, wird das Netz durch geeignete Gewichte versenkt. Diese können in
der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise angebracht sein, in welchem Falle das Netz (Fig. 2)
unten ein Seil 3 mit einem Ringe 4 trägt. Mit Hilfe dieses Seiles sind die am Seile 17 angehängten
Gewichte mit dem Netze lösbar verbunden, indem das Seil 3 durch einen Ring 18
geführt ist, welcher unten am Seile 17 befestigt ist. Das Seil 17 ist fest mit dem am Seile 6 befindlichen
Schloß 5 verbunden; das Seil 3 läuft mit seinem Ringe 4 durch den Ring 18 des Seiles
17 und ist durch den Ring 4 auslösbar am Schloß 5 angehängt. Die Gewichte 16 hängen
unten am Ringe 18.
Die Gewichte 16 können jedoch auch in der aus Fig. 13 ersichtlichen Weise angeordnet wer-
den; diese Anordnung wird in Verbindung mit dem in Fig. 8 dargestellten Netze benutzt.
Dieses Netz ist innen zwischen dem Boden und dem Rande mit einem Ringe von Schwimm-.
körpern versehen, welcher ein Zusammenfalten des Netzes veranlaßt, wenn dasselbe nach oben
steigt, wie dies in Fig. 8 in punktierten Linien und in Fig. 9 im Querschnitt dargestellt ist. Die
letzte Figur zeigt das Netz in der Gestaltung,
ίο welche es bei Erreichung der Oberfläche des
Wassers hat. Der Zweck dieser Anordnung ist, das Netz wirksamer zu machen, besonders wenn
dasselbe bei geringen Wassertiefen verwendet werden soll. In dieser Gestaltung kann nämlich'
der Oberrand des Netzes dem Grunde bedeutend näher gebracht werden; zu diesem Zwecke
werden den Gewichten die Seile 20, 21 angeschlossen,
welche dem zusammengefalteten Netze, und zwar dicht unter dem zum Ausbreiten desselben dienenden Flansche, umgebunden
werden.
Die Anordnung ist hierbei folgende (Fig. 11
bis 15): Die Gewichte 16 sind einem Ringe 19
angehängt, der mittels eines Seiles vom Ring 18 getragen wird. Letzterer ist durch die Seile 17
mit dem vom Seil 6 getragenen Schloß 5 verbunden. Wenn das Netz an die Oberfläche gelangt,
hat es die in Fig. 9 dargestellte Form angenommen; soll es wieder versenkt werden,'
so führt man die Seile 20, 21 mit ihren Ringen 24, 25 durch den Ring 18, wie in Fig. 15 dargestellt,
und hängt sie am Riegel 9 des Schlosses 5 auf (Fig. 5). Die Seilenden 22, 23
werden alsdann dem Netz dicht unter dem Spreizflansch umgelegt und festgebunden, wie
in Fig. 12 dargestellt. Wenn das Netz versenkt ist und von den Gewichten befreit werden soll,
so wird der Schloßriegel 9 zurückgezogen, so daß die Ringe 24 und 25 herunterfallen und
durch den Ring 18 gleiten, worauf das freigegebene Netz gemäß der Darstellung der Fig. 13
aufsteigen kann.
Das entriegelbare Schloß 5 kann die Einrichtung nach Fig. 5, 6 und 7 haben. Dasselbe ist
mit dem Seil 6 fest verbunden, und an dem Schloß wird das Seil 17 ebenfalls fest aufgehängt.
In einer Aushöhlung des Schlosses ist ein sichelförmiger Hebel um einen Stift 10 drehbar
befestigt; der Arm 9 dieses Hebels dient als ein Riegel zum Festhalten des Ringes 4,
welcher in den Schlitz 5a des Schlosses eingeschoben
und dadurch am Heruntergleiten vom Arm 9 verhindert wird. Der Arm 11 liegt auf.
dem mit einem Sperrhaken versehenen Arm 12 eines Winkelhebels auf, welcher durch eine
Feder I2a gegen den Arm 11 gepreßt gehalten
wird. Der andere Arm 13 des Winkelhebels trägt einen Stift mit einem Kopfe 14, welcher
über das Schloß hinausragt.
Wenn der Riegel ausgelöst werden soll, wird ein Gewicht an dem Seile 6 heruntergelassen,
so daß es den Stiftkopf 14 trifft, wodurch der Winkelhebel außer Eingriff mit dem Hebelarm
gebracht wird. Der letztere wird sich dann um seinen Stift 10 drehen und den Ring ,4 bzw.
die Ringe 24, 25 freigeben.
Claims (5)
1. Beuteiförmiges Senknetz, welches durch auslösbare Gewichte versenkt und nach deren
Auslösung durch Schwimmkörper gehoben wird, gekennzeichnet durch am Rande des Netzes angebrachte, schräg gestellte Widerstandskörper,
welche das Netz während der Aufwärtsbewegung ausspreizen.
2. Ausführungsform des Netzes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nahe
dem oberen Rande des Netzes ein schräg gestellter Kragen aus Segeltuch o. dgl. zum
Ausspreizen des Netzes angebracht ist.
3. Senknetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Seite
des Netzes zwischen dem Boden und dem oberen Rande ein Ring von Schwimmkörpern angebracht ist.
4. Senknetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des
Netzes mit den Senkgewichten und dem Schleppseil durch ein Schloß bewirkt wird, dessen drehbar gelagerter Halteriegel (9)
die Halteringe des Netzes dann freigibt, wenn seine Sperrung durch ein am Schleppseil
herabgleitendes, auf einen am Sperrhebel (12, 13) sitzenden Stift (14) auftreffendes
Gewicht ausgelöst wird.
5. Senknetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versenkgewichte an
einem mit dem Schloß (5) durch Seile (17) fest verbundenen Ring (18) aufgehängt
sind und durch diesen Ring (18) auch die beiden mit kleineren Ringen (24, 25) versehenen
Enden der zum Zusammenbinden des Netzes am oberen Rande bestimmten Seile (22, 23) geführt und mittels der genannten
Ringe an dem auslösbaren Riegel des Schlosses (5) aufgehängt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223001C true DE223001C (de) |
Family
ID=483853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223001D Active DE223001C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223001C (de) |
-
0
- DE DENDAT223001D patent/DE223001C/de active Active
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