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DE2229947A1 - Verfahren zur erzeugung von stereosko pischen bildeindruecken bewegter bilder - Google Patents

Verfahren zur erzeugung von stereosko pischen bildeindruecken bewegter bilder

Info

Publication number
DE2229947A1
DE2229947A1 DE19722229947 DE2229947A DE2229947A1 DE 2229947 A1 DE2229947 A1 DE 2229947A1 DE 19722229947 DE19722229947 DE 19722229947 DE 2229947 A DE2229947 A DE 2229947A DE 2229947 A1 DE2229947 A1 DE 2229947A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
stereo
viewer
eye
alternating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722229947
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Martin Holz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722229947 priority Critical patent/DE2229947A1/de
Publication of DE2229947A1 publication Critical patent/DE2229947A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von stereoskopischen Bildeindrücken bewegter Bilder.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren, zur Erzeugung von stereoskopischen Bildeindrücken bewegter Bilder, die auf Flachbildabstrahlern erzeugt werden.
  • Es ist bekannt, daß einem Betrachter zur Erzeugung eines visuellen stereoskopischen Bildes ein Stereo-Bildpaar vorliegen muß, dessen beide Aufnahmen eine Basisdifferenz der Aufnahmestandpunkte aufweisen.
  • Es ist weiterhin bekannt, daß mittels eines solchen Stereo-Bildpaares erst dann ein stereoskspischer Bildeindruck erzielt werden kann, wenn dem linken Betrachterauge nur das linke und dem rechten Betrachterauge nur das rechte Bild eines Stereo-Bildpaares dargeboten wird. Sehphysiologisch verschmelzen dann beide Einzelbilder dem Betrachter zu einem einzigen Raumbild.
  • Es ist ferner bekannt, daß für Stereo-Filmdarbietungen bislang die Herstellung von zwei Filmen notwendig war, welche beide untereinander eine Basisdifferenz der Aufnahmestandpunkte aufweisen mußten und dem Betrachter durch Ubereinander-Projektion mittels zweier Projektionseinrichtungen dargeboten werden. Die notwendige Bildtrennung für einen Betrachter wurde mit Hilfe von zwei Polarisatoren mit zueinander gekreuzten Schwingungsrichtungen sowohl vor den beiden Aufnahmekameras als auch vor den beiden Projektionsobjektiven und den Augen des Betrachters erreicht. - Dieses Verfahren setzt nicht-depolarisierende, z.B. metallisierte Projektionsflächen voraus, ist durch Doppelabsorption an zwei Polarisatoren relativ lichtscbwach und ist stark richtungsabhängig, da bereits eine leichte Kippung der Polarisatoren zu Depolarisation und damit zu toppelbildern führt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, ein Verfahren anzugeben, welches in einfacher Weise einem Betrachter Stereo-oder Raumbilder liefert, deren Erzeugung unabhängig von Doppelfilmen, Doppelprojektoren und Spezial-Projektionsflächen ist und das grundsätzlich unter Benutzung der nachstehend beschriebenen Einrichtungen mit handelsüblichen Apparaturen durchgeführt werden kann.
  • Die Erfindung betrifft damit ein Verfahren zur Erzeugung von stereoskopischen Bildeindrücken bewegter Bilder. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß zeitlich aufeinanderfolgende Einzelbilder als Teilbilder von Stereo-Bildpaaren aufgenommen werden und daß bei der Wiedergabe zeitlich aufeinanderfolgende, ein Stereo-Bildpaar darstellende Einzelbilder jeweils getrennt nur dem einen bzw. dem anderen Auge des Beobachters zugeleitet werden.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird also ein für die stereoskopische Betrachtung notwendiges Stereo-Bildpaar nicht räumlich neben- oder übereinander sondern zeitlich nacheinander erzeugt und mittels einer Wechselbild-Betrachtungseinrichtung nicht räumlich nebeneinander, sondern zeitlich nacheinander betrachtet.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Ausführungsbeispiele von Einrichtungen zur Durchführung des neuen Verfahrens zeigenden Fig. 1 und 2 der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine Schemadarstellung für einen Stereo-Wechselbildvorsatz zur Aufnahme von Stereo-Bildpaaren; Fig. 2 eine Schemadarstellung für eine Wechselbild-Betrachtungseinrichtung.
  • Der in Fig. 1 gezeigte Stereo-Wechselbildvorsatz 1 wird einer schematisch angedeuteten Lafbildkamera 2 vorgesetzt. Er hat zwei Objektiv vorsätze 3 und 4. Das Bildumlenksysem besteht aus Umlenkeinrichtungen, z.B. Oberflächenspiegeln 5. Der Antrieb des Stereo-Wechselbildvorsatzes erfolgt durch einen beliebig angetriebenen Wechselschieber 6.
  • Die in Figur 1 gezeigte Stellung des Wechselbildvorsatzes stellt die Position des Wechselschiebers während der Registrierung "linkes'Bild des Stereo-Bildpaares" dar. Der Strahlengang des rechten Objektivvorsatzes 4 ist hier durch den Spiegel 5 abgedeckt.
  • Die in Fig, 2 dargestellte Wechselbild-Betrachtungseinrichtung 7 ist mit einem geeigneten Verschlußmechanismus 8 versehen, welcher im Augenblick der Freigabe des Strahlenganges für das linke Auge gezeichnet ist. Der Antriebsmechanismus ist in dem hier dargestellten Beispiel ein Magnet-Mechanismus, wobei die entgegengesetzt gepolten Permanentmagnete 9 von gleichgeschalteten, aber umpolbaren Elektromagneten 10 betätigt werden, wobei der Verschlugmechanismus hin und her schwingt. Statt des gezeigten kann jeder geeignete Verschlußmechanismus verwendet werden. Der belichtete Laufbildträger ist bei 11 schematisch dargestellt. Die Bilder eines Stereo-Bildpaares sind mit 12 und 13 bezeichnet. Man erkennt hier deutlich, daß die Teilbilder eines Bildpaares bei der Wiedergabe zeitlich nacheinander dargeboten werden.
  • Im dargestellten Fall wird das linke Teilbild 12 dem linken Auge 14 des Beobachters dargeboten! Während der Verschluß-Mechanismus den Strahlengang zum rechten Auge 15 verschließt. Nach erfolgtem Bildwechsel gelangen die vom Teilbild 13 ausgehenden Strahlen zum rechten Auge 15, während der Verschlußmechanismus den Strahlengang zum linken Auge 14 unterbricht.
  • Der Bildwechsel erfolgt so schnell, daß im physiologischen Sehzentrum des Beobachters ein voll stereoskopischer Bildeindruck entsteht.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß das neue Verfahren nicht nur zur Erzeugung eines stereoskopischen Bildeindruckes bei photographischer Bildaufnahme bzw. -wiedergabe dient, sondern daß auch bei fernsehtechnischer Bilderzeugung derselbe Effekt eintritt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung von stereoskopischen Bildeindrücken bewegter Bilder, dadurch gekennzeichnet, daß zeitlich aufeinanderfolgende Einzelbilder als Teilbilder von Stereo-Bildpaaren aufgenommen werden, und daß bei der Wiedergabe zeitlich aufeinanderfolgende, ein Stereo-Bildpaar darstellende Einzelbilder jeweils getrennt nur dem einen bzw. dem anderen ii Auge des Beobachters zugeleitet werden.
2; Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Einzelbilder mittels eines Stereo-Wechselbildvorsatzes bestehend aus zwei beliebig weit auseinanderstehenden Objektivvö-rsätzen vor dem Aufnahme-objektiv erzielt werden wobei mittels einer Bildumlenkeinrichtung in dem Stereo--We6hselbildvorsatz abwechselnd und zeitlich nacheinander nur der linke oder der rechte Objektivvorsatz das Bild eines Objektes auf den Laufbildträger gelangen läßt; wobei der Mechanismus der Bildumlenkeinrichtung gleichzeitig den jeweils zweiten Objektivvorsatz abdeckt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe schnell aufeinanderfolgende Einzelbilder, von denen jeweils zwei ein Stereo-Bildpaar darstellen, mittels einer Wechselbild-Betrachtungseinrichtung abwechselnd und nacheinander einem Betrachter so dargeboten werden, daß dem linken Betrachterauge stets nur das linke Bild eines Stereo-Bildpaares und daran anschließend dem rechten Betrachterauge' stets nur das rechte Bild eines Stereo-Bildpaares zur Betrachtung freigegeben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wechselbild-Betrachtungseinrichtung benutzt wird, die mittels eines mechanischen, optischen, elektrischen, elektro-magneti-Schen, elektronischen oder anderen geeigneten Verschlußmechanis mus, mit einer Frequenz synchron zu derjenigen der Wechselbilddarbietung nacheinander und abwechselnd jeweils ein Auge des Betrachters abdeckt.
L e e r s e i t e
DE19722229947 1972-06-20 1972-06-20 Verfahren zur erzeugung von stereosko pischen bildeindruecken bewegter bilder Pending DE2229947A1 (de)

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