DE2229725A1 - Turbomolekularpumpe - Google Patents
TurbomolekularpumpeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D19/00—Axial-flow pumps
- F04D19/02—Multi-stage pumps
- F04D19/04—Multi-stage pumps specially adapted to the production of a high vacuum, e.g. molecular pumps
- F04D19/042—Turbomolecular vacuum pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Positive Displacement Air Blowers (AREA)
Description
72.012
LEYBOLD-HERAEUS GMBH. & CO. KG,
Köln-Bayental
Turbomolekularpumpe
Dxe Erfindung betrifft eine. Turbomolekularpumpe, bei der
der Pumpeninnenraum, welcher den mit Schaufeln versehenen
Rotor aufnimmt, über einen Anschlußflansch mit dem Rezipienten
vei indbar ist.
Turbomclekularpumpen sind in verschiedenen Ausführungsformen
mxt liegendem und stehendem Rotor bekannt. Bei einer einflutigen
Anordnung mit vertikal drehbarem Rotor schließt sich an das obere Ende des Pumpengehäuses ein Anschlußflansch
an, über den der zu evakuierende Rezipient mit der Pumpe verbunden ist. Die am Rotor und an der Gehäuselrmenwand
vorgesehene Beschaufelung bildet in Förderrichtung der Pumpe hintereinandergeschaltete Druckstu^en
zwischen der Hochvakuumansaug- und der Vorvakuumauslaßseite.
Von besonderer Bedeutung erscheint dabei eine günstige Ge-"staltung
der Ansaugseite der Pumpe, wobei der Ansaugspalt des Schaufelringes möglichst ohne Strömungsverluste mit
dem freien Innenraum des zu evakuierenden Rezipienten verbunden werden soll. Da derartige Turbomolekularpumpen zur
Erzeugung von öldampffreiem Ultrahochvakuum in der Größen-Ordnung von 10 Torr geeignet sind, treten Strömungsverluste,
die sich durch die ungünstige Anordnung des Ansaugspaltes der Pumpe gegenüber dem Rezipienteninnenraum ergeben,
aufgrund der in diesen Druckbereichen großen freien Weglängen der Gasmoleküle besonders in Erscheinung.
— 2 —
309883/0050
Die Erfindung geht-von der Aufgabenstellung aus, eine Turbomolekularpumpe zu schaffen, bei der durch den Anschluß
an den Rezipienten bedingte Strömungsverluste möglichst weitgehend herabgesetzt sind. Zur Lösung dieser Aufgaben-Stellung
ist vorgesehen, daß sich der ansaugseitige Rotorteil
wenigstens bis in den Bereich der Ebene des Anschlußflansches erstreckt. In ei^er solchen Gestaltung werden
unerwünschte Strömungsverluste wesentlich vermindert. Im allgemeinen soll dabei dei1 mit Schaufeln besetzte Rotor- teil
die Ebene des Anschlußflansches am Pumpengehäuse überschreiten und sich bei einer aus einer Turbomolekularpumpe
und einem Rezipienten bestehenden Vorrichtung vorteilhaft in den Rezipienten bzw. in einen angepaßten
Anschlußraum dieses Rezipienten erstrecken. Dabei kann es zweckmäßig sein, nicht nur den Rotorteil, sondern den
Rotorteil zusammen mit dem Statorteil über die Ebene des Anschlußflansches hinaus vorragen zu lassen, so daß eine
günstige Lage des Pumpenansaugspaltes erreicht wird. Die fest stehenden Statorschaufeln werden dabei vorteilhaft
an entsprechend angepaßten Befestigungen vorgesehen, die ebenfalls oberhalb der Ebene des Anschlußflansches der
Turbomolekularpumpe liegen und sich gegebenenfalls einstückig in den Gehäuseinnenraum der Pumpe erstrecken bzw.
das Gehäuse bilden. Der angepaßte Anschlußraum des Rezipienten kann zweckmäßig als' rohrförmiger Anschlußstutzen mit Gegenflansch
gebildet*sein.
In der beschriebenen Anordnung läßt sich der Ansaugspalt der Turbomolekularpumpe besonders günstig in bezug auf den
Rezipienteninnenraum anordnen. Störende Zuführungsleitungen
mit erheblicher Drosselwirkung sind dadurch vermeidbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt, aus dem sich weitere
Erfindungsmerkmale ergeben.
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In der teilweise geschnittenen Seitenansicht einer aus einer Turbomolekularpumpe 1 und einem Vakuumrezipienten 2
bestehenden Vorrichtung erkennt man einen mit radialen geraden Schaufeln 3 bestückten Rotor 4, der über ein entsprechendes
Antriebsaggregat der Pumpe mit einer Drehzahl von etwa 20 000/Umdrehungen/Min. antreibbar ist.
Die Schaufeln 3 weisen eine in radialer Richtung im wesentlichen konstante Steigung auf, während die Steigung in
Förderrichtung einzel oder gruppenweise derart verändert sein kann, daß auf der Hochvakuumseite Schaufeln mit
größerer Steigung (Anstellwinkel beispielsweise 45 ) vorgesehen
sind, während auf der Vorvakuumseite eine geringere Steigung (Anstellwinkel etwa 20 ) gegeben ist. Dabei kann
wenigstens im Bereich der Vorvakuumseite eine optisch
dichte Beschaufelung, d.h., ein Oberlappen der Schaufelränder
benachbarter Schaufeln zur Verhinderung der optischen Durchsicht in Drehrichtung zweckmäßig sein.
In einem über einen Anschlußflansch 5 der Turbomolekularpumpe 1 aufragenden Statorteil 6 befinden sich statorfeste
Schaufeln 7, welche zwischen die mit dem Rotorteil 4 verbundenen
Schaufeln 3 eingreifen.
Der Rezipient 2 besitzt als dem Statorteil 6 der Turbomolekularpumpe
1 angepaßten Anschlußraum einen Anschlußstutzen 8, der mit einem Gegenflansch 9 zur Verbindung
mit dem Anschlußflansch 5 der Turbomolekularpumpe versehen ist. Die Flanschverbindung ist in üblicher Weise unter Verwendung
von Spann- und Abdichtelementen hergestellt und aus Übersichtigkeitsgründen in der Zeichnung nicht näher
erläutert.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Statorteil 6 über den Stutzen 8 soweit in den Rezipienten
hinein, daß der von der obersten Schaufel 3 des Rotorteils und von der Innenwandfläche des Statorteils 6 bestimmte
'Ansaugspalt annähernd in der Ebene der Innenwand des Re-
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-U-
zipienten 2 liegt. Dadurch ist die Drosselwirkung der
zur Herstellung der Flanschverbindung zwischen dem Rezipifiten
2 und der Turbomolekularpumpe 1 benötigten Bauteile unwirksam gemacht.
Das Einsetzen des Statorteils 6 in den angepaßten Anschlußraum der durch den Anschlußstutzen 8 des Rezipienten 2
gebildet wird, kann entweder unter direkter Wandanlage mit genauer Passung oder - für viele Fälle ausreichend mit
Belassung einer hohlzylinderförmigen Spaltöffnung 10 erfolgen. Mit Rücksicht auf die zu erzielenden hohen
Vakuumwerte sind derartige Spaltöffnungen als nahezu vollständige Abdichtungen wirksam, so daß geringe Undichtigkeiten im Bereich der Flanschverbindung in ihrer Auswirkung
auf den Innenraum des Vakuumrezipienten 2 praktisch
bedeutungslos bleiben.
Die in der Zeichnung nicht ausdrücklich erläuterten Teile entsprechen den üblichen Ausführungsformen für Turbomolekularpumpen
mit vertikal drehbar gelagertem Rotor wie sie beispielsweise in der US-PS 3 168 977 dargestellt sind. .
- 5 309883/0050
Claims (6)
- - 5 A η s ρ r ü c h eTurbomolekularpumpe, bei der der Pumpeninnenraum, welcher den mit Schaufeln versehenen Rotor aufnimmt, über einen Anschlußflansch mit dem Rezipienten verbindbar- ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der ansaugseitige Rotorteil (4) wenigstens bis in den - Bereich der Ebene des Anschlußflansches (5) erstreckt.
- 2. Vorrichtung bestehend aus einem Vakuumrezipienten und einer Turbomolekularpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der ansaugseitige Rotorteil in den freien Innenraum des Rezipienten (2) erstreckt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der ansaugseitige Rotorteil (4) zusammen mit dem Statorteil (6) in den Rezipienten (2) erstreckt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der ansaugseitige Rotorteil (4) zusammen mit dem Statorteil (6) in einen angepaßten Anschlußraum des Rezipienten (2) erstreckt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4,' dadurch gekennzeichnet, daß der angepaßte Anschlußraum des Rezipienten (2) ein Anschlußstutzen (8) ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Statorteil (6) oberhalb der Trennebene der Flansche (5, 9) über eine Spaltöffnung (10) mit dem Innenraum des Rezipienten (2) verbunden ist.309883/0050Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2229725A DE2229725B2 (de) | 1972-06-19 | 1972-06-19 | Turbomolekularpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2229725A DE2229725B2 (de) | 1972-06-19 | 1972-06-19 | Turbomolekularpumpe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2229725A1 true DE2229725A1 (de) | 1974-01-17 |
| DE2229725B2 DE2229725B2 (de) | 1975-05-07 |
Family
ID=5848075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2229725A Ceased DE2229725B2 (de) | 1972-06-19 | 1972-06-19 | Turbomolekularpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2229725B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999061799A1 (de) * | 1998-05-26 | 1999-12-02 | Leybold Vakuum Gmbh | Reibungsvakuumpumpe mit chassis, rotor und gehäuse sowie einrichtung, ausgerüstet mit einer reibungsvakuumpumpe dieser art |
| EP1422423A1 (de) * | 1998-05-26 | 2004-05-26 | Leybold Vakuum GmbH | Einrichtung mit evakuierbarer Kammer |
-
1972
- 1972-06-19 DE DE2229725A patent/DE2229725B2/de not_active Ceased
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999061799A1 (de) * | 1998-05-26 | 1999-12-02 | Leybold Vakuum Gmbh | Reibungsvakuumpumpe mit chassis, rotor und gehäuse sowie einrichtung, ausgerüstet mit einer reibungsvakuumpumpe dieser art |
| US6457954B1 (en) | 1998-05-26 | 2002-10-01 | Leybold Vakuum Gmbh | Frictional vacuum pump with chassis, rotor, housing and device fitted with such a frictional vacuum pump |
| EP1422423A1 (de) * | 1998-05-26 | 2004-05-26 | Leybold Vakuum GmbH | Einrichtung mit evakuierbarer Kammer |
| DE19901340B4 (de) * | 1998-05-26 | 2016-03-24 | Leybold Vakuum Gmbh | Reibungsvakuumpumpe mit Chassis, Rotor und Gehäuse sowie Einrichtung, ausgerüstet mit einer Reibungsvakuumpumpe dieser Art |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2229725B2 (de) | 1975-05-07 |
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