DE2229325A1 - Manometer mit Ölfüllung - Google Patents
Manometer mit ÖlfüllungInfo
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Description
BERLIN -Λ
ti. U)Kl 1972
1 BERLIN 33 (GRUNEWALD), dan HERBERTSTRASSE 32
VI- 70-21
Dresser Industries, Ine»
Republic National Bank Bldg, Dallas
Republic National Bank Bldg, Dallas
Texas 75221,
(Vereinigte Staaten von Amerika)
(Vereinigte Staaten von Amerika)
Manometer mit ülfüllung.
Die Erfindung bezieht sich auf Manometer mit Bourdonronr,
dessen Gehäuse mit Öl gefüllt ist, und betrifft die Gestaltung
des Ölraumes·
Man kennt Manometer mit einer Ölfüllung, die die inneren Seile im Manometergehäuse schützen und den Ausschlag des
Manometerzeigers bei Druckschwankungen dämpfen sollo Bei den bekannten Bauarten hat der ülraum Nachteile, die in
einer unbefriedigenden Abdichtung zwischen dem Sockel des Bourdonrohres und dem Gehäuse, in einem vor dem Zifferblatt
sich bildenden Luftpolsters über dem ülspiegel und in einem mangelhaften Verschlußstopfen für die üleinfüllungs·
Öffnung bestehen. Die Undichtigkeit am Sockel des Bourdonrohres führen allmählich zu einem Verlust an öl, das dann
seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Ein vor dem Zifferblatt liegenden ülspiegel beeinträchtigt die Genauigkeit
beim Ablesen des Gerätes. Die bekannten Stopfen für die öleinfiihröffnung lassen entweder kein Entlüften des Luftpolsters
bei Druckschwankungen zti oder führen beim Entlüften zu Ölverlusten.
- 2 209853/0808
Die Erfindung bringt eine neue Gestaltung des ölraumes,
die diese Nachteile vermeidet. Sie schlägt dazu eine verbesserte Dichtung des Sockels des Bourdonrohres in dem
Gehäuse, ein nur hinter einer Wand im hinteren Gehäuseraum liegendes Luftpolster und einen verformbaren Stopfen in der
Einfüllöffnung für das öl vor. Die Gestaltung des Ölraumes
soll anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeiapieles
beschrieben werden· In dieser zeigt:
1 eine Vorderseite des Geräts, !ig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt,
S1Ig. 3 eine Ansicht der Sockelabdichtung nach Fig. 2 in
vergrößertem Maßstab,
Fig. 4a,b, c die aufeinanderfolgenden Schritte beim Füllen
des Geräts mit öl zur Bildung des der Erfindung entsprechenden Luftkissens und
Fig. 5 einen Schnitt durch den Stopfen für die öleinfüllung
nach der Linie 5-5 der Fig. 1.
Das Gerät hat, wie Fig. 1 und 2 zeigen, ein dichtes Gehäuse 10, das aus einem becherförmigen Teil 11 besteht, auf dessen
Sand ein Ring 12 liegt. Er hält eine durchsichtige Glasscheibe 13 fest, die durch einen zusammengedrückten Q-Ring
14 abgedichtet ist. Der Ring 12 wird durch|mehrere Schrauben
abgedrückt, die auf der Rückseite des Gehäuseteils 11 über
den Umfang verteilt sind und durch einen Flansch 19 an der Seitenwand des Gehäuses hindurchtreten» Sie greifen mit
Gewinde in eine Gewindebuchse 20 im Deckelring 12 ein und pressen diesen gegen den Q-Ring 14, wobei sie gegen Abstandshülsen
21 gezogen werdenβ
In dem Gehäuse liegt ein Bourdonrohr 25, dessen freies Ende
über einen Lenker und einen Hebel 27 den Zeiger 28 über der Vorderseite eines Zifferblattes 29 in der üblichen Weise
verstellt τ-as feste Ende des Bourdonrohres 25 liegt in
einem muffenförmigen Sockel 32 mit einer Buchse 33» die in
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einem Gewindezapfen 34 endet, durch den das Gerät mit der
Meßstelle verbunden ist. .
Der Sockel des Bourdonrohres wird in dem Gehäuse erfindungsgemäß
in folgender Weise abgedichtet (s..Fig· 3)*
Das Loch. 50 im Gehäuse ist auf seiner Innenseite kegelförmig
durch eine Fläche 52 erweitert und bildet so eine Tasche, in der ein oder mehrere O-Einge 53 angeordnet sind. Über diesen
liegt eine Manschette 54» die lose auf dem Sockel 32 gleiten
kann, sich gegen einen Bund am Sockel abstützt und eine nach unten geneigte Kegelfläche 55 hat. Die Kegelfläche 52 drückt
die Manschette 54 abdichtend gegen die Q-Ringe 53 in ^e**
!Tasche 52. Bei einer anderen Ausführungsform kann die gegenseitige
Lage der Kegelfläche 52 und der Manschette 54 umgekehrt
sein·
Zum Abdichten zieht man den Zapfen 33 nach unten und legt
dann das Bourdonrohr 25 durch Schrauben 56 über eine Zwischenlage fest, die mit Rohrhalterungen 5? fluchtet· Die Schrauben
56 sind mit Abstand auf der Rückseite des Gehäuses verteilt, wobei zweckmäßig drei Schrauben benutzt werden»
Diese Dichtung kann nicht nur bei neuen Geräten vorgesehen, sondern auch in vorhandene Geräte eingebaut werden, wenn
man diese auf Flüssigkeitsfüllung umstellen will» Eine weitere Ausgestaltung des Ölraumes nach der Erfindung bewirkt
eine von Verzerrungen freie Ablesbarkeit des Zifferblattes 29» das durch Schrauben 38 auf dem Rohrsockel 39 80
angebracht ist, daß es in der Mitte der Glasscheibe 13 und des Bourdonrohres 25 liegt· Das Zifferblatt trennt das Gehäuse
in einen hinter der Glasscheibe 13 liegenden Vorderraum 30 und einen hinter dem Zifferblatt liegenden Raum 31»
in dem das Bourdonrohr 25 liegt· Am Rand des Zifferblattes
ist eine Abdichtung 40 vorgesehen, die sich etwa auf 220°
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des Zifferblattumfanges erstreckt und unten am Zifferblatt eine öffnung am Zifferblatt freiläßt, die die Räume 30 und
31 verbindet. Das Zifferblatt hat ferner ein Mittelloch 43,
durch das der Zeigerzapfen hindurchtritt. Dieser Zapfen hat in seinem Loch einen Spielraum, der ebenfalls die Häume 30
und 31 verbindet·
Das benutzte Öl hat eine hohe Viskosität und Schmierfähigkeit und kann Glyzerin, Silikon, Mineralöl oder dergl· sein. Es
wird in das Gehäuse mittels eines Trichters 80 durch die sonst verschlossene öffnung 60 bei senkrecht gehaltenem
Gerät (β. Fig* 4a) eingefüllt, bis der hintere Raum 31 vollständig
gefüllt ist. Dabei tritt das öl in den vorderen Raum 30 bis etwas über das Zapfenloch 43, wobei sich im vorderen
ßaum 30 ein Luftkissen bildet, so daß die eingefüllte
ölmenge genau begrenzt ist. Dann wird der Stopfen 61 eingesetzt
und das Gerät, wie Fig. 4b zeigt, geschwenkt. Dadurch tritt die Luft vor dem Zifferblatt durch die Öffnungen 42
und 43 in den hinteren Raum 31 und bildet beim Aufrichten
des Geräts (s. Fig» 4c) das Luftkissen 82 oben in dem Raum 31 hinter dem Zifferblatt 29 unmittelbar unter dem Stopfen 61»
So wird, solange das Gerät senkrecht steht, das Zifferblatt 29 auf seiner Vorderseite irollständig mit öl bedeckt, so
daß die Ablesung nicht gestört ist«
Kommt das Gerät, z.B. während des Transports, in eine andere tage als die senkrechte, können Luftblasen in den Vorderraum
übertreten. In diesem Falle brauchen nur die Lagen des Geräts nach Fig. 4 b und 4 c wiederholt au werden, um die
Luft hinter das Zifferblatt su bringen. In einer anderen Ausführungsform kann das Zifferblatt schalenförmig sein und
an seinem ganzen Umfang aine Abdichtung haben, wie dies
durch gestrichelte Linien in Fig, 2 angegeben ist. Dann kann
die Luft beim Schwenken iea Gerätes durch das Mittelloch 43
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in den hinteren Raum 31 übertreten.
Zur weiteren Ausgestaltung des ölraums dient ein ballförmiger
Stopfen 61 (3. Fig. 5)· Er ist innen hohl und hat ,
eine Wandung aus biegsamem Stoff, dessen Dicke und Härte in der Größenordnung von Q,o5o" und 40-50 Durometer liegt.
Das Gehäuse hat zur Aufnahme des Stopfens zwei axial übereinander liegende Löcher 60 und 68, zwischen denen ein
Luftfcaum 69 vorgesehen ist. Das Loch 68 hat eine ringförmige Rippe 70 zwischen zwei Nuten 71 und 72, die mit einer
Aussparung 73 und flanschen 74· und 75 des Stopfens einen
dichten Abschluß bilden. Am Außenrand des Stopfens liegt ein streifenförmiger Ansatz 76, mit dem man den Stopfen
leicht herausziehen kann. Dem Streifen 76 gegenüber ist an
dem Stopfen ein weiterer Streifen 62 befestigt, der zu einem in einem Loch 64 festgelegten Knopf 63 führt und so
verhindert, daß der geöffnete Stopfen 61 fortfallen kann·
Der Hohlraum 25 des Stopfens ist durch eine in einer Aussparung
87 liegende Metallscheibe 86 abgeschlossen, so daß der Stopfen 61 wie ein elastischer Gummiball wirkt. Wenn
der Stopfen in dem äußeren Loch 68 festliegt, nimmt sein unteres Ende die Gestalt an, die in Fig. 5 in ausgezogenen
Linien dargestellt ist. Dabei wird eine abdichtende Schließkraft durch die Auflage auf die kegelförmige Wandung 88 in
dem Innenloch 60 hervorgerufen. Die dabei auftretende Verformung drückt die Luft im Raum 85 zusammen und vergrößert
den Schließdruck auf eine Höhe, die dem Innendruck im Luftkissen 82 entspricht» Sollte dieser Innendruck höher
steigen, wird der Hohlraum 85 verformt, wie dies in Fig. mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Dabei hebt sich
die Stopfenwand von der Fläche. 88 ab und ermöglicht eine
Entlüftung in Sichtung des Pfeiles 89 zu dem unter Atmo*.-sphärendruck
stehenden Raum 69. Wenn der Überdruck ausgeglichen ist, nimmt der Stopfen seina frühere Form wieder an
und legt sich abdichtend auf die Kegelfläche 88*
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In einer bevorzugten Ausführungsform begrenzt der Stopfen 61 Drucksteigerungen auf etwa 0,5 bis 0,7 at und verhindert
Zerstörungen im Gerät oder Brüche der Glasscheibe 13. Ein ölaustritt ist auf jeden Fall ausgeschlossen»
Die Ausgestaltung das ölraumes im Gerät nach der Erfindung
ermöglicht somit das Einfüllen einer genau bemessenen ül~ menge« die unveränderlich erhalten bleibt* Dazu dienen die
einwandfreie Abdichtung des Bourdonrohres im Gehäuse und die Begrenzung der Entlüftung des Luftkissens. Die Verbindungen im Zifferblatt zwischen den Gehäuseräumen beseitigen
den sonst hinter der Glasscheibe sichtbaren Ülspiegel und
ermöglichen ein störungsfreies Ablesen auch bei auftretenden Druckschwankungen·
Einzelheiten der hier beschriebenen Ausführungsformen können durch Änderungen abgewandelt werden, ohne daß der Rahmen
der Erfindung verlassen wird*
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Claims (2)
1. Manometer mit einer Ülfüllung in seinem becherförmigen
Gehäuse, das von einer Glasscheibe dicht abgeschlossen und in zwei Räume geteilt ist, von denen der vordere den Zeiger
und der hintere ein Bourdonrohr aufnimmt, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung des Ülraumes durch eine verbesserte
Dichtung des Loches (32) des Bourdonrohres (25) i*& Gehäuse
(11), durch ein nur hinter einer Wand im hinteren Gehäuseraum liegendes Luftpolster (82) und durch einen verformbaren
Stopfen (61) in der Einfüllöffnung des Öles·
2· Manometer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet» daß die Dichtung am Sockel des Bourdonrohres (25) aus einer kegelförmig
sich erweiternden Tasche (52) der Austrittsöffnung (50) des Gehäuses (11) besteht, in der ein oder mehrere Q-Ringe
(53) liegen, die durch eine Manschette (5^) J&it einem
kegelförmig gegen die O-Ringe geneigten flansch von einem
an den Sockel (32) des Bourdonrohres (25) herausragenden Bund beim Festlegen des Bourdonrohres im Gehäuse angepreßt
sind·
3· Manometer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Luftpolster (82) hinter der Wand, die vorzugsweise das Zifferblatt
(29) ist, durch eine Dichtung (40) am Rand des Zifferblattes gesichert ist, die einen begrenzten Teil des unteren
Blattrandes zum Durchtritt der Olfüllung in den hinteren Raum freiläßt, wobei eine weitere Verbindung der beiden
Räume (30,31) vor und hinter der Wand durch das Loch für
den Zeigerzapfen (44) gebildet ist*
4· Manometer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der
Stopfen (85) in zwei zentrisch hintereinander liegenden öffnungen des Gehäuses abdichtet und einen ballförmigen,
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durch eine Wand (86) nach außen abgeschlossenen Hohlraum (85)
hat, der auf einer Kegelfläche des Inneren Loches abdichtend aufliegt und durch die Elastizität seiner Wandung ein Entlüften
des Luftpolsters in einen zwischen den beiden Abdichtungen liegenden Baum (69) ermöglicht»
5· Manometer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der
Stopfen in dem äußeren Gehäuseloch (68) durch ringförmige Nuten (70,71) und durch Vorsprünge (74,75) abgedichtet ist·
6· Manometer nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß der
Stopfen (85) an seinem äußeren, auf dem Manometergehäuse
aufliegenden Band an einer Seite einen Zugstreifen (76) zum Herausziehen dee Stopfens beim öffnen des Verschlusses^ und
auf der gegenüberliegenden Seite einen zu ein« Gehäusewand eingedrückten Knopf (63) führendeji/E|<e/breifen
(62) hat·
2 0 9 8 5 2/0803
/NA INSPECTED
«J
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