DE2229077A1 - Anschlagvorrichtung zum Aufzeichnen von Diagrammen in einem Chronokomparator - Google Patents
Anschlagvorrichtung zum Aufzeichnen von Diagrammen in einem ChronokomparatorInfo
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- G04D7/00—Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
- G04D7/12—Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard
- G04D7/1207—Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring
- G04D7/1214—Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring for complete clockworks
- G04D7/1221—Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring for complete clockworks with recording, e.g. vibrograph
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Description
PORTESCAP, La Chaux de Fonds, Schweiz
Anschlagvorrichtung zum Aufzeichnen von Diagrammen
in einem Chronokomparator
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlagvorrichtung zum Aufzeichnen von Diagrammen in einem Chronokomparator,
mit einem Anschlagorgan, das durch eine elektromagnetische Vorrichtung unter der Wirkung eines Steuerimpulses
betätigt wird, wobei auf einem zwischen dem Anschlagorgan und einer mit einer schraubenförmigen Rippe versehenen
Walze hindurchgeführten Registrierstreifen eine punktförmige Aufzeichnung., erzeugt wird.
Die zur Gangkontrolle von Uhren verwendeten, als Chronokomparatoren
bezeichneten Geräte liefern ein auf einem Registrierstreifen aufgezeichnetes Diagramm, das aus
einer Vielzahl von aneinandergereihten Punkten besteht. Jeder Punkt entspricht einem bestimmten Zeitpunkt des
Arbeitszyklus eines Organs der Uhr. Der Registrierstreifen wird mit gleichbleibender Geschwindigkeit
weiterbewegt, so dass die Neigung der durch die einzelnen Punkte gebildeten Linie ein Mass für den Gang der
Uhr ergibt.
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Die bekannten Anschlagvorrichtungen enthalten einen Elektromagneten, der durch die Steuerimpulse betätigt
wird und dessen Anker mit dem Anschlagorgan verbunden ist. Bei diesen Vorrichtungen sind Teile zur mechanischen
Übertragung der Anschlag_bewegung vorhanden, die nicht
nur platzraubend sind, sondern auch eine nicht^vernachlässigbare
Trägheit aufweisen. Dadurch und infolge der Hysteresis der Magnetisierung des Ankers, erstreckt
sich der Anschlag über eine relativ lange Dauer. Die Anschlagdauer bestimmt jedoch die Grenze der Abtastgeschwindigkeit,
d.h. der Genauigkeit des Chronokomparators. Erhöht man die Geschwindigkeit der Schreibwalze
über diese Grenze hinaus,so werden die Punkte zu kleinen Strichen verformt, wodurch die Genauigkeit
der Auswertung "des Diagrammes beeinträchtigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anschlagvorrichtung
der zuvor angegebenen Art zu schaffen, die wenig Raum einnimmt und eine Verkürzung der Ansprech-
und Anschlagzeit ermöglicht.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das Anschlagorgan an einer eisenlosen Spule befestigt
ist, welche beweglich im Luftspalt eines magnetischen Kreises angeordnet ist, und elektrisch mit dem Steuerimpulsgeber
verbunden ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass die Spule als zylindrische
Tauchspule ausgebildet ist, die sich im Luftspalt eines Topfmagneten bewegt.
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Das Anschlagorgan ist vorzugsweise mit Hilfe mindestens einer Blattfeder aufgehängt.
In einer bevorzugten Ausfuhrungsform trägt das Anschlagorgan
mindestens einen Stapel von Scheiben, die in der Bewegungsrichtung des Anschlagorgans relativ zu diesem
axial beweglich angeordnet sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
In der Zeichnung zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht der Anschlagyorrichtung in Richtung der Fortbewegung des Registrierstreifens, teilweise
im Schnitt und mit weggebrochenen Teilen.
Fig.2 die Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. 1 samt einem Registrierstreifen und der entsprechenden
Schreibwalze.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Anschlagvorrichtung besteht aus einem feststehenden Teil der als Ganzes
mit 1 bezeichnet ist, und einem beweglichen System, das insbesondere das Anschlagorgan 2 und die daran
befestigten Teile enthält.
Die Anschlagvorrichtung ist mit Hilfe von nicht dargestellten Teilen über einer Schreibwalze 3 angebracht.
Die Oberfläche der Schreibwalze 3 ist mit schraubenförmigen Rippen 4 versehen, die sich über die ganze
Breite der Walze erstrecken. Zwischen der Walze 3, die mit gleichbleibender Geschwindigkeit angetrieben
wird, und dem Anschlagorgan 2 befindet sich ein
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- Oft" -
Registrierstreifen 5, sowie eventuell ein nicht dargestellter,
das Schreibmedium tragender Begleitstreifen.
Das bewegliche System umfasst das Anschlagorgan 2, das an seiner Unterseite eine mit den Rippen 4 zur Aufzeichnung
eines Punktes zusammenwirkende Rippe 6 aufweist, einen scheibenförmigen, auf dem Anschlagorgan befestigten
Spulenträger 7, eine eisenlose Spule 8, sowie zwei vertikale Röhrchen 9, 10, die mit Hilfe von nicht sichtbaren
Schrauben am Anschlagorgan angeschraubt und untereinander durch eine an ihren oberen Enden festgeschraubte
Platte 11 verbunden sind. Die Platte 11 ist ferner mit dem Anschlagorgan 2 durch eine zentrische Säule 12 verbunden,
welche das bewegliche System verstärkt.
Der feststehende Teil 1 umfasst im wesentlichen einen magnetischen Kreis bestehend aus einem zylindrischen, koaxial
xnagnesierten Permanentmagneten 13, einem koaxial angeordneten Topf 14, an dessen unteren Rand
sich eine ringförmige, koaxiale Scheibe 15 anschliesst, und einem ebenfalls koaxial angeordneten zylindrischen
Polstück 16. Der Topf ist oben durch einen Teil 17 abgedeckt, der die nicht'dargestellten Befestigungsteile
trägt. Die Teile 14 und 15 sind mit zylindrischen öffnungen 18, 19 versehen, durch welche die Röhrchen 9,
und 10 hindurchtreten. Die Teile 13, 14 und 16 weisen eine axiale Bohrung auf, in der die Säule 12 frei
beweglich ist. Die zylindrische Innenfläche der Scheibe und die Randfläche des zylindrisches Teiles 16 bilden
einenLuftspalt 20, in dem die Spule 8 beweglich angeordnet ist. Die Spule 8 besteht aus einer zylindrischen
Wicklung geringer Dicke und ist mit ihrem unteren Rand auf der am Anschlagorgan 2 befestigten Scheibe 17 auf-
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geklebt. Diese Spule ist elektrisch mit Hilfe von njchtidargestellten biegsamen Leitern an den Steuerimpulsgeber
des Chronokomparators, d.h. an dessen Aufnahme-Vorrichtung angeschlossen.
Das bewegliche System ist mit Hilfe von zwei scheibenförmigen
Blattfedern 21 und 22 aufgehängt. Die Feder 21 ist mit zwei Schrauben 23, 24 am Teil 1, in zwei diametral
gegenüberliegenden Punkten befestigt und ist ferner zwischen dem Anschlagorgan 2 und den vertikalen Röhrchen 9,
des beweglischen Systems eingeklemmt. Die Feder 22 dient in analoger Weise zur Aufhängung des beweglichen
Systems am oberen Teil der Anschlagvorrichtung.
Beim Auftreten eines Steuerimpulses geeigneter Polarität in der Spule 8, wird die Spule durch die Wechselwirkung
des entsprechenden Stromes und des radialen Magnetfeldes in dem sie sich befindet, axial in Richtung des Pfeiles
von Fig. 1 und entgegen der Rückstellkraft der Federn 21 und 22 bewegt. Das Anschlagorgan wird somit gegen die
Schreibwalze 3 geschlagen und seine Rippe 6 zeichnet auf dem Streifen 5 am Schnittpunkt der Rippen 4 und 6
einen Messpunkt auf.
Die vertikalen Röhrchen 9, 10, die von Anschlagorgan getragen
werden, enthalten einen Stapel von kleinen Scheiben 25 die sich axial im Inneren dieser Röhrchen
bewegen können. Beim Anschlag des Organs 2 nimmt die Relativbewegung dieser Scheiben zum Anschlagorgan insbesondere
die kinetische Energie des durch die Elastizität der Aufhängungen und Trägerteile entstehenden Rückpralls
auf und dämpft die gesamten Schwingungen des beweglichen Systems.
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Die beschriebene Anschlagvorrichtung erlaubtes, bei einer
hohen Fortbewegungsgeschwindigkeit des Registrierstreifens
noch Punktförmige, genau definierte Aufzeichnungen zu erhalten. Dies wird im wesentlichen erreicht durch die
Verwendung einer eisenlosen Spule und die Verminderung der Masse des beweglichen Systems, die extrem kurze Anschlagzeiten
ermöglichen, sowie durch die Dämpfung der Anschlagbewegung, wodurch eine Doppelaufzeichnung durch
Rückprall und neuerlichen Anschlag bei einem Impuls vermieden wird. Die koaxiale Bauweise der Anschlagvorrichtung
ist ferner platzsparend und ermöglicht einen leichten Einbau in den Chronokomparator.
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Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHEΠ.) Anschlagvorrichtung zum Aufzeichnen von Diagrammen in einem Chronokomparator, mit einem Anschlagorgan, das durch eine elektromagnetische Vorrichtung unter der Wirkung eines Steuerimpulses betätigt wird, wobei auf einen zwischen dem Anschlagorgan und einer mit einer schraubenförmigen Rippe versehenen Schreibwalze hindurchgeführten Registrierstreifen eine punktförmige Aufzeichnung erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagorgan an einer eisenlosen Spule befestigt ist, welche beweglich im Luftspalt eines magnetischen Kreises angeordnet ist und elektrisch mit dem Steuerimpulsgeber verbunden ist.
- 2. Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule als zylindrische Tauchspule ausgebildet ist, die sich im Luftspalt eines Topfmagneten bewegt.
- 3. Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagorgan mit Hilfe mindestens einer Blattfeder aufgehängt ist.
- 4. . Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagorgan mindestens einen Stapel von Scheiben trägt, die in der Bewegungsrichtung des Anschlagorgans relativ zu diesem axial beweglich angeordnet sind.209853/0793Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH876871A CH543119A (fr) | 1971-06-16 | 1971-06-16 | Dispositif de frappe pour l'impression de diagrammes dans un chronocomparateur |
Publications (3)
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| DE2229077B2 DE2229077B2 (de) | 1974-04-18 |
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-
1972
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- 1972-06-15 DE DE2229077A patent/DE2229077B2/de active Granted
Also Published As
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| CH543119A (fr) | 1973-06-29 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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