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DE2228947A1 - Anordnung bei bahnanlagen - Google Patents

Anordnung bei bahnanlagen

Info

Publication number
DE2228947A1
DE2228947A1 DE19722228947 DE2228947A DE2228947A1 DE 2228947 A1 DE2228947 A1 DE 2228947A1 DE 19722228947 DE19722228947 DE 19722228947 DE 2228947 A DE2228947 A DE 2228947A DE 2228947 A1 DE2228947 A1 DE 2228947A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
train
speed
arrangement according
display devices
protection system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722228947
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Gaertner
Karl Dipl Ing Putze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19722228947 priority Critical patent/DE2228947A1/de
Publication of DE2228947A1 publication Critical patent/DE2228947A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18Railway track circuits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung bei Bahnanlagen Die Erfindung betrifft eine Anordnung bei Bahnanlagen mit in Gleisabschnitte unterteilten Strecken und durch ortsfeste Zugsicherungssysteme stellbaren Signalen für die einzelnen Gleisabschnitte zur Übermittlung zusätzlicher Informationen an die die Strecke befahrenden Züge.
  • Bei Bahnanlagen mit hoher Zugdichte, beispielsweise Stadtbah= nen, Hoch- und U-Bahnen, ist es wünschenswert, mindestens an den Haltestellen neben den die Fahrt freigebenden bzw. sperrenaen.Ausfahrsignalen zusätzliche Anzeigeeinrichtungen anzuordnen, die den Zugführern eine Aussage darüber vermitteln, wie weit der jeweils vorausfahrende Zug vorgerückt ist und damit, mit welcher Geschwindigkeit die vorausliegende Strecke befahren werden darf.
  • Es ist bereits bekannt, in der Nähe von Ausfahrsignalen in Bahnhöfen Uhren anzuordnen, die den Zugführern mitteilen, wann ein vorausfahrender Zug den Bahnhof verlassen hat bzw.
  • wie lange sich der vorausfahrende Zug schon auf der Strecke befindet. In Verbindung mit dem Signalbegriff des Ausfahrsignales kann der Zugführer seinen zeitlichen Abstand zum Vorauszug erkennen und daraufhin seine Fahrweise bestimmen.
  • Der Nachteil dieser Anordnung liegt in der rein zeitlichen Aussage. Weicht der Vorauszug von der zugrunde gelegten Fahrweise ab, so täuscht er einen anderen Fahrort als den tatsächlichen vor und veranlaßt den Zuführer des Solgezuges möglicherweise zu einer ungünstigen Fahrweise.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindungist es, bei Bahnanlagen mit ortsfesten Zugsicherungssystemen zum Stellen der Signale eine möglichst wenig aufwendige Anordnung zu schaffen, welche diese Nachteile vermeidet.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß mindestens einige Signale mit Anzeigeeinrichtungen für Geschwindigkeitsbegriffe versehen sind, die vom örtlichen Zugsicherungssystem mittelbar durch den vorausfahrenden Zug in der Weise steuerbar sind, daß sie einen der Änzahl der vorausliegenden freiein Gleisabschnitte entsprechenden Geschwindigkeitsbegriff anzeigen.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargesteliten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine Bahnanlage mit einem darunter aufgetragenen Weg-Zeit-Diagramm für zwei die Strecke nacheinander befahrende Züge, Fig. 2 eine Abhängigkeitsschaltung für die einzelnen Geschwindigkeitsbegriffe und Fig. 3 den jeweiligen Fahrort der die Strecke nach Fig. 1 nacheinander befahrenden Züge zu verschiedenen Zeitpunkten sowie die von den Zügen mittelbar gesteuerten Signale und Anzeigeeinrichtungen.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten Weg-Zeit-Diagramm ist die Zeit auf der Ordinate und der Weg auf der Abszisse aufgetragen. Der aufgetragene Weg stellt in schematischer Weise die Streckennachbildung etwa zwischen den Stationen A und B einer Bahnanlage dar. Die Strecke ist durch Isolierstöße 1 bis 5 in Gleisabschnitte aufgeteilt, die im Beispiel etwa gleich groß sind. Die Steuerung der an der Strecke stehenden Signale Si bis S4 erfolgt in bekannter Weise durch ein ortsfestes Zugsicherungssystem nach dem Prinzip des Selbstblocks. Die Signale S1 bis S4 sind nicht am Anfang der zugehörigen Gleisabschnitte angeordnet, sondern in einem vorgegebenen Abstand vom Anfang der Gleisabschnitte.
  • Hier sind Schalteinrichtungen 11 bis 41 angeordnet, die beim Vorüberfahren eines Zuges am Signalort das betreffende Signal sofort auf HA:6T" stellen. Die Schalteinrichtungen können beispielsweise als Schienenkontakte ausgebildet sein; anstelle von Schienenkontakten können jedoch auch GleisLreimeldeeinrichtungen mit nachgeschalteten Gleisrelais verwendet werden.
  • In der Nähe des Signals S1, das als Ausfahrsignal der Sta; tion A dient, ist eine zusätzliche Anzeigeeinrichtung AS1 angeordnet. Diese Anzeigeeinrichtung dient zur Darstellung von Geschwindigkeitsbegriffen und wird vom örtlichen Zugsicherungssystem mittelbar durch den Zug gesteuert, der das Signal S1 zuletzt passiert hat. Der von der Anzeigeeinrichtung AS1 am Signal S1 bzw. der Anzeigeeinrichtung AS4 am Signal 54 angezeigte Geschwindigkeitsbegriff liegt umso höher, je höher die Anzahl der sorausliegenden freien Streckenabschnitte ist. Hat der Zug Z1 zum Zeitpunkt t3 mit seinem Zugschluß den Isolierstoß 3 passiert, so wird gleichzeitig mit dem Anschalten desFahrtbegriffs am Ausfahrsignal S1 die Anzeigeeinrichtung AS1 wirksam geschaltet und der niedrigste Geschwindigkeitsbegriff V1 angezeigt. Hat der Zug Z1 den Isolierstoß 4 passiert, so wird bei der Anzeigeeinrichtung AS1 der nächsthöhere Geschwindigkeitsbegriff Y2 angeschaltet. Es ist zweckmäßig, die Anschaltung eines höheren Geschwindigkeitsbegriffes vom vorherigen Anschalten des nächstniedrigeren Geschwindigkeitsbegriffes abhängig zu machen.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt ist, läßt sich dies in einfacher Weise durch Vorschalten von UND-Gliedern Ul bis U3 vor die Darstellungseinrichtungen zum Anzeigen der Geschwindigkeitsbegriffe V1 bis V4 der Anzeigeeinrichtung ASX erreichen Die den Darstellungseinrichtungen vorgeschalteten UND-Glieder geben die Anschaltung eines Geschwindigkeitsbegriffes erst dann frei, wenn der nächstniedrigere Geschwindigkeits begriff bereits angeschaltet ist.
  • Der in Fig. 1 dem Zug Z1 folgende Zug Z2 erhält beim Ausfahren aus der Station A neben dem durch das Signal S1 übermittelten Fahrtbegriff den von der Anzeigeeinrichtung AS1 übermittelten Geschwindigkeitsbegriff. Hieraus erkennt der Zugführer des Zuges Z2, wie weit die in Fahrtrichtung vorausliegende Strecke frei ist. Dieser Aussage kann er seine jeweilige Fahrgeschwindigkeit anpassen.
  • Es ist zweckmäßig, dem Zugfuhrer auch Informationen darüber zu übermitteln, ob die in Pahrtrichtung vorausliegende Station durch den Vorauszug bereits geräumt oder noch besetzt ist.
  • Dies läßt sich im vorliegenden Beispiel beispielsweise durch Auswerten der Freimeldung eines Gleisstromkreises zwischen dem Isolierstoß 4 und dem Ausfahrsignal S4 der Station B odejeiner an diesem Signal liegenden Schalteinrichtung erreichen. Bei dem dargestellten Geschwindigkeitsdiagramm für den Zug Z1 würde die Information "Station B frei" als Geschwindigkeitsbegriff V3 den in der Station A stehenden Zug Z2 gerade noch rechtzeitig vor dem Ausfahren aus der Station A erreichen. Würde der Zug Z2 noch länger als angenommen in der Station A stehen, würde er auch noch den Geschwindigkeitsbegriff V4 erhalten, wenn der vorausfahrende Zug Z1 mit seinem Zugschluß den Isolierstoß 5 passiert hat.
  • Ist neben dem ortsfesten Zugsicherungssystem eine zentrale Leitstelle für die Zugregelung vorhanden, so kann auch von dieser zentralen Leitstelle aus im Bedarfsfall auf die Anzeigeeinrichtungen eingewirkt werden. Dies ist beispielsweise dann interessant, wenn vorübergehend, z.B. wegen Gleisarbeiten, eine Langsamfahrstelle eingerichtet worden ist, Sollte im örtlichen Zugsicherungssystem eine Störung auftreten, beispielsweise ein Gleisabschnitt geräumt, aber nicht freigemeldet werden, so können Schaltmittel wirksam geschaltet werden, die bis zur Behebung der Störung die Anschaltung von Geschwindigkeitsbegriffen, die höher liegen als die beim Auftreten der Störung angezeigten Geschwindigkeitsbegriffe, für alle diejenigen Anzeigeeinrichtungen blockieren, die von den durch die Störung des Zugsicherungssystems beeinflußten Anlagenteilen steuerbar sind. Dies sind maximal so viele in Fahrtrichtung zurückliegende Anzeigeeinrichtungen wie insgesamt unterschiedliche Geschwindigkeitsbegriffe zur Verfügung stenen. Bs ist aber auch möglich, beim Auftreten von Störungen im örtlichen Zugsicherungssystem bis zur Behebung der Störungfür alle diejenigen Anzeigeeinrichtung den niedrigsten Geschwindigkeitsbegriff anzuschalten, die von den durch die Störung des Zugsicherungssystems beeinflußten Anlagenteilen steuerbar sind.
  • Prinzipiell ist es gleichgültig, welche Form die zusätzlich zu den Signalen vorhandenen Anzeige einrichtungen besitzen.
  • Zweckmäßig ist es, für jeden anzuzeigenden Geschwindigkeitsbegriff ein gesondertes, bedarfsweise anschaltbares Anzeigefeld vorzusehen. Außerdem ist es vorteilhaft, mindestens den Anzeigefeldern, die beim Freifahren besonders markanter Gleisabschnitte durch einen vorausfahrenden Zug anschaltbar sind, auch in abgeschaltetem Zustand des Anzeigefeldes lesbare Bezeichnungen für diese Gleisabschnitte zuzuordnen.
  • Dies wäre beispielsweise bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel für das Anzeigefeld des Geschwindigkeitsbegriffes V3 zweckmäßig, weil hier dem Zugführer neben dem Geschwindigkeitsbegriff V3 auch mitgeteilt wird, daß die in Fahrtrichtung vorausliegende Station B durch den vorausfahrenden Zug geräumt ist.
  • In Fig. 3 sind die jeweiligen Fahrorte der die Strecke nach Fig. 1 befahrenden Züge zu den Zeitpunkten tO bis t aufgetragen. Zum Zeitpunkt tO befindet sich der Zug Z1 in der Station A. Der vorausfahrende Zug ZO soll die Station B verlassen und den nächsten Schienenstoß 5 bereits passiert haben. Bis auf das Ausfahrsignal S4 der Station B sind alle Signale S1 bis Sg durch das örtliche Zugsicherungssystem auf "SAHRD" gestellt. Die Anzeigeeinrichtung AS1 beim Signal S1 zeigt den Geschwindigkeitsbegriff V4 an, weil die in Fahrtrichtung vorausliegende Strecke bis zum Schienenstoß 5 geräumt ist. Der Zug Z1 verläßt daraufhin die Station h und stellt das Ausfahrsignal 51 der Station A auf "HALT". Außerdem wird die Anzeigeeinrichtung AS1 abgeschaltet. Da inzwischen auch der Zug ZO weitergefahren ist, ist an der Anzeigeeinrichtung AS4 der Station B zum Zeitpunkt 1 der Geschwindigkeitsbegriff V1 angeschaltet.
  • Zum Zeitpunkt t2 passiert der Zug Z1 gerade das Signal S2.
  • Das Signal 52 geht auf 11HALT"; das Signal 51 blei zunächst noch auf "HALT". Der weiter vorrückende Zug ZO bewirkt die Anschaltung des Signalbegriffes V2 an der Anzeigeeinrichtung ASt.
  • Zum Zeitpunkt t3 hat der Zug Zi den Schienenstoß 5 bereits passiert. Das örtliche Zugsicherungssystem schaltet das Ausfahrsignal der Station A auf .ERD" und bewirkt außerdem das Anschalten des Geschwindigkeitsbegriffes V1 an der Anzeigeeinrichtung AS1. Zum Zeitpunkt t4 ändert sich an der Anzeigeeinrichtung AS1 noch nichts. Da der Zug ZO inzwischen aber die in Fahrtrichtung vor der Station B liegende nicht dargestellte Station bereits geräumt hat, wird an der Anzeigeeinrichtung AS4 der Geschwindigkeitsbegriff V3 angeschaltet, der dem Zugführer eines jetzt in die Station B einlaufenden Zuges mitteilen würde, daß die in Fahrtrichtung vorausliegende Station frei iste Sobald der Zug Z1 das Signal S3 mit seiner Zugspitze passiert, geht dieses Signal auf "HALT".
  • Zum Zeitpunkt t5 ist der Zug Z1 bereits in die Station B eingelaufen. Er stellt dabei das Signal 52 auf "FAHRT" und schaltet an der Anzeigeeinrichtung AS1 den Geschwindigkeitsbegriff V2 an. Da der vorausfahrende Zug ZO inzwischen den Gleisabschnitt des Ausfahrsignales der vorausliegenden, nicht dargestellten Station geräumt hat, wird an der Anzeigeeinrichtung AS4 der nächsthöhere Geschwindigkeitsbegriff V4 angeschaltet. Zum Zeitpunkt t6 hat der Zug Z1 die Station B wieder verlasseli. Er stellt dabei das Ausfahrsignal S4 auf "HALT" und schaltet die Anzeigeeinrichtung AS4 ab.
  • Außerdem wird über das ortsfeste Zugsicherungssystem die Anschaltung des Geschwindigkeitsbegriffes V3 für "Station B geräumt" an der Anzeigeeinrichtung A51 angeschaltet.
  • Diese Information wird an den Folgezug Z2 übermittelt, der gerade aus der Station A ausfährt.
  • Zum Zeitpunkt t7 hat der Zug Z2 die Station A und den zugehörigen Gleisabschnitt geräumt; das Ausfahrsignal S1 war beim Passieren des Signales bereits auf tHAL?" gestellt und die Anzeigeeinrichtung AS1 abgeschaltet worden. Der aus der Station B ausgelaufene Zug Z1 hat inzwischen den Gleisabschnitt des Ausfahrsignales S4 geräumt und schaltet damit das Signal S3 auf "FAHRT". Er ist jedoch noch nicht so weit vorgerückt, daß auch das Ausfahrsignal S4 auf "XMHRT" geschaltet unidie Anzeigeeinrichtung A54 angeschaltet werden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, bei dem die Anzeigeeinrichtungen nur den Ausfahrsignalen der einzelnen Stationen zugeordnet sind.
  • Es kann vielmehr gerade bei sehr unübersichtlicher Streckenführung durchaus interessant sein, diese zusätzlichen Anzeigeeinrichtungen auch an bestimmten anderen Stellen der Strecke anzuordnen. Die Anzeige der Geschwindigkeitsbegriffe kann alphanumerisöh erfolgen; es ist jedoch auch möglich, die Geschwindigkeitsbegriffe durch das Anschalten gesunde? ter, den Rangiersignalen ähnelnder Signale zu übermitteln.

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    ½) Anordnung bei Bahnanlagen mit in Gleisabschnitte unterheilten Strecken und durch ortsfeste Zugsicherungssysteme stellbaren Signalen für die einzelnen Gleisabachnitte zur Ubermittlung zusätzlicher Informationen an die die Strecke befahrenden Züge, d a d u r zu c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mindestens einige Signale (S1, S4) mit Anzeigeeinrichtun gen (AS1, AS4) für Geschwindigkeitsbegriffe (V1 bis V4) versehen sind, die vom örtlichen Zugsicherungssystem mittelbar durch den vorausfahrenden Zug in der Weise steuerbar sind, daß sie einen der Anzahl der vorausliegenden freien Gleisabschnitte entsprechenden Geschwindigkeitsbegriff anzeigen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Anschaltung eines höheren Geschwindigkeitsbegriffes (z.B. V2) vom vorherigen Anschalten des nächstniedrigeren Geschwindigkeitsbegriffes (V1) abhängig gemacht ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e-n n -z e i c h n e t, daß die Anzeigeeinrichtungen außer vom örtlichen Zugsicherungssystem durch den jeweils vorausfahrenden Zug von einer zentralen Leitstelle aus steuerbar sind.
  4. 4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß Schaltmittel vorgesehen sind, welche beim Auftreten einer Störung im örtlichen Zugsicherungasystem bis zur Behebung der Störung die Anschaltung von Geschwindigkeitsbegriffen, die höher liegen als die beim Auftreten der Störung angezeigten Geschwindigkeitsbegriffe, für alle diejenigen Anzeigeeinrichtungen blockieren, die von den durch die Störung des Zugsicherungssystems beeinflußten Anlagenteilen steuerbar sind.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daS Schaltmittel vorgesehen sind, welche beim Auftreten einer Störung im örtlichen Zugsicherungssystem bis zur Behebung der Störung den niedrigsten Geschwindigkeitswert für alle diejenigen Anzeigeeinrich tungen anschalten, die von den durch die Störung des Zugsicherungssystem beeinflußten Anlagenteilen steuerbar sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch- 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Anzeigeeinrichtungen (AS1 und AS4) in der Nähe von Bahnhofs-Ausfahrsignalen (S1 und S4) angeordnet sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Anzeigeeinrichtungen für jeden anzuzeigenden Geschwindigkeitsbegriff (V1 bis V4) ein gesondertes,bedarfsweise anschaltbares Anzeigefeld besitzen.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k en n -z e i c h n e t, daß mindestens denjenigen Anzeigefeldern, die beim Freifahren besonders markanter Gleisabschnitte durch einen vorausfahrenden Zug anschaltbar sind, auch in abgeschaltetem Zustand des Anzeigefeldes lesbare Bezeichnungen für diese Gleisabschnitte zugeordnet sind.
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DE (1) DE2228947A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0032581A3 (en) * 1980-01-16 1981-10-07 Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen Device for determining the concept of a signal to be conveyed to a railway traction vehicle
EP0481574A3 (en) * 1990-10-15 1993-11-18 Siemens Ag Method for predetermining running speed at light signals

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EP0481574A3 (en) * 1990-10-15 1993-11-18 Siemens Ag Method for predetermining running speed at light signals

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