DE2225185C3 - Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an Zahnflankenschleifmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an ZahnflankenschleifmaschinenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F19/00—Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
- B23F19/002—Modifying the theoretical tooth flank form, e.g. crowning
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an Zahnflankenschleifmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an Zahnflankenschleifmaschinen
durch Veränderung des radialen Abstandes vom Schleifkörper zum Werkstück in Abhängigkeit von der Hubbewegung, wobei die Form
und Größe der B-e:tenbaIligkeit mittels am Stößel gelagerter Tastrolle von einer Schablone abgegriffen
werden und durch einen zwciarmige-n Übertragungshebel
mit unterschiedlichen Hebeiläiigen, der drehbar am
Hubstößel gelagert ist, auf das Werkzeug übertragen werden.
Es ist eine Vorrichtung der genannten Art bekannt, beschrieben in der DD-PS 38 883. Der bewegliche
Stößel einer Zahnflankenschleifmaschine, der das radial zum Werkstück bewegliche Schleifspindellager mit der
Schleifscheibe trägt, führt eine Hubbewegung in Längsrichtung der Zähne des Werkstückes aus. Die
Länge der Hubbewegung entspricht der Länge des Zahnes zuzüglich einer Überlaufstrecke über die
Werkstückbreite hinaus. Der Stößel ist in einem feststehenden Führungsteil geführt und mit diesem und
einem Ständer getriebemäßig verbunden. An diesem feststehenden Führungsteils befinden sich die Schablonen,
die in Form und Abmessung der gewünschten Breitenballigkeit entsprechen. Ein Hebel, der im Stößel
beweglich gelagert ist und demzufolge die Hubbewegung des Stößels ausführt, fährt diese festehende
Schablone über eine Rolle, die an einem Ende des Hebels befestigt ist, ab. Die daraus entstehende
Drehbewegung des Hebels bewirkt über die Zwischenglieder die Relativbewegung des Schleifkörpers radial
zum Werkstück und erzeugt so die Breitenballigkeit. Der Nachteil solcher Anordnung besteht darin, daß die
Schablonen mit der Hubgeschwindigkeit des Stößels angefahren werden. Als Folge der Anfahrstöße
entstehen Deformierungen des Hebels und der weiteren Übertragungsorgane, die zu Fehlern der Breitenballigkeit
führen. Die Stoßimpulselösen weiterhin schädliche Schwingungen anderer Bauteile' aus, die die Werkstück'
oberfläche beim Schleifen negativ beeinflussen. Aus diesen Gründen muß die Hubgeschwindigkeit des
Stößels in bestimmten Grenzen gehalten werden,
Zweck der Erfindung ist es, die angegebenen Nachteile zu vermeiden und die Hubgeschindigkeit des
Stößels erhöhen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädem
an Zahnflankenschleifmaschinen zu schaffen, bei der die Anfahrgeschwindigkeit der Rolle auf die
Schablone geringer ist, als die Hubgeschwindigkeit des Stößels.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, dati die Schablone am kürzeren Arm des Übertragungshebels
angeordnet ist und an seinem längeren Hebelarm eine Zwischenstange drehbar befestigt ist, die ihrerseits mit
ihrem anderen Ende drehbar am Maschinengestell angelenkt ist
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird erreicht, daß die Hubgeschwindigkeit des Stößels
vergrößert werden kann. Das bedeutet eine Steigerung der Arbeitsproduktivität, da diese direkt abhängig ist
von der Stößelgeschwindigkeit. Mit der Vorrichtung lassen sich breitenballig geschliffene Zahnräder mit
großer Genauigkeit bei hoher Stößelgeschv/indigkeit
herstellen.
Zum einschlägigen Stand der Technik wird zusätzlich auf die DE-AS 12 30 650 verwiesen, in der an einer
Zahnflankenschleifmaschine ein drehbar ausgebildeter Schablonenträger zum Breitenballigkeitsschleifen im
feststehenden Teil di_r Maschine angeordnet ist. Aufgrund des Arbeitsprinzips der Maschine ist die
Hubgeschwindigkeit des Werkzeugs in Zahnlängsrichtung gering. Ferner ist mit dem DE-GM 17 70 079 eine
Ausführung bekannt, bei der die Schablone fest am Werkzeugschlitten angeordnet ist. Das Anfahren der
Schablone erfolgt zwar mit voller Hubgeschwindigkeit des Werkzeugschlittens in Zahnlängsrichtung, wobei es
sich aber auch in diesem Fall um eine niedrige Hubgeschwindigkeit handelt.
Demgegenüber wird anmeldungsgemäß eine Lösung zur Erhöhung der Hubgeschwindigkeit vorgeschlagen,
die mit diesem Stand der Technik wedt -/.u vergleichen
noch zu lösen ist.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispie!
näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt eine Seitenansicht des feststehenden Teiles mit
Stößel.
Das feststehende Führungsteil 1 ist an einem nicht dargestellten Ständer angeordnet und hat Führungen 2
zur Aufnahme eines Stößels 3. Der Stößel 3 ist über das feststehende Führungsteil 1 und Ständer mit einem nicht
dargestellten Hubegetriebe verbunden. Am Stößel 3 sind Führungen 4 angebracht, deren Richtung senkrecht
zu den Führungen 2 am feststehenden Führungsteil 1 verläuft, und in denen ein Schleifspindellager 5
aufgenommen ist. Im Schleifspindellager 5 ist ein Schleifkörper 6 für das Schleifen der Zahnflanken des
Werkstückes 12 gelagert. Am Stößel 3 ist eine drehbarer Übertragungshebel, der als Schablonenträger 7 wirkt
mit verstellbaren Schablonen 8 angeordnet, der über eine Zwischenstange 9 mit einem Festpunkt 10
verbunden ist. Dieser Übertragungshebel besitzt einen längeren Arm a und einen kürzeren Arm b. Der
Festpunkt 10 ist in einer am Führungsteil 1 angebrachten Nut 11 geklemmt. Am Schablonenträger 7 liegt
unter Federdruck eine Rolle 13 an, die über bekannte
nicht dargestellte Zwischenglieder mit dem Schleifspin-
deiiager 5 Verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende;
Der Schablonenträger 7 ist drehbar am beweglichen Stößel 3 gelagert. Bei Hubbewegung des Stößels 3 wird
Der Schablonenträger 7 ist drehbar am beweglichen Stößel 3 gelagert. Bei Hubbewegung des Stößels 3 wird
der Schablonenträger 7 vom Festpunkt 10 aus über die
Zwischenstange 9 in eine Schwenkbewegung versetzt. Per Festpunkt 10 ist während des Schleifens im
feststehenden Führungsteil 1 geklemmt und kann bei Änderung der Höhenlage des Werkstückes 12 in der
Nut 11 verschoben werden.
Während der Hubbewegung des Stößels 3 laufen die Schablonen 8 jeweils auf die Rolle 13 auf.
Die Bewegung der Rolle 13 wird durch bekannte Zwischenglieder, wie Exzenter, Hebel oder ähnliches,
auf das Schleifspindellager 5 übertragen und bewirkt die
Längsverschiebung des Schleifkörpers 6 radial zum Werkstück i'2 in Abhängigkeit von der Hubbewegung.
Der Abstand a am Schablonenträger 7 vom Drehpunkt bis zum Anlenkpunkt der Zwischenstange 9, die die
Verbindung zum Festpunkt herstellt, beträgt ein Mehrfaches des Abstandes b vom Drehpunkt bis zu den
Schablonen 8 des Schablonenträgers 7, d. h. Anlagepunkt der Rolle 13.
Dadurch wird die Anfahrgeschwindigkeit der Schablonen 8 an die Rolle 13 im Verhältnis a/b gegenüber
der Stößelhubgeschwindigkeit verringert
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an Zahnflankenschleifmaschinen durch Veränderung des radialen Abstanden vom Schleifkörper zum Werkstück in Abhängigkeit von der Hubbewegung des das Werkzeug tragenden Stößels, wobei die Form und die Größe der Breitenballigkeit mittels am Stößel gelagerter Tastrolle von einer Schablone abgegriffen werden und durch einen zweiarmigen Übertragungshebel mit unterschiedlichen Hebellängen, der drehbar am Hubstößel gelagert ist, auf das Werkzeug Obertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (8) am kürzeren Arm (b) des Übertragungshebels (7) angeordnet ist und an seinem längeren Hebelarm (a) eine Zwischenstange (9) drehbar befestigt ist, die ihrerseits mit ihrem anderen Ende drehbar am Maschinengestell (1) angelenkt isL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD15551671A DD94929A1 (de) | 1971-06-02 | 1971-06-02 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2225185A1 DE2225185A1 (de) | 1972-12-14 |
| DE2225185B2 DE2225185B2 (de) | 1978-10-19 |
| DE2225185C3 true DE2225185C3 (de) | 1979-06-13 |
Family
ID=5483896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722225185 Expired DE2225185C3 (de) | 1971-06-02 | 1972-05-24 | Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an Zahnflankenschleifmaschinen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH537772A (de) |
| CS (1) | CS175594B1 (de) |
| DD (1) | DD94929A1 (de) |
| DE (1) | DE2225185C3 (de) |
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1971
- 1971-06-02 DD DD15551671A patent/DD94929A1/xx unknown
-
1972
- 1972-04-19 CH CH579572A patent/CH537772A/de not_active IP Right Cessation
- 1972-05-04 SU SU1781345A patent/SU495809A3/ru active
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- 1972-05-30 CS CS371872A patent/CS175594B1/cs unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SU495809A3 (ru) | 1975-12-15 |
| CS175594B1 (de) | 1977-05-31 |
| DE2225185A1 (de) | 1972-12-14 |
| CH537772A (de) | 1973-06-15 |
| DE2225185B2 (de) | 1978-10-19 |
| DD94929A1 (de) | 1973-01-12 |
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