[go: up one dir, main page]

DE2224365A1 - Verfahren und Gerät zum Herstellen der Ausrichtung der Ausrüstung auf einem Bauwerk - Google Patents

Verfahren und Gerät zum Herstellen der Ausrichtung der Ausrüstung auf einem Bauwerk

Info

Publication number
DE2224365A1
DE2224365A1 DE19722224365 DE2224365A DE2224365A1 DE 2224365 A1 DE2224365 A1 DE 2224365A1 DE 19722224365 DE19722224365 DE 19722224365 DE 2224365 A DE2224365 A DE 2224365A DE 2224365 A1 DE2224365 A1 DE 2224365A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
instruments
instrument
rotation
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722224365
Other languages
English (en)
Inventor
Christopher Stanley Hitchin Hertfordshire Edwards (Großbritannien). G05d 13-10
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Aircraft Corp Ltd
Original Assignee
British Aircraft Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Aircraft Corp Ltd filed Critical British Aircraft Corp Ltd
Publication of DE2224365A1 publication Critical patent/DE2224365A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/18Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

Paten
Dr. Inn H. '■ n-jsndank 9 9 9/ "3 R C
Dipl Ing. M.: :·:*·· · !- '. r -s. W. Schmitz *· * ^ *f O D O
Dipl. Inc =. G..:. -r. i cj. W. Wehnert t ί·.ν':.!ίΐ. . t ..'· .Ji'.isr-i3e25 Telefon 535 0586
British Aircraft Corp.
100 Pall Mall 18. Mai 1972
London, S.W. 1, England Akte: M-2176
Verfahren und Gerät zum Herstellen der Ausrichtung der Ausrüstung auf einem Bauwerk
Me Erfindung betrifft ein Verfahren zur Informationsgewinnung, verwendet beim Erzielen einer Ausrichtung einer Ausrüstung auf einem Bauwerk, das Instrumente verwendet, von denen jedes eine Meßachse hat und ein elektrisches Signal abgibt, das in einem Bereich von Stellungen abhängig ist von der Größe des Winkels zwischen dieser Achse und der Eichtung des Schwerefelds der Erde in jedem Augenblick.
Bei Kriegsschiffen besteht die Notwendigkeit Ausrüstungsteiie gegeneinander auszurichten. So muß z.B. die Geschützhaiterung mit dem leitgerät ausgerichtet werden, d.h. auf die gleichen Bezugsrichtungen um die Quer-, Längs- und Gierachse. Die Ausrichtung sollte bei der Beuaufstellung statt-
209849/1094
finden und danach von Zeit zu Zeit, z.B. am Ende jeder Wiederinstandsetzung.
Zur Zeit iat es üblich, zum Ausrichten derartiger Auarüatungsteile optische Verfahren zu verwenden. Diese optischen Verfahren werden'verwickelt, wenn die Teile nicht in unmittelbarer gegenseitiger Sicht liegen. Es werden daher üblicherweise mehr' als eine Bezugsplatte in ein Schiff eingebaut. Von Zeit zu Zeit wird die Ausrichtung dieser Ausrüstungsteile nachgemessen, und zwar in Bezug auf irgendeine der passendsten Bezugsplatten. Jedoch wird die relative Ausrichtung der Bezugsplatten selbst selten naohgemeaaen. Nichtsdestoweniger kann aich diese relative Ausrichtung durch Verformung des Schiffsrumpfes verändern. Dies kann z.B. zu einem Fehler führen beim Ausrichten eines Leitgeräts auf der Brücke und einer am Heck angeordneten G-eschützhalterung.
Ea können ähnliche Probleme bei andere Ausrüstungsteile tragenden Bauwerken entstehen, die ausgerichtet werden müssen.
Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, die Nachteile der bekannten Verfahren zu vermeiden und ein neues Verfahren und Gerät zum Herstellen der Ausrichtung der Ausrüstung auf einem Bauwerk zu schaffen.
Dies wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art
209849/1094
durch folgende Verfahrensschritte erreicht:
a) Anbauen eines ersten derartigen Instruments auf dem Bauwerk, entweder auf einer ersten Halterung oder auf einem ersten Ausrüstungsteil, unter Vorsehung einer Drehung des Instruments gegenüber dem Bauwerk um eine angenähert senkrechte Drehachse, wobei die Meßachse senkrecht zu dieser Drehaohse verläuft,
b) gleiches Anbauen eines zweiten derartigen Instruments auf einer zweiten Halterung oder auf einem zweiten Ausrüstungsteil,
c) Einstellen der beiden Instrumente in Drehlagen um ihre Drehachsen, von denen jedes mit seiner Meßachse angenähert mit einer gemeinsamen Richtung im Bauwerk ausgerichtet wird, und Aufnehmen der augenblicklichen Differenz der Signale der beiden Instrumente, wodurch eine Ausgabe gewonnen wird, deren Größe und Richtung sich in Überein-
Stimmung mit der Größe und der Richtung des Winkels zwischen den beiden Achsen ändert, wenn diese auf die die gemeinsame Richtung enthaltende senkrechte Ebene projiziert werden.,
ö) Drehen jedes Instruments um eine Drehaohse in gleicher Richtung um den gleichen Winkel und Wiederaufnehmen der augenblicklichen Differenz der Signale der Instrumente.
"209849/ 1 09
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des G-eräts,
Figo 2 eine Schrägansicht eines Theodoliten,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Inneren eines Instruments.
In dem dargestellten Uerät befinden sich vier Instrumente Jedes von ihnen ist eine Libelle von der Art, die entsprechend Fig ο 3 in einem Elektrolyt 16 eine Wasserblase 14 hat. Der Elektrolyt 16 befindet sich in einem leicht gekrümmten Behälter 18 mit zwei End elektroden 20, 22 und einer mittleren Elektrode 24· Es ist vorzugsweise die Detailkonstruktion der libelle der Britisohen Patentschrift 993 715 beschrieben.
Wie in Fig.1 ge zeigt,werden die Libellen 12 in Verbindung mit einem zentralen Empfänger 26 verwendet, mit dem sie über biegsame Leitungen 28 von irgendeiner passenden Länge ver bund en s ind .
Der Empfänger hat eine Schaltung, deren Einzelheiten nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind. Diese Schaltung
0 9 8 4 9/ 1 094
hat durch Knöpftesteuerte Schalter und ein durch ein Fenster sichtbares Meßgerät. Bei Betätigung des Schalters kann das Meßgerät entweder vom Signal einer ausgewählten Libelle oder von den Signalen von zwei ausgewählten Libellen derart beaufschlagt werden, daß die augenblickliche Differenz der Signale angezeigt wird·
Es is t einzusehen, daß eine geeignete Sohaltung zum Aufnahmen der augenblioklichen Differenz der Signale zweier Libellen von der in Fig.3 gezeigten Art eine Wheatstono'sohe Brücke ist, bei der vier Zweige durch die linken und rechten Hälften zweier Libellen gebildet werden.
Zwei Libellen 12 aind auf einem Neigungsmesser angebaut» Dieser besteht aus einer Basis 34 mit einer flachen Unterfläche und aus einer Plattform 38, die gegenüber der Basis 34 um eine waagerechte Achse gedreht und dann verriegelt werden kann. Die Neigung der Plattform gegenüber der Basis wird' ' an einer Skala angezeigt. Derartige Neigungsmesser sind allgemein bekannt. Die Libelle 12 ist oben auf der Plattform befestigt. Die Meßaohse der Libelle, das ist die Längsriohtung des Behälters 18, erstreckt sioh in einer zur Drehaohse der Plattform 38 gegenüber der Basis 34 senkrechten Bbene.
Die beiden anderen Libellen 12 sind an entsprechenden !Theodoliten angebaut· Diese sind sohematiaoh in Fig.1 gezeigt.
209849/1
Einer ist mehr im Detail in Fig»2 gezeigt, auf die nun Bezug genommen wird.
Wie allgemein bekannt, hat ein Theodolit ein überteil 40, das gegenüber einem Unterteil 42 um eine im wesentlichen senkrechte Achse drehbar ist. Dieses Unterteil wird durch Nivellierschrauben 40 auf einer auf einem Dreibeinstativ 48 angebauten Basis 46 getragen.
Vom Oberteil 40 wird ein Fernrohr 50 von einer waagerechten Achse 52 getragen, um die das Fernrohr zum Anheben und Absenken gedreht werden kann·
Beim vorliegenden Gerät ist die Libelle 12 anstelle einer üblichen siohtbaren Wasserblasenlibelle am Oberteil 40 des Theodoliten befestigt.
Es sollen nun verschiedenartige Anwendungsfälle beschrieben werden» in denen dieses Gerät eingesetzt werden kann.
Beispiel 1i
Es wird gewünscht, daa Verhältnis zwischen Ebenen zu bestimmen, die duroh zwei Auerüatungsteile tragende Rollenlager bestimmt werden· Diese Auirüatungateile, z.B. ein Geschütz und ein leitgerät, können um daenkreohte Aohsen gidreht werden) wenn daa Sohiff aufrecht ist» Daa Gesohütζ und das Leitgerät
209849/1094
werden auf dem gleichen Lager eingestellt. Einer der in Fig.1 gezeigten Neigungsmesser ist auf einer waagerechten Bezugsfläche auf dem drehbaren Geschützaufbau angeordnet, während der andere Neigungsmesser auf einer waagerechten Bezugsfläche auf dem drehbaren Leitgerätaufbau angeordnet ist. Die Neigungsmesser sind.so auf den waagerechten Flächen angeordnet, daß in Draufsicht gesehen die Richtungen der Meßachsen der Libellen 12 parallel zueinander sowie parallel zu der Richtung sind, in die das Geschütz und das Leitgerät weisen. Der Empfänger 26 wird dann eingestellt zur Aufnahme der Differenz zwischen den Signalen der beiden Libellen und der Meßwert des Meßgeräts wird aufgezeichnet. Dann wird das Geschütz und das Leitgerät um gleiche Winkel gedreht und der Meßwert des Meßgeräts wird erneut aufgezeichnet. Dies wird solange wiederholt, bis sich das Geschütz und das Leitgerät ganz im Kreis gedreht haben. Dieser Vorgang entspricht demjenigen, der bisher mit Hilfe von sichtbaren Wasserblasenlibellen ausgeführt wurde. Es war üblich, das Geschütz und das Leitgerät in Schritten von 10° zu drehen, was auch im vorliegenden Fall gemacht werden kann. Durch die aufgezeichneten Ablesungen ist man in der Lage, die erforderlichen Korrekturen zu bestimmen, wenn ein Geschütz in Übereinstimmung mit der vom Leitgerät gelieferten Information auf ein Ziel eingestellt wird.
Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber früheren Verfahren
209849/ 1 094
iat der, daß eine Bedienungsperson alle Meßwerte aufnehmen kann, und daß diese nioht von den Bewegungen des Schiffskörpers beeinflußt werden, da alle diese Meßwerte das Ergebnis der Aufnahme der Differenzen von Signalen der beiden Libellen sind· Dies gilt unter Voraussetzung, daß die Bewegung weder so stark ist, daß wesentliche Beschleunigungen ausgeübt werden, noch daß sie so weit geht, daß sie ein Arbeiten der Libellen außerhalb des Bereiohs bewirkt, in dem eine lineare Beziehung zwischen Neigung und Signal besteht.
Es ist möglich, daß das Schiff einen derartigen Schlagseitenwinkel haben kann, daß die Libellen, sofern sie unmittelbar auf den Flächen angeordnet sind, das Ende ihres auanutzbaren Bereichs erreichen. Da die Libellen an Neigungsmessern angebaut sind, können dann beim Vorliegen einer derartigen Situation beide Neigungsmesser in ghräaüaigcn; MaBe geneigt werden, ohne Auswirkung auf die vom Empfänger aufgeeeiohneten Differenzmeßwert··
Bei den früheren Verfahren mit optisch betrachteten Wasserblasenlibellen war ·■ erforderlich, das Schiff durch Abstützung in einem Dock in einerbesonderen Stellung festzuhalten. Bei der Verwendung der vorliegenden Erfindung kann dae Bohiff frei aohwimnen und eich bei angemeaaan ruhigem Wasaer auf See befinden· Die Verwendung ier vorliegenden Erfindung ist auoh während dta Beladens möglich. Sa verändert
2ΟΘ84Θ/1Ο94
- 9 aioh somit die Trimmlage dea Sohiffs.
Beispiel 2%
Die beiden am Theodoliten angebauten !!bellen werden zum Bestimmen der gegenseitigen Ausrichtung eines Ausrüstungsteils mit seinem Bezugspunkt verwendet. Dabei kann der Bezugspunkt vom Ausrüstungsteil nicht unmittelbar gesehen werden.
Zu diesem Zweok wird der eine Theodolit in geeigneter Stellung in der Siohtlinie des Bezugspunkts und der andere Theodolit · in geeigneter Stellung in der Siohtlinie des Ausrüstungsteils aufgestellt. Dann werden mit Hilfe der vorliegenden Erfindung die beiden Theodoliten miteinander ausgeriohtet. Dies ist unten beschrieben. Ist diese Ausrichtung hergestellt, dann wird die Information optisch durch Methoden erzielt, die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind. Auf diese Weise wird eine gegenseitige Ausrichtung des ersten Theodoliten mit dem Bezugspunkt einerseits und des zweiten Theodoliten mit dem Ausrüstungsteil andererseits erzielt.
Gewöhnlich haben der Bezugspunkt und das Ausrüstungsteil bereits eine Anzeige einer Bezugsriohtung an sioh, wobei diese beiden Anzeigen'lm wesentlichen parallel sind. Bei optisoher Beobachtung werden die beiden Theodoliten so um ihre senkrechten Achsen gedreht, daß sie in diese Bezugariohtungen weisen.
209849/1094
- ίο -
Die auf dem dem Bezugspunkt benachbarten Theodoliten benaohbarte libelle wird als Hauptlibelle betraohtet. Die Mivellieraohrauben am anderen Theodoliten werden solange eingestellt bis die vom Empfänger angezeigte Differenz der Signale der beiden Libellen gleich Null iato Dann wird daa Oberteil jedes Theodoliten um 90° um die entaprechende im wesentlichen senkreohte Achae gedreht und die Nivellierschraubendes ^|er Ausrüatung benachbarten Theodoliten werden wieder eingeatellt bia die Differenz der Signale gleich Null iat. Dieae Vorgänge können zum Erzielen einer auareichenden Genauigkeit wiederholt werden.
Dem Sohiff wird dann absichtlich eine Neigung erteilt, z.B. duroh Bewegen von Ballast auf eine Seite, bis die Querneigung die Größe von 3 Grad erreiohto Die Anschlüsse am Empfänger werden dann geändert, damit nur das Signal von der dem Bezugspunkt benachbarten Libelle angezeigt wird. Das Oberteil des diese Libelle tragenden Theodoliten wird solange um eine im wesentlichen senkrechte Aohae gedreht, bis das Signal von der Libelle im wesentlichen gleich Null ist. Die Stellung dieses Theodoliten wird dann verriegelt. Dann wird die Sohaltung geändert zur Anzeige der Differenz der Signale der beiden Libellen und das Oberteil des anderen Theodoliten wird solange um eine im wesentlichen senkrechte Achse gedreht, bis die Differenz genau gleich Null ist. In diesem Zustand sind die
209849/1Q94
Fernrohre der beiden Theodoliten in der Draufsicht zueinander parallel. Dieser zweite !Theodolit wird ebenso verriegelte Dann wird Gebrauch von einer bei Theodoliten üblichen Einrichtung gemaoht, die die um eine senkrechte Achse erfolgende Drehung der Skalenanzeige an beiden Theodoliten löst und auf Null einstellt·
Ist dies ausgeführt, so kann das Schiff wieder in seine Normalstellung zurückgeführt werden. Auch die Theodoliten können in der Draufsicht parallel zueinander in jeder gewünBohten Richtung in einfaoher Weise dadurch eingestellt werden, daß sichergestellt wird, daß beide Skalen die gleichen Ablesewerte haben.
Das beim zweiten Beispiel verfolgte Verfahren schließt im wesentlichen folgende zusätzliche Sohritte eint
e) Einstellen von wenigstens einer Halterung oder eines Ausrüstungsteils zur genauen parallelen Einstellung der Drehachsen,
f) Neigen des Bauwerks um eine waagerechte Aohee in eine geneigte Stellung derart, daß die Drehaeheen im wesentlichen außerhalb der senkrechten Aohean liegen,
209849/1084
g) Aufnehmen der augenblicklichen Differenz der Signale der beiden Inatrumente, während das Bauwerk sich in dieaer geneigten Stellung befindet,
h) Drehen des einen Instruments um seine Drehachse, bis die Differenz gleich Null ist.
In jedem dieser Beispiele hat das verwendete Gerät zwei Instrumente, von denen jedes eine Meßachse hat und ein elektrisches Signal abgibt, das in einem Bereich von Stellungen abhängig ist von der Größe des Winkels dieser Achse und dem Sohwerefeld der Erde in jedem Augenbliok. Es sind ferner vorgesehen: Eine Vorrichtung zum Drehen jedes ,Instruments um eine- annähernd senkrechte Aohse, ein zentraler Empfänger und eine Vorrichtung zum Übertragen der Signale von den Instrumenten zum Empfänger ο Der Empfänger enthält eine Vorrichtung zur Aufnahme der augenblicklichen Differenz der Signale und eine Vorrichtung zum Anzeigen oder Aufzeichnen dieser Differenz.
Die Vorrichtung zum Drehen jedes Instruments im Beispiel 1 ist ein Teil der Halterung für die Ausrüstung und ist somit am Schiff befestigt, während die Vorrichtung zum Drehen jedes Instruments im Beispiel 2 sich innerhalb des Theodoliten befindet und somit tragbar ist.
Patentansprüche t 2 0 9 8 4 9/ 1 0 9 Λ

Claims (1)

  1. 6 hi,irrh'\ ..■-■- -i. -"ißa 25 9 9 9 /, Q P R
    Telefon 51.-0586 Δ Δ Δ H J O D
    - 13'-
    British Aircraft Corp. 18. Mai 1972
    Akte: M-2176
    Patentansprüche
    Γ -j. JVerfahren zur Informationsgewinzmng, verwendet beim Erzielen einer Ausrichtung einer Auarüatung auf einem Bauwerk, daa Inatrumente verwendet, von denen jedes eine Meßachae hat und ein elektrisches Signal abgibt, das in einem Bereich von Stellungen abhängig iat von der Größe des Winkels zwischen dieser Aohse und der Richtung des " Schwerefelda der Erde in jedem Augenblick, dadurch g' ekennzeiahnet, daß daa Verfahren aus folgenden Verfahrenaaohritten besteht:
    a) Anbauen eines ersten derartigen Instruments auf dem Bauwerk, entweder auf einer ersten Halterung oder auf einem ersten Ausrüstungsteil, unter Vorsehung einer Drehung des Instruments gegenüber dem Bauwerk um eine angenähert senkrechte Drehachse, wobei die Meßaohse senkrecht zu dieser Drehaohse verläuft,
    b) gleiches Anbauen eines zweiten derartigen Instruments auf einer zweiten Halterung oder auf einem zweiten Aua-
    ; rüstungsteil,
    o) Einstellen der beiden Instrumente in Drehlagen um ihre Drehachsen, von denen jedes mit seiner Meßaohse angenähert mit einer gemeinsamen Richtung im Bauwerk ausge-
    209849/1094
    -H-
    richtet wird, und Aufnehmen der augenblicklichen Differenz der Signale der beiden Instrumente, wodurch eine Ausgabe gewonnen wird, deren Größe und Riohtung sich in Übereinstimmung mit der Größe und der Riohtung des Winkels zwischen den beiden Aohsen ändert, wenn diese auf die die gemeinsame Richtung enthaltende, senkrechte Ebene projiziert werden,
    d) Drehen jedes Instruments um seine Drehachse in der gleichen Riohtung um den gleichen Winkel und Wiederaufnehmen der augenblicklichen .Differenz der Signale der Instrumente.
    β Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet duroh die folgenden zusätzlichen Verfahrensschritte:
    β) Einstellen von wenigstens einer Halterung oder eines Ausrüatungsteils zur genauen parallelen Einstellung der Drehachsen,
    f) Heigen des Bauwerks um eine waagerechte Achse in eine geneigte Stellung derart, daß die Drehachsen im wesentliohen außerhalb der Senkrechten liegen,
    g) Aufnehmen der augenblicklichen Differenz der Signale der beiden Instrumente, während das Bauwerksich in die ser geneigten Stellung befindet,
    h) Drehen des einen Instruments um seine Drehachse, bis die Differenz gleioh Null ist.
    209849/1094
    3. Gerät zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus zwei Instrumenten, von denen jedes eine Meßachse hat und ein elektrisches Signal abgibt, das in einem Bereich von Stellungen abhängig ist vom Winkel zwischen dieser Achse und der Richtung des Schwerefelds der Erde in jedem Augenbliok, gekennzeichnet duroh eine Vorrichtung zum Drehen jedes Instruments (12) um eine annähernd senkrechte Achse, durch einen zentralen Empfänger (26) und eine Vorrichtung zum Übertragen der Signale von den Instrumenten (12) zum Empfänger, wobei der Empfänger eine Vorrichtung zur Aufnahme der augenblicklichen Differenz der Signale hat sowie eine Vorrichtung zum Anzeigen oder Aufzeichnen dieser Differenz.
    4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η ζ e i 0 h-
    n et, daß je.des Instrument eine libelle (12) mit einer Wasserblase (14) in einem Elektrolyt (16) und in einem leioht gekrümmten Behälter (18) mit zwei Eaö.elektroden (20, 22) und einer mittleren Elektrode (24) isto
    ο Gerät nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Instrumente (12) an einem Theodoliten angebaut und am Oberteil (40) des Theodoliten befestigt ist, wobei dieses Oberteil gegenüber dem Unterteil (42) um eine im wesentlichen senkrechte Achse
    209849/1094
    drehbar ist» und daß die Meßachse des Instruments Bankrecht zu der Achse ist, um die das Fernrohr (50) gegenüber dem Oberteil gekippt «erden kann·
    209849/1094
    Leerseite
DE19722224365 1971-05-18 1972-05-18 Verfahren und Gerät zum Herstellen der Ausrichtung der Ausrüstung auf einem Bauwerk Pending DE2224365A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1559171 1971-05-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2224365A1 true DE2224365A1 (de) 1972-11-30

Family

ID=10061877

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722224365 Pending DE2224365A1 (de) 1971-05-18 1972-05-18 Verfahren und Gerät zum Herstellen der Ausrichtung der Ausrüstung auf einem Bauwerk

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE2224365A1 (de)
FR (1) FR2138088B1 (de)
GB (1) GB1321025A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107161281A (zh) * 2017-05-24 2017-09-15 广船国际有限公司 一种船舶分段快速搭载的方法
CN113915478B (zh) * 2021-11-01 2023-02-21 中国航空工业集团公司北京长城计量测试技术研究所 一种高精度垂直移动平台装置
CN118243141A (zh) * 2024-03-18 2024-06-25 中国舰船研究设计中心 一种甲板经纬仪的全自动整平系统及方法

Also Published As

Publication number Publication date
GB1321025A (en) 1973-06-20
FR2138088B1 (de) 1973-07-13
FR2138088A1 (de) 1972-12-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0403585B1 (de) Vermessungsgerät mit empfänger für satelliten-positionsmesssystem und verfahren zu seinem betrieb
DE4007245C2 (de) Einrichtung zum Zentrieren eines geodätischen Instrumentes über einem definierten Bodenpunkt
DE3838512C1 (de)
CH654918A5 (de) Verfahren und anordnung zum selbsttaetigen ausrichten eines winkelmessgeraetes.
DE2242340A1 (de) Elektronisches tachymeter
CH656458A5 (de) Anordnung zur messung von punkthoehen.
DE2414382C2 (de) Optische kollimierende Ausrichtungsanordnung
DE2319984A1 (de) Neigungseinstellgeraet
DE2224849B2 (de) Vermessungsgerät mit um ein Theodolit-Fernrohr herum angeordnetem elektrooptischem Entfernungsmesser
DE2224365A1 (de) Verfahren und Gerät zum Herstellen der Ausrichtung der Ausrüstung auf einem Bauwerk
DE2158428B2 (de) Visiereinrichtung
DE19814149C2 (de) Zweiachslasermeßgerät und Kombination desselben mit einem Messinstrument
DE504783C (de) Feldmess- oder Nivelliergeraet
WO2010052544A1 (de) Laserentfernungsmessgerät
DE3942922C2 (de)
DD144967A1 (de) Verfahren zur bestimmung der instrumentenhoehe bei elektromagnetischen entfernungsmessern
CH582346A5 (en) Forced centering device for geodetic instruments - is applied to the odolites, optical and electronic range finders target panels boards and reflectors
CH580274A5 (en) Remotely controlled target marker - has bearing stud supported in ball bearing and needle bearing
DE3208882C1 (de) Winkelmeßvorrichtung
DE9622C (de) Entfernungsmesser
DE340139C (de) Topographischer Apparat mit Visiervorrichtung und Entfernungsmesser
DE27174C (de) Neuerungen an Boussolen
DE612775C (de) Verfahren zur Bestimmung von Formveraenderungen
DE1623404C3 (de) Automatisches Nivellierinstrument
DE2161929C2 (de) Optisches Beobachtungsinstrument zum Ausrichten einer Einrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
OHW Rejection