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DE2224285C3 - Hebel, insbesondere Schlaghebel für Schützen-Webmaschinen - Google Patents

Hebel, insbesondere Schlaghebel für Schützen-Webmaschinen

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DE2224285C3
DE2224285C3 DE2224285A DE2224285A DE2224285C3 DE 2224285 C3 DE2224285 C3 DE 2224285C3 DE 2224285 A DE2224285 A DE 2224285A DE 2224285 A DE2224285 A DE 2224285A DE 2224285 C3 DE2224285 C3 DE 2224285C3
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DE
Germany
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lever
hammer
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prepreg
hub
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DE2224285A
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DE2224285A1 (de
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Jochen Dipl.-Ing. Winterthur Mueller (Schweiz)
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Sulzer AG
Original Assignee
Gebrueder Sulzer AG
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Publication date
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    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/38Picking sticks; Arresting means therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B2200/00Constructional details of connections not covered for in other groups of this subclass
    • F16B2200/40Clamping arrangements where clamping parts are received in recesses of elements to be connected
    • F16B2200/406Clamping parts being collars, bushings or wedges
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

5. Hebel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, dadurch gekennzeichnet, daß die Prepreg-Streifen einen Hebel zu schaffen, welcher eine geringe Masse (15 bis 24; 50 bis 67; 75 bis 103) aus einer Pre- aufweist und doch für hohe mechanische Beanspmpreg-Platte geschnitten und so aufeinanderge- 40 chungen geeignet ist und auch wirtschaftlich hergeschichtet sind, daß deren Faserrichtung verschie- stellt werden kann. Diese Aufgabe wird durch die im den orientiert ist. Hauptanspruch gekennzeichneten Maßnahrrvn ge-
6. Hebel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, löst.
dadurch gekennzeichnet, daß die sich auf einer Der Vorteil des erfindungsgemäßen Hebels besteht
Seite der Schlaufe (40) befindlichen Prepreg- 45 darin, daß er ohne großen Arbeitsaufwand hergestellt
Streifen (15 bis 24; 75 bis 103) zumindest teil- werden kann und bei geringer Masse großen mccha-
weise eine unterschiedliche Länge aufweisen, wo- nischen Beanspruchungen gewachsen ist. Weiterhin
bei die kürzeren Prepreg-Streifen sich zwischen besteht ein Vorteil darin, daß ein weiteres Anwen-
längeren befinden. dungsgebiet erschlossen worden ist für einige neue
7. Hebel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,5 50 Verstärkungsfasern, wie Kohlenstoff- und Borfasern, oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden welche Ausgangsstoffe sind für neue Faserverbund-(33, 56; 75 bis 77) der gegen den Ring (46) und werkstoffe, die sich auszeichnen durch außerordentdie Scheiben (30, 70) anstoßenden Prepreg-Strei- lieh günstige mechanische Eigenschaften bei sehr gefen (31, 32; 30 bis 67; 75 bis 77) bzw. dem ringem Gewicht. Es waren dazu schwierige techni-Außenumfang (34, 57 bzw. 106) des Ringes (46) 55 sehe Probleme zu bewältigen im Zusammenhang mit und der Scheibe (30, 70) angepaßt sind. der erforderüchen konstruktiven Anpassung des er-
8. Hebel nach einem der Ansprüche I bis 7, findungsgemäßen Hebels an die besonderen Eigendadufch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (40) schäften und Anforderungen der neuen Werkstoffe, mittels Klebfolien (35, 45) mit der Nabe (1) und Weiterhin steht bekanntlich der weiteren Entwickden Prepreg-Streifen verklebt ist. 60 lung dieser Werkstoffe ihr außerordentlich hoher
9. Hebel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, preis im Wege, weil ihr Einsatz dadurch bisher sehr dadurch gekennzeichnet, daß die Schkrufe (40) beschränkt war. Als überraschender Effekt hat sich und die gelochte Scheibe (30, 70) au« Vcrstär- ergeben, daß der Preis des erfindungsgemäßen Hekungsfasern gewickelt sind. bels, insbesondere bei Verwendung als Schlaghebel
10. Hebel nach Anspruch 9, dadurch gekenn- 65 in Schützen-Webmaschinen, betriebswirtschaftlich zeichnet, daß die Verstärkungsfasern Kohlenstoff- gesehen, als vorteilhaft bezeichnet werden kann,
fasern sind. Der Boden der Ausnehmung des erfindungsgemäßen Hebels kann die Gestalt einer Zunge aufweisen,
welche i.ich zwischen den Flanken der Ausnehmung in Richtung des Hebelarmes erstreckt. Auf diese Weise wird eine gute Verbindung zwischen Nabe und Hebelarm erreicht.
Der Hebelarm kann ferner ein Anlenkloch aufweisen, welches durch einen sich am Hebelende innerhalb der Schlaufe befindlichen Ring und aus mindestens einer gelochten Scheibe gebildet ist, die auf einer Seite der Schlaufe angeordnet ist, so daß der Hebelarm an der Stelle des Anlenkloches so wenig wie möglich geschwächt ist. Das Anlenkloch kann auch durch Verwendung von an der betreffenden Stelle gelochten Prepreg-Streifen gebildet sein.
Die Prepreg-Streifen sind vorteühafterweise aus einer Prepreg-PIatte geschnitten und so aufeinandergeschiehtet, daß die Richtung der Verstärkungsfasern in den verschiedenen Prepreg-Streifen untereinander verschieden ist. Dadurch wird die Biegesteifigkeit des Hebelarmes erhöht.
Die Prepreg-Streifen auf den Seiter: des Hebelarmes können femer unterschiedliche Längen aufweisen, wodurch eine Abnahme der Dicke des Hebelarmes in Längsrichtung entsteht.
Um die Festigkeit des Überganges zwischen Nabe und Schlaufe zu erhöhen, können Klebfolien zwischen Nabe und Schlaufe vorgesehen sein. Die Schlaufe besteht vorteühafterweise aus mit Harz getränkten Verstärl.ungsfasern. In dieser Weise ist ein sehr fester Kern für den Hebelarm und eine starke Verbindung zwischen diesem und der Nabe geschaffen. Auch die gelochten Scheiben bestehen vorzugsweise aus zu einer flachen Spirale gewickelten, in Harz getränkten Verstärkungsfasern. Durch die eingepreßten, gelochten Scheiben und den Ring ist die Umgebung des Anlenkloches im Hebelarm praktisch nicht ge.chwächt. Die Verstärkungsfasern sowohl für die Schlaufe als auch für die gelochten Scheiben können Kohlenstoffasern sein.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Darstellung in auscinandcrgezogener Stellung der Teile des erfindungsgemäßen Hebels,
Fig. I a cine Untcransicht der Nabe des Hebels gemäß Fig. 1,
Fig. 2 einen Prepreg-Streifen abgewandelter Forin,
F i g 3 eine Draufsicht des Hebels.
Der Hebel gemäß F i g. 3, welcher einen Schlaghebel für Schützenwebmaschinen darstellt, besteht aus einer Nabel (Fig. 1) aus Stahl oder einem anderen Material, welche versehen ist mit einem Ansatz 2 zwecks Verbindung der Nabe mit dem Hebelarm 3. Die Nabe weist eine Klemmvorrichtung 4 auf, mittels welcher sie durch in den Bohrungen 5 und 6 geführte (nicht gezeichnete) Bolzen auf den Torsionsstab einer Abschußvorrichtung geklemmt werden kann. Der Ansatz 2 der Nabe weist eine U-förmigc Ausnehmung 8 auf, deren Boden mit 9 bezeichnet ist. Auf der Unterseite (Fig. I a) der Nabe ist eine sclilaufcnförmige Nut IO eingefräst, und zwar so tief, daß der Boden 9 im Bereiüi der Flanken 11 und 12 entfernt und zwischen diesem Flanken ein zentraler, blattförmiger Teil oder eine Zunge 13 verblieben ist. Einige Prepreg-Streifen V.', bis 24, welche zum Teil die Gestalt des fertigen Schlaghebcls (Fig. 3) aufweisen, befinden sich aufeinandergcschichtet auf der Unterseite des Hebels. Unter »Prepreg-Streifen« wird hier and im folgenden ein aus einer Prepreg-Plarte geschnittener Streifen verstanden. Eine Prepreg-Platte besteht aus mit einem Harz imprägnierten Koblenstoffasern. Die Platten sind zu einem bestimmten Grad vorpolymerisiert im Handel. Sie werden allgemein nach dem englischen »Preimpragnated« kurz als Prepregs bezeichnet, gelegentlich auch als Vorimprägnate. Die Länge der Prepreg-Streifen 15 bis 24 nimmt zur Mitte der Schichtung ab und von dort
ίο wieder zu. Der Längsunterschied dient der Erzielung eines Schlaghebels mit in Längsrichtung gegen Ende abnehmender Dicke. Eine gelochte Scheibe 30 stößt mit seinem Außenumfang 34 an ein Ende 25 des Prepreg-Streifens 24 an. Zwei Prepreg-Streifen 31
und 32 liegen auf dem Streifen 24 so, daß ihr konkaves Ende 33 an den Außenumfang 34 der Scheibe 30 anstöR*. Auf dem Prepreg-S'reifen 32 befindet sich eine Klebfolie 35, d.h. ein K'.bstoff in Folienform, dessen Aushärtungszyklus demjenigen der Prepreg-Streifen entspricht. Diese dient dazu, die Spannungen in der Klebschicht während des Aushärtungsvorganges beim Pressen des Hebels, verursacht durch die Verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten von Stahl und Kohlenstoffasern, klein zu halten.
Eine Schlaufe 40 aus einem Kohlenstoffasern-Prepreg schließt sich dem Prepre.g-Streifen 32 und der Klebfolie 35 an, und zwar so, daß der Innenumfang 41 einer Kurve 42 der Schlaufe zum Teil mit dem Innenumfang 43 des Loches in der Scheibe 30 zusammenfäilt. Das eine Ende der Schlaufe 40 befindet sich in der in der Unterseite der Nabe 1 angebrachten Nut 10 (Fig. la) und stützt sich seitlich auf den Flanken 11 und 12 der Ausnehmung 8 ab. Der Mittelpunkt der Kurve 42 und der Mittelpunkt der gelochten Scheibe 30 liegen auf einer Geraden 44. Auf der Schlaufe 40 befindet sich eine der ersten Klebfolien 35 ähnliche Klebfolie 45. In der Kurve 42 der Schlaufe ist ein Ring 46 angeordnet. Der Innenraum 47 der Schlaufe ist ausgefüllt mit einer Anzahl Prepreg-Strcifen 50 bis 55, deren konkaves Ende 56 an den Außemimfang 57 des Ringe 46 anstößt. Das andere Ende dieser Prepreg-Streifen reicht bis zur Vorderkante der Zunge 13 der Nabe 1.
Der Innenraum der Schlaufe ist weiterhin a-.sgefüllt mit längeren Prepreg-Streifen 58 bis 67. deren Enden 68 die Zunge 13 der Nabe I bedecken. Das konkave Endr der Prepreg-Streifen 58 bis 67 ist bedeckt mit einer gelochten Scheibe 70, deren Mittelpunkt ebenfalls auf der Geraden 44 liegt. Die Schlaufe ist weiterhin bedeckt mit einer Anzahl Prepreg-Streifei, 75 bis 103. Von dtn Preprcg-Streifen 75 bis 77 stößt ein konkaves Ende 105 an den Außenumfang 1C6 der Scheibe 70 an. Die Prcpreg-Sircifen 78 bis 99 nehmen standig an Länge ab. Der Längcnunterschied dient ebenfalls der Erzielung beim Pressen eines Schlaghebels mit in Längsrichtung gegen Ende abnehmender Dicke.
Alle vorhererwähnten feile des Schlaghebels bilden durch Pressen bei geeignetem Druck, Temperatür und Zeitdauer durch das Zusammenfließen der Harze zusammen einen Preßkörper. Beim Pressen fließen die Harze zusammen und polymerisieren aus.
Zu dem oben beschriebenen Ausführungsbeispicl
wird noch das Folgende bemerkt:
Wird keine Abnahme der Dicke des Schlaghebels in Längsrichtung angestrebt, so können die Prc preg-Streifen IS bis 24 dieselbe Länge aufweisen, z. B. die des Prepreg-Streifens 15. Dasselbe gilt für die
5 6
Prepreg-Streifen 75 bis 103, welche dann alle die Streifen ist bedingt durch die für den fertigen Schlag-Länge des Prepreg-Streifens 75 haben können. hebel gewünschte Form, durch die Gestalt des An-
Die Dicke der gelochten Scheibe 30 entspricht im- satzcs 2 der Nabe und durch die Form der Schlaufe 40.
gefahr der Gesamthöhe der Prepreg-Streifen 15 bis Der Ring 46 kann aus einem Kunststoff oder
24. Die Scheibe kann mittels einer an sich bekannten 5 einem anderen Material, z. B. Stahl, bestehen.
Vorrichtung aus einem Kohlenstoffasern enthalten- Es ist nicht unbedingt notwendig, daß die Schlaufe
den Faden gewickelt sein, welcher während des Wik- 40 auf beiden Seiten mit Prepreg-Streifen bedeckt ist.
kelvorganges in einem Harz getränkt ist. Die Scheibe Es versteht sich, daß, abhängig von den Festigkeits-
kann auch aus einem anderen Material, z. B. einem anforderungcn des Schlaghebels, nur die Prepreg-
Metall oder Kunststoff, bestehen. Ähnliche Überle- io Streifen 15 bis 24 oder 75 bis 103 angebracht sein
gungen gelten für die Scheibe 70. können.
Die Schlaufe 40 ist ebenfalls mittels einer an sich Werden Prepreg-Streifen gemäß F i g. 2 verwendet,
bekannten Wickelvorrichtung aus einem während des welche bereits ein Loch 107 zwecks Bildung des An-
Wickelns in einem Harz getränkten Kohlenstoffasern lenkloches 108 des fertigen Schlaghebels (Fig. 3)
enthaltenden Faden gewickelt. Die Schlaufe kann 15 aufweisen, so entfallen die Scheiben 30 und 70. Es
aber auch aus einem Kohlenstoffasern enthaltenden versteht sich, daß das Anlenkloch 108 auch durch
Prepreg-Band gewickelt sein. nachträgliches Bohren des Hebelarmes 3 erzeugt sein
Die Prepreg-Streifen sind mittels einer Schablone kann.
aus eine Prepreg-Platte geschnitten, und zwar so, Obschon bei dem beschriebenen Schlaghebel von
daß der Winkel zwischen der Faserrichtung in der ao Verbundwerkstoffen mit Kohlenstoffasern die Rede
Platte und der Längsachse des Schlaghebeis für die ist, kommen selbstverständlich auch Verbundwerk-
Prepreg-Streifen abwechselnd 0°, +45°, -45° be- stoffe mit anderen Verstärkungsfasern, z.B. Borfa-
trägt. Der Faserwinkel ist in Fig. 1 für jeden Pre- sern, in Betracht.
preg-Streifen durch kurze Striche angedeutet. So be- Stat» aus Prepreg-Streifen kann der Schlaghebel
trägt der Faserwinkel für die Prepreg-Streifen 15, 16, »5 auch aus einzelnen Kohlenstoffasern bestehen,
17 bzw. 0°, +45° und -45°. Es kann auch eine welche nach Einfüllen in die Presse und anschließen-
andere Orientierung der Kohlenstoffasern gewählt dem Tränken mit Harz in einem Naß-Preßverfahren
werden. miteinander verbunden sind. Dies gilt insbesondere
Die Anzahl der Prepreg-Streifen 15 bis 24 und 75 für den Innenraum 47 der Schlaufe 40. Statt aus ein-
bis 103 wird bestimmt durch die gewünschte Dicke 30 z».!-en Fasern kann der Hebel auch aus mit Harz ge-
des fertigen Schlaghebels. Die Anzahl der Prepreg- tränktem Whisker bestehen.
Streifen 50 bis 67 im Innenraum 47 der Schlaufe 40 Wie schon aus der Beschreibungseinleitung herwird bestimmt durch die Höhe der Schlaufe, und vorgeht, ist der für Schützen-Webmaschinen bezwar soll deren Anzahl so groß sein, daß nach dem stimmte Schlaghebel nicht darauf beschränkt, son-Pressen der ganze Innenraum der Schlaufe ausgefüllt 35 dem kann auch ein Hebel mit anderen Verwenist mit Verbundwerkstoff. Die Form der Prepreg- dungszwecken sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

.3 » • Patentansprüche: Die Erfindung betrifft einen Hebel, insbesondere
1. Hebel, insbesondere Schlaghebel, fur Schfit- einen Schlaghebel für Schötzen-WebroascWnen, be-
zen-Webraaschinen, bestehend aus einer Nabe und stehend aus einer Nabe und einem Hebelarm,
einem Hebelarm, dadurch gekennzeieh- Es ist for einen Hebel, welcher mechanisch hoch
net, daß die Nabe (1) mit einer U-förmigen 5 bemisprucht wird durch mit ^ P"^ »*£
t Ausnehmung (8) versehen ist, welche durch in tende Beschleunigungskrüfte, wtcbog, daß_er^ trotz
t Richtung da Hebelarmes (3) verlaufende Flan- der erforderüchen hohen mechanischen Festigkeit
ken (U, 12) begrenzt ist und in welcher sich eine geringe Masse hat Ein gutes Beispiel fur einen
; - eine aus einem Verbundwerkstoff hergestellte. solchen Hebel ist der Schlagbebel der Abschußvor-
sich seitlich an den Hanken (H, 12) der Aus- » richtung einer Schützen-Webmaschine. Bei einer sol-
nehmung (8) abstützende Schlaufe (40) befindet, eben Abschußvorrichtung ist ein Torsionsstab an
': daß der Innenraum (47) der Schlaufe ausgefüllt einem Ende drehfest eingespannt, wahrend auf das
ist mit mindestens einem Prepreg-Streifen (SO andere Ende die Nabe eines ScnJaghebels geklemmt
bis 67), daß weiterhin mindestens eine der Stirn- ist, an dessen freiem Ende ein Schlagstuck angelenkt
> Seiten der Schlaufe (40) mit mindestens einem 15 ist Zum Abschießen des Schützen wird der Tor-
Prepreg-Streifen (15 bis 24; 75 bis 103) bedeckt sionsstab tordiert und die dabei gespeicherte Energie
ist und daß die Schlaufe (40), die Prepreg-Strei- bei der EntdriMung dem Schlaghebci mitgeteilt,
fen (15 bis. 24; 50 bis 67; 75 bis 103) und die welche über das Schlagstück den Schützen mit einer
Nabe (I) zusammen einen Preßkörper bilden. bestimmten Geschwindigkeit durch das Webfach
2. Hebel nach Anspruch 1, dadurch gekenn- " schießt. Die Arbeitsleistung einer Webmaschine wird zeichnet, daß der Boden (9) der Ausnehmung (8) mitbestimmt durch die Schützengeschwindigkeit und die Gestalt einer Zunge (13) aufweist, welche sich die Schußfrequenz, und es ist daher Voraussetzung, zwischen den Flanken (11, 12) der Ausnehmung daß der Schlaghebel sehr hoch beschleunigt wird. Da (8) in Richtung des Hebelarmes (3) erstreckt. die Schützengeschwindigkeit bestimmt wird durch die
3. Hebel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- 25 im Torsionsstab gespeicherte Energie, ist es wichtig, kennzeichnet, daß der Hebelarm (3) ein Anlenk- daß der Schlaghebel eine geringe Masse aufweist, daloch (108) aufweist, welches aus einem sich am mit nur ein geringer Teil dieser Energie für seine Be-Hebelende <M\ innerhalb der Schlaufe (40) be- schleunigung verbraucht wird. Durch die hohe Endlichen Ring (46) und aus mindestens einer Schußfrequenz der Abschußvorrichtung ist der auf einer Seite der Schlaufe ,igeordneten geloch- 30 Schlaghebel auch sehr hohen Wechsel-Stoßbelastunlen Scheibe (30, 70) gebildet w\. gen ausgesetzt.
4. Hebel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- Es ist bekannt, einen Schlaghebel aus einem hochkennzeichnet, daß zwecks Bildung eines Anlenk- wertigen Stahl herzustellen. Dieser ist aber schwer, loches (108) im Hebelarm (3) die Prepreg-Strei- so daß ein verhältnismäßig großer Teil der Torsionsfen an der betreffenden Stelle mit einem Loch 35 energie für seine Beschleunigung aufgewendet wer- (107, F i g. 2) versehen sind. den muß.
DE2224285A 1972-05-12 1972-05-18 Hebel, insbesondere Schlaghebel für Schützen-Webmaschinen Expired DE2224285C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH703072A CH553864A (de) 1972-05-12 1972-05-12 Hebel mit kleiner masse fuer hohe mechanische beanspruchung, insbesondere schlaghebel fuer schuetzen-webmaschinen, und verwendung des hebels.

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Publication Number Publication Date
DE2224285A1 DE2224285A1 (de) 1973-11-29
DE2224285B2 DE2224285B2 (de) 1974-03-07
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ID=4318828

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DE (1) DE2224285C3 (de)
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