DE2223990A1 - Schutzkappe fuer waermegedaemmte rohrleitungen - Google Patents
Schutzkappe fuer waermegedaemmte rohrleitungenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Thermal Insulation (AREA)
Description
CHEMISCHE WERKE HÜLS IG 4370 Mari, 16.5.1972
- RSP PATEIfTS - 7466/Tr
Unser Zeichen: O.Z. 2639
Schutzkappe für wärrie ge dämmte
Rohrleitungen .
Die Erfindung "betrifft eine Schutzkappe für wö^z^vc.'-JviQte Rohrleitungen
IiUBi mechanischen Schutz der Wärmedämmung in der Umgebung
von wärmegedämmten Plansciivorbindungen, besteVend aus zwei
gleichen und .sich an den Längskanten überlappenden Halb-schalen.
Wärmegedämmte Rohrleitungen benötigen auf ihrer gesamten Oberfläche
eine Schutzmrnaantelung, welche die unmittelbar an der
Rohrleitung angebrachte Dämmung sowohl vor mechanischer Beschädigung
als auch vor Verschmutzung schützt und nicht zuletzt vor Hasse, da die Feuchtigkeit die Wärmedärirmeigenschaften verschlechtert.
Sobald Rohrleitungen auf ihrem Verlauf Einbauten wie Ventile, Schieber u.ägl. besitzen oder auch nur aus zusaminengeflarj.sohten
Rohrstücken bestehen, wird der glatte Verlauf der Dämmung und
ihres Oberflächenschutzes unterbrochen. An diesen Stellen wird eine der Planschform und seiner Umgebung angepaßte Dämmung angebracht,
die nicht mehr'wie die glatten Teile der Rohrleitung
einfach oberflächengeschützt· werden' können, zumal dieser Oberflächenschutz
demontierbar ausgebildet werden muß.
Es ist in der heutigen Wärmedämmtechnik üblich, den Oberflächenschutz an diesen Stellen mit Hilfe von zylindrischen Kappen auszuführen,
die aus verzinktem oder kunststoffbeschichtetem Stahlblech oder auch Aluminiumblech bestehen. Dabei wird jede Kappe
-für die jeweilige Verwendungsstelle maßgeschneidert ausgeführt,
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Zeichnung
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die dabei notwendigen Vorgänge wie Anreißen, Schneiden, Verformen
und Sickern der Bleche und das Einsprengen und Dichten der Einzelteile der Kappe führen dazu, daß die Schutzkappen wegen
des hohen Lohnkostenanteils nur teuer hergestellt werden können, Der weitere !fachteil dieser Herstellung "besteht darin, daß die
meisten Suhutzkappen eben wegen der für spezielle Einbauten maßgeschneiderten
Form nicht an anderen Stellen der Rohrleitung 2u verwenden sind. Somit ist weder eine Herstellung der Schutzkappen
vor der Enärontjge der Leitung noch eine Lagerhaltung bei
dieser Art der Schutzkappe.! sinnvoll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutskappe für
wärmegedämmte Rohrleitungen zu entwickeln, die in einfacher Weise
zu fertigen ist und mit wenigen unterschiedlichen Abmessungen den gesamten Bedarf an Schutzkappen zu decken erlaubt.
Diese /ufgabe wird t.rfrudungsgemäß dadurch gelöst, daß eine &us
zwei Halbschalen bestehende Schutzkappe im Mittelteil den größten Durchmesser besitzt und sich zu beiden Enden hin stufenförmig
verjüngt.
Pie weitere Ausstattung der Schutzkappe besteht, darin, daß die
HaIbschalen :'.m Fittelteil eine oder mehrere Sicken besitzen.
Die mit der erfindungsgemaßen Schutzkappe erzielten Vorteile bestehen
insbesondere darin, daß ihre zwei Teile maschinell gefertigt werden, daher also billig sind, eine einfache Form besitzen
und daher leicht an der Rohrleitung zu montieren sind.
Ein weiterer, nicht zu übersehender Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Schutzkappen jetzt in großer Zahl auf Lager
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genommen werden, deshalb die nach der Endmontage einer Rohrleitung
einsetzenden Wärmedämmarbeiten merklich verkürzen und
so zur rascheren Inbetriebnahme einer Anlage beitragen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden naher beschrieben.
Dio Figur 1 zeigt eine wärmegedämmt^ Rohrverbindung, die mit
Hilfe der erfindungsgemäßen Schutzkappe ummantelt ist. Obernalb
der Rohrachse zeigt die Zeichnung den Schnitt durch die gesamte Anordnung (das Wärraedämraaterial ist gestrichelt gezeichnet).
Vis Pigur 2 zeigt die Ansicht auf den Plansch'und
seine Umgebung von einem Rohrteil.
Die gesamte Schutzkappe besteht aus zwei gleichen, im Schnitt etwa halbkreisförmigen Teilen, die bei der Ummantelung der zu
schützenden Rohrverbindung so an die Dämmschicht gelegt werden»
daß sie längt' unü von beiden Seiten der Rohrleitung aneinanderzuliegen
kommen, wobei sich die Längskanten etwas überlappen.
Um die Mitte des Schutzkappentsils herum ist der Durchmesser an größten, um die Dämmverdickung an dem Plansch oder die zwischen
zwei Planschen eingebaute Armatur ummanteln zu können. In der Mitte aes Schutzkappenteils ist eine Sicke(3) eingeformt,
die zur Aufnahme eines Befeetigungsbandes oder einer
Schelle dient, welche dann die zweiteilige Schutzkappe zusammen- und an dem Dämmaterial halten. An beiden Enden des Schutzkappenteils
wird dieses stufenförmig verjüngt (1,2). Die äußere Stufe (2) ist dem Durchmesser der Dämmung angepaßt. Die Stufen
dienen αer Universalität der Schutzkappe bezüglich des
Durchmessers eier zu schützenden Rohrleitung. Ist die Leitung
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so dick, daß sie von der einer bestimmten Schutzkappentype nicht ummantelt werden kann, so werden die Stufen von der äußersten
her gerechnet weggeschnitten, bis eine der Rohrleitung anpaßbare übrig bleibt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß man mit
einigen wenigen Varianten der Stufenzahl, der Gesamtlänge, des kleinsten und des größten Durchmessers der Schutzkappe das gesamte Spektrum der .«in ürlagenbau üblichen wärmegedämmten Rohrleitungen
bestreiten kann. _._ ·
Die Figur 3 zeigt eJ.ne nächste Ausfuhrungsform der zweiteiligen
Schutzkappe, die im Vergleich zu einer flanschumgebenden
Schutzkappe der Figur 1 jetzt die Aufgabe hat, eine eingebaute Armatur zu umgeben. Dabei sind statt, einer Sicke zwei angebracht.
Bei der Zusammensetzung der Schutzkappe legt man zweckmäßigerweise
ihre Teile so aneinander, daß sie auf der Seite des Armaturvorsprunges die Achse dieses Vorsprunges zu kreuzen
suchen. Es wird eine von Hand, leicht a a Ort zu fertigende Öffnung um den Armaturvorsprung in die beiden Halbschalen
eingeschnitten und die Schutzkappe wie schon erläutert zusammengesetzt.
Es sind auch längere Schutzkappen denkbar, speziell für mehrere aneinandergebaute Armaturen; in diesem Falle wird man Halbschalen
mit mehreren Siclren anfertigen.
Die Eigenschaften der thermoplastischen Kunststoffe, wie gute Wärmedämmung, Leichtigkeit und bequeme Verarbeitbarkeit, legen
nahe, die Schutzkappe aus dem Kunststoff zu fertigen. Doch erlaubt' die erfindungagemäße Form auch eine maschinelle Fertigung
aus konventionellen Materialien, wie oberflächenvergütetem Stahl und Aluminium. ΐ^-ογ
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Claims (5)
1. Schutzkappe für wärmegedämmte Rohrleitungen zum mechanischen
Schutz der Wärmedämmung in der Umgebung von wärmegedämmten
Flanschverbindungen, bestehend aus zwei gleichen und sich an den Längskanten überlappenden Halbschalen
dadurch gekennzeichnet, daß
diese Schutzkappe im i-IIc IvIt-: il aen größten Durchmesser besitzt
und sich zu beiden Enden hin stufenförmig verjüngt.
2. Schutzkappe nach Anspruch 1, ·
dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbschalen im Mittelteil eine oder oehrere Sicken besitzen.
3. Schutzkappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbschalen aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen,
4. Schutzkappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,- daß
die Halbschalen aus Metallblech testeher.
5. Schutzkappe nach Anspruch 4, . ·
dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen kunststoffbeschichtet sLw?.
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Priority Applications (3)
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Publications (1)
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| DE2223990A1 true DE2223990A1 (de) | 1973-11-29 |
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Family Applications (1)
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| FR (1) | FR2184678B3 (de) |
| NL (1) | NL7306838A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29616774U1 (de) * | 1996-09-26 | 1996-11-14 | BRUGG Rohrsysteme GmbH, 31515 Wunstorf | Anordnung zur T-förmigen Abzweigung eines Leitungsrohres |
Families Citing this family (2)
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| AT384286B (de) * | 1985-08-01 | 1987-10-27 | Adolf Malinek Ges M B H Ing | Daemmvorrichtung fuer armaturen |
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| FR2184678B3 (de) | 1976-04-23 |
| FR2184678A1 (de) | 1973-12-28 |
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