DE2223271A1 - Krankenhausbett - Google Patents
KrankenhausbettInfo
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Description
Pu 2136
J. Nesbit-Evans & Company Limited, Wednesbury, Stafford,
England
Krankenhausbett
Die Erfindung betrifft ein Krankenhausbett mit einem Oberteil oder Matratzenhalterungselement und einem Chassis,
wobei der Oberteil oder das Matrafczenhalterungselement relativ zum Chassis anhebbar und absenkbar ist.
Durch ein derartiges Krankenbett sollen Anstrengungen, die sich bei der Krankenpflege ergeben, reduziert werden;
dem Patienten soll dabei ein Einsteigen in das Bett sowie ein Verlassen des Bettes erleichtert werden. Ein hohes
Bett ist nämlich für die Krankenpflege geeignet und vermeidet ein Bücken von Seiten des Pflegepersonals; für einen
Kranken ist ein Einsteigen in ein niedriges Bett und Aussteigen aus einem solchen Bett mehr geeignet.
Gewöhnlich enthalten solche Betten einen X-Rahmen und eine Hebevorrichtung zum Schwenken bzw. Schwingen der Glieder
des X-Rahmens. Es sind bereits hydraulische Hebevorrichtungen bekannt; hier treten jedoch Probleme auf, die von
einem Leckverlust des Druckmittels herrühren können, was bewirkt, daß das Bett langsam sinkt. Mechanische Hebevorrichtungen
vermeiden zwar diese Schwierigkeit, jedoch sind diese entweder als kontinuierliche Schraubtype, bei der
ein Absenken ebenso mühsam ist oder sein kann wie das Anheben, oder als Schrägplatten- (Verkantungsplatten-) Type
ausgeführt, wobei beim Absenken der letztgenannten
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Ausführung die Tendenz zu einer ruckweisen Bewegung besteht und wobei dieses Absenken nicht vollkommen kontrolliert
ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Krankenhausbett der obengenannten Art die erwähnten Nachteile
der bekannten Ausführungen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß zum Anheben und Absenken des Oberteiles
oder Matratzenhalterungselementes eine mechanische Schrägplatten-Hebevorrichtung
vorgesehen ist, und daß zur Steuerung des Absenkens eine Hydraulik-Dämpfungsstütze, vorhanden ist.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn die mechanische Schrägplatten-Hebevorrichtung
ein Paar Schrägplatten enthält, die entsprechend derart auf einen Stößel der Hebevorrichtung wirken, daß der Stößel
in einer Richtung anhebbar und gegenüber einem Absenken in entgegengesetzter Richtung abbremsbar ist, wobei die Anhebplatte
im Ansprechen auf ein Schwenken eines Hebels in einer ersten Richtung betätigbar ist.
Hierbei ist es vorteilhaft, wenn Einrichtungen zum Außereingriffbringen der Abbremsplatte vorgesehen sind, wodurch
ein Absenken des Oberteils ermöglicht wird und wenn die genannten Einrichtungen funktionsfähig mit dem erwähnten
Hebel verbunden sind, so daß die Abbremsplatte im Ansprechen auf ein Schwenken des Hebels in der genannten
einen Richtung außer Eingriff bringbar ist.
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Vorzugsweise sind bei einer derartigen Vorrichtung Mittel vorgesehen zum Haltern der Abbremsplatte in einem
gelösten Zustand während eines Schwenkens des genannten Hebels.
Durch ein Schwenken des Hebels in der erwähnten einen Richtung (um die Anhebplatte zu betätigen', wenn die erwähnte
Halteeinrichtung in Betrieb ist) und durch ein anschließendes allmähliches Schwenken des Hebels in der entgegengesetzten
Richtung kann die durch eine Matratzenplattform und einen Patienten dargestellte Belastung weich von
der Steuerung der mechanischen Hebevorrichtung auf die
Steuerung der Hydraulik-Dämpfungsstütze übertragen werden, so daß der Oberteil weich absenken kann, ohne irgendeine
ruckweise Bewegung. Diese Erleichterung ist vor allem dort vorteilhaft, wo die mechanische Hebevorrichtung in Verbindung
mit einer Hydraulik-Dämpfungsstütze benutzt wird, die so ausgeführt ist, daß sie einen geringen anfänglichen
Dämpfungswiderstand gegenüber dem Absenken und einen danach ansteigenden Dämpfungswiderstand bietet.
Folglich sind die Vorteile sowohl des mechanischen als auch des hydraulischen Systems beibehalten worden, jedoch,
die Nachteile (insbesondere die Schwierigkeiten der Druckmittelabdichtung
und des ruckweisen Absehkens) sind'vermieden, da ein Abdichten der erwähnten Stütze einfacher ist als das
einer Hebevorrichtung und diese Stütze ein ruckweises Absenken
"verhindert.
Im folgenden sei ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es
zeigen
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-H-
Pig.l eine Perspektivansicht (mit herausgebrochenen Teilen) eines erfindungsgemäßen Krankenhausbettes;
Fig.2 eine im vergrößerten Maßstab dargestellte Ansicht
eines Teiles dieses Bettes;
Fig.3 eine andere Ansicht des in Fig.2 dargestellten
Teiles (in Richtung des Pfeiles 3);
Fig.H eine im vergrößerten Maßstab dargestellte Perspektivansicht
eines fußbetätigten Mechanismus des Krankenhausbettes;
Fig.5 und 6 ähnliche Ansichten wie in Fig.H, wobei
verschiedene Betriebsstellungen dieses Mechanismus dargestellt sind.
Das Krankenhausbett enthält im allgemeinen ein mit Rädern versehenes Chassis 10, das möglicherweise mit Bremsen oder
mit dem Boden in Eingriff kommenden Bremsklötzen (nicht dargestellt) versehen ist, um das Bett unbeweglich zu machen,
s owie eine Matratzenhalterungsplattform 12, die durch einen
X-Rahmen für eine Bewegung in Richtung auf das Chassis 10 und von dem Chassis hinweg gehaltert ist. Der X-Rahmen besitzt
an jeder Seite zwei Glieder 16 und 18, die an ihren Enden mit dem Chassis 10 und der Halterungsplattform 12 drehbeweglidh
verbunden ist, wobei die oberen Enden 20 der Glieder 16 und 18 durch Verbindungsstücke 22 mit der Plattform
.12 in Verbindung stehen. Die beiden Glieder 16 und 18 sind an einem - nicht dargestellten - gleitenden Drehpunkt drehbeweglich
miteinander verbunden. Durch Anwendung der Erfindung ist es möglich, die Plattform 12 gegenüber dem Chassis 10
abwechselnd anzuheben und abzusenken.
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Eine mechanische Hebevorrichtung 13 wirkt zwischen einer Strebe 30 des X-Rahmens sowie dem Chassis und enthält eine
drehbeweglich am Chassis angeordnete Verkleidung 15 sowie einen Stößel 28, der drehbeweglich an der Strebe 30 angebracht
ist, so daß bei einem Ausfahren und Zusammenziehen der Hebevorrichtung die Plattform 12 entsprechend angehoben
bzw. abgesenkt werden kann.
Die Verkleidung 15 kann in geeigneter Weise ein Metallgehäuse mit rechteckförmigem Querschnitt sein, das an seinem
unteren Ende-zwei drehbewegliche Wellen 32, 34 aufnimmt, die
sich in seitlicher Richtung des Chassis 10 erstrecken. Diese Wellen 32 und 34 können durch Pedalen 36 und 38 entsprechend
betätigt werden.
Die Welle 32 ist innerhalb der Verkleidung 15 mit zwei
Kurbeln 40 verbunden, die drehbeweglich an einer Schubstange 42 angeordnet sind, die sich durch Querteilungselemente
44 und 44a in der Verkleidung 15 erstrecken. Das obere Ende der Stange 42 ist gewölbt und lagert gegen eine erste
Schrägplatte (Verkantungsplatte) 46 (vgl. Fig.2). Das untere Ende 48 der Stange 42 weist dabei einen reduzierten Durchmesser
auf und ist in einem Drehgelenkblock zwischen den Kurbeln 40 eingeschraubt. Das untere Ende 48 der Stange 42
ist mit einem Schraubschlitz versehen, wodurch die Länge der ' Stange 42 eingestellt werden kann; der Schlitz ist von unterhalb
des Chassis zugänglich.
Eine Druckfeder 50 ist zwischen der Platte 46 sowie
der Oberseite 54 der Verkleidung 15 angeordnet- und neigt dazu,
die Platte 46 mit dem Teilungselement 44 in Flächenberührung zu drücken. Der Stößel 28 ist ein Rohr oder eine
Stange, das bzw. die sich entlang der Verkleidung 15 und durch deren Oberseite 54 nach aufwärts erstreckt und durch
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Öffnungen in der Platte 46, dem Teilungselement .44 und
einer zweiten oder unteren Schrägplatte (Verkantungsplatte) 56 hindurchreicht, die unterhalb des Teilungselementes 44
angeordnet ist. Die Stange 42 reicht ebenfalls mit Spiel durch die untere Platte 56 und die Teilungselemente 44 und
44a hindurch.
Die zweite Schrägplatte 56 ist in einem Schlitz 58 in der Verkleidung 15 angelenkt und durch eine Stange 60 mit
einer Kurbel 62 gekoppelt, die fest mit der Welle 34 verbunden
ist. Zwischen dem Teilungselement 44 und der zweiten Schrägplatte 56 ist eine Feder 64 angeordnet, die so gerichtet
ist, daß sie die Platte 56 um ihre Gelenkstelle in eine nach unten gerichtete verkantete bzw. schräge Stellung drückt,
wie aus Fig.2 ersichtlich ist. Die Kurbel 62 ist durch die
Glieder 100 und 101 eines U-förmigen Elements 102 gespreizt, das an einer Seitenwand der Verkleidung 15 befestigt ist und
dazu dient, die Drehbewegung der Kurbel 2 und somit der Welle 34 zu begrenzen; das Glied 100 ist dabei so angeordnet,
daß (wenn die Kurbel an diesem Glied 100 anliegt) die Drehgelenkverbindung
zwischen der Stange 60 und der Kurbel 62 gerade über ihre Totpunktlage hinaus ist und durch die Vorspannwirkung
der Feder 64 in dieser Lage gehalten werden kann.
Die Anheb- und Absenkpedalen 36 und 38 sind starr miteinander
verbunden und besitzen eine erste gemeinsame Drehgelenkverbindung 65 mit einem Hebel 66, der fest mit der
Welle 32 verbunden (vgl. Fig.4 bis 6) und in einer Hülse 68 aufgenommen ist, die relativ dazu gleiten kann, und zwar in
Richtung auf die Drehgelenkverbindung 65 und von dieser Drehgelenkverbindung
hinweg. Die Hülse 68 ist mit einem Arm 70 versehen, der sich in Richtung auf die Pedalen 36 und 38 erstreckt,
und die mit denen durch eine zweite Drehgelenkverbindung 71 verbunden ist, so daß eine Drehbewegung bzw.
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Schwenkbewegung der Pedalen 36 und 38 um die Drehgelenkverbindung
65 dazu dient, die Hülse 68 entlang dem Hebel 66 hin- und herzubewegen.
Die Hülse 68 trägt ein U-förmiges Nockenelement 72, das Glieder 81I und 104 aufweist, die mit einem Nockenstößel
74 in Form einer Kurbel betätigbar sind, welche fest mit
der Welle 34 verbunden ist. Der Hebel 66 kann zwischen einer
oberen Stellung (in Fig.5 in ausgezogenen Linien dargestellt)
und einer unteren Stellung (in Fig»5 in strichpunktierten
Linien dargestellt) geschwenkt werden, wobei ein Schwenken über diese Stellungen hinaus dadurch verhindert wird, daß
die freien Enden der Kurbeln 40 mit den oberen und unteren Enden von im Gehäuse 15 vorgesehenen Schlitzen 76 in Eingriff
kommen, in denen diese freien Enden aufgenommen werden. Eine Druckfeder 80 wirkt zwischen dem Drehgelenkblock sowie
dem Teilungselement 44a und drückt den Hebel 66 in seine obere Stellung.
Wenn sich der Hebel 66 in seiner oberen Stellung und die Hülse 68 entfernt von der Drehgelenkverbindung 65 befinden,
so gestattet die Stange 42 es der Platte 46, daß
sie in einer leicht verkanteten Stellung liegt (wie in Fig.2 dargestellt), in der sie der Bewegung des Stößels 28 durch
die zugehörige öffnung in der Platte 46 einen geringen Widerstand
bietet, wenn sie überhaupt einen Widerstand darstellt. Gleichzeitig wird die untere Platte 56 verkantet und klemmt
am Stößel 28. Das Gewicht des Matratzenrahmens und des Patienten drückt den Stößel nach unten und verstärkt die
Klemmwirkung, die durch die Platte 56 ausgeübt wird.
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Wenn das Absenkpedal 36 heruntergedrückt wird, um den , Hebel 66 in seine untere Stellung zu schwenken, so wird
die Platte 46 durch die Schubstange 42 vom Teilungselement 44 abgehoben und sie verkantet weiter (entgegen der Feder
50, die das eine Ende niederdrückt), so daß sie an dem Stößel 28 klemmt. Ein Anheben der Platte 46 hebt den Stößel
28 an und somit steigt die Plattform 12 nach oben. Die Hubwirkung zieht den Stößel 28 durch die untere Platte 56, wobei
die durch letztere ausgeübte Klemmwirkung durch die Aufwärtsbewegung des Stößels unwirksam ist, jedoch nach
Beendigung dieser Aufwärtsbewegung wirksam wird, so daß sie als Bremse wirkt und ein Absenken verhindert, wenn das
Anhebpedal seine Bewegung beendet.
Wenn die Bewegung des Anhebpedals beendet ist und der Hebel 66 unter der Wirkung der Feder 80 in seine untere
Stellung zurückkehrt, so wird die Platte 46 durch die Feder 50 in Richtung auf das Teilungselement 44 zurückgeführt.
Durch Ausführen einer geeigneten Anzahl von Hubbewegungen mit dem Hebel 66 kann daher die Matratzenplattform 12 auf
eine gewünschte Stellung angehoben werden.
Die Platten 46 und 56 sind so ausgeführt, daß während der Betätigung des Hebels 66 eine Klemmwirkung am Stößel 28
an geeigneten Punkten ausgeübt wird, wobei die Größe der öffnungen in den Platten 46 und 56 relativ zum Stößeldurchmesser
und der Grad der Verkantung bzw. Schräglage, der bei jeder besonderen Ausführung zulässig ist, Hauptgesichtspunkte
bei der Konstruktion sind.
Neben der Hebevorrichtung 13 und im wesentlichen parallel zu deren Stößel 28 befindet sich eine geschlossene Hydraulik-Dämpfungsstütze
82, die zwischen der Strebe 30 und dem Chassis
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10 wirkt. Die Dämpfungsstütze 82. enthält einen Teleskopkörper und Stößel sowie einen Kolben, der beispielsweise
mit verengten öffnungen versehen ist, so daß beim Auseinanderziehen
und Zusammenziehen öl von der einen Seite des Kolbens zur anderen fließt. Wahlweise kann die Anordnung
Ein-Weg-Einschränkungsventile enthalten, so daß die Strömung beim Auseinanderziehen unbehindert ist, jedoch beim
Zusammenziehen eingeengt wird.
Beim Absenken der Matratze bzw. der Matratzenplattform ist das Pedal 38 heruntergedrückt, wodurch die Hülse
68 in Richtung auf die Drehgelenkverbindung 65 gezogen wird, so daß eine Nocken- bzw. Mitnehmerwirkung zwischen dem Nockenstößel
7^J und ,dem Glied 84 des Nockenelements 72 auftreten
kann. Wenn der Hebel 66 nach unten schwenkt, so kommt das Glied 81I mit dem Nockenstößel lh in Eingriff und dreht diesen
im Uhrzeigersinn, wie aus den Figl4 bis 6 ersichtlich ist.
Dieses JDrehen dient dazu, die Welle 32J im Uhrzeigersinn
(vgl. Fig.2) zu drehen, wodurch die untere Schrägplatte
mit Hilfe der Kurbel 62 undder Verbindungsstange 60 in Aufwärtsrichtung
gedrückt wird, damit die am Stößel 28 ausgeübte Klemmwirkung aufgehoben wird. Die untere Platte wird
in dieser Stellung gehalten, da die Feder 64 die Kurbel
in ihrer oberen Totpunktlage hält.
Zur gleichen Zeit wird die Stange 42 betätigt, um die
Schrägplatte 46 mit dem Stößel 28 in Klemmeingriff zu bringen
und sie leicht anzuheben. Indem es dem Hebel 66 gestattet wird, leicht von .der unteren Stellung weggeschwenkt
zu werden, kann die Klemmwirkung am Stößel 28 in geeigneter Weise gelöst werden, so daß es der Bedienungsperson ermöglicht
ist, die Lastübertragung der Plattform 12 . und eine.s Patienten auf der Hydraulik-Dämpfungsstütze 82
weich zu steuern, ohne daß die Platte 56 eine Klemmwirkung an dem Stößel 28 ausüben kann, was andererseits ein
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Absenken der Plattform 12verhindern würde.
Die Plattform 12 beginnt dann ihr Absenken und die
.dies Dämpfungsstütze 82 überwacht dies, so daß\kontrolliert und
weich erfolgt. Eine Einschränkung kann z„B. derart sein, daß
der Matratzenrahmen bzw. die Matratzenplattform Befehl erhält, zehn Sekunden über eine Distanz von ca. 50,8 cm
(20 inches) abzusenken. Während das Pedal 38 heruntergedrückt ist, ist die durch die untere Schrägplatte 56 ausgeübte
Klemmwirkung unwirksam. Um das Absenken der Plattform 12 anzuhalten, wird das Pedal 36 heruntergedrückt, um
die Hülse 68 in Richtung auf die Welle 31J zurückzuführen,
so daß das Glied 104 des Nockenelements 72 mit dem Nockenstößel
7^ in Eingriff kommt und diesen im Gegenuhrzeigersinn
dreht. Dies wirkt sich dahin aus, daß die Kurbel 62 und die Stange 60 zurückgezogen werden, und zwar in ihre
in Fig.2 dargestellte Stellung, wodurch die Bremswirkung der unteren Schrägplatte 56 wirksam wird.
Die weiche übertragung der Last von der mechanischen
Hebevorrichtung 13 auf die Dämpfungsstütze 82 ist besonders wichtig, wo die Ausführung des Dämpfungselementes
derart ist, daß bei Beginn des Absenkens der Plattform 12 die anfängliche Absenkgeschwindigkeit rasch ist, bis das
Dämpfungselement voll tätig ist. Dies bedeutet, daß ein solch rasches anfängliches Absenken zu einer ruckartigen
Bewegung anwachsen kann.
Die Erfindung wurde oben in Verbindung mit einem Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem die Bremsplatte (die
durch die Platte 56 gebildet ist) und die Anhebplatte (46)
funktionsfähig mit einem gemeinsamen Hebel (.66) verbunden
sind. Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch auch möglich,
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für jede Schrägplatte 46 bzw. 56 separate Hebel vorzusehen.
In diesem Falle könnte die Welle 3^ direkt mit einem zweiten
Hebel verbunden sein, der sich in einer im wesentlichen entgegengesetzten
Richtung zum Hebel 66 erstreckt, so daß ein Abwärtsschwenken des zweiten Hebels die Welle 3*1 im Uhrzeigersinn
dreht, was erforderlich ist, um die Klemmwirkung der Platte 56 mit dem Stößel 28 unwirksam zu machen. Obwohl
es möglich wäre, eine weiche Lastübertragung von der mechanischen Hebevorrichtung 13 auf die Hydraulik-Dämpfungsstütze
zu erzielen, so wäre es bei einer derartigen Ausführungsform erforderlich, beide Hebel simultan zu betätigen.
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Claims (7)
1.!Krankenhausbett mit einem Oberteil oder Matratzen-N
halterungselement und einem Chassis, wobei der Oberteil oder das Matratzenhalterungselement relativ zum
Chassis anhebbar und absenkbar ist, dadurch
gekennzeichnet , daß zum Anheben und Absenken des Oberteiles oder Matratzenhalterungselements
eine mechanische Schrägplatten-Hebevorrichtung vorgesehen ist, und daß zur Steuerung des Absenkens
eine Hydraulik-Dämpfungsstütze vorhanden 1st.
2. Krankenhausbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Schrägplatten-Hebevorrichtung
ein Paar Schrägplatten enthält, die entsprechend derart auf einen Stößel der Hebevorrichtung wirken, daß
der Stößel in einer Richtung anhebbar und gegenüber einem Absenken in entgegengesetzter Richtung abbremsbar
ist, wobei die Anhebplatte im Ansprechen auf ein Schwenken eines Hebels in einer ersten Richtung betätigbar
ist.
j5. Krankenhausbett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Einrichtungen zum Außereingriffbringen der Abbremsplatte vorgesehen sind, wodurch ein Absenken
des Oberteils ermöglicht wird.
4. Krankenhausbett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Einrichtungen funktionsfähig
mit dem erwähnten Hebel verbunden sind, so daß die Abbremsplatte im Ansprechen auf ein Schwenken des Hebels
in der genannten einen Richtung außer Eingriff bringbar ist.
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5. Krankenhausbett nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, zum Haltern der Abbremsplatte in einem gelösten Zustand während-eines
Schwenkens des genannten Hebels.
6. Krankenhausbett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen für eine derartige Betätigung des
Hebels vorgesehen sind, daß gleichzeitig die Abbremsplatte außer Eingriff bringbar und die Stößelanhebplatte
betätigbar sind.
7. Krankenhausbett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen eine Hülse enthalten, die auf dem
Hebel gleitbeweglich und in eine Stellung bewegbar ist, in der eine durch sie getragene Nooke mit einem Nockenstößel
in Nockeneingriff ist, der mit der Abbremsplatte verbunden ist, um letztere unwirksam zu machen.
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Leerseite
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