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DE2222687A1 - Palettengestell, insbesondere fuer trockenanlagen fuer tonprodukte, wie z. b. ziegel - Google Patents

Palettengestell, insbesondere fuer trockenanlagen fuer tonprodukte, wie z. b. ziegel

Info

Publication number
DE2222687A1
DE2222687A1 DE19722222687 DE2222687A DE2222687A1 DE 2222687 A1 DE2222687 A1 DE 2222687A1 DE 19722222687 DE19722222687 DE 19722222687 DE 2222687 A DE2222687 A DE 2222687A DE 2222687 A1 DE2222687 A1 DE 2222687A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pallet
feet
pallets
frame
rack according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722222687
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fritz Schaefer GmbH
Original Assignee
Fritz Schaefer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Schaefer GmbH filed Critical Fritz Schaefer GmbH
Priority to DE19722222687 priority Critical patent/DE2222687A1/de
Publication of DE2222687A1 publication Critical patent/DE2222687A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
    • F26B15/10Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
    • F26B15/12Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined
    • F26B15/16Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined the objects or batches of materials being carried by wheeled trucks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Palettengestell, insbesondere für Trockenanlagen für Tonprodukte, wie z.B. Ziegel Die Erfindung bezieht sich auf ein Palettengestell, insbesondere für Trockenanlagen für Tonprodukte, wie z.B. Ziegel, mit viereckigen Einzelpaletten, an denen vier Füße angeordnet sind, die an ihren Enden Fixierungsmittel aufweisen, durch die übereinander angeordnete Paletten aneinander fixiert sind.
  • Bei der Herstellung von Tonwaren, insbesondere von Ziegeln aller Art wie Hohlziegel, Gitterziegiel und dergleichen, müssen diese vor dem Brennen getrocknet werden. In vielen Trockenanlangen werden hierzu Wagen benutzt, die langsam durch einen Tunnel hindurchgefahren werden, durch den Trockenluft geblasen wird. Bei der Automatisierung von Trockenanlagen hat sich erwiesen, daß es vorteilhafter ist, einzelne mit Füßen versehene Flachpaletten zu einem Palettengestell aufzubauen, als Flachpaletten ohne Füße in ein hohes Gestell einzuschieben, da das letztere Verfahren umständlichere Automatisierungseinrichtungen erfordert.
  • Da in Ziegelwerken meist mehrere Ziegelformate hergestellt werden, müssen verschiedene Palettensorten zur Verfügung stehen, die sich durch verschieden lange wie unterscheiden. Dies ist erforderlich, um nicht zu große Etagenhöhen zu erhalten, die eine schlechte Raumausnutzung mit sich bringen würden. In die automatische Beladeeinrichtung muß dann jeweils die geeignete Palettensorte eingesetzt werden, was ein umständlicher und zeitraubender Vorgang ist. Die nicht gebrauchten Paletten müssen gelagert werden, was entsprechenden Lagerraum erfordert.
  • Durch die Erfindung soll ein Palettengestell so ausgebildet werden, daß bei möglichst wenigen Palettensorten verschiedene Etagenabstände möglich sind, wobei alle Palettensorten in einer automatischen Beladungseinrichtung verbleiden können sollen.
  • Diese Aufgabe wird nacht der Erfindung dadurch gelöst, daß je zwei Füße symmetrisch zur Palettennitte an einander gegeniberliegenden Seiten der ~3inzelpaletten an die Außenseiten der Paletten angesetzt sind, wobei der lichte Innenabstand zwischen den an einer Seite angeordneten Füßen mindestens gleich, vorzugsweise größer ist als der Außenabstand, den die voneinander abgewandten Außenflächen der an der gegenüberliegenden Seite angeordneten Füße voneinander haben.
  • solche Einzelpaletten lassen sich auf zwei Arten übereinander stapeln. Bei der einen Otapelart werden aufeinanderfolgende Paletten so -aufeinander ausgerichtet, daß sich eine aufgesetzte Palette mit ihren Füßen auf den Füßen der darunter befindlichen Palette abstützt. Die Etagenhöhe ist dann durch die Höhe der Füße gegeben. Bei der anderen Stapelart wird eine folgende Palette gegenüber einer darunter befindlichen Palette um 180° gedreht. Sie stützt sich dann nicht; nt auf den W'ü en der darunter befindlichen Palette ab, sondern auf den Füßender übernächsten (nach unten hin gerechnet) Palette.
  • Je nachdem, wie die-erste und die zweite Palette aufgestellt wurden, ergeben sich dann entweder gleiche Etagen mit einer Etagenhöhe, die gleich der Hälfte der Etagenhöhe ist, die rian bei der erstgenannten Stapelart erhält oder aber man erhält abwechselnd etagen verschiedener Höhe. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Palettengestelles können alle Palleten inner in der automatischen Vorrichtung zum Aufeinandersetzen der Einzelpaletten verbleiten. Je nachdem, wie die Etagenhöhen gewünscht werden, wird dann die eine oder die andere Stapelart angewendet. Die beiden Stapelarten sin.d deshalb möglich, weil die Füße an die Äußenseiten der Einzelpaletten angesetzt sind.
  • Dies gestattet es, daß die Füße einer nach oben anschließenden Palette im 3edarfsfalle an den Außenseiten der darunter befindlichen Palette vorbeigehen können und sich dann auf den Füßen der übernächsten (nach unten hin gerechnet) Palette abstützen können.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind zwei Sorten von Einzelpaletten vorgesehen, nämlich SinzRlpaletten mit kurzen Süßen und Einzelpaletten mit langen Füßen.
  • Bei einer solchen Palettenauswahl ist eine weitere Stapelart möglich, nämlich einmal eine Stapelart, bei der Paletten mit kurzen Füßen und Paletten mit langen Füßen so aufeinander aufgesetzt werden, daß sich jeweils die Füße aufeinanderfolgender Paletten aneinander abstützen und zum anderen eine Stapelart, bei der auf Paletten mit langen Füßen Paletten mit kurzen Füßen abgelegt werden und eine weitere nach ob*n folgende Palette auf die Füße der übernächsten (nach unten bi@ gerechnet) Palette aufgesetzt werden. Bei der erstgenannten Stapelart erhält man einen kleinerea Etagenabstand als bei de zweitgenannten Stapelart, bei der dann nur jede zweite Palette als Auflage für Tonprodukte verwendet wird.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden gleiche Einzelpaletten verwendet, bei denen an einander gegenüberliegenden Seiten jeweils zwei Fußpaare angeordnet sind, wobei jedes Fußpaar aus einem kurzen und einem langen Fuß besteht uy,d an einer der genannten Palettenseiten die langen Füße und an der gegenüberliegenden Palettenseite die kurzen Füße außen liegen.
  • Solche Paletten lassen sich sowohl derart aufeinanderstapeln, daß jeweils die unteren Enden von langen Füßen auf den oberen Enden von langen Füßen einer darunter befindlichen Palette aufliegen, als auch derart, daR sich abwechselnd kurze und lange Füße aufeinander abstützen. I ersteren Fall erhält man eine größere Etagenhöhe als im zweiten Fall.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind ebenfalls alle Einzelpaletten gleich ausgebildet und weisen jeweils vier gleichlange Füße auf. In diesem Fall ist ein Grundrahmen vorhanden, an dem acht Fixierungspunkte für Palettenfüße angeordnet sind, von denen jeweils vier in einer von zwei zueinander parallelen Reihe liegen, wobei in jeder Reihe zwei hochliegende und zwei tiefliegende Fixierungspunkte angeordnet sind und die vier hochliengenden und die vier tiefliegenden Fixierungspunkte im Grundriß gesehen nach dem gleichen Muster angeordnet sind wie die Füße an den'Paletten. Mit Hilfe eines solchen Grundrahmens ist es möglich, zwei verschiedene Etagenhöhen herzustellen, wobei bei großer Etagenhöhe nur vier der Fixierungspunkte am Grundrahmen benutzt werden, während bei kleinerer Etagenhöhe alle acht Fixierungspunkte benutzt werden. In diesem letzteren Falle erhält man sozusagen zwei ineinandergeschachtelte Stapel aus Paletten.
  • Die Füße haben vorzugsweise einen kleinen Abstand von den Palettenseiten, der z.B. durch Zwischenfügen eines Bleches hergestellt werden kann. Die Füße bestehen vorteilhafterweise aus Vierkantrohren. Die Anordnung eires kleinen Abstandes stellt sicher, daß die Füße oberer Paletten zwanglos an den Außenseiten von nächstunteren Paletten vorbeigeführt werden können.
  • Die Bixierungsmittel sind vorzugsweise durch an den Füßen befestigte Gußteile gebildet, wobei vorzugsweise obere "'ixierungsmittel einen konischen Zapfen und untere Fixierungsmittel ein entsprechendes Zapfenloch aufweisen. Fixierungsmittel in orm von Gußteilen sind besonders robust und dennoch billig herstellbar.
  • Das Palettengestell hat vorzugsweise einen Wagen als Untergestell, an dem Traversen mit iixierungsmitteln zum Aufsetzen einer untersten Palette angeordnet sind. In diesem Fall ist das Palettengestell unmittelbar als Wagen zum Durchschieben durch einen Trockentunnel geeigaet. An dem Wagen können insgesamt acht Abstützpunkte vorgesehen sein, von denen vier auf einem niedrigeren Niveau und vier auf einem höheren Niveau liegen, so daß die beiden untersten Paletten, die sich nicht umaittelbar aufeinander abstützen, nach dem Aufsetzen in um 180° gegeneinander verdrehten Lagen verschiedene Höhen einnelmmen. Der Wagen bildet dann zugleich den Grundrahmen, der, wie gesagt, dann erforderlich ist, wenn mit gleichen Paletten sozusagen zwei ineinandergeschachtelte Stapel gebildet werden sollen.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert und werden zum Teil auch bei der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung erläutert.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Palettengestelles gemäß der Erfindung bei einer Stapelart, Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht -bei einer anderen Stapelart, Fig. 4 einen waagerechten Schnitt nach Linie IV-IV in Fig.3, Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht auf die Ecke einer Palette mit langen Füßen, Fig. 6 ein Detail einer Palette mit kurzen Füßen, ebenfalls in perspektivischer Ansicht, Fig. 7 eine Draufsicht auf den Rahmen eine Rinrselpalette bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht in Bereich der Abstützung eines untersten Palettenrahmens auf einem Grundrahmen, Fig. 9 eine Seitenansicht eines Gestelles bei einer Stapelart mit großer Etagenhöhe und r"ig.1O eine Ansicht bei einer Stapelart mit kleiner Etagenhöhe Das in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Palettengestell hat einen Wagen 1 als Untergestell und zwei Palettensorten, nämlich Paletten 2 mit langen FüSen und Paletten 3 mit kurzen Füßen.
  • Der Wagen 1 hat einen viereckigen Rahmen mit Längsholmen 4 und Quertraversen 5 und 6. In den Eckbeeichen des Rahmens sind Lagerböcke 7 für Laufrollen 8 angeordnet, die ein Profil haben, das zu Laufschienen 9 paßt. Die ziele 4, 5 und 6 sind Vierkantrohre (siehe Fig. 5). An den Traversen 5 und 6 sind Zapfen 10 als Fixierungsmittel für das Aufsetzen von Paletten angeordnet.
  • An den Traversen 5, 6 sind in der Nähe von einander diagonal gegenüberliegenden Ecken Anschlagbügel 20 und 21 angeordnet.
  • Aus den Grundrissen nach den rig. 2 und 4 ist zu erkennen, daß zwei aneinanderstoßende Wagen durch Anschlagbügel 21 und 20 im Abstand voneinander gehalten werden.
  • Sowohl die Paletten 2 als auch die Paletten D haben jeweils einen insgesamt mit 11 bezeichneten Rahmen und eine insgesamt mit 12 bezeichnete Lattenanordnung. Der Rahmen 11 ist, wie die Fig. 2 und 4 zeigen, rechteckig und besteht aus Längsholmen 1') und Traversen 14, die jeweils durch Winkelprofile gebildet sind, die auf Gehrung zugeschnitten und an den Stoßstellen miteinander verschweißt sind. Zwischen den Traversen 14 erstrecken sich zwei Versteifungsprofile 15, nämlich nach unten offene U-Profile, die mit den Traversen 14 verschweißt sind.
  • Die Lattenanordnung 12 besteht jeweils aus einer größeren Zahl von Hutprofilen 17, deren offene Seiten nach unten gewendet sind. In der Nähe der Enden der Hutprofile 17 sind quer zu diesen verlaufende Winkelprofile 18 angeordnet, an denen die Hutprofile durch Punktschweißung (siehe Schweißstellen 19) befestigt sind. Die Winkelprotile 18 haben einen solchen Abstand voneinander, daß sich die senkrechten Schenkel 18a an den Innenkanten der Längsholme 13 der Rahmen 11 anlegen.
  • Die Paletten 2 haben wie gesagt lange Füße 22. Diese Füße sind durch Vierkantrohre gebildet und an die Seitenflächen der Traversen 14 angeschweißt, und zwar unter Zwischenfügung von Blechen 23, so daß auch die Innenseiten der Füße einen-gewissen Abstand von den Seitenflächefr:'der Traversen 14 haben.
  • An jedem Fuß befindet sich oben ein Zapfen 24, der an ein Gußteil angeformt ist, das durch Schweißung am Fuß 22 befestigt ist. An der Unterseite jedes-Fußes 22 ist ein Ge-genstück mit einem Loch angeordnet, in das der Zapfen 24 einer nächstunteren Palette bzw. der Zapfen 10 am Grundgestell 1 paßt.
  • Wie die Fig. 2 zeigt, sind die Füße 22 symmetrisch zu der Längsmittelebene 25 der Palette angeordnet, wobei die Füße an der einen Traverse 14 einen kleineren Abstand haben als an der anderen Traverse. Die Abstände sind so gewählt, daß der lichte Innenabstand i zwischen den weiter voneinander entfernten Füßen etwas größer ist als der Außenabstand a zwischen den näher beieinanderliegenden Füßen an der gegenüberliegenden Traverse.
  • An den Paletten 5 sind kürzere Füße 26 angeordnet, die ebenfalls durch kurze Vierkantroihrstücke gebildet und über ein Abstandsblech 23 an den senkrechten Seiten der slahmenteile 14 angeschweißt sind. Auch hier sind Stapelmittel mit Zapfen 24 und in der Zeichnung nicht gezeigten Zapfenlöchern vorgesehen. Wie Fig. 4 zeigt, sind die kurzen Füße 26 ganz entsprechend angeordnet wie die langen Füße an der anderen Palettensorte, wobei auch hier die Abstände a bzw. i vorhanden sind.
  • Bei der Stapelart entsprechend Fig. 1 befinden sich die Paletten 2'und 3 jeweils in einer solchen Drehlage, daß die langen Füße der Paletten 2 und die kurzen Füße der Paletten 3 miteinander fluchten. Man erhält dann eine Etagenhöhe h1, die relativ gering ist und die geeignet ist, um Ziegelprodukte 27 mit relativ geringer Höhe zu trocknern.
  • Sollen nun Tonprodukte 28 mit größerer Höhe getrocknet werden, so wird die Stapelart nach Fig. 3 angewendet. Bei dieser Stapelart werden die Paletten 3 mit kurzen Füßen gegenüber den Paletten 2 mit langen Füßen um 1800 so verdreht, daß die kurzen Füße 26 nicht mehr mit den langen Füßen 22 fluchten. Die Paletten 3 legen sich deshalb auf die Paletten 2 auf. Man erhält dadurch eine größere Etagenhöhe 112, die gleich der Länge der Füße 22 abzüglich der Dicke der Paletten 3 ist.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 10 sind an jeder Palette 30 (dargestellt ist nur der Rahmen der Palette, also ohne eingelegte Lattenanordnung) insgesamt acht Füße angeordnet, wobei jeweils zwei Füße zu einem Paar zusammengefaßt sind.
  • An einer Palettenseite 31 befinden sich außen zwei lange Füße 32 und innen zwei kurze Füße 33. An der gegenüberliegenden zeitz 34 befinden sich ebenfalls zwei kurze Füße 33 und zwei lange Füße 32. Die Anordnung ist so getroffen, daM den langen Füßen 32 an der Seite 31 kurze Füße 33 an der Seite 34 gegenüberliegen und umgekehrt. Die verschiedene Länge der Füße ist deutlich aus der perspektivischen Darstellung nach Fig. 8 zu ersehen.
  • Auch beim Palettengestell nach den Fig. 7 bis 10 ist ein Grundwagen vorhanden, der/hier insgesamt mit 35 gekennzeichnet ist.
  • Am Rahmen des Grundwagens sind insgesamt acht Bixierungspunkte für Palettenfüße vorgesehen. Zwei solcher Punkte sind in Fig. 8 dargestellt, nämlich ein tiefliegender Fixierungspunkt 36 und ein hochliegender Fixierungspunkt 37, der sich am oberen Ende eines Vierkantprofiles 98 befindet.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 10 sind die beiden in den Fig. 9 und 10 dargestellten Stapelarten möglich.
  • Bei der L Fig. 9 dargestellten Stapelart kommen die kurzen Palettenfüße 33 nicht zurfl Tragen. Die unterste Palette 30a wird mit ihren langen Füßen auf die tiefliegenden Fixierungspunkte aufgesetzt (alternativ wäre es auch möglich, die unterste Palette auf die hochliegenden Fixierungspunkte 37 aufzusetzen, wenn die unterste Palette um 180° gedreht wird). Die folgenden Paletten 30b und 30c werden nun derart aufgesetzt, daß sich jeweils die langen Füße )2 mit ihren unten Enden auf den oberen Enden der langen Füße 32 der darunter befindlichen Palette aufsetzen. Man erhält so eine verhältnismäßig große Etagenhöhe h3.
  • Bei der Stapelart nach Fig.10 wird die unterste Palette 30a gleich aufgesetzt wie gemäß Fig. 9, nämlich auf tiefliegende Fixierungspunkte 36 am Grundwagen 35a Die folgende Palette 30b wird nun so aufgesetzt, daß sich ihre langen Füße 32 mit ihrer unteren Enden auf die kurzen Füße 33 der Palette 30a aufsetzen. Die Palette 30c wird wieder in dieser Art und Weise aufgesetzt, was voraussetzt, daß benachbarte Paletten jeweils um 180° gegeneinander verdreht sind.
  • Die Anordnung von Fußpaaren an jeder Palette ermöglicht es, Stapel auch ohne Vorhandensein eines Grundwagens 35 oder eines anderen Grundralmens zu bilden, da vier auf gleicher Höhe liegende Abstützpunkte vorhanden sind. Die unterste Palette würde sich dann mit ihren langen Füßen direkt z.BX auf einem Hallenboden abstützen, während sich bei niedriger Etagenhöhe h4, wie sie bei der Stapelart gemäß Fig. 10 vorhanden ist, die zweite Palette nur mittelbar am Boden abstützen würde, nämlich über die kurzen Füße und die langen Füße 32, wobei die Abstützkräfte über den Palettenrahmen weitergeleitet werden.
  • Die Höhe der Vierkantprofile 38 ist zweckmäßigerweise so bemessen, daß sich sowohl die kurzen Füße 33 als auch die langen Füße 32 der untersten Palette abstützen können. Dadurch wird erreicht, daß die auf den kurzen Füßen 33 der untersten Palette aufruhende Last über die Vierkantprofile 38 direkt i in den Grundwagen 35 eingeleitet wird, so daß nicht der Umweg über Teile des Palettenrahmens gemacht werden muß.
  • Außer den gezeigten Ausführungsformen ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der alle Paletten gleichlange Füße haben, die eine gewisse Länge haben, etwa die gleiche Länge wie die Füße 32. Auch hierbei ist eine Stapelart entsprechend der Fig. 9 möglich. Eine Stapelart entsprechend der Fig. 10 ist in ähnlicher Form möglich, wobei jedoch an einem Grundwagen oder an einem anderen Grundrahmen das Vorhandensein von höherliegenden Fixierungspunkten 37 unerläßlich ist, weil ja die zweite Palette nicht mehr die Möglichkeit hat, die Last über die erste Palette in den Grundrahmen einzuleiten, sondern diese Einleitung direkt erfolgen muß. Bei dieser Ausführungsform kann also auf einen Grundwagen oder einen anderen Grundrahmen nicht verzichtet werden.
  • Die Erfindung wurde am Beispiel eines Trockengestelles für Tonprodukte beschr-ieben. Selbstverständlich sind auch andere Verwendungen möglich; genannt sei zum Beispiel die Verwendung zur Lagerung von Reifen.

Claims (13)

Patentasprüche:
1. Palettengestell, insbesondere für Trockenanlagen für Tonprodukte, wie z.B. Ziegel, mit viereckigen Einzelpaletten, an denen vier Füße angeordnet sind, die an ihren Enden Fixierungsmittel aufweisen, durch die übereinander angeordnete Paletten anei-nander fixiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens je zwei Ruße symmetrisch zur Palettenmitte (25) an einander gegenüberliegenden Seiten der Einzelpaletten (2, 3) an die Außenseiten der Paletten angesetzt sind, wobei der lichte Innenabstand t zwischen den an einer Seite angeordneten Füßen (22, 26) mindestens gleich, vorzugsweise größer ist als der Außenabstand (a), den die voneinander abgewandten Außenflächen der an der gegenüberliegenden Seite (14) angeordneten Füße voneinander haben.
2. Palettengestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Palettengestell zwei Sorten (2, 3) von Einzelpaletten aufweist, nämlich Einzelpaletten (3) mit kurzen Füßen (26) und Einzelpaletten (2) mit langen Füßen (22)e
3. Palettengestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einander gegenüberliegenden Seiten (31, 54) jeder Sinzelpalette (30) jeweils zwei Fußpaare (32/33) angeordnet sind, wobei jedes Fußpaar (32/33) aus einem kurzen (33) und einem langen Fuß (32) besteht und an einer (31) der genannten Palettenseiten (31, 3+) die langen Füße (32) und an der gegenüberliegenden Palettenseite (34) die kurzen Füße (33) außen liegen.
4. Palettengestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Einzelpaletten gleich ausgebildet sind, daß jede Sinselpalette (4) gleichlange Füße aufweist und daß das Gestell einen Grundrahmen (35) hat, an dem acht Fixierungspunkte (36, 37) für Palettenfüße angeordnet sind, von denen jeweils vier in einer von zwei zueinander parallelen Reihen liegen, wobei in jeder Reihe zwei hochliegende (37) und zwei tiefliegende Bixierungspllnkte (36) angeordnet sind und die vier hochliegenden (37) und die vier tiefliegenden Fixierungspunkte (36) im Grundriß gesehen nach dem gleichen Muster angeordnet sind wie die Füße an den Paletten.
5. Palettengestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (22, 26) einen kleinen Abstand von den Palettenseiten haben, der vorzugsweise durch Zwischenfügen eines Bleches (23) hergestellt ist.
6. Palettengestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (22, 26) aus Vierkantrohren bestehen.
7. Palettengestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungsmittel durch an den Füßen (22, 26) befestigte Gußteile gebildet sind, wobei vorzugsweise obere Fixierungsmittel einen konischen Zapfen (24) und untere Fixierungsmittel ein entsprechendes Zapfenloch aufweisen.
8. Palettengestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Palettengestell als Unter-Gestell einengen (1) aufweist, an dem Traversen (5, 6) mit Fixierungsmitteln (10) zum Aufsetzen einer untersten Palette angeordnet sind.
9. Palettengestell nach Anspruch 8 und einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagen (35) Fixierungspunkte (36, 37) entsprechend dem Anspruch 4 angeordnet sind.
10. Palettengestell nach einem der Ansprüche 8 und 9., dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorder- und Rückseite des Wagens (1) in der Nähe einander. diagonal gegenüberliegender Ecken Anschläge (20, 21) für ein benachbartes Palettengestell mit Wagen angeordnet sind. ')
11. Palettengestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Palette (2, 3) einen Rahmen (11), vorzugsweise aus auf Gehrung aneinanderstoßenden Winkelprofilen (13, 14) aufweist, an dem die Füße (22, 26) befestigt sind und das auf diesen Rahmen (11) eine Lattenanordnung (12) aufgelegt ist.
12. Palettengestell nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Palettenrahmen (11) parallel zu den Längsseiten (13) Versteifungsprofile (15), vorzugsweise nach unten offene U-Profile, angeordnet sind und daß die Latten (17) der Lattenanordnung (12) quer zu den Versteifungsprofilen (ins) verlaufen.
13. Palettengestell nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lattenanordnung (12) aus parallel verlaufenden Stahlblechprofilen, vorzugsweise Hutprofilen (17), und mit diesen verbund:enen Abstandshalteprofilen (18), vorsugsweise Winkelprofilen, besteht, wobei die Abstandehalteprofile zugleich zur Fixierung der Lattenanordnung (12) im Palettenrahmen an Rahmenseiten (13) anliegen.
L e e r s e i t e
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8133490U1 (de) * 1981-11-16 1982-04-15 E. Vogel GmbH, 5912 Hilchenbach Fassregal
DE3819894A1 (de) * 1988-06-12 1989-12-14 Hoelscher Ottokar Arbeitsverfahren zur lagerung, foerderung und zum transport von waren aller art, sowie ein warentraeger und dessen verwendung
DE4301475A1 (en) * 1992-02-12 1993-08-19 Krupp Stahl Kaltform Building structure separating rooms one above the other - has cold-rolled profiled girders forming auxiliary ceiling of heat-section open towards main ceiling with flanges converging and then at right angles to it
DE102011003600A1 (de) * 2011-02-03 2012-08-09 Holzbau Binz GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zur Beschichtung von Brettern

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